Gestern war Tag 1 der neuen Zeitrechnung. Denn Microsoft muss unbedingt sein in die Tonne verklappten Milliarden bein Skype-Kauf wieder refinanzieren. Da kommt ein surrealer Mitzwanziger gerade recht. Also hobelt und klöppelt man in einer ANcht und Nebelaktion ein Skype-Plugin in das Soziale Netzwerk. Damit kann man zwar nicht wie bei Google+ mit vielen Leuten eine Videokonferenz abhalten, aber dafür bleibt das Plugin noch aktiv, wenn man die Seite von Facebook schon geschlossen hat. Das ist die neue Form der Integration. Ein ganz neues Desgin gabe es auch. Und man kann ein Chat-Fenster aufmachen und Freund dazu einladen gemeinsam zu chatten. Mehr als 50.000 Leute haben sich diese banhbrechenden Innovationen auf Livestream.com (wer es sich nochmal geben will) angesehen. Ich hätte gern einen großen Beitrag drüber geschrieben. Es ist jedoch jetzt schon zuviel der Ehre für eine derart dünne Suppe.
Lifestream » facebook
Facebook: Wir können auch anders
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July 7 2011, 9:30am
Facebook kündigt Apps aufgrund von Nutzerfeedbacks?
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Facebook kündigte zahlreiche Apps kleinerer Entwickler und viele Beobachter munkeln schon, dass es dabei um weitere Vorbereitungen des Projektes “Spartan” ginge.
Zum Opfer der Aktion wurden vorallem Apps kleinerer Entwickler, die von Nutzern als schlecht bewertet wurden. Größere Entwickler wie Zynga (“Farmville”, “Mafiawars” etc.) blieben von der Reinemacherei völlig verschont, was Brancheninsider aufhorchen lässt. Seid kurzer Zeit ist nämlich bekannt, dass Facebook an einer eigenen App-Plattform arbeitet. Das Unternehmen verfolgt dabei angeblich die Strategie eigene HTML5-Apps (auf Basis des Safari-Browser) in einem extra dafür entwickelten, webbasierten App-Store auf Apple Geräte anbieten zu können. Große externe Entwickler wie die Huffington Post, aber auch Zynga selbst, sollen (neben 80 weiteren Entwicklern) im Boot sein. Dies berichtete der Branchenblog
June 28 2011, 9:39am
Videotipp: Secret Facebook Features
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Hier ist ein interessantes Video, welches uns durch bekannte und weniger bekannte Facebook-Settings führt und uns Tipps gibt wie wir die Einstellungen zu unserem Gunsten einrichten können. Wohlbemerkt, eine Anleitung zur Privatsphäre aus den Staaten!
June 27 2011, 12:00pm
Infographic: World Map of Social Networks!
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Vincenzo Cosenza hat seine Weltkarte der sozialen Netzwerke erneuert! 2009 stellte er erstmalig seine “World Map of Social Networks” vor und hatte sie anhand von Alexa und Google Daten erstellt. Gleiches tat er dieses mal wieder und damals wie heute dominiert Facebook die Social Media Landkarte. Geübten Blicken wird auffallen, dass ein anderer wichtiger Global Player nicht aufgeführt ist – Twitter! Tatsächlich gibt es kein Land in dem Twitter vor Facebook rangiert, zumindest was die aktuellen Nutzerzahlen angeht. Mehrmals klicken für die ganze Übersicht: Zum Vergrößern einfach klicken!
June 21 2011, 9:30am
Best Viral 2011: Facebook im Kleid von Excel
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Wer schon immer mal das beste Viral des Jahres 2011 sehen wollte, es kommt von Diesel, der Klamottenfirma, die schon in den 80ern Kult war. Excellbook ermöglicht es, im Büro den besten Eindruck (Arbeiten an Exceltabellen) zu verbreiten und trotzdem die ganze Zeit auf Facebook zu surfen. Das Video liefert eine kleine Rahmenhandlung rund um die Vorstellung des Tools. Runterladen könnt Ihr das geniale Programm für PC und Mac übrigens hier: http://www.bestupidatwork.com/
(Dank an @kaipiranha)
June 17 2011, 12:45pm
Facebook Werbung von 1958
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Kaum zu glauben:
Quelle: http://skytumbling.tumblr.com
June 15 2011, 11:51am
Sind wir nicht alle irgendwie Social Media?
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Von den Illusionen einer Facebook-Ökonomie und dem Kanonenfutter im Kundenservice… Hurra, wir sind Teil einer Facebook-Ökonomie, kommunizieren in einer bisher nicht gekannten Weise mit unseren Kunden, beteiligen sie an der Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen, organisieren brav unseren Service via Twitter und bieten der Social Media-Welt das „Du” an. Diesen Eindruck vermittelt zumindest das Handelsblatt. Da setzt zum Beispiel die Telekom Facebook erfolgreich im Kundendienst ein und „lässt Anfragen schnellstmöglich von Mitarbeitern beantworten.” BMW teilt die Liebe zu den neuen Modellen mit einer immer größeren Fangemeinde im Netz. Otto rekrutiere bereites einen großen Teil seiner Nachwuchskräfte auf der Freunde-Plattform. Was passiert aber, wenn das Ganze nur Kulissenschieberei ist? Die Düsseldorfer Wirtschaftszeitung bringt zwar einige kritische Einwände und die üblichen Unfälle zur Social Media-Kompetenz der Unternehmen in Deutschland – vom lecker nach Hähnchen schmeckenden Putzmittel von Henkel bis zum Gefällt mir-Votum von Daimler-Mitarbeitern für die Aussage, dass der oberste Boss Dieter Zetsche zur „Spitze des Lügenpacks” der Stuttgart 21-Garde zählt… Das Hauptproblem bringt Warteschleifen-Autor Tom König in Spiegel Online auf den Punkt: „Ist Social Media nun ein Geheimpfad, vorbei an der Warteschleife – oder bloß neumodischer Schwachsinn? Mit der einem Servicekolumnisten eigenen, kongenitalen Skepsis tippte ich auf Twitter ‚@telekom_hilft Habe Probleme mit meiner Abrechnung‘ ein”, so König. Himmlische Offenbarung oder nur window dressing? Im Vergleich zum Serviceniveau der restlichen Telekom konnte er die Reaktion des Magenta-Konzerns nur als himmlische Offenbarung bezeichnen: „Blitzschnell meldete sich eine nette Dame und ließ sich per Mail das Problem schildern. Sie kümmerte sich und gab mir eine Rückmeldung, als sie den Rechnungsposten gelöscht hatte. Sie versprach ferner eine rasche Rückbuchung zu viel gezahlten Geldes. Und all dies in freundlich formulierten, verbindlichen Sätzen. Ich war, kurzum, hellauf begeistert. Das gute Gefühl hielt bis zum Monatsende an. Dann fand ich auf der Rechnung wieder den x-fach monierten Posten”, moniert der SPON-Kolumnist. Einen direkten Service über soziale Netzwerke anzubieten, sei zwar ein guter Anfang. Doch wenn dahinter ein Konzern stehe, der sich seit Jahren durch die weitgehende Absenz von Kundenservice auszeichnet, dann könnten auch Auftritte bei Twitter oder Facebook kaum mehr sein als das, was man im Englischen window dressing nennt: „Ein Satz hübscher Gardinen, über ein morsches Gemäuer gehängt”, schreibt König. Statt nicht-funktionierende Serviceprozesse grundlegend zu reformieren, setze man einfach zehn junge Hipster mit Laptops in ein Loftbüro – und lässt ansonsten alles beim Alten. Bislang arbeitet nur ein winziges Häufchen an Service-Mitarbeitern in sozialen Netzwerken. Spricht man mit Vorständen über die Möglichkeiten der Web 2.0-Kommunikation, bekommt man nach Erfahrungen des Facebook-Experten Felix Holzapfel häufig die Antwort: „Social Web? Hab ich nichts mit zu tun!” Viele Berater und Marketingexperten sehen Social Media nur als zusätzlichen Kanal in der Kommunikation mit den Kunden – nicht mehr und nicht weniger. Alter Wein in neuen Schläuchen. Eine weitere Möglichkeit, die immer gleichen Einwegbotschaften des Vertriebs kostengünstig in der Öffentlichkeit zu platzieren. Warum das in die Hosen geht, beleuchtet FAZ-Netzökonom Holger Schmidt mit Verweis auf eine Studie des Beratungsunternehmens Keylens. Wer im Social Web ankommen wolle, der muss verstehen, welche kulturellen und organisatorischen Konsequenzen dies für die eigene Organisation hat. Social Media sei nicht Bestandteil einer Kanal-Management-Überlegung. Hier müsse in der gesamten Organisation ein radikaler Wandel stattfinden, egal ob es sich um Mitarbeiter, Vorstand oder Aktionäre handelt. Social Media-Mitarbeiter als Kanonenfutter „Derzeit dominieren noch die vertikal stark hierarchisch organisierten ‚alten‘ Strukturen”, meint Walter Matthias Kunze, Gründer und Vorstandschef von tendquest, in einem Gastbeitrag für das Fachmagazin t3n. Mit den neuen Realitäten des Netzes beschäftigen sich die Führungskräfte in den Unternehmen zu wenig, kritisiert Bitronic-Chairman Peter B. Záboji: „Stichworte wie Enterprise 2.0, Crowdsourcing, Collaboration, Selbstorganisation, Kunden helfen Kunden, Netzwerk-Ökonomie, starke und schwache Beziehungen im Internet, Zugang zu nichtredundanten Informationen, Wissensmanagement über kollektive Intelligenz oder Management in Zeiten des Kontrollverlustes sind für viele Top-Manager noch ein Fremdwort oder werden nur auf bunten Powerpoint-Folien präsentiert aber nicht gelebt.” Wer aus Furcht vor dem Verlust an Macht und Einfluss seine Organisation unverändert lasse, degradiere die Social Media-Serviceeinheiten zum Kanonenfutter.
Crosspost von ne-na.de
June 15 2011, 10:20am
In Facebook steht, wie es den Kindern geht
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Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es um Facebook für Teenager: Dürfen ratlose Eltern die Profile ihrer Kinder ausspionieren? Wie es meiner Tochter (15) wirklich geht, erfahre ich eigentlich nur noch über Facebook, wo sie, glaube ich, vergessen hat, mich von ihrer Freundesliste zu streichen. Natürlich poste ich nie etwas. Ich schleiche hinein, schaue mich um und schleiche wieder hinaus. Mein Gewissen lässt mir allerdings keine Ruhe: Ist das schon Stalken oder ist es als Notlösung für eine gewisse Zeit vertretbar? Wenn Sie tatsächlich ohne das Einverständnis Ihrer Tochter deren Facebook-Existenz stalken, ist das ganz klar ein Vertrauensbruch. Allein der Begriff des Stalkens beinhaltet, dass die derart Verfolgten dabei Schaden nehmen. Aber stalken Sie wirklich? Es geht hier nicht um Haarspalterei bei der Wortwahl, aber ist das, was Sie tun, auch nur ungefähr ein „obsessives und unnormal langes Muster von Bedrohung durch Belästigung“ zulasten Ihrer Tochter? Wahrscheinlich beobachten Sie, was Ihre Tochter postet, verfolgen ihren Beziehungsstatus, ihre Unternehmungen und die Veränderungen auf ihrer Freundesliste. Wenn Sie dies heimlich tun, ist das zwar ein Vertrauensbruch, aber Stalken ist es nicht. Ihre Frage zielt aber wohl auf etwas anderes: Sie sind mit Ihrer Tochter nur noch auf Facebook „befreundet“, aber im echten Leben ist kein Gespräch darüber möglich, wie es ihrer Tochter geht. Von „Freundschaft“ kann da also keine Rede sein. Wahrscheinlich sind sie seit den ersten Tagen Ihrer Tochter im Netzwerk auf dieser Liste. Vielleicht wollten Sie ihr zu Beginn ein wenig über die Schulter schauen und ihr helfen, ihr Profil benutzen zu lernen? Wenn Ihre 15-jährige Tochter das Netzwerk schon eine Weile nutzt, um Kontakte zu pflegen und ihre Stimmung zu kommunizieren, kann man davon ausgehen, dass sie inzwischen ganz gut Bescheid weiß über die verschiedenen Funktionen. Sicher durchschaut sie, welche Personen welche Informationen ihres Profils einsehen können. Worauf ich hinaus will: Vielleicht hat ihre Tochter gar nicht vergessen, Sie von der Freundesliste zu streichen. Vielleicht stehen sie darauf, damit sie ab und zu mitbekommen können, wie es ihr geht – allerdings zu Bedingungen, die Ihre Tochter bestimmt. Hier ist der medienpädagogische Hinweis nicht genug. Denn ob Sie aus Versehen oder absichtlich noch auf der Liste derer stehen, die sehen dürfen, was sie bewegt, weiß nur Ihre Tochter. Sprechen Sie mit ihr darüber und machen Sie ihr klar, dass es Sie wirklich interessiert, wie es ihr geht. Von Heimlichkeiten rate ich grundsätzlich ab. Auch Ihre Tochter scheint ja den Kontakt zu Ihnen halten zu wollen – sonst wären Sie längst definitiv „draußen“. Mit 15 fällt das Reden mit den Eltern zuweilen schwer – vielleicht ist dieses „Reden ohne Reden“ ein zeitweiliger Kompromiss für Sie beide, bis Sie wieder live miteinander sprechen können.
June 10 2011, 10:00am
Facebook: Gesichtserkennung in Deutschland gestartet!
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Ein neuer Facebook-Algorithmus scannt die Bilder aller User und benachrichtigt sie, die Freunde zu markieren, deren Gesicht erkannt wurde. Technisch eine Meisterleistung! Aus Sicht des Datenschutzes ist das allerdings wieder einmal eine Katastrophe. Diese smarte Funktion wurde erneut aktiviert, ohne die Facebook-Nutzer vorher zu benachrichtigen. Nach einer halbjährigen Betaphase in den USA, wurde die Erkennung vorgestern freigegeben und ließ Datenschützer bereits aufhorchen!
Was genau passiert? Sobald ein Foto hochgeladen wird, schlägt die Gesichtserkennung zu und vergleicht anhand bereits verlinkter Bilder das Gesicht oder die Gesichter derjenigen auf dem Bild. Im zweiten Schritt wird dann eine Benachrichtung an die Person geschickt, die das Bild hochgeladen hat. Er oder sie wird aufgefordert den/die wiedererkannte/n Freund/in zu markieren. Geschieht das, wird die Person auf dem Bild benachrichtigt. Vorteilhaft ist, dass man so recht schnell bemerkt, ob Bilder bei Facebook online sind, die man nicht veröffentlicht wissen will. Auf der anderen Seite ist aber alleine der Gedanke, dass biometrische Daten gescannt und abgeglichen werden, mindestens beunruhigend. Welchen Aspekt man für sich als wichtiger erachtet, obliegt jedem selbst. Für die User, die sich dem Scan allerdings entziehen möchten, habe ich einmal step by step aufgeführt wie man ihn in seinen Privatsphäre-Einstellungen ausschaltet. Wie schalte ich die Funkion aus?
June 9 2011, 9:44am
VIDEOTIPP: Facebook gets roasted by Twitter etc.
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Was sagen wohl Google, Twitter, Foursquare und MySpace über Facebook? In diesem Video jedenfalls wird Facebook ziemlich aufs Korn genommen. Der Lacher des Abends ist allerdings eine andere “Größe” des Business – doch seht selbst! Das Video gibts nach dem Klick!
May 31 2011, 12:00pm
Google oder Facebook
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Erinnert sich noch jemand an das Jahr 2010 oder gar 2009? In diesen beiden Jahren überboten sich die meisten Verleger und Herausgeber darin, auf die böse Firma Google einzuschlagen. All die Millionen Agenturmeldungen, die die Verleger mit einem minimalen Online-Mitarbeiterstab tausendfach umformulieren ließen. Sie wurden immer wieder neu publiziert und vom bösen Datenkraken einfach per Spider gescannt und für die Nutzer verfügbar und auffindbar gemacht. Ganz langsam dämmert es den Entscheidern, dass dies wahrscheinlich gar nicht so dumm war. Man wollte es mit dem nächsten König des Webs anders machen. Und so umarmte und bekniete man Steve Jobs exakt zu dem Zeitpunkt als sein Marketing die Experten ausreichend über die Potenz des heiligen iPad eingelullt hatte. Nach der 1001. Medien-App ist man etwas weniger umsatzstark als nach dem Google-Durchmarsch und noch umsatzschwächer als nach den Goldenen Siebzigern und Achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Nun aber wird es seit ein paar Monaten extrem still um die Burdas, Döpfners und Schirrmachers. Der Grund ist in der obigen Grafik anschaulich. Sozusagen Infografik 1.0. Denn wenn die Wirklichkeit dich überholt hat, hast du keine Chance, nicht mal Alkohol. Du stehst in der Fremde… Quelle der Grafik
May 27 2011, 10:00am
Facebook-Scanner: Datenschutz leicht gemacht!
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Da es in letzter Zeit vermehrt zu Sicherheitslücken beim größten Sozialen Netzwerk Facebook kam, haben viele User Angst um Ihre persönlichen Daten bekommen. Unabhängig von den Sicherheitslücken haben sie aber auch einfach nicht die Lust oder Netz-Affinität, um sich durch das Privatsphären-Gewirr von Facebook zu kämpfen. Ein neues Open Source-Tool soll Abhilfe leisten. Das Tool namens “ReclaimPrivacy.org” ist frei erhältlich und soll die Sicherheitslücken der Facebook-Einstellungen innerhalb weniger Minuten prüfen. In Form eines Bookmarklets, welches man in seine Lesezeichenliste zieht und bei Bedarf einfach anklickt, scannt das Open Source-Tool dann das Facebook-Profil und gibt ein Feedback zu den eigenen Einstellungen. Dem User wird eine Einstufung in “sicher” und “unsicher” ausgegeben und er bekommt bei einer unsicheren Klassifizierung auch eine Hilfe an die Hand, die etwaige Änderungen vorschlägt. Klingt doch einfach fantastisch oder? Einen kleinen Haken hat das Tool allerdings. Da der Service gerade erst gestartet ist, funktioniert es noch nicht in allen Browsern gleich gut – Updates werden also sicherlich folgen! Geschrieben wurde das Programm von Matt Pizzimenti, dem Co-Gründer des Start-Ups Olark. Einige Familienmitglieder Pizzimentis klagten ständig über die undurchsichtigen Optionen ihrer Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook und das nahm der Programmierer zum Anlass, dieses wertvolle Tool zu schreiben. In einem Interview mit Forbes sagte er: “The way that Facebook operates, you have to be vigilant about your privacy settings. In a sense it’s their product and they have the right to change the settings, but I think they are doing a very poor job of communicating to users and doing right by them”. Kurzum übersetzt heißt das soviel wie, “…die Kommunikation von Facebook an deren User schleift gewaltig” – eine Meinung die auch den deutschen Facebook-Nutzern geradezu aus der Seele spricht. Und somit wurde das Tool auch innerhalb weniger Tage bis zu 13.000 mal geteilt! Der Erfolg gibt Mark Pizzimenti Recht. Er arbeitet weiter an dem Open Source Projekt und baut die Funktionalität auch auf Fotos und Pinnwand-Einträge aus. Das Tool und eine Bedienungsanleitung findet ihr hier!
May 26 2011, 9:40am
23 Prozent der Deutschen auf facebook aktiv
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Kaum zu glauben, fast ein Viertel der Deutschen ist auf facebook aktiv. Und das, obwohl hinsichtlich des Themas Breitband schon 10 Kilometer hinter den größeren Städten in Deutschland das Tal der DSL-Ahnungslosen beginnt. Aber vielleicht ist das auch nur ein Hinweis auf die grassierende Landflucht – oder gar ein Grund? In Sachen Facebook Vision Usercontest (FSC) hat sich das Land der Dichter und Denker auf den 10. Platz vorgearbeitet. Seltsam allerdings, dass nur 30 Prozent der Onliner in Deutschland auf facebook sind. Könnte das mit der “german angst” um die Daten zu tun haben, die Mensche aus der Spackeria gern abtun mit dem Hinweis, dass es sowieso nichts mehr zu retten gibt in Digitalen, was entfernt an die informationelle Selbstbestimmung erinnern könnte…
Und in Sachen Altersverteilung gibt es auch was zu sehen:
Achja, für die Statistik: CPC liegt bei 0,77$ und CPM bei 0,33 $. Quelle: socialbakers
May 16 2011, 12:01pm
Facebook: Nutzer verdienen Geld mit Werbung
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Werbung schauen und dafür Geld bekommen. Das lässt das Herz jedes Couch-Potatos höher schlagen! Facebook möchte das Konzept mit einem neuen Programm realisieren, das Nutzern bestimmte Werbespots vorspielt und dann den Zuschauer mit sogenannten Credits fürs Gucken bezahlt. Der Fachblog „Mashable“ berichtete letzte Woche darüber. Credits? – tatsächlich verdient man nichts Bares sondern Facebook-Credits. Mit dieser Währung konnten sich User bisher nur virtuelle Güter in einige Social Games kaufen. Doch für das bereits gestartete ebenfalls neue Konzept „Facebook-Deals“, welches in direkter Konkurrenz zum Schnäppchen-Giganten „Groupon“ treten soll, ändert sich nun einiges. Hier ist es dann sogar möglich seine verdienten Credits in tatsächliche Waren umzuwandeln. UND: Ab dem 1. Juli werden alle Social Games Anbieter angehalten, den Kauf von virtuelle Gütern mit den Credits als Standard in allen Games einzurichten…
Mit Credit-Werbung zum Millionäre?
Wer nun denkt, dass er so den großen Reibach macht und sich auf diese Weise ein neues Laptop finanzieren kann, der wird vorerst enttäuscht. Das Programm lässt den Nutzer weder mehrere Spots direkt hintereinander anschauen, noch wird man mit großem Honorar entlohnt. Pro Werbeeinblendung bekommt der User einen Facebook-Credit, der einen Gegenwert von in etwa 10 US-Cent und 7 Euro-Cent beträgt. Eingeblendet wird ein Spot auch nur dann wenn man in entsprechenden Online-Spielen bestimmte Anker anklickt. Laut „Mashable“ startet Facebook mit den drei größten Online-Spiele Anbietern CrowdStar, Digital Chocolate und Zynga. Letzterer Anbieter ist der Entwickler des populären und erfolgreichsten Facebook Online-Spieles „Farmville“. Bereit gestellt werden die Spots von Firmen wie SocialVibe, Epic Media und Sharethrough, zu deren Kunden etwa Microsoft und Nestlé zählen. Entsprechende Professionalität wird also sichtbar.
Werbeziele könnten verfehlt werden! Doch kann man nun von ausgehen, dass dieses Konzept für die Werbetreibenden aufgeht? Ich sehe eine gewisse Problematik darin, dass die Motivation sich die Werbung anzuschauen, weil man Credits bekommt, das eigentliche Ziel der Werbetreibenden verfehlen könnte. Pfiffige User könnten so die Werbepause nutzen um mal die Örtlichkeiten aufzusuchen oder sich einmal schnell einen Kaffee aufzubrühen – bums hat man für andere Tätigkeiten, als das schauen der Werbung, Credits verdient. Als Gegenargument kann man natürlich behaupten, dass die stark personalisierte Werbung auf Facebook ziemlich genau die Vorlieben und Interessen des User treffen werden.
Eine ähnliche Aktion gab es bereits zur Erdbebenkatastrophe in Japan. Mittels des Facebook Causes App und der Funktion “Give a minute” konnte man Geld für die Aktion “Help Japanese Eearthquake and Tsunami Victims” sammeln, in dem man sich ebenfalls Werbevideos von Firmen anschaute, die die Aktion sponsorten. Durch dieses Vorgehen wurden reichlich Spenden gesammelt, allerdings ist es auch hier nicht zu wirklich nennenswerten Umsatzsteigerungen der Werbetreibenden gekommen. Wenn überhaupt konnte man von guter PR sprechen, da man Spenden generiert hat. Doch der PR-Faktor wird in der aktuellen Werbestrategie kaum greifen.
Wir schauen also gespannt in die Zukunft und werden die Entwicklung beobachten müssen. Klar ist auch, und das weiß ich aus Erfahrung, dass manche Strategien einfach ausprobiert werden müssen und das auch so mancher Analyst oder Prophet sich schon getäuscht hat, was Website- und Online-Marketing Strategien betrifft.
May 12 2011, 11:15am
Facebook mit Sicherheitslücke
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Werbepartner konnten über eine alte API die Nutzerdaten der über 500 Millionen Mitglieder auslesen, erklärte Symantec. Aber nicht nur auf Fotos und andere Inhalte konnte zugegriffen werden, selbst Nachrichten hätten im Namen von Nutzern darüber verschickt werden können.
Laut Symantec ließen Iframe-Applikationen in einigen Sessions Zugangstokens offen, auf die Facebook-Partner wie Werbekunden oder spezielle Analyseanbieter Zugriff hatten. Die IT-Sicherheitsfirma geht davon aus, dass Ende April 2011 ungefähr 100.000 Applikationen solche Tokens hinterließen. Mit denen können Applikationen auf Nutzerdaten zugreifen, je nach Zustimmunsggrad des Nutzers, welche Rechte der jeweiligen Applikation bei deren Installation eingeräumt wurde. Das ganze basiert auf einer alten Authentifizierungs-API, die mit dem neuen Verfahren OAuth 2.0 abgelöst wurde. Werden bei den alten APIs spezifische Parameter gesetzt, dann schickt das Soziale Netzwerk das passende Zugangstoken mit jeder Anfrage, wodurch in der Folge Dritte darauf Zugriff erhalten. Facebook hat den Fehler bestätigt und in Zusammenarbeit mit Symantec mittlerweile korrigiert. Es sollen keine Daten unbefugt an Dritte übermittelt worden sein. Facebook kündigte an, die alten APIs zu deaktivieren und ab 1. September 2011 nur noch eine Authentifizierung per OAuth 2.0 zuzulassen.
May 11 2011, 10:53am
Böse Links: Osamas “Rache” via Facebook und Google
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Wieder gibt es Malware-Angriffe auf Facebook, wieder wird die Neugierde der Opfer ausgenutzt und wieder können die Auswirkungen verheerend sein. Seid dem Tod Osama Bin Ladens am Montag haben sich Online-Kriminelle wieder ins Zeug gelegt, um den Medienrummel für ihre Zwecke zu nutzen. So kursierten prompt nach der ersten Meldung des Präsidenten Barack Obama schon die ersten Tötungsvideos und Fotos der Leiche auf Facebook. Das Gefährliche daran ist, dass sich hinter den Posts gezielte Malware- und Phishing-Attacken verbergen.
Methoden auf Facebook: In zwei Varianten tauchen die Videos und Bilder auf. In der ersten Variante wird der User dazu verleitet, den Link über seine Facebook-Pinnwand weiterzuverbreiten, indem er sein „i like“ vergibt. Als Belohnung für eine dann folgende Online-Umfrage verspricht der Entwickler die blutige Zurschaustellung der Leiche. Passieren tut aber nichts, außer das die gesammelten Daten der Online-Umfrage dem Urheber des Posts via CPL-Methode (Cost Per Lead) Geld einbringen. Denn für jeden Datensatz erhält er vom Autor der Befragung eine Vergüttung. Die zweite Variante hält eine Fanpage bereit, auf der der User aufgefordert wird, einen Javascript Code in die Adresszeile des Browser zu kopieren. Als Belohnung winkt das Video heißt es dann, tatsächlich aber lauert hier die größte Gefahr. Denn durch die Eingabe des Codes werden alle Sicherheitsmechanismen des Browser gekappt und der Codeschreiber erhält vollen Zugriff auf den Rechner, so können sich eventuell Viren, Würmer und Trojaner ungehindert auf dem PC verteilen.
Methoden auf Google: Doch nicht nur auf Facebook läuft man Gefahr Opfer dieser Angriffe zu werden. Laut Kaspersky haben sich auch Darstellungen in die Google Bildsuche eingeschlichen. Gibt man beispielsweise Suchbegriffe wie “osama bin laden body” ein, würden angebliche Fotos der Leiche gezeigt, die bei einem Klick auf eine Webseite führen. Hier bekommt man dann die Möglichkeit, eine virenverseuchte Software namens “Best Antivirus 2011″ zu downloaden, also eine Rogueware die sich mit dem Design einer renommierten Anti-Virus Software tarnt.
Keine offiziellen Videos und Bilder Da von offizieller Stelle keine derartigen Videos und Bilder herausgegeben wurden, solltet ihr keinesfalls auf diese betrügerischen Versprechungen hereinfallen. Auch Bilder die per E-Mail verschickt werden, können zur Gefahr werden. So wurden schon einige Spam-Mails mit Online-Banking Trojanern gefunden. Denkt daran, wenn ein Video freigegeben werden sollte, werdet ihr es sicher in den Abendnachrichten sehen! Wie ihr euch am besten vor Phishing-Attacken auf Facebook wehren könnt, erfahrt ihr auch in einem älteren Beitrag: “Phishing via Facebook und Twitter”.
May 6 2011, 10:00am
Was Medien bei Wikileaks-Depeschen falsch machten
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Im RT-Interview erklärt Julian Assange, was Facebook mit Geheimdiensten zu tun hat und was New York Times und Guardian beim Veröffentlichen der Wikileaks-Kabel so alles falsch gemacht hatte und was es zu seinem Fall Neues zu sagen gibt:
May 3 2011, 12:00pm
Best Practice Guide: Facebook Marketing
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/PSDO3WpJDy4/
Eine HAndreichung von facebook für facebook (Der Schalter unten links unter dem scribd-Dokument ermöglicht das Ansehen im Fullscreen-Modus): Face Book Best Practice Guide
April 28 2011, 10:02am
Hot Facebook Links no 13 – 20
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/PGkhQ7L06oc/
Hier kommen Link 13 – 20 aus unserer Serie wissenswerter Facebook-Links: Hier die Links 1-12
http://www.facebook.com/facebookforgood:
Gab es ein Leben vor Facebook? Erweckend: Für alle die nachlesen oder beitragen wollen, wie Facebook ihr Leben verändert hat.
http://www.facebook.com/influencers:
Facebook Fast Lane: Starthilfe für Schauspieler, Sportler, Politiker und alle, die facebook professionell für ihre Arbeit einsetzen wollen.
http://www.facebook.com/nonprofits:
Very Social Media: Hier ist das Facebook Starter-Kit für Nonprofit Organisationen, mit dem sie z.B. online Spenden einsammeln können.”
http://www.facebook.com/help/?safety:
Safety First. Umsichtig: Für jeden besorgten Fragesteller was dabei: Pädagogen, Eltern, Jugendliche…
http://www.facebook.com/security:
Sich vor Übergriffen schützen. Praktisch: Tipps zum sicheren Umgang mit dem eigenen Account.
http://www.facebook.com/fbprivacy:
Hier noch die US-Seite zum Thema “Privacy Settings & more”
http://www.facebook.com/KnownIssues:
Sozusagen der Eingangspostkasten der Facebook-Administratoren. Beruhigend: Die meisten Fehler, die einem begegnen, kennen sie hier dann doch schon.
http://www.facebook.com/celebs:
News aus den Accounts der internationalen Stars. Exklusiv: Angeblich von Facebookmitarbeitern ediert.
http://www.facebook.com/insidefacebook:
Der Statistik- und Marketing Hotspot. Geschäftstüchtig: Für alle, die in Facebook mehr machen wollen als nur ihre Freunde anzustubsen
http://www.facebook.com/platform:
Hier glänzt die offizielle Facebook Entwicklerplattform. Einladend: Für alle denen weitere Applikationen für die Plattform einfallen.
http://www.facebook.com/marketing: Ebenfalls für Profi-Nutzer: die offizielle Marketingseite für Facebook.
http://www.facebook.com/FacebookHamburg: Nein, kein Hamburger Fischmob sondern das Vermarktungsbüro von Facebook Deutschland. Auch hier geht es um Werbung.
April 21 2011, 10:15am
Phishing via facebook oder twitter
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Mit dubiosen Meldungen von Freunden treten seit einiger Zeit viele Facebooknutzer in die Phishing-Falle. Es wird versprochen, dass man durch die Vergebung seines „i like“ für einen sogenannten Stalker-App, sämtliche Profilaufrufe seiner Besucher sehen kann. Eine Funktion, die Facebook im Gegensatz zum deutschen Pendant StudiVZ, gar nicht unterstützt…
Kaum ist das Problem aufgetaucht, gibt es auch schon einen Namen dafür. Man spricht bei dieser Art von Phishing-Angriffen von „Likejacking“. Das Ganze passiert nach dem alten Schneeballprinzip und es wird die Neugierde der Nutzer regelrecht ausgenutzt! Die „We catch Stalkers“-Anwendung ist nur ein Beispiel, ein anderes ist die „Look at you“-Methode. Vor kurzem erhielt ich von einem Bekannten eine Nachricht auf meine Pinnwand mit den Worten: „Hey Buddy, bist das nicht du?“. Unter der Nachricht ein Bild, worauf eine große Menge Konzertbesucher abgebildet war. Obwohl ich über den Wortlaut seiner Nachricht sehr überrascht war, da wir uns nie mit „Buddy“ betiteln, habe ich das Bild angeklickt und im selben Moment wurde die Nachricht an einige meiner Freunde weitergeleitet – eben nach dem Schneeballprinzip an die ganze Freundesliste. Nicht nur unangenehm und peinlich für denjenigen, der ungewollt solche Inhalte verbreitet, sondern auch potenziell gefährlich! Diese Anwendungen und Schadsoftwaren greifen in unterschiedlichem Maße auf die Nutzerdaten zu und somit wird auch das Ziel der Angriffe deutlich – an mögichst alle Informationen der Facebookmitglieder zu kommen. Laut dem „Sophros Threat Report 2011“ – einer Umfrage unter weltweit 1.273 Internetusern vom IT-Sicherheitsberater Sophos – haben sich die Angriffe innerhalb weniger Monate verdoppelt. Die vielleicht gefährlichste Attacke allerdings passierte laut Umfrage auf Twitter. Hier verbreitete sich der „onMouseOver“-Wurm bereits durch das bloße anvisieren des Links mit dem Mauszeiger. Es bedurfte nicht einmal mehr einem Klick! Doch was tun bei dieser Art von Angriffen? Auf jeden Fall sollte man keine Links und Apps anklicken, die von Freunden verschickt werden, mit einem für diese Leute eher untypischen Wortlaut oder einer drängelnden Aufforderung zum Mitmachen. Im Zweifel sollte man lieber erst einmal den Freund anschreiben und wenn sich herausstellt, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt, wäre es immer vorteilhaft auch andere Freunde zu warnen. Ganz wichtig ist hierbei auch, dass der Schneeballeffekt komplett unterbrochen und der Pinnwandeintrag auf der Seite entfernt wird – einmal den Mauszeiger über den Post bewegen und auf das erscheinende „X“ klicken. Hat man allerdings bereits den Zugriff der Schadsoftware genehmigt, bleibt einem nur eines übrig, die Verbindung im Profil aufheben. Unter Profil / „Profil bearbeiten“ / „Aktivitäten und Interessen“ kann man die Anwendungen dann löschen. Wer ganz sicher gehen will, keine weiteren Nachteile erfahren zu müssen, sollte auf jeden Fall das Passwort ändern und sich die neue Funktion der https-Verschlüsselung einrichten!
April 19 2011, 9:45am
Todesfalle Gespräch
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Bei rund 600 Millionen Mitglieder, die bei Facebook registriert sind, bekommt die Bild-Zeitung jetzt ein unendliches Reservoir für neue Schlagzeilen. Die Wahrscheinlichkeit dürfte hoch sein, dass im Mark Zuckerberg-Imperium wohl alles unterwegs ist, was die Psycho- und Kriminalszene so zu bieten hat: Pädophile, Massenmörder, Amokläufer, Stalker, Diebe, Vergewaltiger, Heiratsschwindler, Bettnässer und auch Boulevard-Journalisten…
Nach diesem Muster kann der Bild-Chefredakteur Kai Diekmann immer nach dem gleichen Muster vorgehen, wie man es heute erleben kann. „Todesfalle facebook – Linda (16) von Internet-Freund getötet“. Beim ersten Treffen sei der vorbestrafte Jerry J. (20) ausgerastet und schlug mit einem Hammer zu. Bei facebook hatten sich die beiden getroffen und eine Vertrautheit wie bei einer Brieffreundschaft entwickelt. Bingo, Bild. Das ist der Kern der Wahrheit. Sie hätten sich auch in der Disco, in der Buchhandlung oder im Museum treffen können. Mein Sohn Constantin hat es in einer Computerspiel-Besprechung sehr schön skizziert: Die dümmliche Auseinandersetzung von sicherheitsgläubigen Politikern, Volkserziehern, Mahnern und Warnern in der Debatte um Sinn und Unsinn von Computerspielern hat der Journalist Klaus Raab in seinem Buch „Wir sind online – Wo seid Ihr?“ auf den Punkt gebracht: „Der gemeine Killerspielerkritiker argumentiert folgendermaßen: Wenn jemand, der Zuckerwatte isst, Zahnschmerzen bekommt, dann nieder mit der Zuckerwatte!“ Schon der inflationär eingesetzte Begriff „Killerspiele“ zeigt schon an, wo die Reise der Kulturpessimisten hingehen soll. Die Argumentationskette der Bedenkenträger ist immer gleich. Entfremdete, vereinsamte und kontaktscheue Jugendliche flüchten sich in eine Scheinwelt und ballern irgendwann im realen Leben mit echten Waffen auf ihre Mitmenschen – fertig ist der Stammtischbrei von politischen Entscheidungsträgern. „Der Schriftsteller Douglas Adams wies in einem Artikel einmal darauf hin, dass es immer wieder für interessant gehalten werde, dass ein Verbrechen, sofern die Täter online miteinander kommunizierten, über ‚das Internet‘ geplant worden sei. Würden sich die Ganoven in einer Kneipe treffen, um sich zu verabreden, käme wohl kein Mensch auf die Idee, das Kneipenwesen an den Pranger zu stellen“, schreibt Raab. Aber irgendwie passt es immer, Computerspiele oder generell das Internet in die Schlagzeilen reinzudrücken. „Tod durch Facebook“ schrieb zum Beispiel der Mediendienst Turi2: „Ein 17-jähriger Serbe ersticht einen gleichaltrigen Landsmann, weil der ihn via Facebook als Schuhdieb bezeichnet hatte.“ Wie würde die Überschrift lauten, wenn die Schimpfkanonaden am Telefon erfolgt wären? „Tod durch Telefon“?
April 15 2011, 11:39am
Facebook und twitter sicher nutzen
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Dass wir mit vielen persönlichen Daten auf Facebook hausieren gehen, ist ja nichts Neues. Dort sind ja unsere Freunde und Bekannten. Geburtsdatum hier, Familienstatus da und außerdem auch die Möglichkeit alle Leute im Newsfeed über den geplanten Urlaub zu informieren. Schön für jeden der mal wieder eine Wohnung ausräumen will? Denn eigentlich könnte jeder mitlesen, auch diejenigen, die nicht zu den Freunden gehören – wenn man sich ein bißchen mit dem Netz auskennt…
Der Großteil der User ist inzwischen genug sensibilisiert in bezug das Thema und gibt sich bescheiden bei der Angabe von Daten und bei der Veröffentlichung der selbigen – soweit so gut! Vor dem gemeinen Stalker sind wir also „hinreichend“ geschützt. Doch wie sieht es eigentlich mit dem technischen Schutz hinter Facebook aus? Sind die Seiten gut genug geschützt vor Hackerangriffen? Bisher war leider nur das Einloggen und somit die Anmeldedaten auf Facebook geschützt. Der Nachrichtenaustausch allerdings ging über das normale http-Protokoll und war so mit Hilfe der Sitzungsnummer, für Könner, leicht zu knacken. Inzwischen hat sich aber auch da einiges getan. Seid längerer Zeit schon plant Facebook seine Seiten mittels https-Verschlüsselung sicherer zu machen und seid kurzem ist dieser neue Dienst jetzt auch in Deutschland nutzbar.
Unter „Kontoeinstellungen“ im Bereich Privatsphäre / „Kontosicherheit“ haben User jetzt die Möglichkeit das Opt-in „Facebook mit einer sicheren Verbindung (https) durchstöbern, wenn möglich“ zu setzen und somit ihre Sitzung weitergehend zu sichern. Mit Nachteilen muss man sich allerdings auch befassen. So ist z.B. mit einer längeren Ladezeit der Seiten zu rechnen und einige Apps werden nicht mehr funktionieren, aber der Chat geht wenigstens. Falls eine App das nicht unterstützt, wird der User dann gefragt, ob er weiter standartmäßig unverschlüsselt surfen will und hat dann noch einmal die Möglichkeit seine Entscheidung zu überdenken. Ich persönlich nutze die neue Verschlüsselung und habe bisher noch keinen Nachteil erlebt – nutze aber auch keine Apps!
Bei twitter ist diese Funktion übrigens auch neulich eingeführt worden. In den Accounteinstellungen findet man bei twitter neuerdings die Option “Always use https” und wenn man den Radiobutton anklickt, dann ist man auch dort verschlüsselt unterwegs.
April 8 2011, 9:54am
Facebook hat Geburtstag
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7 Jahre alt ist der kleine Racker und seine Eltern haben schon einen abendfüllenden Film über ihn gezeigt. So sind sie – die stolzen Medien aus der alten Zeit. Bei mashable hatte man zum 6. Geburtstag sogar eine Infografik-Torte gebacken, die ihr beim Klick auf die oben stehende Grafik anschauen könnt. Ob es im nächsten Frühjahr dann einen Börsengang für 30 Milliarden gibt?
March 25 2011, 11:35am
100 Kommentare: geprüfte Ware, Herkunftsnachweis
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AOL macht sich in den Staaten zunehmend unbeliebt. Zunächst war die Übernahme der HuffPost ein Sargnagel für die Blogger-Community. Sie hatte zwar ihren Zenith allein deshalb überschritten, weil mehr als 70% des Inhalts Beiträge zweiter und dritter Ordnung waren, also Artikel über Artikel. Aber dennoch wurde die Gemeinschaft der Autoren von Arianna Huffington verschaukelt. AOL hatte auch keine besonders gute Figur gemacht. Nun werden neue Stimmen laut über den anderen Coup von “Silly AOL”: Denn bei techcrunch, einer Website über die Gerüchteküche im Silicon Valley hat man die universale Kommentarfunktion von disqus, die auch viele hiesige Blogger verwenden, damit man sich mit einem beliebigen Account eines Sozialen Netzwerks oder eben per Mailadresse registrieren kann, einfach mit der neuen facebook-Kommentarfunktion ersetzt. Alternativen? Ja klar, ein Yahoo-Account, aber wer hat sowas heutzutage? Jetzt diskutiert Martin Weigert auf netzwertig.com, ob und wie das klappen kann, mit dem neuen Datenkraken Facebook. Und unweigerlich kommt es wieder zu der unseligen Diskussion über anonyme Kommentare, die ja mit einem Facebook-Login gar nicht möglich wären. Jedenfalls ist seit Neueinführung der FB-Kommentare der Einbruch der Kommentarmenge dramatisch. Doch die Redaktion bei techcrunch kommuniziert diesen Einbruch als gewollte und sinnvolle Aktion gegen Trolle. Kein Wunder, wenn man ein Website mit Tausenden Kommentaren am Tag hat, dann ist die Pflege und das Aussortieren von Trollkommentaren eine Sisyphos-Arbeit. Insofern soll also der Mist (“bullshit“), der sich dort ansammelte, nun verschwinden, weil Facebook nur reale Klarnamen ermöglicht, zumindest sollte das so sein, aber das könnte sich ja ändern. Es wäre also möglich, dass Facebook bald einen enormen Zuwachs an neuen aktiven Nutzern hat, die in einem zweiten Browser mit einer zweiten FB-Identität endlich wieder rumprollen können…Außerdem werden dies all diejenigen tun, die ihren FB-Account nur privat nutzen wollen. Und die ganzen Firmen auf facebook könnten mit ihren Accounts die Kommentarfelder aller großen Websites die dies einsetzen vollspammen und haben so tolle backlinks auf ihre Fanpage… Aber das eigentliche Problem liegt natürlich tiefer: Man kann endlich gutes Profiling via Kommentaren machen. Schirrmachers Lieblinge, die Algorithmen, können dann bei Facebook viel erkennen über das Herumsurfen auf fremden Websites und die Meinungen aggregieren, die dort verbreitet werden. Dabei werden natürlich die Themen als besonders hilfreich für die Werbeindustrie sein. Denn wer zu etwas eine Meinung schreibt, der ist in diesem Thema engagiert. Und so kommt zusammen, was aus der Sicht einiger immer zusammen sollte, was Google aber als Tyrannosaurus Rex der Datenkraken nie schaffte: Das Sammeln von Persönlichen Daten, Fotos, aktuellen Lokaldaten und Kaufverhalten zusammen mit Meinungen, Webprofilen und ganzen Klickhistorien via Like-Button. Dagegen ist Google besagter Dinosaurier kurz vor dem Einschlag des Meteoriten. Da ist mir das Problem mit den anonymen Kommentaren – gelinde gesagt – …egal. Der Like-Button 2.0, eine Evolution des Datenmagneten. Wenn das so weiter geht, dann werde ich noch zum radikalen Datenschützer.
March 8 2011, 11:05am
Die besten Alternativen zu Facebook
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Das Facebook-Profil gehört mittlerweile zum guten Ton, aber seit Arbeitskollegen, Mutti und Co. in der Freundesliste sind, ist es mit der heiligen Privatsphäre vorbei. Für alle, die lieber wieder mit gleichgesinnten plauschen wollen, haben wir vier hoffnungsvolle Alternativen aus USA aufgestöbert:
Snabbo – Baby-Boomer Auf Snabbo networked die Generation Baby-Boomer ganz entspannt vor sich hin. Auf der einfach gehaltenen Plattform, mit poppiger Oberfläche, finden die in den 50ern und 60ern Geborenen Schulfreunde wieder, stellen alte schwarz-weiß Fotos ein oder lassen die ein oder andere Teenie-Liebschaft wieder hochkochen. Und das alles ganz ungestört und abseits von Facebook – denn auf Snabbo schielen weder Kinder und Enkel auf die Online-Aktivitäten.
Gaia Online – Manga und Anime Das Anime Social Network Gaia Online ist ein wunderbares Mischmasch aus Gaming-Site, Community und virtueller Rollenspiel-Welt. Die Mitglieder haben Avatare, eigene Städte und es gibt eine Gaia-Währung. Die Welten sind aufwendig gestaltet und es gibt jede Menge Schnick-Schnack, zu kaufen, mit dem man seinem Avatar ein angenehmes Leben bescheren kann. Die Plattform wird hauptsächlich von Jüngeren genutzt und besticht durch ihr kreatives Design. Für die freundliche und übersichtliche Gestaltung bekamen die Macher von Gaia Online den diesjährigen Mashable Award in der Kategorie „Best Website User Experience“.
Diaspora – Privatsphäre-Liebhaber Anfang des Jahres – im Zuge der Krise um die Facebook Privatsphäre-Einstellungen – hatten sechs New Yorker die Idee für ein Open Source-Projekt als Social Network-Alternative zu dem blauen Riesen. Schnell wurde Geld gesammelt für die Plattform, die zum Ziel hat, dass alles privat sein soll und jedes Bild und jeder Post Eigentum des Urhebers bleibt. Das fand auch Mark Zuckerberg gut und hat direkt was für das ehrgeizige Projekt mitgespendet (http://mashable.com/2010/05/28/zuckerberg-diaspora/) die Plattform liegt zurzeit als Alpha-Version vor (http://mashable.com/2010/11/24/diaspora-preview/#5753Public-Profile-View).
Ning.com – Selbstbastler War noch keine Facebook-Alternative dabei? Macht nichts. Auf ning.com kann jeder sein eigenes Social Network gründen: Template aussuchen, Lieblingsfreunde einladen und los. Ganz einfach. Kleiner Nachteil: Kostet je nach Funktionalität von um die zwei bis 19 US Dollar monatlich.
February 22 2011, 9:55am
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