Schlagwort „bürgerjournalismus“

Heute: DJV-Vortrag zu Weblogs und Bürgerjournalismus

12. September 2006

Wie hier und hier angekündigt, werde ich heute Abend ab 19:30 Uhr im Ramada-Hotel Trier auf Einladung des rheinland-pfälzischen Landesverbandes des DJV einen Vortrag mit anschliessender Diskussion zu “Weblogs und Bürgerjournalismus” halten. Ich werde mal etwas experimentieren und versuchen die Präsenattion live auf meinem Laptop mitzuschneiden. Ich werde von den Abstürzen oder aber dem Erfolg hier berichten. :-)

Vorträge, Workshops & Tagungen im September

2. September 2006

Stage-Performances im September – hierhin rollt der Tourbus:

6. September 2006

<li>Auf der InetBib2006 werde ich zusammen mit Michael Schaarwächter und Harald Sack einen Workshop zu dem Thema "<strong>Web2.0-Technologien: Zukunft der Bibliothek - Bibliothek der Zukunft</strong>" abhalten. Zur nachhaltigen Dokumentation und hoffentlich auch Diskussion des Themas weit über den Workshop hinaus, habe ich das <a href="http://www.bib-wiki.de">bib-wiki</a> ins Leben gerufen. Dazu mehr nach dem Workshop.</li><br />

12. September 2006

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Auf Einladung des rheinland-pfälzischen Landesverbandes des DJV gebe ich einen Vortrag mit anschließender Diskussion zu dem Thema “Bürgerjournalismus und Weblogs“. Ort: Ramada-Hotel Trier. Beginn: 19:30 Uhr. Die offizielle Ankündigung gibt es hier

21.-23. September 2006

<li>

Für die diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL) in Münster habe ich zusammen mit Hans-Jürgen Bucher und Wolf-Andreas Liebert den Themenbereich: “Netzwerkkommunikationen: Globalisierung und/ im Internet” organisiert. Der Themenbereich findet am 22. September statt. Den Ankündigungstext gibt es hier.

22./23. September 2006

<li>

Im Rahmen des ModeratorInnen-Netzwerktreffens des Lokale Agenda 21 Trier e.V. an der Katholischen Akademie Trier einen Vortrag zu dem Thema “Web2.0, Social Software und Bürgerbeteiligung

28./29. September 2006

<li>Auf Einladung der <a href="http://www.bpb.de">Bundeszentrale für politische Bildung</a> nehme ich an dem Workshop “<a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/Z8QMRS,0,Medien_2_0.html">Medien 2.0 - Konsumenten als Produzenten in Print-, Online- und Hörfunkmedien</a>“ in Frankfurt am Main teil und werde am zweiten Tag unter dem Titel "<strong>So funktioniert's: Ein paar Tipps, wie klassische Medien Web 2.0-Formate für sich nutzen können</strong>" ein paar Anmerkungen zu Best-Practice Lösungen im Zusammenhang mit Blogs und medienkonvergentem Arbeiten im Lokaljournalismus machen.

Ein dichtes aber interessantes Programm, bei dem ich vor allem auf die vielen Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen sowie ganz unterschiedlichem Publikum freue. Ich werde während – spätestens nach – den jeweiligen Veranstaltungen hier berichten.

Blogs go Print: Sanierung des Trierer Südbads

29. August 2006

südbad

“Blogs go Print” beim Trierischen Volksfreund. Diesmal wurden Meinungen aus der Weblog-Community zu den Sanierungsplänen des Trierer Südbads redaktionell gerahmt und in die Printausgabe gehoben.

Aufsatz: Gesellschaftsberatung als Perpetual Beta

25. August 2006

buchcover gesellschaftsberatung Auf Basis der Tagung am ZMI-Giessen im Oktober vergangenen Jahres zu dem Thema: “Von der Politik- zur Gesellschaftsberatung. Medien öffentlicher Konsultation” wird demnächst ein gleichnamiger Sammelband erscheinen. Hier der Ankündigungstext vom Campus-Verlag. In dem Band werde ich mit einem Beitrag vertreten zu dem Thema: “Weblogs zwischen Deliberation und Meinungspublizistik – Gesellschaftsberatung als Perpetual Beta” vertreten sein.

Vortrag zu “Bürgerjournalismus und Weblogs” für den DJV

23. August 2006

Am 12. September werde ich in Trier für den rheinland-pfälzischen Landesverband des Deutschen Journalisten-Verband (DJV) einen Vortrag zu “Bürgerjournalismus und Weblogs” abhalten. Die Ankündigung für die Verantstaltung gibt es hier. Gespannt bin ich einerseits auf die Resonanz und hoffe auf viele Anmeldungen und natürlich auf die Diskussion mit den Lokaljournalisten. Die Mischung aus Wissenschaft, Bloggerei und journalistiscdher Praxis liefert ja erfahrungsgemäß immer eine sehr gute Ausgangsbasis für interessante Debatten.

Fallstudie: Weblogs bei regionalen Medienhäusern

22. August 2006

In Kooperation mit dem Forscherteam von fazit-forschung an der Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg arbeite ich neben meiner Diss derzeit ein zwei kleinen Fallstudien zum Einsatz von Social Software und insbesondere Weblogs bei regionalen Medienhäusern. Zu diesem Zweck war ich gestern zu Gast beim Trierischen Volksfreund, um mit CvD Alexander Houben und Onlineredakteur Roland Grün ein Interview zu führen. Ausnahmsweise stellte ich also diesmal die Fragen. :-)

Ziel der Fallstudien wird es sein einen ersten systematischeren Blick hinter die Kulissen und Strategien des Einsatzes von Social-Software-Anwendungen bei Lokalzeitungen zu erhalten. Nicht nur in Bezug auf webzeinullige Anwendungen, sondern auch in bezug auf die generelle Weiterentwicklung des klassischen Journalismus on- und offline erwarte ich mir wertvolle Erkenntnisse. Dass das Web das wichtigste Standbein für die Zukunftsfähgikeit der Printverlage neben dem klassischen Offlinegeschäft sein wird und eigentlich schon ist, habe ich hier ja schon mehrfach erläutert.

Zentral sind dabei neben technischen Innovationen der Informationsdistribution (Web, e-Paper, RSS, SMS, MMS, WAP, M-Paper) die Etablierung von voll interaktiven Rückkoppelungsmechanismen, auf deutsch, der direkte Dialog mit dem Leser und der Aufbau von Online-Communities. Gerade hier sind grundlegende Wandlungen des Berufsbildes des klassischen Journalisten zu erwarten: Die Fähigkeit medienkonvergent für die verschiedenen Ausspielknäle zu arbeiten gehören hier dazu. Ebenso Themenmonitoring in der Leser-/ User-Community sowie Management und Moderation dieser Communities an der Schnittstelle zwischen Lesern und Redaktion. All dies werden künftig neue Aufgaben sein, die es gilt in den Redaktionen zu verteilen.

Wer das alles für Käse hält, möge dies wohl oder übel begründet in den Kommentaren erläutern. ;-)

Titelstory: “Die Laien kommen” BJV-Report über Bürgerjournalismus

18. August 2006

In der heute erschienenen Ausgabe des BJV-Reports, das Mitgliedermagazin des Bayerischen Journalistenverbandes, schreibt Autor Thomas Mrazek in der Titelstory “Die Laien kommen!” über Bürgerjournalismus, Web2.0 und Social Software. Thomas hatte mich hierzu vor ein paar Wochen per E-Mail befragt und um ein paar Statements gebeten.

BJV-auszugKlick vergrößert!

Der sehr ausführliche Beitrag von Thomas, in dem ausserdem noch ein Interview mit der Medienberaterin Katja Riefler und ein Infokasten zu Social Software eingebunden sind, ist sehr lesenswert, enthält für Kenner zwar wenig neue Informationen, aber für Neueinstieger und Interessierte ist es ein toller Überblick über den aktuellen Diskussionsstand. Was aus meinen Statements geworden ist, ist im Screenshot zu sehen. Den kompletten Beitrag gibt es hier als PDF.

Auf dem Weg zur Open Access Nachrichtenagentur?

Hier zunächst einmal der Aufhänger, der mich dann weiter unten zu meinen Überlegungen zur Open Access Nachrichtenagentur bringt…

leserfoto

Wiederholt ist mir aufgefallen, dass der Trierische Volksfreund inzwischen offenbar Leserfotos in seiner Berichterstattung einsetzt. Gestern war es ein Foto von Guildo Horn, heute das Bild aus der Bitburger Brauerei. Offenbar setzt man also auch an dieser Stelle wie andere Blätter inzwischen auf user-geknipsten-Content. Ob und wie viel Honorar für die Fotos bezahlt werden ist mir (noch) nicht bekannt, was mich nur wundert ist, dass die Namen der Fotografen nicht mit abgedruckt werden. In den von mir beobachteten Fällen hat mich es nicht gestört, dass es keine “Profi-Fotos” waren, es tat der Qualität keinen Abbruch. Ich könnte mir vorstellen, dass es um Kostenersparnis geht und man sich Nachahmeffekte erhofft und möglichst viele Leser eigenes Bildmaterial einschickt.

Würde man all die Bemühungen, bürger-generated-content systematisch in die professionelle Berichterstattung einzubinden, zentralisieren und auf einem Protal sammeln, liesse sich so etwas wie eine “Open Access Nachrichtenagentur” aufbauen, mit Texten, Bildern, Fotos, Videos, Kommentaren, Geschichten etc. Mit einem entsprechenden Tagging-System versehen liesse sich der Content mit Metadaten versehen und über RSS/Atoms automatisiert in den Produktionsprozess bei den professionellen Medienanbietern einbinden.

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