Google macht crowd sourcing mit seinem offenen Forschungsprojekt co:llaboratory. Forscher und Juristen können sich dort anmelden und sich an der dritten Ausgabe zum Thema Urheberrecht an dem Studienprojekt beteiligen. In der dritten Initiative des Internet & Gesellschaft Co://aboratory wird der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften ein Regelungssystem für immaterielle Güter, also ein Urheberrecht für die Informationsordnung des 21. Jahrhunderts, haben muss. Ein Urheberrecht, das sowohl Kreativität als auch Innovation fördert, neue Geschäftsmodelle ermöglicht und so generell dem Anspruch einer „Magna Charta der Informationsgesellschaft“ gerecht wird. Die Abschlussberichte zu Innovationskultur und Open Government liegen bereits vor.
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Crowd Sourcing: Und wo lassen Sie forschen?
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November 15 2010, 10:58am
Tanz der Moleküle: Forscher tanzen die Titel ihrer Doktorarbeiten
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Es gibt Themen, die sind absolute Kommunikationskiller. „Und, worüber schreibst Du Deine Doktorarbeit?“ ist eine Frage, die ganz sicher jede Unterhaltung beendet: Allein der Name des Titels dauert gefühlte fünf Minuten, ist gespickt von Worthülsen à la „System“, „Prozess“ oder „Funktionsweisen“ - und weil man kein Wort verstanden hat, sagt man schnell „Ah, interessant“ und wechselt dann panisch das Thema. Und doch gibt es auch Möglichkeiten, sein Habil-Thema ansprechend zu vermitteln, auch wenn das Gegenüber kein einziges Wort versteht – zum Beispiel beim „Dance your PhD“-Wettbewerb, der vor einigen Tagen in den USA verliehen wurde. Die Regeln sind einfach: Ohne ein einziges Wort müssen die Bewerber das Thema ihrer Doktorarbeit vortanzen – egal ob als albernen Gruppensquaredance oder in Form eines Waldorfianischen Ausdruckstanzes. Die Rolle von Vitamin D in Betazellen? Menschliches Hämoglobin bei geringen Temperaturen? Nichts, was man nicht locker vortanzen könnte. Die Videos gibt’s nach dem Sprung.
Erfolgreich durchsetzen im sympathischen Abspacken der Wissenschaftler aller Fachrichtungen und Altersklassen konnte sich auch die deutsche Teilnehmerin Miriam Sach, die ihre Arbeit „Darstellung der Hirnstrukturen bei der Bildung regulärer und irregulärer Verbformen mit der Positronen-Emissions-Tomographie - ein Vergleich zwischen Einzel- und Gruppenanalyse”:
Auf der Homepage des Wettbewerbs gibt es noch zahlreiche weitere Beispiele. Achso: Aufgerufen zum hochwissenschaftlichen Vortanzen hatte übrigens die amerikanische Wissenschaftlervereinigung AAAS. Grandios, diese angelsächsische Forschungstradition, die sich selbst nicht so ernst nimmt!
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