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Social Media Landschaft 2011

Eine übersichtliche Infografik, die Social Media Dienste bestimmten Funktionen zuordnet: Quelle: Fred Cavazza

May 31 2011, 2:15pm

Social Media Blase?

Bei G+ ist eine Infografik erschienen, die die großen Player im Zuge des Social Media / Social Network Booms mit harten Zahlen kontrastiert: Geld….

Quelle: G+

May 30 2011, 9:58am

Lernrevolution mit Social Media

Präsentation eines Vortrags von Kathrin Ulrich zum Thema Lernen am Arbeitsplatz vom 28. März: Impulsvortrag Lernrevolution mit Social Media View more presentations from MFG Innovationsagentur

April 1 2011, 9:45am

10 Fehler im B2B Online-Marketing

Auch und gerade bei der Kommunikation via Social Media geht manchmal einiges schief; Konzeption, Personal oder Realisierung können aus dem Ruder laufen… Flop 10: B2B Social-Media-Marketing View more presentations from Jens Stolze

March 30 2011, 11:00am

Woran erkennt man gute Social Media Berater?

Gibt es gute Social Media Berater? Thomas Pfeifer und Bastian Koch meinen ja und nennen Anzeichen für gute Berater:

Social Media: Wie Sie mit Twitter, Facebook und Co. Ihren Kunden näher kommen. Anhand von vielen Praxisbeispielen von kleinen bis großen Unternehmen zeigen die Autoren, wie man Social-Media-Strategien im Unternehmen platziert und pragmatisch umsetzt. Der Link zum Buch http://www.awl.de/3019

March 25 2011, 12:53pm

Oops! Award 2010 – Das Voting

Die größten Blog-Skandale 2010 – Die Top 5 unserer Leser zur Abstimmung Unser „Oops! Award 2010“ geht in die nächste Runde: aus allen Vorschlägen unserer Netzpiloten-Leser für spektakuläre und unvergessene Blog-Skandale haben wir die Top 5 mit den meisten Nennungen ausgewählt. Hier stellen wir euch die Anwärter auf den diesjährigen Supergau noch einmal vor. Anschließend gibt es das Online-Voting zur Abstimmung. Der Skandal mit den meisten Stimmen wird mit dem „Oops! Award 2010“ bedacht. Wer in den Kommentaren mitwählt und auf den späteren Sieger tippt, nimmt an einer großen Verlosung der Netzpiloten teil. Hauptgewinn sind 5 Kult-Kopfhörer “Oboe” von WeSC (legendäre StreetCouture). Wir freuen uns über rege Beteiligung und sind gespannt, wer das Rennen macht!
Mitmachen könnt ihr unten per Kommentaren oder einfach am Ende des Textes klicken beim twtpoll

  1. WeTab Im Oktober 2010 amüsiert sich ganz Deutschland über die peinliche Affäre beim Hersteller des Tablet-Computers WeTab. Die Ingredienzen: ein mangelhaftes Produkt, ein Bewertungsportal, ein unvorsichtiger und übereifriger Geschäftsführer. Die Story: Zuerst tönt Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen, dass er Apple Paroli bietet, dann lobt er sein eigenes Produkt, für das es allerlei Kritik hagelt, im Online-Shop von Amazon unter zwei Pseudonymen über den grünen Klee. Mit wenigen Klicks kann Blogger Richard Gutjahr die Besprechungen auf die Nutzerkonten des WeTab-Chefs und seiner Frau zurückführen. Schuld daran ist eine falsch gesetzte Privacy-Einstellung bei Amazon, über die man auf der persönlichen Wunschliste des Verfassers seinen echten Namen erfährt. Besonders pikant: Einer der falschen Namen, die Hoffer von Ankershoffen für seine Bewertung wählte, war der nicht ganz unbekannte Internetpionier, Blogger und Autor “Peter Glaser”. Der wiederum hat seinen Anwalt eingeschaltet, um rechtliche Schritte zu prüfen. Das Ende vom Lied: Helmut Hoffer von Ankershoffen entschuldigt sich öffentlich und zieht sich als Geschäftsführer der WeTab GmbH zurück. Er wollte lediglich seiner Freude über den Marktstart und seiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. „Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden.“
  2. Nestlé / KitKat Dieses moderne David gegen Goliath-Märchen im Frühjahr 2010 ist ein PR-Debakel der Extraklasse. Manche sprechen auch vom ersten “Facebook-Krieg“ in der Geschichte des Web 2.0. Die Ingredienzen: Ein aggressiver Umweltschützer-Spot, ein soziales Netzwerk und ein ungeschickt agierender Welt-Konzern. Die Story: Nestlé produziert mit KitKat einen Schokoriegel, für den indonesisches Palmöl zum Einsatz kommt. Für die Gewinnung werde der Regenwald, das Rückzugsgebiet der Orang-Utans, gerodet, so die Kritik von Greenpeace. Um dies zu untermauern, produziert Greenpeace in Anlehnung an die KitKat-Werbung einen blutigen Spot, bei dem ein Mann genüsslich in den Finger eines Affen beißt. Innerhalb weniger Tage verbreitete sich das Video über YouTube tausendfach. Auf Facebook wird der Spot auf der offiziellen Fanseite von KitKat gepostet. Nestlé steht am Pranger und begeht wahre Social Media-Kardinalsfehler. Zunächst erwirkt der Konzern, dass YouTube den Spot offline nimmt, indem “Urheberrechtsverletzungen“ moniert werden. Später ist auch die KitKat-Fanseite auf Facebook vorübergehend nicht mehr erreichbar, um Postings zu entfernen. Zudem kommentiert Nestlé: “Thanks for the lesson in manners. Consider yourself embraced. But it’s our page, we set the rules, it was ever thus.” Das Ende vom Lied: Ein Sturm der Entrüstung fegt durchs Web 2.0. Nestlé erfährt einen Imageschaden, der sich nicht beziffern lässt.
  3. Deutsche Bahn Immer wieder gut für einen skandalträchtigen Auftritt, schießt die deutsche Bahn im Frühjahr 2010 auch im Web 2.0 weit über das Ziel hinaus. Die Ingredienzen: diverse Marketingagenturen, das Web 2.0, ein Großkonzern mit Vorliebe für Fettnäpfchen Die Story: Im Auftrag der Bahn machen Marketing-Agenturen wie Allendorf Media durch fingierte Kundenmeinungen Stimmung in Foren und Blogs. Erfundene User äußern sich positiv zum Thema Bahn, schreiben Leserbriefe und stellen Videos von einer gefälschten Straßenumfrage auf YouTube ein. Zeitweise scheint die Imagekampagne zu funktionieren. Doch nur bis aufgedeckt wird, dass die Stellungnahmen von der Bahn bezahlt werden – mit insgesamt 1,3 Millionen Euro. Das Ende vom Lied: Der PR-Gau bringt der DB eine öffentliche Rüge des Deutschen Rates für Public Relations ein, grundlegende Codizes der Kommunikationsbranche verletzt zu haben, in denen Transparenz und Redlichkeit in der Öffentlichkeitsarbeit gefordert werden.
  4. Konstantingate Dieser Fall steigt als „Konstantingate“ im Oktober 2010 in den Olymp der Skandal-Blogs mit auf. Die Ingredienzen: ein mitteilungsfreudiger Verlagserbe, die Blogosphäre, ein findiger Medienjournalist Die Story: Eines Tages untersucht der Medienjournalist Stefan Niggemeier verschiedene Kommentare seines Blogs und stellt fest, dass alle eines gemeinsam haben: Die E-Mail- und die IP-Adresse von Verlagserbe Konstantin Neven DuMont. Was ihn zu der Frage veranlasst: “Hat einer der wichtigsten Medienmanager Deutschlands über Monate in meinem Blog mit etwa 80 Pseudonymen eine dreistellige Zahl von teils irren Kommentaren gepostet, in denen er auf eigene Beiträge verweist, mich und seine Konkurrenz beschimpft, wüste Verschwörungstheorien strickt und seine verschiedenen Identitäten miteinander diskutieren lässt?” Nachdem Niggemeier diesen Fall öffentlich gemacht hat, geht eine Welle des Entsetzens durch die deutsche Medienwelt. Und der Ruf des Hauses DuMont steht auf dem Spiel. Die Presse erlaubt sich Scherze wie “Wer bin ich und, wenn ja, wie viele?” oder “Wer hat an meiner Tastatur geschrieben?”. Das Ende vom Lied: Konstantin Neven DuMont bestreitet die Vorwürfe vehement. Er behauptet, dass die Kommentare “von zwei Personen aus seinem Umfeld abgegeben worden seien“.
  5. Wolfgang Schäuble Diese öffentliche Abkanzlung getarnt als Pressekonferenz Anfang November 2010 ist besser als jede Sitcom und der Renner im Netz. Die Ingredienzen: ein Pressesprecher-Patzer, 61 Milliarden Euro, ein stark angefressener Bundesfinanzminister. Die Story: Eigentlich gibt es gute Nachrichten zu verkünden. Wolfgang Schäuble will sein Milliardensteuerplus bekannt geben. Schäubles Sprecher Michael Offer eröffnet die Pressekonferenz mit den Worten, die Unterlagen mit Details zu den Zahlen seien ja bereits verteilt. Einstimmiges “Nein”der Journalisten. Daraufhin Schäuble mit hämischem Grinsen: “Tja, das hatte ich gerade vor 20 Minuten gesagt: Es wäre schön, wenn die Zahlen verteilt wären.” Offers Erklärungsversuche bügelte er mit den Worten ab: “Herr Offer, reden Sie nicht, sorgen Sie dafür, dass die Zahlen jetzt verteilt werden.”Verärgert kündigt Schäuble daraufhin an, die Pressekonferenz zu verlassen. Es folgen einige Wortwechsel, unter anderem Schäubles “Das hatte ich Ihnen vor einer halben Stunde gesagt. Sorry! Ich hatte Ihnen die Wette angeboten, Sie werden sie nicht verteilt haben.” 20 Minuten später kehrt Schäuble zurück, aber Sprecher Offer ist nicht da. “Kann mir mal einer den Offer herholen?” Gelächter im Saal, da läuft Schäuble nochmal zur Hochform auf: “Wir warten noch, bis der Offer da ist, er soll den Scherbenhaufen schon selber genießen.” Das Ende vom Lied: Das Video zur Pressekonferenz amüsiert ganz Deutschland, das Kabinett ist verärgert. Schäuble bedauert öffentlich seine Äußerungen, er habe „vielleicht überreagiert“. Die Reue kommt zu spät: Michael Offer erklärt seinen Rücktritt.

Autor: Jeanette Gruber von cocodibu

November 19 2010, 1:05pm

Digitale Bohème wird Prolet

Es ist mal wieder soweit (carta.info). Das Heer der mehr oder weniger freien Arbeiterbienen, die in und um das Netz ihr Geld verdienen, erfährt eine neue Attribution. Jetzt werden sie durch crowdsourcing-Firmen wie clickworker.com oder Demand Media zu Fließbandarbeitern gestempelt. Und weil heutzutage die Substanz aller Analogien in wikipedia haust, nimmt man von dort auch gleich noch Fords Fließband als Urahn des scientific management in Gewahrsam. Denn bei beiden Anbietern erstellt das fleißige Volk der Texter und Designer Abertausende an Gebrauchstexten, Artikeln, Übersetzungen und Ratgeberbeiträgen. Das mag aus der Sicht von jemandem, der seine Auftraggeber bei den finanzstarken, parteiunterwanderten öffentlich-rechtlichen Zwangsmedien weiß, ein legitimes Herabschauen auf die Niederungen mediokrer Geschäftsmodelle sein. Zu recht wird auf diese Weise die digitale bohème auf den rechten Platz auf der Hühnerleiter der Arbeitsbienen verwiesen. Aber ist es inhaltlich in irgendeiner Weise eine neuartige Erkenntnis? Der Taylorismus als Extremform der entfremdeten Arbeit ist ja nicht dadurch besonders hervorzuheben, dass ihm Leute freiwillig anheim fallen. Die engen Vorgaben in Zeit und Umfang sind hier weniger charakteristisch – eigentlich sogar eher abwesend, “one best way” ist daher eher zu negieren. Das Zerlegen eines Prozesses in extrem fragmentierte Einzelschritte passiert gerade nicht, weil möglichst viele Schritte direkt in die Verantwortung der freiberuflich arbeitenden Arbeitsbiene verlegt werden. Und zuguterletzt: Die demokratiefeindliche Art der Vereinzelung der Arbeiter haben diese sich selbst ausgesucht und bevorzugen offenbar das anonyme Arbeitsumfeld im Web. Und die Disponibilität der einzelnen Arbeitskräfte ist eher deren freiem Willen als dem digitalen Fließband geschuldet…

Möchte man also auf solche prekären Arbeitsverhältnisse aus der Premium-Sicht eines Auftragnehmers monopolistischer Content-Anbieter herabsehen, dann würde sich die Perspektive eines konstruktiven Blicks in die Zukunft anbieten. Das Gegenteil ist der Fall: Allein die Tatsache, dass Endert uns die Interpretation anbietet, dass eine zweite stählerne Zeit heraufdämmert, in der nicht Stahl sondern Contentbarone ihre Villa Hügel errichten, könnte schon sehr viel früher ihren Anfang genommen haben. Genau genommen beschreibt Endert damit eigentlich eine Content-Produktion, die mit dem Web im Untergehen begriffen sein könnte und deren Blütezeit mit Namen wie Mohn, Burda und Springer beschrieben wäre. Dass sich nun die oben benannten Anbieter anschicken, diesem alten Content-Adel Tausende entlassener Contentbienen quasi artikelweise zu vermieten, erinnert auch eher an die Dämmerung der Leiharbeitsfirmen und weniger an den alten Ford, der seinen Fließbandarbeitern damals ungeheuer hohe Löhne zahlte. Es könnte einem so vorkommen, als wenn die neue Arbeiterschaft einfach aller sozialer Errungenschaften beraubt seien und dies auch noch als Freiheit empfänden. Die demokratische Potenz des Netzes könnte sich also gar nicht entfalten, weil allein die Abwesenheit der Stechuhr und der Besitz an den Produktionsmaschinen die digitale bohème dazu verleitet, einer Simulation von Selbstbestimmung zu erliegen, die durch freie Meinungsäußerung ein derart dröhnende Kakophonie inflationiert, dass die Nachfrager sich wieder dem überschaubaren Angebot der wenigen Contentbarone zuwenden.Warum nun aber immer noch alle glauben, dass das Kapital keiner normativen Setzung unterliegen soll, bleibt genauso unklar wie eine noch immer ausbleibende Begründung des ökonomistischen Weltbildes. Es scheint, dass die Grundlage des Gehorsams naturrechtlich anerkannt wird, also wäre das Kapital seine Willkür einfach eine Art Naturgewalt. Dieser zivilsatorische Offenbarungseid ist aber mitnichten den Textern und freien Journalisten anzulasten. Es ist ein Schiffbruch der gesamten Sozial- und Geisteswissenschaft des Webzeitalters. Bildnachweis: western4uk

July 19 2010, 10:26am

Clay Shirky über Sozialkapital und Social Media

Talk von Clay Shirky auf TED.com. Er spricht über die Wichtigkeit von Sozialkapital und darüber, dass es Sozialkapital und nicht so sehr Technologien sind, das die Welt der Medien und das soziale Miteinander durch und mit Medien verändert. Er gibt dazu zahlreiche teils bekannte, teils unbekannte Beispiele. Toll ist wie immer die Klarheit seines Vortrags. So go and watch….

February 22 2010, 9:45am

Clay Shirky über Sozialkapital und Social Media

Talk von Clay Shirky auf TED.com. Er spricht über die Wichtigkeit von Sozialkapital und darüber, dass es Sozialkapital und nicht so sehr Technologien sind, das die Welt der Medien und das soziale Miteinander durch und mit Medien verändert. Er gibt dazu zahlreiche teils bekannte, teils unbekannte Beispiele. Toll ist wie immer die Klarheit seines Vortrags. So go and watch….

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July 10 2009, 9:16am

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