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Live from Tweakfest 2009 in Zurich

Heute bin ich beim Tweakfest in Zürich, einer Tagung bzw. einem Event das Kreative, Webworker und Agenturen zusammenbringt. Netzwerken steht im Mittelpunkt, aber es gibt wie jedes Jahr auch einen thematichen Aufhänger. Letztes Jahr war das Thema “Metaverse”, in diesem Jahr geht es um “interFaces” - (digitale) Schnittstellen zwischen Medien, Kultur, Gesellschaft, Brains etc. Wer Lust auf den Livestream hat. Einfach weiter klicken…

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April 24 2009, 11:53am

LogoLook - Logos aus aller Welt und ihre Geschichte

Logos. Jeder kennt sie, aber kaum jemand weiß, was dahinter steckt oder wer sie gemacht hat. Nike dürfte noch eines der Logos haben, bei dem viele Wissen, was der “Swoosh” bedeutet oder aussagt. Aber wisst ihr auch, wer ihn entworfen hat und was die Designerin damals dafür bekommen hat? Oder wusstet ihr schon, wie eigentlich die Playboy-Bunnies zu ihrem berühmten Hasen kamen? Das Logo von Nike wurde in nur 30 Minuten entworfen und ist zu einem der bekanntesten der Welt geworden. Logos sind für Unternehmen so, wie für andere die Kleidung. Sie sind oft eines der wenigen Dinge, die die Leute sich einprägen oder wofür Leute viel Geld für ausgeben. Warum sonst kaufen sich manche ein Poloshirt für 130 Euro mit einem Krokodil, welches man ohne auch für 30 Euro bekäme? Aber wie sind die Unternehmen zu ihren Logos gekommen und vor allem, welcher kreative Kopf hat sie entworfen? Die Fragen will ich als Gründer des Blogs LogoLook aufgreifen und beantworten. Es gibt so viele Menschen, die über bekannte Markenlogos diskutieren oder sie einfach nur als “klasse” oder “kreativ” beschreiben, aber viel zu wenige wissen etwas über die Logos. Mit meinem Blog möchte ich vor allem zeigen, welche Arbeit hinter den Logos steckt und auch mal die Leute erwähnen, die diese Logos entworfen haben. Oftmals braucht man mehrere Wochen, bis ein Logo so ist, wie es sein soll, aber es gibt auch Ausnahmen, wie gerade schon erwähnt. LogoLook zeigt euch jeden Tag neue Geschichten die hinter den Logos stehen. Außerdem werden nicht nur schon bekannte Logos vorgestellt, sondern auch eher unbekannte Logos von kleinen Unternehmen, Organisationen oder Startups, denen aber  keineswegs weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Nicht jeder hat große Budgets zur Verfügung um auf sich aufmerksam zu machen. Gerade deswegen sollte man sein Netzwerk so gut wie möglich ausbauen und sich mit anderen austauschen. Euch hat doch auch bestimmt noch niemand erzählt, wie das ambilight in euren Philips Fernseher gekommen ist oder? Wenn doch, dann hattet ihr einen sehr guten Verkäufer. Es gibt scheinbar unendlich viele Geschichten und jedes Logo hat seine eigene und ist dadurch zu einem Unikat geworden. Wenn ihr Lust habt, mehr über Marken, Logos oder die kreativen Köpfe zu erfahren, dann schaut einfach bei LogoLook vorbei und lasst euch inspirieren.    Verwandte Artikel

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April 23 2009, 9:34am

Flickr jetzt mit Gesichtserkennung

Mit Hilfe von PolarRose kann die Foto-Sharing-Plattform Flickr jetzt auch Gesichter erkennen. Noch nicht ganz allein und auch nicht hundertprozentig zuverlässig, aber hier entsteht etwas sehr spannendes. PolarRose, ein schwedisches Startup, arbeitet schon lange an Gesichtserkennungssoftware. Durch die Kopplung an Flickr und Facebook ist der Dienst jetzt erstmals in freier Wildbahn verfügbar. Bislang ist das Ganze noch etwas umständlich: PolarRose gleicht Facebook- und Flickr-Kontakte ab, findet auf Flickr Fotos der Facebook-Freunde und markiert sie mit dem entsprechenden Namen auf Flickr. (Grund hierfür ist offenbar ein Detail in den Nutzungsbedingungen der Facebook-Schnittstelle.) Wir können aber wohl davon ausgehen, dass die Integration beider Dienste schon sehr bald runder laufen wird. Nachdem Google Picasa und Apple iPhoto ist damit schon der dritte Dienst am Start, der Ernst macht mit halbautomatisierter Gesichtserkennung. Und das ist sicherlich erst der Anfang. Persönlich bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen zwischen Faszination über die Technik und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre. Mich würde interessieren, wie ihr das seht - lasst mich wissen, wie ihr dazu steht!    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 5:38pm

Heute: Blogger-Streik gegen Netzzensur

Da wo eigentlich ein freies Deutschland sein sollte, ist nur noch schwarz zu sehen. Denn Spreeblick ruft zum Blogger-Streik gegen die heute verabschiedete Netzzensur auf. Macht mit, tragt euch ein, damit die Verantwortlichen sehen, was freie Bürger von ihren Bemühungen halten. Und wenn es beim Ansturm etwas länger dauert, bis die Seite lädt, habt einfach ein wenig Geduld.    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 1:13pm

Topliste: Die besten Alternativen zum Radio

Webradios gibt es unzählige im Netz. Wir haben hier für euch eine Liste von herausragenden Alternativen zusammengestellt: Blip.fm Blip.fm wird auch als „twitter for music“ bezeichnet. Man kann seine eigene DJ-Playlist erstellen und mit anderen Usern austauschen. Blip.fm sucht nach Eingabe der eigenen musikalischen Vorlieben andere user (DJs) mit ähnlichem Musikgeschmack.

Roccatune.com Einen echten Mehrwert, nicht nur für Webseiten und Blogs, sondern auch für die Künstler, verspricht roccatune. Denn die Lizenzgebühren für die Verwertungsgesellschaften zahlt der Anbieter. Hier kann man aus mehr als 1,5 Mio Musikstücken auswählen und sie in voller Länge hören.

Mufin.com Ein anderes Konzept verfolgt der Mufinplayer von mufin.com. Dort gibt man nur den Namen seiner Lieblingsband ein und der Musikplayer sucht aus mehr als 5 Mio Musikstücken ähnlich klingende Tracks und stellt sie dem Anwender vor.

Jogli.com Ähnlich wie bei mufin kann man auch bei jogli nach seiner ganz persönlichen Lieblingsmusik suchen. Jedoch beschränkt sich die Suche auf Musikvideos bei youtube, deren eigener Suchalgorithmus nicht sehr komfortabel ist. Hier kann man nicht unbedingt mit Aufnahmen in Studioqualität rechnen.

Tunesbag.com Tunesbag ist der persönliche Musikplayer im Internet. Man richtet sich seinen eigenen Account ein, lädt seine Musik hoch und kann sich da, wo ein Internetzugang zur Verfügung steht, seine eigene Musik anhören. Eine Alternative für Leute, die sich keinen MP3-Player zulegen wollen.

Jamendo.com Nach eigener Aussage ist Jamendo „die größte und international bekannteste Website für kostenlose und legale Musikdownloads“ . Angeboten werden Streams und Downloads von Musikstücken die unter Creative Commons Licence stehen, also nicht von einer Verwertungsgesellschaft (wie z.B. GEMA) überwacht werden. Künstler können hier auch ihre eigene Musik uploaden und mithilfe verschiedener Werbemaßnahmen vermarkten.

Lastfm.de Der inzwischen zur CBS gehörende Anbieter stellt Radiostationen in unterschiedlichen Kategorien zur Verfügung. Je nach Lizenz des Stückes ist die Musik kostenlos oder nur im kostenpflichtigen Abonnement hörbar. Teilweise gibt es auch nur 3 Sekunden-Samples.

Musopen.com Musopen macht sich das Urheberrecht zu Nutze, denn 70 Jahre nach dem Tod eines Künstlers erlischt dessen Urheberrecht. Deshalb findet man auf musopen.com vor allem klassische, dafür aber komplett freie Musik.

Imeem.com Imeem ist eine interaktive Medienplattform, die es der Community ermöglicht, neue Videos, Musik, Fotos und Blogs zu entdecken und sich miteinander darüber auszutauschen.

Rcrdlbl.com Die kryptische Domain steht für „Record Label“ und bezeichnet sich selbst als Network von unabhängigen kleinen Plattenlabels. Rcrdlbl bietet komplett freie Musik und Multimediainhalte zum Downloaden und Anhören an.

Balconytv.de Balcony TV ist eine Internetsender, der neue Künstler auf einem kleinen Balkon über der Reeperbahn in Hamburg zu Gast hat und diese in einem kurzen Video präsentiert. Die Videos werden dann über verschiedene Videoplattformen wie youtube oder myspace veröffentlicht.

Daytrotter.com Daytrotter aus USA verfolgt ein ähnliches Konzept wie BalconyTV. Dort tritt jeden Tag eine Band live im Studio auf. Die dort gemachten Aufnahmen sind komplett frei zum Anhören und Downloaden. Bildnachweis: User ylvas auf flickr.com    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 11:20am

Klartext: Was ist Google?

David Noël spricht Klartext: Was ist Google?    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 12:06am

Ein ♥ für Blogs

Kai Müller hat auf StyleSpion aufgerufen und das Blogosphären-Echo ließ nicht auf sich warten. Bei ein “Herz für Blogs” sollen die eigenen Liebsliungsblogs gepostet werden. Unter den Lieblingsblogs der Blogpiloten-Autoren ist viel Altbekanntes - da Pflichtlektüre - aber auch das ein oder andere Blog, das noch nicht so bekannt sein dürfte.

Newsosaur Kooptech Text & Blog Hirnwichse Wissenschafts-Cafe Malte-Welding.com: ahoipolloi Jeriko smashingmagazine.com ConnectedMarketing.de Clay Shirky RouchType Seth Godin UPLOAD-Magazin Medienlese Indiskreation Ehrensache Netzpolitik.org BasicThinkingBlog BildBlog Stefan Niggemeier

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April 21 2009, 8:43pm

Social Media Camp: Interview mit Oliver Berger

Am 25. Juni findet in Berlin das Social Media Camp parallel zur Fachmesse IT-Profits statt. Im Interview mit den Blogpiloten erläutert einer der Initiatoren und Organisatoren, Oliver Berger von der Agentur 13. Stock und Pressesprecher der AG Social Media, um was es bei Social Media Camp gehen soll und welche Ziele dabei erreicht werden sollen. Blogpiloten: Derzeit organisiert Du mit anderen zusammen das Social Media Camp. Um was genau soll es dabei gehen? Oliver Berger: Wie der Name vermuten lässt, wird es in erster Linie um Social Media gehen. Natürlich betrachtet im Zusammenhang mit PR und Online-Marketing und unter der Fragestellung, welchen Stellenwert Social Media derzeit einnimmt. Die Kopplung an die Fachmesse IT-Profits/Online-Profits gibt uns die gute Möglichkeit, direkt eine ganze Reihe von Menschen für Social Media zu interessieren und anzusprechen, die diese in ihren jeweiligen Unternehmen einsetzen könnten. Da sich eine große Anzahl von Entscheidern aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Konzernen aus der IT-Profits befinden soll hoffen wir auf eine gute Durchdringung dieser Gruppe mit einem für sie neuen Thema oder zumindest einem professionellen Blickwinkel auf darauf. Du bist Pressesprecher bei der AG Socia Media, die das Camp mit trägt. Welche Themen stehen für die AG noch auf der Agenda und warum? Die Ziele der AG Social Media stehen als Mission Statement in unserem Wiki. Insbesondere die Schaffung von Relevanzmaßen und Metriken zur Messbarkeit von Social Media sind uns ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig sind auch Förderung von Forschung und Lobbyarbeit Kernthemen, mit denen sich die Mitglieder und insbesondere der Vorstand und ich in meiner Position als Sprecher der AG beschäftigen. Wie schätzt Du die Rolle ein, die Social Media derzeit in der klassischen Medienlandschaft spielt? Als Social-Media-Evangelist ist das eine Frage, auf die mir die Antwort schwer fällt. Sicher ist, dass Social Media nicht den Stellenwert wie PR oder (Online) Marketing in der Medienlandschaft innehat. Sicher ist aber auch, dass es derzeit einen Shift hin zu Social Media zu Ungunsten anderer klassischerer Werbeformen gibt. Social Media bedeuten einen Paradigmenwechsel in der Funktionsweise von Medien. In der Folge bedeutet dies auch, dass sich die Relevanz einer Information und die Bewertung von Kommunikation radikal von dem bisherigen Model unterscheidet. Gerade die frühzeitige Involvierung von Konsumenten/Prosumenten in die Konversation - zu einem Produkt zum Beispiel - eröffnet eine Reihe von Möglichkeiten, die es in anderen Medien so nicht gibt. Da steckt viel Potential drin, was bislang nur oberflächlich abgeschöpft wird. Insbesondere, da es bislang keine verlässlichen Metriken für Social Media gibt. Warum glaubst Du, dass die Relevanz von Social Media noch nicht überall erkannt wurde? Oder ist die Relevanz vielleicht wirklich nicht da? Hauptproblem hier dürfte sein, dass die meisten Menschen nur eine schwammige Vorstellung davon haben, was Social Media eigentlich bedeutet bzw. bedeuten kann. Das Social Media Camp hat die Chance, hier ein Zeichen zu setzen und Aufklärungsarbeit zu leisten. In Zeiten knapper werdender Werbebudgets nimmt die Bedeutung - Shift in der Medienlandschaft - weiter zu. Aus dem Agenturalltag im 13. Stock kann ich berichten, dass durchaus auch namhafte und große Konzerne und Organisationen auf das Thema aufmerksam geworden sind, in der Kommunikation ihrer anlaufenden Maßnahmen aber noch sehr zurückhaltend sind. Grund hierfür sind vielfältige Ängste, die wohl üblich sind, wenn ein Unternehmen einen neuen Weg beschreitet. Hinzu kommt ein generelles Wahrnehmungsdelta in Bezug auf die Relevanz. Wird etwas erst dadurch relevant, dass es genutzt wird oder ist es bereits dadurch relevant, dass man darauf aufmerksam wurde? Was erwartest Du Dir zu diesen und weiteren Themen vom Social Media Camp? Auch bei diesem Camp steht und fällt wieder alles mit den Teilnehmern. Zwar wird es gesetzte Redner geben, die feste Slots belegen, aber der größte Teil des Inputs wird von den Teilnehmern kommen und im BarCamp-Stil die Veranstaltung bereichern. Insofern erwarte ich mir, dass die mir wichtigen Themen Gehör und Zustimmung finden, zumindest aber Basis für eine Diskussion sein können. Diese Basis aber muss ich durch meine aktive Teilnahme selber schaffen, was ich durch die Mitarbeit in der Orga bereits zu erreichen versuche. Sicherlich wird es auch auf dem Social Media Camp keine umfassenden Antworten gerade auf die Frage nach allgemein gültigen Metriken für Social Media geben, aber im Hinblick auf die Lobbyarbeit bin ich zuversichtlich, dass wir eine gewissen Sichtbarkeit sowohl bei den Unternehmen die auf der IT-Profits/Online-Profits als auch in der Berichterstattung der Printmedien erfahren.    Verwandte Artikel

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April 21 2009, 10:46am

Amazon klagt gegen Amazee

Goliath gegen David: Weil der Name des Schweizer Startups Amazee dem Namen von Amazon angeblich zu ähnlich ist, klagt das Onlinekaufhaus gegen das Social Collaboration Netzwerk. Amazee war schon ein paar mal Thema hier bei den Blogpiloten. Wer die sympathischen Schweizer noch nicht kennt findet im Folgenden zwei Videos und hier den Link auf den Blogpiloten-Review zu Amazee. Weiter unten gibt es dann noch eine Pressemitteilung von Amazee, die mir Dania Gerhardt heute morgen geschickt hat.

— Gregory Gerhardt erklärt “Social Collaboration”:

— Dania und Gregory Gerhardt über Social Collaboration und ihr Startup Amazee:

— Pressemitteilung von Amazee Zürich und San Francisco, 21. April 2009 – Der amerikanische Konzern Amazon geht rechtlich gegen die Namensgebung des Schweizer Startups Amazee vor – wegen einer angeblichen Verwechslungsgefahr. Nachdem der Versuch einer außergerichtlichen Einigung seitens der Amazee AG gescheitert war, zieht das Online-Kaufhaus nun in den USA vor Gericht. Das Zürcher Startup Amazee bietet eine Online-Plattform für gesellschaftliche Zusammenarbeit weltweit. Eine geschäftliche Expansion in den e-Commerce-Markt, den Amazon bedient, ist zu keinem Zeitpunkt von der Amazee AG geplant gewesen. Die Verwechslungsgefahr besteht schon auf Grund der verschiedenen Namensherkünfte und der unterschiedlichen Aussprache nicht: Amazee ist eine Abwandlung des englischen “amazing”, Amazon bezieht seinen Namen von dem südamerikanischen Fluss. Darüber hinaus bestünde nach Ansicht von Amazee allein auf Grund des Bekanntheitsgrades von Amazon keinerlei Verwechslungsgefahr. Amazees CEO Gregory Gerhardt zum anstehenden Gerichtsstreit: “Eigentlich sollten wir es als Kompliment auffassen, dass Amazon unsere kleine Firma für gefährlich genug erachtet, um in den USA gegen die Eintragung unserer Marke vorzugehen und zusätzlich die Löschung der Schweizer Marke zu fordern. In der Tat ist es jedoch äußerst ärgerlich, dass Amazon mit einem solchen Verfahren unsere beschränkten Ressourcen bindet.“ Amazee hat für alle, die über den weiteren Prozessverlauf informiert bleiben möchten, ein begleitendes Projekt auf Amazee lanciert: http://www.amazee.com/amazee-vs-amazon. Interessierte können dem Projekt beitreten, sich zu Wort melden und darüber abstimmen, ob zwischen Amazee und Amazon eine Verwechslungsgefahr besteht.    Verwandte Artikel

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April 21 2009, 8:57am

El Rep über Mobile Social Networks und Geolokalisierung

Die Vorboten des “next big thing”, nämlich dem mobilen Web, haben spätestens seit der Einführung des iPhone mit seinem sehr brauchbaren Webinterface und GPS-Anschluss dazu geführt, dass sich eine wachsende Anzahl von Dienstleistern mit Soft- und Hardwarelösungen auf dem Markt tummeln und versuchen das Social Web zu einem mobile Social Web zu machen. Dienste wie Plazes, Google Latitude, die Facebook-App sind prominente Beispiele dafür, wie eine gar nicht mehr allzu ferne Zukunft des Mobile Webs aussehen könnte. Genau diesem Thema widmet sich die aktuelle Folge des Elektrischen Reporters .

Elektrischer Reporter – Mobile Communities: Unterwegs und unter Freunden Sehr interessant finde ich den Dienst citysense.com, der im Video vorgestellt wurde. Die Grundproblematik Privacy und Ortung durch andere zum Zwecke der Kontrolle ist natürlich das Entscheidende. Ich bin inzwischen nicht mehr so sicher, ob oder in welchem Maße ich meinen Standort im Web preisgeben soll. Mit dem Dienst Dopplr zeige ich zumindest meine anstehenden Reiseziele an… Was denkt ihr zum Thema?    Verwandte Artikel

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April 21 2009, 8:34am

Lesetipps für den 21. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Blogger in Südkorea - Der Untergangsprophet - Computer: Christoph Neidhart berichtet in der Süddeutschen Zeitung über Park Dae Song, einen südkoreanischen Blogger, der den Kollaps von Lehman Brothers vorausgesagt hatte. Edward B. Gordon: A Painting a Day Blog ist eines der schönsten Blogs im Netz. Edward B.Gordon malt jeden Tag ein kleines Bild (meist aus Berlin). Über 800 Bilder gibt es schon und verkaufen sich wie warme Semmel. Kinderporno-Sperren: Provider sollen Nutzerzugriffe loggen dürfen: Man legt nach… Wie heise.de berichtet enthält der Entwurf für die Gesetzesinitiative zur Sperrung von Kinderponorgraphie einige gravierende Änderungen gegenüber dem Arbeitsentwurf. Provider sollen entgegen der ursprünglichen Fassung offenbar doch “froh-loggen” dürfen. Bild.de vernetzt sich mit Facebook: Meedia schreibt darüber, dass sich Bild.de als erstes deutsches Nachrichtenportal mit Facebook-Connect vernetzt. Jaja, die Tage Facebook erst noch auf die Outliste setzen (ob da die Mitarbeiter wohl zu viel Zeit drin verplempern?) und jetzt alles auf “in” umpolen. Bild.de eben… Twittern unter OS X - 12 kostenlose Clients im Vergleich: FreewareOSX hat getestet: Bluebird, Canary, Lounge, Nambu, NatsuLion, Pwitter, Scalaris, Syrinx, Tolotl, Tweetie, Twitter Studio und Twittia. Robert Basic im Interview: Buzzriders soll das lokale Internet revolutionieren: Bei t3n spricht Robert Basic über sein neues Projekt Buzzriders. Auch erste Wireframes sind zu sehen, zudem gibt es das Gespräch mit Robert als Vimeo-Video.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.    Verwandte Artikel

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April 21 2009, 7:15am

Vorschlag: Den Longtail verbieten

Sehr schön! Endlich hat mal jemand den Mut, das ganz große Ding zu starten. Nach Zensursula und Vorratsdatenspeicherung schnippt nun die Junge Union in NRW mit wilden Forderungen um Aufmerksamkeit. Laut einem Bericht auf DerWesten will die JU NRW eine stärkere Kontrolle von Videoportalen wie YouTube oder MyVideo. Ein Vorschlag: Zugang nur noch mit Personalausweisnummer und voller Adresse. Als nächstens sind sicherlich Kochblogs dran, weil darin Junkfood-Rezepte ausgetauscht werden. Oder Sportblogs, weil dort gewaltverherrlichende Wettkampfformen beworben werden. Oh, und ganz böse Musikportale, denn da werden ja Songs mit versteckten satanischen Botschaften verkauft. Das wird alles ganz sicher so kommen, fragt sich nur, welche Partei welches Verbot- oder welche Kontrollmöglichkeit als erstes/ nächstes fordert. Ein Tipp: Diesen Longtail sollte man am besten auch verbieten. Es heisst immer, dass das irgendwas mit Basisdemokratie zu tun hat… BäääH! Mehr zum Thema bei: — Golem — antibuerokratieteam.net — basicthinkingblog.de — Mein Gott und meine Welt — Gulli — Meedia — Mjays Planet — Heise Bildnachweis: User Joachim S. Müller auf Flickr.com    Verwandte Artikel

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April 20 2009, 8:57pm

Soziale Netzwerke sind digitale Städte

“Twitter und Facebook sind so dermaßen letztes Jahrtausend,” so leitet Anand Ghiridharadas seinen denkwürdigen Artikel der New York Times vom 1. April 2009 ein. Und er hat recht. Im Kern sind sie sogar antik. Warum? In seinem kleinen indischen Dorf lebt niemand in anonymer Stille und Zurückgezogenheit. Jeder bekommt den Streit der anderen mit. Man hat den Eindruck, dass jeder es offenbar darauf angelegt dass alle alles mitbekommen. Das hat einen Grund, denn man hat mehr davon, wenn man Teil des kommunalen Netzwerks der Nachbarn ist, als wenn man in völliger Anonymität lebt. Man hört Meinungen nach denen man nicht gefragt hat, man hört Ratschläge, die man vielleicht gar nicht braucht, aber so erhält man Anerkennung, Gemeinschaftsgefühl und vielleicht sogar das Gefühl, angekommen zu sein und geliebt zu werden. Ursprung der digitalen Städte Diese Werte sind uns eigentlich wohl bekannt. Zugegeben, die meisten kennen sie erst seit dem Geschichtsunterricht, wo die Ursprünge der Zivilisation in Mesopotamien gelehrt werden. Denn die Wurzel der heutigen Städte sind die Sippen. Wenn sich eine Sippe dazu entschlossen hatte, mehrere Aufgaben an einem Ort zu konzentrieren, also das Kümmern um die Alten, das Horten von Vorräten und das Bekochen der Kinder, dann wurden meistens passende geographisch günstige Standorte (Höhlen, Quellen etc.) mit einem organisatorischen Mehrwert aufgeladen, der für die Sippe soviel Nutzen brachte, dass mehr Freizeit entstand. Freizeit schafft Kultur Diese wichtigste Folge der intelligenten Planung von gemeinsamen Aufgaben war Motor und Ursache aller folgender Kulturleistungen, sei es die Erfindung der Werkzeuge oder gar neuer Werkstoffe. Denn man musste satt sein und eine gesicherten Ort in einer liebevoll zugewandten Gemeinschaft erleben, um mit Versuch und Irrtum Neues zu entdecken. Denn anders als viele moderne Experten uns glauben machen wollen, liegt die Quelle der Innovation in einer freien und familiären Atmosphäre mit viel freier Zeit, in der eben auch mal etwas völlig Unsinniges passieren kann. Ein durchorganisierter Zeitplan der auf Effizienz getrimmt ist, stört den alltäglichen Plausch - verhindert dadurch das tägliche Erneuern sozialer Bindungen - was die Unsicherheit gegenüber der direkten Umgebung erhöht und damit die Möglichkeit verhindert, ungestört über Neues und vielleicht Unwichtiges, potenziell aber Bahnbrechendes nachzudenken. Soziale Netzwerke sind der tägliche Tingplatz In der mittelalterlichen Dorfstruktur kristallisierten sich bald besondere Plätze heraus. Es waren meist Kultplätze, die schon lange eine rituelle Bedeutung in den lokalen Glaubenssystemen hatten (später wurden sie meist durch die buchbesitzenden Religionen wie Judentum, Christentum oder Islam zu deren Zwecken mit Prachtbauten in Beschlag genommen). Aber zunächst ist wichtig, dass diese besonderen Plätze durch die Sippen der Umgebung zu bestimmten Zeiten und definierten Anlässen als Treffpunkt aufgesucht wurden. Dort entstanden die ersten Marktplätze, weil reisende Kaufleute diese Termine nutzten, um besonders vielen potenziellen Kunden an einem Ort ihre Waren zu verkaufen. Die eigentliche Ursache ist aber noch eine ganz andere, denn der Thing (altgermanisch für Ding, auch im englischen noch heute gut bekannt) hat seinen Namen aus dem Ort, wo Rechtsdinge entscheiden wurden. Diese Verhandlungen wurden immer in einer Versammlung mehrerer Sippen abgehalten und waren damit sippenübergreifend, also im präfeudalen und pränationalen Sinne waren dies internationale Institutionen wie die UN, allerdings hatten sie im Gegensatz zur UN alle weltliche Macht jener Zeit. An dieser Stelle fehlt den digitalen Städten also sozusagen der Kern einer sozialen Infrastruktur, nämlich eine Rechts- und Sittenüberwachung der Gemeinschaft durch die Gemeinschaft selbst. Wenn es gelingen würde, die vielen demokratischen Bestrebungen aus allen Teilen der Welt in solchen digitalen Metropolen gemeinschaftlich auf gemeinsam diskutierte und akzeptierte Normen zu stabilisieren, dann wäre das digitale Netz als Medium der Informationsübertragung in Echtzeit eine unendliche Kette aus Menschen rund um unzählige Lagerfeuer, die gemeinsam über ihr Zusammenleben bestimmen und sich täglich über alle möglichen und unmöglichen Nebensächlichkeiten ihre Zugehörigkeit versichern und damit ähnlich wie das Lausen in der Tierwelt einen kulturellen Kontext herstellen, der heilende Wirkungen in der anonymen und entfremdeten Moderne gegenüber vielen pathologischen Erscheinungen entfalten könnte. Bisher haben wir allerdings nur das Lagerfeuer und die reisenden Kaufleute. Die eigentliche Veranlassung der Treffpunkte (die Versammlung zur Entscheidung über die Rechtsdinge der Sippen) ist nicht vorhanden. Schlimmer noch, die meisten Sozialen Netzwerke geben bestimmtes Verhalten in fixierten Kodizes vor und ermöglichen damit keine Kommunenbildung. Der Zusammenhalt allein durch den Austausch täglicher Banalitäten ist jedoch sehr flüchtig, wenn kein gemeinsames Erörtern von Werten und Bewertung stattfindet. Es geht hier nicht um hochtrabende ethische Diskussionen, sondern um öffentliches Diskutieren des Verhaltens Einzelner Mitglieder unter der Maßgabe, ob solches Verhalten die Anderen einschränkt, deren Wahlmöglichkeiten sogar erweitert oder es eben Zeit ist, gemeinsam Konsequenzen durchzusetzen. Explosion der modernen Demokratie Die Folge solcher Diskussionen könnte eine enorme Zunahme an sozialer Kompetenz sein, die auch im realen Leben Platz greift. Denn anders als uns die feudalen und nationalen Herrschaftsstrukturen vorgemacht haben, ist ein Delegieren der moralischen Souveränität an so genannte professionelle Entscheider der springende Punkt der aktuellen Krisen - sei es die Wertediskussion, die Finanzkrise oder gar die vielen lokalen Fehden, die sich oft zu nationalen Kriegen ausweiten. Früher dauerte es Äonen, bis sich eine Gesellschaft aus den feudalen Fangarmen der Herrscher befreit hatten. In der Moderne haben sie auf dem Papier ungeahnte Freiheit. Genau diese aber wird in einem Akt an umfassender Selbstunterschätzung wieder beschränkt, indem die moralischen Entscheidungen an Politiker, Priester und Arbeitgeber abgegeben wird. Wer das tut kann sich nachher nicht beschweren, dass sein Leben entfremdet und fremdbestimmt ist. Er müsste sich seine Souveränität zurückholen. Die digitale Stadt als Staat des 3. Jahrtausends Wie erlangt man die Macht über sein Leben zurück? Das klingt jetzt wie eine Revolution. Aber sie ist gar nicht nötig. Es geht um das Erörtern einer Welt, in der wir gerne leben wollen ohne Anonymität und Schutz gegen pfiffige Glücksritter. Allein geht es nicht. Parteien sind auch keine Lösung, sie sind eher Teil des Problems - vor allem bei ihrer Nähe zum Lobbyismus. Es geht über den Zusammenschluss der Freunde und Bekannten - in sozialen Netzwerken. Dort ist der Ort, wo man - lauthals wie im indischen Dorf - seine Meinung kund tut, seine Befindlichkeit offenbart und Trauer, Krankheit, Glück und Meinungen über neue Schuhe in inflationärer Weise verbreitet. Dann wird den marketers auffallen, dass sie zwar 600 Kleinstädte beheizen können mit dem Strom, der nötig ist, um all diese Daten zu speichern, aber die Menschen adaptieren ihr Verhalten schneller an die Verkaufstricks der Politiker, Verkäufer und Religionsverwalter als deren Machtmaßnahmen Haken schlagen können. Kurz gesagt: Die kritische Masse ist viel zu groß in einer digitalen Metropole. Man nennt dies den Netzwerkfaktor. Je größer die Masse derjenigen ist, die mitmachen, desto stärker ist der Hebel, den sie ansetzen können. Also macht weiter! Entwickelt Eure eigenen digitalen Städte mit sozialen Netzwerken aller Art und reist durch die Anbieter wie sie es mit Euch machen. Immer dahin gehen, wo am meisten zu holen ist. Ich nenne es revers capitalism. Dem Anbieter, Politiker, Religionsverwalter das letzte Hemd ausziehen, damit er einen Ansporn hat für neue Hilfen, Dienste und Produkte, die den Menschen noch besser dienen. Wer nicht dienlich ist, wird einfach geschnitten. Der Käufer des 3. Jahrtausends bestimmt Markt. Der Bürger des 3. Jahrtausends bestimmt die Politik. Und der Mensch des 3. Jahrtausends bestimmt die Moral. Bildnachweis: Foto von User rcastello auf sxc.    Verwandte Artikel

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April 20 2009, 3:00pm

Top 10 iPhone-Apps für Webradio

Wer sehnt sich nicht danach, mit seinem Lieblingssender immer auf dem Laufenden zu sein? Durch den Fortschritt der Technik ist das natürlich schon längst möglich. Und gerade die User eines iPhones werden durch Apple sehr verwöhnt. Gerade in den letzten Tagen wurde in vielen Blogs erwähnt, dass Apple bei den Download Zahlen bald die 1 Milliarde Grenze knacken wird. Für euch gibt es heute die Top Ten der besten Webradio-Applikationen. Sowohl auf dem Rechner als auch auf den iPhones sehr beliebt ist LastFM. LastFM bietet den weltgrößten online Musikkatalog mit kostenlosen Musikstreams, Videos, Fotos, Songtexten, Charts, Künstlerbiografien, Konzerten und Internetradio. Im App-Store gibt es dieses App kostenlos. Für alle Freunde der Elektromusik gibt es das App von Sunshine live . Es bietet zwar keine außergewöhnlichen Funktionen, aber das Wichtigste, der Radiosender funktioniert. Die Titel werden angezeigt und man kann lauter und leiser stellen. Einziges Manko: Bei dem iPhone 2G das nur mit EDGE ausgestattet ist, sollen die Kopfhörer leider stumm bleiben. Bei dem iPhone 3G läuft es ohne Probleme. Ein weiteres Radio, das auch auf die Endung FM hört ist lautFM. Hierbei handelt es sich um ein User-generated Radio. Du kannst dir deine Musik zwar nicht alleine zusammenstellen, aber du bekommst nur von lautFM DJ´s ausgewählte Hits. Jedoch besteht hier die Möglichkeit, dass du dich als DJ bewerben kannst und damit bald deine eigenen Hits zusammenstellst. Mitmachradio mal anders. Ein sehr bekanntes Webradio, das viele wohl auch aus dem normalen Rundfunk kennen, ist das FFH Hitradio. Hitradio FFH ist einer der bekanntesten deutschen Radiosender. Bei dem Webradio gibt es den kostenlosen Livestream auf die Ohren. Ein super Tool, das ich nur allen Besitzern eines iPhones wärmsten ans Herz legen kann ist Shazam. Hierbei handelt es sich zwar nicht um ein typischen Webradio, dafür werden ihr aber nie mehr irgendwo in einem Laden, Disko oder sonst wo stehen und euch fragen “Wie heißt dieser Titel nochmal?” Wenn ihr das App auf euerm iPhone habt könnt ihr einfach auf “Tag” klicken und das Programm spuckt euch Titel und Interpreten aus. Und das kostenlos. Für die späteren Abendstunden oder auch die richtigen Freunde der klassischen Thekenmusik, habe ich mir mal Schlager Karneval Radio auf mein iPhone geladen. Das App gibt es allerdings nur auf Englisch. Ein echt nettes und von den Funktionen her gutes Webradio ist Classic FM. Neben der zum größten Teil klassichen Musik, gibt es hier auch noch Informationen über den Interpreten, das Wetter, Nachrichten oder Ausflugsziele. Für Freunde der klassichen Musik ist dieser Stream sehr zu empfehlen. Ein gutes Webradio aus der Rubrik Housemusik ist der Stream von welovehouse. ”We love house” dürfte dem einen oder anderen bestimmt aus irgendeinem Forum bekannt sein, da sie sehr viel posten und auch sonst online recht präsent sind. Für alle House Fans werden hier aber ein paar echt gute Mixes angeboten. Eine der wenigen Applikationen, für die ich auch schon mal das Geld an Apple überwiesen habe, ist Radio Genie. Hier habt ihr die Auswahl zwischen verschiedenen Radiosendern. Und das Besondere dabei ist, dass ihr auch noch direkt aus dem Programm twittern könnt. Den zum Teil schlechten Bewertungen im Appstore kann ich nicht zustimmen. Bei mir läuft alles einwandfrei. Und für Leute, die keine Datenflatrate haben, gibt es hier noch eine extra Empfehlung. Das App heißt 20 Minuten Mobile und genau das kann es auch. Es bietet dem Nutzer die Möglichkeit Storys, Bildstrecken, Videos und ein Webradio. Der Vorteil der Software besteht darin, dass man sich hiermit in kostenlosen WLAN Netzen schnell einwählen kann und sich beispielsweise Musik aus einem Webradio auf dem iPhone speichern kann. Aber zuletzt muss noch erwähnt werden, dass die Apps alle auf einem iPhone 3G ausgeführt wurden und sie dort ohne Probleme geklappt haben. Aus Berichten und von Freunden weiß ich, dass es bei dem 2G ab und an Probleme gibt, da viele Apps das EDGE nicht unterstützen, da die Leitung einfach zu langsam ist. Ich werde jetzt erstmal wieder mein iPhone aufräumen. Aber zwei Anwendungen werden auf jeden Fall drauf bleiben. Das ist zum einen Shazam und LastFM. In meinen Augen sind dies die besten Applikationen und dazu auch noch kostenlos. Euch allen viel Spaß mit euren Lieblingssendern Bildnachweis: Der User Angatuba - Legionaire auf Flickr.com    Verwandte Artikel

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April 20 2009, 11:11am

Held Horst Seehofer

Horst Seehofer hat die CSU wieder aufgerichtet: Er hat die Führungsriege der Partei verjüngt, er hat mit Ilse Aigner und mit Karl-Theodor zu Guttenberg zwei junge, sympathische und kompetente Minister nach Berlin geholt. Er hat das Profil der Christsozialen geschärft in dem Sinne, wie man im südlichen Freistaat der Republik Profilschärfung versteht. Er hat im Alleingang Forderungen der CSU formuliert und durchzudrücken versucht: Allein beim Thema Erbschaftssteuer hat er bis zuletzt seine Machtposition ausgekostet. Das Umweltgesetzbuch hat er erfolgreich verhindert; Umweltminister Sigmar Gabriel von der SPD wird ihm das nie verzeihen. Der bayerische Alleingang ist für die Union als Ganzes nicht ohne Gefahren. Zwar kann Horst Seehofer mit diesem Vorgehen in Bayern Punkte sammeln. Das Durchsetzen der Interessen eines Bundeslands auf Kosten anderer kann auf Dauer nicht gut gehen. Nach den Verlusten der letzten Landtagswahl haben die anderen Ministerpräsidenten der Union schon einmal durchklingen lassen, dass es mit der Sonderstellung der Unionsschwester aus Bayern auch einmal vorbei sein könnte. Ein „Zurück ins Glied“ wird die CDU von der CSU aber erzwingen, sollte die Partei nicht bei den nächsten Wahlen – zuerst die Europawahl im Juni – die nötigen Stimmen in Bayern zusammenbringen. Dieser Druck, der auf Horst Seehofer lastet, ist es, der ihn zum Äußersten treibt: Die beiden Unionsparteien gehen deshalb sogar mit zwei verschiedenen Wahlprogrammen in den Europawahlkampf: Seehofer fordert Volksentscheide in Europafragen, die CDU von Angela Merkel nicht. In dieser angespannten Situation ist Horst Seehofer für die Union und die Kanzlerin nicht kontrollierbar. Einzige Hoffnung für die ohnehin schon in Umfragen gebeutelte CDU ist, dass die Christsozialen ein anständiges Ergebnis bei der Europawahl einfahren und dann bis zur Bundestagswahl die Füße still halten. Weitere Informationen: http://www.cicero.de Die Kolumne von Alexander Görlach finden Sie unter: http://www.cicero.de/alexanderplatz

Interview mit Horst Seehofer: “Kanzler ist das Allerschönste” Cicero-Karikaturen zur CSU Bildergalerie: Die CSU nach dem Abgang von Edmund Stoiber Jürgen Busche: Der letzte Volkstribun

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April 18 2009, 8:01am

Zensursula findet statt… leider

Foto bei wirres.net gemopst, der es von netzpolitik.org hat. Es kam wie es kommen musste: Ab sofort darf Zensursula und das BKA das einst freie Internet unter dem Deckmantel der Anti-Kinderpornografie-Propaganda für ganz eigene Gewaltphantasien missbrauchen. Brav haben am heutigen Freitag fünf große Internetprovider einen Vertrag für Kinderpornografie-Sperren unterschrieben und damit gleichzeitig wohl auch einen Blankoscheck zum weiteren Ausverkauf ihrer nicht vorhanden Seelen für bzw. gegen ein freiheitliches und demokratisches Internet ausgestellt. In Wahlkampfzeiten läuft die dazu passende (besser: unpassende) Propaganda schon früh auf Hochtouren auf. Mit dem Internet als Arroundtalent: Hier ein bisschen Zensieren, dort ein bisschen Vorratsdaten speichern und dort eine Brise Politik-2.0-ich-bin-ein-Trendy-Politiker-Twitterer-Facebooker… Bei Skype käme einem der Smilie “(puke)” in den Sinn. Wie bei Markus drüben zu lesen ist, waren bei der Mahnwache heute morgen in Berlin mehrere hundert Menschen, um gegen das Scheuklappendenken und Handeln von Politik und Wirtschaft zu demonstrieren. Wenn ihr schonmal drüben auf Netzpolitik seid, empfehle ich noch diesen Beitrag mit Bannern und Logos zum Zensursula-Thema. Der Anfang ist also (leider) gemacht, man darf geschockt-gespannt sein, was als nächste Freiheitseinschränkungsmaßnahme in Gang gesetzt wird. Den Opfern von Kinderpornografie ist so nicht zu helfen. Dazu mit Nachdruck noch einmal der Hinweis auf das wichtige Interview auf Zeit.de mit einem Opfer, das durch Zensursula und ihre Helfer erneut zm Opfer gemacht werden wird. p.s. Der Interviewte, Christian Bahls, hat einen Aktionskreis MissbrauchsOpfer Gegen Internet Sperren gegründet, der unter der verlinkten Seite ein Blog eröffnet hat.    Verwandte Artikel

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April 17 2009, 11:09pm

Video-Interview: Juliana Rotich (Globalvoicesonline)

Am Rande der diesjährigen LIFT-Conference in Genf hatten wir die Gelegenheit Juliana Rotich zu interviewen. Sie bloggt für Globalvoicesonline.org und hat die kenianische und afrikansiche Blogosphäre genau im Blick. Zusammen mit anderen Bloggern hat sie außerdem das Portal Ushahidi gestartet. Auch darüber spricht sie im Blogpiloten-Interview. Interview: Juliana Rotich (Globalvoicesonline) from Steffen Bueffel on Vimeo. Das im Interview angesprochene Suchportal für afrikanische Blogs, Afrigator, hat Blogpilotin Meike bereits vor ein paar Tagen in einem Review vorgestellt. Wer es verpasst hat, bitte hier entlang.    Verwandte Artikel

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April 17 2009, 9:33am

Held Horst Seehofer

Horst Seehofer hat die CSU wieder aufgerichtet: Er hat die Führungsriege der Partei verjüngt, er hat mit Ilse Aigner und mit Karl-Theodor zu Guttenberg zwei junge, sympathische und kompetente Minister nach Berlin geholt. Er hat das Profil der Christsozialen geschärft in dem Sinne, wie man im südlichen Freistaat der Republik Profilschärfung versteht. Er hat im Alleingang Forderungen der CSU formuliert und durchzudrücken versucht: Allein beim Thema Erbschaftssteuer hat er bis zuletzt seine Machtposition ausgekostet. Das Umweltgesetzbuch hat er erfolgreich verhindert; Umweltminister Sigmar Gabriel von der SPD wird ihm das nie verzeihen. Der bayerische Alleingang ist für die Union als Ganzes nicht ohne Gefahren. Zwar kann Horst Seehofer mit diesem Vorgehen in Bayern Punkte sammeln. Das Durchsetzen der Interessen eines Bundeslands auf Kosten anderer kann auf Dauer nicht gut gehen. Nach den Verlusten der letzten Landtagswahl haben die anderen Ministerpräsidenten der Union schon einmal durchklingen lassen, dass es mit der Sonderstellung der Unionsschwester aus Bayern auch einmal vorbei sein könnte. Ein „Zurück ins Glied“ wird die CDU von der CSU aber erzwingen, sollte die Partei nicht bei den nächsten Wahlen – zuerst die Europawahl im Juni – die nötigen Stimmen in Bayern zusammenbringen. Dieser Druck, der auf Horst Seehofer lastet, ist es, der ihn zum Äußersten treibt: Die beiden Unionsparteien gehen deshalb sogar mit zwei verschiedenen Wahlprogrammen in den Europawahlkampf: Seehofer fordert Volksentscheide in Europafragen, die CDU von Angela Merkel nicht. In dieser angespannten Situation ist Horst Seehofer für die Union und die Kanzlerin nicht kontrollierbar. Einzige Hoffnung für die ohnehin schon in Umfragen gebeutelte CDU ist, dass die Christsozialen ein anständiges Ergebnis bei der Europawahl einfahren und dann bis zur Bundestagswahl die Füße still halten. Weitere Informationen: http://www.cicero.de Die Kolumne von Alexander Görlach finden Sie unter: http://www.cicero.de/alexanderplatz

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April 17 2009, 8:01am

Wer folgt auf Angela Merkel?

Die Kanzlerin ist in einer schlechten Verfassung: Ihre Bundestagsfraktion meutert. Die Abgeordneten wollen aus dem Kanzleramt nicht mehr dirigiert und bei politischen Entschlüssen vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Die Frage nach der Zukunft der Jobcenter hat das gezeigt. Es ist das erste Mal, dass seit Beginn der großen Koalition der Tumult im Bundestag in eine offene Ablehnung eines Vorschlags mündet, den die Kanzlerin von einem CDU-Ministerpräsidenten hat aushandeln lassen. Die Unionsbundestagsabgeordneten lassen die Kanzlerin spüren, dass sie es ist, die aus der Mitte der Parlamentarier gewählt ist und dass nicht umgekehrt die Parlamentarier von ihrem Wohlwollen abhängen oder sich ihr Amtsverständnis aus dem Bundeskanzleramt diktieren lassen. Rumort hat es in der Unionsfraktion schon lange: Schon zu Beginn der Großen Koalition bei der Gesundheitsreform und dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz. In der einen Sachfrage nun hat sich die Wut einer ganzen Legislatur entladen. Worum geht es im Kern bei der Debatte: Um den Regierungsstil der Bundeskanzlerin. Was am Anfang noch als moderates Abwägen und Politik des genauen Hinschauens interpretiert werden konnte, wird jetzt nur noch als Neuauflage des Kohlschen Aussitzens gedeutet. Das ist das eine. Das andere ist, dass es vielen Unionsanhängern zu weit geht, dass die Kanzlerin auf den Erhalt ihres Amts mehr schielt als auf das Wohlergehen und die Zukunftsfähigkeit ihrer Partei. So scheint es zumindest vielen, denn, so sagen die Kritiker, die Kanzlerin suche eher den Kompromiss mit dem Koalitionspartner SPD als mit ihren eigenen Leuten. Der Union bekommt das nicht gut. Sie liegt in Umfragen nur noch bei 33 Prozent. Es bringt den Christdemokraten nichts, wenn die Kanzlerin für ihre Papstkritik oder ihre Verstaatlichungspolitik von denen beklatscht wird, die sie ohnehin nicht wählen. Hier wiederholt sich die Geschichte: Gerhard Schröder wurde für seine Agenda 2010 vom bürgerlichen Lager gelobt. Seine SPD hat die Reformpolitik seiner Ägide mit allen Mitteln umzukehren gesucht. Nun bringen sich auch die Ministerpräsidenten in Stellung. Es ist kein Geheimnis, dass sie, sollte die Bundestagswahl am 27. September in einem Fiasko für die Union enden, Angela Merkel noch in der Wahlnacht entmachtet wird. Für die Nachfolge geeignet halten sich sicherlich sowohl Horst Seehofer, als auch Jürgen Rüttgers und Roland Koch. Noch ist es um die Kanzlerin nicht so schlecht bestellt. Die Union wird geschlossen im Wahlkampf auftreten. Der Streit in der Bundestagsfraktion zeigt aber, dass Angela Merkel den Kredit bei ihren eigenen Leuten aufgebraucht hat. Die Kolumne von Alexander Görlach finden Sie unter: http://www.cicero.de/alexanderplatz

Das Cicero-Dossier zur CDU Klaus Harpprecht: Sie ist groß, die Koalition Kanzlerinnen-Karikaturen auf Cicero Online

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April 16 2009, 11:01am

Lesetipps für den 15. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Goldman Sachs: Mit dem Anwalt gegen das Watchblog: Prof. Dr. Thomas Pleil vom Textdepot in schreibt in diesem Beitrag seine Einschätzung zu der Tatsache, dass Goldman Sachs per Anwalt gegen kritische Stimmen im Web vorgeht. Er listet ähnliche Fälle, wo sachlich zwar nachvollziehbare Klagen im Web allerdings einen Wirbelsturm auslösen können, die Krisen-PR umso notwendiger machen. Suchmaschinen sind die Gewinner der Krise am Werbemarkt: Wie Holger Schmidt in seinem Netzökonom-Blog bei der FAZ berichtet sind die Suchmaschinen Gewinner in der Krise, wenn es um das Abgreifen von Werbebudgets geht. In den USA wird das Suchmaschinenmarketing um 9 Prozentpunkt zulegen, so die Prognose laut einer Studie. “Insgesamt ist das Internet das einzige Medium, in das 2009 mehr Werbegelder investiert werden als in 2008″, so Schmidt weiter. Interessant und wegweisend in der Krise. Charts und weitere Zahlen im Blogpost. Die Aufklärung: Was war mit Wikileaks.de los?: Via Netzpolitik soeben entdeckt: Eine Stellungnahme als PDF-Dokument von Beasts Associated, dem ehemalgen Provider von Wikileaks.de. Mit Zensur hatte all der Trubel also nichts zu tun. Was genau los war steht bei Markus bzw. im PDF-Dokument. eBay trennt sich von StumbleUpon: Netzwertig berichtet über die Trennung von eBay und Website-Empfehlungs- und Social-Bookmarking-Engine StumbleUpon. Die StumbleUpon-Toolbar ist bei mir immer dann im Dauereinsatz, wenn ich neue unbekannte Seiten entdecken will. Da sind sehr oft richtige Perlen dabei, von denen die Blogpilotenleser unmerklich auch immer wieder in den Lesetipps profitieren. :-)

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.    Verwandte Artikel

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April 15 2009, 9:00am

Updates: Blogpiloten-Shirts und das Blog per Mail

Blogpiloten.de gibt es seit gut zweieinhalb Jahren. Und natürlich versuchen wir immer, unser kleines Blogmagazin weiter zu entwickeln und zu verbessern. Dazu bekommen wir viel Feedback von unseren Lesern (Euch!). Dafür ein dickes Dankeschön! Zwei kleine Neuigkeiten möchte ich euch deshalb nicht vorenthalten: Blogpiloten-Shirts und die Möglichkeit, Blogpiloten auch per Email zu lesen. (Mehr nach dem Klick.)

Blogpiloten-Shirts Wir wurden immer wieder nach Blogpiloten-T-Shirts gefragt: Hier sind sie! In unserem Spreadshirt-Shop gibt’s die Shirts in verschiedenen Farben, jeder erdenklichen Größe und natürlich für Blogpiloten und Blogpilotinnen. Blogpiloten per Email lesen Es gibt viele Arten, an die tägliche Dosis Blogs zu kommen. Viele von euch kommen auf unsere Website, andere lesen Blogpiloten per RSS-Feed (hier abonnieren). Ab sofort kommt noch ein weiterer Kanal hinzu: Die Blogpiloten auch per Email lesen. Dazu einfach rechts in der Seitenleiste unter “Newsletter” die Mailadresse hinterlegen und wir schicken die Blogposts täglich per Email los. Wer sich übrigens gerade fragt, was RSS bedeutet, dem sei dieses Video ans Herz gelegt, in dem Don Dahlmann diese Frage im Klartext beantwortet:

Du hast Kritik, Verbesserungsvorschläge oder möchtest uns einfach mal deine Meinung sagen? Immer gerne unter redaktion (at) blogpiloten.de!    Verwandte Artikel

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April 14 2009, 2:04pm

Lesetipps für den 14. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Do We Really Need Twitter Search Alternatives?: Adam Ostrow testet bei Mashable ein paar Twitter-Suche-Alternativen. Darunter sind twazzup und tweefind. Wikileaks.de: Denic wehrt sich gegen Sperr-Vorwurf: Die Empörung über die Sperrung der Wikileaks.de-Seite ist am Wochenende noch einmal neu entbrannt, als die Seite plötzlich nicht mehr erreichbar war. Wie DENIC sich inzwischen in einer Stellungnahme äußert, hat die quot;vermeintliche Sperrungquot; der Seite aber nichts mit den aktuellen Ermittlungsverfahren zu tun. Die wahren Hintergründe gibt es bei Heise. c’t widerlegt Argumente für Internet-Zensur : netzpolitik.org: Andreas Meister mit einer tollen Linkliste, die die Debatte um die Argumente zur bzw. gegen die Sperrung von Internetnseiten noch einmal zusammenfasst. Kritik an Amazons Zensurpolitik: Auf futurezone.at steht zu lesen, dass Amazon Bücher mit Schwulen, Lesben und Transgender-Inhalten offenbar generell als quot;Erwachsenenliteraturquot; einstuft und aus den Salesrankings ausblendet.

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April 14 2009, 7:53am

Lesetipps für den 11. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

KeepMeOut: Super Idee! Mit KeepMeOut kann man sein eigenes Surfverhalten sanktionieren, in dem man die Websites bei KeepMeOut einträgt, die man viel zu oft besucht und dort viel zu oft Zeit verplempert. Auf KeepMeOut kann man angeben wann einem der Dienst warnen soll. Zum Beispiel wenn man mehr als einmal die Stunde bei Facebook reinschaut. Kampf dem Prokrastinieren! Amazing Planet: Atemberaubende Fotosstrecken von Filip Kulisev, der Landschaften überall auf der Welt eingefangen hat. Sehenswert! Vevo: YouTube and Universal Team Up: Adam Ostrow schreibt auf Mashable, dass Youtube und Universal Music kooperieren und eine gemeinsame Music Video Website starten. Der Name: Vevo. Hintergrund und Details bei Mashable. Cory Doctorow: Erfolg durch Kopieren: Im Interview bei Golem: Cory Doctorow. Der Schriftsteller veröffentlicht im Web seine Werke kostenlos, verkauft aber auch dennoch bedrucktes Papier. Sein Mantra: quot;Erfolg durch loslassen!quot; - im Web unter einer CC-Lizenz zum Beispiel.

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April 11 2009, 11:25am

Afrigator: Entdeckungsreise durch das afrikanische Netz

Niedrige Internetgeschwindigkeiten, schlechte Telekommunikationsinfrastruktur und nur sechs Prozent der Bevölkerung haben Zugang zum Internet – die Voraussetzung der afrikanischen Bevölkerung für einen Weg hin zu digitalen Gesellschaft sind auf den ersten Blick nicht gut. Wenn da das Handy nicht wäre - bereits jetzt das beliebteste Kommunikationsmittel auf dem Kontinent. Nach Expertenschätzungen wird in wenigen Jahren der Großteil der Bevölkerung über ein internetfähiges Handy verfügen. Grund genug, einmal einen näheren Blick auf das digitale Afrika zu werfen. Der Social-Media-Aggregator Afrigator gibt dazu eine gute Übersicht… Wie funktioniert Afrigator? Der südafrikanische Dienst versorgt die Welt mit einer Zusammenfassung afrikanischer Blogs, Podcasts, Videocasts oder News Seiten. Zum zweijährigen Jubiläum legten die Macher gerade beeindruckende Wachstumszahlen vor. Waren 2007 erst 2279 Blogs bei Afrigator registriert, waren es ein paar Monate später bereits 8065. Über die Hälfte davon kommen aus Südafrika.

Die Anzahl der Blogs stieg in einem Jahr um über 60 Prozent. Aus all diesen Quellen sucht das Angebot die wichtigsten und interessantesten Informationen heraus – Fotos, Videos und Twitter-Nachrichten der Nutzer inklusive. Der Großteil der Nachrichten und Einträge ist in Englisch, aber auch französische, portugiesische oder arabische Beiträge sind zu finden. Afrigator bietet mehrere Arten der Sortierung aller Informationen an: chronologisch, nach User-Bewertung, nach Rubriken, Tags oder Ländern. Nach einer Registrierung kann man sich ein persönliches Profil zusammenstellen und nur bestimmten Quellen folgen. Gibt es Neuigkeiten zu den eingegebenen Suchkriterien wird man benachrichtigt. Zudem können die Nutzer ihr eigenes Blog dem Angebot hinzufügen und sich mit anderen vernetzen. Für wen ist Afrigator gedacht? Wer immer noch denkt, dass Blogs und Podcasts noch nicht in Afrika angekommen sind, wird hier eines Besseren belehrt. Bei Afrigator erhalten Interessierte einen guten Überblick zu den Themen, die in Afrika diskutiert werden. Auch Journalisten bekommen ein Meinungsbild und gute Recherchemöglichkeiten. Natürlich gibt es auch eine Version für das Mobiltelefon, damit sich auch die afrikanischen Handynutzer optimal einbringen können. Blogpiloten-Urteil: Die Afrosphere bekommt mit Afrigator ein Zuhause. Im internationalen Vergleich ist die Masse der afrikanischen Blogs sicherlich immer noch gering. Im Verhältnis zu den vorhandenen Internetzugängen doch schon beachtlich. Diese präsentiert Afrigator auf ansehnliche Art und Weise. Mit wenigen Klicks kann man die Stimmung der afrikanischen Blogger einfangen und aktuellen Diskussionen verfolgen. Eine ideale Möglichkeit, die afrikanische Online-Welt zu entdecken.    Verwandte Artikel

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April 9 2009, 1:07pm

Lesetipps für den 9. April

Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch’s Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.

Head-to-Head: TweetDeck vs Seesmic Desktop: Jennifer von Maschable lässt in einem Test Tweetdeck gegen den Seesmic Desktop antreten. Aufschlusreicher Vergleich und gelernt habe ich direkt noch am Rande, dass Tweetdeck jetzt eine Facebook-Integration bietet. Werde ich also direkt mal updaten. ZDF: Der gläserne Deutsche: Markus weist auf Netzpolitik auf eine Doku in der ZDF-Mediathek hin, in der es um den Gläsernen Menschen geht und zwar den in Deutschland. Dabei geht es weniger um Datenklau durch und bei T-Mobileund oder Co. Sondern wie wir Deutsche im Alltag und es zu merken oder zu wissen, selbst wertvolle Daten zur quot;Vergläserungquot; unserer selbst preisgeben. PayPack-Karten sind da nur ein Beispiel von vielen. Also ab zu Markus und zum Link. Gegen den Inhalteklau: Verlage laufen Sturm gegen Internetpiraten: Ui ui ui. Verschnupft sind sie, so manche Großverlage in dieser Welt, dass das böse Internet - allen voran in Form von Google - das Urheberrecht verletzt, in dem sie Inhalte aus dem Web benutzerfreundlich aggregieren und somit für Reichweite sorgen. Aus Deutschland schimpft Mathias Döpfner von Springer, in USA Herr Murdoch und und und. Dass all die Kungs Suchmaschinenoptimierung betrieben lassen, steht nicht zu lesen. Ja, man darf sich über Urheberrecht im Web Gedankenmachen, muss das auch, aber bitte nicht über DIE Schiene. Mehr im Text. Konspiratives: Im Blog der Tagesschau wird eine kleine aber interessante Geschichte erzählt, wie im Superwahljahr die politischen Protagonisten mit den Hufen scharren um möglichst oft ihr Sonntagsgrinsen in die Kameras strahlen zu lassen. Im beschriebenen Fall hat es der Steinmeier-Stab versucht, uns aller Aussenminister in die Tagesschau zu schmuggeln. Mit welchem Erfolg steht im Beitrag.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.    Verwandte Artikel

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April 9 2009, 9:47am

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