Gestern geisterte die erste Abmahnung wegen eines Like-Buttons von facebook durch den Blätter- und Blogwald, die durch die Händlerbund Management AG ausgelöst wurde und natürlich auch Spiegel Online aufpoppte. Viele schlaue und unschlaue Meinungen wurden in Artikeln und Kommentaren dazu verbreitet. Leider haben die Mannen vom Händlerbund auch noch dazu ermuntert, es einfach bei einer erweiterten Datenschutzerklärung der Seiten zu belassen. Da nach herrschender Meinung allerdings die IP-Adresse als persönliches Datum angesehen wird, könnte man durch diese erweiterte Erklärung auch unterstellen, dass der Websitenbetreiber wieder besseres Wissen facebook erlaubt, persönliche Daten über seine Website abzugreifen, was als Mitstörer gewertet werden kann, da wider besseres Wissen keine persönliche Einwilligung vom Nutzer eingeholt wurde und facebook trotzdem per iframe die persönlichen Daten über die Webseite abgreifen kann. Wenn man darauf auch noch expressivs verbis in der Datenschutzerklärung irgendwo im Impressum oder sonstwo hingewiesen hätte, dann würde man eher vorsätzlich dem gesetzeswidrigen Verhalten von facebook Vorschub leisten (Mitstörer wegen des Sammelns persönlicher Daten zum Zweck der Werbung). Ein coole Idee hatte Jens Ferner, der als Diplom-Jurist schnell zwei WordPress-Plugin gebastelt hat, die zwar noch nicht ganz elegant sind, aber rechtlich den Blogbetreiber weitgehend auf die sichere Seite bringen. Hier lest Ihr mehr dazu und könnt die Plugins auch gleich runterladen…
Lifestream » facebook
Der Like-Button, die Abmahnung & die Lösung
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/DP31yx56PIA/
February 9 2011, 11:18am
You need to get off Facebook
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/14IyH_-FVUY/
It’s not flashy, and it’s got none of that MTV-style editing, but Ross Gardner’s “You Need to Get Off Facebook” is a funny and straightforward argument deploring the social network in question for its ability to make relationships shallower and attention spans shorter. Of course, there’s not a lot of deference paid to factual accuracy—since when is Facebook responsible for people using IM abbreviations?—but the video is entertaining nonetheless. Check it out after the click.
December 17 2010, 12:00pm
Hot Facebook Links no 10-12
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/bv8-Jch79I4/
Hier kommen Link 10-12 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links: http://www.facebook.com/facebookforgood: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/influencers: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/nonprofits: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more”
Hier die Links 1-9
http://www.facebook.com/help/?safety: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/security: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/fbprivacy: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more” http://www.facebook.com/KnownIssues: Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon. http://www.facebook.com/celebs: News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert. http://www.facebook.com/insidefacebook: Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen http://www.facebook.com/platform: Hier glänzt die offizielle Facebook Entwicklerplattform. Einladend: Für alle denen weitere Applikationen für die Plattform einfallen. http://www.facebook.com/marketing: Ebenfalls für Profi-Nutzer: die offizielle Marketingseite für Facebook. http://www.facebook.com/FacebookHamburg: Nein, kein Hamburger Fischmob sondern das Vermarktungsbüro von Facebook Deutschland. Auch hier geht es um Werbung.
December 15 2010, 9:33am
Hot Facebook Links no 7-9
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/_0sPgu2f5WA/
Hier kommen Link 7-9 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links. Dieses Mal drei Facebook Hilfe-Seiten: http://www.facebook.com/help/?safety: Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche… http://www.facebook.com/security: Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account. http://www.facebook.com/fbprivacy: Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more”
Hier die Links 1-6
http://www.facebook.com/KnownIssues: Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon. http://www.facebook.com/celebs: News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert. http://www.facebook.com/insidefacebook: Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen http://www.facebook.com/platform: Hier glänzt die offizielle Facebook Entwicklerplattform. Einladend: Für alle denen weitere Applikationen für die Plattform einfallen. http://www.facebook.com/marketing: Ebenfalls für Profi-Nutzer: die offizielle Marketingseite für Facebook. http://www.facebook.com/FacebookHamburg: Nein, kein Hamburger Fischmob sondern das Vermarktungsbüro von Facebook Deutschland. Auch hier geht es um Werbung.
December 8 2010, 10:52am
Video: facebooks neuer Messaging Service namens TITAN
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/HOg6PqUhYtQ/
Was ändert sich im Staate facebook?Ein passables Erklärvideo von facebook beschreibt die rasende Revolution…
November 17 2010, 10:33am
A Life on Facebook
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/5A-AKWO8XF8/
Google’s much lauded 2009 Super Bowl ad, “Parisian Love,” told a life story through Google searches. People’s search history can still reveal plenty, but it’s likely that today people are broadcasting more information through Facebook. In “A Life on Facebook,” one man’s story is told entirely through his Facebook wall. Watch the video after the click.
November 11 2010, 12:00pm
3 Hot Facebook Links
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/vxnyoL3FqjM/
Um unserer Mission als Link-Trüffelschweine treu zu bleiben, starten wir ab heute eine Serie von Facebook-Links, die garantiert nicht jeder kennt. Hier die ersten drei Tipps. In den nächsten Tagen folgen 20 weitere. http://www.facebook.com/KnownIssues: Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon. http://www.facebook.com/celebs: News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert. http://www.facebook.com/insidefacebook: Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen
October 25 2010, 11:15am
Video: Facebook startet Places
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/XDILgWkoz3s/
Location Based Services, Geotagging, Geolocation und all dieses landet nun in Facebook, und Gowalla, Foursquare und Konsorten sind dabei. Bald wird sogar die API dazu geöffnet und allerlei Anbieter und Werbepartner werden Google das fürchten lehren. Hier zwei Videos von der Startveranstaltung gestern, wackelig aber mit dokumentarischem Wert.
Worum geht es denn bei Places?
August 19 2010, 9:04am
Rezension: Facebook – Marketing unter Freunden II
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/Jnb9NUfEC9A/
Nach der ersten Rezension des Buches aus PR-Sicht, folgt nun eine Rezension unserer Leserin Beatrice Brenner aus Sicht des Marketing: Das Buch hat mir anhand von Zahlen, Fakten und Erfolgsstories erst klargemacht, welchen Stellenwert mittlerweile das Social Web und speziell Facebook haben.
Die rund 250 Seiten lesen sich leicht, flüssig und unterhaltsam. Wer sich wie ich, ständig verleiten lässt, auf der Facebook-Seite rumzuklicken, um das gerade Erfahrene auszuprobieren, schaut sich besser vor Lesebeginn das Inhaltsverzeichnis genau an. Die „Geheimnisse“, hinter die man selbst nicht kommt, werden in späteren Kapiteln nämlich meist aufgeklärt. Die Lektüre ist ein idealer Leitfaden für Einsteiger, Unternehmen und Marketingverantwortliche, die Facebook strategisch einsetzen wollen (siehe Seite 15). Die Autoren erklären zunächst das Prinzip des Social Web, bevor sie den Leser langsam darauf vorbereiten, selbst aktiv zu werden…
Gerade, wer Facebook in seine Marketingstrategie integrieren will, sollte die Anfangskapitel zum Verständnis wirklich aufmerksam lesen. Fehler, die andere gemacht haben, muss man ja selbst nicht wiederholen.
„Erfolg ist, wenn Controlling ihn nachweisen kann.“ Wie bei Google so finden sich auch bei Facebook Möglichkeiten zur Erfolgsmessung der Facebook-Aktionen. Geradezu unglaubliche ROI Zahlen von bekannten Unternehmen findet man auf Seite 156. Das ist absolut beeindruckend.
Ein bisschen sollte man sich schon auskennen in der Welt der Internet-Sprache und –Tools, denn die Autoren adressieren doch hin und wieder ein internet-technisch versiertes Publikum, das mit Fachbegriffe vertraut ist. Wer aber Ajax lediglich als Putzmittel kennt und mit RSS nichts anfangen kann, sollte sich am besten gleich ein Glossar anlegen. Das würde dem Buch übrigens ohnehin gut tun.
Als fleißiger XING-Nutzer bin ich an die XING-Menuführung und Funktionen gewöhnt und finde diese auch logisch. Da ich die sozialen Netzwerke hauptsächlich business-orientiert nutzen will, bin ich mit Facebook gar nicht klargekommen. Dass ein Mann meine Freundin sein kann, leuchtet mir einfach nicht ein. Dass mich eine wildfremde Person ohne Erklärung als Freundin hinzufügen will, ist gewöhnungsbedürftig. Das Buch der Holzapfels hat mir nun den Weg durch den Dschungel gezeigt und mir die Facebook-Philosophie näher gebracht. Endlich bin motiviert, für mich ein Profil und für meine Firma eine Seite anzulegen und Facebook auch für meine Kunden einzusetzen.
Die Autoren erklären die Idee, Funktionsweisen und Plugins von Facebook ganz locker anhand von Metaphern. Das macht Spaß zu lesen und man versteht das Ganze spielerisch. Ab Seite 166 geht’s los mit Kampagnen-Beispielen aus der Business-Praxis. Beschrieben werden Erfolgsstories von etlichen B2C Unternehmen und einer Klinik, die statt Krankheiten das Thema Gesundheit in den Vordergrund stellt. Endlich mal eine positive Darstellung der Arbeit eines Krankenhauses bzw. „Gesundheits“hauses! Zum Glück gibt’s dann auch noch ein B2B Beispiel. Die beiden Autoren sind mit ihrem eigenen Unternehmen auf Facebook unterwegs und plaudern fröhlich aus dem Nähkästchen. Genau darauf habe ich gewartet. Ich halte die Zielgruppe Endverbraucher im Social Web als leichter erreichbar als Business-Kunden und bin daher für dieses letzte Beispiel mit Anregungen sehr dankbar.
Zum Schluss weist uns eine kleine Facebook-Knigge darauf hin, was man tut und was lieber nicht. Auch das ist wichtig und spart Zeit, wenn man die Erfahrungen nicht erst selbst machen muss. „facebook – marketing unter freunden „ ist nicht als Handbuch zu Facebook zu verstehen, es liefert aber sehr hilfreiche Aufklärung und eine Konzept-Anleitung für die eigene Facebook-Strategie. Wenn ich mit meinem Business in der Web 2.0 Welt bestehen will, muss ich mir darüber in Klaren sein, dass ich mich auf Augenhöhe mit dem Kunden, Interessenten und Kritiker einlasse. Hier geht es um Beziehungsaufbau und Kommunikation und nicht um klassisches Marketingdenken.
Das Buch liefert viele Hinweise, Tipps und Anregungen für die Marketing-Kreativität in Facebook. Für mich ist es zum Arbeitsbuch geworden und ich habe mir eine Checkliste und einen Ideenpool angelegt für zukünftige Aktionen. Wenn ich mir die Trends und Voraussagen am Endes des Buches anschaue, wird klar: Social Web und generell Facebook lassen sich nicht aufhalten. Web 2.0 ist kein Hype, es ist neues Marketing. Auch hier gilt: statt Aktionismus zu betreiben, die Sache lieber mit einer gut überlegten Strategie und Zielsetzung angehen. Und genau dabei hilft dieses Buch. Beatrice Brenner ist Leserin von netzpiloten.de und freie Marketingberaterin mit einer sehr langen Berufserfahrung in allen Sparten und Branchen. Sie ist über ihre Website mbs-brenner.com zu erreichen.
July 7 2010, 12:02pm
Was Sie schon immer über Facebook wissen wollten…
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/GpcXeYcY1v0/
Erneut eine riesige Infografik. Diesmal zum Thema Facebook, mit einer Zeitleiste, allerlei Nutzerzahlen für Statistiker und Interessenten. Sehr interessant, lädt etwas – lohnt sich aber. (Quelle: website-monitoring.com)
June 11 2010, 10:25am
Rezension: Facebook – Marketing unter Freunden I
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/DFzcuoUPIC8/
Wir haben uns entschlossen user generated journalism einzuführen. Das bedeutet, dass wir alle Leser ermuntern, Artikel einzureichen oder aber an den Rezensionen mitzuarbeiten. Das Ratgeber-Buch Facebook – Marketing unter Freunden ist so ein Fall. Eine unserer Autoren (Lena Brombacher) und eine Leserin – Bea Brenner – werden das Buch bewerten. Als Erste ist heute Lena dran und beschreibt den Nutzen aus Sicht der ehemaligen Pressearbeiterin. Frau Brenner wird dann mit ihren über 20 Jahren Erfahrung im Marketing und einer noch vorhandenen interessierten Distanz zu socialmedia berichten, ob und wie das Buch hilft, Hemmschwellen zu überwinden. (Redaktion Netzpiloten.de) Worum geht es? Facebook ist die populärste Schnittstelle aller Social Networks. Hier fließen Twitter, youtube, flickr und der Content sämtlicher Blogs, Websites und Plattformen aus dem WorldWideWeb zusammen. Mittlerweile zählt facebook 400 Millionen aktive Mitglieder weltweit, wäre facebook ein Land, wäre es das viertgrößte Land dieser Erde. Nirgendwo erreicht man eine so große Zahl an potentiellen Kunden. Doch wie kommt man als Unternehmen dorthin, wo sich die Konsumenten schon befinden?
Große Unternehmen wie Starbucks oder Coca Cola haben schon längst verstanden, dass sie ihre Zielgruppe am besten über das Web 2.0 erreichen, doch es gibt noch etliche, die völlig im Dunkeln tappen und denen facebook so exotisch erscheint wie ein Trip in die Weiten des Alls. Das haben Felix und Klaus Holzapfel erkannt und das Handbuch mit dem Titel „facebook – marketing unter Freunden“ geschrieben. Das Motto lautet: „Dialog statt plumpe Werbung“. Sie richten sich, wie sie selbst zu Beginn des Buches klarstellen, nicht an facebook-Nerds, sondern an Non-Facebooker, aktive Facebooker, Marketing-Abteilungen und die Führungsetagen von Unternehmen. Für diese wird zu Beginn erst einmal eine kleine Einführung gegeben, wie man eine Fanpage anlegt – was dem normalen User ja bereits bekannt ist. Doch auch für den hat das Buch einiges zu bieten, wenn er die ersten Kapitel überschlägt. Betont wird auch, dass man sich hier duzt, frei nach dem Motto „das sind alles meine Freunde.“
Ich selbst arbeite seit Jahren in den Bereich Werbung und Public Relations, nutze facebook privat und entspreche mit 130 „Freunden“ dem durchschnittlichen Facebook-User. Momentan bin ich mit dem Aufbau einer Fanpage für meinen Blog beschäftigt und bräuchte dringend ein paar Ansätze, wie ich es am besten angehe. Ich kann also noch einiges dazulernen und bin gespannt.
Was lerne ich durch das Buch? Nun zuallererst habe ich mein Hintergrundwissen über facebook erweitert. Ich wusste nicht, dass facebook aus der Plattform „Facemash“ entstand, die von facebook-Gründer Mark Zuckerberg für Studenten der Harvard-University entwickelt wurde. Als Harvard die Seite verbot wurde daraus „thefacebook.com“ und später facebook. Desweiteren finde ich es sehr interessant zu erfahren, welche die erfolgreichsten Seiten bei facebook sind, nämlich auf Platz 1 „Texas Hold’em Poker“, auf Platz 2 die facebook Seite von Michael Jackson und auf Platz 3 „Mafia Wars“, ein Social Media Game (Stand März 2010). Ich recherchiere dies, doch mittlerweile hat der King of Pop definitiv mehr Freunde als die Pokerseite. So schnell kann es gehen.
Die Inhalte werden verständlich erklärt, teilweise mit hilfreichen Darstellungen. Jedoch muss ich klar sagen, dass das Buch einen Laien komplett überfordern wird. Der Inhalt ist auch für einen Geschäftsführer ohne Marketing Know-How zu kompliziert, für den Marketingprofi etwas langatmig. So wie die Autoren immer wieder betonen, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, sollten sie sich vielleicht auch auf eine Zielgruppe festlegen, anstatt alle über einen Kamm zu scheren. Ich würde das Buch Marketingabteilungen empfehlen, die sich mit dem Thema facebook noch nicht im Detail auseinandergesetzt haben, bzw. erste Erfahrungen gesammelt haben und wissen möchten, wie sie es richtig angehen sollen. Sie verfügen über das nötige Marketing-Know-How um die zahlreichen Ideen dem Unternehmen gerecht auzuwählen und umzusetzen.
Unterm Strich ist das Buch eine solide Basis, um das System facebook als solches zu verstehen und die Vielzahl an Möglichkeiten im Besonderen zu entdecken. Viele gute Tipps und Hinweise wägen Pro und Contra bestimmter Apps und Einstellungen ab. Ich bekomme viele neue Anregungen dafür, wie ich facebook auch in meinen Blog einbinden kann und darüber Freunde für meine Fanseite gewinnen kann, die dort wiederum alle Posts sofort in ihrem Newsfeed erhalten. Diese Portal übergreifende Vernetzung bietet zahlreiche Vorteile, so kann man seine facebook-ID auch zum kommentieren anderer Blogs und Sites benutzen. Hier beweist sich facebook als Metaebene. Das erste was ich also brauche ist eine simple „Like Box“, die ich mir bei facebook unter Apps downloaden kann. Alles andere werde ich dann nach und nach ergänzen.
Das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ist ausgewogen und so erfährt man nach ausführlichen Kapiteln über Return on Investment oder Controlling auch etwas über die erfolgreichsten Kampagnen, wie z.B. die Kampagne von Burger King, bei der man 10 Freunde gegen einen Whopper eintauschen konnte. Dass facebook darüber not amused war ist klar. Die Kampagne wurde unterbunden, dennoch hat sie sich in den Köpfen verankert. Das ist gute Werbung und für mich der gelungenste Teil des Buches. Vielleicht hätte man die Beispiele direkt in den jeweiligen Kapiteln einbauen sollen um die Inhalte etwas aufzulockern.
Eine Sache möchte ich jedoch noch loswerden. Ich finde den Vergleich zwischen „Unternehmen – Kunden“ und „Mann – Frau“, den die Autoren mehrmals anwenden, extrem „altbacken“. Man kann doch nicht allen Ernstes einem Publikum, das ständig darauf bedacht ist, ein möglichst cooles Image zu pflegen – nehmen wir z.B. einen Marketing Director bei Nike – erzählen, dass es sich beim Verhältnis zum Kunden wie mit der Anmache zwischen Mann und Frau verhält. Dass heute auch mal die Frau den ersten Schritt macht oder dass man langfristiges Interesse signalisieren muss, damit sich ein lange Beziehung entwickelt und kein One-Night-Stand. Das ist genauso unlustig wie der Tipp „lustige Filme“ hochlzuladen. Abzüge in der B-Note also für die Sprache, teilweise auch in grammatikalischer Hinsicht.
Wenn man das Buch mit seinen 250 Seiten durchgearbeitet hat, haben sich die Regeln bei facebook wahrscheinlich schon wieder geändert oder das Kind hat einen anderen Namen, aber darauf weisen auch die Autoren in ihrem Schlusswort hin. Es geht vielmehr um die Positionierung als Unternehmen im Web an sich, explizit dargestellt am Beispiel von facebook. Denn wer sich dem Fortschritt verschließt, wird es in Zukunft schwer haben, der Konkurrenz standzuhalten. Wer jedoch verstanden hat, dass der Button „gefällt mir“ Türen öffnet, ist den anderen einen Schritt voraus. Bildnachweis: nanette
June 11 2010, 10:00am
“Rage against the Machine” als Weihnachtshit
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/eCjMO6JmXhM/
Die Übermacht der britischen Casting-Shows ist gebrochen: Erstmals seit Jahren ist in Großbritannien kein Popklon vor Weihnachten an die Spitze der Charts gestürmt, sondern ein über zehn Jahre altes Metal-Evergreen: “Killing in the Name of” von Rage against the Machine.
Wie es dazu kommen konnte? Das Internet ist mal wieder schuld: Die “Christmas Number one” ist in den UK ein großes Ding, wie wir aus diversen britischen Filmen wissen. Und Jahr für Jahr waren es Gewinner der britischen Castingshow X-Factor, die sich diesen Titel ans Revers heften konnten. Dieses Jahr schickten sie 08/15-Beau Joe McElderry ins Rennen — bekam aber Konkurrenz. Eine Facebook-Gruppe rief dazu auf, den uralten Metal-Titel von Rage Against the Machine. Einfach, um dem Retortenpop in diesem Jahr mal einen Strich durch die Rechnung zu machen. Mit Erfolg: 500.000 Mal wurde der RATM-Song heruntergeladen, die Facebook-Gruppe zählt heute sogar über 980.000 Mitglieder.
“Rage”-Sänger Zack de la Rocha reagierte über diese “unglaublich organische Graswurzel-Kampagne” - der BBC sagte er: “It says more about the spontaneous action taken by young people throughout the UK to topple this very sterile pop monopoly,” he said.
Recht hat der Mann — einmal mehr lässt die difuse Gruppe der Netznutzer ihre Massenintelligenz-Muskeln spielen und zeigt, wie Soziale Netzwerke die Konsumlogik von Großunternehmen unterwandern. Ganz wie es auch in der neuen UK-Christmas No.1 heißt: “Fuck you, I wont’t do what you tell me”.
Der unterlegene X-Faktor-Musiker McElderry gab sich ebenfalls in der BBC als fairer Verlierer: Er sei “enttäuscht”, sagt aber, er könne sich nicht beschweren.
Verwandte Artikel
Zuckerberg rudert zurück: Facebook darf vergessen (1) Wo gibt’s Musik? 15 Quellen für Topmusik (16) Wird 2008 das Jahr des Facebook-Selbstmords? (1) Willst du mein Freund sein? Soziale Netzwerke im US-Wahlkampf (3) Wieder weltweit Musik entdecken mit Pandora (2)
December 23 2009, 10:00am
Rage Against the Machine als Weihnachtshit
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/29nCD6dIV2g/
Die Übermacht der britischen Casting-Shows ist gebrochen: Erstmals seit Jahren ist in Großbritannien kein Popklon vor Weihnachten an die Spitze der Charts gestürmt, sondern ein über zehn Jahre altes Metal-Evergreen: “Killing in the Name of” von Rage against the Machine.
Wie es dazu kommen konnte? Das Internet ist mal wieder schuld: Die “Christmas Number one” ist in den UK ein großes Ding, wie wir aus diversen britischen Filmen wissen. Und Jahr für Jahr waren es Gewinner der britischen Castingshow X-Factor, die sich diesen Titel ans Revers heften konnten. Dieses Jahr schickten sie 08/15-Beau Joe McElderry ins Rennen — bekam aber Konkurrenz. Eine Facebook-Gruppe rief dazu auf, den uralten Metal-Titel von Rage Against the Machine. Einfach, um dem Retortenpop in diesem Jahr mal einen Strich durch die Rechnung zu machen. Mit Erfolg: 500.000 Mal wurde der RATM-Song heruntergeladen, die Facebook-Gruppe zählt heute sogar über 980.000 Mitglieder.
“Rage”-Sänger Zack de la Rocha reagierte über diese “unglaublich organische Graswurzel-Kampagne” - der BBC sagte er: “It says more about the spontaneous action taken by young people throughout the UK to topple this very sterile pop monopoly,” he said.
Recht hat der Mann — einmal mehr lässt die difuse Gruppe der Netznutzer ihre Massenintelligenz-Muskeln spielen und zeigt, wie Soziale Netzwerke die Konsumlogik von Großunternehmen unterwandern. Ganz wie es auch in der neuen UK-Christmas No.1 heißt: “Fuck you, I wont’t do what you tell me”.
Der unterlegene X-Faktor-Musiker McElderry gab sich ebenfalls in der BBC als fairer Verlierer: Er sei “enttäuscht”, sagt aber, er könne sich nicht beschweren.
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December 22 2009, 12:58pm
Flickr jetzt mit Gesichtserkennung
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/7LLti5Hgp8U/
Mit Hilfe von PolarRose kann die Foto-Sharing-Plattform Flickr jetzt auch Gesichter erkennen. Noch nicht ganz allein und auch nicht hundertprozentig zuverlässig, aber hier entsteht etwas sehr spannendes. PolarRose, ein schwedisches Startup, arbeitet schon lange an Gesichtserkennungssoftware. Durch die Kopplung an Flickr und Facebook ist der Dienst jetzt erstmals in freier Wildbahn verfügbar. Bislang ist das Ganze noch etwas umständlich: PolarRose gleicht Facebook- und Flickr-Kontakte ab, findet auf Flickr Fotos der Facebook-Freunde und markiert sie mit dem entsprechenden Namen auf Flickr. (Grund hierfür ist offenbar ein Detail in den Nutzungsbedingungen der Facebook-Schnittstelle.) Wir können aber wohl davon ausgehen, dass die Integration beider Dienste schon sehr bald runder laufen wird. Nachdem Google Picasa und Apple iPhoto ist damit schon der dritte Dienst am Start, der Ernst macht mit halbautomatisierter Gesichtserkennung. Und das ist sicherlich erst der Anfang. Persönlich bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen zwischen Faszination über die Technik und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre. Mich würde interessieren, wie ihr das seht - lasst mich wissen, wie ihr dazu steht! Verwandte Artikel
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April 22 2009, 5:38pm
Facebook’s Response To Twitter
http://www.techcrunch.com/2009/03/04/facebooks-response-to-twitter/
Neues bei Facebook.
March 5 2009, 10:21am
Causa Facebook: Ein Fall, der die Web-Gemeinde spaltet
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/VJ7-WZ9ghtc/
Gastbeitrag von Jörg Wittkewitz von digitalpublic
Bildnachweis: mumpfpuffel auf Flickr.com Als am 4. Februar die sehr weit reichenden Rechte von Facebook an den Inhalten seiner Nutzer um ein kleines aber feines Detail erweitert wurden, brachte das an einigen Stellen des Webs das Fass zum Überlaufen: Viele kritische Blogger, allen voran auf consumerist.com sahen den Untergang des Abendlands heran nahen. Eine regelrechte Webhatz gegen Facebook begann und endete in wilden Flameorgien weltweit. Facebook ruderte zurück. Einige wenige aber sehr bekannte Blogger konnten die Aufregung nicht nachvollziehen obwohl ein Vergleich der Nutzerbedingungen verschiedener sehr bekannter Sozialen Netzwerke zutage brachte, dass Facebooks Gesetze extrem nutzerunfreundlich waren und noch immer sind. Diese Blogger blieben trotz ihrer Berühmtheit in der Minderheit. Robert Scoble, Marketingguru Chris Brogan und Eric Schonfeldt von techcrunch sprangen dem Gründer von Facebook eilfertig bei und versuchten gegen die breite Meinung anzuschreiben, in dem Sie darstellten, dass es auch viele andere Dienste gäbe, die über die Inhalte verfügen könnten, die man dort hochlädt. Darüber hätte sich aber noch niemand aufgeregt. Beide Argument sind falsch! — Beispiel Myspace: “MySpace does not claim any ownership rights in the text, files, images, photos, video, sounds, musical works, works of authorship, applications, or any other materials (collectively, “Content”) that you post on or through the MySpace Services.” — Beispiel Yahoo: “Yahoo! does not claim ownership of Content you submit or make available for inclusion on the Yahoo! Services.” — Beispiel Picasa (Google): “Google claims no ownership or control over any Content submitted, posted or displayed by you on or through Picasa Web Albums.” Das zweite Argument, dass sich noch niemand früher über die Geschäftsbedingungen aufgeregt hätte, ist bei ein bisschen Netzrecherche genauso wenig haltbar. Hier ein Beispiel über frühere Diskussion im Sommer 2007 oder hier bei einem Fotografen vom 19. Februar 2008. Wer sucht wird noch viel mehr finden. Um was geht es wirklich? Urheberrechte bestehen aus zwei Seiten derselben Medaille. Urheberpersönlichkeitsrechten (Namensnennung, Veröffentlichungsrecht und Entstellungsverbot), die nicht übertragen werden können und die Verwertungsrechte, die nur dann übertragbar sind, wenn nachweislich ein beiderseitiger Vertrag geschlossen wurde mit genauem Wortlaut, welche Rechte für welche Zwecke übertragen werden und welche Gegenleistung der Lizenznehmer dafür liefert (z.B. ein Honorar). Außerdem muss ein Vertrag nach Treu und Glauben abgeschlossen sein. Das bedeutet, dass beide Vertragspartner auf gleicher Augenhöhe agieren. Man kann zusätzlich davon ausgehen, dass ein Vertrag, der große Vorteile für die eine Vertragsseite einräumt, ohne angemessene Gegenleistung zu liefern, eher sittenwidrig ist. Beides ist bei Facebook zu diskutieren. Was nicht zu diskutieren ist, ist die Tatsache, dass die Nutzer nicht rechtswirksam zugestimmt haben, dass Facebook die Bilder für andere Zwecke nutzt als eben den Gebrauch im Rahmen des eigenen Profils oder für den Austausch mit Freunden. Hier ist Facebook auf dem Irrweg und handelt aus meiner Sicht noch immer illegal, wenn sie die Inhalte für andere Zwecke wie beispielsweise Marketingmaßnahmen gebrauchen. Noch viel weiter geht das Ganze, wenn jemand sein Profil löscht und die persönlichen Daten wie E-Mails oder Adressen weitergegeben werden. Nochmal: das Einräumen von Verwertungsrechten bedarf für seine Wirksamkeit eines Vertrages. Allgemeine Geschäftsbedingungen reichen nicht aus. Facebook hat in Deutschland praktisch keine Handhabe für seine naiv gestrickten Nutzerbedingungen. Ich würde mich auf das Verfahren freuen, wenn Facebook meine Daten - ich habe demonstrativ meinen Account gekündigt - für etwaige Zwecke weiterverwendet. Natürlich müsste man es in den USA führen, damit ich mir von dem Schadensersatz, der dort zu erwarten ist, eine Sammlung an Ford GT 40 und Wochenendhäusern in Big Sur kaufen könnte. ;-) Jörg Wittkewitz ist Berater für interne und externe Kommunikation und Organisationsentwicklung. Als Freier Autor schreibt er für Magazine und Zeitungen wie c’t, iX, und Computerwoche, aber auch für FTD oder Handelsblatt und internationale Publikationen.
February 19 2009, 5:57pm
Zuckerberg rudert zurück: Facebook darf vergessen
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/wxqODcJE8vI/
“Facebook vergisst nun nichts mehr”, haben wie gestern noch gemeldet. Nach heftigem Aufschrei der Blogosphäre und der Facebook-Community rudert Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zurück. Im Firmenblog erklärt er: Over the past couple of days, we received a lot of questions and comments about the changes and what they mean for people and their information. Based on this feedback, we have decided to return to our previous terms of use while we resolve the issues that people have raised. (…) Going forward, we’ve decided to take a new approach towards developing our terms. We concluded that returning to our previous terms was the right thing for now. As I said yesterday, we think that a lot of the language in our terms is overly formal and protective so we don’t plan to leave it there for long. So schnell kann das gehen. In diesem Fall ist die Gefahr also zunächst abgewendet. Das grundlegende Problem Datenschutz vs Datamining wird uns in den kommenden Monaten und Jahren noch häufiger beschäftigen. Bis dahin aber: Frohes Posten auf Facebook! (via mashable)
February 18 2009, 1:31pm
Facebook: Nutzungsbedingungen gegen Alzheimer
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/IQV3FeodsBw/
Es ist schon etwas länger her, dass Facebook seine Nutzungsbedingungen das letzte Mal erneuert hat, und ebenso unbemerkt ist es im Web geblieben. Bis am Sonntag The Consumerist über eine kleine, aber wichtige Änderung postete: Facebook vergisst nun nichts mehr. Vorher stand schön deutlich dabei, dass Facebook alle Daten (mit Ausnahme von Kopien im Archiv) lösche, sobald ein Nutzer seinen Account löscht. Jetzt steht da einfach nichts mehr zum Thema. Was du einmal Facebook gabst, ward auf ewig ihr Besitz. Data is the new money. [via debug]
February 17 2009, 6:56am
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