Hier stellt Lucy McRae ihre Arbeiten auf der TED-Konferenz vor, die irgendwo zwischen Technologie, Mode, Architektur und Design schweben. Sehr sehenswert.
Lifestream » design
Videotipp: How can technology transform the human body?
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April 8 2012, 1:04pm
Bild des Tages: Bügelperlen-Pac-Man und mehr Geek-Stuff
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Kennt Ihr noch diese Bügelperlen aus der Kindheit? Damit kann man lustige Sachen machen, wie unser Leser Thomas, auch Holz genannt, uns hier einmal beweist. Lustige Idee! Danke, dass du uns daran teilhaben lässt.
March 29 2012, 8:44pm
Adobe Photoshop CS6 in Beta kostenfrei erhältlich
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Adobe hat seinen Bildbearbeitungszauberkasten Photoshop CS6 zum kostenlosen Download freigeben. Zwar handelt es sich nur um eine Beta, aber für den geneigten Hobby-Fotografen dürfte diese Version, dennoch viel Freude bereithalten. Vor allem da die Beta bereits alle Funktionen enthält der finalen Vollversion von Photoshop CS6 und Photoshop CS6 Extended. Man kann Adobe da schon einen lieben Dank aussprechen, denn es ist das erste Mal dass das Unternehmen sich zu solch einer Entscheidung hinreißen lässt. Ein ganz besonderer Fortschritt ist der Release der 3D-Tools, die eine Bearbeitung von 3D-Bildern enorm vereinfachen soll. Ansonsten feiert Adobe diese drei Features als imposante Neuerscheinungen:
Content-Aware Patch — Patch images with greater control using the newest member of the Content-Aware family of technologies. Choose the sample area you want to use to create your patch, and then watch Content-Aware Patch magically blend pixels for a stunning result.
Blazingly fast performance and a modern UI — Experience unprecedented performance with the Mercury Graphics Engine, which gives you near-instant results when you edit with key tools such as Liquify, Puppet Warp, and Crop.* Plus, a refined, fresh, and elegant Photoshop interface features dark background options that make your images pop.
New and re-engineered design tools — Create superior designs fast. Get consistent formatting with type styles, create and apply custom strokes and dashed lines to shapes, quickly search layers, and much more. Wer jetzt noch ein wenig Usability sehen möchte, der kann sich das Hands-on-Video einmal genauer anschauen.
March 22 2012, 12:50pm
Linktipp der Woche: thisiscolossal.com
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Als Kind fande ich es total interessant Tierspuren im Schnee zu folgen. Ich wunderte mich dann immer über die umschlungenen Wege, die Fuchs und Hase so eingeschlagen haben, während ihrer nächtlichen Streifzüge. Dass man mit Spuren im Schnee auch künstlerische Ambitionen verknüpfen kann, beweist der Blog “thisiscolossal” derzeit, der Fotos eines Projektes von Sonja Hinrichsen veröffentlichte. Nicht weniger spektakulär sind aber auch die Spuren im Sand von Jim Denevan, die der Blog im Juni letzten Jahres postete. Atemberaubend schön!
March 2 2012, 12:07pm
SZ-Relaunch: Die Kür macht die Pflicht erst möglich
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„Internetseiten haben ihr Aussehen in den vergangenen Jahren so stark verändert, wie die Möglichkeiten der Technik gewachsen sind.“ Das schreibt Stefan Plöchinger in seinem Artikel „Wie Blattmachen online funktioniert“. Zu lesen ist dieser im von Christian Jakubetz initiierten Lehrbuch Universalcode, aber auch online in Plöchingers Blog. Wie seine Thesen in der Praxis aussehen können, kann man derzeit bei sueddeutsche.de beobachten. Denn dort ist Plöchinger seit letztem Jahr Online-Chef. Das Meiste, was in seinem Universalcode-Kapitel beschrieben wird, ist handwerkliches Grundrüstzeug. Wie soll ein Teaser aussehen, wie ein Text? Wie das gelingt, ist logischer Weise auch bei sueddeutsche.de immer eine Momentaufnahme. Diese Sachen nennt Plöchinger aber auch die „Pflicht“. Der Rest, neben dem Themenmix sind das vor allem Design und Funktionalität, seien die „Kür“. Die sticht besonders hervor: Die Seite wirkt deutlich aufgeräumter als noch vor einem Jahr. Der sparsame Einsatz von Farbe macht die Seite angenehm schlicht. In „Wie Blattmachen online funktioniert“ sagt Plöchinger dazu, man solle „Seitenkopf, Navigation und Randspalte dezent halten“ und elegant sein. So können auch die Bilder besser wirken. Das Aufmacher-Bild soll zudem überraschen und ein Hingucker sein. „Wenn Sie sie richtig machen, bekommen Sie einen tollen First Screen, eine auffällige Eröffnung für Ihre Seite.“
Keep scrollin‘, scrollin‘, scrollin‘, scrollin‘ Seit ich dieses Kapitel noch einmal gelesen habe, achte ich besonders darauf und glaube Plöchingers Handschrift zu erkennen: Meist gibt es ein gutes, häufig von der Norm abweichendes Foto als Aufmacher. Gerade aus Agenturmaterial geschieht es nicht selten, dass mehrere Nachrichtenseiten mit dem gleichen Bild aufmachen. Laaaaaaaaaangweilig! Stattdessen ertappte ich mich neulich dabei, bei der SZ vorbei zu schauen, weil ich wissen wollte, wie sie dieses Dilemma nach dem Wulf-Interview zu lösen versuchte. Es gelang. Ein paar Tage später hatten Spiegel Online und sueddeutsche.de dann jedoch Stunden lang das gleiche Aufmacher-Bild. Die Hamburger hatten es zuerst. Da hatte das Ganze wohl nicht funktioniert. Abgesehen von diesem wohl eher unbeabsichtigten Kopieren von Spiegel Online gibt es im Layout von sueddeutsche.de einiges, das wohl eher gewollt an den Taktgeber im deutschen Online-Journalismus erinnert. Plöchinger: „Nicht zu Unrecht spottet mancher, Spiegel Online habe den Deutschen durch jahrelange Dominanz das Klorollen-Scannen gelehrt, also das Lesen von oben nach unten über viele, viele Bildschirmseiten hinweg.“ Wenn ich mir meine Scroll-Balken anschaue, ist was das herunterscrollen angeht die SZ sogar noch drastischer als Spiegel Online. So weit nach unten scrollen konnte man in Deutschland nur selten. Ich selbst bin eigentlich kein großer Fan davon. Ich habe es auf anderen Seiten eher selten gemacht. Bei der SZ fange ich nun damit an. Besonders gefällt mir der Bereich der Ressorts, unter den Top-Meldungen. Im Ressort-Bereich steckt jedoch noch mehr Potential. Es hört auf den Namen „mehr“. Ein kleiner Button mit dieser Aufschrift wartet nämlich bei jedem Resort auf der Startseite. Beim ersten Mal dachte ich „jawohl!“. Leider wurde ich beim Klick auf „mehr“ herbe enttäuscht: Drei weitere Meldungen erscheinen. Das war es. Das Design ist nicht die Kür Facebook und Google haben uns an Seiten gewöhnt, die nicht bei jedem Klick neu laden, sondern lediglich Elemente ausklappen lassen oder verschieben. Ajax heißt das Zauberwort. Das kleine „mehr“ könnte genau das auf Nachrichtenseiten übertragen. Ich träume von einer Seite mit einem Aufmacher und vielleicht noch zwei weiteren Top-Meldungen. Dann folgen die Ressorts mit ihrer jeweiligen Topmeldung und vielleicht zwei Zeilen mit weiteren News. So habe ich auf den ersten beiden Screens das Neuste aus allen Ressorts. Und wenn ich mehr aus zum Beispiel Politik wissen will, klicke ich auf „mehr“ und das Politik-Ressort klappt auf. Ist nichts dabei, klappe ich es wieder zu und es stört mich nicht weiter. Vielleicht werde ich in Zukunft damit überrascht. Denn: Die technischen Möglichkeiten sind bereits vorhanden, schließlich gibt es das „mehr“ mit dieser derzeit begrenzt genutzten Funktion bereits. Und Plöchinger schreibt in seinem Text, dass Seiten permanent weiter entwickelt werden sollten. Dadurch werde es unwahrscheinlicher, Leser mit zu krassen Änderungen zu verschrecken. Genau daran hält sich sueddeutsche.de zurzeit. Anders verhielten sich Konkurrenten, die 2011 vieles auf einen Schlag umsetzen. Das mögen Verlage lieber. So kann man eine Pressemitteilung raus hauen und sich mit der gemachten Arbeit selbst beweihräuchern. Die FAZ und im kleineren Maßstab das Darmstädter Echo haben es vorgemacht. Mit eher mäßigem Erfolg. In meinen Augen hat die SZ aktuell erstmals die Chance, Spiegel Online als Taktgeber abzulösen. Und zwar ironischer Weise, weil Plöchinger in einer Sache falsch liegt: Das Design ist eben nicht die Kür, sondern oberste Pflicht. Zumindest im deutschen Online-Journalismus. Zumindest für Online-Blattmacher. Alle orientieren sich an Spiegel Online. Nur Spiegel Online an Bild.de Plöchinger sitzt in einem Hochhaus mit welchen der besten deutschen Printjournalisten. Klar: Texte müssen für online anders aufbereitet werden. Aber auch dieses „anders“ ist journalistisches Grundgerüst. Das können SZ-Redakteure. Damit gute Print-Texte online funktionieren und vor allem wahrgenommen werden, müssen sie jedoch in einem angenehmen Umfeld präsentiert werden, das ich gerne besuche. Und das bedeutet: Erst die gute Kür ermöglicht es, dass die Pflicht überhaupt wahrgenommen wird. Ich denke, Spiegel Online ist deshalb so weit vorne, weil es das eigene Potential in mehrerlei Hinsicht am besten nutzt. Der Nachteil ist, dass in der neuerdings Ericusspitze deshalb vermutlich weniger Luft nach oben ist, als etwa bei der SZ. Großes Potential haben auch andere:
Zeit Online mit der Zeit im Rücken und einen sortierten Online-Auftritt
Die taz hat eine Reihe guter Analysten und häufig eigene Themen mit einem eigenen Zugang. Außerdem gibt es in der Rudi-Dutschke-Straße 23 flache Hierarchien, was für online vorteilhaft ist. Doch bei der taz schlummert viel des Potentials hinter einem technisch mittlerweile überholten Online Auftritt.
Die FAZ ist personell und fachlich sicher ähnlich gut bestückt wie die SZ. Doch die Frankfurter verstecken ihre„Pflicht“ hinter einem angelsächsischen Layout, welches Deutsche eher verwirrt. Bezeichnend, dass seit dem Relaunch, den Martin kommentiert hat, bereits ein Stück weit zurückgerudert wurde.
Die ARD, bzw. tagesschau.de arbeitet wenig überraschend auch an einem Relaunch. Die Seite wurde lange von vielen meiner Kollegen gelobt, ist mittlerweile aber auch nicht mehr up to date. Spiegel Online bekommt Konkurrenz. Und das sind sie selber schuld. Alle deutschen Onlinemedien orientieren sich an Spiegel Online. Nur Spiegel Online orientiert sich an Bild.de. Lange hat man in Hamburg, wohl auch weil die Konkurrenz tatsächlich schlief, die Zeit und die SZ online nicht als Konkurrenz gesehen, dafür das erfolgreiche Bild.de. Deshalb hat man sich in diese Richtung entwickelt und so auf dem „seriösen Flügel“ Platz gelassen, wo nun Konkurrenz durchbrechen kann. Und genau das versuchen vor allem SZ, FAZ und die Zeit aktuell. Bezeichnend, dass sie dabei häufig ehemalige Spiegel Online-Leute an Bord haben. Qualitätssteigerung möglich
Der Zeitpunkt ist günstig: 2010 war Wikileaks und Datenjournalismus. 2011 war das Jahr der Live-Ticker. Ich glaube, 2012 könnte für den (Online)-Journalismus das Jahr der Analysen werden. Themen wie die Euro-Krise oder der Iran schreien nach Einordnung. Das sieht man aktuell auch bei der Debatte um den Bundespräsidenten. Die SZ, die Zeit und die FAZ sind bereits seit Jahren in ihren Printprodukten erfahren darin, Einordnung und Kommentierung zu liefern. Daher können sie 2012, die passende Online-„Kür“ vorausgesetzt, kräftig punkten. Die neue Konkurrenzsituation wird im Idealfall die Qualität des deutschen Journalismus verbessern. Und sie könnte eine Chance für junge Journalisten sein. Im Netz ist die Markentreue geringer. Man wechselt schneller von Spiegel Online zur SZ, als das man ein Print-Abo ändert. Erfolg ist schneller messbar und der Druck, gut zu sein, höher. Das bedeutet im Idealfall, dass die Anbieter gezwungen sind, diejenigen einzustellen und gut zu bezahlen, die wirklich gute Arbeit leisten. Vitamin B und Seilschaften sieht der User im Frontend nicht. Sie fallen ihm zumindest nicht positiv auf.
Über den Autor Andreas Grieß studiert an der Hochschule Darmstadt Online-Journalismus und ist als freier Journalist tätig. Er ist, wenn man so will, der Gründer von youdaz.com, von wo aus wir diesen Crosspost mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen durften. Andreas Grieß beschäftigt sich unter anderen mit Medienwandel und dem Einfluss von Social Media. Homepage: http://www.andreasgriess.de Twitter: @youdaz
January 13 2012, 9:45am
Webcomic: The Last Mortician
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The Last Mortician ist ein hochkarätiger Webcomic, der aus der Feder des gefeierten Schriftstellers Tim Hall und dem Karikaturisten Dean Haspiel stammt. Haspiel ist ein Meister seines Faches und hat bereits einige Nominierungen für den Eisner Award und sogar einen gewonnenen Emmy Award in der Kategorie “TV design work” aufzuweisen. Bei unserem Streifzug durch das Web sind wir auf diese Perle gestoßen: Acclaimed writer Tim Hall and Eisner-nominated and Emmy-winning cartoonist Dean Haspiel bring us a stark vision of a future in which one of humanity’s oldest professions is no longer essential. What might bring about such a world, and what might happen to the practitioners of this ancient art? What kind of world no longer needs someone to tend to their dead? Sobald Ihr auf die Grafik klickt, werdet Ihr zum Webcomic weitergeleitet. Gute Unterhaltung!
November 9 2011, 9:30am
Wie im Traum – kreatives Webdesign auf Knopfdruck
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Als Kreativer steht man bei einem Website-Relaunch vor einem riesigen Berg Arbeit: Briefing, Brainstorming, erste Entwürfe – und schließlich zahlreiche Überarbeitungsphasen bis man dem Kunden endlich das finale Design präsentieren kann. So mancher träumt von einem einfacheren, schnelleren Weg. Wie schön wäre es, wenn man seine Ideen und Vorstellungen ganz mühelos per Knopfdruck umgesetzt sehen könnte? Wenn man dem Kunden innerhalb von Minuten mehrere innovative Designvorschläge liefern könnte – ohne wochenlange, arbeitsreiche Vorbereitung? Das würde sehr viel Zeit und damit auch Kosten sparen. Ein wahrer Traum…
Was sollte so ein Tool können? Stellen wir uns vor: Man nimmt eine bestehende URL, wählt je nach Auftrag zwischen verschiedenen Design-Themen, sucht sich eine passende Schriftart aus und legt anschließend das gewünschte Text-Bild-Verhältnis fest. Auf Knopfdruck erscheint die Website in einem komplett neuen und modernen Layout. Browserbasiert selbstverständlich – so dass man von überall Zugriff darauf hat. Und die Nutzung ist natürlich kostenlos. Absurde, unrealistische Träumerei? Nein, so ein Tool wäre nur eines: innovativ. Mit Weblift, dem neuen Online-Service für State of the Art-Webdesign, wurde nun genau solch ein Tool geschaffen: Weblift macht es dem Anwender besonders leicht: Einfach die URL einer beliebigen Website eingeben und anschließend mit wenigen Klicks festlegen, wie die Wunsch-Website aussehen soll. Minuten später erhält man mit Weblift ein qualitativ hochwertiges und innovatives Layout. Wie das genau funktioniert, kann man sich im folgenden Video anschauen:
Sind Sie überzeugt? Dann hören Sie auf zu träumen und lassen Sie sich gleich als Beta-Tester vormerken: http://www.weblift.me Autor: Matthias Zürn Profil der Firma: cyperfection GmbH ist die Agentur für Online-Markenführung. Ihre Kernkompetenzen bündeln individuelle Beratung und Konzeption, Kreation, Realisierung und Vermarktung – für erfolgreiche Kommunikation im sich wandelnden Web. Mehr Informationen gibt es unter http://www.cyperfection.de
September 26 2011, 9:30am
Preferred Blog: Kulturbanauseblog
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Unter http://www.kulturbanause.de findet der geneigte Leser alles Sinnvolle zum Thema Photoshop, WebDesign, WordPress und Digitales Design mit vielen Tipps und Tricks und Buchrezensionen auch zu angrenzenden Themen wie Digitale Fotografie und vieles mehr. Highlights sind die Tutorials für alle die täglich mit oder gegen Photoshop kämpfen oder mit Themen wie Templates für WordPress oder das Mobile Web überfordert sind. Mein aktueller Tipp ist das Tutorial über media queries für das Gestalten der eigenen Website für mobile Geräte. Der Blogger Jonas Hellwig ist übrigens Autor bekannter Bücher über Templates für WordPress sowie Photoshop…
June 20 2011, 10:15am
Interview Björn Waide: Das neue Xing
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Anläßlich des baldigen Auftritts von Xing im neuen Gewand haben wir Björn Waide, den Senior Product Manager bei Xing befragt, was alles in Zukunft anders wird.
Björn, als Senior Product Manager bei Xing, was macht man da eigentlich? Welche Produkte betreust Du?
Als Produktmanager für das neue XING sorge ich dafür, dass vom Konzept bis zum Design ein Produkt entsteht, das unseren Mitgliedern wirklich etwas bringt und unseren Ansprüchen gerecht wird. Neben diesem ganzheitlich orientierten Anliegen verantworte ich mit meinem Team speziell noch die Startseite und das XING-Profil, also wesentliche Bestandteile unserer Plattform. Im Einzelnen zählt es zum Aufgabenbereich der Product Manager bei XING unter dem Dach langfristiger strategischer Überlegungen konkrete Ideen und Vorschläge (zum Beispiel in Kundengesprächen, durch Supportanfragen oder ein klassisches Brainstorming im Team) zu katalogisieren und zu priorisieren, und daraus ein kohärentes Produkt zu entwickeln. Gemeinsam mit den Designern werden die anliegenden Features entsprechend spezifiziert und in unserer User-Experience-Abteilung mit Nutzern getestet, ehe man sie im engen Kontakt mit den Entwicklern das Licht der XING-Welt erblicken lässt. Alle arbeiten dabei auf diesen Punkt hin. Wie sind die Zugriffs- und Nutzerzahlen bei Xing. Seid Ihr zufrieden? Wir sind gegenwärtig sehr zufrieden – wie bei unseren Quartalszahlen Q1/2011 gezeigt: So stieg die Zahl der Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 215.000 auf rund 4,7 Mio. – das stärkste Mitgliederwachstum seit acht Quartalen. LinkedIn gewinnt aktuell weltweit viele neue Nutzer hinzu, nach langer Stagnation. Ist das Euer direkter Konkurrent oder positioniert Ihr Euch eher an Facebook? Unsere Positionierung ist glasklar: Wir sind ein berufliches Netzwerk und spielen damit auf einem anderen Feld als private Netzwerke. Die Trennung zwischen einer beruflichen und einer privaten Existenz im Netz ist klar im Interesse unserer Zielgruppe. Unser Kernmarkt ist der deutschsprachige Raum. Hier sind wir mit deutlichem Abstand Marktführer und wachsen weiterhin schneller als alle anderen beruflichen Netzwerke. Sicher werden jetzt alle sagen, dass Euer Design sich an Facebook orientiert, weil ihr oben die Mitteilungsfunktion positioniert habt, genau wie dort. Auch einige andere grundlegende Strukturelemente erinnern an Facebook. Das ist seltsam, wo doch gerade Facebook selbst als schlechtes Beispiel für Benutzerfreundlichkeit gilt… Grundsätzlich bleiben wir auch beim neuen XING in der großen Interaktions- und Informationsarchitektur komplett eigenständig und folgen dem “mentalen Modell” der Nutzer, wie wir es in zahlreichen Interviews und Nutzertests. Das Layout ist aufgeräumt und trennt in seinem klaren Aufbau persönliche Inhalte (XING-Leiste) von der allgemeinen Seitenstruktur. Wir haben bei der Entwicklung Prinzipien des mobile Designs verwendet: Jede Seite hat /einen/ zentralen Inhalt, mögliche weiterführende Aktionen sind in einem dedizierten Bereich abgelegt. Darüber hinaus haben in letzter Zeit schlicht state-of-the-Art-Funktionen, welche die Nutzer in social media gewohnt sind, auch auf das berufliche Netzwerken in XING übertragen. Ist das Design eine Vorstufe zu HTML5 oder zu einem einheitlichen Design, sodass man keine App mehr braucht, sondern der Inhalt, der links und rechts neben dem Hauptinhalt ist, der wandert bei kleineren Screens auf dem iPad oder Smartphones einfach automatisch nach unten? Oder werdet Ihr weiterhin parallele Apps entwickeln. HTML 5 und CSS 3 stellen ja ein ganzes Konvolut an verschiedenen Features und Techniken, von denen wir einige schon derzeit einsetzen. Selbstverständlich stehen wir als Business-Netzwerk mit einer breiten Zielgruppe auch vor der Herausforderung, dass unsere Infrastruktur auf möglichst vielen Browsern mit unterschiedlichen Standards funktional sein und bleiben muss. Für Smartphones haben wir wahlweise native Apps (Android, iOS) oder eine plattformübergreifende Lösung auf jquery-mobile-Basis (touch.xing.com). All diese Lösungen werden von einem dedizierten Team stetig weiterentwickelt. Mit unserem Plattform-agnostischen Ansatz liefern wir für jene Dienste, die unsere Mitglieder nutzen, ohne uns in eine Richtung zu verbeißen. Eine der Grundideen für das neue XING war es, die Benutzung auch auf touch-basierten Geräten zu vereinfachen, indem zum Beispiel eine Breite von 1024 Pixeln (iPad-Format) genügt und Mouseover-Effekte weniger dominant zum Einsatz kommen. Diese skizzierten Wege werden wir auch künftig weiter einschlagen: Ein sinnvoller Einsatz moderner Technologie, der möglichst viele unserer Mitglieder erreicht und jeweils das bestmögliche Erlebnis für die jeweilige Plattform erzielt. Habt Ihr besondere Aktivitäten oder Produkte in der Pipeline, die das mobile Web adressieren. Ich denke dabei auch an die ganzen Location-Based-Services zum Beispiel beim Unterstützen von Events wie Messen etc. In dem Bereich gibt es sicher viele sinnvolle Anwendungen – wir haben mit unserem HTML5-basierten mobile Handshake im September 2010 schon eine solche auf den Weg gebracht, die plattformübergreifend mobile Vernetzung ermöglicht. Gerade in diese Richtung werden wir sicher weiter gehen. Aber: Konkrete Produkte kündigen wir erst an, wenn es so weit ist. Wie siehst Du die Entwicklung sozialer Netzwerke im Allgemeinen? Neben der Diskussion rund um Privacy und Urheberrechten wird das Netz ja immer mehr zur Plattform für Kommunikation UND Information. Kann das auch das Zusammenleben beeinflussen oder ist es einfach “nur” ein Zusammenwachsen vorher getrennter Kanäle? Der Boom sozialer Netzwerke ist weiter ungebrochen und setzt sich quer durch die Gesellschaft fort, und es gibt verschiedene Anwendungsszenarien und -bereiche, auch bei XING. Siehst Du ein next big thing? Vor allem in Bezug auf enterprise 2.0… Was genau ‘das nächste große Ding’ sein wird, kann ich mangels Kristallkugel gerade nicht sagen. Wir richten uns darauf aus, die kurzfristigen wie langfristigen Trends in der social media Welt und ihre Relevanz für unsere Kunden zu erkennen. Wir sehen, dass Menschen Ihr berufliches Profil dort pflegen und nutzen wollen, wo sie es beruflich benötigen – also zum Beispiel mobil oder im Outlook-Postfach. Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, Kunden oder Mitarbeiter dort zu erreichen, wo sie sind. Das ist unser Umfeld, hier bauen wir unser Angebot auch künftig weiter konsequent aus.
May 20 2011, 9:45am
The Anatomy of a Design Decision
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Nora Herting hat auf der SXSW eine schöne Zeichnung zum Vortrag von Jared Spool angefertigt:
Bitte Draufklicken für die Großansicht… Quelle: Ogilvy
March 22 2011, 10:00am
Geschenke für den Mann
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Die letzte, aber natürlich nicht unwichtigste Gruppe zuletzt: In unserer kleinen Reihe mit Geschenkideen wollen wir heute die schönsten Geschenke für Männer vorstellen. Für technikbegeisterte Väter, sportliche Brüder und musikalische Onkel ist sicher etwas dabei. Natürlich sind alle Geschenke wieder online bestellbar.
Die einzelnen Beschreibungen und Bezugsquellen findet Ihr nach dem Click…
Für Hellseher: Dieser Rahmen macht aus zweidimensionalen Digitalfotos und –filmen ein 3D-Erlebnis. Ohne Brillen oder Folien. Dazu errechnet das auto-stereoskopische TFT-Display zwei Bilder, die einen dreidimensionalen Effekt erzeugen. Zu kaufen bei Proidee. Für Zuhörer: Dieses formschöne Holzradio wurde in Indonesien von Singgih Kartono entworfen und in Handarbeit hergestellt. In jedem einzelnen stecken 16 Stunden Handarbeit und das Holz nachwachsender Bäume. Aus Java direkt in den Online-Shop von Schoener waers wenns schoener waer. Für Rocker: Die Kultmarke Marshall kennt jeder, der einmal auf einem Rockkonzert in der ersten Reihe stand. Jetzt kann man sich das wahre Rock’n’Roll Gefühl mit diesem formschönen Kopfhörer ins eigene Heim holen – fetten Bass inklusive. Vielfach schon ausverkauft, bei EMP haben wir ihn doch noch gefunden. Für smarte Telefonierer: Freedom of Creation präsentiert uns dieses stilechte iphone-case, das von Gemälden des Künstler Mondrian inspriert wurde. Praktisch: in der raffinierten mehrschichtigen Struktur kann man(n) auch noch seine Kreditkarte sicher unterbringen. Für Standfeste: Wahre Einzelstücke sind diese Buchstützen von Urban Outifitters, die aus recycelten Schallplatten gefertigt werden. So bekommen die alten Vinyls eine neue Aufgabe in Zeiten von MP3 und Co. Für Trittfeste: Dieses hübsche Single-Speed Rad sieht nicht nur gut aus, es ist auch noch streng limitiert, insgesamt gibt es nur 111 Stück. Auf jeden Fall ein schicker Hingucker mit Sportappeal von Mika Amaro. Für Schlüsselkinder: Endlich ein USB-Key der seinem Namen alle Ehre macht. Dieses ausgesprochen praktische Modell von Lacie ist am Schlüsselbund ein ständiger Begleiter und bei Gravis in verschieden Größen erhältlich. Für Musikliebhaber: Mit diesem tragbaren Lautsprechersystem von JBL wird das iphone zur Stereoanlage. So kann man auch im Hotelzimmer alle gespeicherten Lieder elegant abspielen. Erhältlich bei Amazon.
December 15 2010, 10:06am
Advent in Berlin: Weihnachtsmarkt mal anders
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Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Und allmählich brennt auch die Frage nach den perfekten Geschenken für die Liebsten – und mit einbrechender, eisiger Kälte auch der Wunsch nach einem wärmenden Glühwein. Berlin kümmert sich natürlich um diese Bedürfnisse: Mit unzähligen Weihnachtsmärkten. Ob in allen Farben glitzernd, wie am Alexa, historisch-romantisch am Schloss Charlottenburg und Gendarmenmarkt oder Chanukka Markt im Jüdischen Museum Berlin. Die Auswahl an traditionellen Märkten ist endlos. Allerdings sucht nicht jedermann nach Nikolausmützen und Schnitzereien aus dem Erzgebirge, wenn er auf den Weihnachtsmarkt geht. Und manch einem sind Temperaturen in empfindlichen Minusgraden auch zu kalt zum gemütlichen Bummeln. Wer einen etwas individuelleren und wärmeren Weg sucht nach Geschenken zu stöbern, für den gibt es jetzt hier ein paar Geheimtipps für die Adventswochenenden:
- & 5.12. Das Hotel Kudamm 101 ist für sein außergewönliches und preisgekröntes Design berühmt. Weniger bekannt ist das Hotelroom Shopping. In loungiger Atmosphäre gibt es smarte Produkte von internationalen Brands, Snacks und Livemusik. Neben Interior Accesoires und Spielzeug werden auch Kosmetik, Mode, leckere Kleinigkeiten und Kinderbekleidung angeboten. UNd die möglichkeit einmal einen Blick in die schicken Zimmer des Designhotels zu werfen, denn das Hotelrrom Shopping findet neben der Lobby auch in einigen Zimmern statt. Dabei sind Designer wie schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Mamsell Schokoladen, breath fresh cosmetics, Pension für Produkte und polli überall. Am Sonntag, den 5.12. gibt es ausserdem noch einen kleinen, charmanten Weihnachtsmarkt namense DIY Trunk Show in den Räumen von La Bastellerie in Kreuzberg. Hier wird alles feil geboten, was Künstler, fleissige Bastler und erfolgreiche Bäcker aus Berlin anbieten. Besonders schön sind immer die Papeterie-Produkte.
- & 12.12. Ein Wochenende später kann man sich auf das inzwischen gut etablierte Holy Shit Shopping freuen. Neu in diesem Jahr: Der Markt findet an gleich zwei Orten statt. Zum einen im HBC an der Carl-Liebknecht-Strasse und dann in einer nicht näher beschriebenen Galerie an der Spandauer Strasse. Hier findet ihr dann stylische Produkte von komat, Blutsgeschwister, Colorin Coloradond und vielen mehr by loungiger Musik und leckerem Glühwein.
- & 19. 12. Für das Weihnachtsrodeo muss man kein waschechter Cowboy sein, der Markt hat seinen Namen von seinem ursprünglichen Veranstaltungsort im Rodeo Club. Dieses Jahr findet er zum ersten Mal außerhalb des alten Postfuhramtes statt, nämlich ebenfalls im HBC am Fensehturm. Designer, Künstler und Szeneshops präsentieren beim Weihnachtsrodeo ein weihnachtliches Programm. Besonders schön ist gewöhnlich die Dekoration der Rodeos (siehe erstes Bild). Dabei sind dieses Jahr Rita in Palma, Kidsboom und Jacks Beauty Department. Wem das alles zu trendy und zu überdacht ist, für den noch ein nachhaltiger Open-Air-Vorschlag: Der Adventsökomarkt der Grünen Liga Berlin. Der verwandelt an allen vier Adventssonntagen den Kollwitzplatz im Prenzlauer Berg in eine weihnachtliche Bummelmeile. Hier findet man Wehnachtsschmuck und kandierte Mandeln, bei deren Herstellung soziale und ökologische Standards eingehalten wurden.
(Fotos: Silke Lambers, Flyer siehe Websites)
December 1 2010, 9:52am
Heldenmarkt, ein nachhaltiger Erfolg
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Bio, Recycling und Fairtrade: am 13. Und 14. November wurde der Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin zur nachhaltigen Zone. Der zweite Heldenmarkt zog 5000 Besucher an und die Schlange vor der Tür ging zeitweise bis über die Straße. Das breite Angebot der Aussteller reichte von Bio-Lebensmitteln und veganer Kosmetik bis zu nachhaltiger Kleidung und Recycling-Möbeln. Zudem gab es Informationsstände von Dienstleistern, beispielsweise für grünen Geldanlagen, wie der GLS-Bank oder dem Baumsparvertrag.
Insgesamt 102 Aussteller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen ihre Produkte vor und klärten die Besucher über verschiedenste nachhaltige Ansätze auf. Im Rahmenprogramm gab es zahlreiche Mitmach-Aktionen für Klein und Groß sowie eine Vortragsreihe mit Berichten über Trinkwasser oder . Mein persönlicher Favorit war der Vortag über Bienenhaltung und Berlin als Bienenparadies. Einige meine Lieblingsprodukte vom Heldenmarkt möchte ich auch noch vorstellen, natürlich ist das nur eine kleine Auswahl des großen Angebotes.
Dieses Gerät habe ich am Stand von Elemental gefunden. Was aussieht wie die Rose vom kleinen Prinzen unter der Glasglocke ist ein ökologischer Luftreiniger. Andrea Air heißt das futuristische Stück und es enthält ein preisgekröntes Filtersystem, das aus einer normalen Zimmerpflanze einen vollbiologischen Luftreiniger macht. Und Abends lässt es sich noch effektvoll beleuchten.
Als Upcycling nennt man wohl das, was Lockengelöt betreibt. Die Hamburger werten gebrauchte Gegenstände auf, indem sie sie einem neuen Gebrauch zuführen. Direkt aus St. Pauli kommen auch diese charmanten Öffner, die in ihrem früheren Leben einmal Kickerfiguren waren. Es gibt sie, wie hier, als Korkenzieher, aber auch als Flaschenöffner. Kann man beim nächsten Hertha Spiel stillvoller sein Bier öffnen?
Grüne Elektronik, vom USB-Stick bis zur Dynamo-Taschenlampe gab es bei Vireo. Aus Materialien wie Holz oder Bio-Mais-Paste gab es gleich eine ganze Reihe formschöner und umweltfreundlicher Produkte, von denn ich noch nie gehört hatte. Besonders angetan hat es mir diese Massivholz-Tastatur, die gleich in drei verschiedenen Holzsorten daher kam.
Meine Mädchenseele hat sich sofort in die recycelten Notizhefte, Tagebücher und Reisejournale von Sukie verliebt, die ich bei schœner.wærs.wenns.schœner.wær am Stand gefunden habe. Ihr farbenfrohes Innenleben macht jede Notiz zum Erlebnis. Die vielen anderen schönen Produkte von ihrem Stand gibt es glücklicherweise auch im gleichnamigen Concept Store in Berlin, Kreuzberg.
Das sind natürlich nur einige der vielen schönen Produkte, die es auf dem Heldenmarkt zu sehen und zu kaufen gab. Wer jetzt neugerig geworden ist: Der nächste Heldenmarkt ist bereits in Planung: Er wird am 26./27. März 2011 wieder im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof stattfinden. (Fotos; Silke Lambers, http://www.heldenmarkt.de)
- berlin
- design
- Markt
- LifeStyle
- Green Living
- Erneuerbare Energie
- Heldenmarkt
- Nachhaltiges Design
- Termin
- veranstaltung
November 30 2010, 9:58am
Advent in Berlin: Weihnachtsmarkt mal anders
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Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Und allmählich brennt auch die Frage nach den perfekten Geschenken für die Liebsten – und mit einbrechender, eisiger Kälte auch der Wunsch nach einem wärmenden Glühwein. Berlin kümmert sich natürlich um diese Bedürfnisse: Mit unzähligen Weihnachtsmärkten. Ob in allen Farben glitzernd, wie am Alexa, historisch-romantisch am Schloss Charlottenburg und Gendarmenmarkt oder Chanukka Markt im Jüdischen Museum Berlin. Die Auswahl an traditionellen Märkten ist endlos. Allerdings sucht nicht jedermann nach Nikolausmützen und Schnitzereien aus dem Erzgebirge, wenn er auf den Weihnachtsmarkt geht. Und manch einem sind Temperaturen in empfindlichen Minusgraden auch zu kalt zum gemütlichen Bummeln. Wer einen etwas individuelleren und wärmeren Weg sucht nach Geschenken zu stöbern, für den gibt es jetzt hier ein paar Geheimtipps für die Adventswochenenden:
- & 5.12. Das Hotel Kudamm 101 ist für sein außergewönliches und preisgekröntes Design berühmt. Weniger bekannt ist das Hotelroom Shopping. In loungiger Atmosphäre gibt es smarte Produkte von internationalen Brands, Snacks und Livemusik. Neben Interior Accesoires und Spielzeug werden auch Kosmetik, Mode, leckere Kleinigkeiten und Kinderbekleidung angeboten. UNd die möglichkeit einmal einen Blick in die schicken Zimmer des Designhotels zu werfen, denn das Hotelrrom Shopping findet neben der Lobby auch in einigen Zimmern statt. Dabei sind Designer wie schœner.wærs.wenns.schœner.wær, Mamsell Schokoladen, breath fresh cosmetics, Pension für Produkte und polli überall. Am Sonntag, den 5.12. gibt es ausserdem noch einen kleinen, charmanten Weihnachtsmarkt namense DIY Trunk Show in den Räumen von La Bastellerie in Kreuzberg. Hier wird alles feil geboten, was Künstler, fleissige Bastler und erfolgreiche Bäcker aus Berlin anbieten. Besonders schön sind immer die Papeterie-Produkte.
- & 12.12. Ein Wochenende später kann man sich auf das inzwischen gut etablierte Holy Shit Shopping freuen. Neu in diesem Jahr: Der Markt findet an gleich zwei Orten statt. Zum einen im HBC an der Carl-Liebknecht-Strasse und dann in einer nicht näher beschriebenen Galerie an der Spandauer Strasse. Hier findet ihr dann stylische Produkte von komat, Blutsgeschwister, Colorin Coloradond und vielen mehr by loungiger Musik und leckerem Glühwein.
- & 19. 12. Für das Weihnachtsrodeo muss man kein waschechter Cowboy sein, der Markt hat seinen Namen von seinem ursprünglichen Veranstaltungsort im Rodeo Club. Dieses Jahr findet er zum ersten Mal außerhalb des alten Postfuhramtes statt, nämlich ebenfalls im HBC am Fensehturm. Designer, Künstler und Szeneshops präsentieren beim Weihnachtsrodeo ein weihnachtliches Programm. Besonders schön ist gewöhnlich die Dekoration der Rodeos (siehe erstes Bild). Dabei sind dieses Jahr Rita in Palma, Kidsboom und Jacks Beauty Department. Wem das alles zu trendy und zu überdacht ist, für den noch ein nachhaltiger Open-Air-Vorschlag: Der Adventsökomarkt der Grünen Liga Berlin. Der verwandelt an allen vier Adventssonntagen den Kollwitzplatz im Prenzlauer Berg in eine weihnachtliche Bummelmeile. Hier findet man Wehnachtsschmuck und kandierte Mandeln, bei deren Herstellung soziale und ökologische Standards eingehalten wurden.
(Fotos: Silke Lambers, Flyer siehe Websites)
November 30 2010, 9:52am
Boutiques.com: Googles goes Retail
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Eine neues Modelädchen hat im Netz eröffnet. Oder eher ein gigantischer Multi-Brand-Store von epischen Ausmaßen. Google steigt mit Boutiques.com jetzt auch ins Mode-Retailgeschäft ein. Nach Gmail, Youtube und Blogger ein weiterer Schritt, das Netz zu kontrollieren. Seit letzter Woche läuft die Beta-Version des personalisierten Einkaufsvergnügens. Mode, Accessoires und Schuhe werden auf einer ansprechend gestalteten Seite angepriesen. Boutiques ist kein alleinstehender Online-Shop, sondern eine attraktive Plattform zur Style-Suche. Google fungiert dabei, wie etwa ShopStyle.com oder Polyvore.com als Vermittler. Gekauft wird nicht wirklich auf Boutiques.com, sondern der Verkauf findet in einem externen Online-Shop statt. Elemente aus Social Media und Entertaiment sollen in Zukunft noch stärker in die Seite eingebunden werden, wie etwa Kollektionsvideos und Modespiele. Ziel von Boutiques.com ist es, dem Shopper ein vielfältigeres und interaktiveres Einkauferlebnis zu bescheren, als es einzelne Online Shops könnten. Zudem hat Boutiques.com mit Google als Megasuchmaschine die technischen Vorteile von Google Search und Google Shopping im Hintergrund.
Die Idee zum personalisierten Shopping ist nicht ganz neu, Google kombiniert allerdings zwei Ideen recht raffiniert und vor allem zeitgemäß. Zunächst kann man sein persönliches Profil mit allen Vorlieben und Abneigungen erstellen und mit anderen teilen. Farben, Formen, Stil: alles wird in mehreren Schritten abgefragt und so das persönliche Profil definiert. Dann zeigt Boutiques.com alle Styles, die zu diesem Profil passen, an. Man kann aber auch einfach im Shop eines Bloggers oder Celebrities einkaufen gehen und von deren guten Geschmack profitieren. Zahlreiche Namen hat Google schon verpflichtet, wie etwa die Bloggerinnen von Sea of Shoes und Stylebubble oder die schauspielernden Olsen Zwillinge. Modedesigner wie Catherine Malandrino und Anna Sui unterhalten virtuelle Boutiquen, in denen man bequem alle Stücke seines Favoriten finden und kaufen kann. Weitere Mode-Größen wie Oscar de la Renta und Sarah Jessica Parker haben angeblich auch schon zugesagt, ihre Boutiquen zu erstellen. Durch diese ‚Filterfunktionen“ bleibt es dem Einkaufenden erspart, sich durch Tausende von Angeboten zu klicken. Dabei sucht Boutiques.com nicht das günstigste, sondern das passende Kleidungsstück.
Neben Google haben auch schon andere Internetriesen, wie Amazon oder Ebay in den letzten Jahren versucht im Internet-Modemarkt, dem umsatzstärksten und schnellstwachsenden Markt im Netz, Fuß zu fassen. Google macht mit Boutiques.com allerdings den ersten leicht verständlichen Ansatz; strukturiert das Angebot attraktiv und gekonnt. Es ist abzusehen, dass das Google Konzept besser vom Shopper angenommen wird, auch weil „Google so viel sexier ist als Ebay.“ Die Kombination von Social Media, Online Shops und den von Stars, Designer und Bloggern gestalteten Boutiquen ist ein richtiger Schritt in Richtung Konsument und entspricht den heutigen Anforderungen ans Netz. (Bilder: http://www.boutiques.com)
November 26 2010, 10:00am
Lifestylelektüre vom 19. November 2010
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Luxuriös: Für alle Fashionistas hat Michael Kors schicke Hüllen für iphone und iPad entwickelt. Teuer, aber Zucker, wie Geeksugar beweist.
Unsterblich: Zu Pacmans 30tem Geburtstag hat der Künstler Martin Refsal das kleine Kerlchen in der Form von R2-D2, Ernie & Bert und vielen mehr wieder auferstehen lassen, wie Gadgetsin berichtet.
Mehr nach dem Klick…
Gefühlsecht: Endlich der richtige Handschuh für alle, die auf Touchscreen setzen. Smart Gloves zeigt, wie man sie im Winter benutzt ohne blaue Finger zu bekommen.
Formschön: Beautiful Modeler ist ein Software Tool zum Entwickeln von 3D Formen. Interactivefabrication zeigt, wie es geht.
Monumental: Zaha Hadid Architces hat die Pläne für das größte kulturelle Zentrum in Westchina enthüllt, weiß Designboom.
Getarnt: Was aussieht wie ein mit Reißverschlüssen verziertes Armband ist in Wirklichkeit eine Uhr. Tokyoflash weiß, wie man sie liest.
Multifunktional: Nicht so schick wie beim obrigens Modell, aber ganz schön ausgeklügelt. Dieser iPad Case erfüllt gleich fünf Wünsche auf einmal. Brenthaven verrät uns welche.
Sehenswert: A1, A2, A3, A4: Ein ganzer Schrank aufgebaut auf die Logik von Standard Papiermassen. Sehenswert auf Dezeen.
Keimfrei: Touchscreens, Touchscreens überall. Doch leider nicht immer sauber. Der Gummifinger vom Container Store bringt eine Latexschicht zwischen uns und die Bakterien.
Der letzte Schrei: Vor peinlichen Posts im Social Web schützt jetzt der Alkoholtest Social Media Sobriety Test mit einer Reihe Aufgaben, die zu erfüllen sind, bevor man sich in seinen Account einloggt. Schade, diese Posts machen doch eigentlich am meisten Spass…
November 19 2010, 10:44am
Lifestylelektüre vom 9. November 2010 (DIY)
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Diese Woche habe ich mich mal speziell nach DIY Trends im Internet umgesehen. Do-it-yourself wird immer beliebter. Handwerken und Handarbeiten erleben eine rege Renaissance. In Berlin schießen Nähcafes und Strickzirkel aus dem Boden, die Schlange im Baumarkt ist länger den je. Ein guter Grund also, einmal zu sehen, was unsere Lieblingsseiten zum Thema DYI Projekte zu bieten haben und dann nichts wie losgeheimwerkt.
1. Designsponge hat einige richtig gute DIY Ideen. Für Anfänger gibt es eine Anleitung für eine romantische Büste zur Aufbewahrung von Ketten und anderem Schmuck erarbeitet. Vorgeschrittene können Sich an Leuchtbuchstaben oder Geheimschränkchen üben.
- Eine Anleitung für ein cooles schwebendes Bücherregal habe ich auch Expli gefunden. Eindeutig eher eine Seite für Handwerker, aber gut erklärt. Mehr nach dem Klick…
Wer Ideen für Bastelprojekte mit Kindern sucht, der ist bei bkids genau richtig. Unglaubliche süße Ideen, wie dieses Kartoffeldruckpapier. Da bastelt an auch als Grosse gerne mit.
Swarovski hat gleich eine ganze Website zum Thema DIY eingerichtet. Auf Create your Style gibt es zahllose Anleitungen und Anregungen zum selber machen. Ich finde diese Kristallkette sieht schon ziemlich spektakulär aus. Wer das hinbekommt ist wirklich ein Schmuckdesigner.
Eine weitere Seite die sich ganz dem DIY verschrieben hat ist P.S. I made this. Ich finde hier immer wieder überraschende und tolle Projekt, die ganz besonders schön mit Moodboards und fotografierten Anleitungen präsentiert werden. Wie z.B. Diese Lampe aus einem Apfelkorb.
Ein schöner Blog für einfache, aber effektvolle Interiorprojekte ist Tadenberg. Vom Urlaubsfoto auf dem Sofakissen bis zur einfachen Markise findet man hier schöne Anleitungen, wie z.B. für die mint-farbenen Vasen.
Von diesem Tisch aus einer Holzplatte und einigen verzinkten Rohren bin ich komplett begeistert. Einfach zusammen zu bauen, sieht aus wie ein teures Designerstück um beim Umzug einfach zu Zerlegen. Frugal Farm House Design zeigt wie es geht und auch sonst viele Deko-Tipps für den modernen Landhausstil.
Neben vielen Modeanleitungen zeigt uns Katjushka’s Sketchbook eine funky Afrokopf-Wanddeko. Für alle die Studio 54 und die 70ties lieben.
Hier noch ein geschlechter-übergreifener Link: Wie nähe ich einen Fussball? Die zweite Frage die sich sicher stellt ist: wer näht den Fussball. Burda Style liefert uns das Schnittmuster.
Ein Projekt für beste Freundinnen ist der Duo-Cardigan von Park und Cube. Blogger Shini hat auch noch weitere DIY Tipps für modemutige, die sich nachzumachen lohnen.
November 9 2010, 10:00am
Lifestyle Lektüre vom 29. Oktober 2010
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Kate Moss und Topshop gehen in die letzte runde: Die 14. Gemeinsame Kollektion wird auch das Ende der Kooperation beschliessen. Wer noch ein Kate Moss Original erstehen möchte bekommt bei This is Jayne Wayne einen Vorgeschmack. Und wer nicht nach London kommt: Der Online Shop schickt’s auch nach Deutschland.
Am 1. Juli 1979 erblickte er das Licht der Welt: Der Sony Walkman. Wie Lifelounge berichtet, hat sich der Elektronikhersteller jetzt entschlossen, das tragbare Musikwunder einzustampfen. Womit hören wir denn jetzt unsere Mixtapes? Klick auf MEHR…
Eine meiner Lieblingsideen ist Upcycling, d. h. aus bestehenden Materialien etwas noch schöneres machen, statt sie wegzuwerfen. Ecouterre stellt uns die erste Kollektion des Labels Piece x Piece vor, die genau dieses machen. Aus Stoffen, die sonst weggeworfen würden kreiert Designerin Elizabeth Brunner ihre Kollektion, das Beste: Jedes Kleidungsstück, das sie näht ist wirklich ein Einzelstück.
Hüte sind in, diesen Winter geht nichts ohne die richtige Kopfbedeckung. Ich habe nicht wirklich ein Hutgesicht und war sehr glücklich, als ich auf Refinery 29 einen Ratgeber mit den besten Hüten und wie man sie perfekt auf die Frisur setzt gefunden habe.
Nick Cave, Künstler und Designer aus Chicago, kreiert die buntesten und schönsten Kostüme. Behance zeigt uns eine Fotostrecke, die seine Kostüme mit High Fashion zusammenbringt: sieht einfach gut aus.
Handarbeiten sind zurück. Stricken und Sticken ist in wie seit Großmutters Zeiten nicht mehr. Besonders verliebt in den guten, alten Kreuzstich ist Kimberly Scola. Auf Chez Sucre Chez kann man ihre charmanten und dekorativen Arbeiten sehen.
Ich seh’ den Sternenhimmel: Drucke mit nahen und fernen Galaxien begegnen uns zur Zeit immer wieder. Wer sich traut, trägt dieses mit Sternen übersäte Kleid, das ich auf A Perfect Guide gefunden habe.
Ich liebe Eiscreme, sommers wie winters. The Selby hat jetzt eine Eisdiele in San Francisco porträtiert, die eine Reise nach Kalifornien noch nötiger erscheinen lässt.
Der ägyptische Architekt Karim Elnabawy hat ein Stromkraftwerk für Dubai konzipiert, das erneuerbare Energien erzeugen kann, wie uns Ecofriend zeigt. Es nutzt die rauen Wetterbedingungen mit starken Winden und hohen Sonnenstrahlung in der Wüste und wandelt diese in Energie um.
Der letzte Schrei: Diese Filzfiguren sind wirklich niedlich. Die Mischung aus Islamischen und modernen japanischen Einflüssen ist ziemlich einzigartig und spiegelt sich auch im Namen wieder: Islamik erklärt sich wohl von selbst, kawaii ist das japanische Wort für niedlich. Gefunden auf Coocoo Cafe.
(Fotos: http://www.ecouterre.com, http://www.lifelounge.com, http://www.thisisjanewayne.com, http://www.refinery29.com, http://www.behance.net, http://www.aperfectguide.se, http://www.chezsucrechez.blogspot.com/, coocoocafe.blogspot.com, http://www.ecofriend.org, theselby.com , http://www.aperfectguide.se/)
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October 29 2010, 10:03am
Lifestyle Lektüre vom 15. Oktober 2010
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Die Fashion Week in Paris ist um, aber hier noch ein Rückblick auf einer der wichtigsten Schauen in einer der schönsten Locations an der Seine: Die Chanel Show im Grand Palais. Die New York Times war da.
Jedes Jahr im November überzeugt Modefilialist H&M einen Designer von Weltrang, eine Kollektion zu erstellen. Dieses Jahr kooperiert Lanvin mit den Schweden. Eine kleine Vorschau gibt es bei Fashion Lover.
In der Mode geht schon lange alles. Wer da noch auffallen möchte muss sich schon was einfallen lassen. Refinery 29 hat die schrägsten Auftritte bei Modenschauen zusammengesucht.
Mehr nach dem Klick… 4. Lesen bildet – und kann auch Spaß machen. Vogue stellt uns das neue Buch “Couture in the 21st Century“ vor, indem die grössten Desigenr dieses Jahrhunderts, aber auch Newcomer uns einen Blick hinter die Kulissenwerfen lassen.
Mode als Totem: Hochgetürmt und wirklich mal anders. Vicestyle hat mit Designerin Femke Agema über ihre aussergewöhnlichen Kreatioenen gesprochen.
Die Macher von Jak and Jil haben die eine Frau gefunden, die die neuesten Louis Vuitton Schuhe schon unmittelbar nach der Show tragen darf. Alle andere müssen noch bis zum Frühling warten, bevor sie auf diesen super süßen Giraffenschuhen gehen dürfen.
Eine wunderschöne, vom Bauhaus inspirierte Strickkollektion hat Suzie von Stylebubble auf der London Fashion Week gefunden. Zusätzlich Annalisa Dunn und Dorothee Hagemann haben auch ein Fahhrrad umstrickt, einfach cool.
Wer Lust auf eine Oper der etwas anderen Art hat, der sollte sich „Peaches does herself“ im Hebbel am Ufer in Berlin ansehen. Schon die Ankündigung auf Peaches Blog lässt vorhersehen, dass es eine wilde Aufführung wird.
Es wird deutlich kühler, der Winter nähert sich mit großen Schritten. Wer so richtig friert im Winter der mag wahrscheinlich diese Ganzkörperheizdecke, die Dvice uns vorstellt.
Der vorletzte Schrei: Oh je, da kleidet sich die Gaga in Schnitzeln und schon ist ein Trend geboren? OK Cool hat einen Trittbrett fahrenden Designer gefunden, der uns Koteletts um den Hals hängen möchte.
(Fotos: http://runway.blogs.nytimes.com, http://fashionlvr.com, http://www.refinery 29.com, http://www.jakandjil.com)
October 15 2010, 1:37pm
Picnic10 – ein Videorückblick
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Letzte Woche fand in Amsterdam das Picnic-Festival statt. Von Mittwoch bis Freitag traf ein sehr internationales Publikum zusammen um auf kreativen Wegen über Business, Gesellschaft und Technologie zu diskutieren. Picnic nennt sich bewusst nicht Konferenz, sondern Festival, man will damit den spielerischen Ansatz der Veranstaltung betonen. Auf möglichst vielen Wegen soll auch das Publikum in Kontakt zu einander gebracht werden, durch Architektur, Design und natürlich Programmgestaltung. Ich habe während der drei Tage mit dem iPhone Szenen gefilmt und sie relativ locker aneinander geschnitten, ich hoffe man spürt die Kreativität und den Unternehmergeist dieser Veranstaltung. Die Videos folgen nach dem Sprung.
Ich hatte eine sehr schöne Zeit auf der Picnic, was natürlich wie immer maßgeblich mit den Menschen zu tun hatte, die man dort treffen konnte. Der Einstieg in die Gespräche fiel fast immer leicht und vor allem in den kleineren Workshops konnte man prima Leute kennen lernen und auch die eine oder andere Vision von Städten der Zukunft oder dem Umgang mit Daten erfahren. Datenschutz war im Übrigen kein besonders herausgehobenes Thema. Digitale Öffentlichkeit aber auch nicht. Und hier noch das Interview mit dem Kreativdirektor Marcel Kampmann in voller Länge.
September 28 2010, 10:00am
Lifestyle Lektüre vom 24. September 2010
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- Die Fashion Week in New York ist gerade vorbei und die ersten Trends für den nächsten Frühling zeichnen sich ab. Redakteurin Nina Stotler von Stylesight beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen für The Cut.
- Wer jetzt gerade in London unterwegs ist kann sich persönlich vom London Design Festival inspirieren lassen. Design aus allen Disziplinen wird hier zu einem einzigen festival zusammengebracht. Allen anderen bleiben sie besten Eindrücke vom London Design Festival Blog Mehr nach dem Click…
Es gibt Kooperationen, die können nur die coolsten Sahnestücke hervorbringen. Die Topshop Unique Collection für Collette, Paris ist so eine Kooperation. Bilder von der Modenschau, auf der die Models wilde Tiermähnen und Hasenohrenkappen trugen gibt es auf Colette. Dort kan man auch onllne einkaufen, falls man gerade nicht nach Paris kommt. Die Hasenohren sind allerdings schon ausverkauft.
Fashion on film, dass ist auch ein neuer Trend. Immer mehr Designer übertragen ihre Shows live im Internet. Sehr zur Freude von allen, die nicht auf jede Fashion Week reise können oder wollen. Die Absolventen der Esmod Modeschule haben Ihre Abschlussarbeiten ebenfalls in beeindruckenden Videos zusammengefastt. Zu sehen bei Esmod Fashion Videos.
- Und auch in London war Fashion Week. Modepilot empfiehlt uns nach eingehenden Studien, den jungen Designer Michael van der Ham gut im Auge zu behalten.
- Und weil London so ein schönes, buntes Pflaster ist, mit zahlreichen verrückten Kreaturen, die sich zur Fashion Week in optische Bestform gebracht haben, hat auch Facehunter fleissig in der Themsestadt fotografiert.
- Und jetzt noch eine fernreise in Sachen Mode: Auf nach Mexiko. Wer w¨¨rde dabei an solch futuristische Designs denken? Fernab von folkloritisch angehauchten Entwürfen ist diese Kollektion namens Punto. Auf Diane Pernet gibt es Bilder von der Alice in Cyperspace Kollektion.
- Ein kleines Schmankerl für echte Modekerle liefert uns das GQ Magazin, mit den besten Trend-Tipps aus New York für den modebewussten Mann von Welt. Von Nickelbrille bis Krawatte finden man hier den neuesten Trend Frisch von der Fashion Week.
- Ebenfalls in New York war Pale is a color, Die dort die besten Streetstyles eingefangen haben. Interessante Styles von Vogue Chefin Anna Wintour bis zur gemeinen Fashionistas in Häuserschluchten.
- Der letzte Schrei: Zum guten Schluss, den letzten Schrei. Diesmal gefunden in der Süddeutschen. Modesünden Frisch vom Oktoberfest. Danach braucht man ein Bier.
Fotos: http://dianepernet.typepad.com, http://www.nymag.com, http://www.colette.com
September 24 2010, 10:04am
Lifestyle Lektüre vom 16. September 2010
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- Jedes Jahr im November ermöglicht die schwedische Kette H&M auch Otto-Normal-Verbrauchern die Anschaffung von Designerstückchen. Vogue verrät uns, dass dieses Jahr der französische Designer Lanvin Einzug in viele deutsche Kleiderschränke halten wird.
- Modedesigner Marc Jacobs liest offensichtlich gerne – zumindest hat er jetzt einen eigenen Buchladen in New York eröffnet, der auf den schönen Namen Book Marc hört, wie style.com weiß.
Eine gute Verwendung für ausgelesene Bücher hat hingegen der briyische Künstler Jeremy Mays gefunden. Mittels Druck und einem speziellen Lack kreiert er außergewöhnliche Schmuckstücke aus jedem Lieblingsgedicht. Dieses etwas andere Papier-Recycling stellt uns Ecouterre vor.
Dieses Restaurant finden sie garantiert nicht bei Google, darum stellen wir es heute lieber vor. Das Restaurant i in New York hat den häufigsten Buchstaben der englischen Sprache zu seinem Namen gemacht und bewirtet seit dieser Woche mit seinem deutschen Küchenchef die New Yorker Szene. Curb Street hat die Speisekarte des brandneuen Hot Spots gefunden.
Und wo wir gerade von Esskultur reden, weisen wir gleich auf ein neues Geschirr hin, dass die Augen erfreut. Die Designer-Brüder Ronan und Erwan Bouroullec haben gemeinsam mit Alessi ein neues Geschirr entwickelt, das Oval heißt. Das der Name Programm ist sieht man auf Designboom.
Wann haben Sie das letzte mal einen Brief von Hand geschrieben? Auch schon etwas länger her? Wir haben auf Indie Handmade eine gute Alternative befunden: Kreieren Sie eine computerfähige Schrift aus Ihrer eigenen Handschrift und ihr Graphologe wird nicht arbeitslos.
Der etwas andere Blog ist Ravished By Illusions, der sich ausschließlich mit Mode und Kunst in bewegten Bildern – von Kinofilm bis Werbespot- befasst. Obwohl der Hamburger Filmemacher Christian Straub gerade erst begonnen hat zu bloggen, gibt es schon jetzt viele interessante und ästhetische Posts.
Tauben sind gruselig, Überwachungskameras auch. Mit einer Installation aus einer Kombination der beiden schmückt Künstler Thomas voor ‘t Hekke unter dem Namen Panopticons die Stadt Utrecht, wie uns Laughing Squid zeigt.
Längst gehen wir nicht mehr mit jedem Ausschlag oder Magendrücken zum Arzt. Erst befragen wir den allwissenden Dr. Google und suchen unter hunderten von Suchergebnissen das dramatischste heraus. Um die Diagnose akkurater zu gestalten empfiehlt Peter J. Bentley die Stethoskop app fürs iphone.
(Bilder: http://www.laughingsquid.com, http://blog.indiehandmade.com, http://www.designboom.com/)
September 16 2010, 10:03am
Lifestyle Lektüre vom 25. August 2010
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- Riechen wie die Sex Pistols, das ist mal was Neues. Viele Stars und Sternchen haben ja bereits ihre eigenen Parfums, meist mädchenhaft und floral. Von einer englischen Punk Band erwarte ich etwas Exotischeres. Vorauf wir uns gefasst machen sollten, sagt uns Refinery 29.
- König Karl bei der Arbeit über die Schulter schauen? Chanel News macht es möglich und hat Lagerfeld beim aktuellen Shooting zur Herbst/Winterkollektion 2010/11 begleitet.
Seit neuestem sind Socken nicht mehr nur dazu da Füsse zu wärmen, jetzt sind sie das Trend-Accessoire. Fröhliche Füsse in bunten Modellen zeigt uns Backyard Bill. Nachmachen empfohlen.
Vogue schwelgt in Vorfreude auf Fashion’s Night Out in Berlin und zeigt uns schon mal, welche Zuckerstückchen uns am 10.9.2010 erwarten. Auf das internationale Shopping Event zur späten Stunde können sich alle schlaflosen Fashionistas freuen.
Das ist doch mal was für den gestressten Geschäftmann in der BusinessLounge internationaler Flüge: Schnell und bequem Luxusmode per ipad bestellen. Herrenausstatter macht es mit einer neuen app möglich.
- Und hier gleich noch eine app, diemal für den guten, alten ipod. Diesmal für umweltbewusste Konsumenten. Als Virtual Waters bezeichnet man die Wassermengen, die bei der Herstellung von Produkten verbraucht werden. Bewusstseinserweiterung der anderen Art bei Design made in Germany.
- Und damit zum letzen Product mit dem kleinen i: Eine schöne Idee und die Vereinigung von zwei Designklassikenr ist das Little Black Book. Ein iphone Etui der nostalgischen Art im Stil eines Notizbuchs. Gefunden auf Pad and Quill.
- Was kam zuerst? Mad Men oder der Petticoat? Auf jeden Fall kommt der 50ties Style mit voller Kraft zurück. Schöne Einblicke ins Original bietet uns A Blog Curated By mit wunderschönen Fotografien von Olivier Theyskens.
- Kunst an der Küche zeigt uns Design Boom. Interior Designer Burkhard Schäller hat die wohl praktischste Mini Küche entwickelt. Stylish, klappbar, Augenschmaus. Damit wird der Kochplatz auch im kleinsten Apartment zum Hingucker.
- Und zum Ende noch etwas schlechter Geschmack. Bad Yearbook Photos zeigt uns, warum man im Alter von 15 bis 18 Kameras meiden sollte. Ein Glück, das Yearbooks in Deutschland selten sind.
(Fotos: http://www.refinery29.com, http://chanel-news.chanel.com, http://www.herrenausstatter.de, http://www.backyardbill.com/, http://www.designmadeingermany.de)
August 25 2010, 11:20am
Lifestylelektüre vom 18.8.2010
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- Zurück zur Natur scheint auch in Sachen Schönheit der Trend schlechthin zu sein. Zeitschriften fotografieren lieber “echte” Menschen als Models, Photographen wollen Photoshop von ihrer Festplatte löschen und jetzt ist auch Botox schon wieder out. Terry Hatcher beweist es uns fotografisch indem sie sich mit gerunzelter Stirn im Bad, wie uns Us Weekly zeigt. Wir bleiben natürlich dran und freuen uns schon auf die ersten Beweisfotos in Sachen “Meine Brüste sind echt.”
Die Vorteile der interaktiven Möglichkeiten des ipads hat sich Designer Amit Pitaru zu Nutzen gemacht und Sonic Wire Sculptor entwickelt. Design Boom zeigt uns wie man damit aus dreidimensionalen Zeichnungen auf iphone and ipad neue Klangwelten erstellt.
Space Invaders haben natürlich durch Street Art und nostalgische Gefühle aller Computerbenutzer über 35 längst Kultcharakter. Jetzt kann man sich die grobpixeligen Gestalten auch als Sofa ins Wohnzimmer stellen und immer an die guten alten Zeiten von Atari und Co. denken, wie uns Horstson zeigt…
Einen schönen Überbick über die Mode der Strasse zeigt uns The Cut. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass das Bild mit dem Schnee nicht aus New York bzw. Nicht aus diesem August stammt. Aber das ändert nichts an der schönen Auswahl, nur ein bisschen an der Authentizität.
OK Cool war auf der Fashion Week in Kopenhagen unterwegs und hat uns Bilder der neuen Kollektion vonStine Goya mitgebracht. Feminine, modern und stimmig geht es mit ihr in den nächsten Sommer.
Noch jemand hat den Weg zurück zur Natur gefunden. Allerdings nicht in Sachen Botox, sondern in Sachen Brotaufstrich. Kate Moss kocht ihre eigene Marmelade aus ihrem eigenen Pflaumen ein. Von ihrem eigenen Grundstück, doch nicht nur für den eigenen Gebrauch. Dass Die Marmelade bald auch auf eurem Frühstückstisch stehen könnte, weiß The Sun.
Hochspannung gibt es auf auf Dezeen. Dort zeigt man diese Woche die Entwürfe der amerikanischen Firma Choi + Shine Archictest, die sich mit Hochspannungsmasten auseinander gesetzt haben. Die 30 Meter hohen Riesen, die in ihrer Welt die Hochspannungsleitungen halten, würden wir gerne auch in Deutschland sehen. 8.Fernweh im August: Die schönsten Plätze der Welt hat die Huffington Post für uns fotografiert. Ästhetisch und sehnsuchtsvoll. Da kommt man im sommerlichen Nieselregen mal wieder auf schöne Gedanken.
Vicestyle hat den Sieger des Diesel Preises des IST Wettbewerbs Michael Kampe für uns interviewt. Außerdem zeigen sie uns seine Kollektion, im besten Antwerpener Stil, auf jeden Fall konzeptionell und mit frischen neuen Ansätzen. Da der Preis ein Praktikum bei Diesel ist, fragt man sich allerdings, ob die Firma nicht mehr gewonnen hat als der Designer.
Zum Schluss wieder etwas Kurioses: Erst erfindet man mit Touch Screens eine Möglichkeit auch ohne Tastatur zu tippen, doch sogleich sehnt man sich wieder zu klimpernden Tasten zurück. Doch wohin damit? Golem weiß: Auf die Rückseite des Geräts. Ist noch im Forschungsstadium. Zurecht, wie wir finden.
August 18 2010, 10:05am
Lifestyle-Lektüre vom 12.8.2010
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- Die Rückkehr der Oma-Unterhose kündigt uns The Cut an. Vorreiter des Trends sind die Mädels aus Mad Man und Lady Gaga. Bequem sicher, aber den entsetzten Aufschrei aus Brasilien kann man jetzt schon hören.
- Der Telegraph berichtet uns, dass logolastige Luxus Labels auf dem absteigenden Ast sind. Die Nachfrage nach Understatement und logofreien Luxusartikeln steigt hingegen. War ja auch nötig, finden wir, denn der WM Pokal in Louis Vuitton war ja wohl die Krönung.
- Erst kamen die Leggins zurück, dann die Schulterpolster. Da hat nur noch eine gruselige 80er Erfindung noch auf ihr Come-back gewartet. Und hier ist sie wieder: Die Dauerwelle. Refinery 29 weiss wie sie im Jahr 2010 aussieht.
- We Live Young teilt eine wunderbare Fotostrecke mit uns. Tolles Licht und das absolute Sommerfeeling, dass wir uns für diesen August nochmal zurück wünschen.
- Dass im Bereich Sneaker eigentlich alles möglich ist zeigt uns ChuhChuh. Diesmal Turnschuhe mit integriereten Lampen. Die neuen, patentiereten Fussleuchten von Adidas sparen sicher mal das Fahrradlicht, kombinieren wir. Prädikat: Praktisch.
- Während Naomi Campbell und Mia Farrow sich zum Thema Blutdiamanten um Kopf und Kragen reden, stellt Ecofabulous lieber konfliktfreien Schmuck vor. Armbänder und Ringe aus recyceltem Edelmetall, da macht man nachts doch gerne die Tür auf.
- Wie der Gentleman von Welt sich in diesem Winter kleidet, weiss die Redaktion von OK Cool, die uns die neue Kollektion von Herr von Eden vorstellt. Alles ganz schön Dandy, da können die Damen sich wohl schon auf aufgehaltene Türen freuen.
Seit Facebook den Unlike-Button abgeschaft hat, fehlt ja irgendetwas. Trendhunter stellt eine schöne Idee zu einem neuen Button vor, der auch nicht so schrecklich negativ wie Unlike ist: Der Button für mittelmässige Ideen.
Mobiles Wohnen mal anderes: Mit dem Vieleck in die Natur. Den traumhaften und naturnahen Entwurf von Manuel Villa Arquitecto zeigt uns Design Boom.
- Zum Abschluss wieder etwas Kurioses aus dem Netz. Diesmal zeigt uns Grist zum Thema umweltfreundliche Geräte den solarbetriebenen Vibrator. Wir sind gespannt, auf wie vielen Schlafzimmerfensterbänken man ihn demnächst sehen wird.
(Fotos: http://www.designboom.com, http://www.ecofabulous.com, http://www.trendhunter.com, http://www.weliveyoung.blogspot.com)
August 12 2010, 10:15am
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