Lifestream

Lesetipps für die Tage 29. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

SONSTIGE, formerly known as FDP Tyrannei der Masse: Woran dachte der designierte FDP-Generalsekretär Döring, als er von der Tyrannei der Masse sprach? An die 99%, die endlich dagegen aufbegehren, dass die 1% uns rücksichtslos ausplündern? Oder an Guttenberg und Koch-Mehrin, die von der Schwarmintelligenz der Plagiatsjäger zu Fall gebracht wurden?

LINUX IN DIE KOMMUNE Münchens OB Ude: "Linux ist billiger, zuverlässiger, flexibler und verursacht weniger Störungen" « NEWS « Linux-Magazin Online: Nach langen Jahren hat sich das Limux-Projekt zum Vorzeigeerfolg für die Linux-Community entwickelt – und will jetzt in verstärkten Kontakt mit anderen Gemeinden und Organisationen treten.

WHATSAPP AM PC WhatsApp für PC: Messenger unter Windows nutzen: Mit WhatsApp plappern Sie jetzt auch kostenlos vom PC aus. Wir zeigen, wie Sie den Gratis-Messenger für Windows einrichten – und worauf Sie achten sollten.

HTML5 7 HTML5 Facts & Myths plus Tips, Resources & More. | JUST™ Creative: For now, let’s dispel some myths about HTML5 to pique your interest. There are several HTML5 resources at the bottom for those of you who want to learn more.

FATZEBUCH Facebook Offers / Angebote: Details zum zukünftigen Ersatz der Facebook Deals: Das Facebook die Deals sowie die mobilen Check-In Deals aus dem Programm gestrichen hat is offiziell seit der fmc Konferenz in New York bekannt. Auch in den zukünftigen Facebook Terms wurden die entsprechenden Absätze einfach komplett gestrichen. Als Alternative wurden die Facebook Offers bzw. Facebook Angebote vorgestellt.

ARMUT Rente für Geringverdienerinnen – 45 Jahre arbeiten für 140 Euro Rente – Wirtschaft – sueddeutsche.de: Millionen Frauen müssen befürchten, im Alter arm zu werden – obwohl sie arbeiten. Betroffen sind vor allem Minijobberinnen. (Und männlichen Minijobbern wird es besser gehen?)

KINDLE TOUCH IN .DE Amazon: E-Book-Reader Kindle Touch für Deutschland: ereits seit 2011 sind die Touch-Modelle des Kindle-Readers in den USA verfügbar, nun kommt der Kindle Touch auch nach Deutschland.

INFLUENCE The Pillars of Influence and How to Activate Cause and Effect – Brian Solis: Digital Influence is one of the hottest trends in social media and it is also one of the least understood. Klout, PeerIndex, Kred among many others are investing millions of dollars to understand how our social media activity translates into influence. The market for influence is only heating up with more entrants expected to debut and acquisitions or mergers likely on the horizon. Within the last 90 days alone, Klout took in a Series C of $30 million from Kleiner Perkins at a whopping valuation of $200 million. PeerIndex also recently announced an investment of $3 million.

ARMUT II Fast jeder sechste Deutsche gilt als arm: Etwa jeder sechste Einwohner der Bundesrepublik gilt als arm: 15,6 Prozent der Deutschen bekamen 2009 ein Einkommen von unter 940 Euro im Monat und waren damit nach der EU-Definition von Armut gefährdet. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

PETER GLASER AT HIS BEST Die Revolution der Zwerge : Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen. Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige – und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

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March 29 2012, 9:15am

Marketing-Interview: Alain Egli vom Gottlieb Duttweiler Institut (GDI)

Die Interview-Reihe “Ich mach was mit Marketing” soll dazu dienen zu zeigen, wie interessante Menschen in interessanten Märkten die (z.T. neuen) Möglichkeiten des Marketings für sich und ihr Unternehmen nutzen. Wer Lust hat, auch ein Interview beizusteuern, kann mich einfach kontaktieren oder mir direkt die Antworten und ein Foto von sich zusenden. (Jedoch behalte ich mir vor, nicht alle Zusendungen zu veröffentlichen.) Die bisherigen Interviews finden Sie hier.

Heute stellt sich Alain Egli vor:

Wer sind Sie und “was machen Sie mit Marketing”? Ich bin für die Kommunikation des Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) verantwortlich, des ältesten Think-Tanks der Schweiz. In einem früheren Leben war ich Journalist. Was ist das Besondere an Ihrem Markt/Ihrer Zielgruppe? Seine Vielfalt. Unser Institut betreibt zum einen Trendforschung, zum anderen vermieten wir unsere Räumlichkeiten an Kunden – zwei gänzlich verschiedene Geschäftsfelder: Wer für seine Tagung einen Konferenzsaal sucht, ist nur selten an unseren Studien interessiert. Und wer einen unserer Referenten bucht, braucht nur im Ausnahmefall auch eine Event Location. Das GDI ist klein, gleichzeitig aber hochkomplex. Was ist das Besondere an Ihren Marketing-Aktivitäten? Dass wir uns vom klassischen Marketing verabschieden, Schritt für Schritt. Bekanntlich misstrauen immer mehr Menschen Werbebotschaften. Zudem lassen sich Informationen – eines unserer beiden Standbeine – nur noch schlecht verkaufen, das meiste findet man ohnehin kostenfrei im Netz. Wir wissen alle, die Umwälzungen in der Musikindustrie waren erst der Anfang, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert, und was geteilt werden kann, wird geteilt. Vertrauensschwund und Technologie zwingen uns also, «Marketing» anders zu denken. Unser Weg besteht darin, Geschichten zu erzählen, als Forscher haben wir dafür ja genügend Rohstoff – im Gegensatz zu Anbietern von Konsumgütern, die sich für ihre Produkte oft irgendwelche Marketingfabeln aus den Fingern saugen müssen. Für uns ist jedes Referat, jede Studie, gleichzeitig auch ein Marketingmittel, im allerbesten Fall verbreiten sich unsere «Inhalte» sogar ohne unser Zutun. Meine Aufgabe ist, den Prozess zu orchestrieren, meinetwegen – Achtung, Buzzword! – zu «kuratieren»: Welche Aspekte einer Studie stellen wir in den Vordergrund, auf welchem Kanal erzählen wir welche Geschichte? Dadurch funktioniert unser Marketing zunehmend wie eine Redaktion. Wie messen Sie Erfolg? Konsequent und illusionslos. Zwar können wir Twitter-Folger und Website-Besucher und Klout-Rang und Seitenaufrufe und Medien-Erwähnungen und und und messen – und wir tun das auch. Doch häufig vermitteln solche Werte ja nur vermeintlich Kontrolle. Die wirklich relevante Messgrösse ist am Ende des Tages der Umsatz, und der hängt von mehr ab als nur vom Marketing. (Darum konnten ich und meine Redaktionskollegen für schlechte Abverkäufe unseres Magazins ohne Risiko die Verlagsleute verantwortlich machen und für gute Verkaufszahlen die eigenen tollen Geschichten.) Welche Ihrer Marketing-Maßnahmen der jüngsten Zeit war besonders erfolgreich oder interessant? Keine Einzelmassnahme, sondern der gesamte Prozess der Umorientierung. Wir befinden uns hier in einem Zustand des permanenten Experiments, sozusagen in Dauer-Beta. Mit Twittern zum Beispiel haben wir einfach mal begonnen, ohne einen Projektplan zu erstellen. Wir wussten nur, dass wir Leute erreichen wollen, die uns noch nicht gut kennen. Und wir wussten, dass wir bei ihnen als vertrauenswürdig und relevant wahrgenommen möchten. Da scheinen wir jetzt auf keinem schlechten Weg zu sein, zumindest die Zahlen stimmen. Doch wie schaffen wir es jetzt, Konversionen zu erzielen? Ein vergleichbares Thema sind Mailings: Werden wir den Postversand in absehbarer Zeit ganz durch E-Mailings ersetzen können? Und geht statt sporadischen Kunden-Mails auch ein regelmässig versandter Newsletter? Da befinden wir uns überall in einem Prozess der kleinen Schritte, bei dem uns weder Handbücher oder Kurse, noch Case-Studies wirklich helfen können. Denn das veraltet alles viel zu rasch. Wie sieht ein typischer Tag bei Ihnen aus? Eher länger. Wo finden wir Sie im Internet? Google findet mich zum Beispiel bei Linkedin, Google+ und Twitter – aber nicht bei Facebook (ich bin ein anderer). Auch meine Profile auf Xing und Foursquare werden von der Suchmaschine offensichtlich nicht erfasst. Vielen Dank für Ihre Zeit!

Dieser Beitrag von Leander Wattig ist zuerst erschienen auf http://www.leanderwattig.de und ist unter einer CC BY-SA 3.0-Lizenz veröffentlicht worden. Bildquelle: Alain Egli

March 28 2012, 2:16pm

EnemyGraph auf Facebook – Feind statt Freund

Wie heißt es doch so schön? Sei deinen Freunden nah, und deinen Feinden noch näher. So oder so ähnlich lautet das Sprichwort, welches sich das Entwickler-Team von EnemyGraph auf die Fahnen geschrieben hat. Enemy Graph ist eine Anwendung, die es erlaubt unsägliche Personen und Seiten, oder mal etwas drastischer ausgedrückt – seine Feine – in eine Liste zu packen und dient dabei als nette Abwechslung zur eingestaubten Like-Button-Kultur auf Facebook.

Dislike-Button war gestern… Den Ruf nach einem Dislike-Button, der immer mal wieder auftaucht, ist dabei allzu nachvollziehbar. Zu gerne würde man auch mal per Klick mitteilen wollen, wenn etwas als unnütz oder schlecht empfunden wird, ohne dabei gleich ein Statement zu verfassen. Was wir von YouTube schon kennen, wird auf Facebook mit Absicht außen vorgelassen, da die Like-Mentalität nur positive Assoziationen zulassen soll. Willkommen in der Konsumwerbewelt! Nehmen wir doch die Seite von Big Brother auf Facebook. Satte 2.3 Mio Fans hat der große Bruder. Die Annahme, dass diese Sendung unterhaltend, ja vielleicht sogar „wertvoll“ ist, liegt nicht fern. Natürlich wissen wir es besser. Doch sicherlich genauso interessant wäre es einmal zu wissen, wie viele Personen das RTL II-Flagschiff nominal nicht mögen. Ja, die Show gar als „Feind“ betrachten. Eine adäquate Lösung hierfür gab es bisher nicht. Doch nun kommt der EnemyGraph ins Spiel. Wer sich die Anwendung in sein Facebook-Profil installiert, hat dort die Möglichkeit seinen Feind in eine Übersicht hinein zu adden. Dort bekommt man dann direkt einen Einblick, wer diese Meinung ebenfalls teilt. Am Beispiel Big Brother ist die Anzahl bis jetzt zwar enttäuschend – nur 12 Personen – aber der Graph ist auch relativ neu und besitzt derzeit erst 10.000 Nutzer, die überwiegend in den Staaten beheimatet sind.

Alles nur ein Gag…? Sicherlich sagt der ein oder andere jetzt, dass die Anwendung mindestens genauso unnütz ist wie Big Brother, doch man beachte die Möglichkeiten. Wird demnächst über einen Hype berichtet und mit explodierenden Fanzahlen auf Facebook argumentiert, könnte man als kritischer Konsument hierzu einfach mal als Paradebeispiel fungieren und zusammen mit seinen Brüdern im Geiste das Gegenargument fundamentieren. Hypes wie KONY2012, dessen Erfolg einzig und allein an den Facebook-Zahlen gemessen wurde, könnten sofort entkräftet werden, ohne sich wochenlangen Debatten hingeben zu müssen. Die Anwendung könnte ein Erfolg werden, sofern der Nutzer mitspielt. Das hängt aber zuletzt nicht auch davon ab, wie die Entwickler verfahren. Apps dieser Art greifen auf Profildaten zu und was damit gemacht wird, ist nicht ersichtlich. Transparenz schafft Vertrauen. Und Vertrauen schafft Loyalität. Ferner läuft die Anwendung meines Erachtens noch nicht ganz einwandfrei. Lange Ladezeiten strapazieren beispielsweise die Geduld. Wer den EnemyGraph einmal testen möchte, der kann ihn hier installieren. Mal schauen, ob der Graph irgendwann selber zum Feindbild wird. Das wäre dann wahrhaftige Ironie.

Abbildung der EnemyGraph-Benutzeroberfläche (ohne Feinde)

Image by Steel Wool (Some rights reserved)

March 28 2012, 12:15pm

Videotipp: Elephant Plays with a Galaxy Note!

“Bigger is better” ist hier die Devise und damit das auch unterstrichen wird, spielt Peter, der Elefant, hier auch eine besondere Rolle im Video!

March 28 2012, 12:00pm

Was macht eigentlich…? – Frontschweine

Jeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. Es herrscht Krieg. Doch dieses Mal nicht in der Würmerwelt „Worms“, sondern die Schweine zeigen, dass sie auch ganz anders können – „Frontschweine“…

Schweinerei Eine in Saustallasien noch unentdeckte Inselgruppe des Südpigzifik ist die Lösung für alle Probleme, denn sie ist reich an der Wertvollen Ressource Schweinefraß. Dass Schweine jedoch genauso egoistisch sein können wie Menschen ruft Krieg auf den Plan, denn es kann nur einen geben der sich im Schweinefraß suhlen darf. Sechs Nationen, bestehend aus Russen (Grunzkovskis), Amerikanern (Beefy Boys), Japanern (Bonsai Quieker), Engländern (Fish and Rips), Franzosen (Porc Au Vin) und natürlich den Deutschen (Eisbeine), schenken sich nichts und wollen sich gegenseitig den Rüssel lang ziehen. Nach der Auswahl einer Schweinenation geht’s es direkt ins Getümmel, denn der Feind will von Mission zu Mission zu Sülze verarbeitet werden. Das „Frontscheine“ dabei sehr an „Worms“ in dreidimensionaler Prachtausgabe erinnert, fällt nicht unbedingt negativ ins Gewicht. Nach bester Kriegsmanier werden zu Beginn nur Rekruten verheizt, was jedoch eine sehr motivierende Seite mit sich bringt. Jedes Schweinchen mit heiler Schwarte darf nach dem Überleben einer Mission einen Schritt weiter nach oben klettern auf der Leiter der Militärkarriere. So werden aus den treuen Schweinetroopern zum Beispiel Sanitäter, Artilleristen bis hin zu Geheimdienstlern mit saumäßigen Sonnenbrillen, welche den feindlichen Soldaten Kriegswerkzeug stehlen können.

Saustarker Auftritt Sicher fragt man sich jetzt wo hier der Unterschied zu den Worms-Spielen liegt und warum man den Frontschweinen eine Chance geben sollte. Ja, es wurden durchaus viele Elemente „geklaut“, aber bevor man sie einfach einbaute, haben die Entwickler alles in den Fleischwolf getan, sodass nur bestes Mett zum Vorschein kam. So verändert sich zum Beispiel das Terrain in jeder Mission zu Schachtfeldern mit Flüssen, Seen, Minenfeldern, Bergketten und vielen weiteren geografischen Meisterwerken, sodass eine individuelle Strategie vom Spieler gefordert wird. Der Krieg um den Schweinefraß bleibt dabei durchgehend auf einer humorvollen Ebene und jede Nation bedient, zum Beispiel beim Abtreten, seine schweinischen Klischees in zahlreichen Sätzen. Gleichzeitig hält den Spieler das Aufleveln seiner Soldaten, welche die unterschiedlichsten Militärkarrieren beschreiten können, bei der Stange.

Einziger Wehrmutstropfen ist wohl der Umgang mit der Bazooka, die im dreidimensionalen Feld noch weniger funktioniert als beim Würmerkrieg in 2D. Wer sich den Schweinefraß am Ende unter den Nagel gerissen hat, kann sich anschließend mit bis zu vier Freunden im Multiplayer bekriegen, bei dem man nicht nur den Zugriff auf das umfangreiche Waffenarsenal bekommt, sondern auch militärische Einrichtungen wie zum Beispiel Bunker, Geschütztürme oder riesige Artilleriegeschütze nutzen kann um seine Mitspielerschweine in die nächste Metzgerauslage zu befördern. Trotz schlechter Absatzzahlen gilt „Frontschweine“ in jedem Fall als echter Geheimtipp für Fans der rundenbasierten Strategietitel und hofft seit 2008 auf eine Fortsetzung auf der Nintendo Wii. Hoffen wir das „Frontschweine 2“ seinen Weg noch finden wird und bis dahin begnügen wir uns mit einem strategischen Klassiker, welcher sicher auch für die eine oder andere Lachfalte verantwortlich ist.

March 28 2012, 9:30am

Lesetipps für den 28. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

NETZTHEORIE & BUCH Howard Rheingold’s Net Smart: living mindfully in cyberculture – Boing Boing: Technology criticism is important and I believe we all should critically examine the costs and consequences of our use of any technology. With regard to our use of social media, dangers of distraction, click-trance, social isolation, toxic credulity are real. But criticism, while necessary, isn't sufficient — knowing that something is broken or costly isn't the same as knowing what to do about it

TWITTER in .DE What does Twitter want with Germany?: It looks like Twitter’s going to set up shop in Berlin. A couple of months after Jack Dorsey said he was looking to hire in Germany, a market where Twitter is struggling to grow, a local magazine says the company has chosen the nation’s capital for its next location.

SOCIAL DINGSBUMS Is Social Media Strategy Required or Redundant: I don’t have a problem with Guy Kawasaki. I enjoy his books. His track record in business is substantial. We have friends in common. But on the subject of social media strategy, we disagree in every possible way.

SOCIAL DINGSBUMS & STRATEGIE Social Media Strategien basieren auf Unternehmensstrategien : “The goal is not to be good at social media. The goal is to be good at business because of social media.“

GOOGLE Öffentliche Kritik: Google bekommt ein Image-Problem » netzwertig.com: Noch nie sah sich Google mit derartig anhaltender öffentlicher Kritik aus dem Unternehmen sonst zugeneigten Kreisen konfrontiert. Durch die strategische Neuausrichtung rund um das neue soziale Netzwerk Google+ entsteht ein ernsthaftes Image-Problem.

ACTA EU-Kommission hält unbeirrt an ACTA fest: Seitens der Kommission wird erwartet, dass die Prüfung von ACTA von dem europäischen Gerichtshof zügig erfolge und danach die verbliebenen fünf EU-Staaten das Abkommen unterzeichnen.

BLOGGER & PR Diese Blogger-Typen! – So klappt’s beim Netzwerken mit Influencern : Es gibt Sie in jedem Themenfeld und egal wie klein eine Nische auch sein mag, mindestens eines beschäftigt sich damit – die Rede ist von Blogs. Immer mehr Firmen und Privatpersonen haben in den letzten Jahren das Bloggen für sich entdeckt.

CHINA & MOBILE IDC: Why China will become the largest Market for Smartphones in 2012 and Brazil and India will catch up fast: According to the latest smartphone forecast from the International Data Corporation (IDC) Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker, China will become the leading country-level market for smartphone shipments in 2012, moving ahead of the current leader, the United States

GENERATION PIRATEN??? Liebe Generation meiner Eltern, « Draußen nur Kännchen: Ihr seid total baff, dass eine Partei wie die Piraten 7,5 Prozent der Wählerstimmen bekommt. Ihr fragt mich, Eure Tochter und Nichte, wie das kommen kann. Wie solche Chaoten, wie Computerspinner, die kein Programm haben, außer das Urheberrecht abzuschaffen, es in ein Parlament schaffen. Ihr fragt Euch, was das für Leute sind, die solche Sonderlinge wählen. Ich erkläre Euch das jetzt mal.

STUDIE WAVE-STUDIE: The Business of Social 2012:

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March 28 2012, 9:15am

Tweet des Tages… “Ich hab doch söwiesö nüscht mehr zu verlier’n”

March 27 2012, 6:12pm

Videotipp: Festival der Farben

Das Festival der Farben fand wieder statt und ist ein indisches Frühlingsfest, dass jedes Jahr am Vollmondtag des Monats Phalguna, sprich im Februar/März, gefeiert wird. Cool! (Danke mal wieder an Whudat)

March 27 2012, 4:25pm

Video: Männer für die Quote

Hier hat einmal die Creme de la Creme der deutschen Journalisten-Elite sich zur Frauenquote in Führungspositionen geäußert. Wie steht Ihr zu der Quote?

March 27 2012, 12:39pm

Interview mit Ken Jebsen: „Wie würden Sie es denn nennen?“

Ken Jebsen war Moderator beim Jugendradio Fritz. Eine dumme Formulierung in einer Mail löste einen Skandal aus. Dass es beim genaueren Hinsehen jedoch gar kein Skandal war, sah auch sein Arbeitgeber, der öffentlich-rechtliche Sender RBB. Kurze Zeit später trennte er sich dennoch von Jebsen. Wieso genau, ist unklar. Fest steht, dass Jebsen streitbar und streitlustig ist, er fasst heiße Eisen an, lotet publizistische Grenzen aus und hinterfragt alles, vor allem das Mediensystem. Ein Gespräch über Verschwörungstheorien als Label, schwierige Themen und subtile Zensur-Mechanismen in einer Zensur-freien Demokratie…

Ausgangspunkt der Affäre war eine Mail. In der stand ein Satz, der, isoliert vom Kontext, sehr befremdlich klang: „Ich weiß, wer den Holocaust als PR erfunden hat“. Dieser Satz machte die Runde. Können Sie uns den Kontext erläutern? Die Mail war Teil einer längeren Diskussion mit einem Historiker. Er hatte einen Ausschnitt aus der Sendung KenFM auf Youtube entdeckt und sich darüber aufgeregt. Im Verlauf unserer Diskussion ging es um unterschiedliche Themen, unter anderem um deutsche Geschichte. In der konkreten Mail habe ich darauf Bezug genommen, dass die antijüdische Nazi-Propaganda auf zum damaligen Zeitpunkt bereits entwickelte PR Techniken basierte: Edward Bernays, einer der Väter der Public-Relations-Disziplin, hatte in seinen Büchern Techniken beschrieben, mit denen man Stimmungen erzeugen und Menschen manipulieren kann. Seine Bücher wurden leider auch von den falschen Leuten gelesen, unter anderem von Goebbels, der mithilfe dieser Techniken das größte Verbrechen aller Zeiten, den Holocaust, organisiert hat. Das war der Kontext. Die Frage ist, warum Sie die Mail vor dem Abschicken nicht noch einmal Korrektur gelesen haben. So lässt sich verhindern, dass Formulierungen missverständlich sind und falsch interpretiert werden können … Jeder isolierte Satz kann gegen einen verwendet werden. Wenn ich darauf achten würde, würde das bedeuten, dass ich am besten gar nicht mehr antworte. Ich habe aber immer versucht, alle Mails von Hörern zu beantworten. Ihr Schreib-Stil ist gewöhnungsbedürftig. Die Sprache wirkt wirr, sie ist voller Rechtschreib- und Grammatik-Fehler, die Syntax ist außer Kraft gesetzt. Ist das Absicht? Ich bin so. Ich schreibe noch schneller, als ich sprechen kann. Warum muss ich mich schriftlich an eine Norm andocken? Das, was ich sage, ist ja in sich schlüssig, nur die Buchstaben sind für manche Leute wirr. Das Gehirn braucht die Buchstaben aber nicht an der richtigen Stelle. Wenn ich einen Text schreibe, korrigiere ich den nur, wenn ich ihn tatsächlich veröffentlichen will. Es war nicht der Antisemitismus-Vorwurf, der zur Absetzung ihrer Sendung geführt hat. Ihr Arbeitgeber, der RBB, hatte Ihre Sendung einmal ausgesetzt und den Vorwurf nach einer Prüfung zurückgewiesen. Zwei Wochen später kam dann aber doch das aus. Die offizielle Begründung lautete, dass Sie wiederholt gegen Absprachen verstoßen haben … Für mich ist das wie in “Der Prozess” von Kafka. Es ist Nebel. Es heißt: „Es gibt journalistische Standards. Sie haben gegen die verstoßen“. Und wenn ich frage: “welche sind das denn?”, bleibt es diffus. Sind sind, wie es so schön heißt, „umstritten“. Kritiker werfen Ihnen politische Polemik und Verschwörungstheorien vor. Das geht mir tierisch auf den Zeiger. Ich bin seit 18 Jahren ARD-Journalist, ich habe mehr als 500 Sendungen für Radio Fritz gemacht, in denen ich meistens Bands eingeladen habe. Es gab einige, hoch politische Spezialsendungen, zum 11. September oder zu Uran-Munition. Es gab aber auch Sendungen wie “Essen auf Rädern”, da wurde nur gegessen. Unser Politikanteil lag zwischen 5 und 10%. Das Label „Verschwörungstheorie“ wird Ihnen vor allem wegen einer 4-Stunden-Sendung zum 11. September angeheftet. Ich würde mit Ihnen gern über den Begriff reden, er ist zweischneidig. Natürlich gibt es wirre Thesen, die man zu Recht als „Verschwörungstheorie“ brandmarkt. Andererseits kann er aber auch alternative Deutungen zu Mainstream-Meinungen von vornherein diskreditieren. Was hat es mit diesem Label auf sich? Es gibt Begriffe, wenn man die Leuten an den Kopf schmeißt, werden sie automatisch unglaubwürdig. “Ach, so einer. Ufologe, wa?” Wie würden Sie den Begriff definieren? Eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie über eine Verschwörung, die sich nicht beweisen lässt und deren Plausibilität umstritten ist.

Fällt Ihnen eine ein? Folgt man dem Wortlaut, ist auch die offizielle Version zum 11. September eine Verschwörungstheorie. Sie lautet: Eine Gruppe von Muslimen verschwört sich, um mit gekaperten Flugzeugen Gebäude in die Luft zu sprengen. Ferngesteuert wird das alles von einem Mann, der in einer Höhle in Afghanistan sitzt. Wieso halten Sie es nur für eine Theorie? Viele Bausteine der Erklärung und die Version insgesamt weisen offene Fragen auf. Das ist besonders fatal, da mit der offiziellen Version ein Krieg begründet wurde. Welche offenen Fragen sehen Sie beim 11. September? Ein Beispiel: Wieso sind mit dem World Trade Center 7 insgesamt drei Gebäude eingestürzt, obwohl nur in zwei Gebäude Flugzeuge eingeschlagen sind? Das physikalisch unwahrscheinliche Ereignis wurde mithilfe eine Simulation erklärt, deren Aussage ist: so in etwa hätte es theoretisch gewesen sein können. Interessanterweise haben die Verfasser des „Commission Reports“, der die offizielle Version rekonstruiert, ihre Arbeit hinterher öffentlich in Frage gestellt. Die entsprechenden Äußerungen finden sich auf Youtube. Die Autoren Kean und Hamilton sagten: „we were set up to fail“ – weil zu wenig Zeit und zu wenig Geld zur Verfügung stand, und weil sich die Kommission immer wieder in ihren Ermittlungen behindert fühlte. Auch die Bundespolizei der USA hatte übrigens Zweifel. Auf dem offiziellen Steckbrief Bin Ladens wurden die Anschläge vom 11. September nie erwähnt. Sie haben also keine eigene Theorie zum 11. September aufgestellt … Die Aussage am Ende war nicht nicht: “Übrigens so ist es gewesen.”, sondern: “Es gibt jede Menge offene Fragen.” Die Autoren des Reports und das FBI zweifeln öffentlich die offizielle Version an, aber jeder andere, der sagt, dass er Zweifel hat, gilt als Verschwörungstheoretiker.

„Unbequem“ bzw. „schwierig“ sind andere Labels, die für Journalisten problematisch werden können. In einer Sendung hatten Sie den Fernseh-Journalisten Frieder Wagner interviewt. Der hatte darüber berichtet, dass sich in den Bomben der Alliierten auf Afghanistan abgereichertes Uran befindet, das Menschen und Landschaften verstrahlt. Obwohl er für seine Recherchen ausgezeichnet wurde, hat er irgendwann gemerkt, dass sich diese Arbeit auf seine Journalisten-Laufbahn nicht positiv ausgewirkt hat. Wie hat sich das für ihn bemerkbar gemacht? Er bekam keine Aufträge mehr. Als er im Funkhaus nachgefragt hat, wurde ihm unter vorgehaltener Hand gesagt: “Du giltst als schwierig. Du könntest weniger schwierig wirken, wenn du weniger schwierige Themen hättest. Kannst du nicht mal was Leichtes machen?“ Wenn ein Journalist wie Frieder Wagner nach einer relevanten journalistischen Recherche kaum mehr beschäftigt wird, würden Sie das als einen impliziten Zensur-Mechanismus bezeichnen? Wie würden Sie es denn nennen? Sie werden natürlich kein Papier finden, auf dem steht: “Bitte beschäftigen Sie den Mann nicht mehr.” Statt dessen heißt es: “Im Moment ist das schwierig, hatten wir gerade das Thema.” Was ist da Ihrer Meinung nach passiert? Wenn jemand mit seiner Arbeit Industrie-Komplexe und mächtige Institutionen wie das Militär angreift, lassen die sich das nicht gefallen. Das sind eben diese Anrufe von Wulff auf den AB: „Können Sie da nicht was machen?“. Nur dass der Typ am AB das meistens nicht öffentlich macht, sondern sich tatsächlich darum kümmert. Da gab’s auch Anrufe, ist doch ganz klar. Es ging bei der Uran-Munition um eine wahnsinnig wichtige taktische Waffe, die den Militärs einen enormen Vorsprung bringt. Bei einem Krieg, egal welchem, geht es um Meinungshoheit, Um die zu behalten, muss dafür gesorgt werden, dass sich die eigene Meinung durchsetzt und dass gute, kritische Argumente nicht in der Öffentlichkeit auftauchen. Das so etwas stattfindet, ist erklärungsbedürftig. Bei aller Kritik an unserer Gesellschaft, funktionieren der Rechtsstaat und die Pressefreiheit in Deutschland doch vergleichsweise gut. Es gibt keine Schlägertrupps, die vorbei kommen, wenn jemand kritisch berichtet … Es gibt Lobbygruppen. Obwohl in der Demokratie jeder nur eine Stimme hat, sorgen sie dafür, dass gewisse Stimmen mehr Gewicht haben. Es wird immer wieder versucht, Berichterstattung zu verhindern oder zu verändern. Und oft sind solche Versuche erfolgreich. Wenn zum Beispiel jemand kritisch über Multinationale Unternehmen berichtet, kann er sicher sein, dass die das gewaltig ärgert. Irgendwo sind sie drin, und sei es nur, dass sie große Werbekunden sind. Auch für Konzerne geht es um die öffentlichen Meinung. Wenn etwas schief geht, wie für die Atom-Industrie nach Fukushima, kann das sehr viel Geld kosten. Wenn sich ein Medium überwiegend über Anzeigen finanziert, ist solch ein Mechanismus plausibel. Wir haben aber einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sich zumindest einem solchen ökonomischen Druck entziehen kann. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk kann man noch am ehesten einflussreichen Interessen auf die Füße treten, aber bitte nur zu einer späten Sendezeit. Aber auch über einen kritischen Bericht bei Monitor werden sich betroffene Firmen oder Institutionen nicht freuen. Sie werden versuchen, die Recherche oder gleich den Journalisten als Person zu diskreditieren, mit dem Ziel, dass sich eine solche Berichterstattung möglichst nicht wiederholt. Okay. Gehen wir davon aus, dass solcher Zensur-artigen Mechanismen existieren. Welche Themen fehlen Ihnen in der öffentlichen Diskussion? Es wird nicht thematisiert, ob die „gute“ Weltbank tatsächlich die Lebenssituationen von Menschen verbessert oder mit den Auflagen für ihre Kredite primär Absatzmärkte für die Industriestaaten sichert. Man fragt nicht ernsthaft, ob wir durch unser Verhalten daran beteiligt sind, dass die häufigste Todesursache heute noch Hunger ist. Darüber redet man lieber nicht. Wir sehen, wie George Clooney im Fernsehen einen Espresso trinkt. Aber wer ist die Firma, die ihn herstellt, unter welchen Konditionen arbeiten die Bauern?

Gibt es insgesamt zu wenig Politik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk? Natürlich, vor allem im Jugendradio. Konsequent wäre es doch zu sagen: warum bringen die überhaupt noch Nachrichten? Die sind nur noch Schlagzeilen. Wenn man möchte, dass sich Jugendliche für Demokratie, diese komplizierte Staatsform, interessieren, muss man ihnen regelmäßig erklären, wie sie Nachrichten einordnen und vernetzen können. Statt dessen setzen Jugendradios auf Gewinnspiele. Das Programm wird immer mehr Wort-entschlackt. Als Begründung heißt es oft, dass Jugendliche abschalten würden, wenn im Radio länger als eine Minute geredet wird.

Und tun sie’s? Jugendliche schalten schon nach 30 Sekunden ab, wenn es bloß Gelaber ist. Wenn ich politische Sendungen gemacht habe, habe ich mich auf die eingelassen wie ein strenger Lehrer, der sagt: „Du musst dein Gehirn anstrengen, und das ist mit Arbeit verbunden“. Radio spielt ja heute gar keine Rolle mehr, weil es so langweilig und voraussagbar ist. Bei uns wussten sie nie, was sie erwartet. Das menschliche Gehirn will nicht andauernd durch leichte Kost beleidigt werden. Bei Ihnen schwingt viel Schelte auf andere Journalisten mit. Was stört Sie an Ihren Kollegen? Viele Journalisten machen nur so wenig, bis man ihnen Faulheit unterstellen kann. Als ich zum Radio gekommen bin, hatte ich Respekt. Ich bin mit Reportern wie Peter von Zahn groß geworden. Die konnten frei sprechen, die hatten Spaß daran, gut zu sein, und die hatten eine Standpunkt. Nehmen Sie doch mal einem Radio-Moderator heute seinen Moderations-Zettel weg: hat er eine Meinung, hat er irgendwas zu sagen? Ich fürchte nicht. Sie denken, dass es mit dem Radio qualitativ bergab gegangen ist … Die Verhältnisse haben sich gewandelt. Wenn man früher recht gut war, hat man bei der Zeitung angefangen. Wenn man dann noch gut sprechen konnte, durfte man zum Radio. Wenn man richtig geil war, kam man ins Fernsehen. Heute ist es so: Wenn du die richtige Frisur hast und ansonsten so blöd bist, dass dich die Schweine beißen, kriegst du eine Fernseh-Show. Wenn du nicht ganz so schlecht bist und frei sprechen kannst, dann darfst du schon mal in einem Radio-Sender moderieren. Wenn du ein richtiges Ass bist, dann darfst du vielleicht zum Stern oder zum Spiegel und schreiben. Bild: cgommel

March 27 2012, 9:53am

Video: Männer für die Quote

Hier hat einmal die Creme de la Creme der deutschen Journalisten-Elite sich zur Frauenquote in Führungspositionen geäußert. Wie steht Ihr zu der Quote?

March 27 2012, 9:20am

Lesetipps für den 27. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

APPLE & CHINA Bericht: Apple integriert Suchmaschine Baidu in iOS: Baidu könnte in China die Standard-Suchmaschine von iOS werden. Das berichtet die IT-Site Sina Tech. Ihr zufolge wird es schon kommenden Monat so weit sein. The Next Web hat die Meldung dort entdeckt.

FDP FDP schafft 18 Promille bei der Bundestagswahl 2013: Hier schon mal das Plakat

PIRATEN Piraten: BGE ohne B, G oder E: Die Piratenpartei zieht Kritik wegen eines Vorschlags der Sozialpiraten auf sich. Die wollen ein Bedingungsloses Grundeinkommen von 440 Euro einführen und das über höhere Umsatzsteuer von 20 Prozent und einen einheitlichen Einkommenssteuersatz von 45 Prozent finanzieren. Schauen wir Mal etwas näher ins Konzept…

FUN Pivoting to monetize mobile hyperlocal social gamification by going viral in the cloud | FOSSLC: Spannender Vortrag…

CHINA The Long Arm Of China’s Internet Police: Internet companies like Baidu, China’s answer to Google, have a staff whose sole responsibility is to scan for and delete content that the government doesn’t like. Microblogging sites like Weibo and social networking sites like RenRen perform the same function. In 2010, about 60,000 websites containing “harmful materials” were shut down and about 350 million photographs, videos and articles were deleted. While the 40,000 employed to watch the Internet do remove content, their primary focus is to find and arrest Internet users who utilize the Web as a tool to promote dissent.

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March 27 2012, 9:15am

Comic: The Internet Of Things

Das Internet der Dinge wird kommen und wird einen gewichtigen Teil in unserem zukünftigen Leben einnehmen. Da wird der Ofen via iPhone 6 vorgeheizt und die Badewanne über Twitter eingelassen. Wehe nur die Dinge erfinden ein Eigenleben. Das kann dann schon mal für Verwirrung sorgen, wie man in diesem Comic von Geek and Poke sehen kann.

Quelle: Geek and Poke (Some rights reserved)

March 26 2012, 12:53pm

Videotipp: Tour the Amazon with Street View

Google Street View kartografiert die Welt neu. Es gibt wie gesagt Street View, Rail View und sogar das Great Barrier Reef wird von Google erfasst. Neuerdings steht auch der Amazonas auf der Agenda. Tour the Amazon with Street View

March 26 2012, 12:32pm

Educamp #ecco12: Flugstunden in Köln

Am vergangenen Wochende war ich in Köln beim neunten Educamp – einem Barcamp über Bildung mit den Neuen Medien. Hier kommt mein kleiner Rückblick – mit Lernapps ohne Programmierkenntnissen, Screencasts in der Schule, digitalen Lerntypen, der Identität in digital sowie einigen Überlegungen zum Verhältnis von Medien, Wissen und Lernen. Es war mein zweiter Besuch bei einem Educamp – 2009 verschlug es mich nach Ilmenau, die anderen passten zeitlich nicht oder waren zu weit weg. Ausreden, ich weiß. Beim Kölner Educamp konnte ich sie beim besten Willen nicht gelten lassen, und so möchte ich euch hier meine persönlichen Erlebnisse auf dem neunten Educamp schildern. Ihr könnt einzelne Themen gerne überspringen, wenn sie euch nicht interessieren – die Überschriften geben genügend Anhaltspunkte.

Edulize: Lernen ohne Programmieren ja – Programmieren lernen nein Den Start für mich machte eine Session über Edulize, eine „Entwicklungsumgebung“ für Lern-Apps in Beta-Phase. „Entwicklungsumgebung“ in Anführungszeichen, weil ihr Ansatz ist, kein technisches Vorwissen zu erfordern, um Bildung in die diversen Plattformen zu bringen. Anwender können sich Lernapps zusammenklicken und dabei auf Artikel, Tests und Lernkarten zurückgreifen. Ein paar Layoutoptionen gibt es ebenfalls. Am Ende lässt sich die eigene Anwendung für alle möglichen Plattformen exportieren. Nun bin ich nicht unbedingt ein Freund plattformübergreifender Entwicklung – zu oft fühlen sich solche Programme wie Fremdkörper an. Edulize hat aus meiner Sicht noch einen weiteren Schwachpunkt: Der Programmcode bleibt dem Anwender verschlossen. So ist es unmöglich zu überprüfen, ob die Software technischen Qualitätskriterien genügt, und Programmieren lernen kann man so ebenfalls nicht. Schön ist, dass die Macher eine Plattform in einem so frühen Entwicklungsstadium bereits auf einem Educamp vorstellten. So war das Interface an vielen Stellen noch hakelig, eine Aufhübschungskur wäre dringend angeraten. Ein paar Demo-Apps sollten erstellt werden, um den Nutzern die Möglichkeiten ein wenig zu präsentieren. Es bleibt auf jeden Fall spannend, wie es mit Edulize weitergeht – die Plattform könnte zur ersten Wahl für Lehrer und Lehrerinnen werden, die ihren Unterricht mit Lernapps anreichern möchte. Für mich ist hingegen die fehlende Möglichkeit, den Programmcode zu überprüfen, ein No-Go – da gehöre ich wohl nicht zur Zielgruppe. Medienkompetenz im Unterricht Mit einer der spannendsten Sessions ging es weiter – „Schülervideos“ von Thorsten Groß. Er ist Lehrer und entwickelte gemeinsam mit der von ihm betreuten Linux-AG an seiner Schule Lernvideos zum Thema Linux. Die Teilnehmer planten dabei eigenständig, welche Themen als Screencast behandelt werden sollten und kümmerten sich um die Videos. In einer kleinen Gruppe von sieben Teilnehmern entstand in der Session ein intensiver, praxisbezogener Austausch, den wir im Etherpad festgehalten haben. Dort warten eine Reihe von Software-Empfehlungen auf euch mit praxisnahen Beispielen. Spannend war die Diskussion darüber, ob eine Schule in solchen Projekten die Videos nur auf einer internen Plattform zur Verfügung stellen sollte. Ich halte es für sinnvoll, das nicht zu tun, denn (1) sind solche Videos durchaus auch für externe Betrachter interessant, (2) dürfte es die TeilnehmerInnen mit Stolz erfüllen, ihre Videos öffentlich zu sehen und (3) lernen sie so quasi „nebenbei“ noch etwas über Medienkompetenz, indem sie erfahren, dass ihr Handeln im Netz öffentlich ist – statt ihnen eine vermeintlich sichere Umgebung zu suggerieren.

Bildungsarmut: Gibt es digitale Lerntypen? Unter dem Thema „Bildungsarmut im Web 2.0“ entwickelte sich in einer neuen Session eine diffuse Diskussion, in der es vorrangig um die „computerspielenden Hartz-IV-Zuwandererkinder“ ging, die Sessioninitiator Christian Füller als Bildungsverlierer von heute sieht. Dabei wurde eine große Zahl von Argumenten in den Ring geworfen und spannende Diskussionen angerissen – wie etwa die Frage, ob das Lernen einer Handschrift für Kinder noch notwendig ist, oder ob die Einführung von Tablets im Unterricht nicht die Kinder ausschließt, deren Eltern sich die teuren Geräte nicht leisten können. Obwohl gut besucht und teils mit großer Emotionalität geführt, habe ich aus der Session wenig im Kopf behalten. Mir fehlte irgendwie ein roter Faden in der Session, eine klar formulierte und argumentierte These. Weniger wäre meiner Ansicht nach mehr gewesen: Wie wirken Computerspiele auf die Entwicklung von Jugendlichen, und wie lassen sie sich für Bildungsprozesse nutzen? Welche Rolle spielt die Handschrift für die Bildung im Jahr 2012? Eine Session zu einem dieser Themen hätte mir persönlich mehr gebracht, als alle Themen in einer Session zur Frage nach einer Bildungsarmut verbinden zu wollen. Die Thesen an sich hätten genügend Potenzial, eine Vielzahl cooler Sessions zu füllen. Spannend waren besonders die Erfahrungen der anwesenden Lehrkräfte. Aus der Session mitgenommen habe ich vor allem eine Anmerkung von @herrlarbig. Er hat erzählt, dass er bei Schülern, die sich frei entscheiden können, in welcher Form sie eine Arbeit abgeben (handschriftlich oder computergeneriert), große Unterschiede feststellt. Er habe den Eindruck, dass einige SchülerInnen mit Computern bessere Arbeiten erstellen als handschriftlich, bei anderen sei es umgekehrt. Daraus leitete er die Frage ab, ob es vielleicht analoge und digitale Lerntypen gäbe. Da fängt mein Forscherherz natürlich mit Träumen an, ohne direkt eine Idee zu haben, worin sich digitale Lerntypen von anderen unterscheiden könnten oder wie man dies herausfinden könnte. Allerdings habe ich in meinem Umfeld ähnliche Unterschiede wahrgenommen: Das Netz spielte in meinem Studium seit jeher eine große Rolle, doch während es von einigen als Plattform zum Dateiaustausch oder als großes Nachschlagewerk wahrgenommen wurde, haben es andere zum Mittel ihres Erkenntnisgewinns gemacht. Besonders aufgefallen ist mir das beim Umgang mit ungesicherten oder diskussionswürdigen Inhalten – von den einen wurden sie als zu unsicher ignoriert, während andere gerade durch die Teilnahme am Austausch Erkenntnisse gezogen haben. Aber das sind unvollständige Gedanken. Ich werde sie weiterspinnen. Digitale Identität: Wer bin ich in Digitalien, und wie viele? Spannend (und gut besucht) war die Session von Thomas Bernhard über „Identität 2.0“, zu der es ebenfalls ein gut geführtes Etherpad gibt. Ausgehend von einigen Grundüberlegungen entwickelte sich ein sehr spannender Austausch über die Arten, wie man mit seiner Identität im Netz umgehen kann. Dabei gibt es große Unterschiede, weil mögliche Konsequenzen sehr unterschiedlich bewertet werden, und die TeilnehmerInnen konnten von sehr verschiedenen Erfahrungen berichten. Und so gibt es einige, die mit Pseudonymen und mehreren Accounts arbeiten, während andere mit ihren Realnamen vertreten sind. Spannend fand ich die Erkenntnis, dass der Beruf bei dieser Entscheidung eine wichtige Rolle spielt – gerade die Lehrerinnen und Lehrer wussten zu berichten, dass es viele Aspekte ihres Lebens gibt, von denen die Schülerinnen und Schüler nichts wissen sollten, während diese Überlegungen für Selbstständige weniger relevant sind. Trotz aller Bedenken gilt aber das kleine Fazit der Session: soziale Medien brauchen auch persönliche Aspekte, um einen Austausch anzuregen. Ein Aspekt, der mir erst im Nachhinein eingefallen ist: Nicht immer hat man überhaupt die Wahl, seine private Person aus dem sozialen Netz herauszuhalten. Das gilt insbesondere für Blogs, die nach deutschem Recht mit einem vollständigen Impressum versehen werden müssen. Das kann durchaus ausgenutzt werden: Ich habe beispielsweise vor ein paar Wochen herausgefunden, dass die Berliner Agentur Meltwater meine persönlichen Kontaktdaten in eine Datenbank übertragen und für den Versand von PR-Meldungen ihrer Kunden verwendet hat – ungefragt natürlich, die Daten seien halt öffentlich verfügbar. Etwas schade fand ich, dass nicht stärker auf den Text „Digital Identity“ von Ilona Buchem eingegangen wurde, den Thomas verlinkt hat – hier muss ich mich natürlich an der eigenen Nase packen, denn wie so oft habe ich es nicht geschafft, mir ihn im Vorfeld durchzulesen. Er eignet sich aber durchaus auch zur Nachbereitung, weil die Autorin eine Reihe wichtiger Werke zum Thema zusammenfasst und verbindet – und mit ihrem Delicious-Stack weiter am Thema bleibt. Vielleicht schreibe ich einmal einen eigenen Beitrag über das Thema, das ich gerade extrem spannend finde. Hier soll es aber erst einmal mit meinem Educamp-RoundUp weitergehen. Medien, Wissen, Lernen: Versuch einer Theorie-Session Medien, Wissen, Lernen – drei Begriffe, die mein Studium in großen Teilen zusammenfassen, und so hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an die entsprechende Session. Friedrich-Alexander Ittner gab Einblicke in seine Masterarbeit. Hier ergab sich dann bereits eine erste Herausforderung: Wie soll eine theoretisch elaborierte Session ohne Vorbereitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ablaufen? Friedrich-Alexander versuchte es, indem er zunächst einige Definitionen diskutierte, bevor wir gemeinsam Thesen ausarbeiteten und Schlussfolgerungen zogen. Bei den Definitionen bin ich gedanklich lange hängen geblieben, insbesondere bei verschiedenen Definitionen des Medienbegriffs. In der Session blieb mir dieser Begriff zu schwammig, was ich insbesondere bei den Thesen problematisch finde. Ein paar Beispiele:

„Medien erleichtern das Lernen…“: Ja, schon (denke ich). Zwei Einwände bzw. Ergänzungen: (1) Lernen mit Medien ist immer auch Lernen über Medien. Wer Photosynthese über einen Film lernt, lernt gleichzeitig etwas über Photosynthese und über Filme. Das kann erwünscht oder störend sein, denn (2) Medien und ihr Inhalt interagieren – Medien sind keine Behälter, in die man etwas reinsteckt, um es woanders wieder herauszunehmen. Eine Aussage wie „Medien erleichtern das Lernen“ halte ich daher für zu allgemein.

„… können sie besser aufbereiten“: Medien bereiten Inhalte auf, um sie lernbar zu machen. Klar, geht mir aber auch nicht weit genug: Medien verändern Inhalte. Es ist eben nicht gleichgültig, ob ich eine Information als Text, Bild oder Ton wahrnehme, weil andere Sinneskanäle andere Informationen vermitteln. Es ist genauso wenig gleichgültig, ob ich über ein Thema in einem Schulbuch oder in einer Zeitung lese – Zeitungsjournalisten arbeiten nach anderen Kriterien als Buchautoren. Und selbst wenn ich einen Text lese und ihn mir danach vorlesen lasse, ist das nicht gleichgültig – während ich nämlich mein Lesen selbst steuere (und sogar dabei von Typografie und Layout beeinflusst werde!), steuert nun eine zweite Person die Rezeption. Diese Aufbereitung sollte daher aus meiner Sicht dringend reflektiert werden.

„Handlungskompetenz als Begriff fehlt“: Diese Anregung kam (wenn ich mich richtig entsinne) aus der Idee, dass Lernende das Gelernte auch praktisch einsetzen können sollten. Tatsächlich geht mir das aber nicht weit genug. Lernen mit Medien ist aus meiner Sicht kein reiner Konsum (ich halte den Konsum von Medien sowieso für unwahrscheinlich), sondern eine aktive Auseinandersetzung mit ihnen. Dabei spielt es eine große Rolle, ob die Lernenden gelernt haben, mit dem entsprechenden Medium umzugehen. Hinzu kommt, dass man, wenn man Lernen als aktives Handeln der Lernenden betrachtet, dieses Handeln in den Blick nehmen sollte – es reicht also meiner Ansicht nach nicht, am Ende abzufragen, was Lernende gelernt haben, sondern man muss eben auch evaluieren, wie sie gelernt haben.

Natürlich kann eine kurze Session niemals den Inhalt einer Masterarbeit wiedergeben. Ich bin daher sehr gespannt auf das Ergebnis und werde das entsprechende Wiki auf jeden Fall weiter verfolgen. Die Ergebnisse der Session solen in die Arbeit von Friedrich-Alexander einfließen. Mir hat er aber bereits durch die Session selbst einige spannende Denkanstöße gegeben. Ein Resümee zum Schluss Im Vergleich zu meinem ersten Educamp in Ilmenau kam mir die neunte Auflage sehr lehrerlastig vor. Das war einerseits sehr interessant, weil es mir neue Perspektiven gegeben hat, bewirkte andererseits aber auch, dass ich mit vielen Diskussionen nicht so viel anfangen konnte. Insbesondere fehlten mir die Session zu innovativen StartUps (Edulize war hier die rühmliche Ausnahme), und für die Arbeit mit Erwachsenen konnte ich sehr wenig Input finden. Nun lebt ein Barcamp natürlich vom Mitmachen, und vielleicht schaffe ich es wirklich, in einem der nächsten Educamps einmal selbst eine Session zu einem meiner Themen beizusteuern. Lust gemacht hat das #ecco12 auf jeden Fall. Wenn ihr euch für die Sessions interessiert, könnt ihr im Ecco12-Pad die Links zu den entsprechenden Etherpads finden.

Quellen:

Text: Dieser Post von Björn Rohles ist zu erst erschienen auf http://www.jorni.de und steht unter der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz. Bildnachweis: „Cologne Cathedral and Hohenzollernbrücke at Night IV“ von Nietnagel, CC BY NC SA (mit Logo des Educamp)

March 26 2012, 10:00am

Mut zur Wut – Plakate die den Mund aufmachen

Kritik am gesellschaftlichen Leben und vorherrschenden Strukturen wird derzeit hoch gehalten. Die Arabische Revolution, Occupy, WikiLeaks oder die immer mehr an Bedeutung gewinnende Bewegung Anonymous gelten dabei als Paradebeispiele für die steigende Bereitschaft zum Protest und der damit verbundenen erhöhten Handlungsfähigkeit der Menschen aus unserer Mitte. Was aber macht man mit Leuten, die weder mit DDoS, Whistleblowern oder dem Besetzen öffentlicher Plätze was zu tun haben? Menschen, die durchaus wissen, dass viele Dinge verkehrt laufen, aber im illusorischen Dunstkreis von Werbung und medialem Entertainment, sich bestenfalls abends vor dem Lagerfeuer der Nation über eine Nachricht in der Tagesschau empören? Diese Leute holt man am besten da ab, wo sie festgehalten werden. In der Konsumwerbewelt.

Dort Aufmerksamkeit schaffen, wo jegliche Kritikfähigkeit abtrainiert wurde, ist eines der erklärten Grundziele des Plakatwettbewerbs „Mut zur Wut“, der seit nun zwei Jahren international initiiert wird. Was mit einer gezielten Einladung einiger weniger Künstler im Jahr 2010 begann, hat sich zu einem Aufruf an einen jeden Interessierten im letzten Jahr entwickelt. 436 Künstler und Designer aus 32 Staaten reichten somit Ihre Visionen und Plakate zu einem ihnen vertrauten Missstand in der Gesellschaft ein und wurden, bewertet durch eine ebenfalls internationale Jury, im öffentlichen Raum, in den Fußgängerzonen und vor den Ladentüren Heidelbergs ausgestellt. Insgesamt wurden so 787 Plakate eingereicht von denen 30 den Weg auf die Straße gefunden haben und unter denen schlussendlich nicht zuletzt auch von den Passanten selbst, ein Werk, zum Siegerplakat gekürt wurde. „Mut zur Wut“ wurde somit innerhalb kürzester Zeit zu einem Erfolg mit dem zunächst niemand gerechnet hatte. Dieses Jahr wird der Plakatwettbewerb ebenfalls wieder stattfinden und dazu einladen, sich kreativ und gestalterisch mit gesellschaftlichen Problemen auseinander zusetzen. In der Zeit vom 1. April bis zum 31. Mai startet die aufregende Einreichungsphase in der die Künstler ihre Werke zur Auswahl stellen können. Anschließend wird Anfang Juni die Jurierung stattfinden, sodass die Bürger in der Zeit vom 25. Juli bis zum 28. August 2012 wieder die Chance haben die Plakate im Stadtgebiet Heidelbergs betrachten zu können, darüber nachzudenken und ferner ihren Favoriten zu bestimmen.

Bild oben: Gewinnermotiv – Gorilla “East meets West” / Bild unten: Plakate in der Heidelberger Innenstadt

Wir Netzpiloten möchten nun auch euch, liebe Leser, dazu einladen an diesem Wettbewerb teilzunehmen und würden uns freuen, wenn auch Ihr euch angesprochen fühlt, ein eigenes Werk einzureichen. Ferner werden wir euch als Medienpartner von „Mut zur Wut“ im oben genannten Ausstellungszeitraum jeden Tag mit einem Plakat konfrontieren, was hoffentlich gerne und mit regem Interesse diskutiert wird. Der Wettbewerb „Mut zur Wut“ braucht das, was er selbst bewirken möchte: Resonanz, einen Diskurs und einen Platz in unserer Wahrnehmung, damit sein erklärtes Ziel weiter transportiert werden kann.

Mut zur Wut – Siegerplakate 2011

March 26 2012, 9:45am

Lesetipps für den 26. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

TECHWORLD You Say “SoLoMo,” I Say, “I Hate My Life”: Working in tech does weird things to your vocabulary. Five years ago, if you’d told me that I’d become someone who talks about whether they have the “bandwidth” to get something done or promising to “ping” you later, I would have laughed in your face. PIRATEN Erst Berlin, jetzt Saarland: Piraten in zweitem Länderparlament: Mit über 7 Prozent bei der Saar-Wahl ist die Piratenpartei zum zweiten Mal in ein Landesparlament eingezogen. SOCIAL MEDIA Google Analytics Social Reports: This Week in Social Media : Welcome to our weekly edition of what’s hot in social media news JOURNALISMUS Die Kostenlos-Kultur der Presseverlage: Daniel Bröckerhoff hat für die NDR-Sendung ZAPP einen Film über die Situation freier Journalisten gedreht. Autoren des Madsack-Verlags berichten darin, dass sie für die Online-Verwertung ihrer Geschichten kein Honorar, sondern stattdessen die Drohung erhalten, keine Aufträge mehr zu bekommen, wenn sie aufgrund dieser Praxis prozessieren sollten. TWITTER Social Media: Twitter wählt Berlin als Sitz der Deutschland-Zentrale – Netzökonomie-Blog – FOCUS Online – Nachrichten: Anders als Google und Facebook in Hamburg hat Twitter die Hauptstadt Berlin als Ort für seine Deutschland-Zentrale gewählt. Auch ein Chef für Deutschland ist wohl schon gefunden…. Social Media: Twitter wählt Berlin als Sitz der Deutschland-Zentrale

GOOGLE The Case Against Google: For the last two months, you've seen some version of the same story all over the Internet: Delete your search history before Google's new privacy settings take effect. A straightforward piece outlining a rudimentary technique, but also evidence that the search titan has a serious trust problem on its hands. DIE WELT DA DRAUSSEN Putzfrau-Analogie ist ein Griff ins Klo! Große Aufregung um…: Das UrheberRecht ist dafür da, aus KulturArbeitern KulturKapitalisten zu machen. Die PutzFrau dagegen kann nur ihre ArbeitsKraft verkaufen. … & das ist jetzt ein guter Grund, warum für PutzFrauen- und Künstler-Arbeit unterschiedliche MaßStäbe gelten sollten? Das erklärt, warum Arbeit von Künstlern oft anders behandelt wird, aber nicht, warum sie anders behandelt werden sollte. PRIVACY-PLUGIN Privatsphäre: Disconnect-Plugin schützt vor Datenkraken » t3n News: Disconnect ist ein Browser-Plugin, mit dem ihr auf sehr einfache, aber effektive Weise das Tracking diverser Plattformen und Services deaktiveren könnt, ohne das Surferlebnis zu beeinträchtigen. MANIPULATION IM WEB? GEGEN WEN?Leibniz Universität Hannover – Wer manipuliert uns im Internet?: Doch wer sind die sozialen Beeinflusser im Internet? Welche Eigenschaften zeichnen die einflussreichsten Multiplikatoren aus? Wie sind die Bewertungen formuliert, die am effektivsten zum Kauf animieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Forschungsprojekt am Institut für Marketing und Management der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. KLARE KANTE Fan oder Freund? – Klare Grenzen in den Social Media sind wichtig : Wenn ein Fan einerseits Ihre Stellungnahme auf der Fanpage und dann andererseits Ihre private Aussage zu einem Thema liest, wird ihm die Differenz zwischen den beiden Positionen auffallen. Für den Fan mag das kein Problem sein, für Sie jedoch schon. Denn sollte dieser Fan von Ihrem Unternehmen enttäuscht sein, kann er die Unterschiede zwischen Ihrer privaten Meinung und Ihren Aussagen auf der Fanpage dort in einem Beitrag oder Kommentar öffentlich anprangern. Stellt er das geschickt an, so kann er damit der Glaubwürdigkeit der Unternehmenskommunikation massiv schaden.

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March 26 2012, 9:15am

Link der Woche: LEGO “Imagine” by Jung von Matt (Whudat)

Auf Whudat gibt es derzeit eine lustige kleine Sammlung altbekannter Comicfiguren, die kreativerweise aus LEGO-Bausteinen gebaut wurde. Sehenswerter Linktipp zum Wochenende. Mal schauen, ob Ihr alle Zeichentrick-Helden erkennt. Die Netzpiloten-Redaktion verabschiedet sich für diese Woche! Genießt die Sonne!

March 23 2012, 1:30pm

Videotipp: Sony Xperia™ TV ad – Made of Imagination

In Großbritannien läuft derzeit dieser Fernsehspot von Sony für das Xperia. Der 8-jährige Jack Ryan erzählt darin mal seine Auffassung, wie und womit so ein Sony-Smartphone arbeitet. Lustig ist das auf jeden Fall und ferner sehr fantasievoll.

March 23 2012, 12:49pm

Startup-Interview: Gerald Moll von Mein-Tagwerk

Mein-Tagwerk ist eines der neuen Hamburger Perlen am Startup-Himmel und versteht sich darauf Freelancern ein geeignetes Tool zur Verfügung zu stellen, mit dem die Selbständigen sich organisieren können. Seit Februar dieses Jahres ist http://www.mein-tagwerk.de nun aus der Betaphase getreten. Grund genug, den Machern mal ein paar Fragen zu stellen und euch das Projekt mal vorzustellen.

Ich habe heute Gerald Moll, von http://www.mein-tagwerk.de, im Gespräch. Gerald ist einer der Geschäftsführer des Hamburger Start-ups und außerdem Leiter des Bereichs Marketing und Kommunikation. Hallo Gerald. Schön das du Zeit für uns gefunden hast. Hi Andreas, ja freut mich sehr dass wir uns heute sprechen! Mein-Tagwerk.de versteht sich als Tool, das es sich zum Ziel macht mit einzelnen buchbaren Modulen seinen Arbeitsalltag zu organisieren. Ferner sagt Ihr: “Von Freelancern für Freelancer”. Welche Module bietet Ihr denn an, die Freelancer unbedingt brauchen um sich zu organisieren? Wir bieten im einzelnen Projekt- und Kundenverwaltung, Zeiterfassung, Reisekostenabrechnung, Kostenerfassung und Rechnungsstellung an. Ergänzt wird das Angebot durch die Möglichkeit einen Steuerberaterexport in PDF Form oder direkt in das DATEV-System des Steuerberaters. Das klingt sehr umfassend. Und das alles zum Nulltarif? Zeitlich unbegrenzt und für mehrere Projekte? Wo darf ich unterschreiben? Ja und nein (lacht). Umfassend ist es, eben alles was für den Freelancer wichtig ist. Wir haben es aber geschafft die Software trotzdem einfach und transparent zu gestalten. Wir haben es eben aus unserer Sicht entworfen, als Freiberufler und nicht aus Sicht eines Buchhalters, ich glaube das ist ein entscheidender Unterschied. Zum Nulltarif gibt es eine Testversion, ein Projekt ein Kunde zum ausprobieren. Danach kann man sich entscheiden zwischen dem Paket Freelancer für 9 € monatlich und dem Paket Freelancer im Team für 18 €. Dort hat man die Möglichkeit Mitarbeiter und Partner anzulegen und so viele Projekte wie man will. Unterschrieben wird gleich hier und jetzt unter http://www.mein-tagwerk.de!

Worin liegen denn die auffälligsten Unterschiede zu anderen Tools? Wenn du sagst es ist einfach gestaltet, dann gibt es doch sicher ein paar Eckpunkte, die beispielsweise über intuitive Usability hinausgehen, oder? Kürzt euer Projekt auch bestimmte Wege in der analogen Welt ab? Ich denke der größte Unterschied zu allen anderen Tools besteht darin, dass wir keine Warenwirtschaft abbilden. Wir haben tagwerk darauf optimiert Dienstleistungen abzurechnen und auszuwerten. Für Freelancer spielt die Warenwirtschaft eine eher untergeordnete Rolle, die Leute verkaufen ihr Wissen und ihre Zeit. Daher ist unsere Lösung sehr schlank und alle Eingabefelder funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Wenn man sich daran gewöhnt hat ist die Dokumentation schnell gemacht. Wir kürzen den Prozess der Buchhaltung z.B. insofern ab, dass man sich die Daten nicht mehr aus verschiedenen Quellen, z.B. Excel-Tabellen oder Zeiterfassungstools zusammen suchen muss, um dann in Word oder einer Rechnungssoftware daraus eine Rechnung zu machen. Bei uns ist wirklich alles an einem Ort vereint. Was zurzeit allerdings noch fehlt ist die Möglichkeit Angebote zu schreiben, daran arbeiten wir noch. Besonders stolz sind wir auf unsere Auswertungen, ich kann mir als Freelancer augenblicklich anzeigen lassen, was ich pro Projekt oder pro Kunde verdient habe. Zudem kann ich sehen wie viel Zeit ich für welche Aufgaben benötigt habe oder wie hoch meine Reisekosten im letzten Jahr waren. Kann man sagen, dass eure Idee aus einer Not heraus entstanden ist? Weil Ihr als Freelancer nichts Brauchbares auf dem Markt gesehen habt? Die Idee ist beim Wäsche legen entstanden! Mein Partner Georg Portwich war so sehr ins Wäsche ordnen vertieft, das ihn diese Idee quasi überfallen hat. Ausgangspunkt war aber sicherlich das Problem, dass es keine vernünftige, einfache Software für Freelancer gibt. Ihr habt inzwischen auch einige Preise für euer Projekt eingeheimst, richtig? Erzähl unseren Lesern doch mal wer euch womit geadelt hat in letzter Zeit.. Ja, wir durften uns bereits über einige Anerkennung freuen. Ende 2010 waren wir mit tagwerk im Finale des WebFutureAward in Hamburg, im März 2011 wurden wir dann vom Bundesministerium für Wirtschaft mit dem IKT Innovativ Preis ausgezeichnet. Der Preis wurde auf der CEBIT in Hannover verliehen und wir haben uns riesig gefreut. Vor allem das wir dadurch jetzt oft nach Berlin eingeladen werden um an Seminaren oder Messen teilzunehmen ist super für uns. Gekrönt wurde das Jahr dann im Dezember durch den Preis GründerGeist 2011 der Wirtschaftsjunioren Hamburg, ebenfalls eine sehr schöne Bestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind. Bei so vielen Ehrungen, gibt es doch inzwischen auch sicherlich Expansionspläne? Habt Ihr auch vor euer Tool für den englischsprachigen Markt zu erweitern? Expansionpläne für das Ausland sind zur Zeit nicht aktuell, wir konzentrieren uns zunächst auf den deutschsprachigen Raum. Wir sehen hier eine Menge Potenzial und einen Markt der noch nicht erschlossen ist. Grundsätzlich ist eine Expansion gut möglich, die Gruppe der Freelancer wächst schließlich überall auf der Welt. Und vor allem ist eigentlich jeder Freelancer auch auf Englisch unterwegs. Eine Übersetzung würde also mit Sicherheit euren Kundenkreis enorm vergrößern. Den Tipp schenk ich euch! Jetzt wo Du es sagst fällt es mir glatt wie Schuppen aus dem Haar, vielen Dank! (lacht) Aber im Ernst, da wir eine Schnittstelle zu Steuerberatern bieten und die Freelancer einen Steuerberatexport von uns erhalten ist Deutschland zunächst unser Markt. Naja was nicht ist, kann ja noch werden. Die Zeichen stehen ja auf Grün. Wie viele registrierte User zählt Ihr in Deutschland aktuell? Wir sind bisher zufrieden mit den Zugriffszahlen und dem positiven Feedback von Seiten der Freelancer. Insgesamt sehen wir einen Markt von etwa 1 Millionen Freiberufler von denen wir einen großen Teil als Kunden gewinnen wollen. Zudem handelt es sich um eine wachsende Gruppe in einem Arbeitsumfeld was immer mobiler wird. Daher wächst auch die Nachfrage nach Saas Lösungen. Aber eine konkrete Userzahl, die euer Tool nutzt hast du nicht? Tut mir leid, ich muss Dich enttäuschen, auch wenn Du es ganz genau wissen willst. Für genaue Nutzerzahlen ist es noch zu früh, wir haben erst Anfang Februar unsere Public Betaphase beendet. Was mich persönlich aber immer stark interessiert in dem Zusammenhang mit registrierten Usern, ist neben den Nutzerzahlen auch der Datenschutz. Eure User geben natürlich viel preis. Nicht ganz unsensible Daten vor allem. Wie wird zum Beispiel mit den Daten der Kunden von Freelancern umgegangen? Wie lange speichert Ihr diese? Oder wenn Ihr einen Steuerberaterexport anbietet, muss dieser ja auch über ein Protokoll gesichert werden. Wie viel Datensicherheit könnt Ihr euren Kunden garantieren? Der Datenschutz ist uns ein sehr persönliches Anliegen. Wir haben eine Menge Anstrengungen unternommen um unseren Nutzern einen hohen Standard zu gewährleisten. Zunächst einmal werden alle Daten per SSL Verschlüsselung übermittelt. Darüber hinaus haben wir uns extern nach IPS Standard zertifizieren lassen, als einer der ganz wenigen Anbieter. Das bedeutet, dass wir den Grundsatz der Datensparsamkeit einhalten. Wir legen keine Profile der Nutzer an und werten diese nach irgendwelchen Marketingaspekten aus. Unser Angebot zeichnet sich daher durch folgende Rahmenbedingungen besonders aus… Zum einen eine vorbildliche Transparenz der Datenverarbeitung für den Nutzer und zum anderen durch eine sensible Einhaltung des Datenschutz- und Telemedienrechts. Die Daten des Nutzers sind bei uns sehr gut und sicher aufgehoben. Damit das auch nachvollziehbar ist, haben wir zusätzlich einen externen Datenschutzbeauftragten bestellt. Dieser wacht regelmäßig darüber, ob wir die Richtlinien einhalten und prüft unsere AGB. Wir garantieren damit eine sehr hohe Datensicherheit. Zudem stehen unsere Server in Baden Württemberg und unterliegen dem deutschen Datenschutzrecht. Die Daten der Nutzer werden für 10 Jahre gespeichert, so lange wie die Aufbewahrungsfrist des Finanzamtes gilt. Der Nutzer kann also rückwirkend auf alle Einträge der letzten Jahre zurückgreifen. Besonders vorteilhaft ist das, wenn man zum Beispiel eine Steuerprüfung hat. Man muss sich nicht den Kopf zerbrechen, wo die Belege, Rechnungen oder Reiseabrechnungen sein könnten. Mit einer entsprechenden Beleg- oder Rechnungsnummer sind alle Einträge schnell wieder zu finden. Im Falle der Kündigung kann man selbst entscheiden, ob man die Daten löschen will oder einen lesenden Zugriff auf die Daten behalten möchte. Lieber Gerald, ich danke dir bis hier hin für das Gespräch. Und hoffe dass Ihr weiterhin erfolgreich sein werden. Leider ist unsere Zeit vorbei. Zum Schluss musst du mir und unseren Lesern aber versprechen, dass du uns auf dem Laufenden hältst, sobald Ihr eure Userzahlen veröffentlicht. Machst du das?

Sehr gerne! Vielen Dank für Dein Interesse an tagwerk und für das Interview. Würde mich übrigens freuen Dich wieder zu sprechen, dann gibt es alle Neuigkeiten zu unserer Entwicklung.

March 23 2012, 10:00am

Howto: Privatsphäre-Einstellungen für Timeline-Apps (Englisch)

Lernt hier wie Ihr eure Timeline-Setting so einstellt, dass Apps, die Ihr auf dem sozialen Netzwerk Facebook nutzt, nur soviel preisgeben wie euch tatsächlich lieb ist.

March 23 2012, 9:30am

Lesetipps für den 23. März

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

MUSIK-STUDIE & PIRATEN VUT Online » Stellungnahme des VUT zur „Kurzstudie“ der Piratenpartei: Am 20.03.2012 erschien auf dem Portal des Musikpiraten e.V. eine „Kurzstudie“ die vorgibt, die Einkommensentwicklung kreativer Menschen in Deutschland zu analysieren. Diese „Studie“ ist von Unkenntnis und Einfältigkeit geprägt, das „Ergebnis“ so substanzlos, dass es schwer fällt, sie ernst zu nehmen. Die „Studie“ basiert auf zwei „Analysen“ – der Einkommensschätzungen der KSK Mitglieder und der GEMA Umsätze. Im Folgenden soll kurz auf die gröbsten methodischen Fehler hingewiesen werden. Vorab sei angemerkt, dass die Kernaussage der Studie („30% Einkommenssteigerung für Künstler“) sowohl 16 Jahre Inflation als auch die Einführung deutlich strengerer Kontrollen der KSK Schätzungen 2007 ignoriert. Die Kernaussage bezieht sich außerdem nur auf unzuverlässige Einkommensschätzungen, empirisch belastbare Einkommensdaten werden nicht berücksichtigt.

ABOFALLEN Gefängnisstrafe für Abofallen-Betreiber: Im Hamburger Prozess um den groß angelegten Internet-Betrug mit sogenannten Abofallen verurteilte das Landgericht den Hauptangeklagten am Mittwoch wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu drei Jahren und neun Monaten Haft.

INTERNET DER DINGE Internet der Dinge: Gründer in Deutschland verpassen ihre Chance » netzwertig.com: Na dann. Auf, auf meine Damen und Herren und Millionen gescheffelt im Netz der Dinge: "Das Internet der Dinge wird real, und Konsumenten stehen immer mehr onlinefähige Hardwarelösungen zur Verfügung, die Alltag und Lebensqualität verbessern. Deutsche Startups scheinen diesen Trend jedoch zu verschlafen."

DIE GUTEN WEISSEN KOMMEN The White Savior Industrial Complex – Teju Cole: From Sachs to Kristof to Invisible Children to TED, the fastest growth industry in the US is the White Savior Industrial Complex.

ZYNGA Zynga Snaps Up ‘Draw Something’ Creator OMGPOP for $180 Million: The company has not disclosed the cost of the sale, but AllThingsD reports the acquisition cost Zynga $180 million, plus another $30 million in employee retention payouts.

URHEBERDINGSBUMS & REGENER Mein Urheberrecht!: Sven Regener regt sich auf: Eigentlich wollte Zündfunk-Autor Erich Renz von Sven Regener nur ein kurzes Statement zum Thema Urheberrecht. Daraus ist dann ein Instant-Pamphlet geworden.

FACEBOOK, DAS CHAMÄLEON – RELOADED Neue Netzwerk-Regeln: Facebook will noch mehr Nutzerdaten weitergeben : Auf seiner Website hat der Konzern ein langes Dokument mit geänderten Nutzungsregeln versteckt.

INTERNET & KINDER Internetzeit von Kindern stärker regulieren – Erziehungswissenschaftler hat das : Schon im Kindergartenalter seien Kinder heute regelmäßig am Computer oder im Internet aktiv, sagt Rudolf Kammerl, Erziehungswissenschaftler der Universität Hamburg. Es liege hier auch an den Eltern, einen kompetenten Umgang mit Medien zu erlernen.

KLOUT & KONSORTEN Klout and PeerIndex Don’t Measure Influence. Brian Solis Explains What They Actually Do : Whether you like it not, Klout, Kred, PeerIndex, and Radian6 are measuring your social capital — not your influence but your potential for it.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

March 23 2012, 9:15am

Adobe Photoshop CS6 in Beta kostenfrei erhältlich

Adobe hat seinen Bildbearbeitungszauberkasten Photoshop CS6 zum kostenlosen Download freigeben. Zwar handelt es sich nur um eine Beta, aber für den geneigten Hobby-Fotografen dürfte diese Version, dennoch viel Freude bereithalten. Vor allem da die Beta bereits alle Funktionen enthält der finalen Vollversion von Photoshop CS6 und Photoshop CS6 Extended. Man kann Adobe da schon einen lieben Dank aussprechen, denn es ist das erste Mal dass das Unternehmen sich zu solch einer Entscheidung hinreißen lässt. Ein ganz besonderer Fortschritt ist der Release der 3D-Tools, die eine Bearbeitung von 3D-Bildern enorm vereinfachen soll. Ansonsten feiert Adobe diese drei Features als imposante Neuerscheinungen:

Content-Aware Patch — Patch images with greater control using the newest member of the Content-Aware family of technologies. Choose the sample area you want to use to create your patch, and then watch Content-Aware Patch magically blend pixels for a stunning result.

Blazingly fast performance and a modern UI — Experience unprecedented performance with the Mercury Graphics Engine, which gives you near-instant results when you edit with key tools such as Liquify, Puppet Warp, and Crop.* Plus, a refined, fresh, and elegant Photoshop interface features dark background options that make your images pop.

New and re-engineered design tools — Create superior designs fast. Get consistent formatting with type styles, create and apply custom strokes and dashed lines to shapes, quickly search layers, and much more. Wer jetzt noch ein wenig Usability sehen möchte, der kann sich das Hands-on-Video einmal genauer anschauen.

March 22 2012, 12:50pm

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