Google macht crowd sourcing mit seinem offenen Forschungsprojekt co:llaboratory. Forscher und Juristen können sich dort anmelden und sich an der dritten Ausgabe zum Thema Urheberrecht an dem Studienprojekt beteiligen. In der dritten Initiative des Internet & Gesellschaft Co://aboratory wird der Frage nachgegangen, welche Eigenschaften ein Regelungssystem für immaterielle Güter, also ein Urheberrecht für die Informationsordnung des 21. Jahrhunderts, haben muss. Ein Urheberrecht, das sowohl Kreativität als auch Innovation fördert, neue Geschäftsmodelle ermöglicht und so generell dem Anspruch einer „Magna Charta der Informationsgesellschaft“ gerecht wird. Die Abschlussberichte zu Innovationskultur und Open Government liegen bereits vor.
Lifestream » crowdsourcing
Crowd Sourcing: Und wo lassen Sie forschen?
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November 15 2010, 10:58am
Crowdsourcing-Doku: Ridley Scott, YouTube und du
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Sind zwar noch 11 Tage Zeit, aber Vormerken und Ideen Sammeln geht schon jetzt: Am 24. Juli 2010 läuft “Life in a Day“, das Projekt von YouTube und Ridley Scott. Einen Tag lang hat die ganze YouTube-Welt Zeit, Videosequenzen aus dem eigenen Leben einzustellen. Regisseur Kevin MacDonald sichtet und kategorisiert das Material, Ridley Scott (Regisseur von “Alien” und “Blade Runner”, Produzent von “Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford”) produziert. Uraufführung des Dokumentarfilms ist im Januar 2011 beim Sundance Filme Festival, anschließend gibt’s ihn auf YouTube zu sehen. [via Fünf Filmfreunde]
July 12 2010, 1:10pm
Klartext: Was ist Crowdsourcing?
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Fabian pfortmüller von sandbox-network erklärt euch in dieser Klartext-Folge was Crowdsourcing ist.
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June 22 2009, 8:52am
Steinmeier-Crowdsourcing: Sieger der User-Stimmen
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Wir haben ja schon darüber gebloggt (und die Vor- und Nachteile von Crowdsourcing diskutiert): Frank-Walter Steinmeier, deutscher Außenminister und SPD-Kanzlerkandidat, wollte von der jovoto-Gemeinde ein neues Logo für seinen Wahlkampf. Nun haben die Nutzer abgestimmt und den Gewinner bestimmt: User “Berkeley” erreichte mit seinem Entwurf “Auf Stufe für Stufe” die meisten Nutzerstimmen. Sein Entwurf erinnert an ein “S” (für Steinmeier und SPD), das Layout strebt aufwärts, und die Farbgebung ist schön deutsch.
Das bedeutet nun freilich nicht, dass sein Beitrag neues Logo von Steinmeier wird: es ist bisher lediglich Gewinner der User-Abstimmung. Steinmeier und sein Team entscheiden unabhängig von den User-Stimmen, welches Logo sie einsetzen möchten. Drüben beim Designtagebuch wird aber schon jetzt heftig über die Assoziationen des Entwurfs diskutiert, zwischen dem deutschen Fußballtrikot aus den 90ern und der Waffen-SS.
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March 23 2009, 11:28am
Crowdsourcing: Demokratisierung oder Genickbruch?
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Das Superwahljahr 2009 zeigt neue Blüten im Web: Frank-Walter Steinmeier möchte nicht nur deine Stimme für die Wahl, sondern auch deine Logo-Idee für den Wahlkampf. Deshalb betreibt er feinstes Crowdsourcing beim Berliner StartUp Jovoto, und am 17. März soll der Sieger feststehen. Grund genug, dieses Phänomen in diesem meinungsbetonten Beitrag einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen.
Lob und Kritik für eine zukunftsweisende Praxis Crowdsourcing, der Buzz von vor ein paar Jahren, der große Hoffnungsträger. Unternehmen schreiben Wettbewerbe aus, wollen neue Logos oder ganze Websites, und dafür winkt Ruhm und Geld. Doch nicht ein paar große Agenturen oder berühmte Designer wetteifern um den Kuchen, nein, jeder kann mitmachen, und jeder wird gleich behandelt. So erhalten Underdogs mit guten Ideen eine Chance, die man ohne Crowdsourcing nie gefragt hätte. Für die Unternehmen winkt eine Vielfalt an Vorschlägen, die sie niemals von einer einzigen Agentur bekommen hätten. Also, alles gut mit dem Phänomen? Nicht ganz, glaubt man dem Netz. Forbes spricht in einem kontroversen Beitrag zum Crowdsourcing-StartUp CrowdSpring von Demokratisierung des versnobten Design-Business, etablierte Designer schließen sich jedoch zur Gruppe “No! Spec” zusammen und verlangen von ihren Kollegen, nicht auf Spekulationsbasis zu arbeiten. Auf Wired fragt Jeff Howe, ob Crowdsourcing nun gut oder böse sei und prophezeit der Design-Industrie ein ähnliches Schicksal wie der Stock Photography – die mittlerweile zum größten Teil von Fotografie-Liebhabern getragen wird, die aber niemals von den Erträgen ihres Hobbys leben könnten. Quo vadis, Design-Industrie? Schon fallen die Preise auf unglaubliche 200 $ für einige Aufträge bei CrowdSpring. Andere Crowdsourcing-Wettbewerbe lohnen sich wirklich. Bei ihnen gibt es einen guten Lohn und großen Ruhm – für den oder die Gewinner. Die 30 oder 200 anderen Designer werden für ihre Arbeit nicht bezahlt. Den Lohn könnte der Gewinner dann in neue Software oder Ausrüstung investieren, um dann, nun ja, an anderen Wettbewerben teilzunehmen. Mit dem Ruhm könnte man sich dann in einer Agentur bewerben und an neuen Wettbewerben teilnehmen. Manche gewinnt man, andere verliert man. Bleibt die Frage: wie viele Wettbewerbe darf man verlieren, damit die Gewinne groß genug bleiben? Wie viel Arbeit darf man in einen Wettbewerb hineinstecken, damit das Risiko des Verlusts noch tragbar ist? Und: Möchte man auf dieser Unsicherheit wirklich eine Karriere aufbauen oder gar eine Familie gründen? So könnte der Pfeil, den man mit vielen Hoffnungen an eine Demokratisierung des Designs in die Zukunft schoss, schnell zum Bumerang werden, der einem das Genick bricht.
Crowdspring: gleiche Chancen für jeden. Das eigene Logo kostete 200 $. Wo also liegt die Lösung? “No! Spec”? Möglich, aber auch nur für diejenigen, die sich “No! Spec”-Rufe leisten können. Alternativ könnte jeder für sich die Entscheidung treffen, wie viel Aufwand er in einen unsicheren Gewinn stecken möchte – mit dem Ergebnis, dass dann vielversprechende Entwürfe nicht richtig ausgearbeitet werden können. Als frischer Designer könnte man auch jede Chance ergreifen, die sich bietet, in der Hoffnung, dass sich das auf lange Sicht auszahlt oder man rechtzeitig den Absprung in eine etabliertere Position schafft. Oder brauchen wir Minimalstandards, unter denen eine ernsthafte Design-Community nicht arbeitet und die ein Crowdsourcer erfüllen muss, damit es nicht massenhaft Kritik hagelt? Für Jovoto und Frank-Walter Steinmeier kann man jedenfalls Entwarnung geben: mit einem hohen Preisgeld, Belohnungen bis zum 12. Platz und dem Verbleib der Rechte beim Kreativen sind die Bestimmungen vorbildlich.
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