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Lesetipps für den 2. September

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Moonbell: Musik aus Topografie-Daten des Monds: Mal wieder eines dieser interessanten Fundstücke bei nerdcore. Diesmal Mondmusik. Topografische Daten eines japanischen Stelliten wurden in Klänge übersetzt. Abgefahren, nein, abgespaced! Den öffentlich-rechtlichen Anstalten eine Zukunft stiften: Im Wahlblog#039;09 der Heinrich Böll Stiftung fragt sich Thierry Chervel warum keine der Parteien im Wahlkampf die Themen öffentlich-rechtlicher Rundfunk, GEZ, Kulturflatrate und Co. aufgreift und hier eine Neuregelung skizziert, die das Ganze überdenkt und die Medienwelt auf die realität in 2009 neu ausrichtet. Shares in XING skyrocket on buyout rumours: Techcrunch UK spekuliert über einen Buyout von XING durch LinkedIN. DAS wäre ja mal ein Ding für Xing. Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht: Neue Abmahnwelle bricht auf Sportblogger ein. allesaussersport mit sämtlichen Details und guten Gedanken, was dieser Fall für das Bloggen an und für Sich bedeutet könnte.

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September 2 2009, 9:29am

McLuhan reloaded - Das Medium ist die Botschaft

Warum der Computer in der Arbeitswelt und die Gewaltdebatte über die Medien ein gemeinsames Erfolgsmoment haben, das bisher selten diskutiert wird: Die Freiheit der Wahl.

Marshall McLuhan war und ist eine Symbolfigur der Diskussion rund um die Medien. Seit dem Siegeszug des Internets gilt er als Vater und Mentor der Medientheorien des 21. Jahrhunderts. Dabei hat er der schriftgelehrten, modernen Religion namens Wissenschaft schwer zugesetzt. Gelten die modernen Bibliotheken als Hort des Wissen, sind Schrift und ihre papiergebundenen Ableitungen für McLuhan ein Medium unter vielen. Die Schrift - und damit auch die Bücher - sind also gleichberechtigt eingeordnet in eine Reihe wie Radio, Kinofilme und Fernsehen. Das ist für das europäische Bildungsbürgertum mit Wurzeln im 19. Jahrhundert ein ähnlicher Affront wie das Bekenntnis zu Luzifer. Es ist sozusagen der Lackmustest der scheinbar objektiven und neutralen Bildung, die uns so ehrenwert erscheint, dass wir ihre Motive und Ursachen selten hinterfragen. Die “heilige Schrift” ist zwar von der monotheistischen Religion emanzipiert, aber an die Stelle des heiligen Stuhls trat die Autorität der Professoren und Lehrer.

McLuhans meist zitierter Satz “Das Medium ist die Botschaft” muss in einen breiteren Kontext gesetzt werden, um ihn zu verstehen, denn er erklärt uns selbst, was er damit eigentlich meint:

“Alle Medien sind Ausdehnung menschlicher Fähigkeiten - seien sie psychisch oder physisch. - Das Rad ist eine Ausdehnung des Fußes. Das Buch ist eine Ausdehnung des Auges, Kleider sind eine Ausdehnung der Haut, die Medien unserer Zeit sind eine Ausdehnung des Zentralnervensystems. Indem Medien die Umwelt verändern, schaffen sie in uns eine ganz bestimmte Konstellation sinnlicher Wahrnehmung. Die Ausdehnung nur eines Sinnes verändert die Art, wie wir denken und handeln, die Art, wie wir unsere Körper wahrnehmen. Wenn diese Verhältnisse sich wandeln, wandelt sich der Mensch.”

Die relativierenden Diskussion rund um das Netz, das einfach nur als weiterer Kanal neben TV und Radio zu uns kommt, ist also nur die halbe Wahrheit. Zumal man streng unterscheiden muss, wie Menschen und Medien Realität erzeugen durch Unterscheidungen und Bezeichnungen der Welt. Soziologische Theorien gehen noch einen Schritt weiter und behaupten Medien als eigene soziale Institutionen mit genuin gesellschaftlichen Aufgaben und Eigenschaften. Das überschreitet zwar McLuhans Ideen in den sozialen Raum, aber es entkräftet seine Thesen kaum. Im Sinn von Emile Durkheim kann man Mensch und Medium als Vertragspartner verstehen, bei dem der Mensch jederzeit den Kontrakt aufkündigen kann.

Ein Ausgeliefertsein des Einzelnen an das Medium ist daher schwer zu begründen. Vor allem, weil die Kategorien, in denen Reales und Fiktives getrennt werden sollen, bisher unzureichend begründet sind. Man kommt sehr schnell in einen Bereich, in dem Gesellschaft an sich verhandelt werden müsste und Medienwirkung kaum getrennt analysiert werden kann. Das hat Folgen für die Diskussionen von Killerspielen und Gewaltfilmen. Da helfen die bildgebenden Verfahren der Neurowissenschaftler gar nichts, da abstrahierende Tätigkeiten nicht verortet oder analysiert werden, sondern nur Wirkungen von Reizen. Und dass die Reiz-Reaktionsschemata deutlich komplexer zu betrachten sind als der Volksmund und die Psychologie des 20. Jahrhunderts uns vorschlagen, ist offenbar.

Aber ein weiterer Punkt ist wichtig, denn die Computer sollen und müssen ja unsere Arbeitswelt einfach machen und gleichzeitig unseren Hang zur Koopration stärken oder zumindest unterstützen. Man muss diese ganz grundsätzlich betrachten. Denn seine Aufgaben mit anderen zu teilen und deren Aufgaben mitzuerledigen ist eher ein moralische Frage als eine technologische. Denn Kooperation ist zunächst eine Hinwendung zum anderen mit der Aufforderung, ihn oder sie einzubinden in eigene Arbeitsabläufe und sich zu öffnen für deren Aufgaben und Wege, Probleme zu lösen. Dazu meint der Wissenschaftstheoretiker Paul Feyerabend, dass “ein moralischer Charakter nicht durch Argumentation, Erziehung oder eine Willensentscheidung geschaffen [...] wird. Er kann aus keiner geplanten Handlung hervorgehen, ganz gleich, ob sie nun wissenschaftlicher, politischer, moralischer oder religiöser Natur ist. Wie wahre Liebe und wie die Luft, die wir atmen, ist sie eine Gabe, nicht eine Leistung.”

Hier streichen alle kybernetischen und mechanistischen Modelle der menschlichen Kommunikation die Segel, denn die Entscheidung zur Kommunikation als zum Eingehen des Vertrages zwischen Sender und Empfänger einer Nachricht obliegt der menschlichen Freiheit. Auch McLuhans Thesen kommen hier an ihre Grenzen, denn auch das absichtsvolle Benutzen bestimmter Medien kann das Verhalten des Empfängers nicht festlegen. In Praxis heißt das, dass die Diskussion um Social Software bisher völlig an den Nutzern vorbeigeht, wenn man nur die Usability (ease of use) und die Nützlichkeit von Applikationen betrachtet.

Mehr als eine Einladung an Menschen, anderen einen Vertrag anzubieten, etwas gemeinsam zu machen, kann diese Technologie nie sein. Ähnlich wie die Unmöglichkeit von Rezepten für eine erfolgreiche Erziehung, für eine gelingende Fernsehsendung oder besonders weitreichender Aufklärung, kann auch das Rezept für eine besonders gute Arbeitsumgebung nur scheitern, wenn es den Faktor der Wahlmöglichkeiten und damit der Freiheit ausschließt. Wer Menschen überzeugen oder motivieren will, der muss ihnen besonders viele Alternativen zur Wahl stellen und ihnen die Zeit und die Motivation vermitteln, alles einfach auszuprobieren.

Analog ist die Art, wie Medienwirkung gedacht wird, zu verändern von einer Wenn-Dann-Relation zu einem Bild der Differenz, in der individuelle Wahrnehmung der Welt und Medienbotschaften nicht unmittelbar eine Kausilität bilden. Martin Kolb beschrieb dies in seiner Dissertation 1999 sehr plastisch in Bezug auf die Wirkungsforschung: “So könnte sie [Wirkungsforschung] formulieren, wie mit einem subjektiven Raster mediale Baukästen zum Aufbau individueller Welt(en) genutzt werden. In einem weiteren Schritt wäre dann aufzuzeigen, wie dies im Einzelfall geschieht.” Dies sollte übrigens für alle weiteren Wirkbetrachtungen von Individuen in Bezug auf neue und zukünftige Medien Anwendung finden. Bildnachweis: mantasmagorical

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September 1 2009, 8:30am

Lesetipps für den 1. September

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Unternehmen tasten sich langsam an das Web 2.0 heran: Netzökonom Holger Schmidt auf faz.net zum steigenden Engagement von Unternehmen im Social Web und eine Linkliste mit Twitter-Tools für Unternehmen. Tethering- und VoIP-Option für das iPhone: fscklog weist darauf hin, dass nun auch T-Mobile (nach O2 und Vodafone) Thethering und VOIP gestatten wird. iPhone-Fans wirds freuen. Die Szene der Wein-Twitterer professionalisiert sich: the drink tank mit einer Analyse der Wein-Twitterer und dem Ergebnisse, dass sich hier einiges getran hat. Gerankt wurden die Weintwitterer nach der Zahl der Follower. Was twittern Weintwitterer eigentlich? 140 ML Wein? ;-) „Warum sollte ausgerechnet Spiegel Online Vorreiter sein?“: Onlinejournalismus.de im Gespräch mit dem SPON-Chefredakteur Rüdiger Ditz. Darin geht es u.a. um Bezahlinhalte, SPON-Konkurrenz und die Wertigkeit von Online gegenüber Print. Wer verbreitet wissenschaftliche Information in der Wissensgesellschaft des Internet?: Tina Günter in ihrem Sozlog über Bestrebungen der VG Wort “bei allen lieferbaren und vergriffenen Büchern das “Removal” zu erklären. D.h. die VG Wort möchte Google zwingen, die Bücher aus seinem Suchindex zu entfernen”. Aha, also nun auch von der Ecke Kampf dem Google.

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September 1 2009, 8:25am

Twitter-Management mit HootSuite

Intensiv- und Profitwitterer entwickeln mit der Zeit eine Twitterstrategie, bei der es darum geht mit verschiedenen Accounts, zu bestimmten Uhrzeiten, bestimmte Tweets abzusetzen und gleichzeitig die Übersicht über Follower, Replys, direct Messages etc. zu behalten. Mit dem Webfrontend von Twitter selbst stösst man hier schnell an Grenzen. Diverse Clients und Webservices von Drittanbietern sind bereits auf dem Markt, die das Twitter-Management erleichtern und unterstützen. Einer dieser Dienste ist HootSuite. Wie funktioniert HootSuite? Nach dem obligatorischen Anlegen eines Accounts lassen sich in HootSuite mehrere Twitteraccounts importieren, die dann zentral über HootSuite verwaltet, mit Inhalten befüllt und über das Statistik-Tool beobachtet und systematisch ausgebaut werden können.

Die Webdarstellung erinnert dabei ein wenig an die Spaltenansicht von Tweetdeck. Am Seitenkopf sind sehr übersichtlich als Tabs dargestellt die einzelnen Accounts angeordnet, so dass man leicht hin- und herspringen kann. Mit dem Auswertungstool von Hootsuite lässt sich der Erfolg der eigenen Tweets messen. Zum Beispiel wird dabei auch berücksichtigt, ob Links, die man getwittert hat auch tatsächlich geklickt wurden. Das gibt wertvolles Feedback auf die eigene Twitterstrategie. Weitere nützliche Funktionen von Hootsuite sind die Multiautorenfunktion inklusive Rechtemanagement. Das heisst, es können mehrere Autoren über Hootsuite twittern und der Admin kann dabei unterschiedliche Rechte an die Ko-Twitterer vergeben. Zeitversetztes Twittern ist ebenfalls möglich sowie die automatische Bespielung der eigenen Twitteraccounts via RSS. Auch schön: Eine Integration mit Ping.fm ist möglich. An wen richtet sich Hootsuite? Für den Freizeit- und Gelegenheitstwitterer ist Hootsuite sicherlich nicht gedacht. Wer des Twitterns willen twittert und kein spezielles Interesse an Reichweitenmaximierung hat, braucht diesen Dienst nicht. Wer aber Twitter als Teil des Selbstmarketings bzw. der Unternehmenskommunikation einsetzt, wird sehr wohl einen großen Nutzen aus Hootsuite ziehen können. Insbesondere das Statistik- und Auswertungstool ist hier sehr hilfreich. Blogpiloten-Fazit: Ein ansprechend und übersichtlich gestalteter Webservice für professionelles Twitter-Management. Die Multiautorenfunktion sowie die Möglichkeit für statistische Auswertungen und die damit verbundene Reichweitenmessung machen Hootsuite zu einem interessanten Tool für Profitwitterer, die strategisches Microblogging betreiben wollen. Zwar spielen Dienste wie Hootsuite hier sicher auch Spammern in die Hände, aber mit denen muss man leider leben, egal ob mit oder ohne Hootsuite.

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August 31 2009, 9:01am

Lesetipps für den 31. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Basic Twitter Links for Journalists: Auf Palafo.om gibt es eine umfassende Linkliste zum Thema Twitter für Einsteiger. Zwar ist der Beitrag auf Englisch und richtet sich primär an Journalisten, dennoch sind sicher auch gute Tipps für andere Newbies dabei. Connys Bastel-Blog: In Connys Bastel-Blog stellt Bastebloggerin Conny ihre Kreationen vor. Sie bastelt hauptsächlich Karten, es verirren sich aber immer wieder auch andere nette Ideen für Geschenke und Aufmerksamkeiten dazwischen, die zum Nachmachen animieren sollen. Gute Künstler kopieren: Das zumindest behauptet Jeff Veen in diesem Video. Neue Gefahren und Chancen durch anonymes Twittern: Klaus Eck über anynomes Twittern und worin hier dabei die Möglichkeiten für Unternehmen und Einzelanwender stecken. Außerdem stellt er Dienste vor, die anonymes Twittern erlauben. Prognose-Verrat: Vorab-Ergebnisse bei Twitter: Es kam wie es kommen musste. Am Wahlabend sind erste Prognosen über Twitter an die Öffentlichkeit geleaked worden und das eineinhalb Stunden vor der ersten offiziellen Hochrechnung. Und: Die Twitterbotschaft war sogar sehr nah am tatsächlichen Ergebnise dran. Das Problem wird sein, dies in Zukunft zu verhindern. Vielleicht wird ja dann Twitter für den relevanten zeitraum in Deutschland einfach gesperrt. Herr Schäuble? Frau Zensursula? Wahlen: Piraten ziehen in Stadträte ein: Wie Gulli berichtet, habern es die Piraten in Münster und in Aachen in den Stadtrat geschafft. Na immerhin. The Medium - Facebook Exodus: Virginia Heffernan hat sich für diesem Beitrag auf der NYTimes auf die Suche nach Facebook-Quittern gemacht, Leuten also, die ihren Facebook Account gelöscht haben. Die Argumentation eines Users ist dabei: “The more dependent we allow ourselves to become to something like Facebook — and Facebook does everything in its power to make you more dependent — the more Facebook can and does abuse us” Mitgründer der Grünen wird Pirat: Die Piratenpartei Deutschland gibt auf ihrer Website bekannt, dass Herbet Rusche der Partei beigetreten ist. Rusche ist eines der Gründungsmitglieder der Grünen. Wie soziale Netzwerke den Traffic im Internet verteilen: Viel Statistik mit viel Einsicht. Netzökonom Holger Schmidt auf faz.net über die Rolle der Social Networks bei der Trafficverteilung. Facebook führt neue Privatsphäre-Richtlinien ein: Das Basic Thinking Blog erläutert, was Facebook in Sachen Privatsphäre verbessern möchte. Vor allem sollen die User bzw. die Community stärker eingebunden werden und der Text der Datenschutzbestimmungen verständlicher werden.

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August 31 2009, 8:20am

Mister Wong integriert Twitter

Der deutsche Social Bookmarking Dienst Mister Wong hat ein neues Feature integriert. Welches? Na klar doch: Twitter! Eine tolle Erweiterung, denn nun kann man den eigenen Twitter-Stream, zumindest die Tweets mit Links im eigene Profil ablegen und auch Tweets anderer mit interessanten URLs zu Texten, Videos, TwitPics bookmarken und sie somit für die Ewigkeit sichern. Mehr Infos gibt es bei Mister Wong und im Mister Wong Blog. Mister Wong verbindet die Launch der Twitter-Integration mit einem kleinen Gewinnspiel. In der PM heisst es dazu: “Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas. Unter allen Usern, die bis nächsten Montag ihren Twitter- mit ihrem Mister Wong-Account verbinden verlosen wir 20 exklusive Mister Wong-Fanpakete.”

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August 27 2009, 8:59am

Lesetipps für den 27. August

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Gründe, keine CDs zu kaufen: Peter Mühlbauer über den neuen Untrend, dass Mnschen abgemahnt werden, die Tonträger bei Ebay und Co. wiederverkaufen. Piratenpartei: "Die Sicherheit der inneren Gewissheit": Special zur Bundestagswahl 2009 bei Golem - Teil 1. Thema: Piratenpartei 23 Gründe Piratenpartei zu wählen: Und noch ein (23-faches) Plädoyer für die Piratenpartei Unternehmenskommunikation mit Twitter bei Otto. Teil 1: Analyse der Twitterkommunikation von Otto. Interessant und ein guter Einblick in eine mögliche Strategie Twitter in der Corporate Communication zu nutzen. Irrtum der Woche: Eine Stimme für die Piratenpartei ist eine verschenkte Stimme!: Auf Kontroversen.de finden sich drei Gründe, warum eine Stimme für die Piraten. 1. Ziele unterstreichen, 2. finanzielle Förderung der Piraten bei 1% Stimmen und 3. wer nicht wählt, untersützt die etablierten Parteien. Ob die drei Punkte nun wirklich die Killerargumente für eine entsprechende Stimmabgabe sind???

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August 27 2009, 8:40am

Social Media Newsroom - How to…

Wie macht man eigentlich Pressearbeit im Web? Oder kommuniziert man direkt zu Kunden und Interessenten und behandelt die Presse nicht mehr bevorzugt? Ein Zwitterwesen ist der Social Media Newsroom.

Social Media Newsroom – was ist das und wie geht das?

Vor einiger Zeit machte die Wasserfirma Volvic auf sich aufmerksam, weil sie die Presseseite für ihr Wasser anders gestaltete als andere Firmen.

Was war passiert? Ein Amerikaner namens Todd Defren von Shift Communications hatte 2006 eine Idee für eine Presseseite im Web. Er veröffentlichte sein Wissen, damit alle es nutzen konnten. Diese Besonderheit ist in vielen Ländern der Erde noch nicht real angekommen. Wissen vergrößert sich durch Teilen. Genau dieses (Mit-)Teilen von nützlichen Inhalten und Gedanken ist der Kern des Begriffs Social Media.

Er erfand also quasi das Template (Vorlage) für Social Media Pressemitteilungen (hier als PDF). Das Besondere war vor allem, dass Defren bei der Veröffentlichung seines Templates sofort mitteilte, wer seiner Konkurrenten in ähnlicher Weise vorhatte zu arbeiten und wünschte sich und ihnen Glück im Wettstreit der Ideen. Denn dies ist eine weitere Idee von Social Media: Es gibt immer mehrere Wege nach Rom. Diversifikation statt Marktbeherrschung. In der Evolution ist dies ein Kriterium für den Überlebenskampf der Arten. Defren verlinkte auch die zur Idee zugehörige Bookmarksammlung, damit alle profitieren können von den Quellen, die er und seine Firma nutzten und weiterhin nutzen.

Da im Moment viele Ratschläge im klassischen Einsatzformat von Publikumsmagazinen auftauchen, hier nun ein paar Gedanken, die nicht in einen Satz passen, aber möglicherweise helfen, eigene Lösungen zu finden.

Wer das Template betrachtet, findet eine Vorlage für eine Website, die in inhaltliche Blöcke aufgeteilt ist. Diese Art der Zuordnung funktionaler Bereiche in einer Website nennt man Wireframes.

Erkennbar ist eine grobe Einteilung in drei vertikale Bereiche, die man auch in vielen Blogs wiederfindet. Die linke Spalte umfasst den Zugang zu Managerinformationen, zu einer Multimediagallerie (die man auch ganz komfortabel bei YouTube (Film) oder Flickr (Fotos) einrichten kann) sowie zu eigenen Profilen bei Social-Bookmarkdiensten. (Das ist das Mitteilen der eigenen Web-Lesezeichen für Freunde und die Öffentlichkeit). Die Galerie ist eine Funktion einer Website, die wie ein Bilder-, Ton- oder Filmarchiv aufgebaut ist.

Die mittlere Spalte enthält den Kern, also die Texte, Artikel oder Pressemitteilungen – oder, falls man auf Galerie klickt, eben die Bilder bzw. Filme. Defren hat ganz oben die Archivfunktion für bereits erschienene Clippings integriert. Clippings sind die Inhalte, die ein Medium zu einem/r Thema/Produkt/Firma veröffentlicht hat. Ein Heidenspaß, solche Inhalte wiederum in der eigenen Website zu veröffentlichen. Das Clearing, also die juristische Klärung ob und in welcher Art diese bereits vom Verlag in die Welt gebrachten Inhalte nochmals auf der Presseseite der Firma publiziert werden dürfen, ist keine Lappalie. Darunter findet man die Texte, die das Unternehmen schlussendlich in die Welt bringen möchte sowie einen Terminkalender zu Messen und Veranstaltungen.

Die rechte Spalte beinhaltet die Ansprechpartner inklusive aller Kanäle, sie zu erreichen wie Telefon, Fax, E-Mail, Twitter und anderes. Zusätzlich eine Wolke mit Schlüsselbegriffen, die allerlei Schlagwörter zu den behandelten Themen der Seite enthält sowie die obligatorischen RSS-Feeds. Feeds sind kleine Signale, die eine Website an einen Browser oder eine RSS-Leseprogramm aussendet um mitzuteilen, dass etwas Neues publiziert wurde. Kurz: Es ist eine Beanchrichtigung über neue Inhalte. Oft umfassen diese Feeds den ganzen Text eines Artikels inklusive der Bilder, die man sich in seine eigene Seite einbauen kann oder je nach Wunsch mit blauem, gelb-kariertem oder schlicht weißem Hintergrund ansehen kann. Am Ende verlinkt man dann Blogs und Webpräsenzen von Geschäftspartnern oder einfach das, was man im Web selber gerne liest (Blogroll).

Warum braucht eine Firma Social Media Newsrooms?

Zunächst ist es essentiell, zu verstehen, was eigentlich Social Media bedeutet. Dies wird hier ganz schnell und einfach erklärt:

Wir haben erfahren, dass Konsumenten mehr und mehr auch die Rolle von Produzenten einnehmen. In Bezug auf Medien bedeutet dies, dass nicht nur Zeitungen sondern auch private Blogger Meinungen und Bewertungen zu Produkten und Firmen verbreiten. Die Kommentare erweitern diese Artikel zu einem Dialog mit den Lesern. Twitter ist eine Echtzeit-Ebene dieser Kommentare. Aber nicht nur Kommentare zu Blogartikeln und Pressetexten werden getwittert. Auch Fragen und Bewertungen zu den aktuellen guten oder schlechten Erfahrungen mit Firmen und Produkten finden ihren Weg durch das World Wide Web.

Um aktiv Inhalte in Form von Texten, Artikeln, Filmen, Audio oder Fotos so zu verbreiten, wie man wahrgenommen werden möchte, empfehlen Agenturen eben besagten Social Media Newsroom.

Um den erfolgreich zu machen, hat ein Online-PR Experte namens Klaus Eck folgende Tipps verbreitet:

Ein gut gemachter Social Media Newsroom ist essentiell für  die Online-PR: Er …

eröffnet einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Unternehmensinhalten lebt von aktuellen und vielfältigen Inhalten, die möglichst täglich erneuert werden ist komplett per RSS abonnierbar und individualisierbar basiert auf Pull-Elementen und nicht auf Push spricht Journalisten wie andere Influencer gleichermaßen an verweist nicht nur auf die eigenen, sondern auch auf fremde Quellen (Verlinkung) [...]

Das Problem daran ist: diese Tipps helfen weder anderen Agenturen noch einem Unternehmen, das überlegt, so eine Überarbeitung seiner Presse-Website vorzunehmen.

Denn zunächst geht es hier um Schnelligkeit des Zugangs oder das Aktualisieren von Inhalten. Egal, welches Layout man wählt und welche technische Grundlage zum Publizieren im Web dient, die Frage ist, wen spreche ich im Web auf welche Weise an. Das ist ein Klassiker der PR, die Rezeption eines Inhalts in den Fokus zu nehmen. Social Media bedeutet ja, dass ich potenziell alle im Web anspreche und allen ermöglichen will, mit meinen Informationen etwas eigenes anzufangen. Das erfordert zunächst eine strategische Vision hinsichtlich der Relation von Produkt zu Vertriebskanal. Es erfordert aber noch viel mehr eine Öffnung der Firmen in Bezug auf die Kundenbedürfnisse. Aus dem Marketing kennen wir die Pull-Strategie. Social Media übernimmt passiv die Aufgabe des Screenings, um die Kundenwünsche wahrzunehmen. Das funktioniert aber viel präziser, wenn ich Kunden dort abhole wo sie sind. Das ist im Zweifel nicht auf der Presseseite der Firma sondern in Sozialen Netzwerken, wo man eigene Profile für Produkte und Firmen eröffnen kann – dort können dann auch die Inhalte publiziert bzw. per RSS-Feed angezeigt werden. Jede Kundengruppe bevorzugt eigene Netzwerke und Gruppen. Es ist also klug, sich rechtzeitig Gedanken über sein Gegenüber zu machen.

Der Hinweis auf RSS-Abonnements betrifft ja hier nur die Besucher der Pressewebsite. Es geht also eher um Journalisten. Diese mangelnde Differenzierung zwischen Social Media Newsroom (Inhalte für Jedermann als Quelle von Informationen) und neuartigem Newsroom mit den zusätzlichen Funktionen eines Blogs zieht sich seit Jahren durch die Diskussion. Es hat wenig Sinn, Journalisten, die chronisch mit Inhalten aller Art bombardiert werden, auch noch mit RSS-Feeds zu traktieren.

Eine wichtige Ergänzung noch zum Verlinken. Aus der Geschichte des Web kommt der Begriff des Hyperlinks, also der Verbindung zwischen Artikeln. Dies ist neben Datenbanken und der elektronischen Darstellung von Texten der bisher einzige Unterschied des Web zu den tausende Jahre alten Bibliotheken. Man kann Links eigentlich gar nicht überschätzen. Das wichtige erklärt Journalismusprofessor Jay Rosen hier:

Ist ein Social Media Newsroom schon PR im Web?

Es gibt keine Agentur, die einer Firma sagen kann, welche Inhalte in welcher Form aufgefasst und modifziert werden. Wer sich also wirklich nahe an Kunden und damit an Menschen begibt, der muss mit Zuneigung oder Kritik und Ablehnung rechnen. Wer die Meinungen über seine Firma und Produkte kontrollieren will, ist hier fehl am Platz. Wer einfach seine Presseseite mit RSS-Feeds und ein paar Videos aufhübschen will, soll das tun. Social Media ist aber bedeutend mehr und funktioniert völlig anders. Wer darüber mehr lesen will, dem sei zunächst die Idee des Buzz-Marketing von Emanuel Rosen empfohlen, der den direkten Kontakt zwischen Menschen über Produkte sehr gut erklärt.

Man kann dort viel über den strategischen Einsatz von Social Media erfahren, denn der Kern ist ein Dialog mit den Marktteilnehmern. Bisher nutzten Firmen nur das Broadcast-Modell (Presseseite), in der 1:n–Beziehungen stattfanden. Broadcast deshalb, weil ein Inhalt an viele verteilt wurde, was wir vom Radio oder Fernsehen kennen. Social Media basiert aber auf einem n:n-Verhältnis, viele interagieren mit vielen. Es gibt also nicht nur einen Rückkanal (Kommentar und Bewertung) sondern auch andere, die sich zum Thema eigene Meinungen bilden und diese publizieren.

Viele Dienstleister bieten mittlerweile Monitoring an. Da werden dann Blogs und Portale nach Schlüsselbegriffen untersucht, dahinter steckt die alte Idee des Clippings, um alles über die Firma zu archivieren. Das ist nett und kostengünstig selbst umzusetzen mit den Alert-Diensten von Google. Es ist auch gut, um zu erfahren, was andere über Produkte sagen oder kommentieren. Manche Agenturen machen Listen mit echten Menschen, die relevante Quellen wie Blogs oder Communities ständig aktualisieren, um Meinungsführer (Rosen nennt sie Hubs) zu qualifizieren. Am effektivsten ist jedoch immer noch der Kontakt von Mensch zu Mensch. Suchen Sie Fans auf dem Facebook-Profil Ihrer Firma, die über Produkte meckern. Integrieren Sie diese in die Produktverbesserung oder machen Sie einen Wettbewerb daraus und schon haben Sie einen neuen Hub geschaffen. Denn das mögen alle Menschen, wenn sie mit ihren Wünschen und Neigungen ernst genommen werden. Es gibt bereits ein Geschäftsmodell, das auf dieser Basis extrem erfolgreich ist – social commerce. Aber das ist ein anderes Thema.

Es gibt viele Geschmacksrichtungen beim Eis und bei Inhalten. Es hat also wenig Sinn zu glauben, dass ein Verändern des Eis-Cafés den Geschmack des Eises beeinflusst. Genausowenig optimiert eine Presseseite auf Blogbasis die Firmenbotschaften für Leser oder Zuschauer. Es gibt mehr Sitzmöglichkeiten und im besten Fall mehr Eissorten. Das Eis selbst muss schmecken. Das ist im 3. Jahrtausend genauso wie vor 350 Jahren.

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August 26 2009, 8:43am

Lesetipps für den 26. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Das Internet, der visionsfreie Raum der Politik: Hanno Zulla über das Fehlen einer klaren politischen Position bei den großen Parteien in Bezug auf das Internet. „Corporate-Twitter-Studie – So twittern deutsche Unternehmen“: Die Karrierebibel mit einer Kurzzusammenfassung einer Studie zur Nutzung von Twitter durch Unternehmen. Die Studie selbst wird am 28.8. veröffentlicht, wie im Blog von Zucker-Kommunikation zu lesen ist. Facebook übernimmt Führung auf dem deutschen Markt: Holger Schmidt in seinem Blog Netzökonom über den neuen Spitzenreiter unter den sozialen netzwerken in Deutschland. Kulturelle Atomkraft: Peter Glaser im Onlineangebot der Berliner Zeitung über die Zersetzung alter Medienformen durch die Digitalisierung.

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August 26 2009, 8:04am

Ursula v.d. Leyen - “Eine sehr sympathische Frau!”

Wahlkampf-Helfer-Lokalzeitung: Nachdem ein Video von Zensursula von einem ihrer Wahlkampfauftritte im Saarland vergangene Woche im Netz aufgetaucht ist und für einigen Wirbel in der hiesigen Bloggerszene sorgte (wir berichteten hier) schreibt die Saarbrücker Zeitung in einem ihrer Lokalteile (Sulzbachtal) unter anderem folgendes zu dem Auftritt: Am Montagabend war die Kämpferin für eine neue Familienpolitik in Deutschland zu Gast in Sulzbach. In der Aula warteten 300 Gäste auf die “sympathische Revolutionärin”, wie von der Leyen gerne bezeichnet wird. und:

[Dann] “ging’s mit dem Fahrstuhl hoch in die zweite Etage in den Festsaal. Der war rappelvoll und prächtig geschmückt. Das hatten die Damen der CDU-Frauen-Union erledigt.”

und:

Am Ende ihres engagierten Vortrages gab es minutenlang Beifall von den Gästen. Alle waren begeistert von der Ministerin. “Eine sehr sympathische Frau”, so die überwiegende Meinung. und zu Abschluss: Es sah nicht so aus, als mache ihr der Terminstress etwas aus. Mit einem Lächeln im Gesicht stieg die 50-Jährige in den grauen Audi mit Berliner Kennzeichen. Wer sich fragt warum ich genau diese Stellen zitiere und nicht die, in denen der Verfasser/ die Verfasserin sich kritisch und aus verschiedenen Perspektiven mit den Thesen der Familienministerin auseinandergesetzt hat: Es gibt keine! Der Text ist so geschrieben, als sei irgendein C-Promi, der in Sulzbach als A+++-Promi durchgeht zur Audienz gekommen. Kein Wunder, dass die Wahrnehmung dessen, was u.a. von Zensurla an kuriosen Ideen in die Welt gesetzt wird, von der breiten Masse unkritisch, unreflektiert und ohne eigene Meinung genüsslich geschluckt wird. Denn schliesslich ist die mit Lachen und Blumenstrauss ausgestattete Besucherin aus dem großen fernen Berlin in ihrem schönen Audi doch so eine “sympathische Frau”. Es mag ja sogar sein, dass Frau von der Leyern privat eine total sympathische Person ist, aber wer so Auftritt (vgl. Video) wirkt alles andere, aber nicht sympathisch. Lesenswert sind einzig und allein die Kommentare zu dem Artikel. Wenigstens haben ein paar der Leser auf diesen gedruckten Werbespot der CDU mit entsprechender Kritik reagiert.

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August 24 2009, 9:33am

Ursula v.d. Leyen - “Eine sehr sympathische Frau!”

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[Dann] “ging’s mit dem Fahrstuhl hoch in die zweite Etage in den Festsaal. Der war rappelvoll und prächtig geschmückt. Das hatten die Damen der CDU-Frauen-Union erledigt.”

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Am Ende ihres engagierten Vortrages gab es minutenlang Beifall von den Gästen. Alle waren begeistert von der Ministerin. “Eine sehr sympathische Frau”, so die überwiegende Meinung. und zu Abschluss: Es sah nicht so aus, als mache ihr der Terminstress etwas aus. Mit einem Lächeln im Gesicht stieg die 50-Jährige in den grauen Audi mit Berliner Kennzeichen. Wer sich fragt warum ich genau diese Stellen zitiere und nicht die, in denen der Verfasser/ die Verfasserin sich kritisch und aus verschiedenen Perspektiven mit den Thesen der Familienministerin auseinandergesetzt hat: Es gibt keine! Der Text ist so geschrieben, als sei irgendein C-Promi, der in Sulzbach als A+++-Promi durchgeht zur Audienz gekommen. Kein Wunder, dass die Wahrnehmung dessen, was u.a. von Zensurla an kuriosen Ideen in die Welt gesetzt wird, von der breiten Masse unkritisch, unreflektiert und ohne eigene Meinung genüsslich geschluckt wird. Denn schliesslich ist die mit Lachen und Blumenstrauss ausgestattete Besucherin aus dem großen fernen Berlin in ihrem schönen Audi doch so eine “sympathische Frau”. Es mag ja sogar sein, dass Frau von der Leyern privat eine total sympathische Person ist, aber wer so Auftritt (vgl. Video) wirkt alles andere, aber nicht sympathisch. Lesenswert sind einzig und allein die Kommentare zu dem Artikel. Wenigstens haben ein paar der Leser auf diesen gedruckten Werbespot der CDU mit entsprechender Kritik reagiert.

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August 24 2009, 8:33am

Lesetipps für den 24. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Hartplatzhelden 2.0: Auf Hartplatzhelden können Freunde des gepflegten Amteurfussballs Videos und Spielberichte hochladen. Gängige Community-Funktionen sind integriert, die Nutzung ist kostenlos. Sehenswert sind die insbesondere die Videos in der Rubrik Awards. Aporpos Awars. Die Hartplatzhelden waren 2009 für den Grimme Online Award nominiert. Vigilien.: Ronnie Viune widmet sich dem Text von Bernd Ulrich zu den Piraten und analysiert aus seiner Sicht das, wofür die Piratenpartei in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Landschaft steht. Piratenpartei: Die Piraten werden politisch: Zeit-online über die Piratenpartei, was sie ändern muss und was sie bereits geändert hat in ihren Überzeugungen. Piratensturm im Wasserglas^: Nico Lumma in seinem Lummaland über die Piratenpartei und das, was die Pirtaen maximal erreichen können bei der BTW2009 und danach. Vergleich Navigon MobileNavigator vs. TomTom für iPhone: Leumand.ch hat die beiden Navi-Lösungen für das iPhone getestet und berichtet in diesem Beitrag wo die Vor- und die Nachteile von TomTom und Navigon liegen. Ich selbst nutze Navigon und bin bisher sehr angetan. TomTom habe ich noch nicht getestet, werde das aber jetzt sicher mal nachholen. ”Zensursula” in der Falle: In den Netz-Depeschen auf Süddeutsche.de schreibt David Steinitz über Zensursulas Wahlkampfauftritt von vergangener Woche im Saarland.

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August 24 2009, 7:47am

Interview: Wechselwähler-WG

Wir haben uns mit einer Reihe von Netzinitiativen im Onlinewahlkampf zur anstehenden Bundestagswahl getroffen. Als Auftakt zu dieser Serie von Wahlkampf-Interviews stellt Ute Pannen vom Netzdemokraten e.V. im Blogpiloten-Interview ihr Projekt zur Bundestagswahl vor: Die Wechselwähler-WG.

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August 21 2009, 8:35am

Lesetipps für den 21. August

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Ursula von der Leyens Mayhill-Fowler-Moment: Robin Meyer-Lucht über Zensursulas-Wahlkampf-Auftritt in Sulzbach. Er zieht eine Parallele zu Obamas Wahlkampf unf bestätigt die Authentizität des Videos. Business Poken - Erste Bilder und Details: Missionpoken hat erste Infos zu dem lang erwarteten Business Poken. Die kleinen süßen Vierfinger-Visitenkartentauscher haben wir euch ja schon vorgestellt. Aber wer will schon im Business Meeting mit einer Pokemonartigen Figur antanzen. Mal abwarten, was nun wirklich aus den Businesspoken wird. Unternehmen und das Netz: 10 Schritte, um im Social Web zu glänzen: Martin Weigert auf Netzwertig mit einer Top 10-Tipps-Liste für eine Social Media Strategie bei Unternehmen.

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August 21 2009, 8:33am

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August 20 2009, 11:48pm

5 Toplisten mit Anti-Hitze-Tipps

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Keep cool! - Die 10 besten Tipps gegen Hitze: Auch das Jugendmagazin Juppidu hackt den Hitzevirus mit einer Top 10 Liste mit Tipps 10 Tipps gegen die Hitze im Büro: In der Rubrik Büroorgnaisation gibt es auf Zeitblüten quasi ein Getting Things Done, um die Hitze erträglich zu gestalten. Hitzefrei für den Körper Tipps gegen Hitze: Auf Onmeda, einem Gesundheitsportal, weitere Empfehlungen wie man den Kreislauf schont bei 35 und mehr Grad Celcius. Büroalltag bei 30 Grad: Tipps gegen den Hitzekoller: Hitze am Arbeitsplatz. Was der Bäcker kennt, ist für manchen Bürohocker eher neu. Monster.de mit Tipps, wie man dne Hitzekoller im Büro vermeidet. Die 10 coolsten Tipps gegen die Hitze: Ballonfahrer müssens wissen wie man mit Hitze umgeht. Hier 10 Tipps gegen die Hitze.

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August 20 2009, 9:31am

Lesetipps für den 20. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

WahlkampfBLOG2009.de: Themenblog zur BTW 2009 von Michael Lupa. Das Internet wird wahlentscheidend: BITKOM hat auf seiner Websites Informationen zu einer Studie veröffentlicht nach der das Internet gerade bei den jungen Wahlberechtigten wohl den Ausschlag dafür gibt, welche Partei sie wählen. Macht man hier den Abgleich mit dem, was die Parteien im Web so bieten fragt man sich, ob die jungen Wähler überhaupt wählen gehen werden. Das unlösbare Gefangenendilemma der Print-Verlage: Thomas Knüwer stellt auf Indiskretion Ehrensache einen interessanten Vergleich an. Die Forderungen von Rupert Murdoch und Co. nach einer konzertierten Einführung von Bezahlinhalten bringt die Verlagsbranche in eine Situation, die dem Gefangenendilemma gleicht. „Ich bin Presse“, „Maul zu“, „geh sterben“: Im Blog der Rhein-Zeitung hat Chefredakteur Christian Lindner den Fall des Twitterers @JO31DH niedergeschrieben, der den Amoklauf in Schwalmtal durch Abhören des Polizeifunks im Minuten Takt über Twitter quot;berichtetequot;.

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August 20 2009, 8:24am

Zensursula in Action - So geht Wahlkampfverdummung

Holla! Frau Oberlehrerin Zensursula, gibt Gummi. Bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU erklärt sie den anwesenden wie die Welt und das Web funktioniert und wie toll sie und ihre Partei die Welt und das Web bald im Griff haben werden. Natürlich hängt sie das alles an ihrem Lieblingsthema Netzsperren auf. Und redet sich so in Rage, dass die Anwesenden gar nicht mehr anders können als brav zu klatschen. Klar gegen die Bekämpfung der Kinderpornografie kann man auch nichts haben, aber natürlich verschweigt sie, dass die Art und Weise wie sie mit dem Thema umgehen wird 1. nicht wirklich effektiv ist und dass 2. damit noch mehr gesperrt werden kann. Die Schuld haben natürlich die Linken, die Piraten, der CCC und der Rest der Nicht-CDU-Welt.

[via netzpolitik]

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August 19 2009, 8:14am

Lesetipps für den 19. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Aufmerksamkeit: Die Parallelökonomie der digitalen Medien: Andreas Göldi auf netzwertig einmal mehr mit einem fundierten und weitsichtigen Beitrag. Er erläutert, warum der Wandel durch Digitalisierung, den wir bisher erlebt haben nur die Spitze des Eisbergs ist und eigentlich eine Parallelwelt entsteht die wesentlich umfassendere Veränderungen hervorrufen wird. Argumentieren ist besser als beschimpfen: Markus macht sich in diesem Beitrag auf Netzpolitik sorgen über den Ton, der zunehmend die Musik in den Onlinedebatten um Netzpolitik und Politik allgemein anbelangt und schlägt vor mehr zu argumentieren statt zu beschimpfen. Dem kann ich nur zustimmen. KoopTech-Studie ist online: Lang erwartet, jetzt endlich online, die Studie der Hochschule Darmstadt namens quot;Kooperative Technologienquot;. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt zu internetbasierten Formen der Zusammenarbeit. Danke an Prof. Dr. Lorenz Lorenz-Meyer und Christiane Schulzki-Haddouti, dass die Studie als PDF zum Download angeboten wird. Warum Paid-Content-Versuche gut sind: Stefan Niggemeier mit einem differenzierten Meinungsbeitrag zum Thema Bezahlinhalte und worin er die Chance für die Verlagsbranche sieht, sich aktuell noch einmal intensiver mit dem Thema Paid-Content auseinanderzusetzen. Er sieht darin die Möglichkeit, dass die Verlage dabei endlich lernen, dass sie nur Geld für ihre INhalte bekommen, wenn sie auch Qualität liefern, was derzeit nur bedingt der Fall ist. Grilluminaten: Grilluminaten ist eine Grill(er)Community. Wer Inspiration, Rezepte, Tipps und Austausch sucht hat ihre eine interessante Anlaufstelle.

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August 19 2009, 8:12am

Web Squared erklärt

Tim O’Reilly hat ja mit “Web Squared” einen neuen Begriff in die Welt gesetzt, der sicher nicht die gleiche Steile Karriere wie Web 2.0 nehmen wird. Die dahinter liegenden Konzepte und Gedanken dürften aber eine gute Basis, um die nächste Generation an Debatten und Diskussionen zur Zukunft des Webs anzuschieben - teuer vermarktbare Konferenzen inklusive. Nach dem Klick zwei Videos, die sich “Web Squared” vornehmen und versuchen zu erklären um was es geht.

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August 18 2009, 9:19am

Lesetipps für den 18. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Verlage beuten freie Journalisten aus: Meister der Enteignung: Kai Schächtele über Knebelvertäge für freie Journalisten und wie sich die Knebler damit langfristig selbst den journalistischen Saft abdrehen. Am 31. August ist der fünfte "Blog Day": Via Upload-Magazin habe ich gerade die Erinnerung darean gefunden, dass am 31. August Blogday ist. Details zur Aktion after the Klick. Ich mach was mit Büchern. – Wer noch?: Leander Wattig mit einer interessanten Aktion. In seinem Blog bietet er einen Button an für alle, die sich mit der Buchbranche auseinandersetzen bzw. etwas mit Büchern machen. Eine perfekte Meinungsmaschine: Das FAZ.NET-Feuilleton im Gespräch mit Polit-Blogger Albrecht Müller und sein Blog Nachdenkseiten. Ihr seid ihr: Johnny auf Spreeblick über den teAM-Deutschland-Song, das Making of und Ex-Dschinghis-Khan Klabautermann Leslie Mandoki.

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August 18 2009, 9:09am

Google Wave - was ist das und wie geht das?

Seit einiger Zeit geistern Begriffe wie Realtime Web oder Pushbutton Web durch das Netz. Es geht dabei um Inhalte, die beispielsweise über twitter ins Netz kommen und zur Konversation anregen können. Waren früher die Blogkommentare meist eine zeitversetzte Kommunikation zwischen Autor und Leser, sind Werkzeuge wie tumblr.com, posterous.com, friendfeed.com oder eben twitter eher Wege, um schnell ein Thema oder Problem zu diskutieren. Die Suchmaschinen tun sich noch schwer damit, dieses Web in Echtzeit abzubilden. Google denkt aber schon einen Schritt weiter - mit Google Wave. Denn es wäre reichlich einfältig zu denken, dass die alte dokumentenbasierte Art, Inhalte im Web zu publizieren nun dem Untergang geweiht ist. Im Gegenteil. Das Echtzeitweb stellt eine Art Metaebene dar, die über diese “statische” Inhalte eine Diskussion ermöglicht oder einfach den Zusammenhalt und die Bindung zwischen Menschen online fördert. Woraus besteht Google Wave? Zunächst ist es eine sogenannte Client-Server-Plattform, die zwischen verschiedenen Nutzern eine nachvollziehbare und jederzeit wiederauffindbare Schicht an Daten ermöglicht, die sowohl die Gespräche als auch eingebundenen Binärdaten wie Video, Bilder, Audio oder eben z.B. Word-Dokumente verlinkt oder mitransportiert und darstellt. Wave kann in jeden bestehenden Webauftritt eingebaut werden. Entwickler könne ihre eigenen Anwendungen oder Spiele erstellen und in Google Wave einbinden. Der Code von Wave ist Open Source. Alle Inhalte können wie bei einem Wiki editiert und verändert oder mit Kommentaren versehen werden. Jeder kann direkt jeden einzelnen Buchstaben erkennen, den ein anderer an einem Text gerade eingibt - in Echtzeit. Auch die Rechtschreibhilfe wird in Echtzeit stattfinden wie wir das schon von Textverarbeitungen und E-Mailprogrammen kennen. Aber anders als bei E-Mail wird es keine Anhänge geben denn alles wird sofort in Echtzeit angezeigt - eben auch fremde oder eigene Inhalte, die man per drag&drop auf die Oberfläche legt. Was ist nun eine Welle (Wave)? Eine Welle ist ein neues Thema bzw. Thread, den jemand anlegt und zu dem alle etwas beitragen könne wie eben Kommentare, Bilder oder Videos. Man kann beispielsweise gemeinsam ein Dokument bearbeiten. Entweder tut man dies synchron als wenn beide zur gleichen Zeit online sind oder asynchron wie bei E-Mail. Google Wave speichert alle Schritte und ruft sie demjenigen auf, der das Dokument weiterbearbeiten will. Es ist also eine Art Versionierung enthalten inklusive einer Benachrichtigung über alle Änderungen. Mann es also als eine Mischung aus E-Mail, Chatprogramm, Wiki, Blog und Fotoportal bezeichnen, dass als Kollaborationsportal daherkommt. Unterhalb der Wave-Ebene gibt es dann so genannte Wavelets, die Unterthemen zu einer Wave bilden und ein spezielles Thema vertiefen oder Nebenthemen eröffnen. Die kleinste Einheit ist dann ein Blip, also ein einfacher Kommentar oder eine Antwort, die man senden kann. In dem Blip könnte man also einfach ein Youtube-Video zu einem Aspekt einbinden und “Schau Dir mal an, wie die das machen” dazu schreiben. Es gibt aber auch Applikationen innerhalb eines Waves, die man aufrufen kann - entweder robots oder gadgets. Ähnlich wie die Facebook Applikationen könne hier auf der Basis von OpenSocial allerlei zusätzliche Quellen eingebunden werden oder ganz Funktionen implementiert werden. Robots sind automatisierte Dienste, die twitter-Inhalte mit einem bestimmten Hashtag einbinden oder aktuelle Aktienkurse zu einer Firma einbleden etc. pp, es geht aber auch mit der Google Wave API einfach ein Schachspiel darzustellen und den Nutzern verfügbar zu machen. Es gibt bereits Tausende von iGoogle und OpenSocial Gadgets, die durch Wave an Wert gewinnen, weil nun Mehrspielerversionen sinnvoll umsetzbar sind - sowohl für den Spaß als eben auch für gemeinsame Abstimmung über Inhalte oder Dokumente ist das ein Schritt nach vorne. Und die robots verhalten sich so wie IM-robots aus früheren Zeit, nur eben smarter, denn sie können mit den Nutzern interagieren, da sie wie Chat-Teilnehmer auftreten. Und dann gibt es noch die Wave Embends. Bisher gibt es zwei, eines für die Diskussione von Youtube Videos auf einer beliebigen Website und das andere ist eher ein Darstellen mehrerer Waves auf einer Homepage. Wer tiefer einsteigen will, findet beim Wave Protocol mehr Information oder steigt in die Entwicklung ein und schaut sich das API an bzw. den Wave Embed Developer Guide. Fazit: Was ist Wave denn nun und wird es gut? Zunächst ist ein Novum bei Google. Denn das erste Mal bietet Google von vornherein eine Plattform an wie twitter oder friendfeed, die die Konversation im Web in den Mittelpunkt rückt und nicht Suchfunktionen oder das Abbilden bestehender Office/E-Mail-Softwar im Netz. Insofern verläßt Google jetzt den Ansatz einfach lokale Funktionen ins Netz zu bringen und gestaltet einfach ein Plattform, die beide Welten sinnvoll vereint. Klappt das Vorhaben, dann werden viel Nutzer des Realtime Web diese Plattform bevorzugen, weil sie gutes Potenzial hat Facebook, MySpace und Xing genauso zu beerben wie auch die entstehenden Social Web Anwendungen in den Firmen (Enterprise 2.0). Durch das Öffnen der Plattform für allerlei Soziale Netzwerke bleibt viel Potenzial, denn letztlich kann man in so einem Netz  nicht mehr betreiben als Kontaktmanagement. Das Pflegen dieser soziale Bindungen über Statusmeldungen war und ist etwas mühsam. Bei twitter haben wie schon das Potenzial bei den 30-50jährigen gesehen. Wenn die jüngeren nun Wave als neue und extrem erweiterte Chatplattform annehmen, könnte es das erste Mal sein, dass man hier mit allen Altersgruppen themenbasiert virtuell diskutieren kann. Genau daran wird aber der Erfolg zu messen sein. Noch funktionieren die Gespräche über die persönlichen Seiten Einzelner in den Netzwerken oder den per Followerliste begrenzten Timelines bei twitter. Eine Öffnung auf themenbasierter Ebene kann eine falsche Entscheidung sein. Lassen wir uns überraschen. Ab dem 30.September wissen wir mehr… Bildnachweis: Google

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August 17 2009, 8:34am

Lesetipps für den 17. August

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

24 Argumente gegen Twitter: Im Themenblog ist eine Slideshare-Präse embedded, in der 24 Gründe gegen Twitter aufgeführt werden. Ein paar Beispiele: Zeitverschwendung, Unsozial, Twitter ist überall, es ist mobil…. blabla… Twitter vs. Facebook: Who Will Win in Real-time Search?: Ben Parr auf Mashable über die Frage, wie sich die Echtzeitsuche entwickeln wird und wer, Twitter oder Facebook, hier demnächst die Nase vorne haben wird. Neben den beiden Kontrahenten dürften aber noch 1-2 andere Schattenboxer irgendwann auf der Bildfläche erscheinen. Cyber-Cop: Real Life mit einem gute geschrieben fiktiven Gespräch eines Cyber Cop mit einem Bürger bei einer quot;verdachtsunabhänigigen Kontrollequot;. Stimmt mal wieder nachdenklich…. Crasher Squirrel Image-Generator: Sehr witzig. Bei Nerdcore habe ich den Crahser Squirrel Image-Generator gefunden. Damit kann man das Crasher Eichhörnchen automatisch in jedes beliebige Bild einbauen, Dazu einfach auf der bei Nerdcore verlinkten Seite das eigene Bild hochladen, die Größe des Eichhörnchens festlegen und schon hat man sein ganz eigenes Crahser Squirrel Foto. Wir bitten Sie, aus Sicherheitsgründen umgehend das Netz zu betreten! – Human Web Manifesto: Auf digitalpublic.de schreibt Jörg Wittkewitz über ein Human Web Manifesto. Etwas schwerere Kost aber absolut lesenswert. quot;Es gibt Millionen Hiers und Milliarden Das. Aber warum sagt eigentlich jeder zu sich selbst “Ich”? Es muss also Gemeinsamkeiten geben.quot; p.s. Zeit mitbringen beim Lesen.

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August 17 2009, 6:38am

Social Media Revolution - schlampig gut gemacht

Zugegeben ein sehr stylisch gemachtes Video auf dem Socialnomic09-Youtube-Channel mit Fat Boy Slim Sound. Den Stil kennt man: Statistiken schick grafisch aufbereitet oder visualisiert in ein Video packen und auf virale Verbreitung hoffen. Ja, es funktioniert aber aber aber: Die Daten sind in Teilen ziemlich dahingeschlampt, weil ohne Belege oder durch die Verkürzung der Aussage schlichtweg falsch. Insofern bitte auch die Comments auf YouTube beachten.

[via Medienmaul.de]

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August 14 2009, 12:33pm

skill7 - Spieleklassiker online zocken

Seit 2-3 Jahren boomen bei uns Pokerturniere offline wie online oder im Fernsehen. Dabei gehören eigentlich ganz andere Kartenspiele in Deutschland zu den Klassikern. Wer Lust hat Skat, Rommé, Schafkopf, Backgammon oder Mau Mau mit und gegen andere zu spielen, kann das bei skill7.com. Kartenspiele bilden aber nur eine von mehreren Spielekategorien, die auf der Plattform angeboten werden.

Neben den Kartenspielen, gibt es noch eine Reihe von Brettspielen, Sportspielen und das ein oder andere Arcade-Game. Etwas rumgedaddelt habe ich mit Zuminga, einem Zuma-Clone. Optisch zwar etwas abgespeckter im Vergleich zum original, aber der gleiche Spassfaktor beim spielen und wer richtig zocken will, kann gegen echte Gegner antreten.

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August 14 2009, 8:14am

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