Lifestream » anb09

Netzpolitisch aktiv - wo am Besten?

Dass politisches Engagement Not tut, haben viele Netznutzer spätestens in diesem Jahr verstanden – als es um das Zugangserwerungsgesetz von Ursula von der Leyen ging. Bleibt nur die Frage, wo man sich engagiert, um allzu viel von Unwissenheit geprägte Politik zu verhindern. Einer Partei beitreten und dort etwas verändern? Einen Arbeitskreis wie den AK Vorrat oder den AK Zensur gründen und sich dort engagieren? Mitglied der Piratenpartei werden? Oder gleich beim Chaos Computer Club? Thema auch bei „atoms&bits“. Blogger und Twitterer mspro hatte paritätisch eingeladen: Aaron König von der Piratenpartei, Franziska Heine als Vertreterin des AK Zensur, Mathias Richel, der die Piraten in der SPD gründete und Frank Rieger vom Chaos Computer Club. Allesamt politisch Engagierte, die unterschiedliche Wege des politischen Engagements eingeschlagen haben. Er habe bei seiner Arbeit in der SPD gesehen, dass man auch innerhalb der Partei sehr schnell sehr viel Wirbel machen könne, sagt SPDler Richel. Eine Erfahrung, die er machte, als er sich in der Partei gegen die geplanten Netzsperren einsetzte. „Wenn man im richtigen Ton die richtigen Leute anspricht, dann tut sich was“, sagt er. Und wenn sich das nicht im Ergebnis widerschlage, dann doch zumindest in der parteiinternen Wahrnehmung. Doch er räumt ein: Die Gesellschaft ändere sich schneller als Parteien – weil letztere eben doch immer nur reagieren. So viel Geduld mag Rieger vom Chaos Computer Club (CCC) nicht an den Tag legen. Versuche, Politiker zu beraten, etwa beim Hackerparagrafen, seien für ihn frustrierend gewesen. Darum habe der CCC sich von Parteien und Parlament abgewandt. „Das ist nicht unsere Welt“, so Rieger. Besser sind seine Erfahrungen in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsgericht, bei dem der CCC immer wieder als Gutachter auftritt. Außerdem habe sich der CCC darauf verlegt, eine andere Kultur, ein neues Selbstverständnis zu schaffen. Nicht Mülltrennen sei heute uncool – ähnlich müsse das Bewusstsein auch bei netzpolitischen Themen geändert werden. Bei den Piraten sei er absichtlich nicht aktiv, sagt Rieger. Weil er ein Problem mit Parteienstrukturen habe – ein Argument, das in Netzkreisen äußerst verbreitet ist. Immerhin räumt er aber ein, die Entwicklung der Piratenpartei wohlwollend zu beobachten – vor allem, weil ihm ihr Konzept der liquid democracy gut gefalle. Was das genau sei, das kann Piratenpartei–Vorstand Aaron König nicht genau erklären. Er spricht lieber über direkte Demokratie, die in der Schweiz so gut funktioniert und auch für Deutschland ein System sein könne. Und bekommt sich an dieser Stelle gleich mit SPD–Mann Riechel in die Haare, ob man so etwa auch über haushaltspolitische Fragen abstimmen könne. Ob die Piratenpartei also eine Partei sei, die Parteien schwächen wollten? Ja, sagt König. Und reagiert auch gleich auf die Kritik, dass die politische Verortung der Piraten zu vielen nicht-Netzthemen noch unklar sei: Jetzt, vor der Wahl fokussiere man sich noch auf Kernthemen. Danach, sagt er, seien die Piraten natürlich gefordert, auch zu anderen politischen Themen Position zu beziehen. Parteien abschaffen halte sie für keine sonderlich gute Idee – zumindest, wenn man dem nichts Konstruktives entgegenzusetzen habe, sagt Franziska Heine. Zielführender findet sie ihr Engagement im AK Zensur. Dort seien Leute, die Dinge einfach machten, Transparenz und Parallelstrukturen schafften. „Es ist wichtig, das zu leben, von dem man glaubt, dass es wichtig ist – und nicht darauf zu warten, das es jemand anderes tut“, sagt Heine, die mit ihrer Onlinepetition gegen das Zugangserschwerungsgesetz genau das auch demonstriert hat. „Wir stecken gerade mitten in einem Wandel drin und haben nicht den besten Blick drauf“, sagt Kommunikationswissenschaftler Christoph Bieber – eigentlich als Schlusswort einer ganz anderen Veranstaltung – aber absolut zutreffend auch für diese Veranstaltung. „Warten wir doch mal ab. Am Ende waren wir alle ‚Yeah‘.“

 Verwandte Artikel

Publizieren: “Warten, bis Dinosaurier aussterben” (1) Blogpiloten beim atoms&bits Festival (1) Bausteln für eine bessere Welt (2) atoms&bits–Festival: für Blogger und Bastler (1) Wo war die Stasi-in-Erfurt.de? (1)

September 30 2009, 8:35am

Coworking: Das Büro ist tot, es lebe das Büro!

Wie sieht Arbeit in Zukunft aus? Vielleicht wie Coworking: Gemeinsam werden Büros angemietet und flexibel genutzt. “Neue Orte für neues Arbeiten” für Freiberufler und alle, die mobil sind, nicht an die Küchenwand starren oder einer festen Bürogemeinschaft beitreten wollen. Das Netz macht’s möglich - weltweit.  Digitales Zuhause der Coworker ist das Hallenprojekt. Dort kann man sich anmelden, Arbeitsorte in ganz Deutschland und weltweit suchen und mit seinen bekannten oder noch unbekannten Coworkern kommunizieren. Durch die Kontakte entstehen auch oft gemeinsame Projekte. Bestes Beispiel ist das internationale atoms&bits-Festival. Morgens ins Büro, abends heim, jeden Tag die gleichen Kollegen, die gleiche Umgebung, und das über Jahre – das ist das Muster der klassischen Festanstellung. Doch viele Festangestellte zahlen einen Preis, nicht nur durch weite Pendelstrecken zur Arbeit. Für Sebastian Sooth vom Hallenprojekt sieht die Arbeit der Zukunft anders aus: Freier, flexibler, selbstbestimmter. Neue Arbeitsformen sind kein Randphänomen, erklärt er mit Verweis auf eine Bitcom-Studie: Derzufolge möchte die Mehrzahl der Deutschen nicht an den Büroplatz gefesselt sein. Außerdem lassen sich durch Coworking Beruf und Familie besser vereinbaren, sagt Sooth. Seine Vision: Irgendwann sollen sich soviele Coworking Spaces etabliert haben, dass man „im Umfeld von zehn Minuten überall coworken kann“. Hier und da gibt es solche Orte schon lange. In den 20er Jahren gab es in Berlin Salons mit eifrig auf Schreibmaschinen tippenden Damen. Heute lassen sich gemeinsame Arbeitsorte über Netzwerktools viel besser organisieren, aufbauen und finden: Innerhalb einer Stadt, eines Landes und sogar weltweit. Es gibt mittlerweile schon eine iPhone App, mit der man seine Umgebung auf Arbeitsorte „scannen“ kann: Worksnug. San Francisco hatte den ersten aktiven Coworking Space. In New York City waren die hohen Mietpreise Anlass, sich gemeinsame Büros zu suchen. Bekanntestes Projekt ist dort New Work City. Jenseits des Hudson hat sich mit Coworking Brooklyn aus einer Gallerie ein Kreativ-Space entwickelt, mit Werkstatt und Veranstaltungen – dort entstand 2008 auch die fake New York Times der Yes Men. Mittlerweile gibt es Coworking auf allen Kontinenten. Die meisten befinden sich in Europa und den USA, es gibt aber auch schon erste Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Übersicht zeigt Google Maps.    Mit dem Betahaus, das 120 feste Plätze bietet, hat Berlin den größten Coworking-Ort weltweit. Wer nur ein paar Monate in Berlin verbringt, hat hier kaum Probleme, schnell den richtigen Ort zum Arbeiten und Kontakte zu Menschen aus der Stadt zu finden. “Das ist noch eine Avantgarde, die so arbeitet”, sagt Markus Albers, Autor des Buches “Morgen komm ich später rein”, in dem es um neue Arbeitsformen geht. Auch die meisten Unternehmen seien noch nicht so weit, in Coworking eine alternative Arbeitsform zu sehen. Doch es fände mittlerweile ein Umdenken statt, Mitarbeitern mehr und mehr Freiraum bei der Wahl ihres Arbeitsortes zu lassen. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, gehört das gute, alte Büro vielleicht bald schon zur Vergangenheit.

 Verwandte Artikel

Publizieren: “Warten, bis Dinosaurier aussterben” (1) Netzpolitisch aktiv - wo am Besten? (0) Coworking Interview: Tony Bacigalupo (0) Coworking Interview: Chris Messina (0) Coworking Interview: Alex Hillman (0)

September 29 2009, 11:23pm

Publizieren: “Warten, bis Dinosaurier aussterben”

“Die Verlage haben Angst”, sagt Lukas Rieder. Angst davor, ihre Rechtfertigung für den Produktionsprozess zu verlieren. Rieder bietet bei “atoms&bits” eine Veranstaltung zum “Neuen Publizieren” an - naheliegend, denn er hat das Startup paperc gegründet, das wissenschaftliche Literatur leichter veröffentlichen und online zugänglich machen will. Viele Autoren würden heute einfach zu wenig verdienen – obwohl die Produktionskosten der Verlage ständig sinken würden. Bis zu 60 % Gewinnmargen streichen sie ein, sagt Rieder, und schlägt folgenden Ausweg vor: Autoren nehmen die Publikation ihrer Werke selbst in die Hand, kontrolliert mittels eines Peer Reviews. Ob Wissenschaftler überhaupt mit ihren Publikationen Geld verdienen müssten, wirft ein Kollege von Wikipedia ein. Schließlich seien viele Wissenschaftler Universitätsmitarbeiter, würden also mit Steuergeldern bezahlt. Warum also sollten sie mit ihren Publikationen Zusatzverdienste einstreichen? Es sei falsch, Verlagen zu unterstellen, Kosten vorzutäuschen, sagt Autorin Kathrin Passig. Produktions- und Organisationsprozesse seien tatsächlich hoch, wegen des “starrsinnigen Festhaltens an überholten Verfahren”. Genau aus diesem Grund werden auch viele Verlage sterben, meint Social–Media–Berater Igor Schwarzmann. “Wir sind alle sehr ungeduldig”, sagt er. Wie schnell die Entwicklung aber gehen könne, würde man am Beispiel der Lexika sehen, die innerhalb von wenigen Jahren mit Wikipedia eine echte Konkurrenz bekommen hat. Longtail-Effekte seien Verlagen egal: die Verlage würden einzelne Spitzentitel stark bewerben, andere kaum, klagt Autorin Passig. Es sei schwierig, Sachen zu publizieren, die nicht gestreamlined seien. Auch mit dem Lektorat ist sie häufig nicht zufrieden: Meist würden die Lektoren der Verlage nicht mehr stark an dem Text arbeiten, sagt sie. Viele Teilnehmer der Veranstaltung können sich gut vorstellen, dass Freiberufler das Lektorat übernehmen und das Buch dann direkt über Amazon oder ähnliche Plattformen vermarktet wird. Natürlich kommt die Debatte auch auf die Zukunft des gedruckten Buches zu sprechen. Schwarzmann glaubt, dass das Print-Buch künftig ein freakiger Gegenstand werden wird – ein Hobby wie Elektrische Eisenbahnen. Und zwar nicht nur im Unterhaltungs–, sondern auch im wissenschaftlichen Bereich. Das alles sei eigentlich nur noch eine Frage des Designs der Lesegeräte. Rieder widerspricht: Er glaubt, dass es gedruckte Bücher auch weiterhin geben wird: Wissenschaftlich wolle man eben auf vieles elektronisch zugreifen, im Urlaub aber dann doch lieber ein Buch dabei haben. Gerade im wissenschaftlichen Bereich setzt er aber große Hoffnungen in das digitalen Publizieren von Arbeiten und sieht dort auch große Vorteile. “Man muss nur warten, bis die Dinosaurier aussterben.” Gerade Print–on–demand–Dienste wie epubli vereinfachen den Produktionsprozess noch weiter: Teils ab 2, teils ab 500 Stück könne man bei der Druckerei in Auftrag geben, sobald ein Exemplar im Netz bestellt werde – ein Gegenentwurf zur Großlagerhaltung großer Verlage. “Der Veröffentlichungszeitpunkt spielt nicht mehr so die Rolle”, sagt Autorin Passig. Soll ein Text, der veröffentlicht wird, als fertig betrachtet werden oder nur als eine Version, die noch verändert, angepasst werden kann? Eine Frage, über die die “atoms&bits”-Runde streitet: Die einen lehnen es ab, Beta-Versionen eines Buches zu kaufen und später gesagt zu bekommen, welche Zeile darin falsch ist. Andere entgegnen: Darin liege doch gerade die Chance. Die Alternative sei: Die Zeile ist falsch und ich als Käufer des Buches erfahre es nicht. Positives Beispiel für ausführliches Feedback zum Manuskript sei hier der O’Reilly-Verlag. Mehr zum Thema: Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer über das Gefangenendilemma der Printverlage.

 Verwandte Artikel

Netzpolitisch aktiv - wo am Besten? (0) Blogpiloten beim atoms&bits Festival (1) Bausteln für eine bessere Welt (2) atoms&bits–Festival: für Blogger und Bastler (1) Topliste Literatur im Netz (4)

September 29 2009, 8:02am

“Happy Remixing!” - CC und Open Everything

„Open Everything“ heißt die erweiterte Version der Open Source-Bewegung. Das Konzept: Nicht nur Fotos, Texte, Programmcodes oder Filme können per Creative Commons lizensiert werden, sondern auch Werke aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus Kunst oder Design. Michelle Thorne, Mitarbeiterin bei Creative Commons International in Berlin, stellt Creative Commons und Open Everything auf dem atoms&bits-Camp vor.    Michelle Thorne von Creative Commons International Berlin  Die meisten werden Creative Commons schon kennen – ein System zur Lizensierung eigener Werke im Internet mittels einfach verständlicher Symbole: So kann man sich aussuchen, ob man seine Werke ganz frei gibt, als Autor genannt werden oder eine kommerzielle Nutzung oder Veränderung erlauben möchte oder nicht. Hintergrund der CC ist die Remix-Kultur und das Problem, wie man das Urheberrecht an die schnelle und internationale Verbreitung kreativer Werke anpassen kann. Denn die Remix-Kultur kann sowohl Urhebern wie Nutzern Probleme bereiten.  Zum Beispiel, wenn die eigenen Werke nicht gemäß der entsprechenden CC-Lizenz verwendet werden. Wie findet man das heraus? Noch ist das schwierig: „Da gibt es keinen einen Weg“, sagt Michelle Thorne. Was soll man tun, wenn man eigene Werke im Web findet, bei denen die CC-Lizenz missachtet wird? Michelle Thorne rät, den Verantwortlichen der entsprechenden Seite erst einmal freundlich anzuschreiben und auf die Urheberrechtsverletzung hinzuweisen – so kann es oft zu einer Einigung ohne Streit kommen. Manchmal wissen die Nutzer gar nicht, dass ihre Seite schon als kommerzielle Verwendung zählt, zum Beispiel bei einem privaten Blog mit Google-Anzeigen.  Noch nicht gelöst ist, wie man gewährleisten kann, dass es wirklich eigene Werke sind, die da unter CC lizensiert werden. Das ist für die Nutzer sehr wichtig, die im Zweifelsfall für die Verwendung zahlen müssen, obwohl sie dachten, dass das Werk freigegeben sei. „Es gibt da keine hundertprozentige Garantie“, schränkt Michelle Thorne ein, „es ist immer noch ein Vertrauensvorschuss nötig“. Aber es gibt schon Projekte, die an einer Lösung des Problems arbeiten und eine Identitäts-Validierung ermöglichen wollen.  Rechtlich spannend ist es auch noch, wenn es um die weltweite Vereinheitlichung des CC-Konzeptes geht: Nationale Rechte unterscheiden sich, CC-Lizenzen können aber über Ländergrenzen genutzt werden: Jemand lädt ein CC-lizensiertes Bild in Japan hoch, in Deutschland wird es verändert und in Amerika zum Teil einer Fotocollage gemacht. Damit CC ohne Rechtsunsicherheit funktionieren kann, gibt es bereits erste Abkommen, wie innerhalb der EU – aber auch noch viel zu klären.  Mit Open Everything öffnen sich die Creative Commons für Bereiche, auf die CC bisher nicht primär zugeschnitten war, zum Beispiel auf Computer-Hardware oder Design. Möbeldesigner Ronen Kadushin stellt zum Beispiel Designs unter CC-Lizenz ins Netz und veröffentlicht die Baupläne. Gleichzeitig verdient er mit seinen Möbeln Geld. Businessmodelle wie diese, sagt Michelle Thorne, gibt es viele.  Bei der letzten re:publica-Konferenz allerdings, so bemerkt eine Teilnehmerin des a&b-Camps, zweifelte CC-Erfinder Laurence Lessing sein eigenes Konzept selbst an: Es funktioniere nicht für kommerzielle Künstler. Ob legal oder illegal, im Netz bleibt es wohl dabei: „Happy Remixing!“  Links zu Creative Commons:

Informationen zu Creative Commons auf Deutsch Creative Commons-Lizenzen und die dazugehörigen Symbole: Internationale Creative Commons Website FFAQ (Frequently Frequently Asked Questions) Videos zur CC-Nutzung Übersicht über Dienste, mit denen man CC-Content finden kann Der Creative Commons Compatibility Wizard: Hilft herauszufinden, welche Lizenzen für die Re-Lizensierung kompatibel sind Fallbeispiele: Businessmodelle und Einsatzmöglichkeiten von CC Michelle Thornes Blog

 Verwandte Artikel

NDR erlaubt freies Herunterladen ausgewählter Inhalte (0) Napster kündigen? Nur keine Eile! (11) Interview: Michelle Thorne, Creative Commons (1) Freie Inhalte sind sexy (8) dpa erklärt Creative Commons (6)

September 27 2009, 2:22pm

Blogpiloten beim atoms&bits;Festival

Angekündigt haben wir es ja schon: In Berlin läuft derzeit das atoms&bits–Festival, das wir als Sponsor unterstützen. Und natürlich werden wir auch den ein oder anderen Artikel von dort posten, um das Festival inhaltlich zu begleiten. Zeit, einen Blick auf’s Programm zu werfen.

atoms&bits–Camp Höhepunkt des Festivals ist das kommende Wochenende und hier wiederum besonders das atoms&bits–Camp am Samstag, 26., und Sonntag, 27. September. Im Coworking Space betahaus und dem ЇMA Design Village werden ca. 400 Teilnehmer erwartet – es wird zum Treffpunkt von Visionären, Baustlern, Aktivisten, Geeks und Kreativen. Während der verschiedenen Workshops, Vorträge, Präsentationen und Diskussionsrunden kann der selbständige Webentwickler der Strickladenbesitzerin Tipps für ihren Internetauftritt geben und der politische Aktivist mit der Kuratorin über die Kulturflatrate diskutieren. Der Eintritt ist frei und auch spontane Besucher sind herzlich willkommen.

Gucken inzwischen nicht mehr so angespannt drein: Die Organisatoren des atoms&bits Festival. (Foto: Simon Bierwald) Eingerahmt wird das Camp von verschiedenen Veranstaltungen, u.a.: Coworking@Berlin – Das Medienboard–Event Donnerstag, 24.09., 10:30 bis 12:30 Uhr im betahaus:, u.a. mit Petra Müller (Geschäftsführerin Medienboard Berlin-Brandenburg) (Link) Politische Partizipation heute Donnerstag, 24.09., 14:30 bis 16:30 Uhr in der dffb–Filmhaus–Cafeteria, 9. Stock, u.a. mit Adrienne Goehler (Kuratorin, Publizistin und Kultursenatorin a.D.) und Stefanie Wenner (Kuratorin für Schauspiel am HAU) (Link) atoms&bits–Salon Donnerstag, 24.09., 20 bis 22 Uhr im HAU: atoms&bits–Salon, u.a. mit Matthias Lilienthal (künstlerischer Leiter des Hebbel-am-Ufer) (Link) Pecha Kucha Vol.15 Freitag, 25.09., 20:20 Uhr im IMA Design Village, u.a. mit Michael Bukowski (Schriftsteller) und Ansgar Oberholz (Sankt Oberholz), Eintritt: 6 Euro (Link) atoms&bits–Party Samstag, 26.09., ab 22:30 Uhr im betahaus, u.a. mit Rampa/ &ME (live) und Hans Blitz/ Tanzfaster/ Emski/ Johnny Sepp an den Turntables, Eintritt: 5 Euro (Link) atoms&bits–Wahlparty - Public Viewing Sonntag, 27.09., 12 bis 22 Uhr im betahaus, u.a. mit Live-Sendung vom Bundesradio (Link) Alle Veranstaltungen im Überblick gibt’s im Festivalkalender auf atomsandbits.net. Disclaimer: Die Blogpiloten sind Sponsoren von atoms&bits, der Autor ist Mitorganisator des Festivals.

 Verwandte Artikel

atoms&bits–Festival: für Blogger und Bastler (1) Web 2.0 Expo Woche: Die wichtigsten Links (0) Videos vom Barcamp Berlin (2) Social Media Camp: Interview mit Oliver Berger (0) Interview mit Andreas Gebhard zur a2n (2)

September 24 2009, 6:02pm

Seite 1