Wenn das Erdöl knapp wird, kann man stattdessen auch Kohlendioxid verwenden, wenn man es eben kann. Wie das geht, wird in dem Film gezeigt.
Lifestream » green-living
Videotipp: Kohlendioxid statt Öl
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January 30 2012, 12:00pm
How Green is your Internet?
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When you use the internet have you thought just how much energy you’re using? This story may give you some idea of just how much energy the wired world sucks down… (via @mlaaff)
June 22 2011, 10:30am
Von glücklichen Socken und bunten Füssen
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Wie lange haben wir sie beschimpft und ihre Träger ausgelacht: Socken in Sandalen, Socken in Sneakern, Socken überhaupt. Doch jetzt sind sie zurück; als Modeaccessoire der Saison sind sie nicht wegzudenken. Man wie frau trägt Socke. Natürlich nicht die klassische, weiße Tennissocke in der Gesundheitslatsche. Wir sprechen von fröhlichen bunten Strümpfen in allen Farben des Regenbogens, die man entweder zu Oldschool-Sneakern oder zu farbenfrohen Plateausandalen kombiniert. Doch woher der plötzliche Wandel? Wer hat die alte Miefsocke zum kultigen Trendstrumpf gemacht? Wir sind der Frage nachgegangen und haben die Antwort in Schweden gefunden. In einem Land, aus dem uns bereits aus Kindertagen ein Mädchen bekannt ist, die mit ihren verschiedenfarbigen, geringelten Strümpfen Furore machte. Zufall? Oder stand Pipi Langstrumpf hier doch Pate? Wir denken schon, aber hier kommt die ganze Geschichte zweier Männer, die auszogen, die Socken zu revolutionieren.
Als Viktor Tell und Mikael Söderlindh an einem trüben Tag im Frühjahr 2008 die Idee zu Happy Socks hatten, wussten sich noch nicht, welche Trendlawine sie lostreten würden. Unter dem grauen schwedischen Himmel beschlossen sie, eine einfaches und alltägliches Produkt wie die Socke bunter, schöner und fröhlicher zu gestalten. Heute, drei Jahre später, umfasst ihre Kollektion eine nahezu endlose Fülle an Modellen und Designs in den unterschiedlichsten Farbkombinationen. Materialien und Texturen. Socken und Strümpfe, kariert, geringelt oder getupft; da bleiben keinen Wünsche offen. Dabei hatten die beiden ursprünglich mit Socken gar nichts mehr am Hut. Viktor Tell arbeitete als Grafikdesigner und Illustrator, bevor er dann Kreativdirektor seiner eigenen Firma wurde. Mikael Söderlindh, der heute die operative Seite von Happy Socks betreut, arbeitete zuvor über 10 Jahre in der Werbung. Heute verkaufen die beiden ihre Happy Socks in mehr als 40 Ländern, Tendenz steigend. Dabei war es am Anfang gar nicht so einfach, einen Hersteller für die farbenfrohen Mustersocken zu finden. Zu aufwendig fanden die meisten erfahrenen Hersteller die gemusterten Beinkleider, und damit zu teuer in der Produktion. Ein türkischer Hersteller war dann doch von der Idee begeistert und produziert bis heute die immer erfolgreicheren Happy Socks. In diesem Sommer hat sich das Duo zum ersten Mal Umweltfreundlichkeit auf die Fahne geschrieben und die Reihe Hemp & Recycled Yarn Socks auf den Markt gebracht. Auch viele Sockenträger machen sich angesichts des hohen Baumwollbedarfs Sorgen um ihren ökologischen Fußabdruck und suchen umweltfreundliche Alternativen zur klassischen Baumwolle. Denn der Anbau von Baumwolle ist aufwendig und anstrengend für die Umwelt. Die neueste Entwicklung bei Happy Socks die Hanfsocke. Hanf ist einer der umweltfreundlichsten Rohstoffe, die unser Planet hervorbringt. Er wächst anspruchslos und schnell in allen möglichen Klimata. Dazu benötigt er wenige Pestizide, da er sehr widerstandskräftig ist und verursacht somit auch ausgesprochen wenig Umweltverschmutzung. Happy Socks benutzt für seine Hanf-Linie Hanf aus Ägypten vermischt mit recycelten Fasern. Wir sind uns sicher, das hätte auch Pipi gefallen und sicher trägt auch sie gerade ein Paar Happy Socks. P.S. Die Fotos aus dem aktuellen Lookbook hat übrigens Backyard Bill geschossen, von dem wir bald mehr hören werden.
June 6 2011, 9:30am
Cognitive Cities Conference
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Städte, Städte überall: Im Jahr 2050 werden drei Vierten der Weltbevölkerung in Städten oder Megastädten leben. Zwischen Massenarmut und Slums einerseits, High-Tech und nachhaltiger Lebensführung andererseits gibt es eine ganze Reihe großer Herausforderungen für uns alle. Glücklicherweise gibt es auch jetzt schon smarte, kreative Lösungansätze für einige dieser Fragen. Heute werden die Weichen gestellt für die Zukunft der Städte. Und genau darum geht es bei der Cognitive Cities Conference (#CoCities) am 26./27. Februar 2011 in Berlin. 20 Netzpiloten-Leser kommen günstiger auf die Konferenz: Einfach hier mit dem Discount-Code “netzpiloten” ein Ticket bestellen. Details nach dem Sprung.
Hier treffen sich Technologiebegeisterte, Forscher, Geeks, Stadtplaner, Designer, Architekten und all diejenigen, die sich für die Zukunft unserer Städte begeistern können. Die Sprecher kommen aus aller Welt und werden spannende Projekte und Erfahrungen aus ihren Fachdisziplinen mit dem Publikum teilen. Zugesagt haben u.a.: Adam Greenfield (Urbanscale), Dannie Jost, Georgina Voss (Homesense), Juha van’t Zelfde (Vurb), Matt Biddulph (Nokia), Same Niemelä (Nordkapp), Ton Zijlstra (FabLab.nl), Vini Tiet (ICADE) und Warren Ellis (warrenellis.com). Durch das Programm führt Ben Hammersley von WiredUK. Tag 1 ist komplett auf Englisch, ein Ticket kostet regulär 99 Euro, Tag 2 ist gratis und findet an verschiedenen Locations in Berlin statt.
February 14 2011, 11:06am
Heldenmarkt, ein nachhaltiger Erfolg
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Bio, Recycling und Fairtrade: am 13. Und 14. November wurde der Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin zur nachhaltigen Zone. Der zweite Heldenmarkt zog 5000 Besucher an und die Schlange vor der Tür ging zeitweise bis über die Straße. Das breite Angebot der Aussteller reichte von Bio-Lebensmitteln und veganer Kosmetik bis zu nachhaltiger Kleidung und Recycling-Möbeln. Zudem gab es Informationsstände von Dienstleistern, beispielsweise für grünen Geldanlagen, wie der GLS-Bank oder dem Baumsparvertrag.
Insgesamt 102 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihre Produkte vor und klärten die Besucher über verschiedenste nachhaltige Ansätze auf. Im Rahmenprogramm gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen für Klein und Groß sowie eine Vortragsreihe mit Berichten über Trinkwasser oder . Mein persönlicher Favorit war der Vortag über Bienenhaltung und Berlin als Bienenparadies. Einige meine Lieblingsprodukte vom Heldenmarkt möchte ich auch noch vorstellen, natürlich ist das nur eine kleine Auswahl des großen Angebotes.
Dieses Gerät habe ich am Stand von Elemental gefunden. Was aussieht wie die Rose vom kleinen Prinzen unter der Glasglocke ist ein ökologischer Luftreiniger. Andrea Air heißt das futuristische Stück und es enthält ein preisgekröntes Filtersystem, das aus einer normalen Zimmerpflanze einen vollbiologischen Luftreiniger macht. Und Abends lässt es sich noch effektvoll beleuchten.
Als Upcycling nennt man wohl das, was Lockengelöt betreibt. Die Hamburger werten gebrauchte Gegenstände auf, indem sie sie einem neuen Gebrauch zuführen. Direkt aus St. Pauli kommen auch diese charmanten Öffner, die in ihrem früheren Leben einmal Kickerfiguren waren. Es gibt sie, wie hier, als Korkenzieher, aber auch als Flaschenöffner. Kann man beim nächsten Hertha Spiel stillvoller sein Bier öffnen?
Grüne Elektronik, vom USB-Stick bis zur Dynamo-Taschenlampe gab es bei Vireo. Aus Materialien wie Holz oder Bio-Mais-Paste gab es gleich eine ganze Reihe formschöner und umweltfreundlicher Produkte, von denn ich noch nie gehört hatte. Besonders angetan hat es mir diese Massivholz-Tastatur, die gleich in drei verschiedenen Holzsorten daher kam.
Meine Mädchenseele hat sich sofort in die recycelten Notizhefte, Tagebücher und Reisejournale von Sukie verliebt, die ich bei schœner.wærs.wenns.schœner.wær am Stand gefunden habe. Ihr farbenfrohes Innenleben macht jede Notiz zum Erlebnis. Die vielen anderen schönen Produkte von ihrem Stand gibt es glücklicherweise auch im gleichnamigen Concept Store in Berlin, Kreuzberg.
Das sind natürlich nur einige der vielen schönen Produkte, die es auf dem Heldenmarkt zu sehen und zu kaufen gab. Wer jetzt neugerig geworden ist: Der nächste Heldenmarkt ist bereits in Planung: Er wird am 26./27. März 2011 wieder im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof stattfinden. (Fotos; Silke Lambers, http://www.heldenmarkt.de)
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November 30 2010, 9:58am
Ökoführer: Bio in Berlin
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Jeder kennt inzwischen seinen Bioladen um die Ecke. Mein Bio-Bäcker ist zweimal links rum, der kleine Bioladen recht herum und der Biosupermarkt ein paar Meter die Strasse runter. Was aber, wenn ich andere ökologische Produkte suche? Solche, die man nicht an jeder Straßenecke findet, wie z.B. Bekleidung und Schuhe oder Möbel. Oder wenn mir nach einer Lidschattenfarbe sucht, die es im lokalen Bioladen nicht gibt? Oder ich Hochzeitskleid aus Hanf suche? Und zwar nicht im althergebrachten Müsli-Stil, sondern modern und bewusst. Ich habe inzwischen den perfekten Führer, um genau diese Geschäfte zu finden: Bio in Berlin. … Im Oktober 2010 frisch aus der Presse gekommen listet dieser Ökoführer alle wichtigen Geschäfte und Dienstleister in Berlin auf, die sich auf bewusste Produkte spezialisiert haben. Die Autoren Martin Blath und Traudl Kupfer arbeiten als Redakteure und Journalisten in Berlin und haben mit großer Sorgfalt Berliner Anbieter ökologischer Produkte und alle Brandenburger Bio-Höfe und Imkereien recherchiert. Sie sind aber auch der Frage nachgegangen, welcher Friseur konsequent mit natürlichen Produkten arbeitet und welche Eisdiele die Waffel mit Bioeiscreme füllt. Außerdem erklären sie, wo man Bio-Blumen für die ökologisch-denkende Liebste findet oder wer einem in Bio-Kochkursen sein Wissen über ökologisches Kochen vertiefen kann. Dieser kompakte Führer komprimiert nicht nur den Berliner Biomarkt, er zeigt auch unbekannte Möglichkeiten auf, seinen Alltag ökologisch bewusst zu gestalten.
Martin Blath/Traudl Kupfer Verlag an der Spree http://www.spreeverlag.de ISBN: 978-3-9809951-9-1 8,00 Euro (Foto: Silke Lambers)
November 1 2010, 10:02am
Ökoführer: Bio in Berlin
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Jeder kennt inzwischen seinen Bioladen um die Ecke. Mein Bio-Bäcker ist zweimal links rum, der kleine Bioladen recht herum und der Biosupermarkt ein paar Meter die Strasse runter. Was aber, wenn ich andere ökologische Produkte suche? Solche, die man nicht an jeder Straßenecke findet, wie z.B. Bekleidung und Schuhe oder Möbel. Oder wenn mir nach einer Lidschattenfarbe sucht, die es im lokalen Bioladen nicht gibt? Oder ich Hochzeitskleid aus Hanf suche? Und zwar nicht im althergebrachten Müsli-Stil, sondern modern und bewusst. Ich habe inzwischen den perfekten Führer, um genau diese Geschäfte zu finden: Bio in Berlin. … Im Oktober 2010 frisch aus der Presse gekommen listet dieser Ökoführer alle wichtigen Geschäfte und Dienstleister in Berlin auf, die sich auf bewusste Produkte spezialisiert haben. Die Autoren Martin Blath und Traudl Kupfer arbeiten als Redakteure und Journalisten in Berlin und haben mit großer Sorgfalt Berliner Anbieter ökologischer Produkte und alle Brandenburger Bio-Höfe und Imkereien recherchiert. Sie sind aber auch der Frage nachgegangen, welcher Friseur konsequent mit natürlichen Produkten arbeitet und welche Eisdiele die Waffel mit Bioeiscreme füllt. Außerdem erklären sie, wo man Bio-Blumen für die ökologisch-denkende Liebste findet oder wer einem in Bio-Kochkursen sein Wissen über ökologisches Kochen vertiefen kann. Dieser kompakte Führer komprimiert nicht nur den Berliner Biomarkt, er zeigt auch unbekannte Möglichkeiten auf, seinen Alltag ökologisch bewusst zu gestalten.
Martin Blath/Traudl Kupfer Verlag an der Spree http://www.spreeverlag.de ISBN: 978-3-9809951-9-1 8,00 Euro (Foto: Silke Lambers)
November 1 2010, 9:02am
Lifestyle Lektüre vom 29. Oktober 2010
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Kate Moss und Topshop gehen in die letzte runde: Die 14. Gemeinsame Kollektion wird auch das Ende der Kooperation beschliessen. Wer noch ein Kate Moss Original erstehen möchte bekommt bei This is Jayne Wayne einen Vorgeschmack. Und wer nicht nach London kommt: Der Online Shop schickt’s auch nach Deutschland.
Am 1. Juli 1979 erblickte er das Licht der Welt: Der Sony Walkman. Wie Lifelounge berichtet, hat sich der Elektronikhersteller jetzt entschlossen, das tragbare Musikwunder einzustampfen. Womit hören wir denn jetzt unsere Mixtapes? Klick auf MEHR…
Eine meiner Lieblingsideen ist Upcycling, d. h. aus bestehenden Materialien etwas noch schöneres machen, statt sie wegzuwerfen. Ecouterre stellt uns die erste Kollektion des Labels Piece x Piece vor, die genau dieses machen. Aus Stoffen, die sonst weggeworfen würden kreiert Designerin Elizabeth Brunner ihre Kollektion, das Beste: Jedes Kleidungsstück, das sie näht ist wirklich ein Einzelstück.
Hüte sind in, diesen Winter geht nichts ohne die richtige Kopfbedeckung. Ich habe nicht wirklich ein Hutgesicht und war sehr glücklich, als ich auf Refinery 29 einen Ratgeber mit den besten Hüten und wie man sie perfekt auf die Frisur setzt gefunden habe.
Nick Cave, Künstler und Designer aus Chicago, kreiert die buntesten und schönsten Kostüme. Behance zeigt uns eine Fotostrecke, die seine Kostüme mit High Fashion zusammenbringt: sieht einfach gut aus.
Handarbeiten sind zurück. Stricken und Sticken ist in wie seit Großmutters Zeiten nicht mehr. Besonders verliebt in den guten, alten Kreuzstich ist Kimberly Scola. Auf Chez Sucre Chez kann man ihre charmanten und dekorativen Arbeiten sehen.
Ich seh’ den Sternenhimmel: Drucke mit nahen und fernen Galaxien begegnen uns zur Zeit immer wieder. Wer sich traut, trägt dieses mit Sternen übersäte Kleid, das ich auf A Perfect Guide gefunden habe.
Ich liebe Eiscreme, sommers wie winters. The Selby hat jetzt eine Eisdiele in San Francisco porträtiert, die eine Reise nach Kalifornien noch nötiger erscheinen lässt.
Der ägyptische Architekt Karim Elnabawy hat ein Stromkraftwerk für Dubai konzipiert, das erneuerbare Energien erzeugen kann, wie uns Ecofriend zeigt. Es nutzt die rauen Wetterbedingungen mit starken Winden und hohen Sonnenstrahlung in der Wüste und wandelt diese in Energie um.
Der letzte Schrei: Diese Filzfiguren sind wirklich niedlich. Die Mischung aus Islamischen und modernen japanischen Einflüssen ist ziemlich einzigartig und spiegelt sich auch im Namen wieder: Islamik erklärt sich wohl von selbst, kawaii ist das japanische Wort für niedlich. Gefunden auf Coocoo Cafe.
(Fotos: http://www.ecouterre.com, http://www.lifelounge.com, http://www.thisisjanewayne.com, http://www.refinery29.com, http://www.behance.net, http://www.aperfectguide.se, http://www.chezsucrechez.blogspot.com/, coocoocafe.blogspot.com, http://www.ecofriend.org, theselby.com , http://www.aperfectguide.se/)
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October 29 2010, 10:03am
No Pressure
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Kennt Ihr die Kampagne 1010global.org, wo viele Länder freiwillige Aktionen unterstützen, um den Co2-Ausstoß um 10% zu verringern? Der britische Star-Regisseur Richard Curtis (Vier Hochzeiten und ein Todesfall) hat auch einen Spot dazu beigetragen. Obwohl die Engländer als humoriges Volk gelten, war ihnen dieser kleine Film zu…naja..geschmacklos. Sensible Naturen sollten also NICHT auf den Link MEHR klicken.
Quelle: SZ blog
October 7 2010, 9:38am
Keine Brücken aber Minenfelder für Erneuerbare
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Die Energieszenarien der Gutachter beinhalten bereits in den nächsten Jahren starke Einbrüche bei Wind- und Solarausbau. Sowohl der Neubau von Photovoltaikanlagen als auch die Installation von Windparks sollen drastisch abnehmen. Wie sehen das alles die Grünen? Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, erkennt in den Energieszenarien der drei Gutachter Bundesregierung nichts Gutes: Im Vergleich zu heute solle der jährliche Ausbau der Photovoltaik auf etwa ein Viertel gekürzt werden, bei Wind-Onshore soll auf rund ein Drittel. Nach 2020 solle der Ausbau der Photovoltaik und Windkraftanlagen mehr oder weniger zum Erliegen kommen. Dies liegt seiner Ansicht nach diametral im Gegensatz zu einem anderen Papier. Erst vor wenigen Wochen hatte die Bundesregierung unter der CDU/FDP-Koalition einen Aktionsplan für Erneuerbare Energien nach Brüssel verschickt. Darin war ein Ziel von 51 Gigawatt für Photovoltaik (Sonnenenergie) bis 2020 angegeben, was bereits eine Kürzung des derzeitigen Ausbaus beinhaltet hatte. In den jetzt von EWI, Prognos und GWS vorgelegten Szenarien wird nur noch von einem Ausbau auf 33 GW ausgegangen. Damit hätte Deutschland bereits Ende dieses Jahres rund die Hälfte installiert. Bis 2020 würden dann jährlich nur noch 1,6 GW zugebaut werden – weniger als die Hälfte des bisherigen Regierungsziels. Aus Sicht von Fell wäre dies das Ende der deutschen Solarwirtschaft, sollten sich diese Zahlen in der bevorstehenden EEG-Novelle widerspiegeln. Die Pläne der Bundesregierung beinhalten keine Brücken sondern Minenfelder für Erneuerbare Energien Noch drastischer sieht es beim Wind aus: Denn dann müsste der Wind-Onshore-Ausbau sogar auf 0,6 GW jährlich zurück gefahren werden. Zum Vergleich: Letztes Jahr wurden knapp zwei GW Windenergieanlagen zugebaut. Es ist daher kein Wunder, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor deutlich niedriger ausfallen wird, als dies vor kurzem noch nach Brüssel vermeldet wurde. Biomasseanlagen sollten nach 2020 gar nicht mehr gebaut werden, deutet Fell die drei Gutachter. Dies wäre auch das Ende der deutschen Biogaswirtschaft. Einen Ausbaustopp sehen die Studien auch für die Wasserkraft vor. Es ist auch kein Ausbau bei der geothermischen Stromerzeugung vorgesehen. Fell sieht auch einen grund für die vernichtenden Einschätzungen der Gutachter: Das konzernnahe Bundeswirtschaftsministerium hatte sich mit Erfolg dafür eingesetzt , dass konzernnahe Forschungsinstitute beauftragt werden. Mittlerweile hat sich sogar heraus gestellt, dass das EWI eine Art Subunternehmen von E.ON und RWE ist. Auerßdem war offensichtlich, dass die Bundeskanzlerin das Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung totgeschwiegen hat. Anlass für tiefes Misstrauen bot auch das Verhalten der Bundesregierung gegenüber den Parlamentariern: Alle Fragen nach den Rahmenbedingungen, die den Instituten mit auf den Weg gegeben wurden, wurden abschlägig beschieden. Das Schweigen schien strategischer Natur sein, denn selbst als der Zwischenbericht regierungsintern schon auf dem Tisch lag, wurden noch Fragen der Opposition damit beantwortet, dass noch gar nicht klar sei, was die Rahmenbedingungen für die Berechnungen seien. Das verfassungsrechtlich manifeste Befragungsrecht der Volksvertreter wurde aus Sicht von Hans-Josef Fell auf diese Weise ad absurdum geführt. Die Bundesregierung forciert Laufzeitverlängerungen der AKW zugunsten der Atomkonzerne. Es haben sich damit genau die Befürchtungen bestätigt, die schon früh im Raum standen: Die Laufzeitverlängerungspläne schaden massiv dem Ausbau erneuerbarer Energien. Laut den Grünen nimmt die Bundesregierung dabei auch in Kauf, dass statt der erhofften 500.000 Arbeitsplätze für Erneuerbare Energien bis 2020 eine Halbierung gegenüber heute stattfindet.
September 2 2010, 10:02am
Bioprotest in Brasilien –> Unterschriften erwünscht
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Freunde haben vor ein paar Jahren in dem kleinen Dorf Capanema bei Biobauern gearbeitet, die jetzt massiv in Schwierigkeien gekommen sind: In ihrer Bio-Sojaernte wurden Rückstände des Insektizids Endosulfan entdeckt, das aus den umliegenden nicht-biologisch anbauenden Gebieten herüber kam. In Deutschland und rund 60 weiteren Ländern ist das Insektizid längst verboten. Die Bewohner von Capanema sind in ihrer Existenz bedroht und fordern den Schutz ihrer Bio-Soja Produktion sowie das landesweite Verbot des Pestizids. Eine Unterschriftenaktion soll die Forderung stützen. Bitte hier entlang zu Chega.org
September 1 2010, 6:35pm
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