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Good School Top 100: Plätze 76 bis 100, äh, 96

Unsere Übersicht über die Good-School-Top 100 neigt sich dem Ende zu – mit einer handfesten Überraschung: Die Top 100 hört bei Platz 96 auf. Bis dahin enthält sie eine Reihe innovativer Werbekampagnen, aber auch spannende Webanwendungen. Die beste Webseite der Welt ist auch dabei, hust. Wie immer gilt: Platzierung ist mit Stand vom 17. Dezember.

Platz 76 – Doritos 360 Grad Video: Auf seinem YouTube-Channel hat der Snack-Fabrikant ein Video, bei dem man seinen Blickwinkel im Lauf des Films immer wieder anpassen kann – in einer 360-Grad-Rundumsicht. Bild: Das Werbevideo der Doritos setzt auf 360-Grad-Erlebnisse. Platz 77 – Update the Rainbow: Die kleinen Süßigkeiten müssen recht beliebt sein in der Good School – schon wieder Skittles, dieses Mal jedoch mit einer Social-Media-Kampagne auf Facebook. User konnten Skittles über zwei Wochen ihre Statusmitteilungen senden, ein Skittles-Mitarbeiter im Call Center las sie anschließend vor und postete das Video. Platz 78 – Nine Inch Nails: Trent Reznors Musikprojekt überrascht immer wieder mit innovativen Ideen – von alternativen Musikvertriebswegen bis zu einem eigenen Remix-Tool. Platz 79 – Svenpanel 2.6: Das Svenpanel gibt euch einen Groove, über den ihr nach Belieben diverse mehr oder weniger partytaugliche Ausrufe von Sven Väth legen könnt. Platz 80 – Project Magazine Platz 81 – The Most Amazing Website: Hilfe! Platz 82 – BMW Films: Unter dem Titel „The Hire“ ließ BMW 2001 und 2002 insgesamt acht Kurzfilme verschiedener Regisseure erstellen, die BMW-Modelle zeigen sollten. Ein Beispiel ist das knapp 10minüte „Beat the Devil“ von Tony Scott mit James Brown.

Platz 83 – Archive.org Platz 84 – Welt Aids Tag Spenden Aktion: Twitterkampagne der Hamburger Agentur beebop – für jeden Tweet mit einem vorher festgelegten Satz spendeten die Macher 50 Cent an die Aidshilfe Hamburg. Platz 85 – DHL Augmented Reality Paket Assistent: Interessanter Augmented-Reality-Ansatz, bei dem man mittels eines Druckers und einer Webcam einschätzen kann, welche Paketgröße man wählen muss. Platz 86 – Shorpy: Blog mit antiken Fotografien Platz 87 – Chrome Feature Incognito (Porn Mode) Platz 88 – Elance.com: Plattform für Freelancer und Leute, die einen Freelancer suchen Platz 89 – Shopkick: App, um das Einkaufserlebnis mit anzureichern – sie erkennt, in welchen Shop man geht, zeigt einem die entsprechenden Angebote und bietet Belohnungen beim Einkaufen. Platz 90 – 90 Nächte Berlin: Spannendes Projekt von Christine Neder – 90 Nächte in Berlin,  jedes Mal woanders, Couchsurfing sei Dank. Platz 91 – UK Snowmap: Innovative Idee, wie man Twitter einsetzen kann – der Service sucht nach schneebezogenen Tweets und stellt dann auf einer Karte da, wo im UK mit dem weißen Nass zu rechnen ist. Platz 92 – Avocadostore User Shops: Der jüngst zum Start-Up des Jahres gewählte Avocadostore setzt auf nachhaltig produzierte Produkte. Platz 93 – Unister: Unternehmen mit verschiedenen Onlineplattformen Platz 94 – Bigpoint: Online-Games Platz 95 – Tweetstats: grafische Aufbereitung des eigenen Twitter-Feeds Platz 96 – Urbanara: Shop rund ums Wohnen – Start am 1. Februar 2011

Bild: Und da waren es nur noch 96… Wo sind die restlichen vier Linktipps?

December 24 2010, 10:09am

Good School Top 100: Plätze 51-75

Die Good School hat gewählt, was man im Netz kennen sollte. Nach den Plätzen 1-25 und 26-50 folgt nun Teil 3 unserer Übersicht – wie stets mit Stand vom 17. Dezember und ohne die offensichtlichen Kandidaten. Die Auswahl dieses Mal ist recht kampagnen- und werbelastig geworden, zeigt aber einige spannende Konzepte in diesem Bereich. Platz 51 – Garmz: Mode in Web-2.0-Art – ihr ladet hoch, die Community entscheidet, Garmz produziert. Platz 52 – Team Coco: Webseite von US-Talker Conan O’Brian Platz 53 – Skittles: Werbung für die Süßigkeiten – scrollt und scrollt und scrollt… Platz 54 – Zalando: Schuh-Shop Platz 55 – Victors and Spoils: Werbeagentur nach dem Crowdsourcing-Prinzip Platz 56 – Whopper Sacrifice: Facebook-Marketing-Kampagne für Burger King – Freunde opfern, Whopper bekommen. Platz 57 – La Red Viral: Werbeagentur macht Werbung mit Ernie. Seht und hört selbst: Rugby on Rail…

Platz 58 – Foodspotting: Manche Dinge ändern sich nie – irgendwann muss Essen her. Bei der Auswahl der Möglichkeiten hilft Foodspotting, natürlich auch mit iPhone- und Android-App. Platz 59 – The RSA Video: Die Royal Society for the encouragement of Arts, Manufactures and Commerce (RSA) in London möchte kritische Debatten über die Zukunft anregen und spannende Forschungsprojekte fördern. Bestandteil des Portfolios sind – neben anderen Informationsquellen – gezeichnete Videos zu Ideen und Studien, etwa dieses hier:

Platz 60 – Rhizome: Rhizome ist ein Projekt des New Museum in New York mit dem Ziel, künstlerische Projekte mit dem Einsatz von Technologie zu fördern. Zu sehen gibt es spannende Online-Ausstellungen. Platz 61 – Dexter: US-Krimiserie mit Online-Kampagne Platz 62 – Umzugsauktion: Umzug geplant? Bei der Umzugsauktion könnt ihr möglichst genaue Angaben zu eurem Umzug machen und anschließend aus verschiedenen Angeboten von Umzugsunternehmen auswählen. Platz 63 – Französisch kochen: Liebevoll gemachtes Blog der in Deutschland lebenden Französin Aurélie Bastian rund um französische Küche Platz 64 – Porkcamp: Barcamp rund ums Schwein Platz 65 – Alibaba.com: Globale Handelsplattform für Importeure und Exporteure Platz 66 – Pizza.de Platz 67 – Huawei E5 Instant Hotspot Platz 68 – Mundraub: „Freies Obst für freie Bürger“ ist der Slogan, der uns auf mundraub.org begrüßt, und der trifft es ganz gut. Auf einer Karte werden Obstbäume eingetragen, an deren Leckereien man sich frei bedienen kann. Schön übersichtlich sortiert nach verschiedenen Obst-, Beeren- und Nuss-Sorten. Bild: Äpfel, Birnen, Quitten en masse – Deutschlands Obst-Karte bei mundraub Platz 69 – github Platz 70 – Wordy: Plattform, um eigene Texte einfach Korrektur lesen zu lassen (inklusive Plugin für WordPress und Drupal) – derzeit verfügbar für britisches und amerikanisches Englisch Platz 71 – Frontlineshop in Facebook: Umfangreich und sorgfältig gepflegte Fanpage des Mode-Lieferanten Platz 72 – Bestattungen.de: Vergleich von Bestattungsunternehmen Platz 73 – Hochzeitsplaza: Umfangreiche Informationen zur Hochzeitsvorbereitung Platz 74 – The Best Job In The World: Kampagne von Tourism Queensland – gesucht wurde jemand, der sich um die traumhaften Inseln am Great Barrier Reef kümmert. Ben Southall ist es geworden. Platz 75 – Augmented Business Card: Visitenkarten mit QR-Codes

December 23 2010, 10:49am

Good School Top 100: Plätze 26-50

Es geht weiter – nach dem ersten Teil haben wir uns nun die Plätze 26 bis 50 angeschaut. Es ist eine sehr designlastige Auswahl, bei der euch inspirierende Fundstücke erwarten. Auch diesmal gilt: Die offensichtlichen Kandidaten werden lediglich genannt. Viel Spaß dabei! Stand der sich verändernden Liste: Wochenende vom 17. bis 19. Dezember. Platz 26 – Tweetdeck Platz 27 – Assisted Serendipity: „Hilfe zum Glück“ – so könnte man das Konzept von Assisted Serendipity beschreiben. Zunächst legt man dort fest, welche Locations man gerne aufsucht – danach schaut Assisted Serendipity, wer sich bei Foursquare alles so dort tummelt. Sobald dann das Männlich-weiblich-Verhältnis ein eingestelltes Maß erreicht, erhält man einen Hinweis. Flirtchancen-Erhöhung im Jahr 2010. Platz 28 – Weeplaces: Noch ein Tool, das auf Foursquare (oder auch Gowalla und Facebook Places) aufsetzt – diesmal zur Visualisierung der Orte, an denen man eingecheckt hat. Schön dargestellt auf einer Karte, mit Embed-Code und sortierbar nach Städten. Platz 29 – Nike Chalkbot: Zur Unterstützung von Lifestrong, der Kampagne von Lance Armstrong gegen Krebs, konnte man hier während der Tour de France per Webinterface oder Twitter Nachrichten eintippen, die eine Kreidemaschine auf die Strecke gemalt hat. Das Video hat die Details.

Platz 30 – Digital Buzz Blog: Blog mit News aus der digitalen Welt Platz 31 – Shapeways: Plattform, um eigene Designprodukte herzustellen und zu verkaufen, auf Basis von 3D-Printing. Platz 32 – Twitter Platz 33 – Facebook Platz 34 – Wikipedia Platz 35 – Instapaper Platz 36 – What Consumes Me: Das Blog von Bud Caddell rund um digitale Kultur und Technologie – mit eigenen und gefundenen Beiträgen sowie Zitaten. Platz 37 – Kutiman – Mother of all Funk Chords: Kutiman remixt YouTube-Videos – sehr geil. Zum Beispiel so:

Platz 38 – Skype Platz 39 – Netvibes: Umfangreich konfigurierbarer Feedreader Platz 40 – Path: Kein Social Network, sondern ein Personal Network – gedacht, um wichtige Momente mit den 50 engsten Freunden und der Familie zu teilen. Spannende Idee: Die Beschränkung auf 50 Teilnehmer bringt einen dazu, wirklich nur die wichtigsten Menschen in seinem Leben in sein Path-Netzwerk aufzunehmen. Natürlich mit iPhone-App. Platz 41 – White Glove Tracking: April 2007. Evan Roth möchte gerne Daten aus einem Video von Michael Jacksons Performance von „Billie Jean“ herausziehen – und zwar nur die Position seines weißen Handschuhs. In einem Online-Projekt schafft er es, gemeinsam mit einigen Helfern, innerhalb von 72 Stunden alle 10.060 Frames des Videos auszuwerten. Die Daten und die Software gibt es zum Download. Platz 42 – Brainpickings: Spannendes Blog über Kultur, Kunst und Design Platz 43 – ePetitionen des Deutschen Bundestags Platz 44 – iA Writer (iPad App) Platz 45 – Information Is Beautiful: David McCandless’ Blog rund um Visualisierung von Daten enthält eine Vielzahl schöner Infografiken. Platz 46 – Anonyme Köche: Liebevoll gemachtes Blog rund ums Kochen Platz 47 – Ushahidi: Open-Source-Plattform zur Sammlung und Visualisierung von Daten Platz 48 – The Wilderness Downtown: Hail HTML5! Zur Musik von Arcade Fire könnt ihr euch hier einen interaktiven Film rechnen lassen, der technische Möglichkeiten mit künstlerischen Ansätzen kombiniert. Da poppen Fenster auf, Streetview-Daten werden geladen, eine interaktive Postkarte wird gemalt, später animiert, und Vögel fliegen von Fenster zu Fenster. Müsst ihr gesehen haben. Platz 49 – The Madbury Club: Onlinemagazin mit Printmagazin-Look und interessanten Navigationskonzepten Platz 50 – Boone Oakley: BooneOakley haben ihre Unternehmenswebseite in YouTube umgesetzt. Kein Witz.

December 21 2010, 10:16am

Good School Top 100: Plätze 1-25

Auf die Top 100 der Good School hat Peter ja schon vor ein paar Tagen hingewiesen. Einige bekannte Namen sind dabei, die nicht weiter vorgestellt werden müssen. Zu den anderen Gewinnern gibt es jedoch noch einiges mehr zu sagen – ein paar echte Entdeckungen warten. Los geht’s mit den Plätzen 1 bis 25. Anmerkung: Da sich die Charts laufend ändern, habe ich am 17. Dezember, 15.30 Uhr, einen Schnitt gemacht – gut möglich also, dass die Positionen mittlerweile verändert sind. Platz 1 – Heimliche Helden: Online-Version der Wanderausstellung „Heimliche Helden. Das Genie alltäglicher Dinge“ des Vitra Design Museums, die sich mit Dingen beschäftigt, mit denen wir uns nicht mehr beschäftigen – weil sie uns selbstverständlich geworden sind. Dabei steckt hinter Gegenständen wie Korkenziehern, Haftzetteln und Einmachgläsern eine ausgefuchste Idee. Spannend ist, wie die Macher das Konzept der Ausstellung ins Web gebracht haben: Jeder Besucher kann sich seine eigene Tour zusammenstellen, mit den Dingen, die ihn interessieren. Die Inhalte sind dann über schicke Dreh- und Navigationseffekte erreichbar. Schade hingegen: Ohne Flash geht gar nichts – nicht einmal ein Hinweis wird gegeben, von den Inhalten ganz zu schweigen. Bild: Virtuelle Ausstellung von Alltagsgegenständen – nach Auswahl des Nutzers. Platz 2 – Quote.fm: Bei quote.fm gibt es noch nicht viel zu sehen – rein kommt man derzeit nur auf Einladung. Spannend dürfte die Sache trotzdem werden, wenn sie mal fertig ist: Quote.fm wird ein soziales Netzwerk und arbeitet mit Twitters bekanntem Follower-Prinzip, setzt aber ganz auf die Vermittlung von Inhalten in Form von Zitaten. Im Blog von Martin Wolf gibt’s eine ganze Reihe von Screenshot und nähere Infos. Platz 3 – 1777.de: Webmagazin rund um Lifestyle und Technik. Platz 4 – Coke Live Race: Kampagne zum beliebten Getränk Platz 5 – Dropbox Platz 6 – BannerBlog: Magazin über interessante Onlinewerbung Platz 7 – Designmind: Magazin und Podcast über Design aus dem Hause frog design Platz 8 – Get The Glass: Nettes Flash-Game für Zwischendurch – Ziel: Helft der Adachi-Familie, ein Glas Milch zu bekommen. Gespielt wird mit (virtuellen) Würfeln und brettspielartigen Ereigniskarten, die Polizei ist hinter euch her, und zwischendurch warten eine Handvoll kleiner Geschicklichkeitsspiele. Bild: Was tut man nicht alles für ein Glas Milch… z.B. Flash-Games zocken. Platz 9 – Design Made In Germany: Äußerst ansprechend gestaltetes Magazin zum Thema Design, auch technisch ein Augenschmaus. Fünf Ausgaben sind’s bisher, da ist Schmökern ohne Augenkrebs garantiert. Platz 10 – Kickstarter Platz 11 – Evernote Platz 12 – FFFFound: Service (derzeit nur auf Einladung), um Bilder zu bookmarken und – basierend auf dem eigenen Geschmack – Bookmarks empfohlen zu bekommen – inspirierend! Platz 13 – Instagram: iPhone-App zum Teilen von Bildern – aufgrund kronischen iPhone-Mangels nicht weiter reviewt. Platz 14 – Pirates Of The Amazon (Firefox-PlugIn) Platz 15 – China Channel Firefox Add-On: Kleines Firefox-Tool für alle, die mal am eigenen Leib erfahren wollen, wie man in China so surft. Platz 16 – Ben the Bodyguard: Die iOS-App „Ben the Bodyguard“ kommt nächstes Jahr – Ziel: sensible Daten auf iOS-Geräten verschlüsseln, sollte das Gerät gestohlen werden. Viel zu erfahren gibt’s noch nicht, aber scrollt mal ganz langsam die Seite herunter… Hammer Promotionaktion. Platz 17 – Europa Film Treasures: Das ist ja mal was – 30 Filmarchive koopieren, um vergessene Filmtitel online anschaubar zu machen, mit deutschen, französischen, englischen, italienischen und spanischen Untertiteln sowie Hintergrundinformationen zu den Filmen. Das Internet kann so schön sein – wenn man es lässt.

Platz 18 – Soundcloud Platz 19 – Handy Ticket (iPhone App): App zum Kaufen von Fahrkarten und für Fahrplanauskünfte – auch hier ohne weiteren Test. Platz 20 – Flipboard (iPad App) Platz 21 – Web 2.0 Suicide Machine: Facebook, MySpace, LinkedIn, Twitter – die Suicide Machine hilft beim virtuellen Selbstmord. Platz 22 – Eyewriter: Eyewriter geht zurück auf ein erfolgreiches Kickstarter-Projekt, das dem Graffiti-Künstler Tempt1 ermöglicht, seine Kunst weiterzuführen – er kann sich nicht mehr bewegen. Eingesetzt wird dazu Eye-Tracking-Technologie, inklusive einer DIY-Selbstbauanleitung. Platz 23 – Angry Birds (iPad App) Platz 24 – Guardian Eye Witness (iPad App): App, um die Eye Witness Fotos des Guardian angemessen auf dem iPad zu rezipieren Platz 25 – Graffiti Research Lab: Graffiti-Künstlern mit Open-Source-Tools auszustatten ist das Ziel des GRL – der bereits erwähnte Eye Writer ist ein Beispiel, aber es gibt noch sehr viel mehr zu entdecken. Ein Paradies für Leute, die gerne mit Technik experimentieren.

December 20 2010, 10:00am

Die Internet Top 100

Gemeinsam mit der Good School haben wir die besten 100 Links gesucht – und mit den Schülern der Good School auch eine schöne Liste gefunden, die Good 100. Die Top 10 des Schüler-Votings – eine bunte Mischung aus Design, Tools & Kampagnen – zeigen wir nach dem Sprung.

Vitra Museum Heimlich Helden quote.fm Dropbox Banner Blog Coke Live Race Frog Design Designmind FFFOUND! Get the Glass China Channel Firefox Add-On Handy-Ticket (iPhone App)

Die komplette Liste gibt’s auf Good100.de.

December 13 2010, 1:11pm

Netzpiloten und Good School suchen die Internet Top 100

Gemeinsam mit der Good School suchen wir die Internet Top 100: die besten Websites, spannendsten Onlinespiele, Lieblingsblogs und YouTube-Videos. Am Sonntag werden bei der Good School aus allen Einreichungen die 100 besten Links ausgewählt und anschließend hier veröffentlicht. Schickt uns einfach jetzt eure drei besten Links: Als kleines Dankeschön verlost die Good School einige Topbücher. Hier entlang, bitte!

November 29 2010, 4:20pm

Good School in Hamburg: Are friends electric?

Tweet, blink, chak, boing. Auf Sendung waren in der Good School jedenfalls ALLE und ALLES, soviel ist klar. Eine leuchtend, twitternde, Fleecedecke – eine Loopbox – missmutige, eifersüchtige Sparschweine – ein Nasometer für tweets – ein Stressreaktionsbär – ein twitter Globus – ein Ponyrennen der virtuellen Eitelkeiten – und ein Real-Step-Controller für Minecraft…

Die Good School in der Lagerstraße im Hamburger Schanzenviertel ist eine Fortbildungsstätte für Werbeagenturen. Simone Ashoff und Christian Gast fühlen am Puls der Kommunikationsgesellschaft, um Phänomenen wie Social-Networks und Open Source-Lösungen nachzuspüren. Hierzu werden Experten geladen, die aus berufenem Munde und mit geschickter Hand vermitteln. Lernen und Erfahrungen sammeln bedeutet in der Good School, Neues mit Kinderaugen zu betrachten, das sorgt oftmals für ungewöhnliche Ansätze. Es steht „Physical Computing“ auf dem Stundenplan. Pünktlich um 8.30h zur ersten Stunde war ich wohl das letzte Mal in der Mittelstufe und auch Samstagunterricht hatte ich dort zuletzt. Aber da war Schule noch Schule ohne das Prädikat „Good“.

Marcus Nowotny und Alex Weber von der Hamburger Gruppe Palo Altona sind als Arduino-Dozenten gewonnen worden. Jeder der keinen Arduino kennt, noch keinen getroffen hat oder an Kampfstern Galaktika denkt, kann beruhigt sein. Das ging den meisten Teilnehmer der Workshops ähnlich. Der Arduino erinnert an ein Geek Toy aus den Anfangstagen der Computerwelt. Er besteht aus einem Board mit Steckverbindungen und USB-Anschluss. An den Arduino können u.a. Druck-, Helligkeits- und Bewegungssensoren in Verbindung mit Ausgabemedien wie Motoren, LEDs und Lautsprechern gestöpselt werden. Mit einem Rechner verbunden wird der Arduino ein Bindeglied zwischen digitaler und analoger Welt und erweitert somit den Gestaltungsrahmen individueller Kampagnen. Beispiele hierfür sind eine U-Bahn-Treppe in Stockholm, die durch Drucksensoren und Lautsprechern zur Klaviatur umfunktioniert wird, oder Turnschuhe, die beim Verbiegen Sounds erzeugen.

Nach ersten Steck- und Programmierübungen lassen sich schon Erfolge erkennen. Weiteren Input erhält die Klasse von Fabian Hemmert, der als Doktorand der Designforschung in den T-Labs der Telekom viele beeindruckende neue Entwicklungen auf Arduino-Basis vorstellt.

Der zweite Tag steht im Zeichen des Bastelns. Das Selber-Hand-Anlegen sowie Einfälle schnell und effektiv umsetzen, liefert ein reales Gefühl für die außerordentliche Vielfalt, die schon ein einfaches technisches Ensemble bietet. Von der ersten Idee über die Fertigstellung bis zur Präsentation bleiben nicht ganz 10 Stunden. Die entspannte Atmosphäre unter den Teilnehmern lässt die Zeit verfliegen. Nicht zuletzt, weil das Good School Team jedem bei seinem Projekt zur Seite steht. Und am Ende des zweitägigen Workshops Palo Altonale sind alle Projekte funktionstüchtig beendet. Jeder nimmt viele gute Erfahrungen und seinen lieb gewonnenen Arduino mit heim. Und nach dem Workshop ist klar, friends sind nicht nur electric sie sind auch „Good“. Klassenziel erreicht.

Der nächste Termin für das „Physical Computing“ –Seminar ist der 4. und 5. März 2011. Programm und weitere Informationen über: http://www.good-school.de

Autor: Fabian Ziemer ist Student, Kulturanthropologie und Philosophie Uni Hamburg und zur Zeit Praktikant bei den Netzpiloten in der Hamburger Niederlassung.

November 22 2010, 10:00am

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