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Navigation in Daten: Vom Suchen und Finden

Kanonische Wissensbestände müssen durch intelligente Suchroutinen ersetzt werden. Diese Weisheit gilt nicht erst im digitalen Zeitalter, sondern hat auch schon die Archivare und Intellektuellen der Prä-IT-Ära geprägt. Eine Spurensuche bei Leibniz, Eco und Herder…

Die Klage über Datenfluten, Neurostress und technologische Überforderung ist kein Phänomen des Internetzeitalters und der mobilen Arbeitswelt, meint Peter B. Záboji, Chairman des After-Sales-Spezialisten Bitronic. Man müsse wie früher genau selektieren, welche Informationen durchkommen dürfen und welche nicht. „Beim traditionellen Briefverkehr waren es die Vorzimmer im Unternehmen, die eine Auswahl vorgenommen haben. Heute sind es elektronische Filter und virtuelle Assistenzsysteme. Man sollte die Technik nur geschickt einsetzen und darf sich nicht von ihr dominieren lassen.“ Die Folgen der informationellen Unzulänglichkeit des Menschen habe der Informatiker Professor Karl Steinbuch vor über 30 Jahren treffend beschrieben. Ein Wissenschaftler stehe beispielsweise ständig vor dem Dilemma, ob er seine Zeit der Forschung widmen soll oder der Suche nach Ergebnissen, die andere schon gefunden haben. Versuche er, fremde Publikationen erschöpfend auszuwerten, dann bleibe ihm kaum Zeit zu eigener Forschung. Forsche der Wissenschaftler jedoch ohne Beachtung fremder Ergebnisse, dann arbeitet er möglicherweise an Erkenntnissen, die andere schon gefunden haben. „Mit den Recherchemöglichkeiten, die das Internet heute bietet, reduziert sich allerdings der Aufwand für das erste Szenario erheblich“, sagt Záboji. Die Jagd wirkt anregend Aber auch mit Kombinatorik kann man sich aus der Datenflut befreien. Das bewies Gottfried Wilhelm Leibniz als Bibliothekar der berühmten Barockbibliothek in Wolfenbüttel. Er erwandert die Werke ohne Katalog. Auf ausgedehnten Spaziergängen und zufälligen Bahnungen durch die Säle und Kabinette der Bibliothek findet er vergessene und unvermutete Bücher. Er entdeckt mit Zufallsverfahren im unüberschaubaren Fundus jene außergewöhnlichen Schriften, um deren Aushebung ihn die Fachwelt noch heute lobt. Ohne ein helfendes Register, ohne extra erstellte Übersichten zur Hand zu nehmen, geraten seine Funde zum Produkt eines zufallsgesteuerten Zugriffs. Die Büchersammlung wandelt sich zu einem Depot für neue Gedanken und Ideen. Und selbst die Jagd nach Büchern wirkt anregend und erweitert den Horizont. So durchwandern die Schriftsteller Nooteboom und Eco die verborgenen Schatzkammern von Amsterdam, darunter Antiquariate, die sich auf Okkultismus, Alchimie und Gnosis spezialisiert haben. „Wir gingen zuerst in das Antiquariat, in dem ich früher am meisten gekauft hatte. Es gehört Nico Israel und ist auf Kartografie, Manuskripte und Naturwissenschaften spezialisiert; sein Bruder Max, den Eco bereits aus eigenem Forscherdrang entdeckt hatte, führt Wissenschaft, Medizin und Kunst. Dieser Nachmittag ist für mich eine kostbare Erinnerung geblieben, zum einen, weil ich nach so langer Zeit wieder diese heiligen Hallen besuchte, und dann, weil Eco, unermüdlich, ständig zum Lachen bereit, mit seiner Stentorstimme und seinem starken italienischen Akzent stets den Kern der Sache traf“, so die Abhandlung von Nooteboom „In Ecos Labyrinth“, erschienen in „Nootebooms Hotel“. Ertränkt von Wissen Ob nun eine Vorauswahl in Bibliotheken getroffen und Bestände ordentlich katalogisiert werden oder nicht, für Gottfried Herder stellt sich im 18. Jahrhundert die Frage, wie man eine ganze Bibliothek und das gesamte Weltwissen lesen kann. Zum Zeitpunkt seiner Abreise aus Riga zu einer langen Seefahrt ist Herder gerade einmal 24 Jahre alt. „Er beklagt sein Gelehrtenschicksal und sieht sich geradezu ertränkt von Büchern. Er sei ‚ein Wörterbuch von Künsten und Wissenschaften‘. Herder beschreibt sich als trockenen Gelehrten, als ein totes, künstliches System von Wissensbeständen. Er selbst sei ‚ein Tintenfass von gelehrter Schriftstellerei‘. Mit 24 ist Herder so angefüllt von Wissen, dass er dieses als Ballast beklagt“, so Matthias Bickenbach und Harun Maye in ihrer Abhandlung „Metapher Internet – Literarische Bildung und Surfen“, im Kadmos Verlag erschienen. Was Herder mit seinem privaten Archiv erlebe, ist im Kleinen das, was im Fall des gelehrten Wissens in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum generellen Problem wird: der Buchmarkt als Massenmarkt. Die Bibliotheka universalis von Gessner sei zwar komplex und umfangreich, eine Kombination und Quervernetzung von Sachgebieten werde nicht ermöglicht. Eine Suche, die nicht bereits weiß, in welches Gebiet der akademischen Klassifikation das Gesuchte gehöre, hat keine Aussicht auf Erfolg. Die Unzulänglichkeit der Kataloge ist ein Bibliotheksproblem. Das Auffinden der Bücher war weitgehend auf den Gesamtüberblick des Bibliothekars, auf sein persönliches Gedächtnis angewiesen. Es gab weder eine Lösung, um Neueingänge schnell eingliedern zu können, noch wusste man, wie Misch- und Sammelbände zu klassifizieren oder wie Zeitschriftenbeiträge bibliografisch festzuhalten waren. „Deutlich wird, dass eine Bibliothek zu stark auf die Ordnung des Wissens Einfluss nimmt, Innovationen erschwert oder unmöglich macht“, führen Bickenbach und Maye aus. Die Suchläufe kennen keinen Abschluss Herder entwickelt in seinem Reisejournal die Kulturtechnik der kursorischen Lektüre. Er wird zum Läufer, zum Cursor, der im virtuellen Raum der Gelehrtenbibliothek zwischen Texten durcheilt und in dieser schnellen Bewegung neue Querverbindungen schafft. Es sei ein methodisches Verfahren, das ihm die Lizenz zum Flüchtigen gibt. In der sogenannten „percursio“ – im Durchlauf – darf aufgezählt und angehäuft werden, ohne dass es jeweils einer expliziten Behandlung der einzelnen Elemente bedarf. Herder praktiziert die gelehrte Lizenz, Materialmengen „aufs Geratewohl“ zu durcheilen. Die richtige Ordnung ist dabei zweitrangig. Die Sylvae wird definiert als Sammlung von schnell niedergeschriebenen Texten. Man schreibt nicht akademisch korrekt oder pedantisch genau, sondern aus dem Stegreif. Man formuliert aus dem Schwung heraus. Herder befreit sich aus der Flut der Bücher. Er konnte nur noch zählen, registrieren, auflisten, was es alles gibt und was noch möglich wäre. Seine Seereise ist der Aufbruch für eine Abweichung. Seine Lektüre ist nicht mehr festgelegt auf einen ursprünglichen oder autoritätsfixierten Wortlaut. Herders Suchläufe kennen keinen Abschluss. Das Universalarchiv ist uneinholbar. Eine beständige Lektüre der Menschheitsschriften ist unmöglich. „Alles“ ist nicht zu lesen, zu kennen, zu wissen. Es reicht nur zu Verweisen und Fundorten. Entscheidend ist die Zirkulation der Daten, der Datenstrom, der keinen Anfang und kein Ende hat, der neue Routen und Entdeckungen zulässt. Kanonische Wissensbestände müssen durch intelligente Suchroutinen ersetzt werden. Der liebenswerteste Gichtling Herder als Netznavigator könnte uns helfen in der Datenflut. Photo: grafixar

May 31 2011, 10:15am

Blind im Web: Ein Hürdenlauf

Relaunch ist ein beliebtes Wort im Web. Kündigt ein Onlineshop, ein Nachrichtenportal oder ein soziales Netzwerk einen Relaunch an, hält sich meine Begeisterung meist in Grenzen. Stattdessen frage ich mich, ob ich die Seite zukünftig noch werde nutzen können. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist das Bewegen im Netz nicht Surfen, sondern ein Hürdenlauf. Denn schließlich muss der Screenreader die Website so umsetzen, dass sie mit Vergrößerungssoftware, Braillezeile oder Sprachausgabe gelesen werden kann. Wenn die Standards der Barrierefreiheit - englisch: Accessibility - nicht eingehalten sind, kommt nur noch Kauderwelsch aus den Lautsprechern. Während sich Behörden-Websites aufgrund rechtlicher Vorgaben zunehmend an die Standards halten, sind es oft ambitionierte Flash-Seiten, interaktive Angebote, aber auch viele Blogger, die keine strukturierenden Überschriften oder aussagekräftigen Alternativtexte bei Bildern verwenden. Ein Beispiel: ein sehender Surfer sieht den neusten Fotoschnappschuss. Ich höre meine Sprachausgabe sagen: „flickr-photo { border: none; } .flickr-yourcomment { } .flickr-frame { text-align: center; padding: 3px; } .flickr-caption { font-size: 0.8em; margin-top: 0px; }”. Ein kurzer ergänzender Satz wie “Gunnar isst Schnitzel” oder “Karla tanzt Tango” würde schon reichen, um Surfern mit einer Sehbehinderung den Weballtag zu erleichtern und Seiten für sie übersichtlicher zu gestalten. Gerade im Beruf ist Accessibility gefragt. Karsten Warnke ist Koordinator im Projekt „barrierefrei informieren und kommunizieren“ (BIK). „In jedem Beruf, in dem Internetrecherche erforderlich ist, erhöhen sich die Beschäftigungs-Chancen für Blinde und Sehbehinderte“, sagt Warnke, „Oftmals gibt es dann allerdings wieder Einschränkungen bei nicht webbasierten Anwendungen.“ Die größten Webhürden sieht Warnke Überall da, wo statt Text Grafik benutzt wird und wo auf Internetseiten dynamische Informationen erzeugt werden, ohne Screenreader zu unterstützen. BIK bietet Arbeitgebern Beratung und Unterstützung an, um Intranet und Webanwendungen barrierefrei zu gestalten. Warnke: „Basis der Angebote ist der BITV-Test. Er wird prozessbegleitend für die Qualitätssicherung eingesetzt. Es sollen etwa 15 Partner-Unternehmen bzw. öffentliche Verwaltungen als “Leuchttürme” gewonnen werden.“ Hoffentlich strahlen die Leuchttürme weit. BIldnachweis: User heraklit auf Flickr.com

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July 8 2009, 8:55am

Topliste: Neue mobile Navigationsgeräte

Kaum ein Auto kommt heute ohne (meist nachträglich) eingebautes Navigationsgerät daher. Den richtigen Weg findet aber nicht jedes Gerät, kleinere Spontanabstecher von der Autobahn in eine Tempo-30 Zone und zurück auf die Autobahn kann da schon mal vorkommen. Ist ein Stau oder eine Baustelle im Weg, hilft auch die netteste Anweisungstimme nichts nach Möglichkeit bitte zu wenden. Blogpilot André hat sich mit ein paar der neuen Modelle beschäftigt Eine Marke die auf keinen Fall in den Toplisten fehlen darf ist TomTom. Eines der neusten Geräte ist das TomTom Go 940 HD Traffic. Die Besonderheit bei dem 940er ist, dass es sich die Verkehrsinfos über die GPRS Verbindung holt und somit stetig auf die Verkehrssituationen reagieren kann. Bisher nutzten die Navigationsgeräte die altbewährten Techniken TMC und TMC Pro. Das Problem dabei ist und war jedoch, dass diese nur mit stationären Sensoranlagen Daten erfassen können. Bei der Handhabung ist auch dieses TomTom einfach! Durch das sehr genaue Touchscreen lassen sich sehr genau Eingaben vornehmen! Das TomTom Go 940 gibt es beim seriösen online Händler ab 354€. Ein weiteres Gerät aus dem Hause TomTom ist das Go 630 Traffic. Auch bei diesem Gerät ist ein Sender für die Verkehrsinformationen im Lieferumfang enthalten. Schade ist jedoch, dass es hier keine Dockingstation mehr gibt. Dafür liegt nur noch ein einfaches USB Kabel bei. Gerade die Dockingstation empfand ich immer als äußerst angenehm, wenn man zu Hause am Rechner Routen geplant hat. Dafür bekommt man das TomTom Go 630 aber auch schon ab 210€. Auch bei diesem Gerät lässt sich über die TomTom Software nicht meckern. Man könnte zwar meinen, dass die Ansicht etwas der Zeit hinterher hinkt, jedoch konzentriert man sich dabei auf das wesentliche. Bei vielen anderen gibt es zwar schöne und interessante 3D Ansichten, mit Gebäuden etc., jedoch finde ich, dass hier das Hauptaugenmerk auf der simplen und einfachen Bedienung liegen sollte und die ist bei den TomTom’s auf jeden Fall gegeben. Garmin, die auch sehr bekannt für mobile Outdoor-Navigationsgeräte sind, wie zum Beispiel für Fahrradfahrer etc., haben mit dem Garmin nüvi 865Tpro ein neues Gerät auf den Markt gebracht, das sich an die PKW-Fahrer wendet. Wie man es von Garmin gewohnt ist, wurde hier sehr viel Wert auf das robuste Gehäuse gelegt. Im Gegensatz zum TomTom Go 940 HD Traffic setzt man hier auf einen TMC-Stauempfänger. Ein nettes Schmankerl bei ist die kleine Lenkradfernbedienung, mit der man unter anderem die Sprachsteuerung aktivieren kann. Von der Software her lässt sich auch das Nüvi guten Gewissens weiterempfehlen. Lediglich kleine Fehler gibt es innerorts. Hier fragt man sich ab und an, ob man nicht doch hätte nach seinem eigenen Gefühl fahren sollen. Jedoch muss man bei dem Garmin auch ordentlich in die Tasche greifen und knapp 440€ berappen. Ein weiteres Topgerät aus dem Hause Garmin ist das Garmin Nüvi 765 TFM. Es verfügt u.a. über einen Fahrspurassistenten. Das Gerät glänzt Nüvi 765 TFM außerdem mit einem 4,3″ Display und einem 2 GB internen Speicher. Für Auslandsreisen ist das Gerät eine gute Wahl, da Kartenmaterial für 40 europäische Länder mit enthalten sind. Hierbei gibt es auch die bekannten 3D Bauwerke, die ich bei dem TomTom schon erwähnt habe. Weiteres nettes Accessoire ist der integrierte FM Transmitter. Einziger Nachteil: auch hier verwendet man noch die etwas ältere, aber immer noch viel gebräuchliche TMC Technik. Preislich liegt das Gerät bei rund 270€. Ein weiterer Bekannter Anbieter von Navigationsgeräten, die auch gerne die Geräte fest in PKW verbauen, ist die Firma Becker. Mit dem Becker Traffic Assist Z 201 führt Becker die erfolgreiche Z200 Serie fort. Wie auch schon bei den älteren Geräten von Becker, ist die Software hier nicht gerade die schnellste. Beim Display handelt es sich um ein Widescreen Display. Während der Fahrt lässt es sich gut erkennen. Außerdem hat man dem Gerät eine MP3 und Video Player hinzugegeben. Ob der wirklich benötigt wird, muss jeder für sich selber entscheiden. Einige andere Marken nutzen seit geraumer Zeit schon die iPod Schnittstellen. Hier lassen sich die Geräte schnell miteinander abstimmen. Preislich dürfte es jedoch sehr interessant sein. Mit gerade mal 170€ dürfte es den einen oder anderen Abnehmer finden. Zwar aus anderem Hause, aber mit gleicher Software kommt das Navigon 7210 daher. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass Becker zum großen Teil die Software von Navigon nutzt. Daher zählt das Navigon 7210 auch nicht gerade zu den schnellsten. Auffällig hierbei ist, dass das Gerät im Verhältnis zu anderen Geräten sehr lange braucht, um eine neue Wegstrecke zu finden, sollte man sich mal verfahren haben. Hier ist man ab und zu schon an der nächsten Straße vorbei, bevor einem die neue Route genannt wurde. Preislich beginnt das Gerät bei knapp 220€. Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, dass man das Navigationsgerät vorher möglichst ausprobieren sollte, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Denn gerade auch die unterschiedlichen Kommandos, die von Software zu Software unterschiedlich sind, können sehr gewöhnungsbedürftig sein. Ich persönlich habe mich am Schluss für ein TomTom entschieden. Ich hoffe ihr werdet die richtige Entscheidung treffen und berichtet uns mal. Bildnachweis: User Facundo Moyano auf flickr.com    Verwandte Artikel

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April 9 2009, 8:30am

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Bei vielen anderen gibt es zwar schöne und interessante 3D Ansichten, mit Gebäuden etc., jedoch finde ich, dass hier das Hauptaugenmerk auf der simplen und einfachen Bedienung liegen sollte und die ist bei den TomTom’s auf jeden Fall gegeben. Garmin, die auch sehr bekannt für mobile Outdoor-Navigationsgeräte sind, wie zum Beispiel für Fahrradfahrer etc., haben mit dem Garmin nüvi 865Tpro ein neues Gerät auf den Markt gebracht, das sich an die PKW-Fahrer wendet. Wie man es von Garmin gewohnt ist, wurde hier sehr viel Wert auf das robuste Gehäuse gelegt. Im Gegensatz zum TomTom Go 940 HD Traffic setzt man hier auf einen TMC-Stauempfänger. Ein nettes Schmankerl bei ist die kleine Lenkradfernbedienung, mit der man unter anderem die Sprachsteuerung aktivieren kann. Von der Software her lässt sich auch das Nüvi guten Gewissens weiterempfehlen. Lediglich kleine Fehler gibt es innerorts. Hier fragt man sich ab und an, ob man nicht doch hätte nach seinem eigenen Gefühl fahren sollen. Jedoch muss man bei dem Garmin auch ordentlich in die Tasche greifen und knapp 440€ berappen. Ein weiteres Topgerät aus dem Hause Garmin ist das Garmin Nüvi 765 TFM. Es verfügt u.a. über einen Fahrspurassistenten. Das Gerät glänzt Nüvi 765 TFM außerdem mit einem 4,3″ Display und einem 2 GB internen Speicher. Für Auslandsreisen ist das Gerät eine gute Wahl, da Kartenmaterial für 40 europäische Länder mit enthalten sind. Hierbei gibt es auch die bekannten 3D Bauwerke, die ich bei dem TomTom schon erwähnt habe. Weiteres nettes Accessoire ist der integrierte FM Transmitter. Einziger Nachteil: auch hier verwendet man noch die etwas ältere, aber immer noch viel gebräuchliche TMC Technik. Preislich liegt das Gerät bei rund 270€. Ein weiterer Bekannter Anbieter von Navigationsgeräten, die auch gerne die Geräte fest in PKW verbauen, ist die Firma Becker. Mit dem Becker Traffic Assist Z 201 führt Becker die erfolgreiche Z200 Serie fort. Wie auch schon bei den älteren Geräten von Becker, ist die Software hier nicht gerade die schnellste. Beim Display handelt es sich um ein Widescreen Display. Während der Fahrt lässt es sich gut erkennen. Außerdem hat man dem Gerät eine MP3 und Video Player hinzugegeben. Ob der wirklich benötigt wird, muss jeder für sich selber entscheiden. Einige andere Marken nutzen seit geraumer Zeit schon die iPod Schnittstellen. Hier lassen sich die Geräte schnell miteinander abstimmen. Preislich dürfte es jedoch sehr interessant sein. Mit gerade mal 170€ dürfte es den einen oder anderen Abnehmer finden. Zwar aus anderem Hause, aber mit gleicher Software kommt das Navigon 7210 daher. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass Becker zum großen Teil die Software von Navigon nutzt. Daher zählt das Navigon 7210 auch nicht gerade zu den schnellsten. Auffällig hierbei ist, dass das Gerät im Verhältnis zu anderen Geräten sehr lange braucht, um eine neue Wegstrecke zu finden, sollte man sich mal verfahren haben. Hier ist man ab und zu schon an der nächsten Straße vorbei, bevor einem die neue Route genannt wurde. Preislich beginnt das Gerät bei knapp 220€. Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, dass man das Navigationsgerät vorher möglichst ausprobieren sollte, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Denn gerade auch die unterschiedlichen Kommandos, die von Software zu Software unterschiedlich sind, können sehr gewöhnungsbedürftig sein. Ich persönlich habe mich am Schluss für ein TomTom entschieden. Ich hoffe ihr werdet die richtige Entscheidung treffen und berichtet uns mal. Bildnachweis: User Facundo Moyano auf flickr.com    Verwandte Artikel

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April 8 2009, 8:30am

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