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WeTransfer: Einfache Übertragung großer Dateien

Was ist der größte Nachteil von E-Mails? Wenn ihr mich fragt: die Größe der Anhänge. Irgendwann läuft einfach nichts mehr. Klar gibt es Alternativen: direkte Übertragung per Skype beispielsweise. Das funktioniert sehr gut bei Menschen, die eine gewisse Affinität zum Web haben – und einen Skype-Account. Alle anderen wollen eine gebrannte CD oder – wie gesagt – eine E-Mail. WeTransfer ist ein Dienst, der die Einfachheit von E-Mails auf große Dateien übertragen möchte. Wir schauen uns den Beta-Dienst an und erklären euch, ob er was taugt. Wie funktioniert WeTransfer? Das Interface von WeTransfer ist denkbar simpel. In der Mitte gibt es einen Kasten mit vier Feldern: Datei auswählen, Empfänger-Adresse, Absender-Adresse und optional eine kurze Mitteilung. Beim Rüberfahren mit der Maus erscheinen kleine Erklärungen in Sprechblasen. 20 E-Mail-Adressen können gleichzeitig angegeben werden, Dateien dürfen bis zu 2 GB groß sein und werden für zwei Wochen aufgehoben. Natürlich lassen sich auch mehrere Dateien auf einmal versenden, so lange sie nicht das 2-GB-Limit übersteigen. Versandt wird über den großen “Transfer”-Button unten.

Nett gemacht ist der Ladebalken: Um die Angabe in Prozent dreht sich eine Anzeige, die mit steigender Transferdauer immer breiter wird. Nach dem Upload bekommt man eine Bestätigungs-E-Mail, die einen Link zur Datei bietet – falls man den Download-Link noch an weitere Leute weitergeben möchte. Der Empfänger bekommt eine E-Mail (meistens im Spam-Ordner!), klickt drauf und kann die Dateien herunterladen – einfach, schnörkellos, funktional. An wen richtet sich WeTransfer? Profitieren können von WeTransfer alle Leute, die große Dateien durchs Web schicken müssen. Der Service ist werbefinanziert. Die Werbung besteht aus riesigen Bildern im Hintergrund, die richtig stylisch aussehen. Abgesehen davon gibt es keine Anforderungen: Keine Anmeldung, keine Punktekonten, keine nervigen Banner oder Overlays. WeTransfer behauptet, nicht in die Dateien hineinzuschauen – dennoch gilt: Wer Zweifel hat, sollte sensible Daten nicht an externe Dienste geben. Netzpiloten-Fazit WeTransfer ist die einfachste Lösung für den Transfer großer Dateien, die ich bisher gesehen habe, und daher eine echte Empfehlung wert. Bugs in der Beta-Version sind mir keine aufgefallen. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Dienst durchsetzt, insbesondere da die Kosten nicht gering sein dürften. Bildnachweis: Logo WeTransfer, Screenshot

July 27 2010, 1:30pm

iPad - Der Wahnsinn hat begonnen

Andreas Göldi von neuerdings.com war live mit dabei, um im New Yorker Apple-Store eines der erste iPads zu ergattern. Im folgenden Video berichtet er “aus der Schlange” vor aus dem Apple-Store. Der Markenkult um Apple hat nun also eine weitere Ikone, um die sich die Jünger scharen können.

Neben all dem Drumherum haben es die bloggenden Kollegen von neuerdings natürlich nicht versäumt, das neu erworbene iPad zu testen. Dankenswerter Weise haben sie ihre Tests in mehreren Videos festgehalten, die hier angeschaut werden können.

April 4 2010, 12:32pm

Gadget-Test: Wi-Fi Detector LCD

Das Problem: Man ist unterwegs mit dem Laptop und bräuchte mal eben dringend ein offenes W-Lan. Die Lösung: Laptop auspacken, anschmeißen und schauen, welche drahtlosen Netzwerke der eigenen Rechner so findet. Sind keine oder nur geschützte W-Lans in Reichweite hat man geloost, den Laptop umsonst ausgepackt und hochgefahren. Schneller und effizienter geht es mit dem Wi-Fi-Detector LCD. Der Wi-Fi-Detector LCD ist ein handlicher USB-Stick, der - sobald man seinen Akku an einem USB-Port aufgeladen hat - die unmittelbare Umgebung nach W-Lan-Zugängen absucht und in einem kleinen aber dennoch recht gut lesbaren Display (deswegen heisst er LCD) anzeigt wie viele Netzwerke gefunden werden konnten, ob diese offen oder passwortgeschützt sind, mit welcher Verschlüsselung und mit welcher Signalstärke sie empfangen werden. Das sieht dann im Falle meines Heimnetzwerkes so aus:

Wurden mehre Netzwerke gefunden, kann man diese auf dem Display mit Hilfe des entsprechenden Buttons an der Seite des USB-Sticks durchnavigieren.

Am Rechner angeschlossen mutiert der Wi-Fi-Detector zusätzlich zum W-Lan-Empfänger. Die mitgelieferte Software (gibt es leider nur für Windows) zeigt die vorhandenen Netzwerke sowie weitere Detailinformationen dazu an.

Technische Daten:

Blaues LCD eingebaute, langlebige, wiederaufladbare Batterie (aufladbar über USB) eingebauter USB Wireless LAN Adapter mit Zydas Chipsatz kompatibel mit IEEE 802.11b und IEEE 802.11g unterstützte Datenübertragungsraten: 54, 11, 5.5, 2.0, 1.0 Mbps Sicherheit: 64/128/256-Bit WEP Datenverschlüssel unterstützt Windows XP, 2000 (für WLAN Adapter)

Fazit Alles in allem ist der Wi-Fi-Detector eine praktische Sache, um unterwegs schnell mal zu schauen, ob und wo es ein offenes W-Lan gibt. Auch im Dauertest hat sich der Stick bewährt. Der Akku hält vernünftig lange, auch wenn man mal vergessen hat den Wi-Fi-Detector zu deaktivieren. Den Stick gibt es bei ByteLove zum Preis von 62 Euro.    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 11:34am

Review: Poken - Visitenkarten für Geeks

Unter dem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen Poken (www.doyoupoken.com) macht ein kleines Spielzeug auf der re:publica die Runde. Wie eine Biene sehen die Pokens aus, wie ein Panda oder ein kleiner grüner Außerirdischer, und damit ehrlich gesagt nicht besonders hübsch. Aber wozu das Ganze?

Den Review gibt’s nach dem Klick.

Pokens sind so etwas wie eine Visitenkarte für all diejenigen, die online leben. Wer sich zum ersten Mal trifft musste bisher die Visitenkarte hernehmen, Namen auf Facebook, Twitter, Flickr und Co suchen und anschließend auf all diesen Plattformen die Freundschaft bestätigen. Das ist langsam, nervig und vor allem kleinteilig - eben alles andere als Spaß. Und hier kommt der persönliche Poken ins Spiel. Jeder Poken hat eine eindeutige Identifikationsnummer, die online mit den persönlichen Profilen verknüpft werden. Wenn ein Poken auf einen anderen trifft - indem sie kurz aneinander gehalten werden - tauschen sie die Idenfitikationsnummer aus. Wer seinen Poken anschließend in den Rechner steckt (einfach per USB), der sieht eine Liste all der neuen Kontakte, die auf dem Poken gespeichert sind. Rund 60 Personen kann man hier auf einmal speichern, dann sollte das Gerät am Rechner entladen werden. Mit einem Klick können alle Kontakte auf allen voreingestellten Plattformen hinzugefügt werden. Das spart Zeit und jede Menge Nerven. Der Clou: Änderst du später deine Daten, dann werden sie automatisch auch bei allen Kontakten aktualisiert - ein Service, der Visitenkarten weit überlegen ist.

Für wen ist das alles gut? Sicherlich nicht für jeden. Wer zu seinen Freunden viele Blogger zählt, der dürfte aber in den nächsten Monaten vermehrt den kleinen bunten Figürchen begegnen. Denn noch sind Pokens in Deutschland überhaupt nicht offiziell erhältlich, und dennoch sind seit einigen Wochen auf jeder Bloggerveranstaltung jede Menge zu sehen. Einen ausführlichen Poken-Review als Video von dotdean gibt’s auch auf Pl0g.de. Bild: Do You Poken? von aymanvanbregt. Some Rights Released.

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April 3 2009, 11:10am

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