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Asus Zenbook im Test: In zwei Sekunden am Arbeitsplatz

Als Intel auf der Computex in Taiwan Mitte 2011 die neue PC-Klasse der Ultrabooks vorstellte, wurde mein Interesse erst nur geringfügig geweckt. Nicht weil ich den Vorsprung nicht interessant fand, sondern weil ich neuer Technik immer erstmal vorsichtig entgegenblicke, da sie meist überteuert und unausgereift ist. Zum Dezember hin, habe ich dann aber meine Neugierde nicht mehr zurück halten können und mir diese Wundergeräte genauer angeschaut und sogar eines dieser Top-Geräte gekauft. Nach etlichen Vergleichen, bin ich beim Asus Zenbook UX31e hängen geblieben. Mein Fazit nach einem Monat: ab sofort nur noch Ultrabooks. Warum das so ist? Erfahrt Ihr im Testbericht.

Klein, aber oho… Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Leistungsfähgikeit, die in diesem Zwerg steckt. Mein erworbenes Gerät besitzt einen Intel Core i7-2677 M-Prozessor, der mit 1,8 GHz läuft und 4 GB Arbeitsspeicher integriert hat. Das alleine ist im Grunde schon mal Luxus. Mit Turbo-Boost schafft er übrigens bis zu 2,9 GHz laut Hersteller. Hinzu kommt aber auch noch eine 128 GB große SSD-Festplatte von Adata, die einen Systemstart hinlegt, der dem Abschuss einer russischen Langstreckenrakete gleich kommt. Aus dem Kaltstart benötigt das Zenbook keine 19 Sekunden, inklusive einwählen ins W-Lan, bis es das Ziel erreicht hat. Aus dem Stand-by-Modus benötigt es sage und schreibe zwei bis drei Sekunden. Instant on macht es möglich. Und mehr geht derzeit eigentlich auch nicht für diese Geräte. Die Entwicklung der SSD-Technik ist derzeit auch auf einem vertrauensvollen Level. Vor zwei Jahren hätte ich mir die Festplatten noch nicht gekauft. Momentan sind sie aber neben der Leistungsfähigkeit auch robust genug, um einer langen und ausdauernden Nutzung standzuhalten. Ob sich das auch bei meinem Gerät bewahrheitet wird die Zeit zeigen, aber ich glaube nicht an Probleme. Industriell anmutende Haute Couture… Das Design überzeugt sofort. Mit seinem kreisförmig-geschliffenem Aluminium-Look ist das Zenbook ein absoluter Hingucker. Natürlich ist Design immer auch Geschmackssache, aber wer das MacBook Air schick findet, wird dieses Gerät auch mögen, denn beide Ultrabooks sind in einem gutverarbeiteten Aluminium-Gehäuse eingebettet. Es gibt kein Plastik. Sogar die Tasten sind aus Aluminium. Von daher ist das Gerät nicht nur schön anzuschauen, sondern auch gut zu transportieren, da man keine Angst haben muss, dass beim Transport irgendwas eingedrückt wird oder absplittern kann. Trotz metalischer Rundum-Verarbeitung wiegt das Gerät aber nur 1,3 Kilogramm, was den Transport wahrhaftig kinderleicht macht. Das Zenbook ist super-schmal und mit seinem 13,3-Zoll-Display nur unwesentlich größer als ein A4 Blatt. Es passt in jede Reisetasche oder (wichtig für einige Damen) in (fast) jede Handtasche. Die Anschlüsse sind gut integriert. Nur der Netzstecker wackelt ein wenig. Ich hoffe das ist kein globaler Produktionsfehler? Vielleicht gibt es Leser, die dazu was beitragen können? Apropos Anschlüsse. Wir haben einen USB 2.0 und USB 3.0-Anschluss sowie einen SD-Kartenleser, eine verkleinerte HDMI- und VGA-Buchse. Ein Netzwerkanschluss fehlt komplett. Das ist der Kompromiss, den man eingehen muss, wenn man es ultraflach haben will. Einen Kopfhörer-Ausgang gibt es auch noch. Natürlich. Das Design ist übrigens keilförmig, wird also von hinten nach vorne immer schmaler. Cool!

Voll den Durchblick… und das länger als gedacht… Das Display ist so eine Sache für sich. Im Vergleich mit anderen Ultrabooks ist es sehr gut. Was mich aber dennoch stört, ist dieser Trend zum spiegelnden Look. Ich meine ganz ehrlich. Rasieren tu ich mich vor dem Spiegel und nicht am Bildschirm. Oder wollen die Hersteller etwa eine neue Nische einnehmen? Vorab war das Display aber auch eines meiner Hauptkriterien. Es ist sehr leuchtstark. Man kann am Tage und in der Nacht gut sehen und mit einer Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten hat das Zenbook die Nase ganz weit vorne. Ja sogar das MacBook Air kann mit seinen 1440 x 900 Pixeln auf 13,3 Zoll nicht mithalten. Nun sagt der Fanboy sicherlich.. „Toll. Und dafür kannst du die Buchstaben nicht mehr lesen“, aber dem ist nicht so. Für Rentner ist es sicherlich keine Alternative, aber für einen gesunden Brillenträger meines Alters spielt das noch keine Rolle und somit habe ich voll den Durchblick. Allerdings muss ich sagen, ist das MacBook Air blickwinkelstabiler. Zumindest habe ich das bemerkt, als ich zuletzt auf das Gerät einer Freundin geschielt habe. Also 1:1 um die Ehre des Fanboys nicht zu sehr anzugreifen. Was gibt es noch herausragendes zusagen, bevor mich mit dem einzigen großen Manko auseinandersetze? Ach ja. Die Akkulaufzeit dürfte viele interessieren. Zuerst einmal im Test bei den Experten steht 2 Wochen Laufzeit im Stand-by-Modus. Liegt daran, dass im Stand-by-Modus ganz genau 0 Watt verbraucht werden. Im Arbeitsmodus verspricht der Hersteller 7 – 8 Stunden Akkulaufzeit. Ich sehe das anders. Es ist mehr. Ich nutze mein Asus Zenbook sowohl im Büro wie auch daheim und das alles in allem manchmal locker 9 Stunden am Stück ohne es an die Steckdose anzuschließen. An einem verregneten Sonntag habe ich mir auch mal Chevy Chase’s „Eine schöne Bescherung“ und „Der Maschinist“ mit Christian Bale hintereinander angeschaut, ohne das der Akku Probleme bereitet hat. Danach sogar noch ein wenig gesurft, bevor ich erstmals den Netzstecker vorgeholt habe. Kurzum die Akku-Laufzeit ist ein Knüller. Und somit auch das perfekte Arbeitsgerät, nicht nur für daheim, sondern auch für unterwegs. Nichts für Helden und Weltenretter… Ja das einzige große Manko interessiert euch jetzt sicher. Es ist ein Manko, welches für mich persönlich eigentlich keines ist, aber ich will es mal nicht unter den Tisch fallen lassen. Ich spreche von der Grafikkarte. Diese ist keines Falles „schlecht“ im Sinne des Wortes, sondern ist mit Abstrichen zu genießen. Will sagen: surfen und Filme schauen sowie arbeiten stellen keine großen Herausforderungen dar, spielen ist aber nur bis zu einem bestimmten Entwicklungslevel gegeben. Ich habe mal Testweise „Rage“ gespielt, weil in den Testberichten gesagt wurde, dass die Grafikkarte da nicht hundertprozentig mitspielt. Und ja es stimmt. Die CPU-interne HD-3000-Karte wird für den eingefleischten Gamer, zu denen ich nicht gehöre, nicht ausreichen, um Planeten von Zombies zu befreien oder gar ganze Universen zu retten. Wer aber Held der Arbeit oder einfach nur Zeitspringer sein will, der ist hier gut beraten. Fazit… Mein Fazit ist ganz klar: super! Ab sofort nur noch Ultrabooks, dass sagte ich ja schon am Anfang. Es ist dem MacBook Air beispielsweise ebenbürtig, wenn nicht sogar um eine Nasenlänge voraus und gerade der Preis von 1.100 Euro überzeugt. Vorausgesetzt man kann auf den Apfel am Gehäuse verzichten. Was ich mir noch gewünscht hätte, wäre eine Tastaturbeleuchtung. Obwohl ich das Zehn-Finger-Blindschreiben beherrsche, suche ich manchmal doch ab und an die Sonderzeichen in der Zahlenleiste ab und da wäre ein Licht im Dunkeln manchmal vorteilhaft. Doch alles Gute ist nie beisammen, sagte mir ein Freund, der mich beim Kauf gut beraten hat und somit konnte ich darauf gut verzichten. Ich möchte nie wieder etwas anderes vor mir und unter meinen Fingern haben, als ein Ultrabook. Und gerne ein Leben lang, so zufrieden sein wie mit meinem Asus Zenbook UX31e!

January 16 2012, 9:30am

Kindle Touch im Test: Touch-A touch me

Ende September stellte Amazon neue Kindles vor, und der Kindle 4 wurde in der Zwischenzeit mehrfach rezensiert. Während sich deutsche Nutzer derzeit noch mit dem einfachen Kindle begnügen müssen, steht US-Kunden auch die touch-gesteuerte Variante und der farbige Kindle Fire zur Auswahl – letzterer verfolgt jedoch ein anderes Konzept. Denn anders als Amazons Multimedia-Maschine Kindle Fire legen Kindle 4 und Kindle 4 Touch den Schwerpunkt aufs Lesen und setzen konsequent auf das dafür hervorragend geeignete eInk-Display – Details dazu gibt es in Martin Lindners Test des Kindle 3. Bild: Der Kindle Touch (vorne) ist etwas größer als sein betasteter Bruder – und verfügt über einige Features mehr.

Da der Kindle 4 für mich nicht in Frage kam (Details weiter unten), teste ich hier den Kindle 4 Touch auf Herz und Nieren – den bekommt man in Deutschland entweder per Import über eine US-Adresse, etwa bei Borderlinx, oder beim österreichischen Buchclub mexxbooks.

Der Kindle Touch: ein gutes Lesegerät… Der Kindle Touch legt den Fokus klar aufs Lesen: Sein Display ist ungeschlagen gut, seine Akkulaufzeit äußerst lang, der Amazon-Kindle-Store gut ausgestattet, besonders im englischsprachigen Bereich. Neuen Lesestoff besorgt er sich drahtlos über den Amazon-Shop, per USB-Kabel über den Rechner oder per Mail an eine Kindle-Adresse. PDFs kann der Kindle Touch ebenfalls darstellen – sogar zoomen ist möglich. Praktischer ist es jedoch, die PDFs mit Calibre umzuwandeln – dazu jedoch später mehr. Im Internet surfen kann man mit dem Gerät ebenfalls, doch so richtig Spaß macht es nicht. Hat man es jedoch einmal geschafft, einen Artikel zu öffnen, gibt es eine gute Artikelansicht, die Navigation und andere störende Elemente ausblendet. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen verzichtet Amazon darauf, den Bildschirm bei jedem neuen Seitenaufbau schwarz zu färben – nur etwa alle fünf Seiten muss das Display neu aufgebaut werden. Ergebnis dieser Maßnahme ist zwar ein schnellerer Bildaufbau, hin und wieder sieht man jedoch schwache Artefakte der vorherigen Seite. Daher lässt sich das Verhalten des Geräts über die Einstellungen anpassen – wer möchte, kann also einen vollständigen Seitenaufbau bei jedem Blättern erzwingen. … mit den alten Macken Wie bereits gesagt, gibt es den Kindle Touch eigentlich nur in den USA – und so quittiert der Store auf dem Gerät stur den Dienst, wenn ein deutsches Amazon-Konto aktiviert ist. Ausweg: entweder das eigene Konto auf amazon.com umstellen – und damit in Dollar einkaufen – oder einfach am Rechner Bücher shoppen und drahtlos oder kabelgebunden auf das Gerät übertragen. Wo wir gerade über den Shop sprechen: Vollkommen unverständlich ist, dass Amazon sich noch immer beständig gegen das populäre ePub-Format sträubt – und damit bis auf den eigenen alle weiteren Stores außen vor lässt. Hier hat der Unternehmergeist leider gegenüber der Nutzerfreundlichkeit gewonnen. Wer jedoch auf einen anderen Reader setzt, kann nicht auf die Amazon-eBooks zurückgreifen – und lässt sich damit das wohl größte Sortiment entgehen. Shame on you, Amazon. Natürlich gibt es Abhilfe: Mit der Open-Source-Software Calibre lassen sich ePubs komfortabel in Amazons .mobi-Format umwandeln – außerdem PDFs, HTML-Dateien und diverse andere Formate. Das funktioniert wunderbar mit freien ePubs wie etwa Becky Hogges „Barefoot Into Cyberspace“, nicht jedoch bei ePubs mit DRM. Zudem beherrscht Calibre die Verwaltung der eigenen Bücher und ist damit ein unverzichtbares Werkzeug für eReader-Besitzerinnen und -Besitzer – auch RSS-Feeds können konvertiert werden. Noch praktischer liest man Texte im Netz allerdings mit Instapaper, denn damit lassen sich gefundene Artikel bequem für später zum Lesen markieren und automatisch an den Kindle liefern – schön lesbar für das Gerät optimiert. Das funktioniert übrigens auch mit anderen eBook-Readern – hier allerdings nur über ein Kabel.

Bild: keine ePubs, dafür Auswahl – der Amazon Kindle-Store Kampf der Kindles Obwohl Kindle 4 und Kindle 4 Touch preislich nahe beieinander liegen (79 $ vs. 99 $ für die werbegestützten Versionen), gibt es große technische Unterschiede. Bei der kleinen Variante hat Amazon am Speicher gespart, denn es gibt nur 2 GB gegenüber den 4 GB vom Touch – praktisch dürfte das bei einem Lesegerät kaum ins Gewicht fallen, denn auch die kleine Version ist nur schwer vollzubekommen. Etwas stärker fällt da schon die kleinere Batterie ins Gewicht. Vier Wochen versorgt sie den Kindle laut Hersteller mit Saft, bevor das Gerät wieder ans Netz muss – beim Kindle Touch sind es acht. Dafür ist das Gerät aber auch ein wenig kleiner und leichter.

Auch in Bezug auf die Features unterscheiden sich die Geräte. Im Querformat kann nur der normale Kindle 4 Texte darstellen – der Touch mag nur Hochformat. Dafür verfügt er über einen Kopfhöreranschluss sowie einfache Lautsprecher. Darüber kann er jedoch nicht nur Audiodateien wiedergeben, sondern auch seine eingebaute Sprachausgabe ausspielen – vorausgesetzt, die Texte sind englisch und das Feature ist im betreffenden Buch nicht deaktiviert. Wer eine mobile Internetverbindung möchte, muss ebenfalls auf den Touch setzen – den gibt es nämlich in einer reinen Wifi- und einer 3G-Variante. Da ich jedoch die Wifi-Version habe, kann ich zum 3G-Touch keine Aussage treffen. Bild: Englischsprachige Texte kann der Kindle Touch vorlesen – vorausgesetzt, der Verlag hat das Feature nicht deaktiviert Den zentralen Unterschied tragen die Geräte jedoch im Namen: Touch. Der kleine Kindle hat eine ganze Reihe von Buttons, während sein berührfreudiger Bruder nur einen Home-Button besitzt und ansonsten auf seinen Bildschirm vertraut. Die Bedienung wird beim Einschalten des Geräts erläutert und gestaltet sich angenehm intuitiv. Beim Lesen eines Buches gibt es drei Regionen – bei einem Tipp auf den oberen Bereich des Bildschirms erscheint das Menü, links blättert man zurück, rechts weiter. Erfreulich dabei: Der Bereich zum Weiterblättern ist besonders groß, so dass man die häufigste Aktion ohne großes Zielen schafft. Das hat man schnell drinnen. Wischen ist übrigens als Alternative ebenfalls möglich. Welches Bedienkonzept nun besser ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Beim Blättern hat der kleine Kindle eine Nasenlänge Vorsprung, denn die Buttons am Rand sind sehr praktisch – man kann den Finger darauf liegen lassen und schnell hin- und herblättern, während man sie beim Touch eher vom Bildschirm entfernt und wieder darauftippen muss. Zudem erfreut der Kindle 4 durch filigrane Ausführung und ein geringeres Gewicht, was sich beim Herumtragen auf die Dauer bemerkbar macht. Wenn ihr den Kindle also vorrangig zum reinen Lesen verwenden möchtet, würde ich euch zum Kindle 4 raten. Wenn ihr jedoch wie ich zu den Lesern gehört, die sich beim Lesen Notizen zu den Büchern anfertigen, etwa um sie später in einem Review verwenden zu können, dann wird euch der Touch besser gefallen. Tippen mit dem kleinen Kindle ist ein großer Krampf, weil ihr die Buchstaben mühselig über das Steuerkreuz ansteuern müsst. Der Touch ist da wesentlich intuitiver und schneller. Wer ein Smartphone oder ein Tablet gewöhnt ist, wird sich ein bisschen umgewöhnen müssen, denn der Kindle Touch reagiert langsamer auf Tasteneingaben als diese Geräte. Das ist allerdings systembedingt durch das e-Ink-Display. Fazit Der Kindle Touch ist ein hervorragendes Lesegerät mit vielen sinnvollen Funktionen. Die ePub-Unverträglichkeit ist eigentlich ein No-Go, doch leider scheint Amazon kein Interesse an einer entsprechenden Öffnung zu haben – und auf Amazon zu verzichten, fällt angesichts des guten Buchangebots schwer. Als ich vor ein paar Monaten zum ersten Mal einen Kindle in der Hand hielt – damals war es ein Kindle 3 Keyboard – berührte ich instinktiv den Bildschirm, um mit dem Gerät zu interagieren. Kein Wunder, dass mir die Touch-Bedienung entgegenkommt – Notizen lassen sich damit elegant eintippen. Wer jedoch ein reines Lesegerät sucht, der ist mit dem normalen Kindle 4 besser bedient, und ein wenig Gewicht spart man so auch noch.

January 5 2012, 9:45am

Good School präsentiert: Die Palo Altonale

Die Welt um uns herum wird immer intelligenter und interaktiver. Der Joggingschuh spricht mit dem Internet, Tische werden zu elektronischen Musikinstrumenten, und mit dem “Baker Tweet” erfahren Londoner Bäckereikunden per Twitter, wann die frischen Backwaren fertig sind. Die Good School und die Palo Altonale zeigen euch wie!

Damit noch mehr solcher neuer, aufregender Ideen entstehen, hat sich die Good School mit Palo Altona, einer Hamburger Gruppe von Arduino-Experten, zusammengetan. Gemeinsam mit den talentierten Technikern können neugierige Kreative physische Dinge mit dem Internet verbinden und diese interaktiv machen. Zum Beispiel Spielzeuge, Lampen und Anzeigen basteln, die auf Tweets, Mails oder Websites reagieren. Oder Geräte, Spielzeuge, Eiswürfelbehälter, Blumentöpfe, Katzenklappen bauen, die Tweets, Mails etc. verschicken, wenn man sie schüttelt, biegt, anschreit, tiefkühlt oder austrocknet. In einem zweitägigen Workshop vermittelt und experimentiert die Good School mit den Teilnehmer, wie man physische Gegenstände dazu bringt, sich mitzuteilen und zu reagieren. Dafür wird Arduino genutzt, eine Open-Source-Physical-Computing-Plattform, die Hardware und Software in einer Processing-Entwicklungsumgebung zusammenführt. Jeder Teilnehmer bekommt ein eigenes Arduino-Board, Sensoren und weitere Hardware. Zum Beispiel stehen Lage-, Druck-, Beschleunigungssensoren, Mikrofone, LEDs und Lautsprecher zum Verbauen zur Verfügung. Die Eigenkreationen sollen am Ende Tweets, E-Mails und Websiteaufrufe empfangen und senden und damit sinnvoll oder lustig interagieren. Natürlich dürfen sie auch mit nach Hause genommen werden. Beim Experimentieren wird garantiert viel innovative Kreation und wenig Frustration im Spiel sein – dafür sorgt das Palo-Altona-Team. Die Palo Altonale findet am 26. und 27. August in der Good School im Hamburger Schanzenviertel statt. Die Teilnahme kostet 990 Euro und beinhaltet alle Materialien und die Verpflegung. Info und Anmeldeformular herunterladen

August 11 2011, 9:45am

Das iPad2 ist da

Das neue iPad wurde ab 19:00Uhr im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco vorgestellt und soll ab dem 11. März erhältlich sein, in Deutschland dann am 25 März. Nach einem Video über den weltweiten Erfolg des iPad im Jahr 2010, zeigt Steve Jobs (!) das Apple-tablet in zweiter Version: Es ist in silbergrau und weiß erhältlich. Aber das Coolste soll das neue Cover sein, das auch als Aufsteller dienen kann und per Magneten am iPad haftet. Natürlich wird es in vielen Farben erhältlich sein.
Es ist insgesamt leichter und schmaler und gleichzeitig leistungsfähiger dank des Cortex A9 Dual-Core Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 GH. Apple nennt das Ding Apple A5. Hersteller dieses neuen Prozessors soll laut unbestätigten Gerüchten Samsung sein. Dem Prozessor steht noch ein POWERVR SGX543 Grafikchip von Imagination Technologies zur Seite. Natürlich wächst auch der Arbeitsspeicher, sodass die kleine Flunder deutlich schneller und leistungsfähiger wird. Aber das Ganze soll moderat steigen von 256 auf 512MB und die Taktfrequenz von 800 auf 1066, was insgesamt jetzt nicht so große Schritte sind, man schätzt im besten Fall 20-30% schneller. Auch das Gyroskop (Lagesensor) aus dem iPhone und iPod touch ist nun an Bord. Und es ist dünner als das iPhone4: 8,8 Millimeter. Und es hat dieselbe Akkulaufzeit wie das alte iPad und einen HDMI Videoausgang (1080p). Und ein 40-Dollar-Kabel mit dem man gleichzeitig den Videoausgang nutzen und das iPad2 aufladen kann. Softwaremäßig wird das iPad2 für Musiker und Videofilmer aufgepeppt und rückt damit mehr in Richtung Multimedia-Begleiter für Produzenten, Kameraleute und Musiker… Eine kleine Kamera an der Front soll das vom iPhone bekannte Videotelefonieren ermöglichen und eine bessere Kamera auf der Rückseite kann dann amtlich Fotos und Videos schießen, allerdings nicht so gut wie die Kamera des iPhone4. Eine Antireflexionsbeschichtung macht das Display bedienungsfreundlicher – vor allem im Einsatz bei hellen Lichtverhältnissen. Und sogar ein NFC-Chip für Bezahlfunktionen wird integriert. Von außen gibt es ein neues eleganteres Design und die üblichen Abstufungen mit WLAN/UMTS und verschiedenen Größen der SSD-Festplatten. Enttäuschung für viele Fans: kein SD-Kartenslot und keine höhere Auflösung des Displays. Preise von 499 bis 829 US-Dollar. Das neue iOS 4.3 (auch ab 11. März) soll eine bessere Performance des Safari-Browsers ermöglichen dank Nitro JavaScript Engine, auch AirPlay wurde optimiert. Und das neue iPad wird zum Hotspot für das iPhone4. Aber das neue iOS wird natürlich auch auf dem iPod der 3. und 4. Generation sowie dem iPhone erhältlich sein. Foto: apple.com

March 2 2011, 7:30pm

Tablet für Riesen: Eee Slate EP 121

Ein tablet-pc in weiß mit dem Gewicht eines Netbooks? Und dann auch noch mit einem 12-Zoll-Bildschirm, einer großen Intel-i5-CPU sowie einer leidlich leistungsfähigen Chipsatz-Grafik? Zunächst war mir der Sinn nicht so ganz klar, vor allem, da weder Linux noch Windows7 besonders auf tablets optimiert sind. Aber Grafiker haben so drei in einem: ihr Grafiktablet zum Zeichnen, den Monitor und eben den Rechner. Wer also unterwegs gerne mal Illustrationen macht, der hat seins gefunden. Und auch die FullHD-Fähigkeit, der Stereolautsprecher und das eingebaute Mikrofon werden keinen großen Schaden anrichten. Das TouchPack von Windows und eigene Apps von Asus sollen auch andere Applikationen flott berührungsempfindlich bedienbar gestalten. Erste Tests haben schon diverse Youtube-Nutzer überzeugt. Und es gibt auch eine Bluetooth-Tastatur für Vielschreiber. Das Gerät soll zwischen 900 und 1000 EUR kosten. Für diejenigen, die es nicht stört, öfter mal den Pen als Eingabegerät zu nutzen, kann das Ding ganz praktisch sein, es läuft ja sogar Photoshop drauf. Es ist daher eher einer echter “tablet for content & design production”. Wenn die nächste Windows-Version fingerfreundlicher werden sollte, dann wäre es sicher damit auch eine Konkurrenz zum iPad2. Allerdings wird es dann sicher schon das iPad4 geben… CPU: Intel® Core™ i5-470UM Chipsatz: Intel® HM55 Grafik: in den Chipsatz integriert Betriebssystem: Microsoft® Windows® 7 Home Premium Bluetooth 3.0 + HS und WLAN b/g/n integriert Arbeitsspeicher: 4 GB DDR3 RAM Festplatte: 64 GB SSD High-Definition Audio Codec, integrierte Stereolautsprecher und Mikrofon Schnittstellen: 2 x USB 2.0, Mini-HDMI Card Reader: MMC, SD (SDHC, SDXC) Akku: Lithium-Polymer Gewicht: 1.160 Gramm Abmessungen: 312 x 207 x 17 mm

March 2 2011, 9:45am

Sneak peek at Android Hummingbird

With Google and Apple duking it out for smartphone supremacy, each difference between the two gets highlighted and pored over intensely. One’s open where the other’s closed, one’s for men where the other’s for women. But of course the differences don’t stop at the phones themselves, they extend all the way up to the companies that make them. Witness the extreme secrecy under which Apple develops products compared to the casual way Google shows footage of Hummingbird in action, just as Gingerbread is coming out. See the video of Google showing off Hummingbird after the click.

December 8 2010, 12:00pm

i3DG Palmtop Theater – 3D iPhone display

Well, this iPhone attachment probably falls under the category of “gadgets that look too ridiculous to use in public, and there isn’t too much content specially prepared for it. So it may be a non-starter, but it’s also a pretty cool and low-tech approach to adding 3D to the iPhone. At the right price point, it could be worthwhile for a few minutes of entertaining visuals. See the i3DG in action after the click.

November 19 2010, 12:00pm

Video: Mozillas SciFi Handy-Konzept

Now that Firefox is a giant in the browser world and the Mozilla Foundation is one of the leading defenders of the open web, it’s easy to forget how creative–and disruptive–their projects have always been. Many of the innovations developed for early Firefox builds are now universally standard on every browser. Their entry into the mobile space has so far been just a browser, and while they’re not actually looking into building hardware, their incredible ideas for what the phone of the future could be are pretty cool to see. See the video after the click.

September 28 2010, 12:00pm

Video: The credit card of the future

As gadgets get smaller and smaller, why wouldn’t we expect them to end up in our wallets? Mashable got a demo of the Dynamics credit card that has hidden numbers and a rewritable magnetic strip.

September 23 2010, 12:00pm

Chatter: facebook & twitter für Firmen mit salesforce

Können Sie eigentlich bestimmten Dokumenten oder Apps folgen? Haben Sie ein eigenes kleines Facebook für ihre Sales/Marketing-Abteilungen? Nein. Dann könnte Salesforce Chatter etwas für Sie sein. Wer also intern bisher nicht viel Erfolg mit Wikis, Blogs oder anderen Informationsspeichern hat, der kann nun diese Platform nutzen, um Menschen und Informationen in Echtzeit zu verbinden. Und da salesforce der bekannteste SaaS-Anbieter (Software-as-a-Service) ist, hält sich der initiale Aufwand sehr in Grenzen. Mehr im 40-Minuten-Video dazu nach dem Klick:

August 11 2010, 11:15am

„Gratis abzugeben: Opa (72) mit Computerproblemen- Wie drucke ich einen Brief aus?“

Das Problem von Twitteruser Marcel Raimann kennen die meisten, die schon einmal den Versuch gestartet haben, die Großeltern an den Computer heranzuführen. Um die ältere Generation doch noch zum Silver Surfer zu machen, benötigt man Geduld und vor allem Zeit – ausgerechnet diejenigen Faktoren, an denen es der heutigen High Speed Gesellschaft oft mangelt. Die größten Hemmschwellen bestehen aufgrund der englischen Fachsprache, die im Internet omnipräsent ist. Die Sprachbarriere bewirkt, dass das Internet im Extremfall sogar als gefährlich wahrgenommen wird. Aus Angst, aus Versehen etwas zu kaufen, zu abonnieren oder vor einer mangelnden Gewährleistung des Datenschutzes findet eine Nutzung gar nicht erst statt. Dabei bietet das Web gerade für Senioren jede Menge Möglichkeiten, um sich mit Gleichgesinnten in Foren auszutauschen, schnell und bequem nach Informationen zu suchen oder einfach den Kontakt zu alten Freunden wieder aufleben zu lassen, die man über die Jahre aus den Augen verloren hat…

Dass die Mission, Oma vor den Bildschirm zu bringen, kein Ding der Unmöglichkeit ist, beweist das Team um Horst Sievert regelmäßig bei ihren Senioren-Lernen-Online-Seminaren, bei denen es darum geht, den Teilnehmern altersgerecht den Umgang mit dem Computer zu vermitteln. Der Schlüssel zum Erfolg liegt meist in einer intensiven, persönlichen Betreuung. Um diese auch in größeren Gruppen gewährleisten können, nutzt das SOL-Team das Screen Sharing Tool Mikogo. Mikogo ist eine kostenlose Desktop Sharing Anwendung, die es ermöglicht, den eigenen Bildschirminhalt in Echtzeit auf einen anderen Computer zu übertragen- und das mit nur zwei Mausklicks. So kann der in München lebende Enkel seiner Großmutter in Hamburg anschaulich die Funktionen ihres Email-Kontos vorführen – ungeachtet der Distanz zwischen den Wohnorten. Und sollte dann doch etwas schiefgehen, kann über die Fernsteuerungsfunktion auch auf den entfernten Computer zugegriffen werden. Gerade bei komplexeren Problemen oder Softwareinstallationen kann so schnell geholfen werden, ohne die Senioren am Anfang zu überfordern. Nachdem eine Sitzung gestartet wurde, kann das Lernen beginnen. Was gelernt werden soll, hängt lediglich von den individuellen Interessen ab: Da der Bildschirminhalt originalgetreu übertragen wird, eignet sich Mikogo für jedes Programm: Von Textverarbeitung über die Digitale Nachbearbeitung der Urlaubsfotos bis hin zum komplexen Videoschnitt. Für Webmaster Horst Sievert ist der Einsatz von Mikogo im Bereich Seniorenlernen nicht mehr wegzudenken: „Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind begeistert, wir sparen Kosten und geben anderen älteren Erwachsenen eine Möglichkeit im Bekannten- und Freundeskreis bei der Verbreitung von Computer und Internet zu helfen,” erläutert Webmaster Horst Sievert. Sehen wir genauso. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es unter:

August 11 2010, 11:00am

Netzneutralität, die

Es gibt viele Netze. Das Gasnetz, das Stromnetz und das Wasser/Abwasser-Netz. Das sind so die bekanntesten. Auch der gute alte Rohrpostbrief wurde via Netz aus Rohren verteilt. Allen Netzen gemeinsam ist Tatsache, das in der Regel ein einziges Gut transportiert wird. In den Gasnetzen ist es Erdgas und nicht Argon oder Helium. In den Stromnetzen ist es ein Potential, das am anderen Ende zum Leuchten der Glühbirne führt und beim Wasser gibt es eben zwei Netze: Eines für Trinkwasser und eines für das Abwasser. Im Zeitalter des Internet möchte man uns nun erklären, dass es damit vorbei ist. Es gibt besondere Leute, die immer nur Baden und nicht Duschen; das verbraucht deutlich mehr Wasser und muss daher teurer bepreist werden, sagen die Verfechter so genannter managed services. Diesen Begriff gab es schon früher, Anbieter wie EDS (später HP) oder IBM haben unter diesem Label besondere Dienste an große Kunden verkauft. Ganze Rechenzentren wurden so aus der Veranwtortung der Banken und Versicherungen ausgelagert und die Anbieter verkauften den Kunden nicht die Server oder Software sondern alles als Paket – die Kunden mussten sich um nichts mehr kümmern sondern buchten einfach, was sie brauchten: Also Netzwerk, Rechenkapazität und Speicherplatz für eine Abteilung mit 200 Mitarbeitern.

Heute möchte uns die Welt der Access Provider im Web ( das sind die Telekoms dieser Welt) klar machen, dass sie darunter bestimmte Dateiformate versteht. Wer also Videostreaming in guter Qualität via Web sehen möchte, der muss dann bei der Telekom einfach mehr zahlen als wenn er einfach nur Blogs liest oder E-Mails verschickt. Mit einer abenteuerlichen Begründung hat sich jedenfalls der Sir Francis Drake (Philipp Blank, Pressesprecher der Deutschen Telekom AG) bei carta.info gemeldet und den Kaperbrief der rosaroten Piraten genau wie damals in England mit allgemeinem öffentlichen Interessen begründet. Eine strikte Gleichbehandlung sämtlicher Datenpakete kann nicht im Interesse der Allgemeinheit und der Endnutzer sein. Bei einer solchen Gleichbehandlung würde die Qualität von Diensten wie Videokonferenzen oder Telemedizin erheblich eingeschränkt. Im Interesse der Nutzer ist nicht allein der diskriminierungsfreie Zugang zu Informationen und Anbietern, sondern auch das reibungslose Funktionieren von Anwendungen und effizient eingesetzte Netzressourcen, die letztlich zu niedrigen Zugangspreisen beitragen. Und da es damals kein Völkerrecht gab, konnte Drake also alle spanischen und portugisieschen Galleonen mit Billigung der englischen Krone angreifen und versenken. Die Telekom meint also, dass sie statt sich der vielen weißen Flecken, die in Deutschland noch keinen Breitbandanschluß haben, zu widmen, einfach mal alle Leuet, die gerne Baden damit bestraft, dass andere Leute ihr Geld mit dem Baden verdienen. Und da es Schwimmbäder und Saunen etc. gibt, die ja professionell mit Wasser umgehen, müssen also die paar Leute, die einfach nur privat in der Wohnung rumplanschen mehr für das Wasser bezahlen.

Diese Argumentation prädemokratisch zu nennen, liegt nahe. Aber es hat in diesem Fall noch einen deutlich anderen Geschmack. Denn die Tatsache, dass der Breitbandausbau in Deutschland extrem hinterherhinkt, was Bandbreite und Fläche angeht, wird nun noch dadurch verschärft, dass Leute mit geringerem Geldbeutel zukünftig auf bestimmte Arten von Datenpaketen verzichten müssen. Auf diese Weise führt man dann wieder das alte Gebührenmodell aus der prä-Flatrate-Ära wieder ein, wo per Stunde bezahlt wurde. Nur ist man diesmal schlauer, denn die Preise werden nicht pauschal und übersichtlich per Stunden erhoben sondern eben per Datenformat. Wer glaubt, dass Krankenhäuser dadurch eher oder besser mit Gigabit-Intranets versorgt werden, der irrt.

Besonders auffällig ist der häufige Gebrauch des Wortes “diskrimierungsfrei” in der Argumentation des Herrn Blank. Es ist wohl auch intern aufgefallen, dass eigentlich das geplante Leistungschutzrecht darauf basiert, dass die Bevölkerung als Teil der gelebten Demokratie ein Anrecht auf Information, Bildung und Unterhaltung hat. Wenn nun aber ein paar Jungs daher kommen und auf der Basis von abstrakten Datenformaten und der Durchflußmenge pro Sekunde bestimmen wollen, welche Inhalte eine besondere (teure) Qualität darstellen, dann beginnt das, was wir schon mit Russland erlebt haben. Europa braucht das Gas, um das sich Anbieter (Russland) und Durchleiter (Ukraine) streiten. Wer das Netzwerk besitzt kann als die Durchflußmenge begrenzen – und zwar nach Belieben. Die Kunden gucken dumm in die Röhre, wenn die beiden Marktteilnehmer sich nicht grün sind und ewige Verhandlungen führen.

Noch schlimmer ist aber das Signal, das davon ausgeht: Es ist ein volkswirtschaftlich wichtiges Grundprinzip, dass Anbieter unterschiedliche Qualitäten auch zu unterschiedlichen Preisen anbieten können. Die Telekom geht also wirklich davon aus, dass sie Anbieter ist. Wer jetzt glaubt, dass die vier Stromriesen mit dem seltsam schleppenden Ausbau der Stromleitungen von der Nordsee bis nach Bayern möglicherweise den Siegeszug der Erneuerbaren Energien hinauszögern wollen, der könnte so nahe an der Wahrheit liegen, dass er einsehen könnte, dass früher oder später auch die Telekom – wie die 4 Stromriesen – beide Elemente der Wertschöpfungskette kontrollieren will. Es würde mich nicht wundern, wenn sogar bestimmte offene Streaming-Formate teurer wären als andere. Und wer herumkräht, dass wir eine intelligente Steuerung des Internetverkehrs brauchen, der könnte sich einige Länder in Skandinavien ansehen und deren durchschnittliche Bandbreite und deren Versorgungsgrad der ländlichen Regionen. Es beginnt ein weiteres dunkelrosanes Kapitel und es scheint ein schlimme Zeit zu werden.

Jetzt nur mal so für uns Idioten, warum hat die Telekom eigentlich verschiedene Preismodelle für DSL 4000, 8000 und 16.000 und diese VDSL-HomeMovie-Dingsbums-Kiste. Könnte das mit verschiedenen Qualitäten zu tun haben? Man weiß es nicht. Ob das auch schon im Interesse der Allgemeinheit passierte?

The leading horse ist white, the second horse is red, the third one is a black and the last one is a green. Bildnachweis: Paul Schubert

August 11 2010, 10:00am

Gartner: Hype Cycle Emerging Technologies 2010

Besten Dank an @hemartin für den Hinweis auf den neuen HypeCycle EmTEch für dieses Jahr. Wie gesagt, es gibt einiges, was von Gartner kommt, was ich gerne verbreite. Die seltsamen Ergüsse neulich zur Arbeitswelt 2020 gehörten nicht dazu. Die Hypecycles sind schon interessant und Grundlage vieler angeregter Diskussionen.

Draufclicken hilft definitiv den Augen! Quelle: http://www.gartner.com

August 9 2010, 12:56pm

Google stellt Wave ein

Das war’s also mit Google Wave. Weil die “user adoption” nicht so angestiegen ist, wie erwünscht und wie es intern wohl der Fall war, wollen sie es nur noch als feature einbauen. Wahrscheinlich für ihre Enterprise 2.0 Initiative rund um Google Office Services. Zumindest erklärt das Urs Hölzle von Google im offiziellen blog.

But despite these wins, and numerous loyal fans, Wave has not seen the user adoption we would have liked. We don’t plan to continue developing Wave as a standalone product, but we will maintain the site at least through the end of the year and extend the technology for use in other Google projects. Wenn man sich zeitgleich den rasanten Anstieg von facebook ansieht, wird es mittlerweile spannend, darauf zu schauen, wann facebook denselben Werbekuchen wie Google futtern wird. Und noch wichtiger wird es, zu sehen, wer dann facebook das Wasser abgraben wird. Es könnte aber auch in die Richtung der Pessimisten gehen, die an den Jugendlichen erkannt haben wollen, dass das Web nur noch so etwas ist wie Strom oder Wasser. Benutzt jeder aber es gibt keine Menschenschlangen für den Kaufhäusern, wenn brandneue Duscharmaturen von Grohe in die Läden kommen oder rosa-glänzende 5fach-Steckdosen von Brennenstuhl.

Vielleicht haben wir ja Glück und der Zug zur comodity, also zur Alltagsware Web, läßt uns wieder mehr Spielraum. Denn dann wird der Fokus des Kapitals wieder weiterziehen in andere Gefilde wie Erneuerbare Energien, Elektroautos oder 9D-Fernsehen mit eingebautem Twitterclient und Riechsalzapplikation.

Vielleicht kommt dann ein alternder Larry Page auf die Bühne und verkauft uns nochmal eine Armbanduhr mit Minibeamer, die Navi, Telefon, Videorecorder und Blutdruckmessgerät in einem ist.

August 5 2010, 1:40pm

Android hat mehr Entwickler als Apple iOS

Chart des Tages:

Quelle: businessinsider

July 8 2010, 10:31am

HD-Videos mit dem iPhone 4

Dieses Video wurde mit dem neuen iPhone 4 aufgenommen und geschnitten. Würde ja gern wissen, wie sie die Fahrten und Schwenks so hinbekommen haben. Wie sie die Schärfe bewertet haben, würde ich auch noch gern wissen. Aber doller Kontrastumfang und schöne Farben.

June 29 2010, 11:00am

Tanz Deine Spiele!

Jetzt geht es endlich los. Nachdem die Wii den Weg geebnet hatte für ein physisches Spielerlebnis trotz virtueller Simulation, stehen nun Microsoft mit Kinect und Sony mit Move in den Startlöchern. Wer zukünftig spielsüchtig sein will, muss auf eine Konsole verzichten, denn nach einer Stunden dürfte der untrainierte Zocker mit seiner Kondition am Ende sein. Die Redmonder haben mit Kinect eine völlig controllerfreie Variante auf die Beine gestellt. Mit einer Leiste, die an die Wii erinnert, weil man sie auf den Fernseher stellen muss, nimmt Kinect mit zwei Kameras die Bewegungen des Spielers im Raum auf und übersetzt sie in Bewegungen der Spielerfigur. Sonys Antwort auf der PS3 basiert noch auf einem Controller, den man in der Hand halten muss. Das hat bei einigen Spielarten, wo man eh einen Schläger oder ähnliches nutzt möglicherweise Vorteile. Dort kann man dann eventuell auch noch mit den Fingern feineren Einfluß auf bestimmte Parameter nehmen.

Es hängt alles von den Spieleentwicklern ab. Die zeigen sich jedoch außer Peter Molyneux (Black & White, Fable) nicht unbedingt begeistert. Activisions COO Thomas Tipps äußerte gegenüber gamasutra.com:”„Ich glaube, Move und Kinect liefern interessante Möglichkeiten, um Innovationen in bestimmten Franchisesysteme zu bringen, aber wahrscheinlich nicht in jede Art von Spiel. Wir werden abwarten müssen, wie groß die installierte Basis dafür letztendlich sein wird.“ In den USA wird man Kinect von Microsoft für 150 Dollar erwerben können. Sony nennt für seine beiden Move Controller einen Preis von 110 EUR in Europa. Die Befürchtungen der Entwickler könnten mit einem tollen Spiel verschwinden, dass die Hemmschwelle senken würde. So wie seinerzeit Halo der XBOX zum Erfolg verholfen hatte oder God of War bei der Playstation 2. Aber da sind wir dann wieder beim Henne-Ei-Problem…

June 25 2010, 10:00am

Neu: Der Mac mini

Haben Sie auch einen Server in der Firma, aber der sieht bescheiden aus und macht Krach wie sechs brünftige Elche? Brauchen Sie einen Rechner, der zu ihren Philippe-Starck-Möbeln passt? Finden Sie, dass ein Computer am besten aussieht wie eine postmoderne Zigarrenkiste? Dann gehören Sie zur potenziellen Kundschaft für den Mac mini. Im Windschatten des iPad-Booms ist das kleine silberne Kästchen (jetzt mit schwarzem Apfel!) zum Liebling der Heimrechner avanciert, wenn man nicht so die ganz großen Ansprüche an Hardware oder Erweiterbarkeit hat. Apple hat auf einmal die Marketingabteilung entlassen und wirbt mit so kruden Sätzen wie “2x schnellere Grafik, 2x so viel Spaß”. Er hat sogar endlich einen HDMI-Anschluß für den Heimfernseher. Im Unibody-Gehäuse steckt ein Core 2 Duo-Prozessor mit 2,4 Ghz sowie eine GeForce 320M Grafikkarte, 320 GB HD und in der Standardversion 2 GB RAM. Ähem. Bei der mageren Ausstattung muss eine Menge Marge abfallen. Einzige Neuerung – außer dem schwarzen Apfel – man kann endlich den Arbeitsspeicher erweitern ohne eine Feinmechanikerlehre absolviert zu haben. Ab 809 EUR ist man dabei, die Servervariante kostet ab 1.149 EUR und kommt ohne DVD-Laufwerk, aber dafür mit 2×500GB Festplatten und der SnowLeopard Serverversion. Bildnachweis: Apple

June 15 2010, 10:45am

Unsere Gadgets kontrollieren uns!

In der Onlineausgabe der NYTimes ist der Artikel Hooked on Gadgets, and paying a mental Prize zu finden. Der Autor setzt sich darin mit den immer häufiger bei digitalen Arbeitern zu beobachtenden Konzentrationsschwächen auseinander. Als Ursache wird dabei insbesondere unsere immer intensivere Mediennutzung und der Zwang zum Multitasking ausgemacht. Schuld daran sollen unsere Gadgets sein - also Laptop, Smartphone, iPad und Co.

June 7 2010, 3:04pm

28. Mai: iPad in Deutschland

Ende Mai ist es soweit: Abermillionen werden vor den Läden übernachten, um eines der wenigen ausgesuchten iPads zu ergattern. Ab dem 10. Mai kann man schon im Online-Shop Vorbestellungen abgeben. Laut heise.de stehen die Preise noch nicht fest, dürften sich aber an den anderen europäischen Ländern orientieren: In Spanien kostet das WiFi-Modell ohne UMTS dann 479, 579 oder 679 € (16, 32, 64 GByte), das iPad WiFi+3G 579, 679 sowie 779 € – in Frankreich sind sie um jeweils 20 Euro teurer. Unklar ist immer noch, wie und wann das deutsche eBook-Angebot vertrieben wird.

May 7 2010, 6:50pm

Video: Das WePad könnte doch irgendwann kommen

Diesmal keine Videodemo sondern ein echtes Hands On WePad. Naja fast. Sagen wir es so: Wenn es innerhalb von 8 Monaten erhältlich ist und bezahlbar, dann könnte es sein, dass der brand neofonie ein für alle mal weg von der Assoziation glückloser Suchmaschinenhersteller hin zu so etwas wie einem Maxfield-Wunder werden könnte. Oder der Besitzer wird in einem Jahr Milliardär. Falls nicht, sollte er eine starke Werbepartnerin brauchen.

April 27 2010, 9:30am

iPad - Der Wahnsinn hat begonnen

Andreas Göldi von neuerdings.com war live mit dabei, um im New Yorker Apple-Store eines der erste iPads zu ergattern. Im folgenden Video berichtet er “aus der Schlange” vor aus dem Apple-Store. Der Markenkult um Apple hat nun also eine weitere Ikone, um die sich die Jünger scharen können.

Neben all dem Drumherum haben es die bloggenden Kollegen von neuerdings natürlich nicht versäumt, das neu erworbene iPad zu testen. Dankenswerter Weise haben sie ihre Tests in mehreren Videos festgehalten, die hier angeschaut werden können.

April 4 2010, 12:32pm

iPhone-Tutorial 9: Ein Knopf – viele Funktionen

Was macht man mit dem Home-Button?

March 22 2010, 10:00am

iPhone-Video 8: Tips fürs Tippen

Sätze tippen ohne Tasten? Mit ein paar Tricks und Kniffen geht’s überraschend einfach.

March 19 2010, 10:00am

iPhone-Tutorial 5: iPhone aktivieren und mit Daten befüllen

Wie aktiviere ich das iPhone? Und wie befülle ich es mit Inhalten?

March 12 2010, 10:00am

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