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Lernrevolution mit Social Media

Präsentation eines Vortrags von Kathrin Ulrich zum Thema Lernen am Arbeitsplatz vom 28. März: Impulsvortrag Lernrevolution mit Social Media View more presentations from MFG Innovationsagentur

April 1 2011, 9:45am

Oops! Award 2010 – Das Voting

Die größten Blog-Skandale 2010 – Die Top 5 unserer Leser zur Abstimmung Unser „Oops! Award 2010“ geht in die nächste Runde: aus allen Vorschlägen unserer Netzpiloten-Leser für spektakuläre und unvergessene Blog-Skandale haben wir die Top 5 mit den meisten Nennungen ausgewählt. Hier stellen wir euch die Anwärter auf den diesjährigen Supergau noch einmal vor. Anschließend gibt es das Online-Voting zur Abstimmung. Der Skandal mit den meisten Stimmen wird mit dem „Oops! Award 2010“ bedacht. Wer in den Kommentaren mitwählt und auf den späteren Sieger tippt, nimmt an einer großen Verlosung der Netzpiloten teil. Hauptgewinn sind 5 Kult-Kopfhörer “Oboe” von WeSC (legendäre StreetCouture). Wir freuen uns über rege Beteiligung und sind gespannt, wer das Rennen macht!
Mitmachen könnt ihr unten per Kommentaren oder einfach am Ende des Textes klicken beim twtpoll

  1. WeTab Im Oktober 2010 amüsiert sich ganz Deutschland über die peinliche Affäre beim Hersteller des Tablet-Computers WeTab. Die Ingredienzen: ein mangelhaftes Produkt, ein Bewertungsportal, ein unvorsichtiger und übereifriger Geschäftsführer. Die Story: Zuerst tönt Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen, dass er Apple Paroli bietet, dann lobt er sein eigenes Produkt, für das es allerlei Kritik hagelt, im Online-Shop von Amazon unter zwei Pseudonymen über den grünen Klee. Mit wenigen Klicks kann Blogger Richard Gutjahr die Besprechungen auf die Nutzerkonten des WeTab-Chefs und seiner Frau zurückführen. Schuld daran ist eine falsch gesetzte Privacy-Einstellung bei Amazon, über die man auf der persönlichen Wunschliste des Verfassers seinen echten Namen erfährt. Besonders pikant: Einer der falschen Namen, die Hoffer von Ankershoffen für seine Bewertung wählte, war der nicht ganz unbekannte Internetpionier, Blogger und Autor “Peter Glaser”. Der wiederum hat seinen Anwalt eingeschaltet, um rechtliche Schritte zu prüfen. Das Ende vom Lied: Helmut Hoffer von Ankershoffen entschuldigt sich öffentlich und zieht sich als Geschäftsführer der WeTab GmbH zurück. Er wollte lediglich seiner Freude über den Marktstart und seiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. „Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden.“
  2. Nestlé / KitKat Dieses moderne David gegen Goliath-Märchen im Frühjahr 2010 ist ein PR-Debakel der Extraklasse. Manche sprechen auch vom ersten “Facebook-Krieg“ in der Geschichte des Web 2.0. Die Ingredienzen: Ein aggressiver Umweltschützer-Spot, ein soziales Netzwerk und ein ungeschickt agierender Welt-Konzern. Die Story: Nestlé produziert mit KitKat einen Schokoriegel, für den indonesisches Palmöl zum Einsatz kommt. Für die Gewinnung werde der Regenwald, das Rückzugsgebiet der Orang-Utans, gerodet, so die Kritik von Greenpeace. Um dies zu untermauern, produziert Greenpeace in Anlehnung an die KitKat-Werbung einen blutigen Spot, bei dem ein Mann genüsslich in den Finger eines Affen beißt. Innerhalb weniger Tage verbreitete sich das Video über YouTube tausendfach. Auf Facebook wird der Spot auf der offiziellen Fanseite von KitKat gepostet. Nestlé steht am Pranger und begeht wahre Social Media-Kardinalsfehler. Zunächst erwirkt der Konzern, dass YouTube den Spot offline nimmt, indem “Urheberrechtsverletzungen“ moniert werden. Später ist auch die KitKat-Fanseite auf Facebook vorübergehend nicht mehr erreichbar, um Postings zu entfernen. Zudem kommentiert Nestlé: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s our page, we set the rules, it was ever thus.” Das Ende vom Lied: Ein Sturm der Entrüstung fegt durchs Web 2.0. Nestlé erfährt einen Imageschaden, der sich nicht beziffern lässt.
  3. Deutsche Bahn Immer wieder gut für einen skandalträchtigen Auftritt, schießt die deutsche Bahn im Frühjahr 2010 auch im Web 2.0 weit über das Ziel hinaus. Die Ingredienzen: diverse Marketingagenturen, das Web 2.0, ein Großkonzern mit Vorliebe für Fettnäpfchen Die Story: Im Auftrag der Bahn machen Marketing-Agenturen wie Allendorf Media durch fingierte Kundenmeinungen Stimmung in Foren und Blogs. Erfundene User äußern sich positiv zum Thema Bahn, schreiben Leserbriefe und stellen Videos von einer gefälschten Straßenumfrage auf YouTube ein. Zeitweise scheint die Imagekampagne zu funktionieren. Doch nur bis aufgedeckt wird, dass die Stellungnahmen von der Bahn bezahlt werden – mit insgesamt 1,3 Millionen Euro. Das Ende vom Lied: Der PR-Gau bringt der DB eine öffentliche Rüge des Deutschen Rates für Public Relations ein, grundlegende Codizes der Kommunikationsbranche verletzt zu haben, in denen Transparenz und Redlichkeit in der Öffentlichkeitsarbeit gefordert werden.
  4. Konstantingate Dieser Fall steigt als „Konstantingate“ im Oktober 2010 in den Olymp der Skandal-Blogs mit auf. Die Ingredienzen: ein mitteilungsfreudiger Verlagserbe, die Blogosphäre, ein findiger Medienjournalist Die Story: Eines Tages untersucht der Medienjournalist Stefan Niggemeier verschiedene Kommentare seines Blogs und stellt fest, dass alle eines gemeinsam haben: Die E-Mail- und die IP-Adresse von Verlagserbe Konstantin Neven DuMont. Was ihn zu der Frage veranlasst: “Hat einer der wichtigsten Medienmanager Deutschlands über Monate in meinem Blog mit etwa 80 Pseudonymen eine dreistellige Zahl von teils irren Kommentaren gepostet, in denen er auf eigene Beiträge verweist, mich und seine Konkurrenz beschimpft, wüste Verschwörungstheorien strickt und seine verschiedenen Identitäten miteinander diskutieren lässt?” Nachdem Niggemeier diesen Fall öffentlich gemacht hat, geht eine Welle des Entsetzens durch die deutsche Medienwelt. Und der Ruf des Hauses DuMont steht auf dem Spiel. Die Presse erlaubt sich Scherze wie “Wer bin ich und, wenn ja, wie viele?” oder “Wer hat an meiner Tastatur geschrieben?”. Das Ende vom Lied: Konstantin Neven DuMont bestreitet die Vorwürfe vehement. Er behauptet, dass die Kommentare “von zwei Personen aus seinem Umfeld abgegeben worden seien“.
  5. Wolfgang Schäuble Diese öffentliche Abkanzlung getarnt als Pressekonferenz Anfang November 2010 ist besser als jede Sitcom und der Renner im Netz. Die Ingredienzen: ein Pressesprecher-Patzer, 61 Milliarden Euro, ein stark angefressener Bundesfinanzminister. Die Story: Eigentlich gibt es gute Nachrichten zu verkünden. Wolfgang Schäuble will sein Milliardensteuerplus bekannt geben. Schäubles Sprecher Michael Offer eröffnet die Pressekonferenz mit den Worten, die Unterlagen mit Details zu den Zahlen seien ja bereits verteilt. Einstimmiges “Nein”der Journalisten. Daraufhin Schäuble mit hämischem Grinsen: “Tja, das hatte ich gerade vor 20 Minuten gesagt: Es wäre schön, wenn die Zahlen verteilt wären.” Offers Erklärungsversuche bügelte er mit den Worten ab: “Herr Offer, reden Sie nicht, sorgen Sie dafür, dass die Zahlen jetzt verteilt werden.”Verärgert kündigt Schäuble daraufhin an, die Pressekonferenz zu verlassen. Es folgen einige Wortwechsel, unter anderem Schäubles “Das hatte ich Ihnen vor einer halben Stunde gesagt. Sorry! Ich hatte Ihnen die Wette angeboten, Sie werden sie nicht verteilt haben.” 20 Minuten später kehrt Schäuble zurück, aber Sprecher Offer ist nicht da. “Kann mir mal einer den Offer herholen?” Gelächter im Saal, da läuft Schäuble nochmal zur Hochform auf: “Wir warten noch, bis der Offer da ist, er soll den Scherbenhaufen schon selber genießen.” Das Ende vom Lied: Das Video zur Pressekonferenz amüsiert ganz Deutschland, das Kabinett ist verärgert. Schäuble bedauert öffentlich seine Äußerungen, er habe „vielleicht überreagiert“. Die Reue kommt zu spät: Michael Offer erklärt seinen Rücktritt.

Autor: Jeanette Gruber von cocodibu

November 19 2010, 1:05pm

Oops! Social Media Fail Compilation 2010

Der Jahresrückblick mit Sandra Maischberger steht schon in den Fernsehzeitungen. Spekulatius und Lebkuchen hängen uns schon seit Ende August aus den Ohren raus. Aber ein kleines Dorf unbeugsamer Social Media Experten wartet noch auf sein Lametta: Was war der schlimmste Fauxpas in Sachen Social Media in diesem Jahr? Wer hatte bei twitter die engste Verbindung zum hastag #fail? Die Deutsche Bahn und die Süddeutsche Zeitung haben es getan, WeTab Geschäftsführer Helmut Hoffer, und Konstantin Neven Dumont auch. Die Rede ist von gekauften Blogbeiträgen und gefakten Kommentaren im Web. Seit Social Media immer mehr zur Unternehmenssache wird, häufen sich auch die Meldungen über Fakes und anonyme Beschimpfungen im Web 2.0. Jüngstes Beispiel: Der Fall „Konstantingate“. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier beschuldigte den Verlagserben Konstantin Neven Dumont, unter einem Pseudonym in seinem Blog unflätige und kritische Kommentare hinterlassen zu haben. Konstantingate ist sicher ein Anwärter auf den Skandal des Jahres. Oder war es diese tolle Sache von vodafone? Eine Social Media Pressekonferenz voller Sprechblasen ohne eigentlichen nachrichtlichen Wert? Das Armageddon jeder PR-Agentur plus TV-Spot on heavy rotation? Kann sich keiner mehr erinnern? Tja. [war übrigens 2009, danke Robin] Doch jetzt seid erst einmal ihr dran, die Leser von netzpiloten.de. Was war für euch persönlich der größte Fehlschlag in der Blogosphäre bzw. im Social Media Land? Welcher Skandal hat euch besonders beschäftigt oder aufgeregt? Hier habt ihr die Möglichkeit euren persönlichen Blog-Skandal 2010 einzustellen: Schreibt uns einfach in das Kommentarfeld unter diesem Beitrag, warum genau dieser Case euch am meisten beschäftigt hat und aus welchem Grund er aus eurer Sicht der Supergau 2010 war. Die zehn schlimmsten Cases werden anschließend von unserem Redaktions-Team vorgestellt und über ein Online-Voting zur Abstimmung durch die Leser freigegeben. Wir sind gespannt, welcher der SocialMedia-Skandal 2010 wird!

November 8 2010, 12:01pm

Social Media Fail Compilation 2010

Der Jahresrückblick mit Sandra Maischberger steht schon in den Fernsehzeitungen. Spekulatius und Lebkuchen hängen uns schon seit Ende August aus den Ohren raus. Aber ein kleines Dorf unbeugsamer Social Media Experten wartet noch auf sein Lametta: Was war der schlimmste Fauxpas in Sachen Social Media in diesem Jahr? Wer hatte bei twitter die engste Verbindung zum hastag #fail? Die Deutsche Bahn und die Süddeutsche Zeitung haben es getan, WeTab Geschäftsführer Helmut Hoffer, und Konstantin Neven Dumont auch. Die Rede ist von gekauften Blogbeiträgen und gefakten Kommentaren im Web. Seit Social Media immer mehr zur Unternehmenssache wird, häufen sich auch die Meldungen über Fakes und anonyme Beschimpfungen im Web 2.0. Jüngstes Beispiel: Der Fall „Konstantingate“. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier beschuldigte den Verlagserben Konstantin Neven Dumont, unter einem Pseudonym in seinem Blog unflätige und kritische Kommentare hinterlassen zu haben. Konstantingate ist sicher ein Anwärter auf den Skandal des Jahres. Oder war es diese tolle Sache von vodafone? Eine Social Media Pressekonferenz voller Sprechblasen ohne eigentlichen nachrichtlichen Wert? Das Armageddon jeder PR-Agentur plus TV-Spot on heavy rotation? Kann sich keiner mehr erinnern? Tja. Doch jetzt seid erst einmal ihr dran, die Leser von netzpiloten.de. Was war für euch persönlich der größte Fehlschlag in der Blogosphäre bzw. im Social Media Land? Welcher Skandal hat euch besonders beschäftigt oder aufgeregt? Hier habt ihr die Möglichkeit euren persönlichen Blog-Skandal 2010 einzustellen: Schreibt uns einfach in das Kommentarfeld unter diesem Beitrag, warum genau dieser Case euch am meisten beschäftigt hat und aus welchem Grund er aus eurer Sicht der Supergau 2010 war. Die zehn schlimmsten Cases werden anschließend von unserem Redaktions-Team vorgestellt und über ein Online-Voting zur Abstimmung durch die Leser freigegeben. Wir sind gespannt, welcher der SocialMedia-Skandal 2010 wird!

November 5 2010, 10:21am

Video: Medien sind Oberflächen im Alltag

Dentsu London denkt nach über Integration. Was wäre, wenn social media, Infos aus dem öffentlichen Nahverkehr und Massenmedien zusammenfließen würden – im Alltag? Schirrmacher weint und wir sehen die Zukunft der Konvergenz…Ein Vorschlag für die Post-iPad-Ära.Ambient listening and mixing media:

November 4 2010, 9:54am

Infografiken über twitter

twitter zum Anschauen gibt es nach dem Click.

Mehr nach dem Click…

Quelle: econsultancy

June 18 2010, 10:00am

Social CRM – was ist das?

Seit einem guten Jahr wird in den USA ein neue Sau durch das IT-Dorf getrieben, die mit dem unvermeidlichen Präfix Social beginnt: Social CRM. Customer Relationship Management ist eigentlich nichts anderes als eine Kontaktliste. Man schreibt fein säuberlich alle Kontakte vollständig mit allen zugehörigen Informationen auf, die einem zugänglich sind. Adressdaten, Position, Befugnis. Wie hat man denjenigen kennengelernt? Was hat man bisher gemeinsam gemacht? Wie und wann ist man bisher miteinander umgegangen? Es gibt also eine Dimensionen der thematischen Kategorien der Kontaktinformationen und eine Zeitdimension. Was macht Social CRM nun aber anders?

CRM gibt es schon lange, Anbieter wie Siebel Systems sind damit reich geworden, die Daten der Kunden auf diese Weise für Vertrieb und Marketing aufzubereiten, auch der Service und Call Center arbeiten nahe an solchen speziellen Kundendatenbanken, die heute per Web durch salesforce oder SugarCRM bedient werden. Fokus war und ist also eine konsistente Datenbasis über die Zeit zu pflegen und diese vielen Abteilungen zur Verfügung zu stellen. Was macht aus solchen Lösungen ein Social CRM? Früher wurde fokussiert auf die Relation der Firma zum Kunden – heute kann man per twitter, blogs oder facebook erkennen, wie Kunden untereinander miteinander über Produkte und Firmen interagieren. Versuchen heute einige Agenturen ihr Geld mit Social Media Monitoring zu machen, ist SocialCRM bereits einen Schritt weiter und integriert diese Plattform der Kommunikation in das CRM. Kurz gesagt: Zur Kundenbeziehung kommen die Kundenkonversationen hinzu, die nicht unbedingt mit der Firma stattfinden müssen. Dies bildet den notwendigen Rückkanal, der man früher nur über statistisch-basierte Marktbeobachtung simulieren konnte.

Was unbedingt zu beachten ist, ist die Tatsache, dass Kunden nicht den Dialog mit Firmen toll finden sondern, das, was daraus für sie erwächst. Es ist also nicht damit getan, sich einfach zu öffnen, es geht darum einen echten Wert für das Gegenüber zu erarbeiten. Das erfordert zunächst ein offenes Zuhören und dann ein strukturieren der Problem in lösbare und unlösbare Element. Ein guter Kundenservice tut diese transparent und kümmert sich dann intensiv um die letzteren Aufgaben. Ein gutes SocialCRM-System managed eher den Informationsfluss, der für den Kunden oder die Interessenten wichtig ist. Die Firma ist dabei nur eine Art Katalysator für Informationen, die Kunden und deren Ökosystem an Kontakten besser informiert und nicht einfach jemand, der viele Kontakte nutzt.

Was sind die Aufgaben für eine Firma, die daraus erwachsen?

In welcher Weise kann und soll eine Firma auf die Konversationen im Web reagieren? Wie kann man die Organisationsstrukturen so durchlässig machen, dass alle strategischen Entscheidungsebenen von diesen Informationen profitieren und wie gerät das zu einer Aufgabe und nicht zu einem Problem, was von außen durchdringt? Wie filtert man das Essenzielle von Unwichtigem in Bezug auf die Produktentwicklung? Welche Schwellwerte legt man fest um nicht in operative Hektik oder Lähmung zu verfallen Wie könnte man SocialCRM sinnvoll einsetzen, damit man die vorhandene Kundenbasis pflegt und Interessenten in Kunden verwandelt?

March 5 2010, 9:50am

15 Free Social Media White Papers and Ebooks

Gute Liste von Mashable.com

March 5 2009, 9:55am

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