Lifestream » social-media

„Leaky World“: Diskursives Videospiel

Vor ein paar Tagen stieß ich bei rebelart auf einen kurzen Beitrag über das neue Onlinegame von Molleindustria: „Leaky World“, eine spielbare Version von Julian Assanges 2006er Essay „Conspiracy as Governance“, der seine Theorie der Verschwörung ausformulierte.

Hintergrund: Von Culture Jamming und Molleindustria Molleindustria ist der Name eines italienischen Künstlerkollektivs, das das Videospiel als Medium subversiver Kunst etablieren möchte – „radikale Spiele für unterhaltsame Menschen“, wie Gründer Paolo Pedercini im Interview einmal mitteilte. Anders als die spaßlastigen Spiele des Mainstream-Entertainments versuchen die Macher, mit ihren kleinen Flash-Spielen zu kritischem Hinterfragen von Zuständen und Glaubenssätzen anzuregen – na gut, Spaß machen sollen die Games natürlich trotzdem. Da werden mit einem Copyleft-Cursor Ideen in die Köpfe von Menschen geschubst, bevor sie von der Copyright-Maschine aufgefressen werden. In einem anderen Spiel muss ein Fabrikarbeiter in bester Tamagochi-Manier durch seinen Tag aus Arbeiten, Fernsehen und Schlafen bugsiert werden. Oder ein möglichst echt wirkender Orgasmus vorgespielt werden. Stilistisch einordnen lässt sich das Vorgehen in der Tradition des Culture Jamming, die versucht, durch Rekombination von Symbolen und Medien neue Bedeutungen zu schaffen. Leaky World: Spielprinzip und theoretischer Unterbau Das neue Werk „Leaky World“, realisiert innerhalb von zehn Tagen, ist Molleindustrias Beitrag zum Projekt „WikiLeaks Stories“, ins Leben gerufen von den Machern des Gaming-Blogs Gnome’s Lair. Es basiert auf dem Essay „Conspiracy as Governance“, 2006 von Julian Assange verfasst – seine Theorie der Verschwörung (nicht Verschwörungstheorie). Darin geht Assange davon aus, dass es zwischen Gruppierungen unterschiedlich starke Verbindungen gibt, die sich auf einer Karte einzeichnen lassen. Es gehe demnach nicht nur um die reine Anzahl von Verschwörern, sondern um deren Verbindungen – die Summe der gewichteten Verbindungen bezeichnet er als „total conspirational power“. Und so besteht das Spielprinzip vor allen Dingen daraus, zwischen den einzelnen Punkten auf der Karte möglichst vielfältige Verkettungen herzustellen, bis die „total conspirational power“ das Maximum erreicht hat. Bild: Screenshot aus „Leaky World“: Während aus dem Iran Informationen leaken, steigt der Wasserspiegel bedrohlich an – eine Gefahr für das eigene Verschwörungslevel (oben rechts). Doch hier kommt WikiLeaks ins Spiel: Je mehr Verkettungen zu einem Punkt auf der Karte bestehen – je mehr Leute also von einer Verschwörung wissen, umso größer ist die Gefahr, dass Informationen nach draußen leaken. Das Spiel zeigt das mittels weißer Punkte, aus denen nach und nach Informationen nach unten tropfen – schön visualisiert übrigens mit Leaks des entsprechenden Ortes, die man per Klick erreichen kann. Und so nähert sich von unten stetig der Wissenswasserspiegel – erreicht er eine kritische Masse, hat man verloren. Einziger Ausweg: Verbindungen wieder kappen, die leakenden Stellen isolieren (spieltechnisch realisiert mit der Leertaste). Was natürlich auch bedeutet, dass die „total conspirational power“ wieder sinkt und man sich von seinem Ziel entfernt. Und so sitzt man ein paar Minuten vor der Kiste und tüftelt daran, wie man einerseits genügend Verbindungen schaffen kann, um die „total conspirational power“ hoch genug zu halten, andererseits aber nicht zu viele Leaks zu riskieren. Diskurs im Videospiel? Interessant an der Geschichte außerdem: Die Molleindustria-Macher setzen Assanges Theorie einige kritische Anmerkungen entgegen:

Er gehe davon aus, dass sich Widerstand gegen ungerechte Strukturen formiere, sobald diese Strukturen offengelegt seien. Dabei ignoriere er jedoch die Tatsache, dass Menschen in repressiven Gesellschaften sich Ausreden einreden können, um mit ihnen umzugehen. Zudem stelle sich die Frage nach alternativen Strukturen. Assanges Ansatz sei zu technologiezentristisch: Obwohl Informationen eine wichtige Rolle spielen, sind sie nicht die einzigen Faktoren, die Macht zusammenhalten. Seine Vorstellung von autoritärer Macht sei zu abstrakt – er würde zu wenig bedenken, dass es sowohl intern als auch zwischen Staaten Spannungen und Interessenkonflikte gebe.

Diese Ansätze haben nun nicht Einzug ins Spiel gefunden – schließlich geht es um eine spielerische Umsetzung von Assanges Ansatz. Dabei wäre eine Umsetzung der Kritikpunkte in Variationen es Spielprinzips ein spannender Weg hin zu einem diskursiven Videospiel.

January 5 2011, 10:38am

Mädchenmannschaft: Wahl zur Bloggerin des Jahres

Bei der Mädchenmannschaft wird gevotet – und zwar für die Bloggerin bzw. das Bloggermädchen des Jahres. Aus hundert Vorschlägen wurden von der Redaktion zehn Auserwählte nominiert – gewählt werden darf bis Ende des Monats. Nominiert sind Charlott Schönwetter, Urmila Goel, Anke Gröner, Antje Schrupp, Kathrin Weßling, Elke Brüns, Annina Luzie Schmid, Vera Bunse, Barbara Mürdter und Eva Ricarda Lautsch – für die Nominierung schon einmal herzlichen Glückwunsch! Zum Abstimmen bitte hier entlang.

January 4 2011, 3:12pm

Durchs Jahr mit den Netzpiloten: Good bye 2010…

2011 hat begonnen – höchste Zeit also, unsere 2010er Rückschau zu Ende zu bringen. Mit den obligatorischen Top-Listen und Votings, aber auch aktuellen Beiträgen aus den Weiten des Netzes.

Listen – besinnlich-beliebte Vorjahresendbeschäftigung Nach zwölfmonatiger Inkurbationszeit bricht gegen Ende des Jahres traditionell gerne das Voting-Fieber aus, und da machten wir keine Ausnahme. Mit eurer Hilfe begaben wir uns auf die Suche nach dem größten Blog-Skandal des Jahres. Der daran gekoppelte Oops-Award ging an das WeTab. Mit Olaf Kolkbrück und Tanja Gabler kamen zudem Experten zu Wort. Die Hamburger Good School begleitete uns in die letzen Wochen des Jahres – zunächst schrieb Fabian Ziemer über seine Erfahrungen vor Ort vor, später wurde – wieder mit eurer Hilfe – die Internet Top 100 gewählt, die wir euch in vier Teilen kommentierten. Musik, Lifestyle und Gespräche Natürlich dudelte auch gegen Ende des Jahres beständig Musik um unsere Ohren. Beate Stender und Philipp Noltensmeier hörten in Daft Punks Soundtrack von „Tron: Legacy“ hinein, während Jörg Wittkewitz seine Vorliebe für Yello niederschrieb und ich meine Neuerwerbungen-Sammlung nach drei Alben durchsuchte, die ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Julia Malz berichtet von ihrem Kampf mit ihrer To-Do-Liste, Silke Lambers spazierte mit uns durch Paris. Leander Wattig entdeckte ein Beispiel für Crowdfunding im 19. Jahrhundert. Kurz vor Weihnachten suchte Silke Lambers einige Geschenktipps heraus – passend alters- und geschlechtsspezifisch gegliedert für das Kind, die Frau und den Mann. Bild: Listen – während Julia Malz Ende 2010 mit ihnen kämpfte, wählten unsere Leser die größten Blog-Skandale (Foto: „To-do list book“ von Justin See, CC BY) Auch unsere Interviews mit Personen aus dem Netz ging weiter – Jens Schröder von deutscheblogcharts.de und Frank Westphal von rivva standen auf unserer Gästeliste. Barbara Steidl sprach derweil mit Barbara Nahles. Die Debatten im Netz: WikiLeaks und JMStV Ebenso themensetzend: WikiLeaks. Jörg Wittkewitz schlug vor, das alte P2P-Prinzip auf WikiLeaks anzuwenden und zweifelte an der Existenz einer objektiven Realität, Julia Malz sprach eher von einem Wikibeast. Kurz vor Weihnachten gab es dann weitere Neuigkeiten: Der JMStV scheiterte, und ich fragte mich, wie man daraus eine Chance für die Medienkompetenz ableiten könnte. Beide Debatten werden uns ins neue Jahr begleiten. Und um den Titel zu beenden: … welcome 2011!

January 3 2011, 10:15am

Durchs Jahr mit den Netzpiloten: Gespräche en masse

September und Oktober im Lager der Netzpiloten: Die Hashtags #s21 und #sarrazin brachten neue Themen auf unsere Agenda, und mit einer Vielzahl an Interviews schickten wir euch in den Herbst. Themen, Tests und Tipps

s21 beschäftigte auch die Netzpiloten – Jörg Wittkewitz brachte seinen Unmut zu Papier zum Screen und widersprach Alexander Görlach vom The European. Heiß diskutiert war zudem Thilo Sarrazin mit seinem neuen Werk – unser Redaktionsleiter setzte die Medien in Geiselhaft, Julia Malz sah Sarrazins Exekution herannahen. Beate Stender fasste an Hand der Vorträge von der Alltogethernow 2010 verschiedene Antworten auf die Frage zusammen, was Musik in Zukunft kosten soll. Schmökerfreunde freuten sich derweil über den Test des Kindle 3. Mario Grobholz gab fünf handfeste Tipps zum Aufbau einer guten Online-Reputation.

Die Interview-Monate Auffällig im September und Oktober: die vielen Interviews, die wir geführt haben. Mark Surman, Executive Director der Mozilla Foundation, erläuterte im Gespräch die Idee hinter Drumbeat. Dr. Christoph Bieber kam anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Werks „politik digital. Online zum Wähler“ zu Wort. Mit Sascha Lobo sprachen wir im Rahmen der Alltogethernow über das Thema Filesharing. Dr. Andreas Zeuch erläuterte seine Idee, ein menschliches Unternehmen aufzubauen. Im Video sprachen wir mit Sokari Ekine über Afrika und Aktivismus im Netz. Ein weiteres Highlight – und deshalb hier noch mal im Video: unser Gespräch mit dem tunesischen Blogger Sami Ben Gharbia.

December 31 2010, 12:44pm

Durchs Jahr mit den Netzpiloten: Kein hitzefrei

Während sich das Land in (wahlweise) kollektiver Trauer um das verpasste WM-Finale befand oder ebenso kollektiv an den Stränden der Welt bräunte, werkelten unsere Autoren weiter an neuen Texten. Wobei man sagen muss, dass wir im Juli und August nicht so ganz unbeeinflusst waren von den Jahreszeiten. Lifestyle bei den Netzpiloten: Skybars und Kultur

Bild: Das New Yorker Rare Bar and Grill – eine der Locations aus unserer Skybar-Reihe Sommer und Lifestyle – das passt natürlich gut zusammen. Wer die Temperaturen zum Anlass für ausgedehnte Städtetouren unter freiem Himmel nehmen wollte, konnte in unserer Skybar-Serie spannende Tipps finden – Gaststätten in luftigen Höhen etwa in Shanghai, Berlin, New York und Amsterdam lockten die Weltenbummlerin und den Globetrotter. Musikalisch ging es weiter mit Janelle Monáe, Die Antwoord und ZPYZ. Das gedruckte Wort kam ebenfalls zu Ehren: Jörg Wittkewitz rezensierte Bernhardt Jodeleits „Social Media Relations“, Silke Lamberts betrachtete Todd Selbys „The Selby is in your place“ als Beispiel für den Vom-Blog-zum-Buch-Trend. Zudem gab es eine Filmrezension des Dokumentarstreifens „Patent Absurdity“. Netzgeschehen kommentiert: Netzneutralität, Google vs. China und ein bunter Themenstrauß Ein wichtiges Thema blieb die Netzneutralität, etwa in Helga Hansens Kommentar zur Kooperation von Google und Verizon. Die Statements von Telekom-Pressesprecher Philipp Blank nahm Jörg Wittkewitz kritisch unter die Lupe. Die facettenreiche Frage, wie sich Google in China verhalten solle, wurde schön zusammengefasst von Christiane Schulzki-Haddouti. Zur langen Diskussion um das Verhältnis von Bloggern und Journalisten holten wir eine Reihe spannender Statements ein. Und dann gab es da noch eine ganze Reihe von Beiträgen mit bunt gemischter Themenausrichtung. Markenführung im Netz, die Arbeitswelt der Zukunft und die Lust am Gaffen kamen zur Sprache, mit WeTransfer schauten wir uns einen noch recht unbekannten Dienst zur Übertragung großer Dateien an, und in der Klassiker-Reihe wurde die Soziologin Sherry Turkle behandelt. Die Spieler dürften sich über das Browsergame „Die Verdammten“ gefreut haben. Es gab ein Plädoyer für den Einsatz von Creative Commons im Journalismus, Karin Janner erläuterte ihre Idee eines kollaborativ entwickelten Brettspiels, und die gegenseitigen Vorwürfe in der Debatte um die Vorratsdatenspeicherung und Konsorten erinnerten mich an zwei literarische Großwerke, die gegeneinander ausgespielt werden sollen.

December 30 2010, 2:22pm

Durchs Jahr mit den Netzpiloten: Halbzeit

Das netzpilotische Jahr ging im Mai und Juni 2010 weiter. Die breitere thematische Ausrichtung seit dem Relaunch griff richtig durch, und die re:publica bestimmte noch eine ganze Weile die Themen.

Bild: Peter Kruse und sein vielbeachteter Beitrag auf der re:publica stand ganz oben auf der Netzpiloten-Agenda (Foto: Daniel Seifert/re:publica 2010, CC BY).

Neuer Lesestoff für den eigenen Lebensstil Lifestyle, Reisen, Musik – eine Vielzahl von neuen Themen stand auf der Frühjahrsagenda. Da wäre etwa unser kleiner Barcelona-Reiseführer, ein Vorbote für Reisebeiträge in den nächsten Monaten. Mit einer kurzen Einführung ins Thema „Parfum“ begann eine große Reihe, in der immer wieder Düfte vorgestellt wurden. Doch nicht nur dem Geruchssinn wurde gefröhnt, auch das Ohr sollte von nun an bei den Netzpiloten fündig werden – Namen wie Ravel, NUFA und Autechre machten den Anfang. Die Themen der Zeit – auch im wörtlichen Sinne: Julia Malz setzte sich mit verschiedenen Zeitmanagement-Ideen auseinander, nur um bei der unbeantwortet bleibenden Frage zu landen, was eigentlich Momo tun würde. Die Debatten gehen weiter Doch natürlich war nicht alles neu: Auch weiterhin wurden Thesen und Debatten im Netz behandelt. Die re:publica wirkte noch nach in der Redaktion, insbesondere Peter Kruses Vortrag wurde umfassend diskutiert – in Martin Lindners kritischer Abhandlung seiner Ansätze ebenso wie in Jörg Wittkewitz’ Annäherung an seinen Kulturraum-Begriff. Im Juni zeigte dann auch das Leistungsschutzrecht immer mehr von seinem Gesicht – das Thema sollte uns noch begleiten. Mit Geert Lovink und Clay Shirky wurden weitere Wissenschaftler behandelt, und auch ein FAZ-Beitrag mit neurowissenschaftlicher Ausrichtung blieb nicht unkommentiert. Doch nicht nur die eingefleischten Web-Bürger sollten auf ihre Kosten kommen: In meiner kurzen Social-Commerce-Reihe habe ich versucht, einiges an Grundwissen zum Thema zu versammeln, insgesamt gab es eine Einführung, einen Vergleichstest der großen Player etsy und Dawanda und eine Reihe praktischer Tipps (na gut, zugegeben – die kamen eigentlich erst im Juli). Eine Kleinigkeit noch: Was Jörg da aus seiner Inbox gefischt hat, macht mich auch heute noch schmunzeln.

December 29 2010, 2:44pm

Durchs Jahr mit den Netzpiloten: Au revoir, Blogpiloten

Während der Frühling langsam Einzug hielt, wurde auch bei den Blogpiloten Netzpiloten einiges neu. Die Monate Drei und Vier aus Zweitausendzehn brachten viel Kopfkino – Thesen und Debatten um die digitale Gesellschaft wurden geführt. Doch auch das konkrete Netzgeschehen stand auf der Agenda. Digitale Denker in der Bewertung Auffallend im März und April: Die vielen Theorien und Thesen zur digitalen Gesellschaft, die wir uns vorgenommen haben. Jörg Wittkewitz setzte sich mit den Thesen von David Gelernter auseinander – und hielt ihm Kategorienfehler vor. Doch auch andere Vordenker kamen zu Ehren – etwa Matteo Pasquinelli im Gespräch über seine Theorie des digitalen Neo-Feudalismus oder Jaron Lanier mit seinem digitalen Maoismus. Doch gab’s auch eigene Ideen zur digitalen Kultur. Arne Bense ging angeregt von einer Konferenz der Frage nach dem Verhältnis von Musik und Medialität (geschult an Marshall McLuhan) nach, insbesondere wenn der Computer als Musikinstrument ins Spiel kommt. Lesenswert bleibt außerdem unsere Hinterfragung der Online Reputation und des Trends zum Instant-Ich. Zukunft und Gegenwart – Blicke ins aktuelle Netzgeschehen Etwas handfester und weniger kopflastig ging es in anderen Beiträgen zu. Da war zunächst die Antwort auf die Frage, was eigentlich Social CRM ist. Die Monetarisierung von Social Networks nahmen wir uns im März vor – doch unser Typisierungsvorschlag der Nutzer gab wenig Grund zu euphorischen Vorhersagen. Die Nutzertypen als Säulen der digitalen Gesellschaft waren ebenso Thema wie etwas Hintergrundwissen zur Entstehung des Internets. Ein wenig Berufsberatung gab’s auch: Ob sich Online-Marketing-Studiengänge lohnen – dieser Frage ging André Paetzel mitsamt einem Absolventen-Interview nach. Und mit Niiu schauten wir uns eine Idee an, wie eine digital zusammengestellte Zeitung funktionieren könnte – so ganz überzeugend war die Sache jedoch nicht. Der Agenda-Setter ab April 2010: die re:publica. Kurz vor Peter Sundes Auftritt dort erklärte er im Interview die Idee hinter Flattr. Außerdem sprachen wir mit Svenja Schröder vom Mädchenblog über Feministische Netzkultur. Das Gespräch gibt’s hier noch mal zum Anschauen – spart einen Klick.

Ach ja, eine Kleinigkeit war noch: „Alles neu macht der April“ weiß der Volksmund (oder so ähnlich, hust). Und so wurden aus den Blogpiloten die Netzpiloten.

December 28 2010, 2:24pm

Durchs Jahr mit den Netzpiloten – Klappe, die erste

Wie haben wir bei den Netzpiloten das Jahr 2010 erlebt und – noch wichtiger – begleitet? Während Deutschland vollkommen unvorhergesehen unter einer weißen Schneedecke liegt, suchen wir euch Schmückstücke aus zwölf Monaten Netzpiloten heraus – den Anfang machen Januar und Februar. Die neuen Themen im Januar und Februar: Langsame Medien, neue Medien, und alte Medien in neuem Gewand

Das Jahr startete langsam – und zwar aus Prinzip. Benedikt Köhler, Sabria David und Jörg Blumtritt machten pünktlich zum Jahresstart mit ihrem Slow-Media-Manifest von sich reden, und sprachen Meike Laaf die Hintergründe ins Mikrofon. Pflichtthemen zu Jahresbeginn natürlich ebenso: das iPad und das schon im November 2009 gestartete Chatroulette. Außerdem – obwohl self plugging stinkt: die GEZ ging mit neuer Social-Media-Strategie an den Start. Das Forum überzeugte wenig, der Chat war technisch hakelig, überraschte jedoch in Punkto Offenheit. Heute wirkt das Forum etwas verwaist, Chats gibt’s alle paar Monate, und die Blogs der GEZ-Mitarbeiter haben sich auf einen Beitrag pro Monat eingeschossen. Hoffen wir, dass der Atem noch etwas langt. Im Januar an den Start gegangen ist DeutschlandRadio Wissen – unter anderem mit einem Gespräch mit John Searle, einem der Väter der Sprechakttheorie, über Objektivisten und Relativisten. Jörg Wittkewitz war nicht überzeugt. Neues Feuer für einige Klassiker: Relevanz-Diskussion, Kulturflatrate Schon ein Klassiker, jedoch neu aufgelebt im Februar: die Relevanz-Diskussionen in der deutschen Wikipedia. Regine Heidorn fügte der Debatte einige spannende Perspektiven aus der Wissenschaft hinzu. Ein weiterer Klassiker bekam durch die zehn Thesen der Musikindustrie neuen Nährstoff: die Kulturflatrate – Maike Laaff hat sie kritisch hinterfragt. Noch einmal self plugging – meine kleine Übersicht von Open-Source-Filmen. Jörg Wittkewitz wälzte derweil lesenswerte Gedanken zu Social Media, Google oder Social Networking. Neue Einsichten gab’s außerdem im Gespräch mit Soundcloud-Gründer Alexander Ljung. Und noch ein Bonbon: Start der Klassikerserie Es gibt ja so Leute, die sollte man kennen, weil sie einen großen intellektuellen oder praktischen Einfluss in der Medien- und Netztheorie hatten. Einige der noch immer viel zu wenig beachteten Klassiker waren Teil unserer neuen Serie: Marshall McLuhan und Vannevar Bush. Schöner Einstieg in das Werk der Vordenker.

Bildnachweis: sioda

December 27 2010, 12:22pm

Videogum’s best viral videos of 2010

We’re getting to the end of the year, the time when you anticipate a great looking forward with one final look back. And what a year 2010 has been for online videos. There have been too many new entries to the canon to even name all of them, but Videogum has put together a year-end wrap-up that manages pretty effectively to capture the spirit of the times. Enjoy! Check out the video after the click.

December 27 2010, 12:00pm

Good School Top 100: Plätze 76 bis 100, äh, 96

Unsere Übersicht über die Good-School-Top 100 neigt sich dem Ende zu – mit einer handfesten Überraschung: Die Top 100 hört bei Platz 96 auf. Bis dahin enthält sie eine Reihe innovativer Werbekampagnen, aber auch spannende Webanwendungen. Die beste Webseite der Welt ist auch dabei, hust. Wie immer gilt: Platzierung ist mit Stand vom 17. Dezember.

Platz 76 – Doritos 360 Grad Video: Auf seinem YouTube-Channel hat der Snack-Fabrikant ein Video, bei dem man seinen Blickwinkel im Lauf des Films immer wieder anpassen kann – in einer 360-Grad-Rundumsicht. Bild: Das Werbevideo der Doritos setzt auf 360-Grad-Erlebnisse. Platz 77 – Update the Rainbow: Die kleinen Süßigkeiten müssen recht beliebt sein in der Good School – schon wieder Skittles, dieses Mal jedoch mit einer Social-Media-Kampagne auf Facebook. User konnten Skittles über zwei Wochen ihre Statusmitteilungen senden, ein Skittles-Mitarbeiter im Call Center las sie anschließend vor und postete das Video. Platz 78 – Nine Inch Nails: Trent Reznors Musikprojekt überrascht immer wieder mit innovativen Ideen – von alternativen Musikvertriebswegen bis zu einem eigenen Remix-Tool. Platz 79 – Svenpanel 2.6: Das Svenpanel gibt euch einen Groove, über den ihr nach Belieben diverse mehr oder weniger partytaugliche Ausrufe von Sven Väth legen könnt. Platz 80 – Project Magazine Platz 81 – The Most Amazing Website: Hilfe! Platz 82 – BMW Films: Unter dem Titel „The Hire“ ließ BMW 2001 und 2002 insgesamt acht Kurzfilme verschiedener Regisseure erstellen, die BMW-Modelle zeigen sollten. Ein Beispiel ist das knapp 10minüte „Beat the Devil“ von Tony Scott mit James Brown.

Platz 83 – Archive.org Platz 84 – Welt Aids Tag Spenden Aktion: Twitterkampagne der Hamburger Agentur beebop – für jeden Tweet mit einem vorher festgelegten Satz spendeten die Macher 50 Cent an die Aidshilfe Hamburg. Platz 85 – DHL Augmented Reality Paket Assistent: Interessanter Augmented-Reality-Ansatz, bei dem man mittels eines Druckers und einer Webcam einschätzen kann, welche Paketgröße man wählen muss. Platz 86 – Shorpy: Blog mit antiken Fotografien Platz 87 – Chrome Feature Incognito (Porn Mode) Platz 88 – Elance.com: Plattform für Freelancer und Leute, die einen Freelancer suchen Platz 89 – Shopkick: App, um das Einkaufserlebnis mit anzureichern – sie erkennt, in welchen Shop man geht, zeigt einem die entsprechenden Angebote und bietet Belohnungen beim Einkaufen. Platz 90 – 90 Nächte Berlin: Spannendes Projekt von Christine Neder – 90 Nächte in Berlin,  jedes Mal woanders, Couchsurfing sei Dank. Platz 91 – UK Snowmap: Innovative Idee, wie man Twitter einsetzen kann – der Service sucht nach schneebezogenen Tweets und stellt dann auf einer Karte da, wo im UK mit dem weißen Nass zu rechnen ist. Platz 92 – Avocadostore User Shops: Der jüngst zum Start-Up des Jahres gewählte Avocadostore setzt auf nachhaltig produzierte Produkte. Platz 93 – Unister: Unternehmen mit verschiedenen Onlineplattformen Platz 94 – Bigpoint: Online-Games Platz 95 – Tweetstats: grafische Aufbereitung des eigenen Twitter-Feeds Platz 96 – Urbanara: Shop rund ums Wohnen – Start am 1. Februar 2011

Bild: Und da waren es nur noch 96… Wo sind die restlichen vier Linktipps?

December 24 2010, 10:09am

Good School Top 100: Plätze 51-75

Die Good School hat gewählt, was man im Netz kennen sollte. Nach den Plätzen 1-25 und 26-50 folgt nun Teil 3 unserer Übersicht – wie stets mit Stand vom 17. Dezember und ohne die offensichtlichen Kandidaten. Die Auswahl dieses Mal ist recht kampagnen- und werbelastig geworden, zeigt aber einige spannende Konzepte in diesem Bereich. Platz 51 – Garmz: Mode in Web-2.0-Art – ihr ladet hoch, die Community entscheidet, Garmz produziert. Platz 52 – Team Coco: Webseite von US-Talker Conan O’Brian Platz 53 – Skittles: Werbung für die Süßigkeiten – scrollt und scrollt und scrollt… Platz 54 – Zalando: Schuh-Shop Platz 55 – Victors and Spoils: Werbeagentur nach dem Crowdsourcing-Prinzip Platz 56 – Whopper Sacrifice: Facebook-Marketing-Kampagne für Burger King – Freunde opfern, Whopper bekommen. Platz 57 – La Red Viral: Werbeagentur macht Werbung mit Ernie. Seht und hört selbst: Rugby on Rail…

Platz 58 – Foodspotting: Manche Dinge ändern sich nie – irgendwann muss Essen her. Bei der Auswahl der Möglichkeiten hilft Foodspotting, natürlich auch mit iPhone- und Android-App. Platz 59 – The RSA Video: Die Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce (RSA) in London möchte kritische Debatten über die Zukunft anregen und spannende Forschungsprojekte fördern. Bestandteil des Portfolios sind – neben anderen Informationsquellen – gezeichnete Videos zu Ideen und Studien, etwa dieses hier:

Platz 60 – Rhizome: Rhizome ist ein Projekt des New Museum in New York mit dem Ziel, künstlerische Projekte mit dem Einsatz von Technologie zu fördern. Zu sehen gibt es spannende Online-Ausstellungen. Platz 61 – Dexter: US-Krimiserie mit Online-Kampagne Platz 62 – Umzugsauktion: Umzug geplant? Bei der Umzugsauktion könnt ihr möglichst genaue Angaben zu eurem Umzug machen und anschließend aus verschiedenen Angeboten von Umzugsunternehmen auswählen. Platz 63 – Französisch kochen: Liebevoll gemachtes Blog der in Deutschland lebenden Französin Aurélie Bastian rund um französische Küche Platz 64 – Porkcamp: Barcamp rund ums Schwein Platz 65 – Alibaba.com: Globale Handelsplattform für Importeure und Exporteure Platz 66 – Pizza.de Platz 67 – Huawei E5 Instant Hotspot Platz 68 – Mundraub: „Freies Obst für freie Bürger“ ist der Slogan, der uns auf mundraub.org begrüßt, und der trifft es ganz gut. Auf einer Karte werden Obstbäume eingetragen, an deren Leckereien man sich frei bedienen kann. Schön übersichtlich sortiert nach verschiedenen Obst-, Beeren- und Nuss-Sorten. Bild: Äpfel, Birnen, Quitten en masse – Deutschlands Obst-Karte bei mundraub Platz 69 – github Platz 70 – Wordy: Plattform, um eigene Texte einfach Korrektur lesen zu lassen (inklusive Plugin für WordPress und Drupal) – derzeit verfügbar für britisches und amerikanisches Englisch Platz 71 – Frontlineshop in Facebook: Umfangreich und sorgfältig gepflegte Fanpage des Mode-Lieferanten Platz 72 – Bestattungen.de: Vergleich von Bestattungsunternehmen Platz 73 – Hochzeitsplaza: Umfangreiche Informationen zur Hochzeitsvorbereitung Platz 74 – The Best Job In The World: Kampagne von Tourism Queensland – gesucht wurde jemand, der sich um die traumhaften Inseln am Great Barrier Reef kümmert. Ben Southall ist es geworden. Platz 75 – Augmented Business Card: Visitenkarten mit QR-Codes

December 23 2010, 10:49am

Good School Top 100: Plätze 26-50

Es geht weiter – nach dem ersten Teil haben wir uns nun die Plätze 26 bis 50 angeschaut. Es ist eine sehr designlastige Auswahl, bei der euch inspirierende Fundstücke erwarten. Auch diesmal gilt: Die offensichtlichen Kandidaten werden lediglich genannt. Viel Spaß dabei! Stand der sich verändernden Liste: Wochenende vom 17. bis 19. Dezember. Platz 26 – Tweetdeck Platz 27 – Assisted Serendipity: „Hilfe zum Glück“ – so könnte man das Konzept von Assisted Serendipity beschreiben. Zunächst legt man dort fest, welche Locations man gerne aufsucht – danach schaut Assisted Serendipity, wer sich bei Foursquare alles so dort tummelt. Sobald dann das Männlich-weiblich-Verhältnis ein eingestelltes Maß erreicht, erhält man einen Hinweis. Flirtchancen-Erhöhung im Jahr 2010. Platz 28 – Weeplaces: Noch ein Tool, das auf Foursquare (oder auch Gowalla und Facebook Places) aufsetzt – diesmal zur Visualisierung der Orte, an denen man eingecheckt hat. Schön dargestellt auf einer Karte, mit Embed-Code und sortierbar nach Städten. Platz 29 – Nike Chalkbot: Zur Unterstützung von Lifestrong, der Kampagne von Lance Armstrong gegen Krebs, konnte man hier während der Tour de France per Webinterface oder Twitter Nachrichten eintippen, die eine Kreidemaschine auf die Strecke gemalt hat. Das Video hat die Details.

Platz 30 – Digital Buzz Blog: Blog mit News aus der digitalen Welt Platz 31 – Shapeways: Plattform, um eigene Designprodukte herzustellen und zu verkaufen, auf Basis von 3D-Printing. Platz 32 – Twitter Platz 33 – Facebook Platz 34 – Wikipedia Platz 35 – Instapaper Platz 36 – What Consumes Me: Das Blog von Bud Caddell rund um digitale Kultur und Technologie – mit eigenen und gefundenen Beiträgen sowie Zitaten. Platz 37 – Kutiman – Mother of all Funk Chords: Kutiman remixt YouTube-Videos – sehr geil. Zum Beispiel so:

Platz 38 – Skype Platz 39 – Netvibes: Umfangreich konfigurierbarer Feedreader Platz 40 – Path: Kein Social Network, sondern ein Personal Network – gedacht, um wichtige Momente mit den 50 engsten Freunden und der Familie zu teilen. Spannende Idee: Die Beschränkung auf 50 Teilnehmer bringt einen dazu, wirklich nur die wichtigsten Menschen in seinem Leben in sein Path-Netzwerk aufzunehmen. Natürlich mit iPhone-App. Platz 41 – White Glove Tracking: April 2007. Evan Roth möchte gerne Daten aus einem Video von Michael Jacksons Performance von „Billie Jean“ herausziehen – und zwar nur die Position seines weißen Handschuhs. In einem Online-Projekt schafft er es, gemeinsam mit einigen Helfern, innerhalb von 72 Stunden alle 10.060 Frames des Videos auszuwerten. Die Daten und die Software gibt es zum Download. Platz 42 – Brainpickings: Spannendes Blog über Kultur, Kunst und Design Platz 43 – ePetitionen des Deutschen Bundestags Platz 44 – iA Writer (iPad App) Platz 45 – Information Is Beautiful: David McCandless’ Blog rund um Visualisierung von Daten enthält eine Vielzahl schöner Infografiken. Platz 46 – Anonyme Köche: Liebevoll gemachtes Blog rund ums Kochen Platz 47 – Ushahidi: Open-Source-Plattform zur Sammlung und Visualisierung von Daten Platz 48 – The Wilderness Downtown: Hail HTML5! Zur Musik von Arcade Fire könnt ihr euch hier einen interaktiven Film rechnen lassen, der technische Möglichkeiten mit künstlerischen Ansätzen kombiniert. Da poppen Fenster auf, Streetview-Daten werden geladen, eine interaktive Postkarte wird gemalt, später animiert, und Vögel fliegen von Fenster zu Fenster. Müsst ihr gesehen haben. Platz 49 – The Madbury Club: Onlinemagazin mit Printmagazin-Look und interessanten Navigationskonzepten Platz 50 – Boone Oakley: BooneOakley haben ihre Unternehmenswebseite in YouTube umgesetzt. Kein Witz.

December 21 2010, 10:16am

Hot Facebook Links no 13 -20

Hier kommen die letzten Links aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links: http://www.facebook.com/pr: Pressefreundlich I: Hier gibt es für Pressearbeiter wertvolle Tipps im Umgang mit Facebook. http://www.facebook.com/media: Pressefreundlich II: Auch hier holen sich Journalisten beste Facebook-Tipps. http://www.facebook.com/news: Pressefreundlich III: Startplatz für die Erkundung von Mediapräsenzen auf Facebook http://www.facebook.com/fbsafety: Familienfreundlich: Gute Updates zum Schutz der Privatsphäre und des Kinderschutz. http://www.facebook.com/data: Fundgrube: Hier sammeln sich jede Menge Daten, Statistiken die aus Facebook generiert wurden. http://www.facebook.com/Engineering: Beeindruckend: So bewältigt Facebook das enorme Wachstum seiner Mitglieder- und Abrufzahlen. http://www.facebook.com/Sports: Unschlagbar: Guter Startplatz für die Erkundung von Sport-Profilen auf Facebook. http://www.facebook.com/FacebookDeutschland: Zum guten Schluss der Liste: Die Facebookwelt aus deutscher Perspektive

Hier die Links 1-12

http://www.facebook.com/facebookforgood: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/influencers: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/nonprofits: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more” http://www.facebook.com/help/?safety: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/security: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/fbprivacy: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more” http://www.facebook.com/KnownIssues: Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon. http://www.facebook.com/celebs: News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert. http://www.facebook.com/insidefacebook: Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen http://www.facebook.com/platform: Hier glänzt die offizielle Facebook Entwicklerplattform. Einladend: Für alle denen weitere Applikationen für die Plattform einfallen. http://www.facebook.com/marketing: Ebenfalls für Profi-Nutzer: die offizielle Marketingseite für Facebook. http://www.facebook.com/FacebookHamburg: Nein, kein Hamburger Fischmob sondern das Vermarktungsbüro von Facebook Deutschland. Auch hier geht es um Werbung.

December 20 2010, 11:13am

Good School Top 100: Plätze 1-25

Auf die Top 100 der Good School hat Peter ja schon vor ein paar Tagen hingewiesen. Einige bekannte Namen sind dabei, die nicht weiter vorgestellt werden müssen. Zu den anderen Gewinnern gibt es jedoch noch einiges mehr zu sagen – ein paar echte Entdeckungen warten. Los geht’s mit den Plätzen 1 bis 25. Anmerkung: Da sich die Charts laufend ändern, habe ich am 17. Dezember, 15.30 Uhr, einen Schnitt gemacht – gut möglich also, dass die Positionen mittlerweile verändert sind. Platz 1 – Heimliche Helden: Online-Version der Wanderausstellung „Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge“ des Vitra Design Museums, die sich mit Dingen beschäftigt, mit denen wir uns nicht mehr beschäftigen – weil sie uns selbstverständlich geworden sind. Dabei steckt hinter Gegenständen wie Korkenziehern, Haftzetteln und Einmachgläsern eine ausgefuchste Idee. Spannend ist, wie die Macher das Konzept der Ausstellung ins Web gebracht haben: Jeder Besucher kann sich seine eigene Tour zusammenstellen, mit den Dingen, die ihn interessieren. Die Inhalte sind dann über schicke Dreh- und Navigationseffekte erreichbar. Schade hingegen: Ohne Flash geht gar nichts – nicht einmal ein Hinweis wird gegeben, von den Inhalten ganz zu schweigen. Bild: Virtuelle Ausstellung von Alltagsgegenständen – nach Auswahl des Nutzers. Platz 2 – Quote.fm: Bei quote.fm gibt es noch nicht viel zu sehen – rein kommt man derzeit nur auf Einladung. Spannend dürfte die Sache trotzdem werden, wenn sie mal fertig ist: Quote.fm wird ein soziales Netzwerk und arbeitet mit Twitters bekanntem Follower-Prinzip, setzt aber ganz auf die Vermittlung von Inhalten in Form von Zitaten. Im Blog von Martin Wolf gibt’s eine ganze Reihe von Screenshot und nähere Infos. Platz 3 – 1777.de: Webmagazin rund um Lifestyle und Technik. Platz 4 – Coke Live Race: Kampagne zum beliebten Getränk Platz 5 – Dropbox Platz 6 – BannerBlog: Magazin über interessante Onlinewerbung Platz 7 – Designmind: Magazin und Podcast über Design aus dem Hause frog design Platz 8 – Get The Glass: Nettes Flash-Game für Zwischendurch – Ziel: Helft der Adachi-Familie, ein Glas Milch zu bekommen. Gespielt wird mit (virtuellen) Würfeln und brettspielartigen Ereigniskarten, die Polizei ist hinter euch her, und zwischendurch warten eine Handvoll kleiner Geschicklichkeitsspiele. Bild: Was tut man nicht alles für ein Glas Milch… z.B. Flash-Games zocken. Platz 9 – Design Made In Germany: Äußerst ansprechend gestaltetes Magazin zum Thema Design, auch technisch ein Augenschmaus. Fünf Ausgaben sind’s bisher, da ist Schmökern ohne Augenkrebs garantiert. Platz 10 – Kickstarter Platz 11 – Evernote Platz 12 – FFFFound: Service (derzeit nur auf Einladung), um Bilder zu bookmarken und – basierend auf dem eigenen Geschmack – Bookmarks empfohlen zu bekommen – inspirierend! Platz 13 – Instagram: iPhone-App zum Teilen von Bildern – aufgrund kronischen iPhone-Mangels nicht weiter reviewt. Platz 14 – Pirates Of The Amazon (Firefox-PlugIn) Platz 15 – China Channel Firefox Add-On: Kleines Firefox-Tool für alle, die mal am eigenen Leib erfahren wollen, wie man in China so surft. Platz 16 – Ben the Bodyguard: Die iOS-App „Ben the Bodyguard“ kommt nächstes Jahr – Ziel: sensible Daten auf iOS-Geräten verschlüsseln, sollte das Gerät gestohlen werden. Viel zu erfahren gibt’s noch nicht, aber scrollt mal ganz langsam die Seite herunter… Hammer Promotionaktion. Platz 17 – Europa Film Treasures: Das ist ja mal was – 30 Filmarchive koopieren, um vergessene Filmtitel online anschaubar zu machen, mit deutschen, französischen, englischen, italienischen und spanischen Untertiteln sowie Hintergrundinformationen zu den Filmen. Das Internet kann so schön sein – wenn man es lässt.

Platz 18 – Soundcloud Platz 19 – Handy Ticket (iPhone App): App zum Kaufen von Fahrkarten und für Fahrplanauskünfte – auch hier ohne weiteren Test. Platz 20 – Flipboard (iPad App) Platz 21 – Web 2.0 Suicide Machine: Facebook, MySpace, LinkedIn, Twitter – die Suicide Machine hilft beim virtuellen Selbstmord. Platz 22 – Eyewriter: Eyewriter geht zurück auf ein erfolgreiches Kickstarter-Projekt, das dem Graffiti-Künstler Tempt1 ermöglicht, seine Kunst weiterzuführen – er kann sich nicht mehr bewegen. Eingesetzt wird dazu Eye-Tracking-Technologie, inklusive einer DIY-Selbstbauanleitung. Platz 23 – Angry Birds (iPad App) Platz 24 – Guardian Eye Witness (iPad App): App, um die Eye Witness Fotos des Guardian angemessen auf dem iPad zu rezipieren Platz 25 – Graffiti Research Lab: Graffiti-Künstlern mit Open-Source-Tools auszustatten ist das Ziel des GRL – der bereits erwähnte Eye Writer ist ein Beispiel, aber es gibt noch sehr viel mehr zu entdecken. Ein Paradies für Leute, die gerne mit Technik experimentieren.

December 20 2010, 10:00am

You need to get off Facebook

It’s not flashy, and it’s got none of that MTV-style editing, but Ross Gardner’s “You Need to Get Off Facebook” is a funny and straightforward argument deploring the social network in question for its ability to make relationships shallower and attention spans shorter. Of course, there’s not a lot of deference paid to factual accuracy—since when is Facebook responsible for people using IM abbreviations?—but the video is entertaining nonetheless. Check it out after the click.

December 17 2010, 12:00pm

Quo vadis, Delicious?

Das wäre ja mal ein Paukenschlag: Offenbar steht der Social-Bookmarking-Dienst Delicious vor dem Aus. Bereits am Mittwoch ist bekannt geworden, dass das Delicious-Mutterunternehmen Yahoo 560 Mitarbeiter entlassen hat. Eric Marcoullier, Mitgründer von MyBlogLog, hat gestern Abend ein Foto getweeted, auf dem einige Yahoo-Dienste auf einer ominösen Sunset-Liste zu sehen sind – neben anderen MyBlogLog und Delicious. Die offizielle PR-Antwort Yahoos Techcrunch gegenüber lässt nichts Gutes erahnen – man plane, einige Nebenschauplätze zu schließen, um sich stärker um das Kerngeschäft kümmern zu können. Klingt irgendwie stark nach „Ja“.

December 17 2010, 8:37am

Kein JMStV – Chance für die Medienkompetenz?

Als Rheinland-Pfälzer ist man nun erfahrungsgemäß nicht gerade in Gefahr, im Zentrum der Netzdiskussion zu stehen. Und als Rheinland-Pfälzer blickte ich in den letzten Wochen gespannt in die anderen Bundesländer – in meinem Bundesland war aus nachvollziehbaren Gründen in der Frage nach dem Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) bereits alles entschieden. Nun ist der ungeliebte Vertrag vom Tisch – doch wie geht es weiter?

Bild: Medienkompetenz im Netz – auch die Netzgemeinde ist gefordert (Foto: „Already a Mac Addict“ von Ernst Vikne, CC BY SA)

Ministerpräsident Kurt Beck, dessen Staatskanzlei den Vorschlag ausgearbeitet hat, reagierte vor allem trotzig. Zunächst schiebt er den schwarzen Peter der CDU zu – wobei doch alle Fraktionen den JMStV ablehnen wollen. Leider steht kein Veröffentlichungszeitpunkt bei der Meldung, so dass ich nicht überprüfen kann, ob das zum Zeitpunkt der Meldung schon bekannt war – wenn ihr es wisst, gerne in die Kommentare damit. Die angedrohten Sperrverfügungen scheinen nach Einschätzung Simon Möllers auf Telemedicus eher heiße Luft zu sein. Vorschläge, was man nun tun könnte, gibt Beck keine. Ich möchte daher im Folgenden versuchen, einige konstruktive Denkanstöße zu geben. Zunächst muss ich – sofern die Abstimmung heute nicht anders läuft als angekündigt – einmal ein dickes Dankeschön an unsere nordrhein-westfälischen Nachbarn aussprechen – und ein noch viel dickeres an die vielen Aktiven, die bei der Diskussion mitgemacht haben. Es ist die Arbeit vieler Netzaktivisten, die eine als reine Formsache geltende Abstimmung noch verändert hat – Arbeit von denen, die so gerne als „Netzgemeinde“ bezeichnet werden. Doch gibt es noch immer einiges zu tun. Da wäre nämlich der noch bestehende alte JMStV – schön zusammengefasst beim Telemedicus. Große Herausforderung dabei: eine Alternative auszuarbeiten. Auf diesen spannenden Gedanken hat mich Thorsten Philipp – ich hoffe, ich habe die Stimme richtig erkannt – in der letzten „Bits und so“-Folge gebracht, als er die Debatte um den JMStV mit der um die Netzsperren verglichen hat. These dabei: Damals hatte die Netzgemeinde praktikable Gegenvorschläge – und heute, beim JMStV? Seine Kinder nicht ins Netz zu lassen ist wohl kaum eine Option – das wäre in etwa so sinnvoll, wie sie nicht vor die Tür zu lassen, weil sie sich dort ja Drogen kaufen könnten. Technische Lösungen scheiden auch weitgehend aus, sie wären allenfalls für sehr junge Kinder wirksam, die noch nicht wissen, wie sie zu umgehen sind. Haben wir also Antworten auf die Frage nach dem „Was nun“? Auf den ersten Blick durchaus – „Medienkompetenz“ heißt das viel bemühte Zauberwort. Dessen Inhalt scheint mir jedoch etwas abstrakt zu sein – es geht darum, Medien nutzen und bewerten zu können, doch wie erreicht man das? Nun gibt es selbstverständlich Spezialisten für die Vermittlung von Medienkompetenz, ganze Studiengänge basieren auf dieser Idee. Doch was kann man auch ohne Studium tun? Welche Möglichkeiten gibt es, Kinder schon möglichst früh in interaktive Diskussionen im Netz einzubinden, und welche Projekte und Seiten sind diesbezüglich empfehlenswert? Gibt es Blogs und Projekte, die zum Aufbau von Medienkompetenz geeignet sind – und bloggen oder twittern wir selbst ausreichend darüber, um sie bekannt zu machen? Wenn wir selbst Inhalte erstellen, die sich auch an Kinder und Jugendliche richten können, achten wir dann ausreichend darauf, sie entsprechend aufzubereiten? Das kann schon mit einfachen Maßnahmen anfangen, wie sie für jeden Inhalte-Ersteller selbstverständlich sein sollten. Hintergründe erklären oder verlinken, die eigene Position zu einem Thema explizit genug machen (wie es etwa Richard Gutjahr in seinem Blog tut) und die eigene Quelle nennen oder verlinken – eine Tugend, die offenbar gerne vergessen wird in jüngerer Zeit. Es geht mir hier nicht darum, allumfassende Lösungsvorschläge anzubieten – eher ist es mein Anliegen, eine Diskussionsanregung zu geben. Ich glaube, dass wir als Netzgemeinde in der Pflicht sind, solche Projekte und Ideen weiter voranzutreiben – weil wir uns mit der Netzkultur auskennen, sie mitgestalten und weitertragen müssen. Und ich hoffe, dass wir dies mit ähnlicher Energie tun werden wie den Protest gegen den JMStV. Denn ohne die realen Gefahren für Kinder und Jugendliche im Netz ignorieren zu wollen: Das Internet bietet für Heranwachsende wesentlich größere Chancen als Risiken. Helfen wir dabei, dass das nicht vergessen wird.

This Werk bzw. Inhalt is licensed under a Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported License.

December 16 2010, 8:26am

Hot Facebook Links no 10-12

Hier kommen Link 10-12 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links: http://www.facebook.com/facebookforgood: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/influencers: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/nonprofits: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more”

Hier die Links 1-9

http://www.facebook.com/help/?safety: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/security: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/fbprivacy: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more” http://www.facebook.com/KnownIssues: Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon. http://www.facebook.com/celebs: News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert. http://www.facebook.com/insidefacebook: Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen http://www.facebook.com/platform: Hier glänzt die offizielle Facebook Entwicklerplattform. Einladend: Für alle denen weitere Applikationen für die Plattform einfallen. http://www.facebook.com/marketing: Ebenfalls für Profi-Nutzer: die offizielle Marketingseite für Facebook. http://www.facebook.com/FacebookHamburg: Nein, kein Hamburger Fischmob sondern das Vermarktungsbüro von Facebook Deutschland. Auch hier geht es um Werbung.

December 15 2010, 9:33am

YouTube Rewind: 2010 in Videos

YouTube Rewind zeigt euch das Jahr, wie es für YouTube war. Dort gibt es nicht nur die üblichen Bestenlisten, sondern ihr könnt euch auf einer Zeitleiste Videos anschauen, die die Macher als für das YouTube-Jahr 2010 entscheidend ansieht. Viel Spaß dabei! Bild: YouTube Rewind zeigt auf einer Zeitleiste diverse Videos, die das Jahr für YouTube geprägt haben (Screenshot)

December 14 2010, 4:49pm

Die Internet Top 100

Gemeinsam mit der Good School haben wir die besten 100 Links gesucht – und mit den Schülern der Good School auch eine schöne Liste gefunden, die Good 100. Die Top 10 des Schüler-Votings – eine bunte Mischung aus Design, Tools & Kampagnen – zeigen wir nach dem Sprung.

Vitra Museum Heimlich Helden quote.fm Dropbox Banner Blog Coke Live Race Frog Design Designmind FFFOUND! Get the Glass China Channel Firefox Add-On Handy-Ticket (iPhone App)

Die komplette Liste gibt’s auf Good100.de.

December 13 2010, 1:11pm

IGEL – Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht

Schon länger wird heftig ein umstrittenes Leistungsschutzrecht für Verleger diskutiert. Heute ist die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL) gestartet, die wir Netzpiloten ebenfalls unterstützen: “Zur Idee, ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuführen, gibt es inzwischen Stimmen aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft. Rechtswissenschaftlich wird das Thema schon seit vielen Jahren behandelt, in unserer Quellensammlung stammt die erste wissenschaftliche Monografie dazu aus 2004. Als nächstes wurde die Forderung nach einem neuen Leistungsschutzrecht – kaum verwunderlich – zunehmend in den Medien selbst hörbar, zunächst in Print, später teils kritisch beantwortet von reinen Online-Medien. Erst seit der Bundestagswahl 2009 und dem Auftauchen des Presse-Leistungsschutzrechts im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP hat sich die Politik zu Äußerungen dazu hinreißen lassen. Mehr als ein Jahr nach der Wahl haben sich auch fast alle übrigen gesellschaftlichen Systeme dazu positioniert, von Gewerkschaften über Verbände und Einzelunternehmen bis zu Bloggern und Feuilletonisten, wobei vor allem die Wirtschaft die Pläne des Koalitionsvertrages teils scharf angreift. Wir haben die Stimmen zum Presse-Leistungsschutzrecht grob den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien zugeordnet und auf dieser Seite finden sie jeweils die neuesten Stimmen jedes dieser Bereiche.” Wir Netzpiloten lieben den Print. Allerdings glauben wir nicht, dass das Leistungsschutzrecht in der aktuellen Form Verlegern, Verlagen, Autoren oder der deutschen Kulturwirtschaft helfen, sondern im Gegenteil eher Schaden anrichten würde. Wir bezahlen unsere Autoren ordentlich – selbstverständlich! – und können uns dennoch nicht hinter die Forderung stellen, von Suchmaschinen für die Indizierung unserer Inhalte Geld zu verlangen. Das Netz tickt anders. Deshalb suchen wir gemeinsam mit dem Rest der Szene und der Industrie nach konstruktiven Lösungen auf die Fragen, die die digitale Welt immer wieder stellt. Ohne Leistungsschutzrecht, dafür mit Lust auf’s Entdecken.

December 13 2010, 12:31pm

Wikileaks und Social Media

Eine Kurzanalyse von Infopaq zu wikileaks und und um Social Media. Firmen, Berichterstattung etc…

December 13 2010, 12:22pm

Hot Facebook Links no 7-9

Hier kommen Link 7-9 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links. Dieses Mal drei Facebook Hilfe-Seiten: http://www.facebook.com/help/?safety: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/security: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/fbprivacy: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more”

Hier die Links 1-6

http://www.facebook.com/KnownIssues: Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon. http://www.facebook.com/celebs: News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert. http://www.facebook.com/insidefacebook: Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen http://www.facebook.com/platform: Hier glänzt die offizielle Facebook Entwicklerplattform. Einladend: Für alle denen weitere Applikationen für die Plattform einfallen. http://www.facebook.com/marketing: Ebenfalls für Profi-Nutzer: die offizielle Marketingseite für Facebook. http://www.facebook.com/FacebookHamburg: Nein, kein Hamburger Fischmob sondern das Vermarktungsbüro von Facebook Deutschland. Auch hier geht es um Werbung.

December 8 2010, 10:52am

Interview mit Evgeny Morozov: Einfluß des Internets auf Politik

Auf der diesjährigen re:publica hatte uns Evgeny Morozov ein Interview gegeben, indem er seine Arbeit und seine Ansichten rund um Internet und Politik darlegt.

December 7 2010, 11:07am

How to be a Social Media Change Agent

Josh Bernoff ist Vizepräsident und Principal Analyst bei der Unternehmensberatung und Marktforschung Forrester Research (bekannt durch die Autoren des Buches Groundswell). In einem 10minütigen Video-Interview erklärt er seine Auffassung vom Kontext zwischen Social Media und Change Management….

December 6 2010, 2:41pm

Seite 1... 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 ...28