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Ahoi: Die Piraten jetzt bei Wahlgetwitter

Über das Wahlgetwitter haben wir ja schon gebloggt, doch nachdem mit dem Parteiwechsel von Jörg Tauss die Piratenpartei nun im Bundestag vertreten ist, wird sie nun auch dort geführt. Wer in Zukunft die Hashtags #piraten+ (für Zustimmung) und #piraten- (für Ablehnung) verwendet, kann die politische Stimmung im Web mitgestalten. Analog natürlich auch für alle anderen Parteien, die schon länger mit dabei sind.

Ein Interview mit Sebastian Bartsch von den Piraten gibt es übrigens auch.

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Linktipps: Wahlgetwitter und Netzzensur-Petition (6) Willst du mein Freund sein? Soziale Netzwerke im US-Wahlkampf (3) Wahlkampf in StudiVZ (4) US Wahl 2008: Twitter-TV - Fernsehduell mit Backchannel (0) Linktipp: Twitter + Google Maps als Super Tuesday Mashup (0)

June 26 2009, 7:10am

Ahoi: Die Piraten jetzt bei Wahlgetwitter

Über das Wahlgetwitter haben wir ja schon gebloggt, doch nachdem mit dem Parteiwechsel von Jörg Tauss die Piratenpartei nun im Bundestag vertreten ist, wird sie nun auch dort geführt. Wer in Zukunft die Hashtags #piraten+ (für Zustimmung) und #piraten- (für Ablehnung) verwendet, kann die politische Stimmung im Web mitgestalten. Analog natürlich auch für alle anderen Parteien, die schon länger mit dabei sind. Die Piratenpartei wird nun bei Wahlgetwitter gelistet Ein Interview mit Sebastian Bartsch von den Piraten gibt es übrigens auch.

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June 25 2009, 11:39am

Wahlkampf in StudiVZ

Während man sich in den letzten Tagen kaum in der deutschen Blogosphäre tummeln kann, ohne über politische Beiträge zur Zensursula zu stolpern, wetteifern die Parteien nach wie vor um die Stimmen der Digital Natives. Der neueste Coup: Nachdem sich die Politiker bereits auf Facebook tummeln, öffnet nun auch StudiVZ seine Tore und integriert eine Wahlzentrale ins System, die von Mai bis September eingebunden sein soll. Auf der Wahlzentrale können Politiker Nachrichten schreiben und die Mitglieder grüßen, zudem soll die Zentrale mit Informationen aus renommierten Quellen bestückt werden. Schon heute können Politiker und Parteien Profile anlegen und Freundschaften pflegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist bereits vertreten und zählt zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Beitrags 1319 Fans. Herausforderer Steinmeier konnte bisher 492 Fans dazu bewegen, bei ihm auf “Finde ich gut!” zu klicken.

Auf StudiVZ versammeln sich 13,5 Millionen Nutzer, davon 10 Millionen Wähler. Die Betreiber heben in einer Presseerklärung außerdem hervor, dass sie 70% der Erstwähler erreichen können. Informationen von Heise zu Folge soll die Wahlkampfzentrale lediglich Parteien offen stehen, die aktuell im Bundestag vertreten sind. Damit wolle man rechtsextreme Parteien aus dem VZ ausschließen. Ob sich die kleineren, nicht im Bundestag vertretenen Parteien angesichts dieser Regelung über Benachteiligung beklagen werden, bleibt abzuwarten.    Verwandte Artikel

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April 28 2009, 9:19am

Klartext: Was ist ein politisches Blog?

Markus Beckedahl (netzpolitik.org) erklärt im Klartext-Video: Was ist ein politisches Blog?

Weitere Erklärvideos gibt’s in der Kategorie Klartext.    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 6:36pm

Heute: Blogger-Streik gegen Netzzensur

Da wo eigentlich ein freies Deutschland sein sollte, ist nur noch schwarz zu sehen. Denn Spreeblick ruft zum Blogger-Streik gegen die heute verabschiedete Netzzensur auf. Macht mit, tragt euch ein, damit die Verantwortlichen sehen, was freie Bürger von ihren Bemühungen halten. Und wenn es beim Ansturm etwas länger dauert, bis die Seite lädt, habt einfach ein wenig Geduld.    Verwandte Artikel

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April 22 2009, 1:13pm

Eisbär Knut und wer sonst Umweltschutz ernst meint

Zwischenzeitlich mussten die Grünen es mit der Angst zu tun bekommen haben: Alle Parteien hatten sich auf einmal Öko auf die Fahnen geschrieben. Das war in den Jahren 2006 und 2007. Damals posierte Eisbär Knut und Umweltschützer Leonardo di Caprio auf dem Cover des Glamour-Magazins Vanity Fair – und baten die erschütterte Weltöffentlichkeit, mehr für den Klimaschutz zu tun. 2006 und 2007 das waren die Jahre, in denen das Intergovernmental Panel on Climate Change ausrechnete, welche Folgen durch die vom Menschen gemachte Erderwärmung auf uns zukommen würde. Damals reiste Frau Merkel gemeinsam mit Umweltminister Sigmar Gabriel ins ewige Eis, um die weg gebrochenen Schollen zu besichtigen und den schwindenden Lebensraum des Eisbären zu beklagen. Nun ist es um die Glaubwürdigkeit geschehen: Angela Merkel weicht ihre Klimaziele auf. Die Finanz- und Wirtschaftskrise zwinge die Industrie, andere Klimaschutzziele und -vorgaben zu fordern, heißt es nun. Die betroffenen Industrien - unter anderem die Automobil- und Energieindustrie sowie die Fluggesellschaften – waren bis zum Klimaschutzjahr 2007 nicht besonders als Klimaschützer aus eigenem Antrieb aufgefallen. Nun versuchen sie in der Krise, die Regierungen weich zu kochen und auf Zeit zu spielen. Nun brauchen wir in Deutschland doch wieder eine Öko-Partei, eine Partei die Umweltschutz ernst meint und auch gegen Widerstände weiter aufrecht erhält. Umweltschutz ist schon längst nicht mehr nur was für Strickpulli- und Jesuslatschenträger: Die Konjunkturprogramme in den USA und in Deutschland sehen vor, in erneuerbare Energien zu investieren, in nachhaltigen, Wärme dämmenden Hausbau und grüne Antriebstechniken. In allem, was zu weniger CO2-Emissionen führt, liegt die Ahnung künftigen Geldverdienens. Was in der Stahl- und in der Automobilindustrie an Arbeitsplätzen wegfallen wird, kann von dieser neuen Industrie aufgefangen werden. Sich diese Agenda nun klein reden und rechnen zu lassen, ist ein schwerer Fehler. Angela Merkel müsste zu den Interessensvertretern der Industrie und der Wirtschaft nein sagen und auf ihrer Umweltschutzpolitik beharren. Das tut sie aber nicht in ausreichendem Maße. Das enttäuscht, deprimiert und macht wenig Lust, die Kanzlerin und ihre Partei, die die christliche Rede von der Bewahrung der Schöpfung im Munde führt, wiederzuwählen. Interessant, dass der neue Grünen-Chef Cem Özdemir in einem Interview, das wir jüngst geführt haben, wie selbstverständlich gesagt hat: „Wir Grünen bewahren die Schöpfung“. Wenigstens eine Partei, die noch an die Umwelt denkt. Gott sei Dank. Bildnachweis: streetart auf Flickr.com Mehr Infos unter http://www.cicero.de — Interview mit Cem Özdemir: “Wir bewahren die Schöpfung” — Cicero-Karikaturen zum Klimawandel — Interview mit Claudia Roth: “Wie grün sind Sie wirklich, Frau Roth?” — Constantin Magnis: Im Friedensreich der Öko-Sekte — Interview mit Klaus Töpfer: “Ich bin kein Apokalyptiker — Olivia Schoeller: Wie Al Gore in seinem Haus Energie verschwendet — Das Cicero-Dossier zur Umwelt — Die Green-Edition von Cicero findet Ihr hier

February 24 2009, 10:32am

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