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Preferred Blog: Kulturbanauseblog

Unter http://www.kulturbanause.de findet der geneigte Leser alles Sinnvolle zum Thema Photoshop, WebDesign, WordPress und Digitales Design mit vielen Tipps und Tricks und Buchrezensionen auch zu angrenzenden Themen wie Digitale Fotografie und vieles mehr. Highlights sind die Tutorials für alle die täglich mit oder gegen Photoshop kämpfen oder mit Themen wie Templates für WordPress oder das Mobile Web überfordert sind. Mein aktueller Tipp ist das Tutorial über media queries für das Gestalten der eigenen Website für mobile Geräte. Der Blogger Jonas Hellwig ist übrigens Autor bekannter Bücher über Templates für WordPress sowie Photoshop…

June 20 2011, 10:15am

Preferred Blog: Slate

Na gut. slate.com ist kein Blog – nicht mal ein bißchen. Es ist ein 15 Jahre altes Online Magazin aus dem Hause Washington Post. Aber es ist eine Empfehlung für all diejenigen, die auch ab und zu mal The Atlantic lesen. Es gibt wirklich gute feste Autoren bei slate, die das Thema Internet aus der Distanz betrachten. Aber auch normale politische und gesellschaftliche Themen werden auf eine spezifische Art aufbereitet. Hier werden nicht bloß Agenturmeldungen mit einem erläuternden Absatz wiedergekäut. Es gibt Podcasts und Videos und 4 Blogger. Neben großen Washingtoner Konkurrenten (s.o.) eine gute Ergänzung bei dem Blick über den Atlantik.

June 8 2011, 9:50am

Preferred Blog: wunder/schön

Sowas gibt’s nur im Netz. Vorhin einen schönen tweet als RT gesehen. Dann die Autorin gefunden. Hat ein Blog. Habe ich gelesen. Fast zwei Stunden lang. Sehr selten. Einige Texte habe ich zweimal gelesen. Sowas gab es noch nie. Diese Frau ist eine Wucht. Ich kenne sie nicht, aber ich beneide ihren Freund. Denn wer solche Texte schreibt, der trägt die Flügel nach innen. Und nur so kann man wirklich fliegen. Lest das. Sofort und später. Und nächste Woche auch noch! Liebe Honig, schreib ein Buch. Probe: Zu spät bemerke ich die nahende Bedrohung, die Abteilung für Obst und Gemüse. Ich bin ein Kind der Generation Cheeseburger, nach dem Krieg gab es ja sonst nichts, und wer braucht schon Vitamine, die machen nur albern. Doch in diesem Augenblick geschieht, was ich nie für möglich hielt. Ich habe in dieser Abteilung einen Seelenverwandten gefunden. Es ist: eine Avocado. Avocado Hass.

May 17 2011, 10:36am

Preferred Blog: le bohémien

Es gibt eine Unmenge an guten politischen Texten im Internet – bloss sind sie schwer zu finden … Die Bezeichnung „gute politische Texte“ ist natürlich verfänglich und heisst zweierlei: Zum einen sind das Texte – ich gebe es zu –, die meinem eigenen politischen Verständnis nicht grundsätzlich widersprechen – ein ziemlich subjektiver Anspruch also. Doch die Qualität eines (politischen) Textes lässt sich durchaus auch objektiv feststellen. Dazu gehört etwa eine gewisse intellektuelle Redlichkeit oder zumindest das Streben danach. Dazu gehören Sorgfalt, fundiertes Wissen und die Abwesenheit von Dogma und Polemik. Auf dem Blog le bohémien sind ausgesprochen viele „gute politische Texte“ unterschiedlichster Autoren versammelt. Als roter Faden gilt die Kritik am neoliberalen Gesellschaftsentwurf. Die Themen sind trotzdem durchaus vielfältig. So wird etwa die Entwicklung der Medien, insbesondere der Presse, laufend kritisch durchleuchtet, und zwar von der Theorie her wie anlässlich der Verzerrungen in der Medienlandschaft. Da darf natürlich Noam Chomsky, der grosse amerikanische Intellektuelle und Sprachwissenschaftler, mit einem Text in deutscher Übersetzung – Der Mythos der freien Presse – nicht fehlen. Weitere wichtige Themen sind der Lobbyismus und der (Neo)Kolonialismus – neben der kritischen Beleuchtung, zugegeben aus linker Sicht, der Hintergründe und Zusammenhänge aktueller politischer Ereignisse in Deutschland und der restlichen Welt, und zwar in dieser Reihenfolge. Besonders erwähnenswert hier: der auf Europe bezogene Krisenticker, der regelmässig Hintergrundartikel anderer Medien zur Entwicklung und Bewältigung der Finanzkrise in Europa verlinkt. Das Selbstverständnis des Gemeinschaftsblogs le bohémien wird im folgenden Satz wohl treffend charakterisiert: „Ziel des bohémienist nicht, dogmatische Positionen einzunehmen, sondern im Gegenteil, diese durch den Diskurs und die mögliche Konfrontation verschiedener Stellungnahmen bzw. Perspektiven aufzubrechen.“ Das macht ihn sympathisch und lesenswert.

Crosspost von Walter Beutlers Blog

February 28 2011, 9:45am

Preferred Blog: Vorspeisenplatte

Wie soll ich anfangen? Die Vorspeisenplatte lese ich seit Anfang an, glaube ich irgendwann 2006 oder so. Dies ist ein ein echtes Blog. Nicht so ein Ding wo einer Selbstmarketing betreibt, um dann in vier Monaten ein Buch über Kommunikation im Web oder Social Marketing zu inflationieren, bzw. nach einem Buch die Leser für Volume 2 bei der Stange zu halten. Die Kaltmamsell schreibt immer wie ihr der Schnabel gewachsen ist – für sich und über sich. Sehr persönlich. Genau so soll ein Blog sein. Wer es mit echten Menschen zu tun haben will, sollte sich bei ihr umsehen. Ich kenne sie nicht in der Realität, aber ihr Blog, und insofern würde ich die Autorin übermorgen ungesehen heiraten. Für Neugierige ist es zumindest ein Reise wert. Die Beiträge sind sehr unterschiedlich, sehr tendenziell und sehr aufrichtig. Und es gibt dort tatsächlich auch sehr tolle Rezepte, also ist es ein Medium mit Mehrwert, viel mehr Wert als viele LifeStyle-Magazine die von professionellen Medienplanern immer hübsch haarscharf am Leser vorbei aber direkt auf die Anzeigenkunden geschneidert werden.

February 22 2011, 10:04am

Preferred Blog: Hyggelig

Allen die Geschmack haben, deren Wohnung, aber aus Ermangelung an Geld, guten Ideen oder einfach Zeit trotzdem etwas lieblos daher kommt – schließe ich mich mit ein –, möchte ich den Blog Hyggelig empfehlen. Die sympathische Catherin Hug stellt dort seit April 2010 einen wunderbaren Fundus an Einrichtungs-, Deko- und Design-Ideen zusammen. Am besten gefällt mir Ihre DIY-Kategorie: Die Stücke sind manchmal zwar etwas aufwendiger zum Nachmachen als gedacht, aber man muss ja auch nicht gleich mit einem Holzmöbel-Projekt beginnen.

February 4 2011, 10:40am

Preferred Blog: Sugarhigh.de

Es vergeht fast kein Tag mehr ohne einen Blick auf die exquisiten Berlin-Tipps von sugarhigh. Heute featuren sie superscull, einen kleinen Shop in Kreuzberg (auch als Onlineshop), der sich auf mexikanischen Todes-Kitsch spezialisiert hat. Pünktlich zum Día de Muertos (2.Nov). Ich bin auf sugar high schon zu Saloon styled Cocktail Bars gepilgert und habe sehr versteckte Ausstellungen besucht. Für alle deutschen und internationalen Berlinliebhaber (Texte auch in englisch) ein echtes treat!

November 1 2010, 12:45pm

Preferred Blog: in|ad|ae|qu|at: Das Blog als Literaturzeitschrift 2.0

Nicht alle Blogs sind Journale, in denen die Persönlichkeit der Autorin, des Autors im Mittelpunkt steht. Es gibt auch solche, die verstehen sich als Plattform, wo sich die Werke anderer und ihre Schöpfer bestmöglich entfalten sollen. in|ad|ae|qu|at ist ein Beispiel dafür. Nicht die Selbstverwirklichung, sondern die Ermöglichung steht hier im Zentrum. Vielleicht deshalb gestaltet sich der Zugang zu in|ad|ae|qu|at zunächst etwas sperrig: Man sucht – als Blogger fast schon gewohnheitsmässig – nach dem vermeintlich kantigen Blog-Ich, nach der Persönlichkeit, die hinter dem Weblog steckt – und findet stattdessen Texte, Bilder und Töne unterschiedlichster Herkunft, ein Sammelsurium zunächst, dessen Ordnung erst auf den zweiten Blick ersichtlich wird – ebenso wie der dahinterliegende Gestaltungswille. Freier Publikationsraum Christiane Zintzen, die Betreiberin von in|ad|ae|qu|at, ist keine Unbekannte im Raum der deutschsprachigen Netzliteratur, ebenso wenig wie in der „Echtwelt“, wo sie als freie Kulturpublizistin tätig ist. Zusammen mit Hartmut Abendschein gibt sie seit 2008 Litblogs.net heraus, ein Netzwerk literarischer Blogs, das ich an anderer Stelle kurz besprochen habe. Ihre akademische Herkunft kann sie zwar nicht verleugnen – diese kommt zum Teil auch in ihrer Sprache zum Ausdruck –, trotzdem agiert sie mit in|ad|ae|qu|at nicht innerhalb eines institutionellen Rahmens, also der Uni, eines Verlags oder anderer Literaturinstitutionen, sondern versteht ihr Blog als freien Publikationsraum für zeitgenössische (Netz-)Literatur, zudem als Galerie, als akkustisches Theater und als Ort der Reflexion. in|ad|ae|qu|at ist also nichts weniger als eine veritable Literaturzeitschrift, allerdings in der Version 2.0, erweitert um die multimedialen Möglichkeiten des Webs (Video, Audio, Fotografie und Grafik) und bereichert um den unmittelbaren Austausch via Kommentar. Unterschiedliche Gefässe Trotzdem steht die Schreibe im Zentrum von in|ad|ae|qu|at, also die Literatur und ihr Betrieb, und zwar in Form der Medienbeobachtung und -empfehlung und – sehr wichtig – indem im „Salon Littéraire“ auf Einladung regelmässig Gasttexte publiziert werden, unkommentiert und für sich dastehend. Ein weiteres Gefäss ist die Rubrik „Tableau de Texte“, wo Neuerscheinungen in kommentierten „Vorabdrucken“ präsentiert werden. Ebenso findet auf in|ad|ae|qu|at Essayistisches Platz. So entstehen vielfältige Text- und Mediensammlungen, die auf Autorenseiten zusammengeführt werden, ergänzt mit biografischen und bibliografischen Angaben zu den Autoren und mit Links, was nichts anderes als ein kleines, aber gediegenes und immer wieder aktualisiertes Lexikon zeitgenössischer Literatur darstellt. Netzliteratur als eigenständige Kunstgattung Und dabei wird Netzliteratur durchaus als eigenständige Kunstgattung verstanden. Ihre Möglichkeiten werden ausgelotet, die Voraussetzungen ihrer Verbreitung erforscht. So ist es zum Beispiel grundlegend, dass die Texte sorgfältig verschlagwortet werden, damit sie im Netz überhaupt sinnvoll aufgefunden werden können. in|ad|ae|qu|at ist insgesamt ein literarischer Tummelplatz für Anspruchsvolle, zugleich ein Ort des Forschens. Erstaunlich, was man mit einem Blog so alles anstellen kann!

Die ist ein Crosspost von walbei

October 21 2010, 10:03am

Preferred Blog: Ahoi Polloi

Das beste grafische Blog im deutschsprachigen Raum ist ahoi polloi. Ein Cartoon alle paar Tage auf zwei Seiten eines Moleskine-Buches. Nicht selten bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Aber es ist immer wieder gut, um den einen oder anderen zu verschrecken, wenn ich tagelang nicht drauf war und in öffentlichen Umgebungen das Versäumte nachhole. Ich nenne es mal eines der Blogs, das einen Standard im .de-Web setzt. Es gehört in jede Blogroll, die irgendwie ein ernsthaftes Bestreben hat, den wirklich sehens/lesenswerten Teil der Dingsbums-Welt abzubilden.

September 23 2010, 9:57am

Preferred Blog: wortgefecht.net

Ein Corporate Blog in unserer Reihe preferred blog, geht ja gar nicht. Doch. Geht. Wenn eine Agentur sich anschickt, einfach mal normale Themen auf normale Weise zu beleuchten, ohne aus dem Bereich Social Media rocket science zu machen, dann ist das in diesem Fall auch mal ein Lob wert. Unaufgeregt und informativ berichtet der Schweizer Michael Gisiger über den Bereich des Web, der am meisten inflationiert wird, ohne zu Faseln. Mein Tipp für alle selbst ernannten Social Media Berater, die – Hand auf’s Herz – nichts anderes sind als Leute, die für einen Tagessatz das lernen, was wir mit offenen Augen und Ohren eh alle verstehen, wenn wir uns in vielen Ecken und Winkeln im Netz bewegen. Aber auch jeder andere, der Kommunikation im und über das Netz betreiben will, kann mal beim wortgefecht.net vorbeischauen. Ach ja, es ist das erste Mal, dass ich es jemandem verzeihe, wenn er von DER Blog schreibt. Am allerbesten sind die Blindtexte beim Agentur-Link. ;-) Erinnert mich doch ein bißchen an meine Anfänge vor 176 Millionen Jahre.

August 10 2010, 10:03am

Preferred Blog: Der Ohrenschützer

Wie schön und schonend für die Augen, wenn ich zwischendurch Netzliteratur nicht zu lesen brauche, sondern ihr zuhören kann! Besonders gern höre ich dem Ohrenschützer zu. Da kann man die eigentlichen Ohrenschützer, also die Stöpsel, getrost vergessen. Einfühlsam und mit einer klaren Sprache liest der Ohrenschützer eigene und fremde Texte, die er gerne auch mal mit Musik oder Geräuschen hinterlegt und so zu Hörstücken aufwertet, einer Kurzversion des Hörspiels. Seine Texte sammelt er mehrheitlich in der Szene der deutschsprachigen Literaturforen, und er schreckt auch vor skurrilen und experimentellen Texten nicht zurück. Poetisches und Slapstick, Düsteres und Heiteres, Nachdenkliches und Vordergründiges tanzen auf seinem Podcastblog einen schrill-bunten Reigen. Das gesprochene Wort hat gegenüber dem geschriebenen den Vorteil, dass es noch ein Stück näher an mich heran kommt, mich stärker ergreift. Was wünscht man sich mehr für Literatur und literarische Versuche? Man mache die Probe aufs Exempel:

Ein wunderschöner Schmetterling: Poetische Träumerei an einer Abdankungsfeier, geschrieben von Jens Reimann. Oder ist es mehr als eine Träumerei? Über das Gehen – Betrachtungen eines Rollstuhlfahrers: Ein frecher Text aus meiner eigenen Feder – mit Verlaub. Der Ohrenschützer macht ihn zur schönen Satire, die nachdenklich stimmt. Bilanz von Günther Bach: Knapper und knackiger geht es kaum. Ein Gedicht mit Hang zur Lautmalerei, bestens geeignet für einen Podcast. Und bestens geeignet, um die Bilanz seines eigenen Lebens daran zu messen.

Es liest: Der Ohrenschützer Crosspost von Walter Bs Textereien

July 19 2010, 10:08am

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