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Hamburg begrüßt die Social Media Week 2012

Es ist wieder soweit. Die Social Media Week (SMW) lässt sich erneut in Deutschland blicken. Allerdings nicht wie im letzten Jahr in Berlin, sondern in der Hansestadt Hamburg. Die Stadt scheint geeignet, da sich hier doch die Creme de la Creme des Internet-Business einen Standort erschlossen hat. Allen voran Google, XING und Facebook. Wer allerdings glaubt, hier nur einseitig von den Marktführern in Empfang genommen zu werden, der irrt gewaltig. Denn auch weniger internet-umtriebige Unternehmen, die dennoch einen Vorstoß, in die für sie neue und spannende Social-Media-Welt gewagt haben, werden auf der SMW von ihren Erfahrungen und Motivationen berichten. “Wie lässt sich gesellschaftlicher Wandel durch gemeinschaftliches Engagement vorantreiben – und welche Rollen spielt Social Media dabei?” ist eine von vielen weiteren Fragen, deren Beantwortung sich erfahrene Redner und Diskussionsleiter widmen werden. Mit Hinblick auf Themenschwerpunkte wie Bildung & Erziehung, Gesundheit, Energie & Umwelt, Politik & Regierung, Medien & Entertainment, Wissenschaft & Forschung, Banken & Finanzen, Transport & Mobilität, Kunst & Kultur sowie Marketing & Werbung wird die Konferenz für spannende und aufschlussreiche Eindrücke sorgen.

Die SMW gilt als eine der größten Konferenzen zum Thema Social Media, die sich mit diesen Fragen beschäftigt und wird neben Hamburg, auch in New York, London, Hongkong, Tokio und vielen weiteren Großstädten in der Zeit vom 13.02. bis 17.02.2012 stattfinden. In mehr als 600 weltweiten Events, werden nicht nur die Entwicklungen der sozialen Netzwerke besprochen, sondern auch zukünftige Visionen präsentiert. Mit Spannung fiebern also bereits Experten und Interessierte der SMW begeistert entgegen. Wie schon zuvor in Berlin, wird auch in Hamburg dieses Jahr die Konferenz dezentral organisiert sein und eine spannende Palette an Vorträgen und Themen bieten. Sprechen wird zum Beispiel Ben Scott, Innovationsberater der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton, zum Thema „Open Government and Technology in State Craft“ sowie Bernhard Jodeleit, ehemals leitender Redakteur des Fachmagazins CONNECT, zum Thema „Social Media Strategien“. Ebenso interessant dürfte für einige auch die Gesprächsrunde „Social Business“ sein, die von Peter Wipperman (Trendbuero) kuratiert und vom Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) mitdiskutiert wird. Zu den Highlights zählen aber auch Wettbewerbe, die getreu dem Motto „Social Media“, zum mitmachen animieren sollen. QTom, der erst kürzlich im Web gestartete Musikfernsehsender, hat beispielsweise mit den SMW-Organisatoren zum Musikvideo-Wettbewerb „Du-Groß-Raus.com“ aufgerufen und möchte Talenten eine Chance geben, ihre Werke zu präsentieren. Noch bis zum 25. Januar 2012 können Artists ihre Musikvideos einreichen und erhalten die exklusive Chance auf Live-Gigs, Studioproduktionen, Rotation im TV und Radio sowie ein Bandcoaching. Also Leute: „Ran die Instrumente!“. Das solch ein Musikvideo-Wettbewerb organisiert wird, hat einen weiteren naheliegenden Hintergrund. Kennen sich die veranstaltende Agentur „hi-life“ und die Freelancerin Nina Bertulli, doch bestens aus im Bereich Event und Musik. Uriz von Oerten, der CEO und Founder der Agentur, hat bereits langjährige Erfahrung gesammelt mit der Planung und Umsetzung hochkarätiger Events wie der Echo-Verleihung, der Verleihung des Life Entertainment Awards (LEA) sowie des GEMA Awards. Nina Bertulli ist ferner bereits seit acht Jahren im Musikbusiness zuhause und nicht ganz unschuldig daran, dass die SMW nach Hamburg gekommen ist. Sie hat die Idee zur hanseatischen Umsetzung während eines Besuches in London im letzten Jahr entwickelt und bis hier hin erfolgreich zusammen mit hi-life umgesetzt. Der Ursprung dieses Events liegt tatsächlich aber weder in London noch Berlin, geschweige denn in Hamburg. Erstmalig wurde die Social Media Week von Toby Daniels und seinem Unternehmen Crowdcentric Media LLC, vor drei Jahren in New York ins Leben gerufen. Seitdem ist der Siegeszug sowie die steile Erfolgskurve dieser Konferenz kaum zu überbieten. Letztes Jahr im Februar konnte die SMW bereits nach zwei Jahren Existenz schon mit 30.000 Teilnehmern weltweit sowie 80.000 Zuschauern am Live-Stream eine riesige Resonanz vorweisen. Im Veranstaltungszeitraum wurden zudem auf Twitter 75.000 Tweets gemessen, die beweisen, dass auf diesem Event nicht nur heiße Luft versprüht wird, sondern ferner auch die Community von der Finesse überzeugt ist. Als Medienpartner der Social Media Week in Hamburg werden wir Netzpiloten ebenfalls unseren Beitrag leisten und mit aktuellen Berichten rundum das Event für interessante Einblicke sorgen. Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburg@Work, der Hamburg Kreativ Gesellschaft, vom Stilwerk Hamburg, der Universität Hamburg sowie „Spiegel Online“. Wer sich vorab noch ein wenig über die Konferenz informieren will, der wird auf dem Blog, der von Nina Bertulli und der Project-Managerin Sabine Ewald geführt wird, regelmäßig auf neuestem Stand gehalten. Ebenso sind auch Registrierungen möglich für all diejenigen, die sich für bestimmte Events einen Platz sichern wollen. Zu guter Letzt möchte ich noch auf die von Nina Bertulli im SMW-Blog gestellte Frage hin antworten: „Ist Social Media in Hamburg angekommen?“. Ich meine: „Ja, ein Stück mehr, nicht zuletzt auch durch eure Ambitionen!“. Wir freuen uns auf die Konferenz.

January 19 2012, 9:30am

Der neueste Apple-Store sagt „Moin Moin!“

Heute Morgen um 10 Uhr öffnete der neueste Apple-Store Deutschlands in Hamburg seine Pforten. Die Lage könnte nicht besser sein! Mit dem U- und S-Bahnhof Jungfernstieg vor der Tür wird wohl kaum ein Einwohner oder Besucher Hamburgs an diesem Store nicht vorbeikommen. Die Stimmung zur Eröffnung war grandios, sogar jetzt noch. Jeder Gast wird persönlich mit einem „High Five“ oder Handschlag begrüßt und die Mitarbeiter sind entweder jung oder sehen (wenn doch etwas älter) irgendwie aus wie Steve Jobs persönlich. Und das sollte auch so sein. Die Vorstellungsgespräche für die Mitarbeiter liefen lange und waren hart. Drei Einstellungsrunden musste jeder durchlaufen, wurde mir von einem der 170 Mitarbeiter zugetragen. Doch die Mühe lohnt sich anscheinend, denn Apple zeigt wie gewohnt eine gute Performance.

Der Laden schlicht und einfach. Große Verkaufsfläche. Schwebendes Unternehmenslogo an gläserner Front – nichts neues? Im Grunde nicht, nein. Aber den besonderen Flair bekommt man dennoch zu spüren. Tritt man hinein in den neuen Palast wird man direkt von einem herzlichen „Moin Moin“ an der Wand begrüßt. Schon irgendwie lustig. Über zwei Etagen wird einem alles angeboten was das Apple-ianer Herz begehrt. Vom Mac Book Air bis zur TV Box, kann man alles ausprobieren, anfassen und bewundern. Jedes Gerät ist an einem iPad angeschlossen und wenn man mehr darüber wissen will, kann man auf einen extra dafür eingerichteten „Spezialist“-Button klicken. Ein Berater erscheint sofort! Im Grunde fehlte nur eines, ein Hinweis auf das neue iPhone 5. Scheinbar gibt es hier immer noch nichts Neues. Eine Besucherin verriet mir, als wir gemeinsam die iPhone Verkaufsfläche suchten, dass sie insgeheim darauf gehofft hatte. Und um ehrlich zu sein.. ich auch. Die Kulisse wäre auf jeden Fall hervorragend gewesen für einen Überraschungs-Release! Als die Türen öffneten, muss der Andrang auf jeden Fall gewaltig gewesen sein. Die ersten 3.000 Besucher bekamen ein Gratis-Shirt und die waren laut einem Mitarbeiter im Verkauf, schon nach wenigen Stunden vergriffen. Bereits einen Abend zuvor haben „hartgesottene“ Fans ihren Schlafsack auf der Nobelmeile ausgebreitet, um als erstes in die heiligen Hallen zukommen. Sicherlich sehr zur Verwunderung der hiesigen Obdachlosen rund um Hamburgs Geldmaschine. Tatsächlich war selbst gegen 15 Uhr noch ein gewaltiger Haufen Schaulustiger auf dem Weg – mich mit inbegriffen. Der Store am Jungfernstieg ist bereits der Zweite in Hamburg. Der erste Laden wurde in Poppenbüttel bezogen. Im – wie von maclife.de betitelten – „Speckgürtel“ Hamburgs. Dieser war nämlich im unmittelbaren Umkreis der Besserverdienenden gelegen und erfüllte bisher alle Erwartungen. Wer Hamburg kennt, der weiß aber auch, dass Poppenbüttel sehr dezentral gelegen ist und das störte wahrscheinlich auch die Verantwortlichen. Mit dem neuen Standort wird sich das ändern. Apple bietet hier viel für die breite Masse. Die komplette Produktpalette, eine umfassende Beratung, Schulungsräume und die Genius Bar mit 25 Plätzen. Hier werden alle technischen Fragen beantwortet, Fehler der Geräte behoben und Reparaturen getätigt. Haben Apple-Geräte so einen gewaltigen Support nötig? Kein Kommentar! Einzigartig in Deutschland ist der „Briefing Room“. Hier werden potenzielle Geschäftskunden auf eine Integration der Apple Produkte in deren Sortiment geschult und informiert. Ein Konzept, welches sicherlich Anklang finden wird. Alles in allem gefällt mir der Laden – auch als „Nicht-Apple-Nutzer“. Das Opening wird noch ein paar Stunden andauern. Wer sich also selber einen Eindruck über Deutschlands größten Apple-Store machen will, kann dies noch tun. Ein paar Bilder und Impressionen habe ich für euch aber auch mitgebracht. Diese ersetzen aber nur geringfügig einen Besuch vor Ort.

Apple-Mitarbeiter begrüßen die Gäste Apples Slogan in Hamburg: “Moin Moin!” Spezialist gesucht? Der Berater kommt per iPad Gewohnte Präsentation der Produkte – hier Mac Book Air Besucher im Apple Store testen fleißig Ein Spaß für Jung und Alt

September 17 2011, 6:25pm

Social Media Week Berlin

Wie beeinflussen Soziale Medien wie Facebook und Twitter den Berliner Wahlkampf? Warum beeindruckt ein starker Social-Media-Auftritt mehr als ein klassischer Lebenslauf? Gehört dem Marketing in Sozialen Netzwerken die Zukunft? Diese Fragen und noch vieles mehr wird auf der Social Media Week in Berlin vom 19. bis zum 23. September erörtert Wie auch auf der Social Media Week im Februar 2010 sind auch in diesem Jahr alle Events kostenfrei und offen für Interessierte, Blogger, Nerds und Fachpublikum. Um genügend Platz bei den einzelnen Veranstaltungen zu garantieren, ist eine Registrierung erforderlich. Sie erfolgt seit dem 6. September online. Ihr Hauptquartier in Berlin eröffnet die Social Media Week am 19. September im Aufbauhaus am Moritzplatz. Andere Veranstaltungen finden u.a im Festsaal Kreuzberg, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Base Camp unter den Linden statt. Ein Schwerpunkt der Social Media Week bewertet laut Veranstalter die Chancen und Risiken von Sozialen Netzwerken für Unternehmen und ihren Kunden. Der Schwerpunkt Gesellschaft, gesponsort von Nokia, diskutiert den Einfluss von Social Media auf Politik, Zivilgesellschaft, NGOs und öffentlicher Kampagnen. Der Unterhaltungsteil, gesponsort von MTV Networks, schaut, wie Menschen mit soziale Netzwerken neue kulturelle Phänomene entdecken, nutzen und ihr Leben verändern. Die Social Media Week schlägt zum zweiten Mal in Berlin ihr Quartier auf und wird parallel in zehn weiteren Städten von Beirut bis Vancouver ausgetragen. Sie ist damit die größte und interkulturellste Konferenzreihe ihrer Art. In Berlin erwarten wir mehr als 5000 Besucher. Programmübersicht (Auszug, mehr daazu online unter dem Link oben): Montag, 19. September Identitätsklau und Persönlichkeitsrechtsverletzungen in Social Media Die Rolle von Social Media und die Umbrüche der arabischen Welt Dienstag, 20. September Die Berliner Wahl auf Social Media Mittwoch, 21. September Aktivismus in Überwachungsstaaten Die Rolle von Social Media in der Musikindustrie Donnerstag, 22. September Jobsuche mit Social Media Alternativen zu Facebook Freitag, 23. September Digitales Spendensammeln für NGOs Film: Star Wreck Das Berliner Programm steht online unter http://www.socialmediaweek.org/berlin.

September 7 2011, 10:41am

Facebook-Webinar „Gesponsorte Meldungen“

Heute um 16 Uhr können sich User, Interessierte und vor allem Werbetreibende über ein kostenloses Webinar von Facebook selbst freuen. Das Thema „Gesponsorte Meldungen“ wird komplett in deutscher Sprache abgehalten und ist für jeden zugänglich. Das Webinar verrät euch, wie ihr Empfehlungen von Usern mit Hilfe von gesponsorten Meldungen auf Facebook erzeugen und verstärken könnt. Diese Meldungen wandeln Aktualisierungen von Profilen, Besuche von Orten, Gefällt-Mir-Angaben und auch genutzte Apps eurer Fans in Anzeigen um, die Ihr wiederum als Message auf eurer Unternehmens-Pinnwand posten könnt. Alles in allem eigentlich eine nette Sache um mehr Interaktion auf eure Facebook-Seite zubringen. Facebook hat dazu vor einiger Zeit auch einmal ein Whitepaper veröffentlicht, welches die gröbsten Fragen abdecken sollte. Also wer Lust hat sich diese Sache einmal genau anzuschauen, der kann hier das Whitepaper gerne einmal lesen und sollte auf jeden Fall pünktlich um 16:00 das kostenlose Facebook-Webinar auf http://www.facebook.com/FacebookLive anschauen. Gesponserte Meldungen für Premium- und Marktplatz-Werbung

September 7 2011, 9:30am

Crowdfunding: Seminar für unabhängige Filmemacher

Anfang August hat netzpiloten.de-Autor Andreas Weck mein Crowdfunding-Seminar für unabhängige Filmemacher! angekündigt. Die Idee dahinter war folgende: Ich wollte von Österreich nach Berlin fliegen, mit Kollegen ein Seminar zum Thema „Crowdfunding für unabhängige Filmemacher“ veranstalten, nette Leute treffen und interessante Filmprojekte kennenlernen! Mittlerweile hat das Seminar wie geplant stattgefunden, finanziert und ko-organisiert wurde es mit Hilfe der “crowd” über die Plattform http://www.mySherpas.com.

Nach einer kurzen Einführung meinerseits, in der ich einen Einblick in das Thema “crowdfunding for independent filmmakers” gab, lauschten die rund 20 Teilnehmer den beiden erfolgreichen Crowdfundern Daniel Böhme aus Berlin und Lucas McNelly, der extra aus den USA (bzw. aus London) zum Seminar eingeflogen wurde. Daniel Böhme von Sodafilm hat mit Hilfe von insgesamt 38 Unterstützern über € 2.000,- für sein Crowdfunding-Projekt “13 Stufen” eingesammelt und will es nun wieder tun. Er ist der Meinung, dass Crowdfunding Teil einer Demokratisierung des Filmschaffens ist und so geht er mit “Timur und sein Trupp” erneut an den Start. Dieses Mal liegt sein Ziel deutlich höher und getreu seinem Motto “We are the crowd” sollen in den nächsten 9 Monaten € 150.000,- für das Film- und Jugendprojekt von und für ‘sozial benachteiligte’ Jugendliche zusammenkommen. Auch Lucas McNelly hatte am Samstag allerlei zu berichten, befindet er sich doch seit mittlerweile mehr als 6 Monaten auf einer Tour quer durch Amerika (und Europa). “A Year Without Rent” nennt sich sein Projekt, bei dem er ein ganzes Jahr lang unabhängigen Filmemachern zur Seite steht. Finanziert wurde es durch die Crowd, die auf kickstarter $ 12.000,- in einen Topf geworfen haben, um Lucas bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Ein Teil der Einnahmen unseres Seminars (insgesamt € 150,-) ging ebenfalls an Lucas. Spannend war vor allem die abschließende Diskussion, die folgende Dinge zu Vorschein brachte: Die Unterschiede zwischen Europa und Amerika sind nicht allzu groß. Da und dort haben Filmemacher Schwierigkeiten, ihre Filme zu finanzieren. Sowohl in Amerika, als auch in Europa setzen immer mehr Kreative auf die Unterstützung ihrer Fans. Allerdings haben die Amerikaner diverse Hürden bereits genommen, die in Europa, speziell aber in Österreich und Deutschland den Siegeszug von Crowdfunding noch etwas bremsen. Während wir noch viel Zeit damit verbringen, das Konzept Crowdfunding zu erklären und was dahinter steckt, können sich amerikanische Filmemacher bereits auf ihre Kampagnen konzentrieren, da sie eine gewisse Soziale Medienkompetenz voraussetzen. Daher betone ich es auch an dieser Stelle noch einmal: Crowdfunding ist ein Teil eines Umdenkprozesses, der in Amerika vielleicht schon etwas früher begonnen hat, aber auch bei uns immer mehr gelebt wird. Dieser Paradigmenwechsel betrifft nicht nur die Finanzierung von Filmen, sondern auch wie sie vermarktet werden, welche Vertriebswege sich durch neue Medien erschließen, welche Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit sich ergeben etc etc. Und in diesem Sinne werden die Geschichten und vor allem die Personen hinter den Projekten immer wichtiger. Das ist es was die Leute hören, sehen, lesen wollen und es sind die Personen, denen sie (zumeist) ihr Geld anvertrauen. Außerdem gab Lucas McNelly allen angehenden Crowdfundern einen kleinen Rat: “Die Leute wollen Leidenschaft und ein Ergebnis sehen!”. Zusammenfassend war die Veranstaltung nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für uns Vortragende wieder ein Beweis dafür, wie wichtig Vernetzung und Kommunikation sind – sowohl online als auch offline. Daher möchte ich auch noch einmal Andreas und den Netzpiloten sowie allen anderen Unterstützern für ihren Support danken und hoffe, dass wir uns bald wieder einmal sehen. Für all jene, die nicht dabei sein konnten, gibt’s in meinem Artikel Rückblick Crowdfunding-Seminar die Folien meiner Präsentation, alle Tweets sowie die Aufzeichnung des Live-Streams.

Über den Autor: Wolfgang Gumpelmaier ist selbstständiger Berater im Bereich „Neue Medien“, Blogger, Projektmanager und Vortragender. Er beschäftigt sich bereits seit über zwei Jahren mit dem Thema Crowdfunding.

September 2 2011, 9:30am

Medienwoche@IFA 2011 – Digital is now!

Morgen beginnt sie, die Medienwoche@IFA 2011 in Berlin. In den Tagen vom 2. Sept. bis zum 8. Sept. 2011 werden Events und Kongresse ablaufen, die von den wichtigsten Akteuren der Medienwelt besucht und geführt werden. Die Medienwoche besteht aus der IFA – der wichtigsten Messe für Unterhaltungselektronik – und dem internationalem Medienkongress, der mit jeder Menge international besetzten Keynotes, Podien und Screenings für große Beachtung sorgen wird. Mit dabei wird z.B. auch Julian Assange sein, der mit seiner Keynote „Die Zukunft der digitalen Öffentlichkeit: Über Transparenz und was diese für die Welt bedeutet“ per Liveschaltung aus England teilnehmen wird. Diese Bestandteile und weitere hochkarätigen Gäste machen die Medienwoche zu dem Branchenhighlight Europas in diesem Jahr.

IFA 2011 – Get in Touch with Consumer Electronics Unlimited (2. Sept. – 7. Sept. 2011) Die IFA ist und bleibt das Event für Fans von Unterhaltungselektronik. Kaum ein Bereich wächst schneller und ist innovativer als dieser. Kein Wunder steckt doch hier auch eine Menge Umsatz für die Entwickler dahinter. Eines der wichtigsten Themen wird die Verbindung von Fernsehen und Internet sein. So ist es nicht mehr lange hin bis man über seinen Fernseher das TV-Programm, aber auch YouTube-Videos oder Inhalte von Social Networks oder anderen Diensten und Webseiten empfangen kann. Eine Revolution, die das Beste beider Welten vereint, sagte schon der Internet-Riese Google zu dem Thema, als er im vergangenen Jahre Google TV vorstellte. Weitere Themen sind die Verbindung von Medien und Geräten in 3D und HD, die enormen Fortschritte der Tablet-PCs oder auch die Themengebiete Apps und Smartphones. Für interessante Hintergrundinformationen werden Top-Manager aus der Branche mit Keynotes einige Entwicklungen und Strategien präsentieren die zukünftig Anwendung finden. So wird z.B. Masaaki Osumi – u.a. CEO von Toshiba Corporations – eine Opening Keynote mit dem Titel „Die nächste Herausforderung für Japan – eine neue Symbiose zwischen digitalem Wohnen & Energie“ halten. Man darf gespannt sein! Außerdem wird der neue Ausstellungsbereich iZone, der sehr erfolgreich 2010 an den Start ging, wieder einige sehenswerte Entwicklungen im Bereich Mac, iTech und Apps präsentieren. Hier haben sich bisher 76 Aussteller angemeldet wie z.B. iSkin Inc. oder Sony Europe Limited. Die komplette Ausstellerliste findet Ihr hier. Ebenfalls ein erfolgreicher Teil der Messe ist das IFA Zukunftslabor TechWatch. Die Veranstalter beschreiben TechWatch als: “eine einzigartige Kombination aus Fachausstellung sowie Kommunikations- und Business-Plattform für Innovationen.” Der Teil soll vornehmlich als Wissensplattform verstanden werden in der man gerade für Fachhändler und Technikbegeisterte zukünftige Geschäftsfelder aufzeigt. Themen werden hier u.a. sein: Easy Living (von der Gestensteuerung bis zum vernetzten Heim, mit der Möglichkeit zum Probewohnen in einem sogenannten virtuellen Smart Home) oder Interaktive Medien. Mehr zu den Themen hier.

Internationaler Medienkongress (5. Sept. – 6. Sept. 2011 – ICC) Digital is now! Unter diesem Credo wird der internationale Medienkongress Chancen und Risiken der Digitalisierung für Deutschland beleuchten und mögliche Wege dorthin aufzeigen. Aktuelle Themen werden u.a. der gesellschaftliche Auftrag der Medien im Internetzeitalter sowie die Weichenstellung für netzpolitische Entwicklungen sein. Bekannte Gesichter werden hierzu referieren. Mit dabei wird der WikiLeaks-Gründer Julian Assange zum Thema “Die Zukunft der digitalen Öffentlichkeit: Über Transparenz und was diese für die Welt bedeutet”, der Zukunftsforscher William Uricchio vom MIT Boston mit dem Thema “When the Social Becomes Civic: The Emerging Power of Networked Media” und der Chefredakteur von Wired UK, David Rowan, zum Thema “The New Rules of Media. Winning Strategies for New Business Models” sein, um nur ein paar Redner zu nennen. Die komplette Keynoteliste findet Ihr hier. Die Medienwoche ist dieser Jahr weiterentwickelt worden und soll internationaler, visionärer und sich stärker als bisher der Start-up- und Gründerszene widmen. Wer sich noch eines der begehrten Tickets aneignen will, der kann sie hier bestellen!

Jetzt seid Ihr gefragt! Leider sind wir Netzpiloten bei diesem Spektakel nicht anwesend, würden uns aber freuen, wenn vielleicht der eine oder andere anwesende Leser uns einige Impressionen oder Kommentare hinterlassen würde. Auch einen Platz für einen Bericht als Gastautor würden wir gerne vergeben. Bei Interesse schreibt mir einfach an andreas.weck@netzpiloten.de.

September 1 2011, 9:45am

Crowdfunding: Seminar für unabhängige Filmemacher!

Crowdfunding scheint immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Nicht nur im Fotojournalismus, wie es unser befreundeter Autor Walter Beutler in seinem Artikel “Schwarmfinanzierter Fotojournalismus” beschrieben hat, sondern auch unter Filmemachern. Gerade bei der Produktion von Dokumentationen wird zunehmend geknausert und das bewirkt, dass manche interessante Filme gar nicht erst entstehen – schade, wenn man sich die Fernsehlandschaft Deutschlands anschaut! Das Crowdfunding (oder auch die Schwarmfinanzierung), also das Bereitstellen von Fremdkapital durch interessierte Personen (oder die anonyme Masse), birgt große Chancen. Oftmals wissen viele aber gar nicht wie sie solch ein Finanzierungsmodell angehen sollen.

Filmemacher, die sich für das Crowdfunding interessieren, haben am 13. und 14.8.2011 die Möglichkeit an einem Seminar teilzunehmen, welches im Rahmen eines intensiven Erfahrungsaustausches sämtliche Fragen beantworten soll. Durch das zweitägige Seminar (am zweiten Tag ist eine Filmvorstellung geplant) wird Wolfgang Grumpelmaier führen. Er ist selbstständiger Berater im Bereich „Neue Medien“, Blogger und Vortragender. Er beschäftigt sich bereits seit über zwei Jahren mit dem Thema Crowdfunding und wird eine Einführung geben, wobei er auf Begriffsbestimmungen, Vorbereitungen, den Ablauf, Plattformen, Funktionsweisen, Beispiele und auch Erfolgsfaktoren eingehen will. Weiterhin werden der erfolgreiche Crowdfunder Lucas McNelly aus den USA und ein weiterer Überraschungsgast aus Deutschland, von ihren Erfahrungen sprechen und über abgeschlossene Projekte berichten. Das Seminar wird im “Eiszeit”-Kino in Berlin, in der Zeughofstraße 20, stattfinden. Die Kosten des Seminars betragen – getreu dem Motto des Crowdfunding – soviel wie Ihr bereit seid zu zahlen. Erstrebenswert ist es dabei natürlich die Kosten für das Seminar reinzuholen! Mehr Informationen zu dem interessanten Event findet Ihr auf http://www.mysherpas.com. Hier stellt sich Wolfgang Grumpelmaier noch einmal in einem Video genauer vor. Außerdem gibt er mehr Informationen zum Ablauf und spricht über seine Intention dieses Seminar ins Leben zu rufen. Wir, von den Netzpiloten, finden sein Vorhaben auf jeden fall unterstützenswert und hoffen, dass dies der Anfang eines erfolgreichen Startes, einer wachsenden Crowdfunding-Gemeinde und vieler toller Projekte wird. Alles Gute!

August 3 2011, 10:15am

Livestream: Startup Lessons Learned 2011

Der Livestream des wichtigsten Events für Entrepreneurs, Existenzgründer und startups:

May 23 2011, 8:50pm

LIFT11: Livestream

Hier der Livestream der LIFT11 aus Genf:

February 2 2011, 2:44pm

DLD: Keeper Of The Flame

Westerwelle schmetterte im Herbst 2009 der versammelten internationalen Journalistenschar als Willkommensgruß sein “Wir sind hier in Deutschland” entgegen als ein britischer Reporter eine Frage in englischer Sprache stellte. Die exakte Gegenbewegung fand gerade wieder drei Tage lang in München auf der DLD von Hubert Burda statt. Deutsche sprachen mit Deutschen in holprigem Englisch. Amerikaner sprachen mit Amerikanern in denselben Phrasen wie sie das seit Jahren tun, wenn es um die heilige Kuh der letzten verbliebenen Supermacht geht: Das Internet… Wer auf solchen Veranstaltungen öfter zugegen ist, der wundert sich nicht darüber, dass außer eine paar mehr oder weniger zufälligen neuen Geschäftsmodellen, die vom frei flottierenden Kapital gehyped werden, wenig Neues zu hören ist. Denn man (Otto Normalbesucher) ist dort, um Leute zu treffen. CEOs treiben ihre Vortragskünste in immer neue Höhen und überflügeln in die Kunst der ästhetischen Bedeutungslosigkeit von Sätzen jeden gestandenen Politiker. Die jungen Gründer, selten länger als drei Jahre auf dem Posten eines Firmenlenkers von 20 bis 1000 Mitarbeitern, sind bis unter das Dach vollgepumpt von den Erwartungen der Venture-Capital-Geber, Business-Angels und neuerdings kommen auch wieder die IPO-Berater aus den Löchern, die sie seit der großen Blase 2001 nicht verlassen hatten. Kunststück, die Banken müssen endlich wieder dreistellige Millionenbeträge aus Börsengängen erlösen wie sie das damals schon so toll vorgemacht hatten. Ich sehe schon die Hundertschaften an Beratern für Investor Relations durch die CeBIT 2012 ziehen, bevor am Ende von 2013 wieder Katzenjammer einsetzt und das große Kapital mit kleinen und großen Privatbanken via öffentlichen Kommunen in Public-Private-Partnerships dem Steuerzahler die Moneten aus dem Ärmel leiert. Die Kölner kennen das Spiel gut von vielen Projekten des Oppen***-Esch-Fonds. Aber auch jede andere Kommune hatte schon die Berater der Deutschen Bank im Haus und ist seither hoch verschuldet. Der AWD macht solche Optimierungen bei Privatkunden und alle sind glücklich. Naja, einige zumindest. Das Kapital eben. Burda hat zuviel Geld für solche Spielchen, er ist Mäzen einer Kaste technolibertärer Ewiggestriger, die sich selbst feiert und allem einen philantropischen Anstrich verleihen will, was neuerdings mit den Präfixen social ganz trefflich klappt. Aktuell geht es perpetuierend um den Boom der digitalen Welt, den man sich herbeisehnt. Es muss doch klappen, andere können es doch auch, wie man durch den kometenhaften Aufstieg des todkranken Steve Jobs mit seinen iPhones und iPads beobachtet hatte. Der selbst ernannte Heilige der letzten Tage der Verleger, Matthias Döpfner, hatte ja von diesem Boom partizipieren wollen. Als er merkte, dass ein Steve Jobs sich geflissentlich die Schuhsohlen abwischt mit den Hoffnungen von kleinen Fischen wie Springer und Konsorten, da wurde es still um den Webstrategen Döpfner. So wurde er heuer auch nicht auf der DLD gesehen. Familie Burda hatte zu einer kleinen Privatparty als warm up und meet & greet für das WEF in Davos geladen. Keiner hatte eine Neuigkeit im Gepäck, niemand von intellektuellem Gehalt öffnete neue Horizonte oder verschob die Perspektive auf Bekanntes. Und so konnte man einfach das tun, was man in München so herrlich selbstsicher vortragen kann: Das Geld ausgeben, dass die Hamburger bzw. die Offenburger verdienen. Es war süß, und ich war gerührt als man Ende gemeinsam sang. Das erinnert mich an diese Kette von Eisshops, die ich in meiner Zeit in Stanford immer aufsuchte. Sie sangen immer ein Firmenlied. Mir war das peinlich als Gast. Den Mitarbeitern nicht, vielleicht. Ich hatte Assoziationen zu den Sklavengesängen als ich deren Stundenlöhne erfuhr. Amis sind alle ein große Familie. Burdas auch. Aenne Burda war eine coole Frau. Ihr kleiner Sohn wird immer ihr kleiner Sohn bleiben. Das macht ihn ein bißchen sympathisch. Sohn einer derart dominanten Frau zu sein, ist ein hartes Geschäft. Er hat viel Geld und lässt sich daher leicht instrumentalisieren, um eine große Schar an Freunden zu kaufen. Leider war das Ganze eine Werbeveranstaltung einer weitgehend verantwortungslosen Industrie. Technolibertäre aus der Ecke von edge.org machten Werbung für Klein-Atomkraftwerke und genetisch veränderte Lebensmittel als Hilfe für die Weltprobleme. Oder sie erklärten mit biologistischen Strukturen aus den Achtzigern eine naive Technikphilosophie auf Sendung-mit-der-Maus-Niveau… Das Alterswerk vieler verdienter Männer zerstörte schon oft ihr Lebenswerk. Langsam verstehe ich, warum andere mit 60 eine 30jährige Frau nehmen und nochmal Familie spielen um dem Unabsehbaren zu entrinnen: sich selbst. Ein süßes Event. Hobby eines Milliardärs. Harmlos. Ewiggestrig. In drei Jahren wird es inhaltlich sicher wieder was Neues geben, wenn einer der Hoffnungsträger mit seinem Lear-Jet und 26 Milliarden in der Tasche wiederkommt. Dann sind Millionen von Millionären auf der ganzen Welt wieder ein Stückchen ärmer geworden und ein Dutzend Milliardäre ist dann wieder Stückchen reicher. Was soll’s: es bleibt alles in der Familie.

January 26 2011, 10:05am

Livestream: TEDx Berlin

Der Livestream von der TEDx Berlin-Konferenz:

November 15 2010, 11:03am

Picnic10 – ein Videorückblick

Letzte Woche fand in Amsterdam das Picnic-Festival statt. Von Mittwoch bis Freitag traf ein sehr internationales Publikum zusammen um auf kreativen Wegen über Business, Gesellschaft und Technologie zu diskutieren. Picnic nennt sich bewusst nicht Konferenz, sondern Festival, man will damit den spielerischen Ansatz der Veranstaltung betonen. Auf möglichst vielen Wegen soll auch das Publikum in Kontakt zu einander gebracht werden, durch Architektur, Design und natürlich Programmgestaltung. Ich habe während der drei Tage mit dem iPhone Szenen gefilmt und sie relativ locker aneinander geschnitten, ich hoffe man spürt die Kreativität und den Unternehmergeist dieser Veranstaltung. Die Videos folgen nach dem Sprung.

Ich hatte eine sehr schöne Zeit auf der Picnic, was natürlich wie immer maßgeblich mit den Menschen zu tun hatte, die man dort treffen konnte. Der Einstieg in die Gespräche fiel fast immer leicht und vor allem in den kleineren Workshops konnte man prima Leute kennen lernen und auch die eine oder andere Vision von Städten der Zukunft oder dem Umgang mit Daten erfahren. Datenschutz war im Übrigen kein besonders herausgehobenes Thema. Digitale Öffentlichkeit aber auch nicht. Und hier noch das Interview mit dem Kreativdirektor Marcel Kampmann in voller Länge.

September 28 2010, 10:00am

Bioprotest in Brasilien –> Unterschriften erwünscht

Freunde  haben vor ein paar Jahren in dem kleinen Dorf Capanema bei Biobauern gearbeitet, die jetzt massiv in Schwierigkeien gekommen sind: In ihrer Bio-Sojaernte wurden Rückstände des Insektizids Endosulfan entdeckt, das aus den umliegenden nicht-biologisch anbauenden Gebieten herüber kam. In Deutschland und rund 60 weiteren Ländern ist das Insektizid längst verboten. Die Bewohner von Capanema sind in ihrer Existenz bedroht und fordern den Schutz ihrer Bio-Soja Produktion sowie das landesweite Verbot des Pestizids. Eine Unterschriftenaktion soll die Forderung stützen. Bitte hier entlang zu  Chega.org

September 1 2010, 6:35pm

Konferenz: all2gethernow 2010

Als 2009 die popkomm abgesagt wurde, war die Musikbranche etwas stickum. Man munkelte es könne an den bösen p2p-Tauschbörsen im Netz liegen, oder an der schlechten Stimmung wegen der Krise. Die Gerüchte und Mutmaßungen schossen ins Kraut. Die all2gethernow etablierte sich in Berlin aus dem Stand in dieser Nische als Zwitter zwischen Konferenz und barcamp. Heute macht man aus der Not eine Tugend. Offiziell klingt das nun so: Genreübergreifend und auf Augenhöhe sollen möglichst umfassende Perspektiven in die Gespräche über neue Strategien und Geschäftsmodelle der Musikwirtschaft und angrenzender Kultur- und Kreativzweige mit einbezogen werden. Geschäftsführer großer Unterhaltungskonzerne treffen auf Klein- und Mittelständler, Vertreter von traditionellen Verwertungsgesellschaften auf digitale Freigeister, Performer und Produzenten treffen auf interessierte Konsumenten. Der partizipatorische Prinzip des Konferenzformates liefert den Teilnehmern wertvolle neue Inspiration und lädt explizit dazu ein, voneinander zu lernen. Das Programm Anfang bis Mitte nächster Woche gliedert sich in drei Abschnitte:

06.-07.09.2010: #a2n_camp, Kulturbrauerei Hier steht der praxisorientierte, partizipative Dialog über die Zukunft der Musikbranche zwischen allen Beteiligten im Fokus. Es tauschen sich Internationale Player aus: Major CEOs, Indie-Vertreter, Musiker, Manager, Promoter, Hollywood-Sounddesigner, Internet-Unternehmer, Journalisten, GEMA und Creative Commons. 140 Speaker, ca. 80 Sessions Ticktets: 30,00 Euro, http://a-2-n.de/ticket oder an der Tageskasse 08.-09.09.2010: #a2n_congress, Flughafen Tempelhof Aufgebaut als kuratiertes Kongress-Programm steht die Vermittlung von aktuellen Erkenntnissen im Mittelpunkt: Internationale Top Speaker geben Einblicke in Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Branche. 90 Speaker, 26 Sessions Zugang nur mit 4-Tage Kombi-Ticket der Berlin Music Week: 236,00 Euro, http://berlin-music-week.de/tickets 10.-11.09.2010: #a2n_forum, Flughafen Tempelhof Die Ergebnisse von #a2n_camp und #a2n_congress werden von sogenannten „Rapporteuren“ zusammengefasst und als Interviewfragen aufbereitet. In öffentlichen Gesprächen mit verschiedenen Künstlern des BERLIN FESTIVAL werden die spannendsten Themen der BERLIN MUSIC WEEK CONFERENCE aus der Sicht der Performer noch einmal durchleuchtet. Zugang mit 4 Tage Kombi-Ticket und Tickets des Berlin Festivals, http://berlin-music-week.de/tickets

September 1 2010, 11:14am

Crowdsourcing-Doku: Ridley Scott, YouTube und du

Sind zwar noch 11 Tage Zeit, aber Vormerken und Ideen Sammeln geht schon jetzt: Am 24. Juli 2010 läuft “Life in a Day“, das Projekt von YouTube und Ridley Scott. Einen Tag lang hat die ganze YouTube-Welt Zeit, Videosequenzen aus dem eigenen Leben einzustellen. Regisseur Kevin MacDonald sichtet und kategorisiert das Material, Ridley Scott (Regisseur von “Alien” und “Blade Runner”, Produzent von “Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford”) produziert. Uraufführung des Dokumentarfilms ist im Januar 2011 beim Sundance Filme Festival, anschließend gibt’s ihn auf YouTube zu sehen. [via Fünf Filmfreunde]

July 12 2010, 1:10pm

Wedding Dress holt den Laufsteg auf die Strasse

Wer bei Wedding Dress gleich ans Heiraten denkt, liegt hier ganz schön daneben. Wedding Dress,  benannt nach dem Berliner Stadtteil Wedding, ist ein alternatives, urbanes Modefestival und eine Alternative zu den Modemessen und -schauen der Hauptstadt.  Eine stetig wachsende  Zahl aufstrebender und  etablierter Designer präsentiert und verkauft hier ihre Kreationen.   Am 10. und 11. Juli ist es wieder soweit, dann verwandelt sich die Brunnenstrasse mit zahlreichen Ständen und Showrooms zu einen großen Laufsteg. Mode und Accessoires so weit das Auge reicht. Das farbenfrohe Getümmel auf dem Straßenfest und im Designer’s Showroom mit seinen vielen kreativen Ideen hat über die letzen Jahre beständig zugenommen. Das gute Juliwetter und die zeitliche Nähe zur Fashion Week tun da ihr Übriges. Dieses Jahr steigt die fünfte Edition des immer beliebteren Festivals: Auf 500 Metern zwischen U-Bahnhof Bernauer Strasse und Voltastrasse zeigen und verkaufen rund 150 Designer aus Deutschland und Europa ihre Kreationen ein Wochenende lang. Darunter sind diesmal Kilian Kerner, Berg & Gather, A.D. Deertz, Stephanie Franzius und Marcel Ostertag. Höhepunkt der populären Veranstaltung sind die beiden Modenschauen, die das Wedding Dress ebenso abrunden wie zahlreiche lukullische und musikalische Leckerbissen um die Modemeile herum. Mehr Information unter http://www.weddingdress5.de.

July 2 2010, 10:02am

Video: Clay Shirky Cognitive Surplus

June 30 2010, 10:15am

TED2010: Sir Ken Robinson on learning revolution

Der beste Beitrag der TEDtalks in diesem Jahr im Februar in Longbeach kam vom Briten Sir Ken Robinson:

June 3 2010, 10:00am

Web20expo SF: Content Strategy for the real world

Speaker: Kristina Halvorson (CEO Brain Traffic) San Francisco Mai 2010

May 14 2010, 10:30am

NEXT10 Livestreams

Beide Tracks der NEXT 10 in Berlin hier bei den Netzpiloten: Kanal 1

Kanal 2

May 11 2010, 10:15am

LIFT10: Livestream

Lift10 ab 13:00 Uhr live.

liftconference on livestream.com. Broadcast Live Free

May 5 2010, 12:50pm

Video-Interview: Feminismus und Netzkultur

Ein Interview mit Svenja Schröder vom maedchenblog zum Themenfeld (Queer)Feminismus, Bloggen und Netzkultur – anläßlich der re:publica10.

April 29 2010, 10:00am

republica10 Video: Censorship Worldwide

Lucie Morillon von Reporters Without Borders hält einen Vortrag über Internetzensur und die Auswirkungen des Konflikts zwischen Web 2.0 und Kontrolle 2.0 in authoritär geführten Ländern.

April 24 2010, 10:30am

republica10 Video: Jarvis – Kontrolle über Information

Jeff Jarvis ist Journalist und Blogger, er war früher auch TV-Kritiker und berät einige amerikanische Medienhäuser rund um den Medienwandel online. Er ist regelmäßiger Kolumnist beim britischen Guardian und seit 2006 Dozent im Fachbereich Journalismus an der CUNY, New York. Seine Karriere als Blogger begann als direkte Auswirkung der Anschläge auf die Twin Towers, von deren Einsturz er im September 2001 direkt vor Ort berichtete.

April 23 2010, 10:00am

republica10 Video: Jeff Jarvis on the privacy paradox

April 22 2010, 10:00am

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