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Online Communities

Eine prägnante Präsentation zum Community-Building:

February 8 2011, 9:45am

Marken: Firma, Social Media und die Mitarbeiter

Seien wir doch ehrlich. In den frühen Tagen von Social Media gab es auf beiden Seiten der Medaille arge Anpassungsprobleme, die nicht selten durch persönliche Schwächen begründet waren, die es auch schon vor dem Web gab. Mitarbeiter plauderten Geheimnisse über ihren Chef aus oder demütigten ihn öffentlich und Firmen haben das Web benutzt um eine Art Freundlichkeit und Menschlichkeit zu simulieren, die nie existierte. Damit sind ihnen dann Informationen zugespielt worden, die nicht selten zu Entlassungen führten. Die Markenführung, noch immer der heilige Gral der BWL-Kreuzritter aus Mannheim und von anderswo, ist zu einem Instrument des Kontrollzwangs verkommen. Das Web 2.0 hat diese Tendenz eher forciert als abgeschwächt. Bei mashable hat man sich so seine Gedanken gemacht, wie man sowohl marken- als auch menschenfreundlich im Web agieren kann…

  1. Mut statt Richtlinien Nach der andauernden Flut von Richtlinien ist es nun zu einer neuen Einsicht gekommen. Manager ermutigen Mitarbeiter zu einem offenen und sozial verträglichen Umgang mit der Marke oder Firma im Web. Wir sind Menschen, ist offenbar die Einsicht. Eigentlich müsste es längst klar sein, dass das, was früher im zwischenmenschlichen Umgang zählte auch im Web hilfreich und zielführend ist. Eigentlich braucht keiner wegen des Web 2.0 das Red neu zu erfinden, wenn, ja wenn man auch schon innerhalb der Firma verstanden hat, dass das 19. Jahrhundert vorbei ist und hier demokratische Verhältnisse herrschen. Wer gute Leute einstellt und sie gut behandelt, braucht überhaupt keine Angst vor offener Kommunikation im Web zu haben.
  2. Gib dem Affen Zucker Wer seine Leute kurz hält mit Tools und Werkzeugen oder nur ganz bestimmte Plattformen erlaubt, wird auf wenig Gegenliebe stoßen. Hören Sie doch auf Ihre Mitarbeiter, was sie wie nutzen wollen. So kann man oft schneller auf neue Trends und Tools reagieren, weil die Leute selbst das Ohr an der Entwicklung haben. Besser beobachten als beschränken. So erfährt man allein durch die Nutzung, welche Tools gerade im Trend sind und auf welche Weise gebraucht werden sollten. Dazu gehört dann auch eine hilfreiche Sammlung an How-Tos, also Anleitungen für diejenigen, die sich mal an einem Kanal wie twitter oder in einer bestimmten Community-Plattform probieren wollen. Lieber helfen als begrenzen.
  3. Fans werden Freunde Im direkten Umfeld einer jeden Firma gibt es immer Leute, die eine Marke, Produkte oder einen Geschäftsbereich besonders bevorzugen. Warum sollten die nicht die Chance haben auf der Fanpage von Facebook oder in Foren eine besondere Rolle zu spielen als Moderator, Evangelist oder einfach als Helfer. Kleine Geschenke und spezielle informationen erhalten die Freundschaft. Dazu braucht man natürlich ein pfiffiges Community Management, das die meisten Marketingabteilungen bisher nicht abdecken konnten. Es muss dort also menscheln und nicht Exceln. Königsdisziplin: Warum beteiligen Sie Ihre Mitarbeiter eigentlich nicht aktiv an der Markenbildung? Gudielines und Hilfestellungen sind schön. Eine offene Gesprächskultur ist Gold wert. Aber wenn jemand eine Firma und ihre Produkte besonders gut kennt, dann sind es die festen und freien Mitarbeiter. Was spricht also dagegen sie beim Auf- oder Umbau einer Marke und ihrer Produkte zu beteiligen? Wenn die Mitarbeiter also als ganz normale Menschen teilnehmen am Profil, dass sie gemeinsam aufbauen, dann stärkt das intern das Vertrauen und extern die Glaubwürdigkeit. Ganz nebenbei stärkt es die compliance im Unternehmen und ist eine sehr günstige und wirkmächtige Form des retention management. Bildnachweis: webjmcorg

July 30 2010, 10:01am

Management-Berater: Das große Gefasel

Kaum hat jemand erfolgreich das Thema Banken und Finanzkrise aus der Öffentlichkeit entfernt, springen auch schon die ersten virtuosen Faselmeister in die offen stehende Bresche. Es dauert für den Steuerzahler mindestens 20 Jahre, um die Schäden der Bankenkrise abzuzahlen. Schon heute verdienen die meisten Banken wieder fast soviel wie vor der Krise. Und sie haben jetzt ein bombensicheres Risikomanagement. Den Staat. Und nun treten die großen Namen auf den Plan und beginnen das große Einpeitschen wie seinerzeit als das libertäre Mantra des staatlichen Rückzugs auf allen Kanälen erklang. Der Erste, der sich aus den Büschen traut, ist der allseits beliebte Fredmund Malik, Gründer und Leiter des Malik Management-Beratungsunternehmens in St. Gallen. Auf die Frage im Interview auf buchreport.de, ob die aktuellen Bedingungen den Rahmen für Managemententscheidungen ändern, antwortet er mit einem dreifachen “Komplexität”. Ein Mega-Trend ist die Komplexifizierung der Welt, d.h. das Entstehen der neuen Welt hochdynamischer Systeme und der Komplexitätsgesellschaft. Das bedeutet das Ende von Gewissheit, Vorhersehbarkeit und herkömmlichen Mitteln der Unternehmenslenkung. Aha. Was genau war wann eine Gewissheit? Gab es jemals irgendjemanden, der im ökonomischen Umfeld Gewissheiten erkannt hatte? Würde das den Primat der Wahrscheinlichkeitstheorie erklären? Würde das die Binse erklären, die da sagt, der Aktienmarkt besteht zu 50% aus Psychologie? Wenn Märkte jemals vorhersehbar gewesen wären, wären wir alle Risikokapitalgeber gewesen, weil es nie ein Risiko gegeben hätte. Herkömmliche Mittel der Unternehmenslenkung werden immer dann abgeschafft, wenn neue Vorstände berufen werden. Die Unternehmenskultur einer Firma ändert sich ständig aber immer nur im Zeitlupentempo. Firmen lassen sich ähnlich lenken wie große Containerschiffe, jede Lenkbewegung wird erst mit enormer Verzögerung eine Wirkung zeigen – außer Entlassungen. Mit Verlaub, diese Erklärung ist weitgehend inhaltsleer. Deshalb wird er offenbar nochmal formuliert: Ein weiterer Mega-Trend ist die Entstehung gänzlich neuer komplexitätsgerechter Lenkungs-, Leitung- und Führungssysteme für Organisationen.
Wirklich spannend, wird es dann in einem kleinen Zusatz, der eine postdemokratische und posthabermasche Grundhaltung verrät:

Der kleinste gemeinsame Nenner und diesem entsprechende Kompromisse genügen heute nur noch selten für die Lösung politischer Probleme. Kaum fragt man jemanden nach Managemenentscheidungen, schon landet er bei der Politik. Man versteht langsam, warum die teuren PR-Agenturen, die man uns als politische Parteien verkauft, längst auf internationale Anwaltskanzleien zurückgreifen muss. Denn Managemententscheidungen sind offenbar neuen Gesetze. Man nennt das auch “profit by regulation”. Die Verlage führen das gerade mit dem Leistungsschutzrecht an allen deutschen Bühnen auf. Wirtschaft und Gesellschaft gehen durch eine Periode des vielleicht tiefgreifendsten Wandels, den es je gab. Die aktuelle Krise, in ihrer Natur weitgehend missverstanden, sind die Geburtswehen der neuen Welt. Und was glaubt der geneigte Leser, was movens und agens dieser neuen Welt sind? Der wichtigste Treiber des Wandels ist die immense Komplexität der vernetzten Systeme, die rund um die Welt ihre Dynamik entfalten. Wenn jemand mehrfach auf multikausale Zusammenhänge eines ganzen Konglomerats an Teilproblemen angesprochen wird und permanent mit einem einzelnen Begriff antwortet, der auch noch derart schwammig ist, wie der der Komplexität, dann wird es Zeit, genauer hinzusehen. Der Begriff erklärt sich aus einem Modell der gesamten Welt, das man aus der Biologie entlehnt hatte. Dort führte man das große Gesamte unserer bekannten Welt, also Natur und Kultur auf Elemente und Strukturen zurück, die durch ein Etwas organisiert werden. Man erkennt daran, dass die Erklärungspotenz dieses Modells vor allem daran scheitert, dass schnell sehr viele Elemente und Strukturen zusammengefasst werden. Kategorienfehler bleiben nicht aus und was noch bedeutsamer ist, die Organisation als wichtigstes, weil ordnendes Moment, kann ab einer bestimmten Menge an Elementen und Strukturen gar nicht mehr erkannt, ermessen oder in Relation gesetzt werden. Genau dann spricht man von Komplexität. Man könnte also sagen, dass die Theorie der Systeme die Grenze ihres Erklärungshorizonts im diffusen Begriff der Komplexität zur Stärke umdefinieren. Daher erklärt sich auch, dass Komplexität je nach Wissenschaftsgebiet oder Forscher völlig unterschiedlich definiert und begriffen wird. Es scheint sich dabei eher um eine Art Glaubenscredo zu handeln. In der Wirtschaftstheorie ist Komplexitätsmanagement der Einbruch der Historie, also der Zeiteiste in das Lenkunsggeschehen, denn man erkennt darin ein Modell der Dynamik, das in der Philosophie schon lange Kontingenz heißt. Und dieses ist nichts anderes als das Eingeständnis, dass man kausale Zusammenhänge eher als zufällig denn als erklärbar darstellt. Schlichte Menschen, die nicht 5000€-Tagessatz verdienen nennen dies Ungewissheit.

Auf dieser Basis der Ungewissheit rät Malik der Medienbranche zu Folgendem: Die Herausforderung auf einen Satz gebracht und keineswegs nur für die Medienbranche: Doppelt so gut funktionieren – mit der Hälfte des Geldes. Für herkömmliches Denken ist das zwar unvorstellbar, aber es entspricht im Kern den Leistungsfortschritten in vielen anderen Bereichen, z. B. in Technik und Medizin. Wer etwa in Kategorien des früheren Telefons denkt, wird die Welt des Handys nicht für möglich halten. Das Unmögliche von heute ist häufig der selbstverständliche Standard von morgen.

Ich denke, dass das geistige Niveau meiner Leser an dieser Stelle um einige Größeneinheiten unterschritten wird. Ich freue mich, dass Herr Malik ab jetzt die doppelte Zeit für die Hälfte des früheren Honorars arbeitet (also zwei Tage arbeiten für einen halben Tagessatz). Aber ich befürchte, dass eine Übertragung dieser genialen Idee an der Wirklichkeit scheitert. Wenn das ein berühmter Managementpapst öffentlich verbreiten läßt, dann ist klar, warum es aktuell so ist, wie es ist.

Bildnachweis: flickr

March 16 2010, 10:00am

Wir sind, was andere bloggen!

“Wer hat denn DIESES Foto gemacht?” Ein verdrossener Klick und das Fotoalbum blättert weiter. “Das glaube ich nicht. Es wurde wirklich überall fotografiert…” Ärgern über unvorteilhafte Fotos, das gehört dazu zum Leben der Promis und Hollywood-VIPs, die tagtäglich Hunderte veröffentlichter Fanfotos entdecken. Nur zum Leben der Promis? Schon lange nicht mehr. Das Paparazzi-Prinzip betrifft schon längst auch ganz normale, durchschnittliche Menschen wie dich und mich. Willkommen im Netz!

Heute erleben wir die Folgen von allgegenwärtigen Digicams, Handys und Online-Exhibitionisten. Ob Konferenz, Party, Stammtisch, Klassenfahrt, Geschäftsausflug, Hochzeit oder Beerdigungen, eines ist sicher: Am Ende gibt es einen Haufen Fotos aller Teilnehmer. Neu in diesem Zeitalter ist, dass wir uns so total, digital nahe stehen, dass wir keine gedruckten Fotoalbumen basteln. Wir laden sie sofort ins Netz und schicken die Links rum, damit alle Freunde sie sehen - und viele Fremde. Gefangen in radikaler Transparenz: Das “Partizipatorische Panoptikum” Jamais Cascio (Worldchanging) hat dafür einen Namen, er spricht vom Partizipatorischen Panoptikum. Das etwas ungelenke Wort leitet sich ab von medialer Teilhabe (Partizipation) einerseits, vom Konzepts eines (nie wirklich gebauten) voll überwachten Gefängnisses des 18. Jahrhunderts (Panoptikum) andererseits. Cascio beruft sich auf David Brins Buch “The Transparent Society” und Steve Manns Aufsatz “Sousveillance“, der Überwachung der Überwachung von unten, Grassroots-Überwachnung. WIRED nennt all das: radikale Transparenz. Die Idee hinter dem “Partizipatorischen Panoptikum”: Durch die Verbreitung von Kameras und Aufnahmegeräten, deren Inhalte online veröffentlicht werden, entsteht ein umfassendes Profil jedes Bürgers. Totale Überwachnung - freiwillig Einen wichtigen Unterschied zur Situation der Gefangenen im Panoptikum gibt es aber: Wir werden wir nicht gegen unseren Willen überwacht. Wir dokumentieren uns selbst und unsere Umwelt freiwillig. Und auch wenn es in der Onlinewelt so schlimm wie im Überwachungsgefängnis natürlich nicht steht, so hat das digitale Panoptikum doch einen dicken Haken: Niemand kann sich komplett entziehen. Selbst wer nicht aktiv ist im Netz, wird beobachtet (wie auf Rotten Neighbors), fotografiert (Street View Fun) oder aufgezeichnet (Sonic City). Unser Ruf und Profil setzen sich online durch tausende Links, Bilder und Referenzen zusammen. Wir sind, was andere bloggen. Was können wir tun? Wir können davon ausgehen, dass Kameras immer besser, billiger und vor allem immer zahlreicher werden. Online Foto- und Videoplattformen werden immer größer. Blogging wird immer mehr zum Mainstream. Anders gesagt, unsere Leben werden immer stärker dokumentiert, damit müssen wir leben. Aber wie? Abmahnungen zu schicken, um unvorteilhafte Bilder aus dem Netz löschen zu lassen, dürfte wenig helfen. Wie können wir dennoch nachts ruhig schlafen? Eine transparente Gesellschaft hat durchaus auch Vorteile, zum Beispiel soziale Kontrolle. Wenn wir wissen, dass unsere Worte und unser Gesicht weit und breit im Netz veröffentlicht werden, dann machen wir uns Gedanken über unser Handeln, unseren Ruf und unsere Verantwortung. Gesunder Menschenverstand und einfache Faustregeln können helfen, unangenehme Situationen zu vermeiden:

Sei fair. Du hast ein bloßstellendes Foto gemacht. Lohnt es sich wirklich, das Bild hochzuladen? Halte dich an die goldene Regel und verwende nur Inhalte, die du auch von dir selbst gerne online sehen würdest. Respektiere die Privatsphäre. Du hast oft Gelegenheit, die intimere Seite anderer Menschen zu dokumentieren. Im Zweifelsfall gilt: Frage das “Opfer” vorher, ob ein Foto klargeht. Trackback. Die Währung der Onlinewelt ist der Hyperlink. Wenn du Fotos oder Videos von anderen veröffentlichst, sage ihnen wo und frage sie, wie du am besten zu ihnen zurück linken kannst: Blog, Twitter, Facebook? Gewissenhaftes Tagging. Verwende Tags. Wenn Namen oder Beschreibungen fehlen, ergänze sie einfach per Tagging. Das gilt natürlich nicht nur für deine eigenen Inhalte, sondern auch für die Fotoalben deiner Freunde. Gemeinsames Taggen ist eine der treibenden Kräfte im Web 2.0. Hilft mit, all die Fotos wirklich nutzbar zu machen.

Die Zeit der Anonymität ist vorbei, jeder hinterlässt digitale Spuren. Das Internet vergisst nichts. Wir sollten das Beste daraus machen. Denn zumindest eines ist klar, wir haben endlich eine Antwort auf die Frage: Quis custodit custodes - wer bewacht die Wächter? Ganz einfach: Wir alle. Bildquelle: nolifebeforecoffee (Creative Commons, by 2.0)

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December 16 2009, 8:01am

Twitter-Management mit HootSuite

Intensiv- und Profitwitterer entwickeln mit der Zeit eine Twitterstrategie, bei der es darum geht mit verschiedenen Accounts, zu bestimmten Uhrzeiten, bestimmte Tweets abzusetzen und gleichzeitig die Übersicht über Follower, Replys, direct Messages etc. zu behalten. Mit dem Webfrontend von Twitter selbst stösst man hier schnell an Grenzen. Diverse Clients und Webservices von Drittanbietern sind bereits auf dem Markt, die das Twitter-Management erleichtern und unterstützen. Einer dieser Dienste ist HootSuite. Wie funktioniert HootSuite? Nach dem obligatorischen Anlegen eines Accounts lassen sich in HootSuite mehrere Twitteraccounts importieren, die dann zentral über HootSuite verwaltet, mit Inhalten befüllt und über das Statistik-Tool beobachtet und systematisch ausgebaut werden können.

Die Webdarstellung erinnert dabei ein wenig an die Spaltenansicht von Tweetdeck. Am Seitenkopf sind sehr übersichtlich als Tabs dargestellt die einzelnen Accounts angeordnet, so dass man leicht hin- und herspringen kann. Mit dem Auswertungstool von Hootsuite lässt sich der Erfolg der eigenen Tweets messen. Zum Beispiel wird dabei auch berücksichtigt, ob Links, die man getwittert hat auch tatsächlich geklickt wurden. Das gibt wertvolles Feedback auf die eigene Twitterstrategie. Weitere nützliche Funktionen von Hootsuite sind die Multiautorenfunktion inklusive Rechtemanagement. Das heisst, es können mehrere Autoren über Hootsuite twittern und der Admin kann dabei unterschiedliche Rechte an die Ko-Twitterer vergeben. Zeitversetztes Twittern ist ebenfalls möglich sowie die automatische Bespielung der eigenen Twitteraccounts via RSS. Auch schön: Eine Integration mit Ping.fm ist möglich. An wen richtet sich Hootsuite? Für den Freizeit- und Gelegenheitstwitterer ist Hootsuite sicherlich nicht gedacht. Wer des Twitterns willen twittert und kein spezielles Interesse an Reichweitenmaximierung hat, braucht diesen Dienst nicht. Wer aber Twitter als Teil des Selbstmarketings bzw. der Unternehmenskommunikation einsetzt, wird sehr wohl einen großen Nutzen aus Hootsuite ziehen können. Insbesondere das Statistik- und Auswertungstool ist hier sehr hilfreich. Blogpiloten-Fazit: Ein ansprechend und übersichtlich gestalteter Webservice für professionelles Twitter-Management. Die Multiautorenfunktion sowie die Möglichkeit für statistische Auswertungen und die damit verbundene Reichweitenmessung machen Hootsuite zu einem interessanten Tool für Profitwitterer, die strategisches Microblogging betreiben wollen. Zwar spielen Dienste wie Hootsuite hier sicher auch Spammern in die Hände, aber mit denen muss man leider leben, egal ob mit oder ohne Hootsuite.

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