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Netzneutralität ist ein Grundrecht!

Nachdem Chile im Juli 2010 einen Gesetzesentwurf zur Festschreibung des Prinzips eines offenen Internets erstmalig verabschiedete, hat sich das niederänderländische Parlament ebenfalls diesem Themas gewidmet und die Mobilfunkanbieter in die Pflicht genommen.

Die Tweede Kammer (Zweite Kammer der Generalstaaten), die das einflussreichste Gesetzgebungsorgan (neben der ersten Kammer der Generalstaaten) ist, hat mit großer Mehrheit die Änderung des bisherigen Telekommunikationsgesetzes durchgesetzt. Mobilfunkanbietern wird von nun an untersagt für einzelne Internetdienste zusätzliche Gebühren zu erheben oder sie zu blockieren. Der Hauptauslöser für den Gesetzesentwurf war die Implementierung der Technik “Deep Packet Inspection” vom Mobilfunkanbieter KPN. Dieser hat aufgrund der “Whats App” Applikation einen großen Umsatzrückgang verzeichnet und in Folge dessen das Verfahren zur Überwachung und Filterung von Datenpaketen eingeführt. Nachdem bekannt wurde das KPN dieses Verfahren zur Überwachung des Netzes nutze, empörten sich Kunden sowie Daten- und Verbraucherschützer gleichermaßen und somit kam es dazu das Bruno Braakhuis (Mitglied der niederländischen Partei GroenLinks) die Gesetzesinitiative einbrachte. Den Erfolg kommentierte er übrigens mit den Worten “Wir halten die Netzneutralität für genauso wichtig wie die Presse- oder die Meinungsfreiheit!” und traf damit den Grundgedanken aller Aktivisten und Befürworter. Die Mobilfunkanbiter dürfen nun ihre Kunden nicht mehr daran hindern, VoIP-Programme wie Skype zu nutzen. Verstöße werden zukünftig mit Geldbußen bestraft, die bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes des betroffenen Unternehmens betragen können. Reißen wir die Argumente und Meinungen doch kurz einmal an. Unternehmen und Initiativen zur Netzneutralität streiten natürlich auch in Deutschland seit längerem über die mögliche Diskriminierung des Datenaustauches. Während die Befürworter neben der Meinungsfreiheit, auch auf faire Wettbewerbsbedingungen pochen, versuchen Gegner u.a. den Eingriff in die Netzneutralität damit zu begründen, dass zukünftig das Internet über die Steckdose bezogen werden soll. Keiner will Stromschwankungen aufgrund von hohen Nutzerzahlen provozieren. Ein weiteres Gegenargument ist nicht zuletzt seit der IFA 2010 auch das “Kommen” des Internetfernsehens in die Haushalte, das für noch mehr Traffic im Netz führen wird. Aufgrund des darauf folgenden möglichen Staus auf der Datenautobahn, kann hier die Übertragung nicht gänzlich ruckelfrei passieren. Aber macht man es sich nicht doch zu einfach, wenn man diese Argumente abhakt und die Netzneutralität einschränkt?

June 23 2011, 12:20pm

Video: Location-Based Apps entwickeln – googlefrei

Robert Scoble interviewt Christian Petersen, VP of Community bei cloudmade, einer Firma, die alle Daten aus den verschiedenen LBS-Diensten wie Foursquare oder dopplr in OpenStreetMap aggregieren will – garantiert googlefrei. Wer in dieses Geschäft rein will, sollte über OSM nachdenken und eventuell bei cloudmade reinsehen. Mehr nach dem Klick:

October 15 2010, 11:23am

5 nützliche Alltags-Apps für Android

Filme schauen, U-Bahn-Fahren oder Wohnungssuchen: Android hat für jeden Anlass eine passende App – fünf der nützlichsten stellen wir hier vor.

IMDb: Etwas für Freunde des Bewegtbildes: die App der Internet Movie Database (IMDb). Niemand hat eine umfangreichere Datenbank an Informationen rund um Filme und Serien. Alle Details lassen sich abrufen um die Entscheidung für oder gegen einen Film einfach zu machen. Damit wird der nächste Videothekbesuch garantiert zum Erfolg. Miso: Miso lässt sich am einfachsten als Foursquare für Serien und Filme erklären. Anstatt in Orte kann der Nutzer nun in die neuste Folge von dem kürzlich auf ZDF Neo gestarten Mad Men einchecken, Punkte sammeln und sein Netzwerk darüber informieren. (Anmeldung erforderlich.) Öffi DE/AT/CH: Für die Nutzer von des ÖPNV ist dies die App schlechthin. Sie wirkt zwar unübersichtlich und man muss beim Download der gesamten Daten etwas aufpassen. Aber nach einiger Einarbeitung ist es definitiv ein mächtiges Instrument, um vor allem in Städten wie Berlin von A nach B zu kommen. imo.im: Mobiles Chatten ist nicht für jeden das Richtige. Wer sich dennoch dafür entscheidet, sollte imo.im ausprobieren. Die App sieht nicht unbedingt hübsch aus, vereint aber auf eine praktische Art und Weise die gängisten IM-Anbieter. Sogar Skype lässt sich integrieren. Immoscout24: Eine der aktuell besten Apps aus Deutschland. Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, der sollte sich diese App definitiv nicht entgehen lassen. Mit Hilfe einer Ortung über GPS lassen sich auch Wohnungen in direkter Umgebung der eigenen Position anzeigen. Kann sehr praktisch sein, wenn man sonntags im Cafe sitzt und sich vom Immobilienmarkt inspirieren lassen möchte. Bildquelle: Johan Larsson

October 13 2010, 10:45am

Apple: Mobiles Bezahlen

Schon mal was von Nahfeldkommunikation gehört. Ja? Bestimmt im Jahr 2006. Es ist eine Mischung aus Bluetooth und RFID – eben ein Funkdienst. Apple hat sich gerade einen Experten geangelt, der schon für PayPal an mobilen Bezahllösungen gearbeitet hat. Insofern ist davon auszugehen, dass das nächste iPad und iPhone wohl bald als Bezahlplattform bzw. mobile wallet, also las mobile Brieftasche fungieren wird. Macht sehr viel Sinn, denn in Afrika haben fast alle Handybesitzer statt eines Bankkontos einen account bei MPesa und dort wird ihr Gehalt hin transferiert und damit bezahlen sie alles in vielen afrikanischen Ländern, vom Taschengeld bis zur Miete oder den Raten für den Fernseher. Da wäre Apple schön blöd, wenn es den Trend verschlafen würde, einfach alle Privatkunden der Banken an ein schickes mobiles Gadget zu gewöhnen und so quasi nebenbei den Bankenmarkt gehörig aufzumischen. Bisher hat sich vodafone ja nicht getraut, diesen Bezahldienst hier bei uns einzuführen, obwohl vieles dafür spricht. Ob Benjamin Vigier Apple nun in dieser Hinsicht besonders Neues zeigen kann, werden wir sicher nächstes Jahr erfahren. Die New York Times ist jedenfalls überzeugt von diesem neuen Coup der Jobs-Maschine.

August 18 2010, 10:38am

Android hat mehr Entwickler als Apple iOS

Chart des Tages:

Quelle: businessinsider

July 8 2010, 10:31am

Klartext: Was ist Mobile 2.0?

Klartext: Was ist Mobile 2.0? from Blogpilot on Vimeo. Brian Fling von Fling Media erklärt uns, was unter Mobile 2.0 zu verstehen ist.

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October 20 2009, 7:20am

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