Lifestream » wired

Tech: How Digital Detectives Deciphered Stuxnet

Wired hat die gefährliche Malware Stuxnet decodiert und die Ergebnisse veröffentlicht. Der Artikel ist ziemlich lang, aber liest sich sehr spannend – für denen, der der englischen Sprache mächtig ist. Hier ist der Linktipp:

How Digital Detectives Deciphered Stuxnet, the Most Menacing Malware in History – von Wired

July 15 2011, 7:15pm

iPad-App - So könnte es aussehen

Das kultige US-Tech und Netzkultur-Magazin Wired zeigt in diesem Video einen Preview auf die geplante iPad-App. Die Verlage erhoffen sich ja vom iPad die Lösung ihrer Geldverdienprobleme, weil sie über das bei iTunes angehängte Bezahlsystem Abos verkaufen wollen. Ob die Rechnung aufgeht muss sich zeigen! Ich persönlich zweifele am Gelingen, denn die Bereitschaft für Nachrichten zu bezahlen ist weiterhin sehr dünn ausgeprägt. Entscheidend wird es für die Verlage sein exklusive und im Sinne der Leser/User hochwertige und mehrwertige Inhalte zu liefern.

February 18 2010, 10:16am

Auf der Flucht: US–Autor lässt sich jagen

Untertauchen und sich dann von einer riesigen Meute suchen lassen – das ist ein Stoff, den man eigentlich nur aus Filmen kennt. Wie es sich wohl anfühlen mag, überlegte Evan Ratcliff - Autor beim US–Magazin Wired - und beschloss, es einfach einmal auszuprobieren. Am 14.Oktober verkündete er auf der Webseite des Magazins: I’m going missing. I’m leaving behind friends, family, and everything familiar, and I’m challenging you to find me. If you do, you’ll win $5,000 and get your picture in Wired. Starting August 15, I will try to stay hidden for 30 days. Not even my closest friends or my editors will know where I am. I’ll remain in the US and will be online regularly. I will continue to use social networking sites like Facebook and Twitter, and I’ll make cell phone calls. I’ll generally stay in the kind of social environment I like to live in (no hiding in a cabin in Montana), and I’ll keep track of my pursuers, searching constantly for news about myself. Dazu gab es Fotos von Ratcliff, Angaben über sein Aussehen, seine Vorlieben. Und los ging es – auf Flucht. Bei Wired ist jetzt ein recht ausführlicher und ziemlich spannender Bericht erschienen – über Ratcliffs Flucht und die Strategien seiner Häscher. Und das waren nicht wenige: Bis zu 600 Twitter–Nachrichten pro Tag gab es zu Ratcliffs Jagd, Privatdetektive und Hacker hefteten sich an seine tatsächlichen und digitalen Fersen. Ratcliff beschreibt, wie er sich Prepaidhandys kauft, mit falschen Namen hantiert, beim Anblick von Helikoptern nervös wird. Seine Jäger verfolgen seine FedEx–Pakete, durchwühlen das Netz nach jeder noch so kleinen Information über ihn. Sie bastelten Facebook–Applications, um ihn zu fangen, wussten, wohin er geflogen war, noch bevor er den Flughafen verlassen hatte, verfolgten die IP–Adressen, von denen aus er sich ins Netz einwählte. Ohne das Ende schon verraten zu wollen – eine absolut spannende Geschichte. Und nicht unpolitisch – erwähnt Ratcliff doch immer wieder, wie schwierig es seit 9/11 geworden sei, sich anonym zu bewegen. Immer und überall, so schreibt er, würde ihm die Frage gestellt, ob er sich bitte ausweisen könne. Und dokumentiert mit seinem Experiment auch darüber hinaus auf schockierende Art und Weise, wie schwer es ist, im digitalen Zeitalter zu verschwinden – wenn eben genügend Leute nach einem suchen. Die Tatsache, dass Ratcliff sich einen neuen Twitter– und Facebookaccount zugelegt, ja, überhaupt das Netz genutzt hat, hat die Suche nach ihm vereinfacht. Ratcliffs Kollege Nicolas Thompson erklärt dazu aber auf wired.com noch einmal, warum Ratcliff während seines Verschwindens nicht digital abstinent war – weil er es im echten Leben eben auch gerne tut. Und natürlich, um es spannender zu machen.

Eine grandiose Geschichte! Chapeau, Mr. Ratcliff!

 Verwandte Artikel

Wovon Schäuble noch träumt… (1) Was weiß Facebook über dich? (4) Spuren im Netz: Emsdettens Amokläufer (3) Skandal um SchülerVZ-Daten - was dahinter steckt? (0) Offener Brief: Das Internet schreibt zurück (2)

November 27 2009, 12:00pm

Auf der Flucht: US-Autor lässt sich jagen

Untertauchen und sich dann von einer riesigen Meute suchen lassen - das ist ein Stoff, den man eigentlich nur als Filmen kennt. Wie das wohl ist und geht, überlegte Evan Ratcliff, Autor beim US-Magazin Wired - und beschloss, das einfach einmal auszuprobieren. Am 14.Oktober verkündete er auf der Webseite des Magazins:

I’m going missing. I’m leaving behind friends, family, and everything familiar, and I’m challenging you to find me. If you do, you’ll win $5,000 and get your picture in Wired. Starting August 15, I will try to stay hidden for 30 days. Not even my closest friends or my editors will know where I am. I’ll remain in the US and will be online regularly. I will continue to use social networking sites like Facebook and Twitter, and I’ll make cell phone calls. I’ll generally stay in the kind of social environment I like to live in (no hiding in a cabin in Montana), and I’ll keep track of my pursuers, searching constantly for news about myself.

Dazu gab es Fotos von Ratcliff, Angaben über sein Aussehen, seine Vorlieben. Und los ging es - auf Flucht.

Bei Wired ist jetzt einen recht ausführlicher und ziemlich spannender Bericht erschienen - über Ratcliffs Flucht und die Strategien seiner Häscher. Und das waren nicht gerade wenige: Bis zu 600 Twitter-Nachrichten pro Tag gab es zu Ratcliffs Jagd, Privatdetektive und Hacker hefteten sich an seine tatsächlichen und digitalen Fersen. veröffentlicht. Ratcliff beschreibt, wie er sich Prepaidhandys kauft, mit falschen Namen hantiert, beim Anblick von Helikoptern nervös wird. Seine Jäger verfolgen seine FedEx-Pakete nach, durchwühlen das Netz nach jeder noch so kleinsten Information über ihn. Sie bastelten Facebook-Applications, um ihn zu fangen, wussten, wohin er geflogen war, noch bevor er den Flughafen verlassen hatte, verfolgten die IP-Adressen, von denen aus er sich ins Netz einwählte. Ohne das Ende schon verraten zu wollen - eine absolut spannende Geschichte.

Und nicht unpolitisch - erwähnt Ratcliff doch immer wieder, wie schwierig es seit 9/11 geworden sei, sich anonym zu bewegen. Immer und überall, so schreibt er, würde ihm die Frage gestellt, ob er sich bitte ausweisen können. Auch die Tatsache, dass Ratcliff sich einen neuen Twitter- und Facebookaccount zugelegt, ja überhaupt das Netz genutzt hat, hat die Suche nach ihm vereinfacht. Ratcliffs Kollege Nicolas Thompson erklärt dazu aber auf wired.com noch einmal , warum Ratcliff während seines Verschwindens nicht digital abstinent war — weil er es im echten Leben eben auch gerne tut. Und natürlich, um es spannender zu machen.

Eine grandiose Geschichte! Chapeau, Mr. Ratcliff!

 Verwandte Artikel

Wovon Schäuble noch träumt… (1) Was weiß Facebook über dich? (4) Spuren im Netz: Emsdettens Amokläufer (3) Skandal um SchülerVZ-Daten - was dahinter steckt? (0) Offener Brief: Das Internet schreibt zurück (2)

November 26 2009, 11:00pm

Seite 1