Lifestream » gadgets

Welches Smartphone ist richtig für mich?

Die Frage nach dem richtigen Telefon beschäftigt längst nicht mehr nur Technik-Freaks. Einige klammern sich noch immer an ihrem handlichen Handy fest und behaupten: “ich möchte doch nur telefonieren!” Mag sein, mag sein. Aber wer sich erstmal daran gewöhnt hat, unterwegs einen Straßenplan aufzurufen oder in der S-Bahn eine Email zu schreiben, der möchte kaum noch zurück in die Zeit, als Telefone noch in erster Linie zum Telefonieren da waren. Aber welches Gerät ist richtig für mich? Ein kurzer Überblick für diejenigen, die nicht erst endlose Reviews vergleichen möchten.

Eines vorweg zur Klarstellung: Bei der Frage nach dem richtigen Smartphone (Klartext: was ist ein Smartphone?) gibt es immer zwei Punkte zu bedenken, die Hardware (das Telefon selbst) und die Plattform (also die Software, die es betreibt). Ich werde versuchen, beides zu betrachten, soweit das in der Kürze möglich ist. Dabei werde ich mich auf die wichtigsten Punkte beschränken, Ziel dieses Texts ist, einen schnellen Überblick zu geben!

iPhone: der schicke Alleskönner Das iPhone aus dem Hause Apple ist ein feines Gerät, keine Frage. Sieht top aus, funktioniert stets einwandfrei und bietet Hilfsprogramme (”Applications”) für jeden Bedarf, von der ToDo-Listenverwaltung über den Wehen-Timer bis hin zum simulierten Lichtschwert. Kein anderes Phone hat so ein stylishes Interface, kaum ein anderes Handy ist so leicht zu bedienen. Der Touchscreen ist beeindruckend einfach zu bedienen. Wer mit iPhonebesitzern spricht merkt schnell: sie würden das Gerät nie wieder hergeben. Doch auch beim iPhone ist nicht alles Gold, was glänzt. Das iPhone hat (im Gegensatz zu Blackberry und Googlephone) keine feste Tastatur, getippt wird auf dem Touchscreen - gewöhnungsbedürftig. So ist die Akkulaufzeit eher jämmerlich - bei intensiver Nutzung übersteht ein voll aufgeladenes iPhone kaum einen ganzen Tag. Wer sich nicht 100% auf Apples weitgehend in sich geschlossenes Ökosystem verlassen will (inklusive iTunes etc.), der wird mit dem iPhone seine Probleme haben. Die eingebaute Kamera ist schwach. Nicht zuletzt gibt es das iPhone im Laden in Deutschland ausschließlich mit einem Vertrag von T-Mobile. Wer ein iPhone mit einem anderen Anbieter nutzen möchte, muss es erst hacken (”jailbreaken”), womit zumindest die Garantie verfallen dürfte. Nichts für empfindliche Gemüter. Derzeit ist das iPhone in der zweiten Generation (genannt 3G), im Juni wird ein neues Modell erwartet. Vorteile: Stylish, intuitive Bedienung, macht einfach Spaß Nachteile: keine Tastatur, schwache Batterie, iPhonebesitzer wirken oft wie Sektenmitglieder

Blackberry: Arbeitstier & Emailmeister Der Blackberry wurde für Firmen entwickelt, hat sich aber längst auch im privaten Bereich etabliert. Die absolute Stärke: Niemand toppt Blackberries in Sachen Email. Die meisten Blackberries (allen voran der Blackberry Bold und der Blackberry Curve) kommen mit einer Tastatur, die das Tippen zum Kinderspiel macht. (Ja, auch mit dickeren Fingern.) Die Email wird im sogenannten “Push-Verfahren” geschickt, so jede Nachricht immer sofort im Posteingang auftaucht, wenn sie geschickt wurde. Wo liegen die Schwächen? Der Blackberry ist nicht so sexy wie das iPhone. Besonders das Interface, wenn auch sehr gut zu bedienen, ist kein Vergleich zum super-intuitiven iPhone. Der Emaildienst von Blackberry erfordert - zusätzlich zum Datentarif, den jedes Smartphone braucht - einen extra Blackberry-Vertrag (grob €10/Monat). Vorteile: Leistungsfähig, Spitzenkeyboard, funktioniert mit jedem Anbieter Nachteile: teilweise unschönes Interface, Zusatzkosten durch Blackberry-Vertrag

Google Phone: der Netzbewohner Es gibt eine ganze Reihe von Google Phones und dieses Jahr werden noch über 20 weitere Modelle erwartet. Allen gemeinsam ist, dass sie auf dem Google-Betriebssystem Android laufen, das auf komplette Integration mit den Google-Netzanwendungen setzt. Das bekannteste Modell dürfte das G1 sein (s. Bild). Das Besondere am Google Phone ist die starke Verzahnung mit dem Internet. Google setzt von jeher auf rein netzbasierte Anwendungen. Die Daten werden ständig mit Google abgeglichen. Das bringt natürlich Vor- und Nachteile. So sind stets alle Kontakte synchronisiert, Emails etc sind sowieso kein Problem, Google Maps, Google Search und was es nicht alles gibt runden das Angebot ab. Das Interface entwickelt sich - von seiner Benutzerfreundlichkeit her - kräftig in Richtung iPhone. In der neuesten Version funktioniert der Touchscreen einwandfrei und super flüssig, die Bedienung macht richtig Spaß. Beim G1 - derzeit in Deutschland nur mit T-Mobile-Vertrag zu haben - hervorragend gelöst ist die Verbindung von Hard- und Software-Interface. So kann das Smartphone per Touchscreen gesteuert werden, aber unter dem Bildschirm verbirgt sich auch noch ein richtiges Keyboard, auf dem es sich bequem tippen lässt. Ein Trackball ergänzt das Ganze, so dass dem Nutzer stehts die beste Option offen steht. Entwickler freuen sich, dass Android komplett als Open Source angelegt ist, die Plattform also kollaborativ weiterentwickelt werden kann. Die größte Stärke ist gleichzeitig die größte Schwäche des Google Phones: Alles an diesem Gerät ist ausgelegt auf die Nutzung mit Googlediensten. Wer die geringsten Zweifel an Google hat, ist hier falsch. Die Batterie ist so schwach wie beim iPhone, wenn nicht sogar etwas kurzlebiger. (Intensivnutzer berichten, dass sie täglich mehrfach nachladen müssen. Das neueste Softwareupdate soll die Batterieleistung massiv verbessert haben.) Android ist als Betriebssystem noch sehr neu, es gibt noch einige Punkte, die weiter poliert werden müssen. Die derzeitig erhältliche erste Generation von Google Phones hat - vor allem in der Hardware - noch ihre Schwächen. Noch in diesem Jahr kommt aber die zweite Generation auf den Markt, die einige der Probleme lösen dürften. Vorteile: auf das Leben im Netz ausgelegt, Open Source, sehr flexibel Nachteile: stark von Google abhängig, sehr schwache Batterie

Alternativen? Gibt es Alternativen? Natürlich, einige sogar. So hat Nokia mit Symbian eine eigene Softwareplattform und einigen schönen Endgeräten. Die Nokias sind technisch sehr ausgereift, wenn auch in der Regel als Alleskönner ausgerichtet und nicht so spezialisiert wie die oben beschriebenen Modelle. (Ich persönlich nutze ein Nokia E71, mit gemischten Gefühlen.) Noch in den nächsten Wochen wird der neue Palm Pre erwartet, der in direkte Konkurrenz mit dem iPhone treten will und auch stark auf die Open Source Entwickler-Community setzt. Vermutlich kommt der Palm Pre noch vor Juni auf den (amerikanischen) Markt, damit der Neuling auch noch etwas mediale Aufmerksamkeit bekommt, bevor das erwartete neue iPhone rauskommt. Die Geeks sind sich einig: Das perfekte Smartphone gibt es noch nicht. Jedes einzelne Modell hat deutliche Schwächen. Dieses Jahr dürfte daher spannend werden: Inzwischen hatten die Hersteller Zeit, zu experimentieren und Erfahrungen zu sammeln. Doch jetzt sind Smartphones absolut im Mainstream angekommen und Daten-Flatrates für’s Mobiltelefon sind auch für Privatpersonen durchaus günstig zu haben. Das Internet wird endlich mobil. Genügt das nicht als Ausrede, sich endlich ein schönes neues Telefon zu gönnen? Bildquellen: Choking Sun (some rights reserved) Steven Hackett (some rights reserved) Edans (some rights reserved) Romainguy (some rights reserved) Splorp (some rights reserved)    Verwandte Artikel

Cebit 2009: Die Handy-Highlights der Messe (2) The World is Flat 2.0 (5) T-Mobile und HTC stellen G1 vor - Amazon liefert den Music-Store (0) Mobile World Congress - Das neue Google HTC Magic (1) Klartext: Was ist ein Smartphone? (1)

May 1 2009, 6:33pm

Sony Rolly - Shake that thing

Irgendwie kennt man es nur von Menschen. Egal was die Leute auch hören, sie bewegen sich bewusst oder unbwessut zu dem, was sie hören. Der eine schnippt mit den Fingern, der andere  stampft mit dem Fuß und wiederum andere lassen ihre Hüften Kreisen. Mal gut und mal weniger gut. Und wer, wenn nicht die Japaner, hätten es wohl geschafft, auch Elektronikgeräte zum tanzen zu bewegen? Ich darf vorstellen, den Sony Rolly, den man mittlerweile für rund 350 Euro bekommt, schwingt seine Plastik-Hüften wie einst Shakira ihre Hüften, vergleiche das folgenden Video.

Beim Sony Rolly handelt es sich um einen Sound Entertainment Player, der nach Testberichten aber doch mehr entertaint, als dass er gute Musik ausspuckt. Aber bezüglich des Entertainment Programms ist Rolly ein echter Spaßfaktor. Wenn man ihn einschaltet, klappt er zunächst einmal seine Arme aus. Kurze Zeit später erstrahlen seine Arme. Nur einen Klick entfernt und die Show kann beginnen. Nach Drücken der Wiedergabetaste wird auch hier die Musik wie bei jedem anderen Gerät abgespielt. Einziger Unterschied hierbei, Rolly fängt sich langsam an zu shaken. Im Rhythmus der Musik bewegt er zunächst langsam seine Arme rauf und runter. Begleitet von einer beeindruckenden Farbenshow fängt er nun auch noch an sich wie ein Detlef D Soost in besten Zeiten im Kreis zu drehen. Rolly ist auf jeden Fall ein Spaßgadget, jedoch auch nicht ganz günstig. Für knapp 350 Euro bekommt man zwar einen tanzenden MP3 Player, jedoch hat dieser nur 2GB Speicherplatz. Klar mag das reichen, immerhin passen ungefähr 500 Lieder auf unseren “Dancer”, jedoch bekommt man für diesen Preis auch schon einen iPod. Aber genau das ist der Punkt, vor dem sich Sony gar keine Sorgen macht. Mit dem Rolly wollte man nach eigenen Angaben keinen Apple Konkurrenten auf den Markt bringen, sondern lediglich zeigen, dass man auch einfach mal was Kreatives entwickeln kann. Daher hat man auch gleich auf den Kopfhöreranschluss verzichtet, da man davon ausging, dass er eh nur für Vorführungszwecke wie zu Hause genutzt werden würde. Um ihn zu synchronisieren, hat man dem Rolly einen USB-Anschluss spendiert der sich unter einer kleinen Abdeckung verbirgt. Eine Ladestation mit Netzteil ist leider nicht im Preis mit drin und muss für knapp 50 Euro mit dazu gekauft werden.  Was allerdings unabdingbar ist bei dem Rolly, ist die Bedienungsanleitung. Wenn man ihn auspackt sucht man nämlich verzweifelt nach den Knöpfen, um ihn endlich tanzen zu lassen.  Jedoch ist das einzige was man sieht, zwei große Räder, auf denen der Rolly aufliegt. Die dienen zum einen als Auflagefläche, aber zum anderen auch als Bedienelemente. Einen Song weiter kommt man zum Beispiel, wenn man ihn vor und zurückrollt. Kann also schon ein wenig dauern, wenn man mal eben 100 Lieder überspringen möchte. Ein Schmankerl, dass der Rolly aber noch bietet ist der Bluetooth Modus, Dadurch kann man ihn als kabellosen Lautsprecher benutzen und auch fernab des Rechners oder Handys tanzen und performen lassen. Fazit: Der Sony Rolly ist schon eine recht kostspielige Angelegenheit und man sollte sich sehr gut überlegen, ob man dafür knapp 350 Euro ausgeben möchte. Sony lässt sich den Rolly auf jeden Fall gut bezahlen. Wer einen richtigen MP3 Player sucht, weil er auch gerne unterwegs Musik hören möchte, ist mit dem Rolly wohl eher nicht so gut bedient. Wer allerdings lediglich eine kleine Spielerei für zu Hause und seine Freunde sucht, ist mit dem Rolly auf jeden Fall gut bedient und hat die Show ganz bestimmt im Kasten.    Verwandte Artikel

Sony BMG: Kopierschutz bleibt doch (3) Rollender Wecker bringt Blogger auf Trab (0) Review: Poken - Visitenkarten für Geeks (7) Realitätserweiterung auf dem iPhone (0) Mit der Chargebox zum kabelfreien Leben (0)

April 25 2009, 9:09am

Gadget-Test: Wi-Fi Detector LCD

Das Problem: Man ist unterwegs mit dem Laptop und bräuchte mal eben dringend ein offenes W-Lan. Die Lösung: Laptop auspacken, anschmeißen und schauen, welche drahtlosen Netzwerke der eigenen Rechner so findet. Sind keine oder nur geschützte W-Lans in Reichweite hat man geloost, den Laptop umsonst ausgepackt und hochgefahren. Schneller und effizienter geht es mit dem Wi-Fi-Detector LCD. Der Wi-Fi-Detector LCD ist ein handlicher USB-Stick, der - sobald man seinen Akku an einem USB-Port aufgeladen hat - die unmittelbare Umgebung nach W-Lan-Zugängen absucht und in einem kleinen aber dennoch recht gut lesbaren Display (deswegen heisst er LCD) anzeigt wie viele Netzwerke gefunden werden konnten, ob diese offen oder passwortgeschützt sind, mit welcher Verschlüsselung und mit welcher Signalstärke sie empfangen werden. Das sieht dann im Falle meines Heimnetzwerkes so aus:

Wurden mehre Netzwerke gefunden, kann man diese auf dem Display mit Hilfe des entsprechenden Buttons an der Seite des USB-Sticks durchnavigieren.

Am Rechner angeschlossen mutiert der Wi-Fi-Detector zusätzlich zum W-Lan-Empfänger. Die mitgelieferte Software (gibt es leider nur für Windows) zeigt die vorhandenen Netzwerke sowie weitere Detailinformationen dazu an.

Technische Daten:

Blaues LCD eingebaute, langlebige, wiederaufladbare Batterie (aufladbar über USB) eingebauter USB Wireless LAN Adapter mit Zydas Chipsatz kompatibel mit IEEE 802.11b und IEEE 802.11g unterstützte Datenübertragungsraten: 54, 11, 5.5, 2.0, 1.0 Mbps Sicherheit: 64/128/256-Bit WEP Datenverschlüssel unterstützt Windows XP, 2000 (für WLAN Adapter)

Fazit Alles in allem ist der Wi-Fi-Detector eine praktische Sache, um unterwegs schnell mal zu schauen, ob und wo es ein offenes W-Lan gibt. Auch im Dauertest hat sich der Stick bewährt. Der Akku hält vernünftig lange, auch wenn man mal vergessen hat den Wi-Fi-Detector zu deaktivieren. Den Stick gibt es bei ByteLove zum Preis von 62 Euro.    Verwandte Artikel

Review: Poken - Visitenkarten für Geeks (6) Geschenktipp: Mixtape auf USB (1) Gadget-Tests als Video: pl0g-Screencast (0) Trupoli steht für Politik 2.0 (1) Rollender Wecker bringt Blogger auf Trab (0)

April 22 2009, 11:34am

Best of CES Innovation Awards 2009

Die Consumer Electronics Show (CES) ist eine der weltweit größten Fachmessen zum Thema Unterhaltungselektronik und bei allen Technik begeisterten schwer beliebt. Hier, wo trotz der Krise an vielen Ecken noch genug Geld vorhanden ist, wurden neuste Trends vorgestellt und prämiert. Absoluter Abräumer der CES war das neue Palm Pre, das vorraussichtlich Anfang Mai auf den Markt kommen soll. Nachdem zuletzt der Umsatz seitens Palm um rund 90,6 Millionen Dollar einsackte, hoffen mittlerweile alle auf das neue Palm Pre. In Fachkreisen wird das Pre als neuer iPhone Killer betitelt. Wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum Apple noch in diesem Jahr angeblich ein neues iPhone auf den Markt bringen will. Im Bereich der PDA galt Palm ohnehin immer als Pionier und viele, vor allem Unternehmen, nutzten damals Palm-Geräte. Doch durch die zunehmend wachsende Konkurrenz, wie Apples iPhone und auch Rim’s Blackberry, sanken die Zahlen immer mehr. Besonderheit bei dem Palm sollen vor allem das neuartige Touchscreen System sein, sowie auch das neue Betriebssystem WebOS. Bei dem neuen Betriebssystem wurde dafür hauptsächlich CSS, XHTML und JavaScript eingesetzt, da diese bei den Webanwendungen immer größere Rolle spielen und von vielen Programmierern genutzt werden. Weiteres Schmankerl bei dem Palm Pre ist die ausziehbare Tastatur, die einem ein komfortables Tippen ermöglicht. Dank dem neuen Betriebssystem WebOS ist es dem Anwender nun auch möglich, mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen zu lassen. Für Langzeittelefonierer wurde ein spezielles Akku System integriert. Das Gerät lässt sich also bald induktiv an eine Ladestation koppeln, sprich es werden keine Kabel mehr benötigt. Weiterer Vorteil beim Akku ist, dass dieser bis zu 8 Stunden halten soll. Für die Vernetzung der eigenen Kontakte wurde auch ein neues System im Betriebssystem integriert, dass die sozialen Kontakte aus den unterschiedlichen sozialen Netzwerken von ganz alleine zusammenführt. Man muss lediglich noch die Passwörter von Flickr und Co eingeben und schon hat man alle beisammen. Nach eigenen Angaben seitens Palm, habe man auch genügend Geldreserven übrig, um das neue Palm Pre in die Märkte einzuführen. Für alle Autobesitzer, wird es in knapp zwei Jahren auch ein neues Extra geben, das auf den schönen und interessanten Namen Gracenote hört. Gracenote könnte man als eine neue Art Instant Messenger beschreiben. Auf der CES wurde es mit dem Slogan “Puts a star in your car” angekündigt. Viele Marken wie Nike usw. haben natürlich auch in ihren Kampagnen-Stars benutzt, aber bei Gracenote spricht der Star demnächst persönlich mit einem! Ihr habt die Möglichkeit euern persönlichen Liebling zu wählen, der euch dann bei eurer Autofahrt unterhalten wird. Er empfiehlt neue Musik, präsentiert seine neusten Hits und ermöglicht es euch, selber nach euren Hits zu suchen. Des Weiteren habt ihr auch die Möglichkeit, euren so genannten Buddys Hits zu empfehlen. Es ähnelt quasi einer neuen Art des Social Networking, nur braucht man hier keinen Computer mehr im üblichen Sinne und man bekommt einen Paten zur Seite gestellt, der einem ein wenig Arbeit abnimmt. Damit für Gracenote auch noch einen bißchen mehr Geld dabei rumkommt, hat man sich mit der Firma Omnifone zusammengetan. Damit man auch immer schön Zugriff auf alle Arten von Musik hat, muss man sich nämlich eine so genannte Musik Box integrieren lassen. Dafür wird dann jedoch, wie sollte es auch anders sein, eine monatliche Gebühr fällig. Eine weitere Gefahr wird in meinen Augen auch das steigende Unfallrisiko darstellen, da einige wohl dabei mehr auf den Bildschirm als auf den Straßenverkehr richten werden. Ich bin mal gespannt, was das wird und wann West Coast Custom zum ersten mal so etwas einbauen wird. Die sind ja meistens eh die ersten, die so etwas integrieren. Für Foto-Freunde hat Sony seine DSC-Serie weiter ausgebaut und mit der neuen DSC-G3 neue Maßstäbe gesetzt. Neben dem ursrünglichen Dingen, die eine Kamera ausmachen, kann die neue G§ so einiges mehr. Zunächst hat man der G3 auch das mittlerweile in einigen Kameras verbaute Wifi geschenkt. Eine Besonderheit bei der G3 ist jedoch, dass man ihr Linux noch dazu spendiert hat. Da fragt sich bestimmt so mancher, warum denn ein Betriebssystem wie Linux in einer Kamera? Die Kamera basiert auf der Linux-Distribution Busybox und dem Linux-Kernel 2.6.11 für ALP (Access Linux Platform).BusyBox ist ein Computerprogramm, das viele Standard-Unix-Dienstprogramme in einer einzelnen, kleinen ausführbaren Datei vereint. Bisher wurde es beispielsweise auch schon in Nokia Handys, wie dem Nokia 770integriert. ALP gilt als Nachfolger des Palm-Betriebssystems.  Für das wesentliche der Kamera, das Fotoschießen, hat man der Kamera wie auch schon den Vorgängerinnen ein Zeiss Objektiv verpasst und einen 3,5 Zoll Display. In den USA ist die Kamera bereits erhältlich und kosten rund 500 US Dollar. Ich freue mich schon darauf, wenn die Kamera nach Deutschland kommt, und man sie hier mal in den Händen halten darf. Für Programmierer dürfte das Gerät bestimmt interessant sein, da der komplette Quellcode der Kamera von Busybox auf der Sony zur Verfügung gestellt wurde. Die weiteren Trends gibt es dann demnächst. Auf jeden Fall ist zu erwähnen, dass die Unternehmen auch in Zeiten der Krise noch ordentlich in neue Innovationen investieren. Und wenn dann noch was gutes dabei rum kommt, ist es ja umso besser für das Unternehmen. Wir als Verbraucher freuen uns ja auch, wenn uns neue Dinge vorgestellt werden und wir wieder was zum Spielen haben. Bildnachweis: Der User iceman9294 auf Flickr    Verwandte Artikel

Topliste: Neue mobile Navigationsgeräte (0) Topliste: Die besten und beliebtesten Netbooks (2) Mit der Chargebox zum kabelfreien Leben (0) Klartext: Was ist Open Source Hardware? (0) Geek-Kleidung: T-Shirt zeigt W-Lans an (3)

April 14 2009, 10:01am

Topliste: Neue mobile Navigationsgeräte

Kaum ein Auto kommt heute ohne (meist nachträglich) eingebautes Navigationsgerät daher. Den richtigen Weg findet aber nicht jedes Gerät, kleinere Spontanabstecher von der Autobahn in eine Tempo-30 Zone und zurück auf die Autobahn kann da schon mal vorkommen. Ist ein Stau oder eine Baustelle im Weg, hilft auch die netteste Anweisungstimme nichts nach Möglichkeit bitte zu wenden. Blogpilot André hat sich mit ein paar der neuen Modelle beschäftigt Eine Marke die auf keinen Fall in den Toplisten fehlen darf ist TomTom. Eines der neusten Geräte ist das TomTom Go 940 HD Traffic. Die Besonderheit bei dem 940er ist, dass es sich die Verkehrsinfos über die GPRS Verbindung holt und somit stetig auf die Verkehrssituationen reagieren kann. Bisher nutzten die Navigationsgeräte die altbewährten Techniken TMC und TMC Pro. Das Problem dabei ist und war jedoch, dass diese nur mit stationären Sensoranlagen Daten erfassen können. Bei der Handhabung ist auch dieses TomTom einfach! Durch das sehr genaue Touchscreen lassen sich sehr genau Eingaben vornehmen! Das TomTom Go 940 gibt es beim seriösen online Händler ab 354€. Ein weiteres Gerät aus dem Hause TomTom ist das Go 630 Traffic. Auch bei diesem Gerät ist ein Sender für die Verkehrsinformationen im Lieferumfang enthalten. Schade ist jedoch, dass es hier keine Dockingstation mehr gibt. Dafür liegt nur noch ein einfaches USB Kabel bei. Gerade die Dockingstation empfand ich immer als äußerst angenehm, wenn man zu Hause am Rechner Routen geplant hat. Dafür bekommt man das TomTom Go 630 aber auch schon ab 210€. Auch bei diesem Gerät lässt sich über die TomTom Software nicht meckern. Man könnte zwar meinen, dass die Ansicht etwas der Zeit hinterher hinkt, jedoch konzentriert man sich dabei auf das wesentliche. Bei vielen anderen gibt es zwar schöne und interessante 3D Ansichten, mit Gebäuden etc., jedoch finde ich, dass hier das Hauptaugenmerk auf der simplen und einfachen Bedienung liegen sollte und die ist bei den TomTom’s auf jeden Fall gegeben. Garmin, die auch sehr bekannt für mobile Outdoor-Navigationsgeräte sind, wie zum Beispiel für Fahrradfahrer etc., haben mit dem Garmin nüvi 865Tpro ein neues Gerät auf den Markt gebracht, das sich an die PKW-Fahrer wendet. Wie man es von Garmin gewohnt ist, wurde hier sehr viel Wert auf das robuste Gehäuse gelegt. Im Gegensatz zum TomTom Go 940 HD Traffic setzt man hier auf einen TMC-Stauempfänger. Ein nettes Schmankerl bei ist die kleine Lenkradfernbedienung, mit der man unter anderem die Sprachsteuerung aktivieren kann. Von der Software her lässt sich auch das Nüvi guten Gewissens weiterempfehlen. Lediglich kleine Fehler gibt es innerorts. Hier fragt man sich ab und an, ob man nicht doch hätte nach seinem eigenen Gefühl fahren sollen. Jedoch muss man bei dem Garmin auch ordentlich in die Tasche greifen und knapp 440€ berappen. Ein weiteres Topgerät aus dem Hause Garmin ist das Garmin Nüvi 765 TFM. Es verfügt u.a. über einen Fahrspurassistenten. Das Gerät glänzt Nüvi 765 TFM außerdem mit einem 4,3″ Display und einem 2 GB internen Speicher. Für Auslandsreisen ist das Gerät eine gute Wahl, da Kartenmaterial für 40 europäische Länder mit enthalten sind. Hierbei gibt es auch die bekannten 3D Bauwerke, die ich bei dem TomTom schon erwähnt habe. Weiteres nettes Accessoire ist der integrierte FM Transmitter. Einziger Nachteil: auch hier verwendet man noch die etwas ältere, aber immer noch viel gebräuchliche TMC Technik. Preislich liegt das Gerät bei rund 270€. Ein weiterer Bekannter Anbieter von Navigationsgeräten, die auch gerne die Geräte fest in PKW verbauen, ist die Firma Becker. Mit dem Becker Traffic Assist Z 201 führt Becker die erfolgreiche Z200 Serie fort. Wie auch schon bei den älteren Geräten von Becker, ist die Software hier nicht gerade die schnellste. Beim Display handelt es sich um ein Widescreen Display. Während der Fahrt lässt es sich gut erkennen. Außerdem hat man dem Gerät eine MP3 und Video Player hinzugegeben. Ob der wirklich benötigt wird, muss jeder für sich selber entscheiden. Einige andere Marken nutzen seit geraumer Zeit schon die iPod Schnittstellen. Hier lassen sich die Geräte schnell miteinander abstimmen. Preislich dürfte es jedoch sehr interessant sein. Mit gerade mal 170€ dürfte es den einen oder anderen Abnehmer finden. Zwar aus anderem Hause, aber mit gleicher Software kommt das Navigon 7210 daher. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass Becker zum großen Teil die Software von Navigon nutzt. Daher zählt das Navigon 7210 auch nicht gerade zu den schnellsten. Auffällig hierbei ist, dass das Gerät im Verhältnis zu anderen Geräten sehr lange braucht, um eine neue Wegstrecke zu finden, sollte man sich mal verfahren haben. Hier ist man ab und zu schon an der nächsten Straße vorbei, bevor einem die neue Route genannt wurde. Preislich beginnt das Gerät bei knapp 220€. Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, dass man das Navigationsgerät vorher möglichst ausprobieren sollte, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Denn gerade auch die unterschiedlichen Kommandos, die von Software zu Software unterschiedlich sind, können sehr gewöhnungsbedürftig sein. Ich persönlich habe mich am Schluss für ein TomTom entschieden. Ich hoffe ihr werdet die richtige Entscheidung treffen und berichtet uns mal. Bildnachweis: User Facundo Moyano auf flickr.com    Verwandte Artikel

Topliste: Die besten und beliebtesten Netbooks (0) Wo gibt’s Musik? 15 Quellen für Topmusik (13) Wissen per Klick – die Top Ten der kostenlosen Online-Nachschlagewerke (2) Weblog-Vergleiche (5) Topliste: 10 Seiten rund um Kreativität (0)

April 9 2009, 8:30am

Topliste: Neue mobile Navigationsgeräte

Kaum ein Auto kommt heute ohne (meist nachträglich) eingebautes Navigationsgerät daher. Den richtigen Weg findet aber nicht jedes Gerät, kleinere Spontanabstecher von der Autobahn in eine Tempo-30 Zone und zurück auf die Autobahn kann da schon mal vorkommen. Ist ein Stau oder eine Baustelle im Weg, hilft auch die netteste Anweisungstimme nichts nach Möglichkeit bitte zu wenden. Blogpilot André hat sich mit ein paar der neuen Modelle beschäftigt Eine Marke die auf keinen Fall in den Toplisten fehlen darf ist TomTom. Eines der neusten Geräte ist das TomTom Go 940 HD Traffic. Die Besonderheit bei dem 940er ist, dass es sich die Verkehrsinfos über die GPRS Verbindung holt und somit stetig auf die Verkehrssituationen reagieren kann. Bisher nutzten die Navigationsgeräte die altbewährten Techniken TMC und TMC Pro. Das Problem dabei ist und war jedoch, dass diese nur mit stationären Sensoranlagen Daten erfassen können. Bei der Handhabung ist auch dieses TomTom einfach! Durch das sehr genaue Touchscreen lassen sich sehr genau Eingaben vornehmen! Das TomTom Go 940 gibt es beim seriösen online Händler ab 354€. Ein weiteres Gerät aus dem Hause TomTom ist das Go 630 Traffic. Auch bei diesem Gerät ist ein Sender für die Verkehrsinformationen im Lieferumfang enthalten. Schade ist jedoch, dass es hier keine Dockingstation mehr gibt. Dafür liegt nur noch ein einfaches USB Kabel bei. Gerade die Dockingstation empfand ich immer als äußerst angenehm, wenn man zu Hause am Rechner Routen geplant hat. Dafür bekommt man das TomTom Go 630 aber auch schon ab 210€. Auch bei diesem Gerät lässt sich über die TomTom Software nicht meckern. Man könnte zwar meinen, dass die Ansicht etwas der Zeit hinterher hinkt, jedoch konzentriert man sich dabei auf das wesentliche. Bei vielen anderen gibt es zwar schöne und interessante 3D Ansichten, mit Gebäuden etc., jedoch finde ich, dass hier das Hauptaugenmerk auf der simplen und einfachen Bedienung liegen sollte und die ist bei den TomTom’s auf jeden Fall gegeben. Garmin, die auch sehr bekannt für mobile Outdoor-Navigationsgeräte sind, wie zum Beispiel für Fahrradfahrer etc., haben mit dem Garmin nüvi 865Tpro ein neues Gerät auf den Markt gebracht, das sich an die PKW-Fahrer wendet. Wie man es von Garmin gewohnt ist, wurde hier sehr viel Wert auf das robuste Gehäuse gelegt. Im Gegensatz zum TomTom Go 940 HD Traffic setzt man hier auf einen TMC-Stauempfänger. Ein nettes Schmankerl bei ist die kleine Lenkradfernbedienung, mit der man unter anderem die Sprachsteuerung aktivieren kann. Von der Software her lässt sich auch das Nüvi guten Gewissens weiterempfehlen. Lediglich kleine Fehler gibt es innerorts. Hier fragt man sich ab und an, ob man nicht doch hätte nach seinem eigenen Gefühl fahren sollen. Jedoch muss man bei dem Garmin auch ordentlich in die Tasche greifen und knapp 440€ berappen. Ein weiteres Topgerät aus dem Hause Garmin ist das Garmin Nüvi 765 TFM. Es verfügt u.a. über einen Fahrspurassistenten. Das Gerät glänzt Nüvi 765 TFM außerdem mit einem 4,3″ Display und einem 2 GB internen Speicher. Für Auslandsreisen ist das Gerät eine gute Wahl, da Kartenmaterial für 40 europäische Länder mit enthalten sind. Hierbei gibt es auch die bekannten 3D Bauwerke, die ich bei dem TomTom schon erwähnt habe. Weiteres nettes Accessoire ist der integrierte FM Transmitter. Einziger Nachteil: auch hier verwendet man noch die etwas ältere, aber immer noch viel gebräuchliche TMC Technik. Preislich liegt das Gerät bei rund 270€. Ein weiterer Bekannter Anbieter von Navigationsgeräten, die auch gerne die Geräte fest in PKW verbauen, ist die Firma Becker. Mit dem Becker Traffic Assist Z 201 führt Becker die erfolgreiche Z200 Serie fort. Wie auch schon bei den älteren Geräten von Becker, ist die Software hier nicht gerade die schnellste. Beim Display handelt es sich um ein Widescreen Display. Während der Fahrt lässt es sich gut erkennen. Außerdem hat man dem Gerät eine MP3 und Video Player hinzugegeben. Ob der wirklich benötigt wird, muss jeder für sich selber entscheiden. Einige andere Marken nutzen seit geraumer Zeit schon die iPod Schnittstellen. Hier lassen sich die Geräte schnell miteinander abstimmen. Preislich dürfte es jedoch sehr interessant sein. Mit gerade mal 170€ dürfte es den einen oder anderen Abnehmer finden. Zwar aus anderem Hause, aber mit gleicher Software kommt das Navigon 7210 daher. Jedoch muss hier erwähnt werden, dass Becker zum großen Teil die Software von Navigon nutzt. Daher zählt das Navigon 7210 auch nicht gerade zu den schnellsten. Auffällig hierbei ist, dass das Gerät im Verhältnis zu anderen Geräten sehr lange braucht, um eine neue Wegstrecke zu finden, sollte man sich mal verfahren haben. Hier ist man ab und zu schon an der nächsten Straße vorbei, bevor einem die neue Route genannt wurde. Preislich beginnt das Gerät bei knapp 220€. Auf jeden Fall kann ich jedem nur empfehlen, dass man das Navigationsgerät vorher möglichst ausprobieren sollte, wenn man dazu die Möglichkeit hat. Denn gerade auch die unterschiedlichen Kommandos, die von Software zu Software unterschiedlich sind, können sehr gewöhnungsbedürftig sein. Ich persönlich habe mich am Schluss für ein TomTom entschieden. Ich hoffe ihr werdet die richtige Entscheidung treffen und berichtet uns mal. Bildnachweis: User Facundo Moyano auf flickr.com    Verwandte Artikel

Topliste: Die besten und beliebtesten Netbooks (0) Wo gibt’s Musik? 15 Quellen für Topmusik (13) Wissen per Klick – die Top Ten der kostenlosen Online-Nachschlagewerke (2) Weblog-Vergleiche (5) Topliste: 10 Seiten rund um Kreativität (0)

April 8 2009, 8:30am

Topliste: Die besten und beliebtesten Netbooks

Netbooks erfreuen sich mittlerweile immer mehr Beliebtheit! Ab 7 Zoll BIldschirmgröße geht es bei den Winzlingen los, jedoch sind sie von der Ausstattung her gar nicht mal so winzig. In den Anfangsstadien noch mit geringen Speichergrößen ausgestattet, gibt es sie nun schon mit ganz normalen Festplatten und zu recht erschwinglichen Preisen. Was die kleinen aber wirklich können, zeigen wir euch in unserer Topliste. Wenn man schon von Netbooks spricht, dann gehört Asus und das Asus Eee PC 701 4G einfach mit in jede Liste unter den Top Ten der Netbooks. Zwar kann es von den Ausstattungsmerkmalen her mit fast keinem mehr mithalten, jedoch ist es eines der Netbooks, die mit ein Auslöser dieses Hypes waren. Im Innern werkelt ein Intel Celeron Mobile-Prozessor, mit 900 MHz Taktfrequenz. Dazu kommt der Chipsatz Intel 915GM, 512 MByte DDR 2-Arbeitsspeicher. Preislich gibt es das Netbook schon ab 169 Euro und mit gerade mal knapp 920 Gramm fällt es in einer Handtasche gar nicht mal auf. Ein weiteres Netbook aus dem Hause Asus ist das Asus Eee PC 100HE. Das Display hierbei bemisst 10 Zoll und ist auch im freien schön zu betrachten. Des Weiteren hat Asus es mit einem Atom-Prozessor N280, 1 GByte DDR2-RAM und 160-GByte-Festplatte ausgestattet. Ab Werk wurde auf dem Gerät Windows Vista installiert, welches sich aber problemlos ersetzen lässt, vorausgesetzt man hat die nötigen Treiber. Über das Internet bekommt man das Netbook ab 289 Euro. Ein weiteres schönes Netbook kommt aus dem Hause Lenovo. Es hört auf den schönen Namen Lenovo IdeaPad S10e. Das IdeaPad war das erste Netbook das Lenovo auf den Markt brachte und das auch gleich gut eingeschlagen ist. Es besitzt ein 10,2 Zoll Display, hat einen Intel Atom N270 1,6GHz, 1GB RAM und 160GB HDD. Als Betriebssystem wurde auf dem Gerät Windows XP installiert, welches gut mit den 1,6Ghz harmoniert und für Office Anwendungen angenehm schnell läuft. Bei Amazon kostet es momentan 342 Euro. Wer bei seinem Netbook aber auch viel Wert auf den Service legt, ist bei HP gut aufgehoben. Mit dem  HP Compaq Mini 701EG hat HP ein ansehnliches Netbook auf den Markt gebracht. Auch hier gibt es einen Atom N270 mit 1GB und 60GB Festplatte. Gerade für Einsteiger eignet sich das HP gut, da HP einen umfassenden Service und Kundenbetreuung bietet. Natürlich gibt es diesbezüglich auch schlechte Erfahrungen, aber ich kann nur aus persönlicher Ansicht sprechen/ schreiben. Auch hier muss man um die 360 Euro investieren. Dell bietet mit dem Dell Inspiron Mini 9 ein Netbook mit einer Displaygröße von 8,9 Zoll. Besondere Eigenschaften des Dells ist die Qualität des Gehäuses. Gerade bei den Asus-Geräten hat man oft das Gefühl, als wäre hier alles nur aus Plastik. Das Dell wirkt hier schon etwas hochwertiger, gerade bei der Display-Fixierung. Jedoch muss man für dieses Gerät auch knapp 400 Euro investieren und liegt damit schon in einer Preisklasse mit den 10,2 Zoll-Geräten. Und noch ein weiteres empfehlenswertes Netbook kommt von Dell. Das gerade thematisierte Mini 9 gilt zwar immer noch als Klassiker, obwohl noch nicht lange auf dem Markt, jedoch handelte es sich hierbei um das erste Netbook von Dell. Nach dem Mini 9 und Mini 12 gibt es nun den neuen Mini 10. Das Gerät wurde auf der diesjährigen Cebit vorgestellt und soll es mit den anderen Geräten im Markt aufnehmen. Vermutlich wird man auch hier um die 400 Euro investieren müssen. In vielen Tests als Testsieger hervorgegangen ist von Samsung das Samsung NC10 anyNet N270W. Ausgestattet mit einem Atom-N270-Prozessor, der auch bei vielen anderen verwendet wird und einem 945GM-Chipsatz sowie 1 GByte DDR-Ram glänzt das Netbook vor allem durch eine super Verarbeitung und klasse Akkulaufzeit. Besonders schön bei diesem Gerät ist die Tastatur, die im Verhältnis zu vielen anderen angenehm groß ist und sich gut bedienen lässt. Einziges Manko hierbei, es gibt keinen Bluetooth-Anschluss. Einige Elektronik Märkte haben das Problem aber schon erkannt und bieten Bluetooth Sticks mit an. Vom Preis her liegt es bei rund 350 Euro. Ein weiteres Schmankerl aus der Asus-Netbook-Familie ist das  Asus T91. Besonderheit hierbei: man kann den Eee PC T91 Touchscreen in einen Tablet PC verwandeln. Leider gibt es noch keine Marktdaten zu dem Gerät, da es gerade erst frisch auf der Cebit präsentiert wurde, aber sobald es was gibt, reichen wir das nach! HP zaubert noch ein weiteres Ass aus den Ärmel und bringt das HP Mini 2140. Ein wahrer Hingucker ist das brillante Display bei diesem Netbook! In einigen Test wurde das Display gar mit 100 Prozent bewertet und ist sowohl von der der Auflösung, als auch vom Einsatz super geeignet. Des Weiteren gibt es bei dem Gerät fast alles, was man zum Surfen und für sonstige Anwendungen benötigt. Allerdings knackt das Modell bei Preis derzeit auch ncoh die 400 Euro Marke. Fazit Alles in Allem bleibt aber immer wieder festzustellen, dass es wirklich auf die eigenen Bedürfnisse ankommt. Für Leute die Bildbearbeitung machen wollen sind die Netbooks wohl eher weniger geeignet. Zum einen sind die Displays verhältnismäßig klein und auch der Prozessor macht bei größeren Datenmengen gerne einmal schlapp und verabschiedet sich für kurze Zeit. Für Leute die viel unterwegs sind und mal schnell eine Mail verfassen wollen oder in Excel oder sonstigen Office-Anwendungen etwas schreiben wollen, sind die “Winzlige” jedoch eine echte Alternative. Bei einigen Geräten hält der Akku bei normalen Betrieb gar bis zu 4,5 Stunden. Hinzu kommt, dass die Geräte gerade mal knapp einen Kilo wiegen. Aber es soll auch Leute geben, die ganze Diplomarbeiten auf einem Netbook verfasst haben ;)

 Verwandte Artikel

Wo gibt’s Musik? 15 Quellen für Topmusik (13) Wissen per Klick – die Top Ten der kostenlosen Online-Nachschlagewerke (2) Topliste: 10 Seiten rund um Kreativität (0) Top Ten Virals Spots (0) Thomas Zorbach: Meine Top 10 Marketing Blogs (1)

April 6 2009, 12:16pm

Seite 1 2 3 4