Ich bin zwar kein uneingeschränkter Befürworter von Google Street View (auch kein absoluter Gegner, sondern eher noch im Meinungsbildungsprozess befindlich), aber dieser ziemlich prozessorintensive HTML5-Film ist dermaßen inspirierend, dass ich Streetview doch ein wenig dankbar bin, dass es uns das Bildmaterial dafür geliefert hat. #WHOWEFFEKT #ganzgrosseskino
Lifestream » google
Der GoogleStreetView-Film
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September 2 2010, 12:46pm
Quo Vadis Google?
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Google kauft sich Bandbreiten bei Verizon. Mobile Bandbreiten. Was kann das bedeuten? Wer auf seinen Augen und Ohren sitzt, kann nicht die Zeichen der Zeit erkennen. Milliarden zukünftige Webnutzer werden nie einen PC oder ein Laptop benutzen. Außerhalb von Europa und den USA ist das Handy Portmonnaie, Buch, Fernseher und Nabel zur Umwelt. Es werden also über kurz oder lang fast ALL die Webinhalte mobil verschickt, die ein kaufinteressiertes Publikum erreichen wollen und sollen. Wer verkaufen will, wer Werbung machen will, wer umherschweifende Kunden einfangen und binden will, der muss diese Plattform für sich erobern. Klar, dass Google deshalb auch Entwickler für das mobile Gaming einkauft, wie jüngst Social Deck oder Firmen wie Anstro, die mobile soziale Netzwerke entwickeln oder gar Jambol, die ein mobiles Bezahlsystem in petto haben oder eben den Entwicklungschef mobile payment von paypal. Denn es ist vollständig egal, ob das Ding iPad, Wave, Humuqu oder Schikketakka heißen wird, mit dem die Leute zwischen 16 und 66 ständig im Netz ihre Freunde, Kollegen, Nachrichten, Feten, Einkäufe oder Datings koordinieren. Es ist einfach bequem, das Netz dabei zu haben. Jetzt müssten nur noch die Carrier mitspielen, und das unseelige DSL einfach fallen lassen und gleich und vollständig ein 4G oder 5G Netz flächendeckend anbieten, das ungefähr die 5fache Bandbreite von UMTS hat, das reicht vielleicht für grundlegende Anwendungen – wenn es dann auch bis zum platten Land reichen würde. Und wenn Streaming etwas schneller geht wegen der bis dahin ermordeten Netzneutralität, die es ja im mobilen Web eh nie gab, dann werden die Leute sogar verschmerzen, dass ihre E-Mail eine Minute länger dauert als früher. facebook mag sich bald ein dickes Stück vom Google-Kuchen abschneiden, ob sie schnell genug die Basis ins mobile Web finden werden, hängt davon ab, wo sie jetzt ihr neues Geld investieren. Google scheint da etwas profunder zu agieren. Die Tatsache, dass Google mit Voice und nun VoIP in googlemail sowie den Resten von Wave ebendort ein heißes Enterprise 2.0 und eine potentielle UCC-Plattform in Händen hält, macht die Sache noch mobiler als je. Wer wettet mit mir, dass im Jahr 2012 Android erstmals mehr Entwickler und Nutzer hat als das iOs von Apple? Ich setze eine Flasche Perrier Jouet! Ein Dom Perignon ist mir noch zu unsicher… Ich fände ja ein freies und netzneutrales mobiles Web mit DSL 32.000 Geschwindigkeit noch besser. Aber das wird dann der Anbieter weltweit und kostenlos umsetzen, der 2020 alle Googles und Apples einfach aufkauft als Reste der verfallenden Webarchäologie des frühen 21. Jahrhunderts. Bildnachweis: Lars Plougman
September 1 2010, 10:08am
Python versus Google
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Bei Peter Kröner entdeckt: Python versus Google. Sehr verzerrte Stimme, aber gute Ideen. Ich sag nur: “Stoppschilder davor anbringen”…
August 20 2010, 9:51am
Google stellt Wave ein
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Das war’s also mit Google Wave. Weil die “user adoption” nicht so angestiegen ist, wie erwünscht und wie es intern wohl der Fall war, wollen sie es nur noch als feature einbauen. Wahrscheinlich für ihre Enterprise 2.0 Initiative rund um Google Office Services. Zumindest erklärt das Urs Hölzle von Google im offiziellen blog.
But despite these wins, and numerous loyal fans, Wave has not seen the user adoption we would have liked. We don’t plan to continue developing Wave as a standalone product, but we will maintain the site at least through the end of the year and extend the technology for use in other Google projects. Wenn man sich zeitgleich den rasanten Anstieg von facebook ansieht, wird es mittlerweile spannend, darauf zu schauen, wann facebook denselben Werbekuchen wie Google futtern wird. Und noch wichtiger wird es, zu sehen, wer dann facebook das Wasser abgraben wird. Es könnte aber auch in die Richtung der Pessimisten gehen, die an den Jugendlichen erkannt haben wollen, dass das Web nur noch so etwas ist wie Strom oder Wasser. Benutzt jeder aber es gibt keine Menschenschlangen für den Kaufhäusern, wenn brandneue Duscharmaturen von Grohe in die Läden kommen oder rosa-glänzende 5fach-Steckdosen von Brennenstuhl.
Vielleicht haben wir ja Glück und der Zug zur comodity, also zur Alltagsware Web, läßt uns wieder mehr Spielraum. Denn dann wird der Fokus des Kapitals wieder weiterziehen in andere Gefilde wie Erneuerbare Energien, Elektroautos oder 9D-Fernsehen mit eingebautem Twitterclient und Riechsalzapplikation.
Vielleicht kommt dann ein alternder Larry Page auf die Bühne und verkauft uns nochmal eine Armbanduhr mit Minibeamer, die Navi, Telefon, Videorecorder und Blutdruckmessgerät in einem ist.
August 5 2010, 1:40pm
Googles Facebook-Killer
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Paul Adams, leitender Mitarbeiter in Googles UX-Team (User Experience) stellt in einer Mammut-Präsentation (216 slides) die Idee und Vorstellungen hinter Googles geplantem Sozialen Netzwerk dar:
The Real Life Social Network v2
View more documents from Paul Adams.
July 9 2010, 10:01am
Google vs. China: Schein und Sein
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Im Streit mit China um die Zensur seines Suchdienstes hat Google nur scheinbar nachgegeben. Google will seine chinesische Geschäftslizenz erneuern, um seinen Suchdienst weiter in China anbieten zu dürfen – und gleichzeitig chinesischen Nutzern über einen Umweg auch unzensierte Suchergebnisse zeigen. Google hat den chinesischen Behörden einen Scheinkompromiss angeboten: Bislang wurden chinesische Nutzer der Website google.cn automatisch zu Googles Dienst in der chinesischen Enklave Hong Kong weitergeleitet, der ungefilterte Suchergebnisse anzeigt. Jetzt müssen die Nutzer lediglich auf einen zusätzlichen Link klicken, um auf den ungefilterten Dienst zu gelangen, der nun über die Website google.co.hk läuft. Grund ist die gesetzliche Vorgabe, dass Unternehmen Web-Server in China nutzen und dass sie damit einverstanden sein müssen, bestimmte Informationen zu zensieren. Bietet Google also eine Website namens google.cn mit einem einfachen Link an, ist an dieser Website formalrechtlich zunächst nichts auszusetzen – außer China blockiert den Zugriff auf die unzensierten Inhalte bzw. den Link zu google.co.hk…
Googles Salamitaktik In der Praxis wird Googles Maßnahme für die chinesischen Nutzer keinen Unterschied machen. Sie können nur auf die Internetinhalte zugreifen, die die chinesische Firewall durchlässt. Zensiert werden beispielsweise Informationen zu Tibet, zur Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989 oder Wörter wie „Demokratie“. Fraglich ist aber, ob die chinesischen Behörden sich auf Googles Salamitaktik einlassen wollen – und nicht nur die Lizenz nicht mehr verlängern, sondern auch den Dienst in Hong Kong verbieten. Denn die Zensur ist eine genuine Voraussetzung für die Geschäftslizenz. Vorausgegangen war dem Zensurstreit eine breit angelegte Attacke auf die Google-Server Mitte Dezember. Nach Angaben der “Wall Street Journal” stahlen die Angreifer bei Google nicht nur wichtige Quellcodes, sondern verschafften sich auch Zugang zu anderen Google-Nutzerkonten von ausländischen Journalisten und chinesischen Menschenrechtsaktivisten. Neben Google waren allerdings mindestens 20 weitere große Unternehmen aus den Branchen Internet, Finanzen, Technologie, Medien und Chemie angegriffen worden. Sitten und Traditionen Der IT-Sicherheitsanbieter McAfee vermutete die Angreifer aufgrund des überaus geschickten Vorgehens in Regierungs- bzw. Militärkreisen. Die chinesische Regierung stritt allerdings jede Beteiligung ab – und verlangte: “Ausländische Firmen in China müssen die Gesetze unseres Landes befolgen und sich an die Sitten und Traditionen halten.” Google beschloss daraufhin, sich aus dem Chinageschäft nicht zurückzuziehen, jedoch seine Dienste nicht mehr zu zensieren. Hinter Googles Ankündigung, die Zensuranforderung nicht mehr befolgen zu wollen, steht daher nicht nur ein nobles Demokratieverständnis, sondern auch ein massives Sicherheitsproblem. Politische Komponente Der Fall hat auch eine politische Komponente: Google will sich chinesischem Recht nicht unterwerfen – und zu Hause in den USA ähnliche harsche Kritik wie die Unternehmen Microsoft und Yahoo einstecken müssen. Yahoo hatte vor Jahren die Identität von Yahoo-Kontoinhabern gegenüber den chinesischen Sicherheitsbehörden enthüllt, die dann prompt inhaftiert wurden. Microsoft war in Kritik geraten, da es einen „optimierten“ Baukasten für die Erstellung von Weblogs angeboten hatte, der Wörter wie „Demokratie“ automatisch ausfilterte. Beide Unternehmen hatten betont, dass sie sich rechtskonform verhalten hatten. Das „Berkman Center for Internet and Society“ der Universität Harvard schätzt, dass weltweit rund 40 Staaten den Internetzugang beschränken – zu den bekanntesten Ländern zählen neben China der Iran, Kuba und Usbekistan. Der in Weißrussland geborene Wissenschaftler Evgeny Morozov glaubt, dass die neue Internetkommunikationsdienste mindestens zweischneidig sind: Sie helfen Menschen in autoritären Staaten sich zu organisieren und zu mobilisieren, andererseits ermöglicht die neue Technik aber auch repressiven Regimes gegen diese Menschen vorzugehen. Er betont, dass die wachsenden Überwachungsmöglichkeiten moderner autoritärer Staaten von den Informationen in den sozialen Medien profitieren würden, da diese mit neuen und fortgeschrittenen Methoden des Dataminings analysiert werden könnten. Freiwilliger Verhaltenskodex Inzwischen gibt es den Versuch, die Prinzipien, die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt wurden, auch in der Praxis zum Leben zu erwecken. Yahoo und Microsoft haben inzwischen zusammen mit Google einen freiwilligen Verhaltenskodex zur Unterstützung von freier Meinungsäußerung unterzeichnet, den die von vornehmlich von amerikanischen Menschenrechtlern und Wissenschaftlern gegründete„Global Network Initiative“ (GNI) erarbeitet hat. Darin verpflichten sie sich die Privatsphäre und Redefreiheit gemäß Artikel 12 und 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in ihren Diensten zu gewähren und sich politisch wie rechtlich für deren Durchsetzung einzusetzen. Andere Unternehmen haben sich bislang der Initiative nicht angeschlossen. Google ist nun das erste westliche Unternehmen, das tatsächlich einen Teil seines Auslandsgeschäfts aufs Spiel setzt, um sich gegen staatliche Zensur durchzusetzen. Man darf gespannt sein, ob andere Unternehmen folgen. Bildnachweis: twocentsmore
July 5 2010, 10:00am
Google News: Schirrmachers Alptraum (Video)
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Sonst noch jemand zum Thema Leistungsschutzrecht und Algorthimen?
July 1 2010, 2:28pm
Google-Suche im stealth-mode
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Wer nicht möchte, dass andere (Firma, Ehepartner etc.) wissen, was er oder sie bei Google sucht, der benutzt ab jetzt einfach die Version https://www.google.com und schon werden die Begriffe verschlüsselt. (Natürlich kann Google noch weiterhin alle Suchanfragen archivieren.) Achja, und wer will, der kann übrigens mit einem Google Chrome AddIn bei sich bei Google Analytics (Google Analytics Opt-Out) abmelden und keine Website, die man besucht wird ihn oder sie per Google Analytics tracken.
May 27 2010, 10:15am
Google stoppt vorerst Street View
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Google reagiert auf die Kritik rund um Street View. Der Werberiese hat weltweit die Rundfahrten seiner Kameraautos vorerst gestoppt. Ein Google-Sprecher Kay Oberbeck räumte gegenüber den “Stuttgarter Nachrichten” ein, man habe Fehler gemacht und wolle jetzt erstmal das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen. “Wir haben bereits in unserem Blog verkündet, die Street-View-Fahrten zu unterbrechen. Nicht nur in Bayern, sondern weltweit.” Offenbar ist das Aufzeichnen von Sekundenbruchteilen aus Netzwerktraffic-Frames, um die WLAN Kenndaten zu analysieren der Grund für diesen Schritt gewesen. Denn nicht nur in Deutschland hat es deswegen irritierte Reaktionen gegeben. Eines hat Google unfreiwillig erreicht: Die Sensibiltät für die geobasierten Dienste, die auf diese WLAN-Daten zugreifen sollten, ist geweckt worden. Denn andere Dienstleister haben so ein sniffing nach WLAN schon länger praktiziert. Mal sehen, was die von Google eingesetzte Prüffirma ISEC Partners nun herausfindet. Es könnte schwer werden, einfach die Frames mitzuschneiden und die nötigen WLAN-Daten zu analysieren, ohne so einen Sekundenbruchteil eines Datenstreams abzuspeichern. Es bleibt spannend rund um das Thema Datenschutz. Neulich hat Google zum ersten Mal seinen Anteil an AdSense veröffentlicht und damit ein wichtige Forderung nach mehr Transparenz im Online-Werbemarkt erfüllt. Und Facebook will heute auf den extremen Druck reagieren und sein Modell der Datenfreigabe und des Schutzes privater Daten vereinfachen.
May 26 2010, 10:45am
Was Sie schon immer über youtube wissen wollten…
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Eine umfangreiche Infografik zu youtube haben die Jungs von Website-Monitoring publiziert. Mehr nach dem
May 18 2010, 11:00am
Google baut iPad-Killer
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Nach den etwas glücklosen neuen Produkten wie Google Wave oder Google Buzz ist sich auch Google offenbar nicht zu schade, sich in die lange Schlange hinter dem iPad einzureihen und einen tablet pc anzukündigen. Wall Street Journal berichtete gestern, dass sie zusammen mit Amerikas größtem Mobilfunkanbieter Verizon Wireless ein dolles Ding auf die Beine stellen werden. Verizons CEO Lowell McAdam erklärte gegenüber der WSJ, ”Wir sehen uns alles an, was in Googles Archiven schlummert und das wir in einen tablet einbauen können, damit es eine großartige Erfahrung wird, es zu benutzen.” Zumindest könnte es großartig werden, wenn nicht der Teilemarkt derart leer gekauft wäre. Dieser Umstand wird nicht gerade dadurch entkräftet, dass Trilliarden anderer Hersteller auf den tablet pc aufspringen wollen, was allerdings die aktuelle Windows Version 7 nicht wirklich ermöglicht. Tja, und da die Skepsis vieler Konsumenten gegenüber Linux leider groß ist, dürfte es ein enormes Kommunikationsproblem werden oder man schlägt sich wieder mit einem Win7 rum, dass den tablet alt aussehen läßt und schimpft auf die Technik. Insofern hätte Google mit seinem eigenen Chrome OS ein Ass im Ärmel, wenn es wirklich tablet-tauglich wäre. Aber da es hier eigentlich um den Kampf zwischen AT & T und Verizon Wireless geht, wird der Kampf in den USA um geolocation services im OS gehen und um 3.5G oder gar 4G und was nicht alles demnächst im Markt des mobilen Webs kommen wird. Vielleicht sogar endlich ein payment service der das Haus rockt. Meine Prognose: Wer als Erster mit dem mobile web die Kreditkarte überflüssig macht, der wird Google, Apple und Microsoft einfach zum Nachtisch verputzen. Und Google wird – falls diese Kooperation klappt – seinen ersten wirklichen iPhone-Killer zum Dank mit speziellen Verizon-Flatrates in den Markt drücken dürfen. Denn dieser Markt scheint das eigentlich Ziel zu sein und der steht und fällt mit einem breitbandigen und zuverlässigen Internetzugang.
May 12 2010, 9:30am
Google: Street View wird vorerst gestoppt
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Laut dpa Meldung wird Street View zunächst auf Eis gelegt, bis die Einsprüche der deutschen Bürger gegen den Dienst abgearbeitet und zu Änderungen umgesetzt wurden. Der Internetriese und Verbraucherministerin Ilse Aigner hatten heute bei einem Treffen in Berlin diese Einigung erzielt. Google Street View wird demzufolge erst in Deutschland starten, wenn alle Widersprüche vollständig umgesetzt seien, hieß es. Die betreffenden Wohnungen, Häuser und Gärten werden demnach unkenntlich gemacht. Google wird folgerichtig auch die Sammelwidersprüche einiger Städte und Gemeinden (mit Unterschriftenlisten) akzeptieren. “Privates muss privat bleiben”, wird Ministerin Aigner zitiert.
April 30 2010, 3:52pm
Evolution of Google
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/tXFfLYpXVE0/
Es dauert ein bißchen, bis es spannend wird, aber dann wird es wirklich sehenswert!
April 30 2010, 9:30am
Klartext: Hyper Personal News Stream
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/s84Jbz6hQeo/
Während der re:publica10 erklärte uns Jeff Jarvis Marissa Mayers (Google) Zukunftsvision der Informationsverbreitung und -organisation.
April 27 2010, 10:00am
The War of the Titans: Apple vs. MS. vs. Google
http://blog.cast.zhdk.ch/?p=250
Drüben auf Wired.com gibt es einen interessanten Beitrag über das Schlachtfeld, auf dem sich die Kontrahenten Apple, Microsoft und Google gegenüberstehen. Schön zusammengefasst werden die umkämpften Märkte und Bereiche in dieser Illustration:
Was mich wundert? Wo bleibt Yahoo in der Geschichte? Wird Yahoo vielleicht schon Microsoft zugerechnet?
April 19 2010, 10:37am
SXSW-Konferenz: Google und China
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Google wird sich aus China zurückziehen, meldet die Financial Times. Dieser Schritt ist dem Konzern nicht leicht gefallen, nötig war er aber allemal. Warum das so ist, erklärt der in Peking lebende Autor Kaiser Kuo auf der Web-Konferenz SXSW.
March 15 2010, 12:30pm
Datenschutz vs. Google buzz #2
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Das Google mit seiner automatisierten, öffentlichen Followerliste bei buzz kein besonders glückliches Händchen bewiesen hat, dürfte heute hinlänglich bekannt sein. Noch immer gibt es keine opt-in Funktion für neue Benutzer sondern nur ein umständliches Opt-Out, wenn man einmal “drinnen” ist – wie Google in seinem GMail-Blog ausführlich erklärt. Die Kollegen von techcrunch haben aber eine bestehende Lücke entdeckt, die peinlicherweise genau diejenigen E-Mail-accounts veröffentlichen könnte, die die meisten eigentlich als geschützte Kanäle nur wenigen mitteilen. Und das geht so:
Von twitter haben die Googlianer dankenswerterweise das @ als Präfix für den Empfänger übernommen. buzz sucht dann, wenn man das @-Zeichen eintippt automatisch aus der Liste der Kontakte und Chatpartner den zu den folgenden Buchstaben passenden Bekannten raus. Das ist soweit harmlos, wenn man die öffentlichen Kontakte auswählt. Wenn aber einer darunter ist dessen private E-Mail in der eigenen Liste gelandet ist, kann es schnell passieren, dass man statt des bei ihm öffentlichen Gmail-Accounts einfach die peter@domain.de als Zugangskanal auswählt. Dann habe ich aber gegenüber all meinen Followern diesen E-Mail-Account öffentlich gemacht. Wenn mir also einer folgt, der nicht so ganz mein Freund ist sondern nur eine Marketing-Firma und dieser Peter ist zufällig Geschäftsführer eines großen Konzerns, dann haben sie direkt seine persönliche Mail-Adresse und können ihn mindestens zuspammen…
Google findet das Ganze nicht so schlimm, weil techcrunch in dem Problem ja nur Fälle beschreibt, wenn man nicht die öffentliche Google Buzz Adresse des Empfängers kennt oder aber wenn diese einem selbst gar nicht bei buzz folgen bzw. noch nie mit einem gechattet haben. Außerdem, so Google, wäre es im Moment des Abschickens offensichtlich, dass man auf diese Weise den Mailaccount öffentlich machen würde, da er ja in der timeline erscheinen würde… In this case, a person attempts to type an @reply using a contact’s email address, types out the email address, and then after posting sees the email address plainly displayed in the post. It is expected that after this, most people would understand that the email address will be visible to the viewers of the post. The user can edit or delete the post. Offenbar hat Google noch gar nicht das Problem verstanden. Denn fast alle Kontakte, die man per buzz anschreiben kann haben ja mehrere Mailaccounts, unter denen ich sie anschreiben kann. Und wenn ich @peter auswähle, kommen eben all diese Accounts zum Vorschein – ich kann aber nicht erkennen, welchen dieser Mailaccounts Peter öffentlich geschaltet hat und welche lieber geschützt bleiben sollten. Ein Designfehler direkt in der Anwendung, und Google kann nicht nachvollziehen, dass eben nur die Mailaccounts zur Auswahl gebracht werden dürfen, die auch ausdrücklich durch den Nutzer öffentlich geschaltet sind. Das ist schlicht lächerlich.
February 12 2010, 12:22pm
Das Google sagt gaga
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Nachdem Iran seine Revolution (nicht) hatte, Michael Jackson schon länger seine Ruhe genießen darf, ist die Meute der Meinungsbesitzenden weiter gezogen. Da gerade kein Skandal in Sicht war, hat man sich wieder auf die großen Firmen gestürzt, die aufgrund ihrer jüngsten Geschichte am meisten Sediment aufgewirbelt haben. Eine von denen ist das Unternehmen aus Mountain View. Da Google sich überall dort aufhält, wo früher der umherziehende Barde die Geschichten aus 1001 Nacht zum Besten gab, sind das heute die schneidenden Kanten der Medienwelt.
Die Bevölkerung bekommt von Google nichts mit. Weder am Fernseher, noch beim Lesen der Zeitung während des Morgenkaffees noch beim Tatort am Abend. Auch beim Fußball, der Formel 1 oder im Puff gibt es kein Google. Grund genug für viele Schreiber, die marktbeherrschende Stellung des Informationsimperiums in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. Und bei diesem leicht anmutenden Thema kommt es dann zu Verwerfungen. Denn die Kalifornier wollen laut eigener Aussagen das Wissen der Welt auf ihren Servern versammeln. Mindestens wollen sie wissen, wo es steht. Sie meinen damit alle Buchstaben, die je ein Mensch in die Tasten gehauen hat, alles Geschreibsel, dass je auf Papier getrocknet ist und zusätzlich alle ASCII-Zeichen dieses Planeten.
Dabei müssen sie natürlich diesen Wunsch finanzieren. Bei genau Betrachtung der Renditen einzelner Industriezweige sind ihnen drei Branchen aufgefallen, die hohe zweistellige Renditen sei Jahrzehnten abwerfen: Medien, Energieanbieter und Banken. Von den Medien haben sie zunächst das Geschäft der Werbung übernommen, um den Grundumsatz der allwissenden Müllhalde zu garantieren. Keiner ahnt, was Hundertschaften von Serverfarmen verfrühstücken – außer Facebook vielleicht. Wenn es aber nicht reicht, alle Websites, die mehr als 100 Besucher am Tag haben, mit Textanzeigen vollzupflastern und die Wegweiser des Internet mit Werbung zu bekleben, dann muss man natürlich dahin, wo noch keine Werbung klebt. Das ist das Handy und jeder Ort wohin es mitgenommen wird. Es wird der Fernseher sein, der Internet anzeigt und mobile Displays am Gürtel, in der Schminktasche, an der Mütze und im Pissoir.
Und dann? Dann wird Google zum Energieriesen, weil alle glauben, dass Elektroautos der Renner sind. Denn wenn ein paar reiche Familien auf der arabischen Halbinsel mehr als die Hälfte Europas besitzen, nur weil sie ein paar Jahrzehnte lang Öl verkauften, dann wird Google sich um die nächsten Jahrzehnte kümmern. Denn – wie gesagt – der Werbemarkt finanziert nur den Grundumsatz der allwissenden Müllhalde. Selbst denken kann sie erst, wenn das Äquivalent von 12 Atomkraftwerken ein künstliches Gehirn aus 127651726517625172651725617256172651726517265 parallelen 64-Kern-Prozessoren antreiben kann, dann wird Google überhaupt erst die Augen aufschlagen. Ach, und wenn man via Google mit seinem Handy einen Einkauf mit einem Klick oder Laut seines Besitzers bezahlen kann, werden schon 376 Banken ins Grass gebissen haben wegen des mobile payment.
Und dann schaut uns all das an, was wir nicht geschafft haben, vor Google in Sicherheit zu bringen. So wie die Touristen in den Urlaubszentren beim Schwimmen alte Bekannte wieder finden, die sie nach dem Frühstück verabschiedet hatten. Denn dann fliegt uns all die Sch… um die Ohren und Augen, die jemals jemand niedergeschrieben hat. Die Gedanken werden in Muster zerlegt, analysiert, neu verknüpft und als Menschheitswissen für teures Geld an uns zurück verkauft.
Dass viele Verleger und Sender jetzt Probleme mit demjenigen haben, der der natürlich Feind jedes Filterns ist, erscheint klar. Google will alles lesen! Aber dann, wenn Google genau wissen wird, was wir zu jedem gegebenen Zeitpunkt unseres Lebens als Information brauchen werden, dann wird auch den Politikern und den Experten und den Lehrern klar, dass die nächste Zeitrechnung angebrochen sein wird: Nach der Landwirtschaft, der Industrie und wird die Dienstleistung zu einem exorbitanten Prozentsatz von der allwissenden Müllhalde koordiniert, geordnet und verordnet werden. Computer werden die Menschen mit Aufgaben betreuen, die ihr Gedächtnis verbessern, sie werden den Menschen Aufgaben geben, die die allwissender Müllhalde nicht allein verrichten kann und am Lebensende werden die Menschen mit Computern und Reaktionsübungen an der Demenz gehindert, die ihnen Linderung über sinnlose Leere ihres Lebens hätte verschaffen können.
Es geht nicht darum, einfach Märkte zu besetzen, die hierarchisch organisierte Firmen aufgrund mediokren Strategiemanagements und mit Zuckerbrot und Peitsche einfach brach liegen lassen. Es geht auch nicht darum, den Politikern und ihren Besitzern aus dem Hoch- und Geldadel einen Strich durch die Rechung zu machen: Es geht um das ureigene Programm des Guten Menschen: Bring Erleuchtung in jede Hütte. Nur was Buddha als den mittleren Weg bezeichnete ist bei Google das Fokussieren auf alles was Buchstaben hat.
Rettung naht. Die Wissenschaft hat schon längst festgestellt, dass Aufgeschriebenes nichts mit Wissen zu tun hat. Denn der Code der Wörter enthält nur den Teil des Wissens, der von der eigenen Erfahrung, den eigenen Erlebnissen abstrahierbar ist. Die Bedeutung der Wörter erschließt sich also erst, wenn man die historischen gesellschaftlichen Parameter und den persönlichen Zustand des Autors beim Niederschreiben zur aktuellen Situation des Lesens hinzuaddiert. Das ist eine einfach Aufgabe für Menschen. Für Maschinen ist das niemals lösbar, weil ihre Gehirne keine Subjektmodelle selbst entwerfen können. Ihre Aufnahmekapazität ist viel zu groß. Der menschliche Geist kann nicht viel auf einmal wahrnehmen, daher lernt er jeweils nur Differenzen zu dem, was er schon einmal gesehen oder gehört hat. Dies erfordert eine mehrwertige Logik im Rechner. Aktuell können wir davon ausgehen, dass die Computer in ungefähr 2000 Jahren in der Lage sind, so ein wachsendes Modell der Welt in parallem Lernen in Differenzen zu schaffen: Dazu bräuchte man allerdings erst einmal ein taugliches Modell einer mehrwertigen Logik, deren Dimensionen einerseits heterarchisch und andererseits vieldimensional sein müsste. Das könnte die Mathematik sicher in einigen hundert Jahren schaffen. Bis dahin beoachten wir, wie Google den Weg alles Irdischen geht. Erinnern sie sich noch an die Weltherrscher Watson, Edison, Bell, etc. pp. Bildnachweis: jeltovski
January 21 2010, 4:15pm
Google: Von China lernen…?
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Google geht es nach einer vernichtenden Niederlage nurmehr darum, das Gesicht zu wahren und einen geordneten Rückzug einzuläuten.
“Gesichtswahrung (das Gesicht wahren = nicht bloßgestellt werden) ist für alle Menschen wichtig. In der interkulturellen Kommunikation wird häufig empfunden, dass für die “andere” Seite Gesichtswahrung besonders wichtig sei. Nicht selten wird Gesichtswahrung aber nur deswegen besonders wichtig, weil in der interkulturellen Kommunikation Missverständnisse viel häufiger sind, als im vertrauten Umfeld. Dadurch wird das Auftreten von Problemen (Peinlichkeiten, Konsistenzbrüche, Glaubwürdigkeitsfragen etc.) wahrscheinlicher.” Wikipedia, Sozialverhalten in China Das Blogposting von Google hatte es in sich: Groß die Ankündigung, nicht länger den Zensuranforderungen der chinesischen Behörden nachkommen zu wollen. Klein der Verweis auf die der Entscheidung vorangegangenen Hackerattacken. Denn irgendeinen Grund musste man ja nennen. Wie sonst hätte man die Abkehr von einer jahrelangen Praxis begründen können?
Es lag nahe, den wohl unvermeidlichen Rückzug so einzufädeln, dass das Gesicht gewahrt werden würde – oder: dass das derzeit schwer ramponierte Image von Google keinen weiteren Schaden erhalten würde – im Gegenteil, dass es sogar davon profitieren würde. Und dass am Ende die eh nicht wohl beleumundete chinesische Regierung als die Schuldige da stehen würde.
Die zunächst offene Frage war für die Beobachter jedoch: Wie schwer war der Schaden? Zur Zeit sickern immer mehr Details ans Licht, die Böses ahnen lassen: Zunächst berichtete IT-Sicherheitsdienstleister McAfee, der ähnliche Attacken auf andere Firmen analysiert hatte, davon, dass der Angriff derart raffiniert gewesen sei, dass als Urheber eigentlich nur militärische Kreise bzw. staatliche Stellen in Frage kämen – vermutlich aus China.
Dann kam ans Licht, dass chinesische Google-Mitarbeiter unter Verdacht stehen, für den Angriff wichtige Interna nach außen gespielt zu haben. Beispielsweise E-Mail-Adressen von Schlüsselpersonen, denen man dann den Trojaner unterschieben konnte. Google habe außerdem den Mitarbeitern seit dem 13. Januar den Zugriff auf das Google-Netzwerk untersagt, einige sogar entlassen. Heute schließlich wurde bekannt, dass Google bereits zum geordneten Rückzug bläst: Die Einführung von Nexus One auf dem chinesischen Markt wurde erstmal verschoben.
Dass die Chinesen Trojaner-Angriffe auf Unternehmen und Behörden fahren, ist seit Jahren bekannt. Auch dass die Angreifer auf chinesische Militäreinheiten zurückgeführt werden können. Zu den Opfern gehören nicht nur das britische Parlament, Rüstungsunternehmen, sondern auch das deutsche Bundeskanzleramt. Neu ist, dass eine solche Attacke tatsächlich einen Rückzug provoziert. Denn bislang hatte man sich immer irgendwie arrangiert. Dies legt nahe, dass Google buchstäblich mit dem Rücken zur Wand stand. Dass nicht nur der chinesische Markt – immerhin der größte Internetmarkt der Welt – auf dem Spiel stand – sondern schlichtweg alles.
Nachvollziehbar ist das nur, wenn man sich vor Augen führt, dass geschäftsrelevante Informationen und Daten gerade in der Softwarebranche schnellstens kopiert und verwertet werden können. Ein weiteres Zögern wäre für Google wohl brandgefährlich geworden. Und dass Google in China gegenüber der Suchmaschine Baidu massiv im Rückstand liegt, allein aufgrund der Sprache auf die Mitarbeit Chinesisch-kundiger Mitarbeiter, sprich Chinesen, massiv angewiesen ist, die Chinesen jedoch nicht auf die Mitarbeit von Personen aus dem angelsächsischen Sprachraum. Und dass schließlich die Politik bislang keine Handhabe gegen Informationswarfare gefunden hat. Der Fall Google darf nicht unterschätzt werden. Wie relevant der Fall auch für die deutsche Wirtschaft ist, zeigt eine Mitteilung des IT-Branchenverbands Bitkom, der sich besorgt äußertangesichts der neuen chinesischen Zertifizierungspolitik. Diese fordert nämlich von Softwareunternehmen unter anderem die Offenlegung von Quellcodes: Ab dem 1. Mai 2010 dürfen viele IT-Produkte ohne staatlichen Zertifizierung nach dem CCC-Verfahren (Chinese Compulsory Certification) weder in China hergestellt noch importiert oder verkauft werden. Dies betrifft unter anderem IT-Sicherheitsprodukte wie Firewalls, Betriebssysteme, Produkte zur Datenwiederherstellung und Netzwerkrechner (Router). In der Praxis könnten auch Produkte mit eingebauter kommerzieller Sicherheitstechnik (Mobiltelefone, Chipkarten etc.) betroffen sein. Die CCC unterscheidet sich von den international anerkannten ISO-Standards. Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses verlangen die chinesischen Behörden detaillierte technische Informationen wie Quellcodes von Software oder Baupläne von Chips. Die staatlichen Testlabors verfügen aber nicht über die im Westen üblichen Non-Disclosure-Agreements. Der Schutz geistigen Eigentums ist daher nicht gewährleistet und es besteht die Gefahr, dass Knowhow in die Hände der chinesischen Mitbewerber gelangt. Die Amerikaner haben bislang wenig Interesse gezeigt, Regeln für den internationalen Infowar einzuführen – ebensowenig die Russen. Noch weniger die Chinesen. Und auch die Europäer halten sich aus der Debatte derzeit raus – trotz ENISA, NATO-Ausbildungszentrum im Baltikum, etc. Denn die Techniken sind überaus praktisch und vielseitig – eignen sie sich doch nicht nur für die Wirtschaftsspionage, sondern auch für diverse Sabotageakte gegenüber kritischen Infrastrukturen. Wenn US-Außenministerin Hillary Clinton daher jetzt eine Protestnote überreicht, hat das wenig zu bedeuten. Viel wichtiger wäre es, jetzt ernsthafte Gespräche hinsichtlich einer Infowar-Rüstungskontrolle zu führen.
Bildnachweis: dantada
Crosspost von blog.kooptech.de
January 20 2010, 9:14am
Sarkozys Blamage mit der Google-Steuer
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Kaum vorgeschlagen, schon wieder halb vom Tisch: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat sich am Donnerstag in Paris für die Einführung einer “Google”-Steuer ausgesprochen. Heisst konkret: Er will, dass Frankreich mitverdient an den Werbeeinnahmen von Googles Suchmaschine und sonstigen Internetportalen - mittels einer Steuer. Sollte er damit das Ziel verfolgt haben, endlich mal wieder in europäischen Medien aufzutauchen, dann ist das bravourös gelungen. Der Vorschlag selbst indes bekam einen ziemlich schnellen Dämpfer von der EU-Kommission.
Im Handelsblatt heißt es dazu : „Ein Unternehmen darf durchaus eine dominante Position auf dem Markt haben - es gibt erst dann ein Problem, wenn es diese dominante Position missbraucht“, sagte ein Kommissionssprecher. (…) Zu Sarkozys Steuer-Vorstoß hieß es in Brüssel, die französische Regierung habe die EU-Kommission darüber bislang nicht informiert. Und auch deutsche Politiker zeigten sich der Zeitung gegenüber wenig angetan von den Vorschlägen: „Man kann Google nicht vorwerfen, seine Standortentscheidungen auch nach steuerlichen Gesichtspunkten zu treffen“, sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister (CDU) am Freitag im Gespräch mit Handelsblatt Online. Es gebe außerdem in der EU einen steuerlichen Harmonisierungsprozess, mit dem Wettbewerbsverzerrungen beschränkt würden. (…) Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt Lauk, gab zu bedenken, dass Google im grenzenlosen weltweiten Netz tätig sei. „Die Einführung der Sarkozy-Steuer würde nur Sinn machen, wenn alle Staaten der Welt mitmachen“, sagte er Handelsblatt Online und fügte hinzu: „Das ist aber total unrealistisch.“ Sarkozy hatte sich am Donnerstag dafür ausgesprochen, die dominante Rolle von Google auf dem Onlinewettbewerb durch Wettbewerbshüter überprüfen zu lassen. Außerdem sagte er verschiedenen Medienberichten zufolge: “Diese Unternehmen werden dort besteuert, wo sie ihren Sitz haben, dabei schöpfen sie einen Teil unseres Werbemarktes ab”. Diese Art von Steuerflucht sei bedauerlich.
Laut Spiegel Online hielt ein französischer Sprecher von Google dem entgegen, Online-Werbung mache insgesamt nur etwa zehn Prozent des gesamten französischen Werbemarktes aus.
Die Google-Steuer ist aber keine eigene Idee des französischen Präsidenten, sondern geht auf die Vorschläge einer französischen Kommission zurück, die 22 Vorschläge erarbeitet hat, wie nach Einführung des Hadopi-Gesetzes in Frankreich die legalen Kulturnutzungsmöglichkeiten im Netz verbessert werden können.
Doch es gibt auch eine gute Meldung aus Frankreich — zumindest wenn an der Meldung der BBC etwas dran ist. Die meldet nämlich, Frankreich denke über ein Verfallsdatum für Informationen im Netz nach:
A proposed law in the country would give net users the option to have old data about themselves deleted. This right-to-forget would force online and mobile firms to dispose of e-mails and text messages after an agreed length of time or on the request of the individual concerned.
Einer der Vordenker des digitalen Vergessens ist der ehemalige Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger, der 2009 ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht hat.
foto: flickr.com/manfry
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January 8 2010, 8:20pm
Google Browser Size: Seitendesign optimieren
http://blog.cast.zhdk.ch/?p=193
Neues aus den Google Labs. Mit dem Tool Browser Size lassen sich Websites daraufhin analysieren und schliesslich auch optimieren, was im sichtbaren Bereich einer Seite nach ihrem Aufruf bei unterschiedlichen Browsergrößen überhaupt noch zu sehen ist. Viele Websitebetreiber haben meist das simple Problem, dass der Designer auf einem Megadisplay mit entsprechender Auflösung rumlayoutet und nur die Guten und Cleveren denken dabei daran, welche Auflösung die Endnutzer im Schnitt so verwenden und testen, testen, testen. Wer bei seiner bestehenden Seite wissen will ob man den Bestellknopf oder den wichtigen Aufmachertext tatsächlich auch auf Anhieb sieht, der hat mit Google Browser Size ein sehr nützliches Tool. Also einfach mal testen.
December 17 2009, 11:51am
Google Browser Size
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/Jj2HdrgcnH0/
Neues aus den Google Labs. Mit dem Tool Browser Size lassen sich Websites daraufhin analysieren und schliesslich auch optimieren, was im sichtbaren Bereich einer Seite nach ihrem Aufruf bei unterschiedlichen Browsergrößen überhaupt noch zu sehen ist. Viele Websitebetreiber haben meist das simple Problem, dass der Designer auf einem Megadisplay mit entsprechender Auflösung rumlayoutet und nur die Guten und Cleveren denken dabei daran, welche Auflösung die Endnutzer im Schnitt so verwenden und testen, testen, testen. Wer bei seiner bestehenden Seite wissen will ob man den Bestellknopf oder den wichtigen Aufmachertext tatsächlich auch auf Anhieb sieht, der hat mit Google Browser Size ein sehr nützliches Tool. Also einfach mal testen.
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December 17 2009, 11:50am
Pimp your Wave: 12 Gadgets für Google Wave
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/7hVmHMcN5Tk/
Google Wave ist eine Spielwiese geworden. Manche haben private Waves, die ganz hilfreich sind, um gemeinsame Vorhaben zu koordinieren. Auch das gemeinsame Bearbeiten von Texten läuft schon ganz gut. Aber viel mehr passiert noch nicht außer den ruckelnden öffentlichen Waves. Die Suche als Navigationsinstrument zu nutzen, hat sich noch nicht jedem erschlossen. Aber ohne die gespeicherten Suchabfragen ist es etwas mau im Staate Wave. Es sei denn, man nutzt die vielen Gadgets und Extensions, die es mittlerweile gibt. 12 sind hier versammelt.
Man installiert die Gadgets global über die Extensions–Wave per URL über das Icon mit dem grünen Puzzlestück innerhalb einer Wave. Im Moment sind noch alle kostenlos, aber das kann sich bald ändern. Sudoku Das Sudoku–Gadget, bei dem man gemeinsam ein Sudoku lösen kann, erfreut sich internationaler Beliebtheit. Install Link: http://blah.appspot.com/wave/sudoku/sudoku.xml Chess Auch Schach gibt es als Gadget. Es sollen sogar Turniere möglich sein. Install Link: http://code.google.com/apis/talk/examples/chess.xml oder: http://bulatgafurov.name/gadgets/chess.xml oder über das Puzzle–Gadget: http://gerculanum.appspot.com/gadgets/com.example.chessgadget.client.ChessGadget.gadget.xml KARTEN SPIELEN Eine Auswahl von Kartenspielen: Install Link: http://wave-cards.googlecode.com/svn/trunk/cards.xml Kommen wir nun zu den „sinnvollen“ Dingen rund um Google Wave: Eine Videokonferenz mit Google Wave. 6Round Es ist ganz einfach. Man installiert das Gadget per Extension über die URL oder eben in jeder Wave mit dem Puzzle-Icon. Dann lädt man Leute ein und nimmt Platz auf einem SEAT. Darauf muss auch der andere gegenüber klicken. Dann dauert es ein bisschen, bis Wave die Bilder aufbaut und man hat nach kurzer Zeit ein zweigeteiltes Bild, der andere links und man selbst rechts. Cooles Tool. Es gibt viele Spielerein in dem Gadget und sogar die Möglichkeit, zusammen ein Youtube–Video zu sehen. Install Link: http://st.6rounds.com/wave/widget2.xml und noch das Video zum Gadget Audio Conference Wem es einfach per Audio reicht, der hat hier ein schönes Gadget für Audiokonferenzen innerhalb von Wave: Install Link: http://ribbitwave.appspot.com/gadgets/ribbitConferGadget.xml Checky Eine Checklist. Praktisch für die Organisation von Events in einer Wave. Install Link: http://wave-gadgets.appspot.com/checky.xml < iFrame > iFrame war mein erstes Gadget, weil ich natürlich friendfeed und ähnliches in Waves einbinden will. Mit diesem Gadget kann man jede Website in eine Wave einbinden. Klein, aber oho. Install Link: http://wave-ide.appspot.com/iframe.xml HTML Dieses Gadget ermöglicht das Einbinden von HTML. Install Link: http://wave-ide.appspot.com/html.xml Vector habe ich noch nicht probiert, aber hört sich cool an. Ein Vector–Editor zum Zeichnen innerhalb einer Wave. Ist sicher bei einigen Besprechungen per Wave sehr hilfreich um etwas zu skizzieren. Install Link: http://jsvectoreditor.googlecode.com/svn/trunk/wave/vectoreditor.xml Wave Alert Mein Liebling ist dieses Gadget XMPPLite. Einfach bei der Wave deiner Wahl folgenden Kumpel einladen: wave-xmpp@appspot.com. Dann per subscribe den eigenen XMPP–Client nutzen (Pidgin, Google Talk oder Trillian). Die muss man vorher darauf einstimmen, dass sie von …@wavesandbox.com Messages empfangen können. RSS–Reader Einfach eine neue Wave und dann diese URL installieren: http://www.wave.to/botinstaller/rssybot_bot_installer.xml Twitter Gadget Ein schönes kleines Gadget, das man gut anpassen kann an seine Bedürfnisse mit allen grundlegenden Twitter–Funktionen. Ein Mini–Tweetdeck (leider mit weniger Funktionen). Install Link: http://www.twittergadget.com/gadget_gmail.xml
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November 11 2009, 8:22am
Google Dashboard: Nicht schlauer als zuvor
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/0UQu1I1bMhc/
Es klingt spannend: Google will transparenter werden und hat darum eine Seite aufgelegt, auf der jeder User nachschauen kann, welche Daten Google über ihn ganz persönlich erfasst hat. Google Dashboard heisst dieser frisch gelaunchte Dienst. Google selbst erklärt den Dienst so:
Der Mehrwert von Google Dashboard begrenzt: Wer schön säuberlich auf einer Seite sehen möchte, wie viele Mail-Konversationen, Google Docs und Fotos bei picasa er gespeichert hat, der wird hier interessante statistische Informationen finden. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis - denn welche Google-Dienste man selbst nutzt, kann sich jeder User ja in der Regel selbst beantworten. Praktisch ist allerdings, dass man von der Dashboard-Seite aus die Einstellung aller Google-Dienste über einen direkten Link verändern kann.
Doch der ganz große Transparenz- und Datenschutzwurf, so viel ist klar, ist Google mit dieser Seite nicht gelungen. Wer sich erhofft hat, zu erfahren, welche Suchanfragen Google auf den eigenen Namen zurückverfolgen kann und wie weit diese zurückliegen, der wird enttäuscht - und müsste wahrscheinlich an Google History verwiesen werden (das vielen Datenschutzinteressierten aber noch viel gruseliger ist).
Auch die Frage, welche Infos Google aus den Mails plus Suchanfragen für die Schaltung von Werbung herausfiltert - oder welche Verknüpfungen zwischen den Diensten Google überhaupt herstellt, bleibt leider unbeantwortet.
Golem.de weisst außerdem darauf hin, dass Google auch Daten sammelt, die im Dashboard nicht ersichtlich sind:
Google nennt explizit Serverlogs, in denen die Requests samt IP-Adresse, Browsertyp, Browsersprache sowie eines oder mehrere Cookies mit eindeutigen Identifizierungscodes gespeichert werden. Diese Daten werden laut Google aus Gründen des Datenschutzes getrennt vom Google-Account gespeichert und stehen daher nicht über das Dashboard bereit. Zudem werden die Logfiles durch Löschen von Teilen der IP-Adresse anonymisiert und die Cookie-Informationen nach 18 Monaten gelöscht. Auch Daten, die Google über seine Werbesysteme Adsense und Doubleclick generiert, fließen nicht in das Dashboard ein.
Kurz: Google Dashboard ist ein praktisches Tool, um einen Überblick über wissentlich eingegebene Informationen online zu bekommen. Über ungewollte Datenerhebung und Verknüpfungen der Infos aus verschiedenen Google-Diensten bietet das Dashboard aber keine Informationen an - und damit eben auch keine wirklichen Kontroll- und Abwehrmöglichkeiten für den User.
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November 9 2009, 8:47am
Pimp your Wave: 12 Gadgets für Google Wave
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/Spmwd1J9kdI/
Google Wave ist eine Spielwiese geworden. Manche haben private Waves, die ganz hilfreich sind, um gemeinsame Vorhaben zu koordinieren. Auch das gemeinsame Bearbeiten von Texten läuft schon ganz gut. Aber viel mehr passiert noch nicht außer den ruckelnden öffentlichen Waves. Die Suche als Navigationsinstrument zu nutzen, hat sich noch nicht jedem erschlossen. Aber ohne die gespeicherten Suchabfragen ist es etwas mau im Staate Wave. Es sei denn, man nutzt die vielen Gadgets und Extensions, die es mittlerweile gibt. 12 sind hier versammelt.
Man installiert die Gadgets global über die Extensions–Wave per URL über das Icon mit dem grünen Puzzlestück innerhalb einer Wave. Im Moment sind noch alle kostenlos, aber das kann sich bald ändern. Sudoku Das Sudoku–Gadget, bei dem man gemeinsam ein Sudoku lösen kann, erfreut sich internationaler Beliebtheit. Install Link: http://blah.appspot.com/wave/sudoku/sudoku.xml Chess Auch Schach gibt es als Gadget. Es sollen sogar Turniere möglich sein. Install Link: http://code.google.com/apis/talk/examples/chess.xml oder: http://bulatgafurov.name/gadgets/chess.xml oder über das Puzzle–Gadget: http://gerculanum.appspot.com/gadgets/com.example.chessgadget.client.ChessGadget.gadget.xml KARTEN SPIELEN Eine Auswahl von Kartenspielen: Install Link: http://wave-cards.googlecode.com/svn/trunk/cards.xml Kommen wir nun zu den „sinnvollen“ Dingen rund um Google Wave: Eine Videokonferenz mit Google Wave. 6Round Es ist ganz einfach. Man installiert das Gadget per Extension über die URL oder eben in jeder Wave mit dem Puzzle-Icon. Dann lädt man Leute ein und nimmt Platz auf einem SEAT. Darauf muss auch der andere gegenüber klicken. Dann dauert es ein bisschen, bis Wave die Bilder aufbaut und man hat nach kurzer Zeit ein zweigeteiltes Bild, der andere links und man selbst rechts. Cooles Tool. Es gibt viele Spielerein in dem Gadget und sogar die Möglichkeit, zusammen ein Youtube–Video zu sehen. Install Link: http://st.6rounds.com/wave/widget2.xml und noch das Video zum Gadget Audio Conference Wem es einfach per Audio reicht, der hat hier ein schönes Gadget für Audiokonferenzen innerhalb von Wave: Install Link: http://ribbitwave.appspot.com/gadgets/ribbitConferGadget.xml Checky Eine Checklist. Praktisch für die Organisation von Events in einer Wave. Install Link: http://wave-gadgets.appspot.com/checky.xml < iFrame > iFrame war mein erstes Gadget, weil ich natürlich friendfeed und ähnliches in Waves einbinden will. Mit diesem Gadget kann man jede Website in eine Wave einbinden. Klein, aber oho. Install Link: http://wave-ide.appspot.com/iframe.xml HTML Dieses Gadget ermöglicht das Einbinden von HTML. Install Link: http://wave-ide.appspot.com/html.xml Vector habe ich noch nicht probiert, aber hört sich cool an. Ein Vector–Editor zum Zeichnen innerhalb einer Wave. Ist sicher bei einigen Besprechungen per Wave sehr hilfreich um etwas zu skizzieren. Install Link: http://jsvectoreditor.googlecode.com/svn/trunk/wave/vectoreditor.xml Wave Alert Mein Liebling ist dieses Gadget XMPPLite. Einfach bei der Wave deiner Wahl folgenden Kumpel einladen: wave-xmpp@appspot.com. Dann per subscribe den eigenen XMPP–Client nutzen (Pidgin, Google Talk oder Trillian). Die muss man vorher darauf einstimmen, dass sie von …@wavesandbox.com Messages empfangen können. RSS–Reader Einfach eine neue Wave und dann diese URL installieren: http://www.wave.to/botinstaller/rssybot_bot_installer.xml Twitter Gadget Ein schönes kleines Gadget, das man gut anpassen kann an seine Bedürfnisse mit allen grundlegenden Twitter–Funktionen. Ein Mini–Tweetdeck (leider mit weniger Funktionen). Install Link: http://www.twittergadget.com/gadget_gmail.xml
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November 6 2009, 8:22am
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