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Was macht eigentlich…? – Frontschweine

Jeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. Es herrscht Krieg. Doch dieses Mal nicht in der Würmerwelt „Worms“, sondern die Schweine zeigen, dass sie auch ganz anders können – „Frontschweine“…

Schweinerei Eine in Saustallasien noch unentdeckte Inselgruppe des Südpigzifik ist die Lösung für alle Probleme, denn sie ist reich an der Wertvollen Ressource Schweinefraß. Dass Schweine jedoch genauso egoistisch sein können wie Menschen ruft Krieg auf den Plan, denn es kann nur einen geben der sich im Schweinefraß suhlen darf. Sechs Nationen, bestehend aus Russen (Grunzkovskis), Amerikanern (Beefy Boys), Japanern (Bonsai Quieker), Engländern (Fish and Rips), Franzosen (Porc Au Vin) und natürlich den Deutschen (Eisbeine), schenken sich nichts und wollen sich gegenseitig den Rüssel lang ziehen. Nach der Auswahl einer Schweinenation geht’s es direkt ins Getümmel, denn der Feind will von Mission zu Mission zu Sülze verarbeitet werden. Das „Frontscheine“ dabei sehr an „Worms“ in dreidimensionaler Prachtausgabe erinnert, fällt nicht unbedingt negativ ins Gewicht. Nach bester Kriegsmanier werden zu Beginn nur Rekruten verheizt, was jedoch eine sehr motivierende Seite mit sich bringt. Jedes Schweinchen mit heiler Schwarte darf nach dem Überleben einer Mission einen Schritt weiter nach oben klettern auf der Leiter der Militärkarriere. So werden aus den treuen Schweinetroopern zum Beispiel Sanitäter, Artilleristen bis hin zu Geheimdienstlern mit saumäßigen Sonnenbrillen, welche den feindlichen Soldaten Kriegswerkzeug stehlen können.

Saustarker Auftritt Sicher fragt man sich jetzt wo hier der Unterschied zu den Worms-Spielen liegt und warum man den Frontschweinen eine Chance geben sollte. Ja, es wurden durchaus viele Elemente „geklaut“, aber bevor man sie einfach einbaute, haben die Entwickler alles in den Fleischwolf getan, sodass nur bestes Mett zum Vorschein kam. So verändert sich zum Beispiel das Terrain in jeder Mission zu Schachtfeldern mit Flüssen, Seen, Minenfeldern, Bergketten und vielen weiteren geografischen Meisterwerken, sodass eine individuelle Strategie vom Spieler gefordert wird. Der Krieg um den Schweinefraß bleibt dabei durchgehend auf einer humorvollen Ebene und jede Nation bedient, zum Beispiel beim Abtreten, seine schweinischen Klischees in zahlreichen Sätzen. Gleichzeitig hält den Spieler das Aufleveln seiner Soldaten, welche die unterschiedlichsten Militärkarrieren beschreiten können, bei der Stange.

Einziger Wehrmutstropfen ist wohl der Umgang mit der Bazooka, die im dreidimensionalen Feld noch weniger funktioniert als beim Würmerkrieg in 2D. Wer sich den Schweinefraß am Ende unter den Nagel gerissen hat, kann sich anschließend mit bis zu vier Freunden im Multiplayer bekriegen, bei dem man nicht nur den Zugriff auf das umfangreiche Waffenarsenal bekommt, sondern auch militärische Einrichtungen wie zum Beispiel Bunker, Geschütztürme oder riesige Artilleriegeschütze nutzen kann um seine Mitspielerschweine in die nächste Metzgerauslage zu befördern. Trotz schlechter Absatzzahlen gilt „Frontschweine“ in jedem Fall als echter Geheimtipp für Fans der rundenbasierten Strategietitel und hofft seit 2008 auf eine Fortsetzung auf der Nintendo Wii. Hoffen wir das „Frontschweine 2“ seinen Weg noch finden wird und bis dahin begnügen wir uns mit einem strategischen Klassiker, welcher sicher auch für die eine oder andere Lachfalte verantwortlich ist.

March 28 2012, 9:30am

Was macht eigentlich…? – Resident Evil

Jeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. – Dass Genforschung auch richtig nach hinten los gehen kann muss nicht erst bewiesen werden, denn Videospiele zeigten uns bereits das verheerende Ausmaß – „Resident Evil“.

Bio ist nicht unbedingt gesund Merkwürdige Dinge ereignen sich im naheliegenden Wäldchen von Racoon City in dem es vermehrt zu Angriffen auf Menschen und schaurigen Leichenfunden kommt. Was dahinter steckt soll die neu ins Leben gerufene Einheit S.T.A.R.S, ein Elite-Kommando der Polizei, herausfinden und wird prompt in das Waldstück eingeflogen. Nachdem jedoch der erste Helikopter verschollen ist, macht sich der Rest des Teams zur Rettung auf. Der Special Tactics And Rescue Service wird herzlichst von eigenartigen Wesen im Wald empfangen und kann sich nur mit Mühe im naheliegenden Spencer Anwesen, ein gigantisches Herrenhaus, Zuflucht verschaffen. In dieser Villa wohnt jedoch kein netter alter Mann, sondern eine gigantische Gruppe aus Wissenschaftlern des Pharmakonzerns „Umbrella Corporation“ die sich mit Biowaffenforschung beschäftigen. Herausgekommen ist ein neuartiges Virus zur Erschaffung des ultimativen Soldaten der auch noch nach dem Tod treu seinen Dienst erfüllt – der Zombie. Angstschweiß Capcom beförderte 1996 ein vollkommen neuartiges Genre in die Regale der Videospielhändler, was der Auftakt einer ganzen Ära werden sollte – Survival Horror. Es war der Anstoß einer der erfolgreichsten Spiele-Reihen auf der PlayStation, der sich in zahlreichen „Trittbrettfahrern“ über die Konsolen verbreitete, doch bleiben wir beim Urvater dieses beeindruckenden Genres – „Resident Evil“. Doch überleben um jeden Preis war nicht das Einzige was „Resident Evil“ zu einem Meilenstein in der Videospielgeschichte machte, sondern die Mischung aus Horror und der Einsatz des gesunden Menschenverstands. So wurde der Fortschritt im Spiel maßgeblich durch das Lösen von Rätseln bestimmt. Das die Konzentration dabei manchmal auf der Strecke blieb verdankt man den feststehenden Kameraperspektiven, welche die Einsicht eines Winkels erschwerten und nur die Furcht vor neuen widerlichen Biowaffen in Form von Zombies, Krähen, Hunden usw. schürte. Gruselfaktor mit absolutem Suchtpotential und daher ist das Intro des Spiels nochmals herzlichst zu empfehlen. Viel Spaß beim Überleben.

January 30 2012, 9:30am

Was macht eigentlich…? – Super Mario Kart

Jeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. Sitzt da wirklich ein Affe im Unterhemd auf einem Go-Kart? Dieses Spiel wurde jedenfalls nicht für seine skurrilen Rennteilnehmer bekannt und ist trotzdem bis heute in jedem Rennfahrer Herzen verankert – „Super Mario Kart“.

„Sūpā Mario Kāto“ Was am 21 Januar 1993 auf das europäische Super Nintendo Entertainment System rollte war nicht irgendein Plastikmodul, sondern der Anfang einer großen Racing-Ära die bis heute ihren Zuspruch findet. Super Mario Kart revolutionierte die Welt der Videogames und sich selbst mit dem Grundstein eines neuen Sub-Genres. Oft nachgeahmt, jedoch nie erreicht wurde zum Beispiel später versucht mit „South Park Ralley“ oder „Sonic Drift“ auf dem Bis heute ist es mit acht Millionen verkauften Kopien eines der erfolgreichsten Spiele des SNES und erhielt durchgehend herausragende Bewertungen. Besonderes steckt jedoch in dem Modul selbst, denn mit dem verbauten DSP-1 Chip und dem von Nintendo sogenannten „Mode7“. Dieser Texture-Mapping-Modus ermöglichte das Rotieren von einer Hintergrundebene und erzeugt somit eine räumliche Tiefe.

Natürlich klingt das beim Maßstab neuzeitlicher Videospiel irgendwie lächerlich, aber 1993 wurde diese Technik als „breathtaking“ beschreiben und was wären wir ohne nostalgische Gefühle? Fun-Racer Das Prinzip von „Super Mario Kart“ ist simpel, denn nach der Auswahl eines lustigen Nintendo-Charakters versucht man das Rennen für sich zu entscheiden und das zum ersten Mal mit 2-Spieler-Split-Screen! Mit Hilfe von auf der Strecke verteilten „Powerups“ konnte das Rennen jedoch immer wieder neu ausgelegt werden und gilt erst beim überfahren der Ziellinie als gewonnen. So entstehen regelrechte Schlachten aus Bananen-Minen, Schildkrötenpanzer-Geschossen und vielen weiteren unterhaltsamen Items. „Super Mario Kart“ definierte sein Genre – Fun-Racer. Wem das schnöde Rennen nicht zusagt, der kann gleich im „Battle-Mode“ aufs Ganze gehen und seine Gegner.

Setzen wir uns also auf ein Neues in das wendige Go-Kart, gerne auch im Unterhemd, um wieder ein paar Runden mit Mario und seinen verrückten Freunden zu drehen. Der Spaß bleibt jedenfalls auch heute nicht auf der Strecke und wird wohl auch in Zukunft noch ein treuer Begleiter sein! Als Leckerbissen hier der „Super Mario Kart“ Trailer zur Retro-Reihe der Wii:

December 6 2011, 9:30am

Was macht eigentlich…? – Diablo

Jeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. Passend zur dunklen Jahreszeit gibt es für euch ein absolutes Meisterwerk, welches in keiner Fleischerei fehlen darf – „Diablo“.

Der König ist tot – es lebe der König Mit „Diablo“ packte Blizzard Entertainment den Defibrillator aus, um ein totgeglaubtes Genre der Videospielgeschichte mit seinen letzten „Zuckungen“ ins Leben zurück zu rufen. Die damaligen Computerrollenspiele der 70er Jahre orientierten sich stark an Pen-&-Paper-Varianten des echten Lebens und wurden zum Beispiel mit der „Dungeon Master“ Reihe bis ins unermessliche ausgereizt. Ende 1996 blies „Diablo“ den dicken Staub aus allen Rollenspielregalen und revolutionierte das Genre – Hack -&-Slay war geboren. Die Welt braucht einen Helden, denn das beschauliche Dörflein Tristram versinkt im Chaos der Hölle. Eingenistet hat sich der Fürst der Finsternis an keinem geringeren Ort als der Kirche des Dorfes. In den tiefen Ebenen der Katakomben, durchzogen mit schrecklichen Monstern und wandelnden Untoten, heimgesucht von Psychopathen und in den Wahnsinn getriebenen Abenteurern wartet er darauf dein Knochenmehl zu kosten – Diablo.

„Lass‘ doch mal die Kirche im Dorf!“ Aller Anfang ist schwer und so muss man sich erst mal entscheiden, mit welcher Charakterklasse die Jagd auf Diablo eröffnet werden sollte. Die Auswahl besteht aus einem knackigen, schwertschwingenden Krieger, der flinken Jägerin und dem Meister der Magie, einem Magier. Jede Klasse kommt mit ihren Vor- und Nachteilen und sorgt für ein ganz individuelles Spielerlebnis. Der Suchtfaktor bei „Diablo“ liegt ganz klar in den klassischen Rollenspielelementen. Hacken, sammeln, auflevelen und von vorne. So schließt sich der angenehme Kreis des Lebens in Tristram. Doch was macht „Diablo“ so erfolgreich und zu einem echten Klassiker? Wer dieses Rollenspiel noch nicht genießen konnte, hat ein RPG mit unglaublich tiefer Story verpasst, was der Nachfolger „Diablo 2“ eher nicht von sich behaupten konnte. Jedem Rollenspiel Liebhaber ist diese Titel sicher schon einmal in die Hände gefallen und kann diese Ansichten teilen. Besonders viel Spaß hat man, wenn man mit mehreren Helden durch die dunklen Gewölbe streift und sich von der bedrückenden Musik verängstigen lässt. Mit jeder Ebene steigt die Furcht vor neuen, noch fieseren Monstern, aber irgendwie lässt man sich von der Geschichte und den einzelnen Schicksalen der Dorfbewohner in den Bann ziehen, um für diese als Held und mit Diablos Kopf aus den Katakomben der Kirche hervorzutreten, sodass Tristram wieder in neuem Licht erstrahlen kann.

Begeben wir uns alle wieder auf eine fröhliche Dämonen Hack-&-Slay Reise mit ungewissem Ende. Lasst euch nochmals vom Action-Rollenspiel der Superlative mit seinem unvergesslichen Charm verzaubern und rettet die verbliebenen Bürger von Tristram! Wenn das noch kein Anlass ist, dann wird das Intro-Video euch sicher den letzten „Kick“ geben. Viel Spaß dabei!

November 14 2011, 9:30am

Games: Ace Combat Assault Horizon

Endlich hat sich „Namco“ ein Herz gefasst und seinem Anführer der Fliegerstaffel „Ace Combat“ die Exklusivität aberkannt. Dies landet erstaunlich gut auf der Playstation 3 und es lohnt sich seit dem legendären Ace Combat 2 für die Playstation 1 mal wieder den längst verstaubten Piloten-Overall aus dem Spint zu holen. Ready for take off!

Die Russen waren’s In der nicht weit entfernten Zukunft, im Jahre 2015, stürzt eine Rebellengruppe unter der Führung des Fliegerass Andrei Markov den afrikanischen Kontinent ins Chaos. Schnell wenden sich die hilflosen Regierungen an die NATO, die sich mit ihrer internationalen Truppe auf die Suche nach den Guerillakämpfern macht. Bei diesem Einsatz verwenden die Rebellen eine neuartige Bombe, welche aus der NATO-Hubschrauberstaffel gebrannte Mandeln macht. Die wenigen Überlebenden kommen mit schweren Verletzungen zurück ins Lager, sodass eine sogenannte „Task Force“ ins Leben gerufen werden muss um der Lage Herr zu werden. Diese wird angeführt von U.S. Air Force Lieutenant Colonel William Bishop, ein „Top Gun“ Pilot bei dem Tom Cruise lieber mit Revell-Modellen spielen geht. Es ist nun eure Aufgabe in die Rolle von William Bishop zu schlüpfen um die „Warwolf“ Fliegerstaffel anzuführen und die Welt vor einem bedrohlich nahen Krieg zu bewahren.

Fesselspiele Wenn man von der Überraschung des Jahres, was den Spiele-Markt angeht, sprechen soll, dann sollte man unbedingt „Ace Combat Assault Horizion“ im ersten Atemzug erwähnen. Lange hat mich kein Titel von Anfang an derart in den Sessel gepresst wie dieser und das bei einer so eingefleischten Serie. Namco hat nämlich ordentlich aufgeräumt und eine nie dagewesene Luftkampfintensität geschaffen. Ganz vorne weg der „Dogfight Modus“, kurz DFM, welcher den Spieler direkt an das Heck des gegnerischen Flugzeugs katapultiert um diesen direkt mit Raketen und dem Bordgeschütz zu malträtieren. Dabei versucht der erfasste Feind sich natürlich mit waghalsigen Manövern aus der Schlinge des Abschusstodes zu winden, welche ihr immer weiter zu schnürt. Gelingt es ihm doch, so kann man die Verfolgung durch Tastenkombinationen direkt mit einem „counter-maneuver“ fortsetzen. Wird man jedoch selbst im DFM anvisiert, gilt es ebenso mit eurer Erfahrung als Kampfpilot dem Tod zu entgehen und den Spieß umzudrehen. Eine Hetzjagd am Himmel entsteht mit unglaublich fesselndem Flair. „Ace Combat Assault Horizon“ bietet neben den Einsätzen als Flugzeugpilot auch Missionen als Black-Hawk Bordschütze, Apache Helikopterpilot oder an Bord eines rieseigen Tarnlappenbombers und wirkt somit abwechslungsreicher als je zuvor. So werdet ihr von Mission zu Mission in die unterschiedlichsten Situationen gebracht, die nur ein wahrer Pilot meistern kann. Also habt ihr das Zeug dazu?

Mayday, mayday… Wer nach der umfangreichen Kampagne noch nicht genug Kerosin geschnuppert hat, kann nun auch weltweit seine Fähigkeiten mit anderen Piloten messen und dabei macht der Multiplayer einen sehr soliden Eindruck. Vertreten sind dabei die klassischen Spielmodi wie Deathmatch, Conquest, Domination, aber auch Co-op Missionen, bei der ihr eure Fliegerstaffel aus bis zu vier Piloten bilden könnt. Nach einem Punktesystem steigt der Spieler pro Einsatz auf und kann sich sogenannte Skillsets zusammenstellen, welche zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten zulassen. Außerdem gibt es für das Erreichen bestimmter rankings in den Missionen versteckte Skills. Im Grunde habt ihr bei „Ace Combat Assault Horizion“ die Möglichkeit zahlreiche Extras freizuspielen wie zum Beispiel „paintings“ für euren Jet, bis hin zu „call signs“, also wie ihr per Funk angesprochen werdet. Namco bietet hier zwar einen Arcade-Titel durch und durch, aber man will sich auch nicht mit irgendeinem Microsoft Flugsimulator XY vergleichen. Daher haben die Entwickler gute Arbeit geleistet, welche den Spieler von der ersten Flugminute an in seinen Bann zu ziehen weiß. Die Kämpfe können durchaus so intensiv sein, dass man sich ein „Woooh“ beim passieren von Häuserschluchten oder virtuose Freudenschreie nach einem langen aber erfolgreichen „Dogfight“ nicht verkneifen kann. Von daher gibt es eine klare Kaufempfehlung und ein „Join the U.S. Air Force!“.

November 9 2011, 9:45am

Dead Rising 2: Off The Record

Mit „Dead Rising 2: Off The Record” geht ihr erneut auf einen Vergnügungstrip voller „Meatlove“ in Fortune City. Ihr schlüpft dabei jedoch in die Rolle des altbekannten Frank West aus „Dead Rising“ und jagt mit eurer Kamera dem nächsten Knüller hinterher. Kann man dem neuen Zombieableger aus dem Hause Capcom was Neues abgewinnen, oder wird hier nur altes Suppenfleisch aufgetischt?

Star-Allüren Fotojournalist Frank West, vielen bekannt aus der ersten Zombieapokalypse, stieg nach seinem Glanzauftritt als Menschenretter und rasender Reporter zu einem echten Star und Playboy auf. Hatte er doch zuvor in der Kleinstadt Willamette in einem von Zombies überrannten Einkaufszentrum die Überlebenden in Sicherheit gebracht und die Ursachen dieses ungewöhnlichen Lebens nach dem Tod aufgedeckt. Doch wir kennen es von realen Stars wie Brittney Spears, David Hasselhoff, Lindsay Lohan uvm. Sie alle profitieren nicht nur vom Rum und so auch Frank West! Der Alkohol ruiniert seine Karriere und so sieht er sich gezwungen in der geschmacklosen Zombiemetzel-Show „Terror is Reality“ das schnelle Geld zu machen. Nach der Show können die extra fürs Schlachthaus gefangenen Zombies aus ihren Zwingern ausbrechen und terrorisieren in Windeseile das Vergnügungsparadies Fortune City. Eure Aufgabe ist es nun mit den wenigen Überlebenden im Schutzraum 72 Stunden im wahrsten Sinne des Wortes totzuschlagen bis euch das Militär zur Rettung kommt. Doch um richtig Zeitdruck auszuüben musste sich unser Top-Reporter natürlich in seinem vorigen Abenteuer mit dem ansteckenden Virus infizieren, sodass alle 24 Stunden eine Dosis „Zombrex“ injiziert werden muss.

Open business Um zu überleben braucht ihr natürlich das Gegenmittel, aber das ist noch nicht alles. Natürlich versucht Frank West auch die Machenschaften in Fortune City ans Licht zu bringen, die wie im Ursprungsspiel „Dead Rising 2“ in sogenannten „Cases“ stattfinden. Diese müsst ihr aber nicht zwangsweise erledigen. Wer auf Handlung und Heldentum durch das Retten von Überlebenden verzichten kann, der wird sich die 72 Stunden auch anders vertreiben können. Schließlich sind wir im Herzen einer Vergnügungsmeile und so kann man Pokern, Bullenreiten, Schießbuden besuchen und zahlreiche andere Beschäftigungen auf dem „Strip“ finden. Wer jedoch versucht die Verschwörung aufzudecken, der wird mit den unterschiedlichsten „endings“ belohnt und so lädt „Dead Rising 2: Off The Record“ immer wieder auf ein unterhaltsames Gemetzel ein. Die einzelnen „Cases“ wurden im Gegensatz zum Vorgänger leicht verändert und so auch die zu erspielenden Enden. Besonders Unterhaltsam ist dabei natürlich der außergewöhnliche Humor von „Dead Rising“ und das einzigartige Kombosystem der im Spiel vorhandenen Gegenstände. So zaubert ihr z.B. aus einer Autobatterie, einem Rollstuhl und einem Sturmgewehr einen kleinen fahrbaren Panzer. Zu den altbewährten Kombokarten, die man nach erfüllen von Aufgaben oder dem einfachen Bastelwahnsinn erhält, sind noch viele neu Möglichkeiten hinzugefügt wurden. Außerdem ist sich Capcom nicht zu schön gewesen eine komplett neue Entertainmentzone zu entwerfen. In der „Uranus-Zone“ könnt ihr euch wie auf einem Rummel die Zeit mit den untoten Vergnügungsgästen vertreiben! Im Westen nichts Neues Jetzt ist die Frage ob man sich diesen unterhaltsamen Trip noch einmal antut. Für Neulinge der Reihe kann man eine klare Kaufempfehlung aussprechen, da die Story völlig unbekannt ist und durch ein neues Checkpoint-System die Frustrationrate nicht so hoch ist. Für Eingefleischte ist es nicht so einfach, denn man muss wohl Fan sein um sich der Herausforderung mit Frank West zu stellen. Zusammengefasst wirkt „Dead Rising 2: Off The Record“ wie ein riesiges Update für das man rund 30 € auf den Tisch legen musste. Besonders Reizvoll daran könnte jedoch der neue Sandbox-Modus sein, in den ihr schnell einsteigen könnt um mit einem Koop-Player über das Internet den „Strip“ unsicher zu machen. Hier müssen verschiedene „challenges“ erfüllt werden die erst durch das erledigen der untoten Besucher freischalten lassen. Im Grunde ist das sehr motivierend und für den Kenner der Spielreihe das wohl schönste „Update“. Außerdem gibt es für Spieler mit einem bereits existierenden „Dead Rising 2“ Speicherstand noch eine kleine Überraschung zu entdecken. Leider schießt Capcom hier nicht den Vogel ab und so ist das Spiel wohl eher nur etwas für Fans und Neulinge. Gelegenheits-Zombiejäger lassen lieber die Finger davon und warten auf „Resident Evil: Operation Racoon City“.

October 25 2011, 9:30am

Angry Birds: Halloween threat for fans

Die Macher von Angry Birds haben sich zum bevorstehenden Halloween-Fest etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ein neuer orangefarbener Angry Bird wird, im Rahmen des Ham’O'Ween Spiels eingeführt. Ham’O'Ween ist wie der Name es vermuten lässt, ein Halloween-Theme, das aus 30 Level besteht. Das besondere an dem neuen Charakter ist übrigens, dass dieser nicht explodieren kann. Seine einzigartige Fähigkeit liegt ganz woanders. Womit der kleine Vogel seinen Gegner das Fürchten lehrt, erfahrt Ihr in diesem Einführungs-Video von Rovio. Viel Spaß damit!

October 22 2011, 12:36pm

Battlefield 3 auf Bittorrent-Server aufgetaucht

Etwa zehn Tage vor dem eigentlichen Release von „Battlefield 3“ aus dem Hause EA und DICE ist eine 9,96 GB ISO-Datei der PC-Version ins Netz gestellt worden. Allerdings ist nur die komplette Solo-Kampagne spielbar, denn auf den Multiplayermodus hat man nur Zugriff über das Hauseigene EA-Onlineportal „Origin“ das vom Publisher überwacht wird.

Trotzdem ist dies sicher eine sehr schockierende Datenpanne für den Publisher und sein Entwicklerstudio DICE, da die Ursache wie die Daten ins Internet gekommen sind völlig unklar ist. Doch kann man auch mutmaßen, ob sich nun Softwarefirmen an der „Werbekampagne“ eines einschlägigen Hardware Unternehmens orientieren, bei dem kurz vor Release Prototypen von Mitarbeitern verloren werden. Geriet „Battlefield 3“ vorher in das Visier der Kritiker wegen expliziter Gewaltdarstellung an Polizisten mit anschließend geschmacklosem Kommentar seitens EA. Den Gesetzeshütern wird neben literweise digitalem Blut noch die Kehle aufgeschlitzt und was Electronic Arts dazu sagte war: “Ich glaube nicht, dass ihr den Ernst der Lage begreift. Es geht um eine Atombombe in Paris. Millionen von Leben stehen auf dem Spiel!” Sehr einfühlsam, aber was tut man nicht alles um „King-of-the-hill“ in der Shooter-Branche zu werden. Immerhin gilt es das im November folgenden „Call Of Duty 3“ vom Konkurrenten Activison vorzeitig mit Artilleriefeuer in der Versenkung verschwinden zu lassen.

October 19 2011, 10:04am

Games: Rage

Mit einem gigantischen Einschlag, wie der eines Meteoriten, landet „Rage“ in den deutschen Spieleregalen. Das wohl am meisten erwartete Videospiel des Jahres wurde schon im Voraus mit Gütesiegeln überschüttet. Ob diese wirklich gerechtfertigt sind und Ihr euch einen Splitter dieses Einschlags zulegen solltet, oder lieber im Atombunker auf die Fortsetzung von „Call Of Duty“ und „Battlefield“ wartet lest ihr jetzt.

Apokalypse now! Dinosaurier könnten ein Lied von singen, denn bei „Rage“ knallt es schon von Anfang an. Ein Meteorit trifft unaufhaltsam auf den schönen blauen Planeten und vernichtet somit alles Leben. Falsch gedacht, denn natürlich haben versierte Politiker auf diesen Tag „X“ vorbereitet und eine geringe Anzahl Menschen in Kryo-Tiefkühlkabinen gesteckt. 100 Jahre nach diesem vernichtenden Ereignis taut endlich die Kabine unseres Helden auf und er kann sich mit einer herrlichen Fortpflanzungsorgie befassen, natürlich zum Zweck des Erhalts der menschlichen Rasse! Daraus wird wohl erst mal nichts, sonst wäre das Spiel auch nicht aus der legendären Schmiede von „id Software“ entsprungen, die schon mit „Doom“ und „Quake“ Aufmerksamkeit erzeugten. Ein Systemfehler hat alle anderen Überlebenden direkt zu Tiefkühlprodukten verarbeitet und so bleibt nur noch unser Alter Ego. Was erwartet man wenn man an diese beiden Titel denkt? Genau „Bumm“, „Bamm“ und ganz viel „Peng“, denn „Rage“ ist der Ego-Shooter vor dem Herrn. Hier knallts richtig und das nicht nur einmal! Wenn man dann den ersten Fuß auf die verbrannte Erde setzt findet man sich in einer post-apokalyptischen Welt der Marke Fallout wieder, aber „Bethesda“ fungiert ja nicht umsonst als Publisher und steuert die „id 5“ Engine bei. Diese Engine lässt die ganze Weltuntergangsstimmung perfekt auf den Spieler einwirken und setzt Bewegungen der Charakter in einem Höchstmaß an Realismus um, sodass sich etwa Frostbite 2 aus dem Hause „DICE“ noch eine leckere Grafikscheibe abschneiden kann. In „Rage“ wird ein faszinierend schönes Bild einer kaputten Welt geschaffen mit süßen Schäfchenwolken und schroffen Bergen voll mit kuschelbedürftigen Mutanten und Wahnsinnigen. Salat der Gene Was die Apokalypse aus den Erdbewohnern gemacht hat bekommen wir recht schnell zu Gesicht, denn hier wird einem eine Palette an Fratzen geboten die ihres gleichen sucht. Zahlreiche Mutanten und Verrückte stürmen mit Keulen, Eisenstangen, Messern und vielen weiteren Waffen auf euch zu und bewegen sich in einer ausgefeilten Angriffsstrategie. Sie springen und hangeln sich auf einen zu, sodass man schnell merkt, dass kein Weg zu schade ist um an unsere Haut zu kommen. Die Bewegungen sehen dabei so umwerfend aus, dass man den bevorstehenden Kampf schon fast vergisst. Zum Glück ist sich „id Software“ hier seiner Passion treu geblieben und bietet eine Waffenauswahl von A bis Z. Da tauscht man schon mal den einfachen Revolver gegen eine Schrotflinte mit Mini-Granaten. Highlight sollte dabei die Armbrust sein, aber die solltet Ihr mal selbst ausprobieren. Wie es uns Hornbach schon lehrte, dass es „immer ´was zu tun gibt“ kann man sich im Verlauf des Spiels herrliche kleine Spielzeuge basteln, die in einem Endlos-Inventar aufbewahrt werden. Wie wäre es z.B. ein ferngesteuertes Rennauto mit integriertem Sprengsatz in eine Horde Gen-Haufen zu steuern? Dies ist aber nur eine handwerkliche Möglichkeit von vielen die es durch erfüllen von Missionen zu entdecken gibt.

Stattlich Neben der Außenwelt voll mit ungemütlichen Gestalten gibt es auch einige Städte in denen die Story von „Rage“ erzählt wird und Ihr euch wie in „Borderlands“ die Aufgaben abholt. Ihr könnt aber auch mit verschieden Fahrzeugen das Land nach Einsiedlern absuchen für spannende Nebenquests. Hierbei ist die Fahrzeugsteuerung natürlich sehr arcade-lastig, was aber nicht besonders schlimm ist. In Städten kann man neben den Missionen und zwielichtigen Gestalten noch auf Händler treffen bei denen Ihr alles verscherbeln könnt was euch im Inventar stört. Im Grunde ein solides Stadtleben, wenn man denn die Umstände berücksichtigt.

Fazit Mit „Rage“ markiert „id Software“ ganz klar ihr Shooter-Revier und mit der Bethesda „id 5“ Engine wurde eine der zurzeit leistungsstärksten Engines zur Umsetzung von Spiele-Welten genutzt. Spieler und Gegner agieren in diesem Action-Epos in noch nie dagewesenem Spielfluss mit ihrer Umwelt, sodass man denkt hier läuft „Mad Max“ mit Mel Gibson. Die spannenden Handwerkereinlagen motivieren neben einer doch leicht schwachen Story trotzdem weiter in der apokalyptischen Welt zu versinken, denn wer weiß was sich noch alles aus den Objekten zaubern lässt? „Rage“ bekommt eine absolute Kaufempfehlung, allein schon wegen der legendären Softwareschmiede! Wem das noch nicht reicht der sieht sich den Trailer an.

October 8 2011, 11:30am

Games: ICO & Shadow of the Colossus

Dies ist die zweite Chance für Sony’s melancholisches Meisterwerk, denn ab heute ist „Ico & Shadow Of The Colossus: Classic HD“ für die Playstation 3 erhältlich. Das Videospielphänomen gilt nämlich trotz schlechter Verkaufszahlen als Legende im Game-Olymp und hat schon einige Auszeichnungen eingeheimst. Warum das so ist, lest Ihr im Folgenden.

Es war einmal… Ico, ein verfluchter, kleiner Junge wird auf eine mysteriöse Burg verbannt, in der er auf das gefangengehaltene Mädchen Yorda trifft. Beide versuchen aus der Burg zu fliehen und müssen sich dabei zahlreichen Rätseln und erschreckenden Schattenwesen stellen, um an die Freiheit zu gelangen. Man springt, schlägt, klettert und schiebt sich einen Weg durch das Gemäuer und muss gleichzeitig auf seine neue Gefährtin acht geben. „Shadow Of The Colossus“ ist eher episch angehaucht. Der Reiter Wanda erreicht mit seinem treuen Pferd Agro eine Tempelanlage, in dem er eine leblose Frau auf den Altar behutsam niederlegt. Eine geheimnisvolle Stimme flüstert ihm zu, wie er das verlorene Geschöpf wieder unter den Lebenden wandeln lässt. Dazu muss er 16 Kolosse zu Fall bringen, damit die übernatürlichen Kräfte des Tempels ihm wohlgesonnen sind. Diese müssen erst gesucht, erweckt, erklommen und dann mit dem magischen Schwert das Wanda niedergestreckt werden.

Aber bitte mit Sahne Als uns 2002 der erste Streich mit „ICO“ aufgetischt wurde, galt es im Vorfeld schon als Meilenstein, sodass im Jahre 2006 der zweite Streich mit „Shadow Of The Colossus“ folgte und so seinen würdigen Nachfolger fand. Im Prinzip hat „ICO“ jedoch nichts verarbeitet, das den ambitionierten Gamer aufschreien und einen Altar für eine ganz besondere Videospiel-Perle errichten lässt. Trotz allem fesselt es die Spieler mit den einfachen „Action-Adventure-Elementen“ erneut bei bestem Wetter an die Flimmerkiste, denn was das Entwicklerteam erzeugt, ist Atmosphäre und Poesie! Jetzt denkt man vielleicht, Videospiele wurden nicht von Goethe erfunden, also will ich gefälligst ein paar Fressen polieren, Magazine leer ballern, oder Traumautos actionreif zu Wellblech verarbeiten!

Spieler, die Games jedoch nicht als reinen Zeitvertreib sehen, sondern als Kunst, kommen bei den Titeln voll auf ihre Kosten. Hier wird man persönlich vom Videospiel-Gott aus Frankreich empfangen. Die blassgrauen Gemäuer in „ICO“ und die einsamen Landschaften durch die Wanda in „Shadow Of The Colossus“ streift, erzeugen im Kopf des Spielers ein Bild der Verletzlichkeit, wie es auch die beiden Helden in den Abenteuern sind. Ohne pure Muskelkraft, sonder besonnen und mit Gefühl gehen Ico und Wanda die vom Schicksal auferlegten Wege. Der kleine Dämonenjunge findet im Mädchen Yorda vielleicht die Zuneigung die er immer gesucht hat , getrieben von der gemeinsamen Sehnsucht nach Freiheit finden beide Charakter immer mehr zueinander mit der stetigen Angst im nächsten Moment alles an die Schatten zu verlieren. Wanda wird von der überirdischen Stimme immer weiter in seiner Trauer angetrieben in diesem einzigartigen Ökosystem mit Kolossen zu wüten, dass man immer mehr in den Zwiespalt gerät, ob man wirklich das Richtige tut. Jeder Koloss stirbt mit einsetzender theatralischer Musik und stürzt zu Boden. Soll der Tod der Frau nicht einfach akzeptiert werden? Der Spieler wird mit seiner Entscheidung was Recht und Unrecht ist in dieser stillen Welt einfach allein gelassen. Unglaublich dichte Atmosphäre wird im Kopf projiziert und nicht auf dem Bildschirm. Fazit Die Collection kommt mit den zwei zauberhaftesten Spielen des letzten Jahrzehnts daher und begeistern nun in HD genauso wie damals auf der Vorgängerkonsole. Hier wird Videospielgeschichte geschrieben und ihr könnt sie erleben, weil man mit Sicherheit sagen kann, dass „ICO“ und „Shadow Of The Colossus“ noch in 50 Jahren ihren Einfluss auf die Spielergemeinde verbreiten werden. Zwei romantische Geschichten voller Drang nach Zusammenhalt und Liebe ohne jeglichen Achievementballast der freigeschaltet werden will. Hier zählt die Story und eine starke Bildsprache und jeder sollte seine persönliche Liebeserklärung an ein Kunstwerk der gesamten Videospielwelt machen, wenn dies nicht schon auf der Playstation 2 geschehen ist. Wem diese Kaufempfehlung noch nicht reicht, der oder die kann nochmals den stimmungsvollen Trailer auf sich wirken lassen.

September 30 2011, 11:15am

Games: Dead Island

Der Sommer scheint vorbei, und du warst noch nicht lange genug im Urlaub? Dann buche jetzt einen Flug zur pazifischen Trauminsel Banoi. Hier erwartet dich absolute Ruhe und Entspannung vom Alltagsstress, da jeder Gast nur noch ein wandelnder Haufen totes Gewebe ist! Ob der Trip wirklich so erholsam ist und sich überhaupt lohnt, lest ihr im Reisebericht.

Partys, Palmen, Zombies und ein Bier Ein Urlaub auf den man sich lange gefreut hat kann schon mal leicht zu einem negativen Erlebnis werden. Verdreckte Hotelzimmer, unfreundliches Personal und die Liegen am Pool sind ständig belegt. Wenn du aber eines Morgens aufwachst und dir will eine ganze Zombiehorde an die Wäsche, dann solltest du dringend den Urlaubsort wechseln. Bevor wir jedoch einchecken können, muss die Wahl auf einen der vier Charaktere getroffen werden, die sich als Überlebende entpuppen. Alle haben ihre kleinen Vor- und Nachteile sowie eine ganz individuelle Hintergrundgeschichte, warum sind denn auf dieser Zombieinsel gelandet sind. Fest steht jedoch, dass unsere vier Überlebenden immun gegen einen viralen Biss sind.

Da gibt es z.B. den Ex-Footballer Logan, ein Spezialist im Waffenwurf und eigentlich wollte er den Urlaub nutzen um den Dämonen seiner Vergangenheit zu entfliehen. Sam B., Rapper und absolutes „one hit wonder“, stürzte schnell in den Sumpf aus Alkohol und Drogen. Wie man am besten mit stumpfen Waffen umgeht, hat er jedoch nicht vergessen. Die Empfangsdame Xian Mei, jetzt natürlich arbeitslos, jedoch trotzdem eine Expertin in allen Klingenwaffen. Dann wäre da noch die ehemalige Polizistin Purna, die sich mit allen Schusswaffen gut auskennt und bisher ihr Geld als Bodyguard verdient hat. Das war es leider auch schon fast an Hintergrundgeschichte für unsere Zombie-Helden, denn im späteren Verlauf erfährt man nicht sehr viel mehr. Warum ist man immun, oder wieso helfen einem die anderen Überlebenden obwohl man sich erst fünf Minuten kennt? Diese brennenden Fragen muss man sich zunächst vergebens stellen. Wem Dialoge wichtig sind, der spielt lieber Mass Effect 2 oder Fallout 3, denn auf dieser Insel wirken selbst die Lebenden hirnlos. Möchte das Spiel nämlich eine Entscheidung von euch erfahren, kann man sich geschickt mit einem simplen „Ja“ oder „Nein“ aus der Affäre ziehen. Es gibt immer ´was zu tun Kaum ist man draußen im Geschehen, kann man sich auch schon mit der schönsten Attraktion auf Banoi beschäftigen, dem Waffenbasteln. Spätestens hier wird dem Zombieliebhaber jedoch auffallen, dass „Dead Island“ eine Mischung aus dem zuvor erwähnten Fallout 3 und Dead Rising 2 zu sein scheint. Wen das nicht stört, der greift beherzt zum mit Nägeln versehenen Baseballschläger und verpasst den Nächstbesten Grabflüchtlingen einen detailierten „facelift“! Hierfür gibt es als Belohnung dann Erfahrungspunkte und tolle Urlaubsmotive mit Stränden voller Blut. Neben dem Hack ‘n’ Slay darf man sich auch immer mal Sidequests stellen, die sich aber oft ähneln. Überlebender XY schreit in eurer nähe nach Hilfe, was natürlich unsere schlurfenden Freunde auf den Plan ruft. Diese werden schnell zu Gulasch verarbeitet und wir haben unsere gute Tat für diesen Tag erledigt. Falsch gedacht! Meist wollen diese dann auch noch zu einem sicheren Ort eskortiert werden und rennen dabei immer wieder in die Zombiehorden.

Gut, dass man sich mit unendlich viel Gerümpel ausstatten kann, woraus sich immer etwas zaubern lässt, um sich dieser Plage zu entledigen. Mac Gyver wäre auf der untoten Insel trotzdem im Paradies. Erfahrungspunkte befördern den Levelaufstieg. Für jedes neue Level erhält man dann einen Talentpunkt, der sich in drei unterschiedliche Skillbäume pro Charakter verarbeiten lässt. Dabei sind einige Skills wie „Feministin-Hure“, 15% mehr Schaden an männlichen Gegnern, so geschmacklos wie das Spiel selbst. Einer ist drei zu wenig Zombies zu verprügeln, macht doch zu zweit mehr Spaß. Warum holt man sich dann nicht gleich das ganze Team auf die Insel? Übers Internet kann man sich zu viert zusammentun und gemeinsam auf Entdeckungstour gehen, was durch schnelle Drop-In Methoden gelöst wurde. Ihr könnte also einfach euer Spiel auf „öffentlich“ oder privat für Freunde stellen und nach kurzer Zeit hackt ihr schon im Duett auf leblose Körper ein. Diese ist wohl Dead Islands größter Pluspunkt, sonst kann man den „Hype“ um das Spiel nicht wirklich verstehen. Gilt es doch laut Publisher Deep Silver schon in der ersten Erscheinungswoche als Millionenseller. Fazit Dead Island bietet dem begeisterten Zombievernichter eine durchaus solide Schlachtplatte mit zahlreichen Waffen und Kombinationsmöglichkeiten. Auch die Entdecker unter uns kommen auf ihre Kosten, denn die Insel der Toten bietet ein großes Ausmaß an unterschiedlichsten Locations und viele Wege. Diese kann man auch mit einem Auto bestreiten, wobei man vom Fahrgefühl aber nicht mal an ein Auto denken darf. Das war es aber leider schon an positiven Feststellungen des Neulings aus dem Hause Techland, denn im Grunde bietet Dead Island nur verwurstete Standards aus anderen Spielen und wirkt dabei peinlich unausgereift. Vieles wurde durch ein „Day-One“ Patch schon behoben, sorgte aber gleichzeitig für neuen Ärger wie z.B. verlorene Speicherstände. Das in den ersten Tagen auch noch die Developer-Version via Steam runtergeladen werden konnte, lies wohl wie im Spiel ein paar Köpfe bei Techland rollen. Wer aber gerne ein paar virtuelle Köpfe einschlagen möchte hat mit seinen Freunden im Koop noch mehr Spaß und bekommt von der Seite eine absolute Kaufempfehlung. Der stimmungsvolle Trailer erweckte vor dem Erscheinen das mediale Interesse ein besonderes Augenmerk auf diesen Titel zu werfen. Seht ihn euch mal an!

September 27 2011, 9:30am

Resistance 3 exklusiv auf der Playstation 3

Aller guten Dinge sind drei dachte sich Insomniac Games und schickt euch prompt in die dritte Runde des Widerstandskampfes. Mit großen Erwartungen eröffnet Resistance 3 den Shooter-Herbst exklusiv auf der Playstation 3.

Der Widerstand schreibt Geschichte Nach dem 2007 erschienenen Eröffnungstitel „Resistance: Fall of Man“ für Sonys neues Konsolenflaggschiff, wurde die Bevölkerung in diesem alternativen Menschheitsszenario auf ein Minimum reduziert. Angefangen hatte alles 1951, als Europa von einer unbekannten Alienrasse überrannt wurde und ihr auch im zweiten Teil der Resistance Trilogie die Biester nicht vom Planeten Erde fegen konntet. Zu allem Überfluss infizierte sich unser Endzeitheld Nathan Hale am Ende mit dem Chimera-Virus, sodass sein ehemaliger Mitstreiter Joseph Capelli mit einem Gnadenschuss intervenieren musste. Das machte ihn glatt zur neuen Titelfigur im lang ersehnten finalen Gefecht. Nun sind mittlerweile sechs Jahre vergangen und im Jahre 1957 ähnelt Amerika einem gigantischen Haufen aus Schutt und Asche. Die wenigen Überlebenden verstecken sich in ausgefeilten Tunnelsystemen und haben jegliche Hoffnung verloren, bis der für tot geglaubte Wissenschaftler Dr. Malikov in der letzten Menschenbastion „Haven“ auftaucht. Der berichtet dem ehemaligen Soldaten Joe Capelli doch gleich von seiner neusten Entdeckung – ein Virus der alle Chimera vernichten soll. Dazu müssten sie nur nach New York reisen und in das Mutterschiff der Bestien eindringen. Hört sich doch nach einem gemütlichen Familienausflug nach „Big Apple“ an, wenn da nicht alle Verkehrswege blockiert wären und an jeder Ecke eine hässliche Chimera-Fratze auf uns wartet. Somit fällt das Taxi wohl aus und man muss alles selbst in die Hand nehmen.

Instant Action Resistance 3 fackelt nicht lange und zeigt nach den ersten fünf Minuten des Warm-Werdens wofür es steht – Action! Als wären die zurückgelegten Meter irgendwie an die Anzahl der Feinde gekoppelt, steigt diese Zahl exponentiell je näher man dem Ziel kommt. Das bedeutet ihr bekommt schon auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ intensive Kämpfe geboten, die auch mir erste Schweißperlen auf die Stirn trieb. Es lässt sich behaupten, dass die Schlachten noch packender sind als im beliebten zweiten Teil. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los sich in einem Survival-Horror wie Resident Evil zu befinden, was mit dem feinsten Action-Salz gewürzt wurde. Kaum betritt man ein Gebäude, wird man von diesem paranoiden Gefühl gepackt, dass sich in jeder dunklen Ecke ein Gegner schon die Hände reibt und nur darauf warte sich über uns herzumachen. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Überzahl der Gegner und die nicht enden wollenden Angriffswellen den Willen des Spielers brechen sollen, was mich persönlich jedoch dazu animiert hat den Chimera einen kräftigen Tritt in den Bestien-Allerwertesten zu geben. Man bekommt durch die stimmige Story ein seltsames Gefühl der Solidarität und möchte seinen Beitrag zur Befreiung der Welt leisten. Dies wird durch stetiges „leveln“ der Waffen als zusätzlicher Motivationspunkt gestärkt, ihr müsst sie nämlich nur benutzen. So bekommt man im Spielverlauf die verschiedensten Upgrades, die manchmal wirklich entscheidend sind ob man überlebt oder stirbt! Das Angebot an Bleispritzen ist so vielfältig und reicht von dem normalen Magnum Revolver bis hin zu einer Cryogun, welche die Gegner einfriert und anschließend zu Eiswürfeln verarbeiten lässt. Alle Modelle lassen sich während der Story sammeln und schnell über ein Waffenrad auswählen, so kommt man nicht in die Situation sich zwischen bestimmten Lieblingswaffen entscheiden zu müssen. Man kann eh alle auf einmal tragen. Angriff der Horde Zu dem intensiven Gameplay gehört natürlich auch der richtige Gegner und da hat sich Insomniac Games nicht lumpen lassen. Nach einer Aufstockung der Monsterpalette im zweiten Teil, wurden diese für die Endschlacht nochmals kräftig erweitert. Flinke Bestien springen durch die Luft, andere strotze nur so vor Kraft und bieten euch direkt die volle Breitseite, oder aber spinnenartige Krabbel-Biester mit dem liebevollen Namen „Widowmaker“. Ganz besonders lästig sind die unsichtbaren Scharfschützen der Chimera, welche jetzt ähnlich wie der Predator schon Arnold Schwarzenegger das Leben schwer gemacht hat. Zwischendurch bekommt man es auch immer wieder mit herausfordernden Zwischenbossen zu tun, welche nicht einfach nur mit Blei vollgepumpt werden wollen, sondern eine individuelle Angriffsstrategie erfordern. Das neue Aufgebot der Bestienhorde fordert auch den erfahrenen Shooter –Fan heraus und sorgt immer wieder für angenehme oder unangenehme Überraschungen!

Wie viele seid ihr und wenn ja wie wenige? Wer Angst vor Monstern und anderen bizarren Wesen hat der kann sich jetzt mit einem weiteren Widerstandskämpfer vor der Konsole bequem machen, oder aber online nach Mitstreitern suchen. Jedoch bietet der Splitscreen-Mode eine eingeschränkte Sicht, die in der Hitze des Gefechts auch gerne mal für einen Nachteil sorgt. Natürlich dürfen bei einem Shooter die Multiplayer-Matches nicht fehlen, die jedoch im Gegensatz zum zweiten Teil deutlich auf 16 Teilnehmer reduziert wurden. Im Grunde bietet Resistance 3 hier nichts Neues. Standard-Modi wie „Deathmatch“, „Team-Deathmatch“, „Capture the flag“ gewährleisten das bekannte Online-Shooter Erlebnis und das muntere aufleveln sorgt für die hinreichende Motivation. Meines Erachtens sehe ich hier aber genau den Schwachpunkt bei Resistance 3, denn bei kommenden Titeln wie Call of Duty 3 und Battlefield 3 ist es fraglich, wie lange die Multiplayerserver von Insomniac Games in Anspruch genommen werden. Hier wurden einfach zu wenige Neuerungen eingebracht. Fazit Resistance 3 bieten genau das was man von einem Shooter erwartet: Action, eine packende Atmosphäre, abwechslungsreiche Schauplätze, spannende Waffenauswahl etc . Die Story ist anders und innovativ im Gegensatz zu den allseits beliebten Titeln wie Call of Duty, Battlefield, und Crysis. Ich empfand die Kampagne mit einer Spielzeit von acht Stunden als vollkommen ausreichend. Es motiviert diese nochmals im Koop zu bestreiten, da es hier so einige Extras zum freispielen gibt. Der Online-Multiplayer ist solide und bietet seinen Spielspaß. Insomniac Games hat hier nichts falsch gemacht, außer vielleicht mit der fehlenden Weitsicht auf die zukünftig erscheinenden Top-Seller im Bereich des Shooter-Genres. Zusammenfassend kann ich jedem dazu raten sich dem Widerstand anzuschließen, denn mit jedem Zögern verringert sich die Chance auf einen Sieg gegen die Bestien! Absolut sehenswert ist außerdem der Trailer zum Game – viel Spaß beim Gucken!

September 14 2011, 10:00am

Location-Based Games – der neue Trend?

Als Kinder haben wir noch draußen gespielt – Verstecken oder Fangen. Wir haben mal eine Schnitzeljagd veranstaltet oder als Krieger, die Burg des Feindes eingenommen – ja das waren noch Zeiten! Man bewegte sich, war an der frischen Luft und das Spielfeld erstreckte sich öfters über den Gartenzaun hinaus. Wir waren glückliche Kinder, gesunde Kinder, der Inbegriff der Vitaliät. Mit Location-Based Games könnte sich das wiederholen!

Das Auftauchen des Videospiels veränderte alles. Das Phänomen, welches dicke und unbewegliche Kinder hervorbrachte und das in kürzester Zeit Einhalt in so gut wie jedes Kinderzimmer fand, eroberte den Markt schnell. Für meine Eltern ein ziemlich unverständliches Phänomen. Seit meinem ersten Nintendo habe ich einen Großteil meiner Zeit zwischen 8 und 14 Jahren nur noch Videospiele gezockt. „Junge geh doch mal raus!“ oder „Du sitzt nur noch vor der Glotze!“ waren die ständigen Worte meiner Eltern. Die schlimmste Strafe, dich ich bekommen konnte, war „Nintendoverbot“ oder später „Computerverbot“. Ziemlich krank könnte man meinen?! Nun ja nicht ganz – vermutlich kann der Großteil der Leser, in meinem Alter, das durchaus nachvollziehen. Ich meine ganz im Ernst, was haben wir für coole Abenteuer bestanden. Den Weltmeister-Titel mit der deutschen Nationalmannschaft geholt, als Mario Prinzessin Peach vor Bowser gerettet oder sind später mit Final Fantasy in allzu reale Welten abgetaucht, um spannende Kämpfe zu bestreiten. War schon alles ziemlich cool! Seid der Wii zog dann eine andere Art Computerspiele ein. Spiele die Bewegungen voraussetzten. Es wurde Tennis oder Bowling gespielt, manch einer hat sogar hirnrissige Spiele wie Fensterputzen gespielt – da sind meine Eltern übrigens völlig vom Glauben abgefallen. Die Hausarbeit hassen, aber digitale Fenster putzen. Ja nee.. ist klar! Für das Wii-Spielen konnte ich mich zwar nie begeistern, aber die Gewinne von Nintendo mit der Wii (zumindest bis 2011) waren doch ein guter Indikator für den Gaming-Erfolg. Trends kommen und gehen. Und der neueste Trend, der sich abzeichnet ist das Location-Based Gaming (positionsbezogenes Spiel). LBG’s sind Computerspiele, in dem der Spielverlauf durch Veränderung der geografischen Position des Spielers beeinflusst wird. Doch wie spielt man nun ein solches Spiel. Natürlich mit GPS-unterstützten Smartphones. Zum Beispiel nutzt man, in dem kürzlich in den USA erschienen iPhone-Spiel „Shadow Cities“, das von Grey Area entwickelt wurde, die gesamte Stadt als Spielfeld. Die Mitspieler schlüpfen in die Rollen von Magier und versuchen im Team ganze Stadtgebiete und Nachbarschaften zu erobern. Man kann in Kopenhagen sein und gegen ein Team in Sydney spielen oder versuchen die Urlaubsinsel, während des Aufenthaltes, zu erobern. Man muss wie bei einer Schnitzeljagd bestimmte Orte erreichen, um sich beispielsweise neue Zauber oder Level-Upgrades zu beschaffen. Das coole daran ist, dass man das Spiel tatsächlich in jeder erdenklichen Stadt oder an jedem Ort spielen kann. Man braucht keine Karten oder Add-on’s kaufen, wie es damals nötig war um seinen Spielspaß mehr kick zu verleihen. Das Spiel funktioniert überall und hat jetzt schon eine riesige Fangemeinde! Shadow Cities Trailer Der amerikanische Moxie-Trendspotter Greg Steen, der derzeit globale Trends für Marketing-Implikationen entdeckt und bewertet, ist sich ziemlich sicher, dass diese Spiele der neue Trend werden. Laut seiner Auffassung haben Social Games wie „FarmVille“ und Mobil Games wie „Angry Birds“ die Aufmerksamkeit der Gamer auf sich gezogen. Die Entwickler wollen nun die Vereinigung dieser Spiele mit Location-Based Games vorantreiben und die Social Gamer sowie die Mobil Gamer unter einen Hut bringen. Der Markt für Smartphones jedenfalls lässt Gutes erhoffen. Laut einer Studie von Park’s Associates, einem Unternehmen für Markforschung und Industrie-Analysen, wird sich die Zahl der weltweiten Smartphone-Nutzer bis 2014 auf eine Milliarde erhöhen. Der Branchenverband BITKOM prognostiziert allein in Deutschland für 2011 schon einen Absatz von mindestens 10 Millionen Smartphones. Vermutlich wird es nicht lange dauern bis das Smartphone das Handy völlig ersetzt und somit könnte man bald so gut wie jeden mit seinen LBG-Entwicklungen erreichen. Im Grunde fehlt nur noch der große Durchbruch eines Spieles wie „Shadow Cities“, um die Sparte der Location-Based Games ähnlich populär zumachen, wie es einst „Angry Birds“ oder „FarmVille“ für deren Sparte taten. Die Bemühungen der Entwickler laufen dahingehend auf hochtouren. Eines ist sicher! Sollte der Trend einkehren, werden sich die Mütter und Väter dieser Welt wieder über draußen-spielende Kinder freuen können – und das ist es doch eigentlich alleine schon Wert den Trend an den Start zu bringen!

July 29 2011, 10:00am

VIDEOTIPP: Gummi Bears Stop Motion

Die Anfänge des Computerspiels als kleine Gummibären Animation. Von Tetris über Breakout bis Pac-Man sind alle Vorreiter dabei. Also ich schwelge da in Erinnerungen und Hunger bekomme ich auch! Das Video gibts nach dem Klick!

May 20 2011, 12:00pm

PS3: Ego-Shooter im Frühling

Seit Ende der Neunziger Jahre spiele ich Ego-Shooter. Damals hießen die noch nicht so. Doom, Duke Nukem und Heretic hatten nächtelang für Gänsehaut gesorgt. Irgendwann habe ich aufgehört, mir selbst alle paar Monate das PC-Gehäuse mit den neuesten Grafikkarten und Speicherbausteinen vollzupacken. Die Playstation3 war nach der XboX meine Konsole der Wahl. In diesem März gab es neues Futter dafür: Bulletstorm, Homefront und zuletzt Crysis2…

Bulletstorm erinnerte mich anfangs ein bißchen an Borderlands. Es entpuppte sich aber schnell als ein krachender Egoshooter der kreativen Art. Denn mit der besonderen Peitsche und dem abgedrehten Humor spielte es sich schnell in meine Favoritenvirtrine. Ich mag eigentlich keine Science Fiction Umgebungen mit drögen Raumschiffen (außer Halo natürlich), aber dieses Szenario wird bei Bulletstorm auch nur ganz kurz bedient, danach geht es auf einem Planeten voller Mutanten munter zur Sache. Selten habe ich ein derart kreatives Feuerwerk an neuen Ideen in einem ausgelutschten Szenario erlebt. Das Upgraden der Fähigkeiten bzw. Waffen ist an die Art des Tötens gebunden. Wer es noch nicht gespielt hat, der wird angewidert sein. Aber mit der coolen Elektro-Peitsche plus die jeweilige Primärwaffe oder Tritte gelingen wirklich nette Einlagen, die einer üblen Form von Schwanensee zur Ehre gereichen. Sehr spaßig, sehr gut inszeniert. Da stört das schlauchartige Leveldesign wenig. Auch bei Homefront gibt es keine frei begehbare Welt. Auch dort wird der Spieler durch die Level geführt wie an der Hundeleine. Allerdings ist hier alles sehr vorhersehbar. Die Story mit der koeranischen Invasion irgendwann im Jahr 2030 ist gut inszeniert und abwechslungsreich, aber es reicht hier nur zu einem soliden Eindruck. Das Spiel nimmt seine Story und sein Thema sehr ernst. Man hat den Eindruck, dass hier alles richtig gemacht werden wollte, denn auch und vor allem die Zivilisten sind hier besonders wichtig, anders als in der berüchtigten Flughafen-Szene von Modern Warfare. Man ist also auf der Seite der Guten, sozusagen bei der amerikanischen Résistance – beim Widerstand. Es geht quer durch Kalifornien bis zum großen Showdown auf der Golden Gate Bridge die San Francisco und Sausalito verbindet. Überzeugende Levels, spannend und grundsolide für den Wochenendekämpfer mit moralischem Impetus. Crysis2 ist aus anderem Holz geschnitzt. Allein die Story und das spannende Leveldesign sind schon preiswürdig und stellen sogar Halo in den Schatten. Dort läuft man in einem Anzug mit besonderen Funktionen durch ein mit Aliens verseuchtes New York City und bekommt von verschiedenen Personen Hilfe und Aufträge. Auch hier läuft wieder alles geskriptet ab und es gibt praktisch keine Chance, die Welt auf eigene Faust zu erkunden wie in diversen rollenspielartigen Spielen à la Fallout. Aber dieses Manko ist keins. Denn die Story ersetzt die Freiheit. Allerdings weiß man beim dritten Versuch manchmal genau, wo die Feinde auftauchen werden. Mich erinnert die Story an Resistance und ich weiß nicht, wer von wem abgekupfert hat, da ich den ersten Teil nie gespielt hatte. In jedem Fall ist Crysis2 für mich seit langem mal wieder ein Grund, eine Game-Kritik zu schreiben: Zusammen mit dem sarkastisch-bösartig inszenierten Bulletstorm ist diese zweite, sehr spannende Auflage von Crytek ein echter Kauftipp für junge und alte Egoshooter-Fans… Die Multiplayer im Playstation-Net habe ich noch nicht bei allen ausprobiert, deswegen fließt der Online-Eindruck hier nicht in meine Wertung ein. Aber ich denke, dass Homefront an dieser Stelle ziemlich aufholen kann.

April 1 2011, 10:09am

80er-Jahre Arcade-Kultgames online spielen

PacMan, Frogger, Donkey Kong, Tetris, Arkanoid. Die Kultgames der 1980er leben weiter. Zum Beispiel auf der Seite TripletsandUs. Zwar sind es nicht immer die Originalversionen, die man auf der Seite als Flash oder Java-Games bekommt, aber der Spirit ist der alte - auch ohne die Kultjoysticks und Dauerfeuerknopf.

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December 4 2009, 12:35pm

skill7 - Spieleklassiker online zocken

Seit 2-3 Jahren boomen bei uns Pokerturniere offline wie online oder im Fernsehen. Dabei gehören eigentlich ganz andere Kartenspiele in Deutschland zu den Klassikern. Wer Lust hat Skat, Rommé, Schafkopf, Backgammon oder Mau Mau mit und gegen andere zu spielen, kann das bei skill7.com. Kartenspiele bilden aber nur eine von mehreren Spielekategorien, die auf der Plattform angeboten werden.

Neben den Kartenspielen, gibt es noch eine Reihe von Brettspielen, Sportspielen und das ein oder andere Arcade-Game. Etwas rumgedaddelt habe ich mit Zuminga, einem Zuma-Clone. Optisch zwar etwas abgespeckter im Vergleich zum original, aber der gleiche Spassfaktor beim spielen und wer richtig zocken will, kann gegen echte Gegner antreten.

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August 14 2009, 8:14am

Mit Obst gegen Gewaltphantasien - Sixtus vs. Lobo

Herr Sixtus und Herr Lobo unterhalten zanken sich über das Thema “Gewal in Games”. Dabei serben Zombies, Pixel und der gute Geschmack einer Ananas. Aber schaut selbst…

Sixtus vs. Lobo – Gewalt in Games

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April 6 2009, 8:35am

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