Die Idee klang ja eigentlich ganz gut: Microsoft kündigte schon vor einigen Wochen groß an, man wolle eine schöne Rabatt-Aktion auf Windows 7 veranstalten. Wer heute das mit reichlich Vorschusslorbeeren bedachte Produkt vorbestellt, kommt zum Preis von knapp 50 Euro in den Genuss der “Home Premium”-Version. Natürlich sei das Angebot streng limitiert. Schnell sein, dachte ich mir da, und saß pünktlich um 9 Uhr vorm Rechner. Doch: So einfach war das gar nicht. Bei Amazon waren die Exemplare nach 7 Minuten weg – bis dahin ging nichts außer Fehlermeldungen beim Versuch, die Bestellung abzuschließen. Direkt danach ging Conrad in die Knie. Die deutsche Twittersphäre ist voll von ähnlichen Meldungen. Nun ist das lange Warten auf den großen Moment sicher nichts Neues: auch bei Apple stellte man sich stundenlang vor den Apple Store, um ein neues iPhone zu ergattern. Und Enttäuschungen gibt es immer, wenn jemand keines ergattern konnte. So musste Amazon schon eine Reihe von negativen Bewertungen löschen von Leuten, die sich hintergangen vorkommen. Begründung für das Entfernen der Kommentare: das limitierte Angebot hat nichts mit dem Produkt zu tun. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Microsoft seine limitierten Menge etwas zu limitiert dimensioniert hat. Das Problem dabei: wenn nicht jeder eine ermäßigte Version bekommt, ist das gut fürs Geschäft. Wenn aber zu wenige eine bekommen, wird das schnell zum Imageproblem. Was meint ihr? Kluger Schachzug, der den Leuten zeigt, wie begehrt Windows 7 ist? Oder einfach nur #fail? Habt ihr überhaupt eine Version bekommen?
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