Das Web bietet einige brauchbare Tools für den typointeressierten Designer. Eine Auswahl findet ihr hier. Weitere Ideen (auch zu anderen Themen) hat André Paetzel in seinen Links zu Kreativität im Netz zusammengetragen, eine Reihe von Typo-Tools speziell für den Webworker gibt es ebenfalls zu entdecken.
FontStruct: Schriftkonstruktion in Lego-Manier Wie der Name schon andeutet, bietet der Fontshop mit dem Tool FontStruct einen spielerischen Weg, eigene Typos zu gestalten. Die Grundidee geht zurück auf den typografischen Synthesizer von Joe Meek und wird in einem kurzweiligen Baukastenprinzip umgesetzt: Mit unterschiedlichen Teilen können die einzelnen Buchstaben der Schrift Kästchen für Kästchen zusammengefügt werden. Anschließend lassen sich die Fonts downloaden und mit anderen teilen. Flipping Typical und Fontshacker: Installierte Schriften auf einen Blick Ein nettes Gimmick bietet Flipping Typical: Das Tool durchsucht den eigenen Rechner nach installierten Schriften und bietet einen optischen Vergleich auf einen Blick. Der Beispieltext kann dabei vorgegeben werden. Ähnlicher Ansatz, aber anders umgesetzt: Fontshacker stellt ebenfalls die Fonts auf dem eigenen Rechner übersichtlich dar. Über eine Datenbank kann man sich ähnliche Fonts anzeigen lassen, etwa für den Fall, dass man eine Abwechslung sucht. Dafür ist jedoch der Vergleich per Beispieltext nicht so übersichtlich wie bei der Konkurrenz. What The Font: Schriften identifizieren durch eine Schriftprobe Die meisten Designer dürften das Gefühl kennen: Man hat irgendwo einen schönen Font gesehen und wüsste gerne, welcher es ist. Hier hilft What The Font: Man lädt eine Schriftprobe hoch, identifiziert die enthaltenen Buchstaben (meistens sind die Vorgaben ganz gut) und erhält einen, manchmal auch mehrere Vorschläge, um welche Schrift es sich handeln könnte. Identifont: Schriften identifizieren per Assistent Einen etwas anderen Ansatz wählt Identifont – und eignet sich somit vorzüglich, wenn man eine gedruckte Schrift identifizieren möchte, von der man keine gescannte Schriftprobe hat. Identifont stellt eine Reihe von Fragen zu markanten Buchstaben, die man beantworten kann. Anschließend macht das Tool Vorschläge, worum es sich handeln könnte. Histoface: Typo im Histrogramm Stewart Smith zeigt, wie man mit seiner App Histoface geheimen Text im Histogramm eines Graustufenbilds einbetten kann. Wäre was für eine moderne Computer-Schnitzeljagd.
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