media-ocean http://www.media-ocean.de/lifestream/feed en-us http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sweetcron gerrit@praegnanz.de Videotipp: Trekkies And We Know It Parody http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5955/videotipp-trekkies-and-we-know-it-parody ]]> Wed, 16 May 2012 19:00:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5955/videotipp-trekkies-and-we-know-it-parody Music-Quiz: Teste dein Musikwissen rundum deine iPod-Bibliothek http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5954/music-quiz-teste-dein-musikwissen-rundum-deine-ipod-bibliothek

Ihr seid Musikfans? Ihr meint euer Wissen darüber ist unanfechtbar? Dann fordert euch selbst heraus mit der neuen Music-Quiz-App für euren iPod und beantwortet Fragen rundum um die Bands und Titel aus eurer persönlichen Musik-Bibliothek. Es gibt dabei drei verschiedene Modi. In „20 Rounds“ geht es darum aus 20 verschiedenen Tracks den richtigen zu erraten. „Survival“ lässt euch so lange Songs raten, bis Ihr den ersten falschen Tipp gegeben habt und in „Open End“ spielt man einfach so lange bis man keine Lust mehr hat (oder das Ende seiner Reise erreicht hat). Das Spielekonzept innerhalb der Modi ist dann ziemlich einfach. Immer dann wenn ein Song gespielt wird, bekommt man selber fünf Antworten vorgelegt und man muss sich dann nur noch entscheiden. „Wer wird Millionär“ für Tonbegeisterte also. Die App ist dabei sicherlich nicht für jeden was. Denn wer mit 20 Tracks in der Bibliothek aufwartet und diese von der letzten Bravohits abspielt, wird eher weniger Fails erzeugen. Wer allerdings eine spannende und vielseitige iPod-Bibilothek vorweisen kann, der wird mit dieser App sicherlich seinen Spaß haben und sein persönliches Sammelsurium auf jeden Fall neu entdecken.

Um dem geneigten Nutzer, die Entscheidung zum Download noch ein wenig schmackhafter zu machen, haben die Entwickler sich derzeit auch dazu entschlossen, deren Angebot ein wenig zu vergünstigen. Die iPod-App ist derzeit für 0,79 Cent statt teuren 1,59 Euro im iTunes App-Store erhältlich. Und wer eine abgespeckte Lite-Version ok findet, der bekommt Music-Quiz sogar kostenlos. Also wer sich und die Applikation mal testen möchte, einen besseren Moment als jetzt gibt es nicht!

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Wed, 16 May 2012 18:29:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5954/music-quiz-teste-dein-musikwissen-rundum-deine-ipod-bibliothek
Felix Petersen: “Es ist inzwischen auch schwieriger herauszustechen” http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5953/felix-petersen-es-ist-inzwischen-auch-schwieriger-herauszustechen

Felix Petersen ist der Gründer der erfolgreichen Plattformen Amen und Plazes. Ich habe ihn vor einigen Tagen im Rahmen der NEXT12, zu der Berliner Startup-Szene interviewt, über die er dort mit Mike Butcher von TechCrunch, Edial Dekker von Gidsy und David Nöel von Soundcloud eine Podiumsdiskussion geführt hat. Felix beleuchtet unter anderem einmal, was die Berliner Szene heut, von der Anfangszeit unterscheidet. Und was Politiker tun können, um Innovationen zu fördern. Auf ein Wort.

Es gab dieser Tage eine Menge Gerede darüber, dass die Berliner Start-up-Szene zwar eine sehr kleine, aber dennoch sehr aufgeschlossene und inzwischen sehr aufbauende Branche geworden ist. Ist das tatsächlich der Fall? Wie macht sich das deutlich? Ja, es ist immer noch eine sehr kleine Szene. Sie startete aber aus dem nichts. Ich glaube so in etwa 2004… und hat seitdem viele Phasen durchlebt. 1999/2000 war da nur so etwas wie eine Community, als z.B. auch die Netzpiloten starteten. Aber es war auch eine andere Ära. Sie war weniger produktorientiert. Da waren nur einige Entrepreneure von Business Schools, Geschäftsleute die ein wenig Geld mit Internet-Dingen machten, aber dann auch recht schnell mit ihren Firmen pleitegingen oder deren Geschäftsmodelle änderten und dann irgendwann verschwunden waren. Als ich, sagen wir mal 2004 mein erstes Unternehmen in Berlin startete, war da nicht viel. Dieser Tage ist es hier sehr pulsierend, doch immer noch klein. Ich meine alle reden davon, dass Berlin, dass neue Silicon Valley ist, aber wenn du auf die Zahlen schaust, im Vergleich zu London, sind hier nicht so viele Firmen aktiv, und dennoch wächst die Zahl ständig. Ich meine hier sind inzwischen 11.000 Jobs rundum die Start-up-Szene in Berlin entstanden. Da sind über 1.000 neue Unternehmen, ich glaube überwiegend Tech-Start-ups, entstanden. Aber es gibt auch andere Branchen. Die Musik-Branche ist eine dieser. Da sind eine Menge Leute, die sich um sich herum bewegen, sich anziehen und die gleiche Idee davon haben, was für ein Unternehmen sie aufbauen und welche sie gerne erfolgreich sehen wollen. Was ich also sagen will ist, dass da heute eine mehr international-denkende Welle entstanden ist, die auch mehr produktorientiert agiert. So wie z.B. auch Amen.

Und dann sind da noch die vielen verschiedenen Inkubatoren, Gründungszentren, die es verstehen die Internationalisierung bereits existierender Unternehmen noch zu perfektionieren. Das sind sehr sehr gute Förderer. Ich persönlich glaube da gibt’s noch viel mehr… Ich weiß z.B. nicht viel über e-Commerce wenn ich ehrlich bin. Man macht einfach die Dinge, die man mag und in denen man gut ist und das ist dann auch die Sorte Mensch, die idealerweise clevere, soziale Plätze schafft. Es ist einfach beides möglich. Entweder sie gehen pleite oder sie werden richtig groß. Aber genau das ist die Sorte von Unternehmen, die ich selber so mag. Dadurch hängt man auch mehr mit Menschen ab, die ebenfalls über Internet-Produkte etc. nachdenken. Es gibt jedenfalls einige ähnliche Dinge die gerade aus Berlin kommen wie z.B. Moped oder Toast – interessante, kleine und clevere Dinge, die falls sie funktionieren durchaus auch Email oder ähnliche Sachen ersetzen können. Du sagtest, dass diese Entwicklungen in Wellen kamen und dass du selber dein erstes Unternehmen 2004 gegründet hast. Glaubst es war damals anders für dich in diese Szene zu kommen, als für Personen die jetzt dazu stoßen? Glaubst du es ist heute leichter, weil das Netzwerk jetzt größer geworden ist? Je reifer eine Szene wird, und Berlin wird immer reifer, desto mehr profitieren die Allerbesten. Das Geschäft in dem wir uns befinden, ist ein hartes Geschäft. Entweder du lieferst und es funktioniert oder es tut es nicht, richtig? Und, weißt du, erst mögen sie dich nicht und glauben nicht an deinen Erfolg und dann kommt die Kehrtwende und auf einmal tun sie es doch. Doch selbst der hochkarätigste Gründer, der vielleicht fünf erfolgreiche Unternehmen vorher gegründet hat, kann mit seinem sechsten Unternehmen floppen und auf einmal redet kein Mensch mehr von ihm. Wenn du wirklich gut bist in einem mehr wettbewerbsorientierter werdenden Umfeld, bekommst du auch gute Leute und noch mehr dieser guten Leute kommen dann auch nach Berlin, aber der Wettbewerb wird dadurch natürlich noch stärker. Mehr Kapital wird verfügbar, aber es wird auch zunehmend nur verfügbar für die Unternehmen, die funktionieren. Wenn ein neues Ökosystem startet wie vor ein paar Jahren in Berlin, dann kannst du vielleicht Geld einsammeln einzig und alleine aus der Tatsache heraus, dass du in Berlin bist und daraus resultiert dass vielleicht auch viele nach Berlin kommen. Damals war es mehr wie eine Investition in eine Chance und früher war man vielleicht nicht so kritisch wie mit anderen Unternehmen im eigenen Land oder mit Unternehmen aus dem Valley oder aus London. Also ich denke es stehen mehr Ressourcen für die exzellenten Personen zur Verfügung, für die Hochrangigen unter Ihnen und sie bekommen mehr und mehr Möglichkeiten. Aber es ist inzwischen auch schwieriger herauszustechen. Die Szene ist ausgeglichener als zu Beginn, weil du heute nicht wissen musst das man Geld verdient, du musst wissen wie man Geld verdient. 2004 war es eher so, dass viele Leute gute Ideen hatten und Projekte starteten wie wir mit plazes, aber keine Ahnung hatten, wie man diese Ideen in Unternehmen umwandelt. Also allein der Fakt, dass wir eines der Unternehmen waren die das herausfanden, hat uns einen großen Vorteil gebracht. Heute kann einfach jeder beginnen. Man weiß wie es funktioniert etwas zu monetarisieren. Jeder kann es inzwischen nachlesen. Jeder hat den Zugang zu Investoren, sobald die Idee anfängt zu arbeiten. Die Infrastruktur kostet nichts. Da gibt es nichts was dich stoppt, solange du mit deiner Idee aus der Masse herausstichst. Allein der Fakt, dass du ein Start-up gründest reicht nicht mehr aus. Während es 1999 zum Beispiel, für die Medien eine interessante Story war, ist es heute eigentlich keine Erwähnung mehr wert. Da ist also so ein großer Hype um Berlin derzeit, vielleicht ist es auch ein aufgeblasener Hype. Aber gab es einen Punkt, deiner Meinung nach, an dem dieser tatsächlich losgetreten wurde? Ja, ich denke letztes Jahr wurde es richtig aufregend. Das muss ich schon sagen. Vorher war es eine interessante Stadt, aber Menschen wie Erik und Alex haben mit Soundcloud, Berlin dann so richtig interessant gemacht, obwohl ich glaube, dass sie anfangs einfach nur einen coolen Platz zum Leben und Arbeiten gesucht haben, als sie herkamen. Aber weniger weil Berlin eine tolle Start-up-Stadt war, weil dann wären sie mit Sicherheit eher nach London gegangen. Doch letztes Jahr hat sich das erst so richtig gewandelt. Ich glaube da gibt es inzwischen keine strukturellen Unterschiede mehr sein Start-up hier zu gründen. Der große Unterschied begann damit, dass Berlin mehr internationales Augenmerk erhalten hat und die Stadt dadurch ein wenig mehr Bestätigung erhalten hat. Wir haben das erstmals mitbekommen, als wir mit Leuten sprachen, die dann herkommen sollten und sofort sagten: „Oh Berlin. Natürlich! Warum nicht?“. Und die VCs (Venture Capitals) hielten dann regelmäßig Ausschau nach Unternehmen in der Stadt. Drei bis vier Jahre vorher dachten sie gar nicht an Berlin. Ich glaube das wurde alles massiv im vergangenen Jahr beschleunigt. Und natürlich kamen dann auch airbnb, Groupon und diese ganzen Unternehmen nach Deutschland, um die Leute zu finden, die wissen wie man Unternehmen internationalisiert. Ich meine da sind einige große große Sachen von Berlin aus gestartet. Die Internationalisierung der ganzen Daily Deal Seiten in Südostasien wurden von Berlin aus betrieben. Das wurde auch zum Jobfaktor und so sind dann auch die lokalen Politiker hier aufgewacht und haben begriffen was hier los ist. Sie begannen über uns eine Menge Ruhm auszuschütten und das beschleunigt momentan auch einiges, glaube ich. Nun existiert ja auch das Phänomen der Piratenpartei in Berlin. Wir haben u.a. auch einen neuen IT-Beauftragten und solche Sachen. Glaubst dieser Umstand hilft der Start-up-Szene in Berlin? Ja, sicher. Aber am Ende können sie für uns gar nicht so viel tun. Ich denke zumindest nicht so viel wie ich selber tun könnte. Wenn ich etwas entwickle wie Amen, dann muss man einfach Bedingungen ausloten. Der Erfolg hat da nicht so viel mit Geschäftsentwicklungen, Marketing oder Politik zu tun. Natürlich beschweren sich Leute auch manchmal dass sie hier z.B. kein Visa zum Arbeiten bekommen. Das ist dann schon irgendwo eine politische Sache, aber es stoppt nicht den Erfolg eines Unternehmens. Das tut es wirklich nicht. Du musst hier auch einfach dein eigenes Ding machen. Und das Beste was die Politik tun kann ist unsere Arbeit einfach nicht zu behindern. Aber es ist schon ganz gut, dass der Politiker wie der Bürgermeister unsere Branche anerkennt, sie ernst nimmt und zum Beispiel dafür sorgt, dass Jobs gut bezahlt werden, obwohl es vielleicht nicht so viele sind wie im Handwerk rundum Berlin. Aber die Jobs sind nun einmal die Zukunft und sie sind vielleicht auch ein wenig erträglicher in der Wertschöpfung. Es schon sehr gut, dass die hiesige Politik nicht mehr nur die Filmindustrie umwirbt und auf Red-Carpet-Events geht, sondern inzwischen auch bei uns vorbeischaut und fragt: „Was können wir für euch tun?“. Andererseits gibt es hier auch einige die uns einfach nicht machen lassen wollen und zu viel reinreden. Das ist zumindest meine Meinung. Andere Gründer sehen das vielleicht ein wenig anders. Es gibt so einige gute Sachen, was die Finanzierung angeht wie z.B. den Hightech-Gründer-Fond, der öffentliches Geld investiert anstatt nur subventioniert. So werden sie selber auch zu einer Art LP, also einem Limited Partner, in einem VC-Fonds. Ich finde, das ist ein interessantes Model. Ich glaube da geschieht politisch auch ein wenig. Aber ich glaube da braucht es noch ein wenig mehr Zeit. Denn es liegt eigentlich nicht am Mangel von Kapital. Interessant ist derzeit auch die Diskussion was sie nun mit dem Flughafen Tegel tun werden, weil sie den halt in eine Art Innovationscenter umwandeln wollen – irgendein Tech-Hub. Der Wirtschaftssenator fragte mich, was ich davon halte und ich meinte nur, schauen Sie was aus Berlin geworden ist nach der Anarchie und den Möglichkeiten nach dem Fall der Berliner Mauer. Aufgrund der Freiheit und dem strukturellen Mangel, dem Mangel an politischen Interventionen konnte die berlin-typische Szene erst entstehen, auch wenn sie ein wenig verzögert kam. Da woher diese Szene kam, gab es viel Platz. Viele Möglichkeiten. So ist die Clubszene entstanden. Die Start-up-Szene, ist daraufhin dann erst als Produkt der Clubszene und der Musikszene entstanden, weil diese Umstände attraktiv waren für Menschen und Innovationen angezogen wurden. Bevor Berlin zu dieser Start-up-Hauptstadt wurde, war Berlin erst einmal nur ein Ort, wo es sich lohnte zu leben. Wo Menschen diese Energie liebten und daraus dieser Open-minded-Gedanken nach dem Fall der Berliner Mauer entstand. Es ging gar nicht darum, dass hier alles günstig ist. Es ging viel mehr darum, dass hier so wenig reguliert war. Du konntest dir einfach ein altes Warenhaus schnappen und damit etwas tun. Zum Beispiel einen Club eröffnen. Und selbst wenn ein halbes Jahr später der eigentliche Besitzer kam und sein Warenhaus wieder zurück haben wollte, war das egal. Dann ist man einfach weiter gegangen und hat sich ein neues gesucht. Das war möglich durch den fehlenden Eingriff der Berliner Regierung. Da war kein Masterplan Berlin zur Start-up-Stadt zu machen. Nun wollen sie überall aufspringen und denken: “Oh großartig. Da ist etwas, dass wir benutzen können. Starten wir doch irgendein Programm damit.” Das ist dann genau diese Art von Scheiße, die nicht klappen wird. Das wird nämlich genauso eine Weile dauern, doch anstatt sich auf die Dinge zu konzentrieren die gerade irgendwo passieren wie die Start-up-Szene, das Internet, das Mobile Business oder sowas, sollten sie lieber dafür sorgen, dass sie Möglichkeiten und Chancen schaffen, die die Belange der realen Welt berücksichtigt, also wie so eine Stadt eigentlich funktioniert. Dinge wie Car-sharing, Dinge wie dezentralisierte Elektrizität geben den Menschen vielleicht eher Chancen neue Start-ups zu gründen. Weil das sind die Sachen die wirklich interessant werden in zehn Jahren. Nicht die Sachen, die gerade jetzt passieren. Da sind die Planer meistens immer zehn Jahre hinterher. Das ist das Problem. Eine Frage hätte ich abschließend noch: Du hast ja nun Amen gegründet, welche du ja selber als eine Opinion-Making-Site beschreibst. Was ist das Gute daran ein Star-up in Berlin zu sein und was ist schlecht daran? Das Gute ist in Berlin zu sein. Und das schlechte daran ist, nicht in San Franciso zu sein. Danke, Felix! (lacht) Immer wieder gerne! (lacht)

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Wed, 16 May 2012 09:40:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5953/felix-petersen-es-ist-inzwischen-auch-schwieriger-herauszustechen
Lesetipps für den 16. Mai http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5952/lesetipps-fur-den-16-mai

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

INTERNET Botschaften für das Internet der Zukunft: Politiker, Wissenschaftler, Netzaktivisten und IT-Experten waren sich beim 4. Internet Governance Forum Deutschland (IGF-D) am 7. Mai in Berlin einig: Menschenrechte, Freiheit und Cyber-Security sind die dringlichsten Themen für ein globales Internet. Gemeinsam erarbeiteten sie Deutschlands Beitrag für das internationale Internet Governance Forum der Vereinten Nationen, das im November in Baku stattfindet.

DIGITALER MINIMALISMUS Ein Lebensstil für die Zukunft: Digitale Technologien ermöglichen einen neuen, befreiten Lebensstil, bei dem die Bedeutung von physischem Besitz in den Hintergrund tritt.

START-UP Kroatische Kinder-App will die Welt erobern: Drei junge kroatische Frauen wollen mit einer iPad-App für Kinder den internationalen Durchbruch schaffen. Mit Enthusiasmus und Zuversicht ließen Jelena Kovačić, Kristina Šoštar and Jelena Brezovec ihre alten Jobs hinter sich und wagten den Neuanfang unter schwierigen Bedingungen. Welche Idee hinter dem Spiel “Natures’ Friends” steckt, welche Hürden ein Start-up in Kroatien zu überwinden hat und welche Ziele sich die drei Frauen gesteckt haben, erzählen sie im Gespräch mit der futurezone.

NETZPOLITIK "Mails zu verschlüsseln, hilft gegen Überwachungsgesetze nichts": Nerds, interessiert euch für Politik und Gesetze, fordert der Autor Cory Doctorow. Denn solange ihr euch nur für die Technik begeistert, könnt ihr die Welt nicht ändern.

GOOGLE RESEARCH Find facts and do research inside Google Documents: Today we’re introducing the research pane—a new feature that brings the web’s wealth of information to you as you’re writing documents. The research pane taps into Google Search directly from Google documents, so whether you want to add a cool destination to your itinerary for an upcoming trip to India or you're looking for the perfect presidential quote for a political science paper, you don’t even have to open a new tab.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

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Wed, 16 May 2012 09:32:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5952/lesetipps-fur-den-16-mai
Videotipp: Harvey and Rabbit TV ad by Thinkbox http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5951/videotipp-harvey-and-rabbit-tv-ad-by-thinkbox

Zum Feierabend nun noch etwas leicht verdauliches: Beste Freunde trennt nichts. Für eine beste Freundschaft kämpft man. Mit allen Mitteln. So wie auch Hund Harvey, der angesichts der drohenden Gefahr durch Herrchen tief in die Mitleidskiste greift. Doch seht selbst! Was erzählt ich hier eigentlich?!

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Tue, 15 May 2012 18:13:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5951/videotipp-harvey-and-rabbit-tv-ad-by-thinkbox
Kampf um das Copyright – Bestraft uns http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5950/kampf-um-das-copyright-bestraft-uns

Die Gesternbranchen blasen zur letzten Jagd auf die, die sie Raubkopierer nennen. Dabei überspielt der ganze Trubel doch nur, dass sich die Manager im kollektiven Dornröschenschlaf befunden haben. Profitieren werden nun andere, insbesondere Apple.

Der liebwerteste Zeit-Gichtling Adam Soboczynski ist ein heldenhafter Kämpfer für die Rechte von geknechteten, gebeutelten und verarmten Künstlern, die in den Fängen von freibeuterischen Piraten bald ein Dasein am Hungertuch fristen müssen. Die Wochenblatt-Edelfeder macht sich wenig Gedanken, wie das Vollzugsdefizit des Urheberrechtes beseitigt werden kann und schreibt in unnachahmlicher Klarheit, dass sich die Künstler mit ihrer Protestnote „Wir sind die Urheber“ bemerkenswert kompromisslos in Szene setzen. Achtung, ich verdinge mich jetzt als Kopist und zitiere Sobo in Auszügen, bitte nicht abmahnen:

„Sie zielen nicht auf bereits diskutierte Modelle wie etwa Kultur-Flatrates oder freiwillige Bezahlsysteme, die das Urheberrecht ersetzen könnten, sondern unmissverständlich auf die Stärkung desselben unter den neuen digitalen Gegebenheiten – mit welchen Mitteln auch immer.“ Mit welchen Mitteln auch immer. Da sind doch Bedenkenträger wie Dirk von Gehlen oder Frank Schirrmacher völlig fehl am Platz. Sie reden einfach zu viel von den Kehrseiten der Urheber- und Verwerter-Herrlichkeit sowie von den digitalen Irrläufen der etablierten Industrien, die sich in ihren analogen Erdlöchern verschanzen zur Vorbereitung der finalen Abwehrschlacht gegen Filesharing-Piraten. Nachdenken könnte Künstler verwirren Warum sollten sich auch Künstler die Finger schmutzig machen mit Recherchen über die Abmahn-Gichtlinge dieser Republik, die in unsäglich aufwendigen Verfahren IP-Adressen identifizieren, jeden noch so kleinen Regelverstoß ahnden, grotesk überhöhte Strafzölle mit einer Durchschnittssumme von 1000 Euro erheben und damit, „wie Constanze Kurz in der ,FAZ‘ schrieb, allein 2011 Einnahmen in Höhe von 190 Millionen Euro generierte, die in Anwaltskanzleien und Eintreiberbüros größtenteils versickern“, so Frank Schirrmacher. Bislang konzentriert sich die Gebühren-Abzocke noch auf die Musikbranche. Im Literaturbetrieb geht es gerade erst los, wie der „FAZ“-Herausgeber in seinem Opus „Schluss mit dem Hass“ konstatiert. Da ist es Sobo und Co. wohl wurscht, wenn man nur die Dummen erwischt und die schlauen Kopisten an ihrem bösen Treiben auch in Zukunft nicht hindern kann. Hauptsache, die Kasse klingelt. Warum sollten die Protest-Künstler überhaupt nur in Ansätzen differenziert über Ursache und Wirkung der vernetzten Ökonomie nachdenken? Das von den Verwertern aufgeführte Untergangsdrama folgt einem bewährten Drehbuch, wie Dirk von Gehlen in seinem Buch „Mashup“ darlegt: In der ersten Phase singt der Klagechor vom Sterben einer ganzen Branche – hier dienen die Musikmanager als profilierte Regisseure: „In der zweiten Phase versucht man dann, durch technische Mittel wie das sogenannte Digitale Rechtemanagement (DRM) nicht nur das Vagabundieren der Kopien, sondern das Kopieren an sich zu unterbinden; und schließlich gehen die Konzerne dazu über, juristische Schritte gegen den kopierenden Verbraucher einzuleiten, um so ein Klima der Abschreckung zu schaffen. Diese dritte Phase ist verbunden mit Lobbyarbeit bei Politikern und Parlamentariern, die diese für eine Verschärfung des Urheberrechts gewinnen soll“, erläutert „SZ“-Redakteur Dirk von Gehlen. Die Empörung der „Funk-Jockeys“ Dann stößt man die Medienarbeit an mit Überschriften wie „Die Musikindustrie steht vor ihrer gefährlichsten Krise“ oder „Umsatzverlust von mehr als einer Milliarde“. Diese Headlines kann man mit dem Zufallsgenerator aus dem Zeitungsarchiv gewinnen. Bei der Umsatzverlust-Story habe ich etwas geschwindelt und die Währung unterschlagen. Es war von „Mark“ die Rede und man blickte in den 1970er-Jahren sorgenvoll auf die Partisanen und Piraten des verschworenen Ordens der Cassetten-Raubkopierer, zu denen auch ich damals zählte. „Funk-Jockeys“ wie Frank Elstner und Thomas Gottschalk sowie der damalige Jupiter-Rekord-Chef Ralph Siegel bildeten die Speerspitze der Schallplattenindustrie. Die Totschlagformel „Umsonstkultur“ war noch nicht erfunden. Damals ging es um „Hits zum Nulltarif“. Heute wohl semantisch etwas zu kompliziert für die PR der Verwerter und Urheber. Da liebt man es derber und formuliert nicht mehr allzu komplizierte Sätze wie „Hometaping is killing music“. Besser ist: „Raubkopierer sind Verbrecher“ oder „Aufruf gegen den Diebstahl geistigen Eigentums“. Die Aufruf-Künstler mögen es monokausal. Wer den starken Staat gegen digitale Hausierer und Kopisten in Stellung bringen will, darf nicht zurückblicken auf die Fehler der Gesternbranchen, wie ich sie in dem Fachmagazin „Absatzwirtschaft“ beschrieben habe: Da geht es um die Musikindustrie, die zu lange an der Vermarktung von CDs festgehalten und den Umschwung zu MP3 verpennt hat – im Gegensatz zum branchenfremden Anbieter Apple. Hier wurden die industriell ausgerichteten Verwertungsketten schon vor einigen Jahren gesprengt: Beim Download fallen weder Herstellung noch Lagerhaltung, Transport oder Rücktransport sowie Vernichtung an. Ähnliches passiert jetzt mit DVDs. Und wer hat da die Nase vorn? Richtig. Apple mit der TV-Box. Wenn Apple in nächster Zeit vernünftige Preise für neue Filme zum Ausleihen kalkuliert, können die Videotheken dichtmachen. Und schon breitet sich der nächste Trend massenweise aus: Streaming wird das Geschäft mit Inhalten noch mehr aufmischen. Beim Download bekommt man faktisch eine Kopie eines Datensatzes als Eigentum. Bei den Streaming-Diensten erwirbt man lediglich das Zugriffsrecht auf die Datenbänke – Beispiel Spotify. Forderung im Urheberrecht: Jede einzelne Nutzung eines Titels muss mit einem festen Satz vergütet werden. Wer seine Kunden nicht versteht, muss sie härter bestrafen Die Musikindustrie hat ihre Kunden im Netz nicht ernst genommen und wird dafür abgestraft. Das begann schon vor 15 Jahren, als Napster startete. Der Dienst bediente in erster Linie das Bedürfnis der Menschen nach einem bequemen und unmittelbaren Zugriff auf Entertainment-Inhalte. Statt sich mit dem Grundbedürfnis der Internet-Nutzer auseinanderzusetzen, empörten sich die Industriebosse über Internet-Piraterie. Als der Musikmanager Tim Renner in einer hitzigen Debatte des Bundesverbandes Musikindustrie die Chefs der großen Plattenfirmen fragte, wer denn schon einmal Napster genutzt habe, hob kein einziger Sitzungsteilnehmer die Hand. Genau hier fängt das Problem der Gestern-Manager an: „Alle Musik war dank Napster jederzeit verfügbar. Das und nicht der Fakt, dass man nichts zahlte, machte den Dienst zum Erlebnis. Das Gefühl war dabei wie beim ‚Kohlenklau‘ – man tat es mangels anderer Möglichkeit, war aber mitnichten stolz auf sich. Hätte man sich seitens der Musikindustrie inhaltlich mit dem illegalen Konkurrenten beschäftigt, statt ihn ungesehen und ungenutzt zu verdammen, hätten wirkliche, legale Alternativen nicht fünf (iTunes), respektive zehn (Spotify) Jahre nach Napster auf sich warten lassen“, sagt Renner. Die Musikindustrie habe ihre Kunden im Internet entweder gar nicht oder schlecht bedient – aus Unkenntnis oder Ignoranz. Und das wird auch so bleiben. Ähnlich desaströs ist das Versagen der Verlage bei der Einrichtung von einfachen und komfortablen Bezahlmodellen. Micropayment als Stichwort. Nachzulesen in meinem Blogpost: Das Schlafen der Verlage: „Warum die E-Commerce-Modelle der Massenmedien Schrott sind“. Macht also in Euren Künstler-Hütten weiter Bubu-Heiaheia und überlasst die Drecksarbeit den Abmahnfabriken und Staatsanwälten. Als Sünder habe ich mich jetzt in der Facebook-Gruppe „Wir sind die Kriminellen“ geoutet und folgende Abstrafungsmaßnahmen vorgeschlagen: mittelalterliche Foltermethoden, heilige Inquisition, Pfählen, Narrenkappe aufsetzen, zum Schämen in die Ecke stellen, Gründung einer Urheberrechtspolizei, Zuständigkeit der Knöllchenjäger erweitern, Staatstrojaner im Kampf für Künstlerhonorare einsetzen (auf Erfahrungen der Schulverlage zurückgreifen). Als Ergänzung schlägt ein anderes Gruppenmitglied noch vor, „Three Strikes“ neu auszulegen und die Betroffenen dreimal öffentlich auszupeitschen. Bestraft uns endlich.

Mehr zu Themen des Netzes und dem digitalen Wandel gibt es auch vom European-Kolumnisten Lars Mensel in seinem aktuellen Artikel “Werbung im Internet – Lasst uns doch zahlen”.

Quellen:

Text: Der Artikel “Kampf um das Copyright – Bestraft uns” von Gunnar Sohn ist zuerst erschienen auf http://www.theeuropean.de Bild: Image by ssalonso (Some rights reserved)

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Tue, 15 May 2012 10:50:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5950/kampf-um-das-copyright-bestraft-uns
Pia Ziefle: “Mein Standpunkt ist der des autonomen Urhebers” http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5948/pia-ziefle-mein-standpunkt-ist-der-des-autonomen-urhebers

Das Urheberrecht ist derzeit mal wieder Thema Nummer Eins. Es streiten sich Urheber, Verwerter und Nutzer zugleich. Dabei reden viele auch einfach aneinander vorbei und für einige ist es derzeit nur noch schwer nachvollziehbar, wer eigentlich welche Positionen vertritt. Ich habe unter all den vielen Künstlern, die Buchautorin des Romans „Suna“, Pia Ziefle, einmal für ein Interview begeistern können und wollte nunmehr Ihre Sicht der Dinge zu der aktuellen Debatte erfahren sowie einen Einblick ihrer persönlichen Erfahrungen bekommen. Heraus kam ein sehr interessantes Gespräch.

Hallo Pia, schön dass du heute Zeit für mich gefunden hast. Hi Andreas, sehr gerne! Die Debatte um das Urheberrecht unterliegt derzeit einer ziemlich heftigen Diskussion, die weit über das Handeln von Politikern und Rechtsexperten hinausgeht. Der Spiegel zählte jüngst mehr als 1.500 prominente Autoren, Künstler und Schauspieler, die vor der Abschaffung des Urheberrechts warnen. Müssen sich Kreative tatsächlich vor dem Ende des Urheberrechts fürchten? Oder glaubst du da werden mehr Ängste geschürt, als tatsächlich notwendig sind? Welchen Standpunkt vertrittst du selber, als Buchautorin, in dieser Debatte? Es wird kein Ende des Urheberrechtes geben – am Ende des Tages werden alle ums Lagerfeuer sitzen und sich einig geworden sein. Es schwirren viele Kampfbegriffe herum, und noch mehr Halbwissen aus einem einfachen Grund: Das Urheberrecht in seiner bestehenden Form gibt einen Handlungsrahmen vor, innerhalb dessen Urheber, Verwerter und Nutzer agieren können. Dieser Rahmen ist sehr weit gesteckt und lässt sehr sehr viel Spielraum für individuelle vertragliche Regelungen. Das hat unter anderem zur Folge, dass wir unglaublich viele Gruppen von Urhebern haben, die unter dem Dach des Urheberrechtes vereint, die ganze Zeit aneinander vorbei reden. Die einen sind Sachbuchautoren, die zweiten Musiker, die dritten Wissenschaftler, Fotografen etc. Dazu kommt, dass alle Urheber ihre Werke in verschiedenen Arbeitssituationen schaffen: die einen sind angestellt, die anderen frei, sie schaffen im Auftrag, oder sie schaffen ein Werk und verkaufen es dann. Jede dieser Situationen benötigt andere vertragliche Regelungen, um Sicherheit zu schaffen für Auftraggeber, Nutzer und Urheber. Mein Standpunkt ist der des autonomen Urhebers, der seinen Markt und dessen Gesetze kennt, für den die Verträge die er unterschreibt keine Bücher mit sieben Siegeln sind, und der mit den Verwertern seiner Werke auf Augenhöhe agieren kann.

Dem entnehme ich dass du selber das derzeitige Urheberrecht kritisierst? Wie kann es deiner Meinung nach sein, dass ein Urheberrecht, dass in seiner Grundform eigentlich schon viele Jahre existiert, erst jetzt zu dieser hitzigen Debatte geführt hat. Sachbuchautoren, Musiker, Wissenschaftler usw. die frei oder als Angestellte Werke veröffentlichen, gibt es doch nicht erst seit gestern? Hat man da in der Vergangenheit sich zu wenig mit auseinandergesetzt? Alte Strukturen quasi nicht in Frage gestellt? Ich kritisiere die oft sehr schlechten Bedingungen, mit denen Urheber konfrontiert sind, obwohl ihnen das Urheberrecht eigentlich eine viel stärkere Position gibt. Ich glaube, das ist auch der wahre Grund für die Auseinandersetzung, die jetzt aus verschiedenen Richtungen geführt wird. Viele Urheber haben sich ohnmächtig gefühlt gegenüber Auftraggebern, die immer weniger bezahlen und sich immer mehr Rechte übertragen ließen. Oder Wissenschaftler, die auf Veröffentlichungen angewiesen sind, und enorm hohe Kosten tragen müssen, weil “Verlage” eigentlich nur ihren Namen auf Bücher drucken, die sie weder lektoriert noch gesetzt haben, aber dennoch sämtliche Nutzungsrechte einkassiert haben. Jetzt ist das Thema auf dem Tisch, und manche Urheber setzen sich zum ersten Mal überhaupt mit ihren Rechten auseinander, nachdem sie die Arbeitsbedingungen bisher hingenommen haben, ja. Es kann nur positiv sein, wenn die Urheber miteinander ins Gespräch kommen. Aber ich will auch die Verwerter bitten, in ihrem eigenen Interesse sowohl den Urhebern als auch den Käufern gegenüber, besser zu erklären, was sie tatsächlich für ihre Autoren und Musiker tun. Ein weiterer Grund warum das Urheberrecht derzeit so ins Visier genommen wird, ist auch der Umstand des Filesharings im Web. Dass Musik, Filme, eBooks usw. frei im Netz getauscht werden. Glaubst du dass das Filesharing die Geschäftsmodelle der Urheber bedroht oder führt es eher dazu dass der Vertrieb der Werke dadurch beflügelt wird? Auch hier gehen die Meinungen der Künstler, aber auch die der Experten oft auseinander. Schwierige Frage und ich habe keine Zahlen parat. Ich möchte gern auf jeden Fall erreichen, dass wir nicht über Quatsch wie “es ist doch nur eine Kopie” und “das ist kein Diebstahl” sprechen. Wenn filesharing Verkäufe verhindert, dann fehlt mir ganz reales Geld an diesem Projekt. Darüber hinaus bin ich auf erfolgreiche Verkäufe angewiesen, um weitere Verträge zu bekommen, da hilft es nichts dem Verlag zu sagen: schaut, mein Content kommt super an, nur zahlen die Leute halt nicht so gern was dafür. Ich weiß aber nicht, von welchen Dimensionen wir sprechen, insofern habe ich keine fertige Meinung, ob filesharing mit dem guten alten Kassettenkopieren vergleichbar ist, das wir alle gemacht haben solange wir kein Geld hatten und dann als Werbung aufgefasst werden kann. Oder ob es nicht doch darüber hinausgeht. Einzige Lösung: Filesharing überflüssig zu machen durch totalen Kundenservice. eBook Standards, realistisches Pricing, einfache Plattformen. Und (wahrscheinlich) kein Kopierschutz. Weil Kopierschutz beim ganz normalen ehrlichen Nutzer zu Frust führt, wenn sich bezahlte Dateien nicht öffnen lassen. Alles andere ist ein moralisches Problem, kein technisches. Schaut man sich beispielsweise die Umsätze der US-Musikindustrie oder der US-Filmindustrie an, sind diese im Vergleich der Vorjahre auf jeden Fall konstant geblieben. Die beiden Industrien haben zusammen laut Bureau of Economic Analysis des US-Handelsministeriums in den Jahren 2004 bis 2010 sogar zugelegt. Von 92,1 Milliarden auf 102,1 Milliarden Dollar. Das sagt natürlich nichts darüber aus, ob es ohne Filesharing nicht mehr gewesen wäre, aber es zeigt dass es den Verwertern bei weitem nicht so schlecht geht, wie es oftmals offeriert wird. Der US-Markt ist mit unserem hier schlecht vergleichbar, im Buchbereich schon gar nicht, weil er z.B. keine Buchpreisbindung kennt wie in Deutschland. Und wenn sich dann Verschiebungen ergeben, oder lange für Umsatzgaranten gehaltene Modelle doch nicht so erfolgreich sind, Buchhandelsketten schwächeln, Filialen großer Händler geschlossen, verkleinert oder gar nicht erst eröffnet werden, und das eben trotz des Schutzes durch die festen Preise, dann schaut man natürlich lieber, ob man nicht einen Bösewicht ausmachen kann, dem man die Schuld geben kann. Fakt ist: Bücher werden in Tauschbörsen angeboten, sogar meins war 11 Tage nach Veröffentlichung in einer Tauschbörse nachgefragt worden – da kann man schon kurz Angst bekommen. Aber wie auch Frank Schirrmacher in der FAS am vergangenen Sonntag sagte, wenn er von der “Trägheit der Industrie” spricht: wir brauchen schlicht schnelle, einfache digitale Vertriebswege. Wir Contentlieferanten und wir Nutzer. Und wir Künstler müssen ebenfalls die Chancen nutzen, die das Netz uns bietet, indem wir nämlich genauso vorgehen wie eine Band, die nachmittags umsonst in der Fußgängerzone spielt, um auf das bezahlte Konzert im Club am Abend aufmerksam zu machen: Wir müssen sichtbar sein und möglichst viele unserer Beiträge frei teilen. Dann werden wir für den Teil, den wir verkaufen wollen, auch unsere Bezahlung bekommen. Von begeisterten Verwertern, denen wir mit ganz anderem Preisbewusstsein gegenübertreten können, und von glücklichen Kunden. Den Schirrmacher-Artikel habe ich auch gelesen. Er sagt ja auch, dass die Abmahnindustrie dahinter eigentlich nicht minder so ein wenig die Wurzel allen Übels in der Debatte ist, weil sie mit Ihren Anzeigen und ihren Strafen, den Nutzer auf der einen Seite kriminalisiert und auf der anderen Seite auch kräftig das Geld aus den Taschen leiert. Wie gehst du selber dagegen vor, wenn du siehst dass deine Bücher in Tauschbörsen nicht nur nachgefragt, sondern auch angeboten werden. Ich leite das an den Verlag weiter, dessen Rechtsabteilung die Bewertung vornimmt und gegebenenfalls Schritte einleitet – sehr gegebenenfalls. Einfach hinnehmen kann ich es persönlich nicht, aber ich möchte auch nicht, dass jemand, der das nur im allerkleinsten Stile tut, dafür exorbitante Strafen bezahlen muss. Mir reicht es, wenn demjenigen deutlich wird, dass wir das bemerken. Etwas anderes wären größere Dimensionen – und etwas ganz anderes sind die systematischen Abmahner, die da eine lukrative Einnahmequelle entdeckt haben. Das ist für mich überhaupt nicht akzeptabel. Was ich mich in dem Kontext dann immer frage ist, ob der Urheber von diesen Abmahnungen eigentlich auch nur einen Cent sieht? Nun haben viele Verlage ja schon, wie du selber bemerkt hast, oftmals viele Rechte und zahlen wenig. Behalten diese dann auch noch die Strafen ein? Kennst du Personen, bei denen solch ein Fall eingetreten ist, oder ist bei dir selber schon solch ein Fall eingetreten? Üblicherweise werden Verwerter, also in meinem Fall der Verlag, mit der Wahrnehmung der urheberrechtlichen Nutzungs- und Leistungsschutzrechte an einem Werk beauftragt. Die Erlöse aus dieser Wahrnehmung werden entweder zu festgesetzten oder “zu branchenüblichen” Anteilen geteilt. Der Logik folgend sind Abmahnungserlöse ebenfalls Verwertungen, und wenn ich z.B. Jan Delay richtig verstanden habe, bekommt er Geld von seiner Plattenfirma und verschenkt es. Ich habe noch nie welches bekommen, aber ich bin nun nicht gerade die auflagenstärkste Autorin bei Ullstein. Es wäre interessant, dort mal direkt nachzufragen. Lass uns noch einmal kurz auf politisches Terrain zu gehen. Um die teuren Abmahnungen zu vermeiden, schlagen viele Politiker schon seit längerer Zeit vor Warnmodelle einzuführen. Die Stichworte „Two-Strikes“ oder „Three-Strikes“ sind dir sicher bestens bekannt. Die Filesharer bekommen zwei oder drei Warnungen, bevor die Abmahnung ausgesprochen wird, oder sie sogar ihren Internetanschluss gesperrt bekommen. Hältst du diese Methoden für eine gelungene Alternative um den Abmahnwahn einzudämmen und den Nutzer zu erziehen? Naja, an sich klingt das ja vernünftig, man fährt zu schnell, wird verwarnt, bezahlt Strafzettel und verliert irgendwann den Führerschein für eine Weile. Aber die Analogie ist ein bisschen zu eindimensional, denn der springende Punkt ist ja: WER misst die Geschwindigkeit? Derjenige, der mir das Auto verkauft hat? Baut der Autohersteller ein Bordsystem ein, das automatisch meine Geschwindigkeit mit der erlaubten abgleicht und schaltet mir bei zu schnellem Fahren den Motor ab? Nein, wir haben eine Polizei, und die misst nur. Strafe wird vor Gericht verhängt, oder nach Bußgeldkatalog, das gehört zu unserer Vorstellung von Gesellschaft und Demokratie. Wahrscheinlich ist der letzte Wunsch, der nach einer Internetpolizei, wie soll das auch gehen in einem weltweiten Netz? Ein paar Monate Finnland, ein paar Monate Syrien? Und nach welchen Gesetzen? Ich bin unbeirrbar: ich glaube fest an die Vernunft und daran, dass man immer zuerst miteinander sprechen kann. Weltweit. Freundliche Verwarnungen können ja ausgesprochen werden, vielleicht auch von Anwälten, aber ebenso wie im Straßenverkehr muss man nicht gleich 1.000 Euro, sondern erst mal nur 10 bezahlen. Übrigens werden Bußgelder an soziale Einrichtungen ausgeschüttet, so als Nebengedanke gar nicht so schlecht, denke ich gerade spontan und ganz unjuristisch. Dass diese Debatte jedenfalls bald vernünftige Züge annimmt und im Sinne aller geregelt wird, bleibt zu hoffen. Da wir nun auch schon am Ende der Zeit angekommen sind, bedanke ich mich bis hier hin bei dir für dieses interessante Gespräch. Ich danke dir!

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Tue, 15 May 2012 09:47:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5948/pia-ziefle-mein-standpunkt-ist-der-des-autonomen-urhebers
Lesetipps für den 15. Mai http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5949/lesetipps-fur-den-15-mai

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NETZKULTUR Nachrichten aus dem digitalen Jenseits: Das Internet kann offenbar dermaßen süchtig machen, dass einige Nutzer sich auch noch aus dem Jenseits am stetigen Strom der Onlinekommunikation beteiligen wollen. Und auch für dieses Bedürfnis gibt es im Netz die entsprechenden Angebote.

SOCIAL MOVIE Zuschauer dürfen bei "Move On" ihren Senf dazugeben: Regisseur Leth und Telekom produzieren Mitmach-Film: Die Zuschauermeinung ist gefragt: Die Telekom produziert gemeinsam mit Hollywood-Regisseur Asger Leth den Film "Move on", bei dem das Publikum ein Mitspracherecht hat. Von der Vorproduktion bis hin zur Nachbearbeitung dürfen Filmfans bei der Auswahl der einzelnen Elemente ihren Senf dazu geben (demnächst unter "move-on-film.com"). Dazu gehören Drehorte in elf Ländern, die Namen der Charaktere sowie die Filmmusik.

CLOUD-SPEICHER Fraunhofer-Forscher warnen vor Dropbox & Co.: Cloud-Speicherdienste bieten oft eine unzureichende Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie, das die Dienste Dropbox, Cloudme, Crashplan, Mozy, Teamdrive, Ubuntu One und Wuala getestet hat.

APPELLE Gegenaufruf zu "Wir sind die Urheber" unterzeichnen fast 5.000: Mit der Aktion "Wir sind die Bürger" mischen sich Aktivisten mit versöhnlichen Tönen in den Streit um ein neues Urheberrecht ein. Anonymous veröffentlicht indes Adressen.

STARTUP-TRENDS Von Carsharing bis Mobile Payment – 10 Trends, die die Gründerszene bewegen: Tagtäglich berichtet deutsche-startups.de über aktuelle Neuigkeiten aus der deutschen Gründerszene, brandneue Start-ups und große Finanzierungsrunden. Mit unseren “10 Trends, die die deutsche Gründerszene momentan bewegen” werfen wir zudem regelmäßig einen Blick auf die wichtigsten Trends in Deutschland.

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Tue, 15 May 2012 09:13:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5949/lesetipps-fur-den-15-mai
Infografik: Der Aufstieg der Piratenpartei http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5947/infografik-der-aufstieg-der-piratenpartei

Statista hat sich einmal die Mühe gemacht und eine Infografik erstellt, die den Aufstieg der Piratenpartei in Deutschland aufzeigt. Die Deutschlandkarte zeigt in welchen Landtagen die Piraten vertreten sind, in welchen Bundesländern sie bei der Sonntagsfrage bei 5% oder mehr liegen und wie sich die Mitgliederentwicklung vollzieht. Außerdem werfen die Kollegen einen Blick auf die Entwicklung der bundesweiten Popularität.

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Mon, 14 May 2012 12:25:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5947/infografik-der-aufstieg-der-piratenpartei
iTunes-Überblick: Apps und Spiele der vergangenen Woche (KW19) http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5946/itunes-uberblick-apps-und-spiele-der-vergangenen-woche-kw19

Welche Apps und Spiele waren letzte Woche der Renner im iTunes App Store? Freddy und Fabian von appgefahren.de verraten es euch immer pünktlich zum Wochenauftakt. Diese Woche mit dabei: Flug+, LostWinds2 und eBay für das iPad.

iPhone-App der Woche – Flug+: Über fünf Reiter kommt man im Hauptmenü zu den wichtigsten Punkten innerhalb der App: Flüge, Flughäfen, Fluglinien, Karte und Einstellungen kann man so schnell erreichen. Die Daten reichen dabei von Abflug- und Ankunftszeiten bis hin zu Twitter-Feeds der Fluggesellschaften. Im Flüge-Menü kann man beispielsweise eigene Flüge einstellen. Das geht ganz einfach über eine integrierte Suche, die man mit Daten wie Datum, Start/Ziel, Fluglinie und Flugnummer befüllen kann. Den gefundenen Flug kann man dann einfach zu seinen Details hinzufügen und weitere Informationen abrufen. Leider sind gerade in Deutschland nicht alle Informationen vollständig und die Übersetzungen nicht immer ganz perfekt. (iPhone, (2,39 Euro) iPhone-Spiel der Woche – LostWinds2: Bereits der Vorgänger LostWinds hat im App Store für Furore gesorgt. Ausgestattet mit einer kleinen Geschichte geht es in LostWinds2 durch verschiedene Jahreszeiten. Mit den Wind-Kräften wird nicht nur die Spielfigur durch die Gegend gewirbelt, sondern auch andere Objekte und Gegner. Immer wieder gilt es, kleinere Rätsel zu lösen, um die nächste Hürde zu nehmen. Für uns ist das Spiel eines der besten Jump’n’Runs des Jahres, allerdings sollte man die Steuerung wohl lieber auf das D-Pad umstellen. (Universal, 2,99 Euro) iPad-App der Woche – eBay für das iPad: Die eBay-Applikation wurde erst vor einigen Wochen runderneuert und hat ein neues Design spendiert bekommen. Mit der mobilen App kann man unterwegs nicht nur Schnäppchen machen, sondern auch gleich seine Produkte bei eBay einstellen. Der Download ist natürlich kostenlos, alle allgemeinen Informationen rund um das Verkaufsportal dürften wohl bekannt sein. (iPad, kostenlos) iPad-Spiel der Woche – LostWinds2: Nein, wir haben uns nicht verschrieben! Die Redaktion von Apple hat LostWinds2 als iPhone- und iPad-Spiel der Woche eingestuft. Wir finden das etwas schade, denn es gab sicherlich genug andere Spiele, die den Titel verdient hätten. (Universal, 2,99 Euro)

Wer weiterhin immer auf dem Laufenden sein möchte, kann sich die kostenlose appgefahren News App auf sein iPhone oder iPad laden und verpasst somit sicherlich kein Angebot mehr.

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Mon, 14 May 2012 10:07:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5946/itunes-uberblick-apps-und-spiele-der-vergangenen-woche-kw19
Tweet des Tages: … der war noch nie bei einem Elternabend http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5944/tweet-des-tages-der-war-noch-nie-bei-einem-elternabend ]]> Mon, 14 May 2012 09:36:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5944/tweet-des-tages-der-war-noch-nie-bei-einem-elternabend Lesetipps für den 14. Mai http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5945/lesetipps-fur-den-14-mai

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

GOOGLE+ IPHONE-APP With Its New Google+ iPhone App, Google Finally Gets It Right: Some people just love Google+ and others just hate the company’s efforts to create a social network and a social layer across all of its services. Google itself seems to be pretty happy with the results it is getting from Google+ so far – or at least that’s what the company is saying publicly. No matter your overall feelings about Google+, though, Google’s new native Google+ app for iPhone is worth a look, especially because it’s hopefully just a first glimpse at what more of Google’s mobile apps will look like in the near future.

ITV Apple soll Kauf von Loewe planen: Apple soll über 87 Millionen Euro für den deutschen Hersteller Loewe bieten. An dessen Hauptaktionär Sharp hält Foxconn eine große Beteiligung an einer 10G-Displayfabrik, die große Panels und Module herstellt. Laut Loewe sei an dem Bericht "nichts dran".

NETZFREIHEIT "Unsere Freiheit im Netz verteidigen": Gibt es im Web ein Leben jenseits von Google, Amazon, Facebook, Ebay? Es fing alles so frei und pluralistisch an – und nun: Bilden sich zunehmend Monopole. Ein Grund zur Sorge. Die Freiheit steht auf dem Spiel.

URHEBERRECHTSDEBATTE Schluss mit dem Hass: Vielleicht kann man damit aufhören, seine Zeit mit Trivialitäten zu vergeuden, und an ein paar Grundtatsachen erinnern. Die erste lautet: Der Künstler arbeitet für Geld. Die anderes behaupteten, waren leider in erster Linie die Künstler selbst. Es ist aber nicht wahr und im Übrigen auch nicht schlimm. Er arbeitet des weiteren, wie der hier unverzichtbare Peter Hacks notiert, „weil er das Ergebnis seiner Arbeit von der Welt gebraucht glaubt“. Übertragen auf heutige Verhältnisse heißt das eine Bezahlinhalte und das andere Reichweite. Der Schriftsteller will bezahlt, aber auch gelesen sein.

FILESHARING Facebook startet File-Sharing für Gruppen: Facebook entdeckt den Bereich Filesharing für sich. Nachdem ein entsprechendes Feature bereits in den kürzlich erschienen Groups for Schools aktiviert worden war, sollen jetzt alle Gruppen von der Möglichkeit Daten auszutauschen profitieren können. Vermeintlich vorprogrammiertem Missbrauch soll mit einer Volumenbegrenzung pro hochgeladener Datei und einer Sperre für bestimmte Dateitypen begegnet werden.

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Mon, 14 May 2012 09:26:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5945/lesetipps-fur-den-14-mai
Videotipp: Noah Cover of “Sexy and I Know It” by LMFAO http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5943/videotipp-noah-cover-of-sexy-and-i-know-it-by-lmfao

Da sitzt man hier um kurz vor Mitternacht gelangweilt vor seinem Screen und dann das! Ein YouTuber hat es sich zur Aufgabe gemacht den wohl schlechtesten Song der Welt mal neu aufzusetzen. Was da raus kam, ist der Oberhammer. Noah mit “Sexy and I Know It” von LMFAO. Viel Spaß!

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Sat, 12 May 2012 23:32:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5943/videotipp-noah-cover-of-sexy-and-i-know-it-by-lmfao
Picpack-Interview: Instagram-Magnete + Verlosung http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5942/picpack-interview-instagram-magnete-verlosung

Seit dieser Woche hat sich ein neues kleines Startup aus Berlin mit ihrer Idee aus der Betaphase gewagt. Die Rede ist von Picpack. Picpack bietet seinen Kunden den Dienst an, deren beliebteste Instagram-Bilder auf Magnete zu drucken. Die tolle Idee verlangt ein wenig Augenmerk und so habe ich Jakob Fricke, einem der kreativen Köpfe hinter dem Projekt einmal vier Fragen gestellt, um euch PicPack ein Stück näher zu bringen.

Ihr seid mit eurer Idee auf den anhaltenden Hype der Foto-App Instagram aufgestiegen. Wie seid Ihr darauf gekommen, das Instagram-Bilder sich auch gut als Magnete machen? Letztlich ist die Idee schon über ein Jahr alt. Die Tocher von Thomas, einem der drei Mitgründer, kam eines Tages nach Hause und brachte irgendwelche Werbemagneten und die Frage mit: »warum kann ich die Magneten nicht mit meinen eigenen Bildern haben?«. Thomas war damals schon ein begeisterter Instagram-Nutzer und gleichzeitig ist er seit Jahren für einen Digitaldruckdienstleister tätig. So lag letztlich die Idee für Picpack nahe.

Seit dieser Woche seid Ihr mit eurem Tool aus der Betaphase herausgetreten. Wie lange habt Ihr Picpack getestet, bis Ihr es für gut befunden habt? Wir haben Picpack als Wochenendprojekt angefangen und die tatsächliche Entwicklung hat sich über gut vier Monate an Wochenenden und an Feierabenden gestreckt. Danach sind wir für ungefähr drei Wochen in die geschlossene Betaphase gegangen, während der wir rund 400 Einladungen rausgeschickt haben. Was kann euer Tool was andere ähnliche Tools nicht können? Gibt es einen signifikanten Vorteil, der euch als Anbieter hervorhebt? Wir haben sehr viel Zeit und Arbeit in die Magneten gesteckt. Und ich glaube das merkt man auch. Unsere Magnete haben eine sehr hohe Haftkraft, sie halten bis zu vier A4 Blätter am Kühlschrank, sie haben abgerundete Ecken und sind sehr hochwertig gedruckt. Wir versenden weltweit innerhalb eines Werktags — und das für 18 Euro je 12er Paket Magneten. Alle unsere Beta-Kunden waren durchweg von der Qualität begeistert — und wir glauben, die Qualität zahlt sich aus. Habt Ihr schon Pläne für die Zukunft wie Picpack vermarktet werden soll? Erstmal hoffen wir, dass unsere Kunden die Instagram-Magneten genauso gut finden, wie wir und das auch gerne weitererzählen… Aber darüber hinaus haben wir noch viel vor. Wir sind mit dem Ziel angetreten einen Service zu bauen, der Jedem erlaubt ein limitiertes Set an Bilder — immer 12 Stück — zu erstellen, zu teilen und als physisches Produkt zu (ver)kaufen. Wir haben viele Freunde, die Illustratoren, Fotografen oder Comic-Zeichner sind und die immer auf der Suche nach Wegen sind, ihre Arbeiten online zu vertreiben. — Die Instagram-Anbindug ist also nur ein Start.

Jetzt an der Verlosung teilnehmen! Wer Lust bekommen hat sich selber ein Set anzuschaffen, der wird sich freuen, dass wir ein von Picpack gesponsertes Packet an euch verlosen. Was Ihr dafür tun müsst? Schreibt einfach in die Kommentarzeile warum gerade Ihr solch ein Magnet-Set verdient habt. Der überzeugendste Kommentar, der bis zum Ende des Wochenendes abgegeben wurde, bekommt den Zuschlag. Das klinkgt doch fair, oder? Also überzeugt mich!

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Fri, 11 May 2012 16:53:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5942/picpack-interview-instagram-magnete-verlosung
Ich unterstütze das! http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5941/ich-unterstutze-das

Eigentlich versuchen wir Netzpiloten uns unparteiisch zu geben. Keine direkte Werbung für irgendwelche Parteien. Keine Heroisierung irgendwelcher Polit-Meister und ihrer Adepten. Bestenfalls berichten wir und stellen so manche Sache auch mal in Frage. Das ist unser Anspruch.

Was die Haltung in der Urheberrechtsdebatte angeht, sind wir aber geprägt und haben eine klare Meinung, die wir auch nicht immer für uns behalten (wollen!). Seit dem das Handelsblatt und seit gestern auch die ZEIT mit propagandistischer Finesse dem geneigten Leser „die“ Urheber vorstellte, die gegen ein neues Urheberrecht sind, versucht auch der betroffene Bürger, sich in irgendeiner Weise eine Stimme zu verschaffen. Zumeist über Blogs bzw. über Meinungsträger im offenen Web.

Seit heute Morgen, gibt es zudem auch eine Petition, die einerseits zeigen soll, dass viele Konsumenten eine andere Politik vertreten, als die der „meinungsbildenden“ Medien und zum anderen aber auch klarstellen möchten, dass der Vorwurf der „Umsonstkultur“ nicht gerechtfertigt ist und geistiges Eigentum sehr wohl schützenswert ist. Das klare Statement und der Leitgedanke dieser Petition: „Wir möchten ein Urheberrecht und reichen deshalb allen Kreativen und ihren Geschäftspartnern die Hand. Lassen Sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen, die das Recht der Urheber, über das eigene Werk zu verfügen genauso respektieren wie das Recht aller Menschen, frei von Repression und Überwachung zu leben.“ Seit die Petition gestartet ist haben bereits annähernd 1.000 Menschen sich für ein neues angepasstes Urheberrecht ausgesprochen. Darunter auch Medienakteure, Autoren und andere Kreative, die mit Ihrer Arbeit mitten im Brennpunkt stehen. Wer sich dem oben genannten Leitgedanken verpflichtend gegenüber stehen sieht und auch selber seine Stimme abgeben oder sich nur einmal informieren möchte, über die Forderungen der Mitbürger, der kann dies nun unter http://www.wir-sind-die-buerger.de tun. Ich unterstütze das!

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Fri, 11 May 2012 11:54:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5941/ich-unterstutze-das
Lesetipps für den 11. Mai http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5940/lesetipps-fur-den-11-mai

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BING VS. GOOGLE Head-To-Head: Bing’s Social Search Vs. Google’s Search Plus Your World: Earlier this year, Google made its results more social with Search Plus Your World. Now Bing has reshaped how it handles social information as part of its “The New Bing” launch. Which does better, Google’s blended search+search model or Bing’s more segregated approach. Let’s look at some examples.

AMAZON & TECH BLOG OMG, is Amazon going to kill tech blogs too?: Is Amazon seriously launching a tech blog that aims to compete with gadget blogs like the Verge and Gizmodo? According to a new report from “The Daily,” yes. The funny thing is that Amazon already has a gadget blog called End User (although it hasn’t been updated in almost exactly a year), as well as seven other blogs on topics like food and music.

MOBILE GAMES Smartphones als Testfeld für Spiele: Bislang erschienen große Games später auch als Mobilversion. Nun arbeiten Entwickler umgekehrt und bringen erfolgreiche Mobilspiele auf PC und Mac.

DIGITALISIERUNG Verschwindet unsere Kultur im digitalen Nebel?: Es ist ein Schock, wenn kulturelles Wissen in großem Maße verloren geht. Vor jetzt schon fast acht Jahren wurden große Teile der Anna-Amalia Bibliothek in Weimar Opfer der Flammen. Oder man denke an die Zerstörung der großen Bibliothek von Alexandria. Der unwiederbringliche Verlust von unschätzbar wertvollem Wissen über die Antike wird noch heute besonders von der Geschichtswissenschaft betrauert.

STEVE JOBS Was hätte Ihr Unternehmen mit jemandem wie Steve Jobs gemacht? Vermutlich gefeuert!: In Hinblick auf die Innovationsleistung wären im Moment wohl viele Firmen gerne mehr wie Apple. Ein Unternehmen, das in den letzten Jahren eine erfolgreiche Innovation nach der anderen in den Markt eingeführt hat. Viele dieser Innovation waren dabei nicht nur inkrementell, wie das jetzige iPhone 4, sondern semi-radikal (d.h. es wurde eine neue Technologie oder ein neuer Markt genutzt), wie bei der Einführung von itunes oder des iPhones und des iPads. Diese Arten von Innovationen sind wesentlich schwerer zu erreichen als inkrementelle Innovationen.

RECHTEVERHANDLUNGEN Google bietet Musikindustrie Milliarden, diese lehnt ab: Die Content-Industrie ist nicht unbedingt als einfacher Verhandlungspartner bekannt: Neue Services müssen sich oft durch jahrelange Verhandlungen quälen, um Musik überhaupt legal verkaufen – oder auch streamen – zu können. Dazu kommt, dass all diese Rechte meist für jedes Land wieder aufs Neue verhandelt werden müssen, an die globale Verfügbarkeit eines solchen Services ist so meist nicht einmal zu denken.

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Fri, 11 May 2012 10:59:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5940/lesetipps-fur-den-11-mai
Tweet des Tages: Ihr seid nicht “die” Urheber… http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5939/tweet-des-tages-ihr-seid-nicht-die-urheber ]]> Thu, 10 May 2012 19:38:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5939/tweet-des-tages-ihr-seid-nicht-die-urheber T-Shirt zum Berliner Flughafendesaster http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5937/t-shirt-zum-berliner-flughafendesaster

Ganz Deutschland prügelt auf die Berliner und ihr Flughafendesaster ein. Freunde von uns haben gerade das perfekte T-Shirt gedruckt. Jetzt erhältlich in zwei Farben. Aus Berlin. Für Berlin.

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Thu, 10 May 2012 17:01:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5937/t-shirt-zum-berliner-flughafendesaster
Stuffle: Der Flohmarkt für dein iPhone http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5938/stuffle-der-flohmarkt-fur-dein-iphone

Wenn man Stuffle (Wortmix aus „Stuff“ und „Sale“) mit etwas vergleichen müsste, dann wohl mit einem digitalen Trödelmarkt oder, um es noch ein wenig konkreter zu machen, womöglich mit eBay-Kleinanzeigen. Stuffle ist aber viel schicker und so haben manche auch schon den Vergleich mit einem mobilen Pinterest angestellt. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Doch absolut klar ist, Stuffle macht Spaß, Stuffle ist nützlich und Stuffle hat das Zeug zur neuen ersten Anlaufstelle der Gebrauchtartikel-Plattformen zu werden. Die Gründe dafür sind ganz einfach, denn Stuffle kommt mobil daher und legt sein Augenmerk auf den Dialog zwischen den Anbietern und den Interessierten. Außerdem ist der Trödelmarkt Location-based, was den Kennern unter den Nutzern sicherlich noch mehr Freude bereiten wird. Die Macher versprechen: „Entdecke mit Stuffle, was deine Nachbarn Tolles zu verkaufen haben – oder erstelle im Nullkommanix dein eigenes Angebot.“

Die Kernidee ist es, nicht wie bei eBay-Kleinanzeigen, Artikel direkt zu suchen, sondern vielmehr den Spontankauf ins Visier zu nehmen. Wer Stuffle nutzt, der nutzt es zum Stöbern. Hier mal schauen, da mal gucken und ja, wenn der Preis stimmt, wird auch gut und gerne mal zugeschlagen. Die App kommt in Form eines Stadtplanes daher und zeigt dir die Produkte prominent in Bilderform auf. Per Click kommt man dann in die Detailansicht, die einem genaueres verrät. Gefällt einem was man sieht, geht das große Schachern los. Denn zum Grundgedanken der App gehört auch, ganz typisch für den Flohmart, das verhandeln. Wer jetzt Lust bekommen hat, die iPhone-App mal unter die Lupe zu nehmen, der kann sie sich kostenlos im App-Store herunterladen.

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Thu, 10 May 2012 16:53:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5938/stuffle-der-flohmarkt-fur-dein-iphone
Die Post-PC-Ära und die Zukunft der Ökosysteme http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5936/die-post-pc-ara-und-die-zukunft-der-okosysteme

Schon fast passend zum Beitrag über iPads im Bildungsmarkt und an Schulen, habe ich gestern bei Basic Thinking einen interessanten Bericht inklusive einer Grafik zur so genannten Post-PC-Ära gesehen. Dieser Begriff wurde in den letzten Wochen und Monaten gerne mal inflationär benutzt und oftmals wissen die Leute gar nicht, was damit eigentlich gemeint ist. Allgemein bedeutet dieser Begriff, dass es weg vom klassischen PC und hin zu mobilen Begleitern wie Smartphones und Tablets geht. Die Arbeit verlagert sich ganz einfach. Diesem Markt wird in den nächsten Jahren noch ein großes Wachstum vorhergesagt, das veranschaulicht auch die Grafik von Statista. Der Absatz von Smartphones und Tablets wird demnach weiterhin rasant steigen, doch der in der Grafik zusammengefasste Bereich aus Desktop-PC und Laptop wird auch nicht unbedingt stagnieren. Zumindest bei den Laptops rechnet man weiterhin mit einem kleinen Wachstum.

Doch inwiefern gehören Laptops vielleicht schon zur Post-PC-Ära dazu? Schaut man sich den Trend der Ultrabooks und Geräten wie der Transformer-Reihe von Asus an, dann wird man ziemlich schnell feststellen: Die Grenzen verschmelzen so langsam aber sicher. Ich glaube noch deutlicher wird es in ein paar Monaten und den nächsten zwei Jahren. Welchem Bereich wird man dann zum Beispiel einen Hybriden aus Tablet mit Tastatur-Dock und Windows 8 an Board zuordnen, den man optional auch noch an einen stationären Monitor anschließen kann? Das wird kommen, da bin ich mir sicher. Jürgen Vielmeier spricht in seinem Artikel von der Post-Stationär-Ära und da muss ich ihm zustimmen. Ich glaube es geht nicht mehr um die klare Trennung zwischen diesen klassischen Kategorien, aber der Trend geht natürlich trotzdem weg von einem stationären PC und mobilen Begleitern als extra Geräte. Gerade hier wird der Begriff “Ökosystem” entscheidend, der neben der Hardware dann auch das Angebot an Software für eine Plattform umfasst. Und so weit sind wir davon gar nicht mehr entfernt, man schaue sich nur mal das Asus Padfone an, eine Kombination aus Smartphone, Tablet und Netbook in einem. Wenn Google jetzt noch irgendwie ein Desktop-OS im Sinne von Chrome OS implementiert und einen passenden Monitor mit Dock auf den Markt bringt, dann haben wir hier vielleicht sogar die Eierlegende Wollmilchsau. Um nochmal kurz auf das Thema Bildung zurück zu kommen, Schüler (natürlich nicht nur diese) haben in der Zukunft also möglicherweise alle Informationen in der Wolke und das Smartphone wird zur zentralen Anlaufstelle, die sie je nach Ort (Tablet zum besseren Arbeiten unterwegs, Laptop in der Schule, Desktop daheim) optimal nutzen können. Die Post-PC-Ära ist bereits in vollem Gange und längst da, hier wartet ein lukrativer Markt auf die Unternehmen und das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen. Die Frage ist in welche Richtung es geht. Ein Gerät mit den Möglichkeiten es als Smartphone und gleichzeitig als Tablet, Laptop und PC zu nutzen? Passend dazu jeweils immer nur eine Software einer entsprechenden Anwendung, die sich der jeweiligen Oberfläche anpasst und ihre Daten in der Wolke speichert, so dass man überall darauf Zugriff hat? Ich für meinen Teil begrüße diese Zukunft und in gewisser Hinsicht nutze ich sie heute schon so. Allerdings sind die Grenzen immer noch klar abgetrennt, auf meinem Rechner habe ich Windows, auf dem Tablet iOS und auf dem Smartphone Android. Die Lösung ist für mich momentan eine Kombination aus Diensten mit Cloud-Synchronisation. Eine Menge Potential sehe ich hier vor allem schon bei Microsoft und Windows (Phone) 8 im kommenden Jahr. Sofern sie das mit dem Tablet-Markt richtig angehen. Aber auch Apple lässt die Grenzen bereits weiter verschmelzen und Google wird da sicherlich auch nicht einfach nur zuschauen. Chrome OS war der erste Versuch in diese Richtung zu gehen, man wird in Mountain View aus seinen Fehlern gelernt haben. Ich würde diesen Markt übrigens nicht einfach nur Apple, Google und Microsoft überlassen, vor allem Samsung und Tizen haben hier auch eine Menge Potential in ein paar Jahren vielleicht die passenden Lösungen parat zu haben. Doch als Software- und Hardware-Hersteller glaube ich momentan am ehesten an Apple und Samsung, eine Übernahme von Nokia würde Microsoft aber schlagartig in eine bessere Position bringen und Google ist sich sicherlich auch bewusst, dass Samsung ungern Android als einziges OS auf seinen Smartphones im Einsatz hat. Vielleicht werden die Karten in ein paar Jahren neu gemischt, vielleicht kommen Unternehmen wie Huawei oder Asus mit der perfekten Lösung daher und erobern den Markt und vielleicht wird die Popularität von Windows Microsoft wirklich dazu verhelfen den Tablet- und Smartphone-Markt im kommenden Jahr zu erobern. Der Markt ist schnelllebig und genau das macht ihn für mich so unheimlich spannend.

Über den Autor: Oliver Schwuchow ist Student an der Universität in Heidelberg, schreibt regelmäßig über technikrelevante Themen auf mobiFlip und bloggt außerdem auch privat auf Instablog. Ihr könnt ihm bei Interesse auch auf Twitter oder bei Google Plus folgen.

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Thu, 10 May 2012 09:58:00 +0200 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/5936/die-post-pc-ara-und-die-zukunft-der-okosysteme