Wikileaks Dokumente zeigen unter welchen Einfluss der von Krisen erfasste Inselstaat Haiti tatsächlich steht. Aus den Akten ergibt sich, dass die USA mit aller Mühe versuchen die politische und wirtschaftliche Kontrolle über den Inselstaat zu erlangen. Dieser Al Jazeera Beitrag gibt Auskunft über die Geschehnisse! Das Video gibts nach dem Klick!
Lifestream » usa
Videotipp: Haiti documents show US influence
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June 15 2011, 12:00pm
Eine lupenreine Demokratie
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“If a law is unjust, a man is not only right to disobey it, he is obligated to do so.” Thomas Jefferson
(via @mediaclinique)
May 30 2011, 10:30am
Ein Krieg gegen Frauen
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Wenn ich in der letzten Zeit einen Blick über den großen Teich wage, möchte ich mir kräftig die Augen reiben und hoffen, dass dies alles nur ein schlechter Traum sei: Eine schier unglaubliche Zahl an Gesetzesentwürfen wurde in den letzten Monaten in den USA von überwiegend republikanischen Abgeordneten auf den Weg gebracht, die nur auf eines abzielen: das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ausreichende gesundheitliche Versorgung von Frauen einzuschränken. Die US-Amerikaner_innen sprechen in diesem Kontext schon von einem War on Women (“Krieg gegen Frauen”)…
Buttons für Abtreibungsrechte
So ist die teilweise aus Bundesmitteln finanzierte Gesundheitsorganisation Planned Parenthood, die sich als pro choice versteht und die nicht nur in Fragen Verhütung, Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft berät, sondern u.a. auch Krebsvorsorgeuntersuchungen anbietet, in mehreren Bundesstaaten stark unter Beschuss. Einer der wohl schwerwiegendsten Angriffe auf reproduktive Rechte ist der im Januar eingereichte No Taxpayer Funding for Abortion Act (“Keine Steuergelder für Abtreibungen”), kurz: H.R. 3, der Abtreibungen enorm erschweren würde – noch mehr, als dies bereits schon der Fall ist. Trotz der Entkriminalisierung von Abtreibungen in den USA Anfang der 1970er wurde die Möglichkeit zum Schwangerschaftsabbruch wenige Jahre später durch eine Zusatzklausel deutlich eingeschränkt: Bundesmittel dürfen seit jeher nur für Abtreibungen verwendet werden, wenn sich eine Frau durch die Schwangerschaft in Lebensgefahr befindet, vergewaltigt und/oder Opfer von Inzest wurde. Wer trotzdem einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen möchte, muss tief in die Tasche greifen und möglicherweise sogar weit reisen, da in vielen Gegenden gar keine Abtreibungskliniken existieren. Frauen, die keinerlei finanzielle Mittel für einen Abbruch haben, können auf Hilfsprogramme wie Medicaid zurückgreifen (was allerdings nur in einigen Bundesstaaten überhaupt möglich ist). Mit dem Gesetzesentwurf H.R. 3 bekämen Krankenversicherungsgesellschaften immer mehr Steine in den Weg gelegt, Schwangerschaftsabbrüche überhaupt abzudecken. Firmen, die Versicherungspakete mit Option zur Abtreibung anbieten, würden indirekt dafür bestraft, z.B. durch das Ausbleiben von Steuergutschriften. Auch die über 13 Millionen Frauen, die aktuell durch Programme wie Medicaid versichert sind, bliebe der Zugang zur Abtreibung verwehrt. Kurz und bündig heißt das: Das Gesetz würde Schwangerschaftsabbrüche fast unmöglich machen, ohne diese offiziell zu kriminalisieren. H.R. 3 sah anfangs sogar vor, nur noch jene Abtreibungen mit Bundesmitteln zu zahlen, die als sogenannte forcible rape (“gewaltsame Vergewaltigung”) klassifiziert sind. Diese Neudefinition von Vergewaltigung hätte eine Hierarchie von sexueller Gewalt zur Folge, die letztendlich nur eines aussagt: Es gibt schreckliche Vergewaltigungen, und welche, die “nicht so schlimm sind“ – eine abstruse “rape rape” Argumentation, wie wir sie zuletzt von Whoopi Goldberg zum Fall Polanski gehört haben. Die einzig gute Nachricht: Diese Passage wurde aus dem Entwurf gestrichen. Dieser (nun leicht abgewandelte) H.R.3, auch genannt “Super Hyde”, wurde vor zwei Wochen durch das US-amerikanische Repräsentantenhaus bestätigt und nun dem Senat vorgelegt. Sehr wahrscheinlich wird Barack Obama ein Veto einlegen. Auch wenn der Entwurf wohl niemals Gesetz wird, zeigt allein die Tatsache, dass aktuell eine Vielzahl vergleichbarer Gesetzesentwürfe in den einzelnen Bundesstaaten diskutiert werden den großen Erfolg der seit Jahren wachsenden rechtskonservativen Dominanz der Abtreibungsgegner_innen und Vergewaltigungsverharmloser_innen. Die Agenda der Konservativen offenbart das implizite Ideal einer Frau als Mutter und Ehefrau, deren eigene Bedürfnisse und Gesundheit die der (heterosexuellen) Partnerschaft und dem Nachwuchs untergeordnet sind. Der bis dato erfolgreiche Vorstoß der sogenannten Pro Lifers zeigt, wie sehr reproduktive Rechte in den USA in Gefahr sind und Pro Choice Organisationen zunehmend um Fördergelder zittern müssen. Und wer ist in besonderem Maße betroffen von diesem “Krieg gegen Frauen”?
Das Guttmacher Institute erläutert die Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen in den USA: Rund 40% aller US-amerikanischen Frauen, die eine Schwangerschaft beenden, leben unter der Armutsgrenze. Davon sind überproportional Women of Color betroffen. Zurückzuführen ist dies auf die sich stetig verschärfenden sozialen Ungleichheiten in gesellschaftlichen Bereichen wie Gesundheit (Zugang zu Verhütungsmitteln und bezahlbarer Krankenversicherung), Bildung (z.B. Sexualaufklärung) und diskriminierenden Strukturen in der Erwerbsarbeit. Die vor einigen Monaten stark diskutierten rassistischen Anti-Abtreibungswerbetafeln mit der Aufschrift “Der gefährlichste Ort für ein afroamerikanisches Kind ist der Mutterleib”, die erst nach massivem Protest wieder abgenommen wurden, sind nur ein Beispiel für die vermehrten Attacken der vergangenen Monate. Viele Aktivist_innen befürchten, dass die anhaltenden Vorstöße gegen Abtreibungsrechte und die immer wieder aufkommenden Diskussionen zur (Re-) Definition von Vergewaltigung nur der Anfang eines langen Kampfes gegen eine stetig wachsende rechtskonservative Kraft ist.
Autorin: Magda Albrecht wurde 1986 geboren und ist im Osten Berlins aufgewachsen. 2003 ging sie zum ersten Mal in die USA und besuchte eine High School in South Carolina. 2006 folgte ein BA-Studium der Nordamerikastudien und Publizistik an der FU Berlin, im Rahmen dessen sie ein Auslandsjahr in den USA (Portland, OR) absolvierte und sich der US-amerikanischen Politik und Soziologie widmete. Zur Zeit studiert Magda an der HU Berlin Amerikanistik. In ihrer Freizeit ist sie professionelle Kaffeetrinkerin und Sängerin bei Totally Stressed, einer ArtRock Band aus Berlin.
Crosspost von maedchenmannschaft.net
May 23 2011, 10:00am
Video: Phil Davison, GOP-Kandidat
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Yesterday’s round of primaries mean that the American (midterm) election season is really upon us. A record high dissatisfaction with the incumbents has cleared the path for all kinds of crazy people to run and get real attention. Phil Davison, running for Stark County Treasurer, is no disappointment on that front.
September 16 2010, 12:00pm
Netzpiloten Preferred Blog: USA Erklärt
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Fast schon ein Klassiker ist USA Erklärt, immerhin hat das Blog schon gut vier Jahre auf dem Buckel. Und es bleibt trotzdem frisch! Ganz gemäß seines Mottos “Der faktische Hintergrund, freundlich erklärt” betrachtet Scot Stevenson hier kulturelle Unterschiede zwischen USA und Deutschland und erläutert quasi nebenbei amerikanische Redewendungen. Als Amerikaner in Berlin – Stevenson arbeitet als Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters und ist mit einer Deutschen verheiratet – kennt er bei Welten bestens und nimmt keine der beiden so richtig ernst. Bei seinen augenzwinkernden Berichten bleibt kein Auge trocken. Aus gegebenem Anlass seien zwei Artikel mit Fußballbezug empfohlen: Flaggenprobleme zur WM, das aufrechte Sternenbanner sowie Die Game Faces der Republikaner. Aber Vorsicht: USA Erklärt ist ein wahres Zeitgrab. Stöbern auf eigene Gefahr.
June 25 2010, 12:52pm
Video: Roman Polanski wurde festgenommen
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Eigentlich sollte Roman Polanski beim Zürich Filmfestival eine Meisterklasse abhalten. Doch dann kam alles anders. Die Veranstalter mussten merklich betroffen bekanntgeben, dass Roman Polanski von der Polizei festgehalten und nun an die USA übergeben wird, wo ein 30 Jahre alter Haftbefehlt gegen ihn auf Vollzug wartet.
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September 27 2009, 2:40pm
Anti-Piracy-Video: Don’t Copy That Floppy
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Vor einigen Tagen wurden die Betreiber der schwedischen Bittorrent-Site The Pirate Bay vorläufig verurteilt (obwohl die Verteidigung in Berufung geht und die endgültige Entscheidung hier völlig offen ist). Dass Raubkopieren nichts neues ist, zeigt uns dabei dieses herrlich-peinliche Video von 1992, in dem amerikanische Schulkinder lernen sollten, das Kopieren der Spieleindustrie schadet.
(via @thornet) Verwandte Artikel
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April 22 2009, 8:05am
Tanz der Moleküle: Forscher tanzen die Titel ihrer Doktorarbeiten
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Es gibt Themen, die sind absolute Kommunikationskiller. „Und, worüber schreibst Du Deine Doktorarbeit?“ ist eine Frage, die ganz sicher jede Unterhaltung beendet: Allein der Name des Titels dauert gefühlte fünf Minuten, ist gespickt von Worthülsen à la „System“, „Prozess“ oder „Funktionsweisen“ - und weil man kein Wort verstanden hat, sagt man schnell „Ah, interessant“ und wechselt dann panisch das Thema. Und doch gibt es auch Möglichkeiten, sein Habil-Thema ansprechend zu vermitteln, auch wenn das Gegenüber kein einziges Wort versteht – zum Beispiel beim „Dance your PhD“-Wettbewerb, der vor einigen Tagen in den USA verliehen wurde. Die Regeln sind einfach: Ohne ein einziges Wort müssen die Bewerber das Thema ihrer Doktorarbeit vortanzen – egal ob als albernen Gruppensquaredance oder in Form eines Waldorfianischen Ausdruckstanzes. Die Rolle von Vitamin D in Betazellen? Menschliches Hämoglobin bei geringen Temperaturen? Nichts, was man nicht locker vortanzen könnte. Die Videos gibt’s nach dem Sprung.
Erfolgreich durchsetzen im sympathischen Abspacken der Wissenschaftler aller Fachrichtungen und Altersklassen konnte sich auch die deutsche Teilnehmerin Miriam Sach, die ihre Arbeit „Darstellung der Hirnstrukturen bei der Bildung regulärer und irregulärer Verbformen mit der Positronen-Emissions-Tomographie - ein Vergleich zwischen Einzel- und Gruppenanalyse”:
Auf der Homepage des Wettbewerbs gibt es noch zahlreiche weitere Beispiele. Achso: Aufgerufen zum hochwissenschaftlichen Vortanzen hatte übrigens die amerikanische Wissenschaftlervereinigung AAAS. Grandios, diese angelsächsische Forschungstradition, die sich selbst nicht so ernst nimmt!
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March 4 2009, 7:45am
Nebenbei Englisch lernen per Blog
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Sprachen lernen muss nicht schwierig sein: Der Englisch Blog vermittelt in kleinen, täglichen Häppchen Vokabeln, Sprachtipps und auch Hinweise zur korrekten Aussprache. Vor allem die sogenannten False Friends, ähnlich klingende Wörter mit grundverschiedener Bedeutung, sind Autor und Sprachtrainer Markus Brendel ein Dorn im Auge. Beispiel? Die Worte appalling und appealing sollte man besser nicht verwechseln.
Ein sehr feiner Blog, der in Kooperation mit dem British Council entsteht. Wer sich auch für die kulturellen Hintergründe aktueller Schlagworte aus dem amerikanischen Bereich interessiert, dem sei das großartige USA Erklärt von Scot W. Stevenson ans Herzen gelegt.
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February 24 2009, 12:34pm
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