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My-Name-is-E: Poken für Erwachsene

Seit der LIFT 2009 in Genf und der Re-Publica 2009 in Berlin ist ein Teil der Web-Szene im Poken-Fieber. Nein, nicht Pockenfieber, POKEN - Die kleinen Tamagotchi-ähnlichen Plastikfigürchen, die per Handschlag digitale Visitenkarten austauschen. Putzig sind sie ja, aber manchen etwas zu verspielt, um sie im Businesskontext einzusetzen. Für “Erwachsene” gibt es jetzt mit “My Name Is E” (kurz “E”) eine Alternative. Wie funktioniert “E”! Einmal angemeldet, kann man sich bei “E” sogenannte Cards anlegen. Das sind digitale Visitenkarten für ganz unterschiedliche Anlässe, die mal mehr, mal weniger über die eigene digitiale Identität verraten. Neben den klassischen Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, E-Mail) lassen sich eine Fülle von Social-Networking-Profilen mit “E” verknüpfen. Dazu einfach den Usernamen bzw. die Zugangsdaten zu Twitter, Dopplr, Vimeo, Facebook und Co. eingeben und mit einer der Cards verknüpfen lassen.

Die digitale Vistenkarten lässt sich dann auf unterschiedlichen Wegen mit anderen austauschen. Entweder über das Handy oder den so genannten Connector, der quasi das Äquivalent zum POKEN darstellt. Einloggen, Handy oder Connector in Reichweite bringen und schon ist man digital über die E-Visiten-Cards, vernetzt.

An wen richtet sich “E”? Die Zielgruppen von “E” und “Poken” liegen zunächst mal nicht so weit auseinander. Geekige Webworker werden ihren Gefallen an dem einen oder dem anderen Dienst finden. Allerdings kommt “E” etwas seriöser als die verspielteren Poken daher. Zwar arbeitet Poken offenbar auch an einer Business-artigen Variante, aber der erste Eindruck ist bei “E” eben edler und richtet sich damit direkter an ein Business-Publikum. Blogpiloten-Urteil Egal ob Poken oder “E”, entscheidend wird für Dienste dieser Art sein, dass sie schnell kritische Massen an Usern und dadurch virale Effekte erreichen, die für die Verbreitung dieser neuen Art des Visitenkartentauschs sorgen. Die logischere und gut umgesetzt Handyanbindung von “E” gefällt hier besonders gut. Der Dienst wirkt ausgereift und der Sinn einer solchen Anwendung erschliesst sich für Digitalarbeiter im Handumdrehen. Nur: Es könnte kaum einen bescheuerteren Namen geben. Da ist Poken als Begriff weniger sperrig. Bildnachweis: Screenshots gemacht auf http://www.mynameise.com/

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May 22 2009, 11:57am

Review: Poken - Visitenkarten für Geeks

Unter dem etwas gewöhnungsbedürftigen Namen Poken (www.doyoupoken.com) macht ein kleines Spielzeug auf der re:publica die Runde. Wie eine Biene sehen die Pokens aus, wie ein Panda oder ein kleiner grüner Außerirdischer, und damit ehrlich gesagt nicht besonders hübsch. Aber wozu das Ganze?

Den Review gibt’s nach dem Klick.

Pokens sind so etwas wie eine Visitenkarte für all diejenigen, die online leben. Wer sich zum ersten Mal trifft musste bisher die Visitenkarte hernehmen, Namen auf Facebook, Twitter, Flickr und Co suchen und anschließend auf all diesen Plattformen die Freundschaft bestätigen. Das ist langsam, nervig und vor allem kleinteilig - eben alles andere als Spaß. Und hier kommt der persönliche Poken ins Spiel. Jeder Poken hat eine eindeutige Identifikationsnummer, die online mit den persönlichen Profilen verknüpft werden. Wenn ein Poken auf einen anderen trifft - indem sie kurz aneinander gehalten werden - tauschen sie die Idenfitikationsnummer aus. Wer seinen Poken anschließend in den Rechner steckt (einfach per USB), der sieht eine Liste all der neuen Kontakte, die auf dem Poken gespeichert sind. Rund 60 Personen kann man hier auf einmal speichern, dann sollte das Gerät am Rechner entladen werden. Mit einem Klick können alle Kontakte auf allen voreingestellten Plattformen hinzugefügt werden. Das spart Zeit und jede Menge Nerven. Der Clou: Änderst du später deine Daten, dann werden sie automatisch auch bei allen Kontakten aktualisiert - ein Service, der Visitenkarten weit überlegen ist.

Für wen ist das alles gut? Sicherlich nicht für jeden. Wer zu seinen Freunden viele Blogger zählt, der dürfte aber in den nächsten Monaten vermehrt den kleinen bunten Figürchen begegnen. Denn noch sind Pokens in Deutschland überhaupt nicht offiziell erhältlich, und dennoch sind seit einigen Wochen auf jeder Bloggerveranstaltung jede Menge zu sehen. Einen ausführlichen Poken-Review als Video von dotdean gibt’s auch auf Pl0g.de. Bild: Do You Poken? von aymanvanbregt. Some Rights Released.

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April 3 2009, 11:10am

Klartext: Was ist ein Poken?

Der heiße Scheiß auf der diesjährigen re:publica sind Pokens. Die kleinen Schlüsselanhänger helfen, Ordnung zu wahren im Konferenzrausch. Anstatt Visitenkarten zu tauschen und sich später online auf all den diversen Onlinenetzwerken zu verbinden, genügt es jetzt, die kleinen Pokens aneinander zu reiben und der Rest geschieht von selbst. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Florian “dotdean” Krakau erklärt das viel besser selbst im Klartext-Video.

Klartext: Poken from Blogpiloten on Vimeo.

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April 1 2009, 4:26pm

Poken - Schlag ein, ich will netzwerken!

So niedlich sieht der Versuch aus, einen neuen Trend zum sozialen Netzwerken zu kreieren. Das Schweizer Startup Poken hat bei der Lift-Conference vergangene Woche in Genf fleissig getrommelt und die kleinen süßen Plastikfigürchen mit USB-Anschluß unter das Konferenzvolk gebracht. Außerdem waren einige der Teilnehmerbadges mit einem “Poken-Clip” ausgestattet.

Die Idee: Die kleinen Monster fungieren als digitale Visitenkarte die mit einem Onlineprofil verbunden werden können. Und so geht’s: Einfach Pokendevice an das eines anderen “Pokers” (?) halten, warten bis es grün leuchtet und schon hat man die jeweiligen Kontaktdaten des anderen auf dem eigenen Pokendevice eingesammelt. Hinterher nur noch via USB mit dem Onlineprofil synchronisieren und schon kann man sich nach und nach eine (weitere) Freundesplattform aufbauen - sofern man genügend pokende Menschen trifft. Und genau das ist im Moment noch eines der Probleme: Die Verbreitung des Pokens. Online ist es schon schwierig schnell eine kritische Masse zu erreichen, offline - zumal mit zu bezahlenden Minidevices - könnte das noch schwieriger sein. Aber die Daumen sind gedrückt! Ein Poken-Device kostet um die 20 Franken. Das Schöne: Man ist nicht exklusiv auf das Poken-Netzwerk beschränkt, sondern kann eine Reihe weiterer Netzwerkprofile mit dem Poken-Netzwerk verbinden und über die eigene Poken-Card anzeigen lassen. Facebook, Xing, die unterschiedlichen VZ-Netzwerke und Twitter dürften für deutsche User wohl zu den gefragtestes Plattformen gehören. Was stört ist die Pokemon-Kleinkindoptik der Devices. Dem Kindesalter entwachsene User, die Poken professionell einsetzen wollen, werden sich sicher seriösere Poken-Monster wünschen. :-) Kurzum: Die Idee ist charmant, die Umsetzung noch nicht bis ins letzte Detail durchdacht und umgesetzt, aber die Poken-Macher waren bei der Lift nicht nur bemüht Poken unters Volk zu bringen, sondern auch fleißig Feedback einzufangen. Es lohnt sich also das Startup im Auge zu behalten. Bildnachweis: User schoeters auf Flickr.com

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March 2 2009, 5:11pm

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