“Facebook vergisst nun nichts mehr”, haben wie gestern noch gemeldet. Nach heftigem Aufschrei der Blogosphäre und der Facebook-Community rudert Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zurück. Im Firmenblog erklärt er: Over the past couple of days, we received a lot of questions and comments about the changes and what they mean for people and their information. Based on this feedback, we have decided to return to our previous terms of use while we resolve the issues that people have raised. (…) Going forward, we’ve decided to take a new approach towards developing our terms. We concluded that returning to our previous terms was the right thing for now. As I said yesterday, we think that a lot of the language in our terms is overly formal and protective so we don’t plan to leave it there for long. So schnell kann das gehen. In diesem Fall ist die Gefahr also zunächst abgewendet. Das grundlegende Problem Datenschutz vs Datamining wird uns in den kommenden Monaten und Jahren noch häufiger beschäftigen. Bis dahin aber: Frohes Posten auf Facebook! (via mashable)
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Zuckerberg rudert zurück: Facebook darf vergessen
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February 18 2009, 1:31pm
Linktipp: Twitter zwitschert per SMS auf dein Handy
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Letztes Jahr hat Twitter, der noch immer wachsende Microblogging-Spezialist, damit aufgehört, SMS außerhalb der Vereinigten, Kanada (und mit Einschränkungen) dem Vereinigten Königreich zu senden – zu teuer. Jetzt sind die kurzen Nachrichten von Twitter zurück: Twe2 bietet an, Direktnachrichten, @-Replies und Suchen per SMS aufs eigene Handy zu versenden – auch in Deutschland. Einziger Wermutstropfen: Am Ende der Nachricht gibt es in den restlichen Zeichen Werbung. [via readwriteweb]
February 18 2009, 12:38pm
Re:Publica 2009: Der Trailer zum Mitträllern
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February 18 2009, 7:59am
6 Tipps zum Zwitschern in Gruppen
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Bildnachweis: jorbasa auf Flickr.com 140 Zeichen und sonst nichts! Das war und ist immer noch die treibende Kraft im Twitteruniversum und reicht in Kombination mit “Reply” und “Direct Message” sowie “public” und “private” aus, um das Massengezwitscher zu organisieren. Doch so, wie nicht alle Zugvögel auf einmal und in die gleiche Richtung im Herbst gen Süden aufbrechen — sondern Gruppen bilden, die dann fliegen, wann und wohin sie wollen — so bilden sich auch auf Twitter informelle Gruppen heraus. Um diesen Gruppen Form und Struktur zu geben, haben sich einige 3rd-Party-Service-Wizards Gedanken gemacht zur Gruppenfunktionen für Twitter gemacht. Wir haben für euch sechs Dienste ausgesucht, das Gruppengezwitscher ermöglichen sollen. TweetChannel Nach der Anmeldung auf der Website von TweetChannel wird der gleichnamige User automatisch der eigenen Friendslist hinzugefügt (hat bei meinem Test nicht geklappt). Anschließend einen eigenen Channel anlegen oder einen bereits bestehenden Channel nutzen. Tweets an den Channel (=die Gruppe) dann im Format #channelname absetzen. GroupTweet Bei Grouptweet läuft der Laden so: Neuen Twitteraccount für die Gruppe anlegen, Freunde bitten diesem Account zu folgen. Per direct message an den Gruppen-Twitteraccount werden die Tweets an die Gruppenmitglieder als direct message weitergeschickt. Simpler Hack. TweetWorks Mit dem eigenen Twitter-Account anmelden, Gruppe anlegen, Freunde einladen und los geht’s. Nachteil: Man kann nicht einfach Follower in die neue Gruppe hineinziehen, sondern muss neu dazu einladen. Dafür threaded TweetWorks die Tweets für mehr Übersichtlichkeit. Außerdem lassen sich die Gruppen auf “privat” stellen und sind somit nur für Gruppenmitglieder sichtbar. TwitterGroups Um bei Twittergroups loszulegen einfach im Directory eine Gruppe suchen (oder eine eigene anlegen) und der Gruppe per Join-Formular beitreten. Twittgroups unterstützt Google Friend Connect. Facebook, Myspace und Co. können mit Twittgroups auch bedient werden. TwitterTeams Auf TwitterTeams (noch nicht gelauncht) können Teams (=Gruppen) angelegt werden. Mit dem HashTag-Symbol lassen sich dann Nachrichten an das eigene Team schicken. Auf TwitterTeams werden dann sämtliche Tweets in einem Thread gesammelt. TweetParty TweetParty klingt nach Spass. Und so geht’s: Mit dem eigenen Twitter-Account anmelden, Gruppennamen anlegen, eigene Follower in die Gruppe aufnehmen und dann per Direct Message an tweetparty im Format #group den Tweet schicken.
February 18 2009, 7:24am
5 Freikarten für die CeBIT Global Conferences
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Wir vergeben fünf Freikarten für die CeBIT Global Conferences, die gleichzeitig auch Zugang zur CeBIT erlauben. Vom 3. bis 8. März findet in Hannover die CeBIT statt. Teil der CeBIT ist (vom 3. bis 6. März) die Veranstaltungsreihe Global Conferences (deutsche Seite), wo sich alles um die Frage dreht: Wie werden wir in den nächsten Jahren arbeiten, leben und kommunizieren?
Das Programm und auch die Redner können sich sehen lassen: Sprecher der großen Webunternehmen von Xing, über Skype, AOL und Intel werden dort zu sehen sein, aber auch Web 2.0-Größen wie Joel Berger von MySpace und Flickr-Gründer Stewart Butterfield (vollständige Übersicht als PDF). Sie alle diskutieren vier Themenblöcke: Wie beeinflusst IT die Gesellschaft, Business 2015, Mobile Communication & Media & Entertainment, sowie das Internet selbst in der Webciety. Wer schon CeBIT-Karten hat, kann damit übrigens die Global Conferences besuchen. Wir haben fünf Karten zu vergeben. Um dich zu bewerben, lass uns in einem Kommentar kurz wissen, warum du unbedingt zur CeBIT fahren solltest. Wir wählen die fünf besten Antworten aus. (Nicht vergessen, Namen und Emailadresse anzugeben. Die Daten werden ausschließlich für den Versand der Tickets verwendet und nicht weitergegeben.)
February 17 2009, 5:29pm
Twitter für Anfänger: Achtung, lebensverändernd!
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How Twitter Changed My Life View more presentations from Minxuan Lee. (tags: micro twitter)
[via saschalobo]
February 17 2009, 8:38am
Facebook: Nutzungsbedingungen gegen Alzheimer
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Es ist schon etwas länger her, dass Facebook seine Nutzungsbedingungen das letzte Mal erneuert hat, und ebenso unbemerkt ist es im Web geblieben. Bis am Sonntag The Consumerist über eine kleine, aber wichtige Änderung postete: Facebook vergisst nun nichts mehr. Vorher stand schön deutlich dabei, dass Facebook alle Daten (mit Ausnahme von Kopien im Archiv) lösche, sobald ein Nutzer seinen Account löscht. Jetzt steht da einfach nichts mehr zum Thema. Was du einmal Facebook gabst, ward auf ewig ihr Besitz. Data is the new money. [via debug]
February 17 2009, 6:56am
Social Media: Definitions(ver)suche!
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Bildnachweis: Gary Hayes auf flickr.com Jochen Krisch hat drüben auf Exciting Commerce Social Media zum Unwort des Jahres gekürt. Ähnlich wie Nico musste ich ein bisschen Nachdenken, ob ich die Argumentation nachvollziehen kann und soll oder nicht. Schließlich verwende ich den Begriff auch häufig in meiner Arbeit als Medien- & Verlagsberater drüben im media-ocean. Jochen schreibt: Social Networks verändern die (Medien-)Welt. Doch indem der Netzwerk-Begriff durch den zwar sehr griffigen, aber in diesem Zusammenhang komplett unsinnigen Medienbegriff ersetzt wird, möchte uns die Medien-, PR- und Marketingindustrie vorgaukeln, dass man im Netzwerkkontext mit der klassischen Mediendenke (= Aufbau und Monetarisierung von Reichweite) weiterkäme. Ja, das mit den Begriffen, deren Definition und Verwendung ist das alte Problem, dass Bedeutung und Gebrauch eng miteinander zusammenhängen und je nach dem wer, welchen Begriff wie häufig verwendet andere Sichtweisen in der Begriffsverwendung mit einfließen. So wars es schon beim Thema Weblogs. Was ist richtiges Bloggen? Was ist falsches Bloggen? Wer darf überhaupt bloggen? Wie man “damals” schon gesehen hat, gehen definitorische Grabenkämpfe schnell über die reine Wortverwendung hinaus und umfassen Handlungsweisen und damit kulturelle Praktiken. Social Media ist für mich persönlich nicht unbedingt das Unwort des Jahres, aber das liegt eben genau daran, dass ich es anders verstehe als die im Blogposting genannte “Medien-, PR- und Marketingindustrie”. Für mich ist Social Media ein übergeordneter Begriff. Auf der einen Seite sind die klassischen Medien Fernsehen, Hörfunk und Print. Auf der anderen Seite die organisch in und aus der Netzkultur heraus erwachsenen Social Networks. Zwischen beiden “Welten” ist aber schon längst keine Mauer mehr, sondern es gibt größer werdende Schnittmengen, in denen “Media” und “Social Networks” zusammenwachsen. Social Media ist dann für mich die Beschreibung sowohl der Schnittmengen selbst, als auch dessen, was aus dem “Näherzusammenrücken” der beiden Bereiche insgesamt entsteht. Das entscheidende bei den Social Networks ist die Kommunikation, der Austausch der Vernetzung mit Freunden. Um das zu Fassen, reicht mir persönlich der Begriff “social”, da all das, was man an Social Networks charakteristisch findet aufeinander bezogenes (vernetzendes) soziales Handeln der User voraussetzt. Insofern geht für mich bei Social Media das “Netzwerkige” nicht verloren, sondern bleibt durch “social” erhalten. “Media” bezeichnet dagegen in der Tat eher die klassischen Medienanbieter, die mit “social” im Sinne der Social Networks bisher noch nicht viel aber zunehmend mehr am Hut haben. Aber genau das ändetr sich gerade in Zeiten der Medienkrise immer schneller. Wenn man sich alleine mal anschaut, welche Blogs klassischer Medienanbieter bei Rivva die Agenda zusammen mit großen native Blogs mitbestimmen hat meinen einen von vielen Indikatoren für den angesprochenen Wandel. Soweit zu meinem Verständnis, wie ich “Social Media”, “Social Networks” und Co. lese. Wie seht ihr es?
February 16 2009, 10:12am
Bausteln - Demokratisierung des Produktionswissens
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Am Sonntag den 8. Februar hatten Technikinteressierte die Möglichkeit mit Arduino, nicht dem selbst ernannten König von Italien, sondern der Hardwareplattform, in Kontakt zu kommen. Für den mehrstündigen Workshop wurden von Upstream, die sich ebenfalls am Hallenprojekt beteiligen, Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Organisiert wurde die Veranstaltung, bei der das Experimentieren, Spielen und der Wissensaustausch im Vordergrund stand, von Philip Steffan und Christian Heller. Philip Steffan führte die Teilnehmer erst theoretisch an die offene Plattform und die damit verbundenen Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung heran. Wer schon etwas Erfahrung mit Elektrotechnik und Programmierung hatte, tat sich wohl leichter den Ausführungen zu folgen, obwohl sich der Workshop gerade an Neulinge richtete. Im weiteren Verlauf hatten die Teilnehmer viel Spaß mit Arduino. Dabei halfen sie sich gegenseitig die ersten Schritte zu machen und kleine Erfolgserlebnisse zu erleben. Man baustelte mit LEDs, Sensoren, kleinen Lautsprechern und nach kurzer Zeit blinkte und tutete es aus unterschiedlichen Ecken. Das kleine Board bietet einen für die heutigen Verhältnisse sehr langsamen Prozessor, ein paar Steckplätze für Pins und in der einfachen Ausführung eine USB-Schnittstelle. Völlig ausreichend um eine Vielzahl von Anwendungen zu realisieren. Angefangen von Überwachungseinheiten für Pflanzen, die twittern sobald sie Wasser brauchen, bis hin zu in die Kleidung eingenähten Blinkern, die einem beim Radeln die Handzeichen ersparen sollen. Die Vielfältigkeit der Kreationen geht mit der Vorstellungskraft der Baustler und ihrem Ideenreichtum einher
Die Idee Hardware unter eine Open Source Lizenz zu stellen ist verhältnismäßig neu. Holm Friebe und Bre Pettis sind Vorreiter einer Bewegung, deren Kredo - Selbermachen statt kaufen, in der Breiten Masse bald eine Renaissance erleben könnte. In der Gesellschaft ist ein zunehmender Wunsch nach Individualisierung, dem die Hersteller konventioneller Produkte nur teilweise nachkommen können, spürbar. Dabei können die Produzenten für Massenartikel aus wirtschaftlichen Gründen dem Wunsch nur bis zu einem gewissen Maße Rechnung tragen. Häufig übernehmen an diese Stelle schon andere Unternehmen den Individualisierungswunsch als Geschäftsmodel, um für Massenprodukte individuellere Skins oder Erweiterungen anzubieten. Ihr Erfolg hängt dabei von der Verbreitung der Produkte weniger Hersteller ab und dient gleichzeitig meist als Erweiterung ihres eigenen Portfolios.
Video: Rapid-Prototyping - Interview mit Bre Pettis (6:43) Wenn nun die Baupläne für Gadgets oder andere Gebrauchsgegenstände frei verfügbar sind und es Menschen gibt, die das Produktionswissen unter die Leute bringen wollen, hat jeder Interessierte die Chance all die coolen Dinge selber zu machen. Besser noch, weiter zu entwickeln und die Erfahrungen wieder mit anderen zu teilen. Das muss nicht zwingend mit Mikrokontrollern zu tun haben, sondern es können andere Dinge sein, wie z.B. das Stricken. Gerade da gibt es einige Enthusiasten, die sich einer Standardisierung der Sprache für den Austausch der Bauanleitungen verschrieben haben. Die Sprache heißt KnitML und leitet sich aus den Ideen von XML ab. Sie soll letztendlich eine von Menschen und Maschinen interpretierbare und weltweit anerkannte Sprache werden. Diese Bestrebungen zeigen, dass zum einen eine gemeinsame offene Plattform/Sprache zum Austausch der Baupläne entwickelt werden muss, unabhängig von der Art der Werke. Andererseits müssen sich Menschen für diese Plattformen einsetzen und mit anderen Interessierten darüber austauschen - sei dies nun on- oder offline. Für die Hersteller von Massenprodukten ergibt sich zwangsläufig die Frage, ob ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und ab wann sie versuchen sollten Enthusiasten in Ihre Entwicklungsprozesse einzubinden. Unterumständen kann es schon jetzt opportun sein, die eigenen Baupläne zu veröffentlichen und andere an der Weiterentwicklung mitwirken zu lassen.
February 13 2009, 12:28pm
twestival: Charity meets Twitter
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Twitter tritt in die Fußstapfen von Bob Geldofs Live-Aid-Event. Heute Abend lädt die Seite twestival.com Twitter-Communitys in über 175 Städten auf der ganzen Welt ein, um Geld für die Wohltätigkeitsorganisation charity: water zu sammeln und die Gesichter hinter den Avataren zusammenzuführen. Charity: Water bekämpft die Trinkwasserarmut in den ärmsten Ländern der Welt. Aus Deutschland sind Hamburg, Bremen, München, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Mannheim und Würzburg am Start, Berlin wurde gelöscht. Weiß jemand warum? Wem das alles zu weit ist oder gerne etwas auf dem eigenen Rechner hätte, kann auf twestival.fm Musik hören und runterladen (mit dabei namhafte Künstler wie Bloc Party und The Rakes), eigene Musik bereitstellen und natürlich spenden.
February 12 2009, 8:55am







