media-ocean http://www.media-ocean.de/lifestream/feed en-us http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sweetcron gerrit@praegnanz.de So schöne Filme macht man heute mit Fotoapparaten http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1920/so-schone-filme-macht-man-heute-mit-fotoapparaten

Ach übrigens, wer mir die Ranch als Spende übereigenen will….ich könnte mich dazu überreden lassen.

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Fri, 12 Mar 2010 13:49:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1920/so-schone-filme-macht-man-heute-mit-fotoapparaten
Bald Werbefrei: Soziale Netzwerke http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1919/bald-werbefrei-soziale-netzwerke

Es geistern viele Experten durch die Welt. Das ist beim Thema Internet oder präziser Web nicht anders. Nicht wenige meinen, dass diejenigen, die die wahren Experten sind gerade Millionen mit diesem oder jenem Thema verdienen. Das ist ein ähnliches Prinzip wie bei den Lehrern und Professoren: Wer es verstanden hat, der forscht oder gründet eine Firma, wer noch dabei ist, es zu verstehen, schreibt eine Promotion und/oder landet im Lehrerkollegium und wer nichts wird, wird eben Berater.

Anläßlich der webciety und ihren seltsamen Diskussionen um die Monetarisierung von Webdiensten vulgo Social Media Marketing wurde aus den Zweifeln ein veritabler Unglauben. Wenn man bedenkt, dass angesichts der neuesten Zahlen Soziale Netzwerke wie facebook und wer-kennt-wen als der Anlaufpunkt für alle Menschen zwischen Hongkong und Ougadougu, zwischen 16 und 61 gepriesen werden, dann kommt einem das vor wie eine Kirche voller Kerzen zum Lobpreisen dieses Unglaubens. Einen ganzen Dom hat bei mir die Tatsache errichtet, dass an dritter Stelle stayfriends und SchülerVZ stehen. stayfriends? An dritter Stelle? Ist das nicht diese Plattform wo man alle 8 Wochen eine Mail bekommt, dass ein Peter Ugenhöfer oder eine Claudia Klingebeil aus der XYZ-Schule jetzt auch einen Account hat. Du könntest sie kennen. Woher soll ich all die Namen der Leute kennen, mit denen ich in einer Klasse war, geschweige denn auf einer Schule. Außerdem bin ich als Schüler alle 5 Jahre umgezogen (mein Vater war in der gerade aufkeimenden Computerbranche unterwegs). Diese Ansammlung von Ehemaligenlisten gilt in der Werbewelt als Soziales Netzwerk? Ich gebe zu, dass ich darüber vor einigen Jahren zwei alte Bekannte wiedertraf, die damals noch nicht in OpenBC waren. Aber ein Soziales Netzwerk? Selbst bei facebook habe ich da meine Zweifel. Ohne die Social Games wäre da doch auch nicht mehr los als ein fröhliches Verabreden und zusenden von Photos oder Links. Nur weil die Leute da ab und zu was auf die Pinnwände der Bekannten kritzeln, ist das doch keine Werbeplattform, oder holen die bald Google ein in ihrem Marktwert bzw. gar im Umsatz.

Man kann in den Gruppen bei Xing, Facebook oder anderen Netzwerken gleichgesinnte zu einer Community of Interest zusammendenken. Dazu gehört allerdings ein veritables Community Management, das recht zeitaufwendig ist. Man kann auch eine funktionierende Kommunikationsplattform mit Kunden über Facebook aufbauen und damit eine Art First Level Support realisieren, wenn man den Zeitaufwand einkalkuliert. Aber wie lange und wie oft sind Nutzer auf sozialen Netzwerken? Es gibt da aus meiner persönlichen Erfahrung einige Typologien:

Der neue Neue Mit so einer Frau war ich in den Achtzigern zusammen. Wenn gestern Abend im TV ein neuer Kaffee beworben wurde, stand der einen Tag später in ihrer Küche. Heutzutage sind das die Early Adopters, die ihre trouvaillen per twitter verteilen. Sie machen alles für ein paar Wochen oder Monate mit und verschwinden genauso geräuschlos wie sie gekommen sind.

Die Probiererin Kenne ich auch schon aus der Prä-Internet-Ära. Erstmal abwarten, was die Neuen so über dieses und jenes sagen. Dann mal gucken. Sie sind immer enttäuscht. Denn sie sind nur die Zweiten. Amerikaner nennen sie “picky”. Sie wollen nur das Beste, wissen aber nicht, was das sein soll. Sie haben viele Mitgliedschaften und warten bis sich eines der Sozialen Netzwerke als wirklich gut herauskristallisiert. Sie machen jeden Trend mit. Leider vergessen sie darüber das Wesentliche: Die Beschränkung auf das Wesentliche. Daher neigen sie dazu, irgendwann ganz abrupt “den ganzen Internetkram nur noch auf E-Mail und Excel zu beschränken. Ich gehe jetzt wieder ins Fitness – da hab ich mehr von!”

Die Mitläufer Sie beobachten lange, bis sie sich für etwas entscheiden, das sie dann konsequent und täglich benutzen. Allerdings tun sie dies wie Hände waschen. Jeden Tag einen Lieblingslink bei dem einen oder anderen Bekannten auf die Pinnwand posten. Oder einen Drink spendieren. Auch mal über die Stränge schlagen und ein Foto mit freiem Oberkörper vom letzten Urlaub aus der Dominikanischen Republik ganz frech online stellen, wo man das neue Tattoo und die riesige Flasche Rum am Bildrand sieht. Die nette Holländerin hat man mit Photoshop abgeschnitten wegen der Freundin, die rastet sonst aus. Das ist die unerwünschte Zielgruppe der Werbekunden, die Schnäppchenjäger der Mediengesellschaft. Denn sie machen 80% des traffics auf den Netzwerken aus. Warum sie statt SMS per Handy jetzt SMS an die Pinnwände schreiben, wissen sie nicht, aber sie sind jedenfalls diejenigen, die diesen Sommer KEINE Ed. Hardy T-Shirts mehr tragen…vielleicht…wo man doch aus Prag noch drei mitgebracht hat letzten Herbst.

Die Speziellen Noch schwieriger als die Probierer sind die Speziellen. Sie lassen nichts aus, um Gott und Welt zu zeigen, dass sie einen speziellen Geschmack, spezielle Freunde, spezielle Gadgets, spezielles Badeöl sowie über ausreichend Himalaya-Salz verfügen und keine profane Hömöopathie nutzen sondern Schüssler-Salze verwenden. Was das Online bedeutet ist klar. Sie haben ein Wordpress-Template, dass es genau einmal auf der Welt gibt – auch und gerade wenn es etwas unübsichtlich, nicht ganz kontraststark oder gar inhaltsreich ist.

Der Rest Das sind die Leute, die einfach arbeiten. Die haben keine Zeit für Soziale Netzwerke. Sie sind da eingeschreiben, besuchen sie einmal in der Woche und sitzen eh den ganzen Tag am Rechner. Zuhause wollen die digitalefreie Zone. Schlimm genug, dass der Freund dauernd PS3 zockt bzw. die Freundin sogar zuhause dauernd SMS schreibt. Monitore sind ganz nett aber überschätzt. Man geht wandern oder saufen oder beides. Ich schätze, dass sind circa 75% der facebook-Nutzer und 85% der Xing-Nutzer. Man guckt ab und zu, hält Kontakt mit versprengten Leuten im Süden oder Norden und hält sich vornehm zurück. Die Selbstdarstellerei im Web wird ihnen langsam zuviel.

Und das soll der Werbemarkt der Zukunft sein? Die ganz dicke Hose in Sachen Reichweite? Für wen denn? Für den Textildiskont oder die günstige Schuhkette?

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Fri, 12 Mar 2010 11:26:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1919/bald-werbefrei-soziale-netzwerke
iPhone-Tutorial 5: iPhone aktivieren und mit Daten befüllen http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1918/iphone-tutorial-5-iphone-aktivieren-und-mit-daten-befullen

Wie aktiviere ich das iPhone? Und wie befülle ich es mit Inhalten?

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Fri, 12 Mar 2010 10:00:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1918/iphone-tutorial-5-iphone-aktivieren-und-mit-daten-befullen
Lesetipps für den 12. März http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1917/lesetipps-fur-den-12-marz

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Medien: Will the last one at SF Gate / San Francisco Chronicle please turn out the lights?: Wenn die Päpste der Search Engine Optimization mit den Verlagen fertig sind, steht kein Stein mehr auf dem anderen, geschweige denn die Texte oder Satzzeichen. Eine Horrorgeschichte (via @mauisurfer25) Comscore: Bing baut Marktanteil in den USA weiter aus : Gegenüber Januar legt die Microsoft-Suchmaschine um 0,2 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent zu. Im Jahresvergleich entspricht das einem Plus von 55,4 Prozent. Branchenprimus Google steigert seinen Anteil im Februar auf 65,5 Prozent. Symbols.com: Eine Online-Enyuklopädie für westliche Symbole und Grafiken, sortiert nach Symmetrie, offener oder geschlossener Form, geraden oder geschwungenen Linien etc. – sehr interessant Web-Highlights als Diashow: Googles gelungene Erweiterung Reader Play: Für Fotofreaks und Grafikgeeks Playstation 3: Sonys Wii-Controller kommt im Herbst: PS3 goes Wii Firma 2.0: Google Apps Marketplace: Was Firmen so alles bei Google finden können für Android (Notebooks und Handys)…. Asset Management, Document Management, Archiving, CRM oder dimdims schöne Conferencing-Lösung

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Fri, 12 Mar 2010 09:15:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1917/lesetipps-fur-den-12-marz
Ist Apple nur faul? Flash vs. HTML5 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1916/ist-apple-nur-faul-flash-vs-html5

Wer folgenden Text von Jan Ozer (englisch) liest, der wird sich verwundert die Augen reiben. In dem ausführlichen Test treten HTML5 und Adobe Flash 10.1 gegeneinander an auf OSX und den bekannten Windows-Versionen. Die Ergebnisse sind spannend. Denn bei der Vorstellung des iPad gab es einiges Gepolter rund um die Nicht-Unterstützung von Flash-Videos. Apple hatte sich früh und umfassend für die Zukunft in Gestalt von HTML5 und all seine Vorteile ausgesprochen. Diese Vorteile liegen aber offenbar darin, dass Flash auf der verbreiteten Windows-Plattform sehr wohl von der Hardwareunterstützung durch eine Grafikkarte profitiert. Dieses Feature fehlt aber bei den Apple-Plattformen. Insofern könnte diese Strategie des HTML5-Hypes eine Schwäche der Apple-Plattformen kaschieren. Auch Linux unterstützt die Hardwarebschleunigung von Flash nicht. Und das, obwohl mittlerweile viele Grafikkarten die Videounterstützung per Fabrik mitbringen. Was also hat man von all den tollen Funktionen neuer Notebooks, Netbooks und Desktop-PCs, wenn nur eine Plattform davon im Alltag Gebrauch macht?

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Thu, 11 Mar 2010 14:27:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1916/ist-apple-nur-faul-flash-vs-html5
25 slides für ein erfolgreiches Startup http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1915/25-slides-fur-ein-erfolgreiches-startup

Metrics for Startup Success and Failure View more presentations from Hiten Shah.

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Thu, 11 Mar 2010 10:00:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1915/25-slides-fur-ein-erfolgreiches-startup
Lesetipps für den 11. März http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1914/lesetipps-fur-den-11-marz

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Das Internet bekommt den Nobelpreis?: Nicholas Negroponte hat es geschafft, die Norweger haben das Internet in den Kreis der Nominierten aufgenommen… Video: Scobleizer interviews the CEO of Gowalla Josh Williams: Robert Scoble sieht als Erster die neue iPhone Version von Gowalla mit Photo-Upload … Wenn pfiffige Amis darüber nachdenken, wie socialmedia und normale Firmen zusammenkommen, dann kommt sowas dabei heraus: http://www.flowtown.com SXSW 2010 on BitTorrent: 3.35 GB of Free Music: 3,35 GB freie Musik anläßlich der Southbysouthwest ist schon mal ganz ordentlich, oder? Wann gab es das mal bei einer Popkomm…. Twitter-Links werden mit Anti-Phishing-Tool überprüft: Schöne Initiative, jetzt fehlt nur noch das Filtern von lame ducks und Vollspakken… Medial Digital» Neu Social Web Twitter social community » Ein Jahr Social Media beim Kölner Stadt-Anzeiger – eine gemischte Zwischenbilanz: Vor ziemlich genau einem Jahr – am 13. März 2009 – verkündete der “Kölner Stadt-Anzeiger” den Start seiner ersten Twitterfeeds.

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Thu, 11 Mar 2010 09:15:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1914/lesetipps-fur-den-11-marz
TED2010: Weberfinder Berners-Lee über Open Data http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1913/ted2010-weberfinder-berners-lee-uber-open-data ]]> Wed, 10 Mar 2010 12:15:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1913/ted2010-weberfinder-berners-lee-uber-open-data Open-Source-Film: “Den Film weiterleben lassen” http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1912/open-source-film-den-film-weiterleben-lassen

Freie Filme für freie Menschen – so könnte man den Grundgedanken des Open-Source-Film formulieren. Der erste deutsche Open-Source-Film ist das Road-Movie “Route 66″ (2004) aus dem Hause VEB-Film, das mit seiner Anspielung auf die “Volkseigenen Betriebe” den Gedanken der Open-Source bereits im Namen trägt. Wir sprechen mit Stefan Kluge, Regisseur  und Betreiber des Labels VEB-Films, über seinen Werdegang und den Open-Source-Film. Das Interview steht natürlich unter einer CC BY-SA Lizenz.

Blogpiloten: Du bist eigentlich Informatiker. Wie bist du zum Film gekommen?

Stefan Kluge: Das war eher Zufall. Ich habe schon immer gerne fotografiert und Computerspiele gemacht, dann aber Informatik studiert. Nach dem Studium bin ich in die Staaten gegangen und habe mir dort ein Auto gekauft. Das war ein spektakulärer Oldtimer, ein riesiges schweres Eisenschwein. Und das musste ich wieder zurückbringen, als ich die Staaten verlassen habe – an den, bei dem ich es gekauft hatte. Ich habe zwei Freunde aus Deutschland gebeten, rüberzukommen und den Rückweg zu filmen. Da haben wir dann “Route 66″ draus gemacht, mit dem ich in den Film reingestolpert bin. Der Film kam beim Release gut an, und ich bin dabei geblieben.

BP: Und wie kamst du auf die Open-Source-Bewegung? Die war damals noch ziemlich klein und unbekannt. SK: Also, einmal durch die Informatik, zum anderen durch Free Culture und Open Content. 2004, als wir den Film releast haben, war es nicht gang und gäbe, dass lange Filme im Netz veröffentlicht wurden. Das war vom Traffic her ziemlich schwierig, es gab nur ein paar Seiten, bei denen das ging. Eine davon war archive.org. Die hatten eine CC-Lizenz als Bedingung. Auf dem Weg habe ich zum ersten Mal von CC gehört.

BP: Auf eurer Webseite schreibt ihr vom Internet und freier Digitalkultur. Was bedeutet Open Source für dich heute? SK: Durch Open Source hat sich eine existierende Community in Deutschland für uns aufgetan. Wenn dann Gesichter dahinterstehen und du dich mit den Leuten unterhälst, dann fängt die Arbeit an, Sinn zu machen. In Sachen Filme-Machen ist Open Source für mich weniger die Zusammenarbeit: Open Source-Methoden aus der Software-Branche im Film, da bin ich skeptisch. Ich habe noch kein Projekt gesehen, bei dem so ein richtig guter Film herausgekommen wäre. Ich habe auch bei mir selbst gemerkt, dass es keinen Sinn macht, die Strukturen eines Software-Entwicklungsprozesses herstellen zu wollen. Das funktioniert nicht richtig beim Film. Open Source beim Film, das ist für mich die Lizensierung: Quellen und alles, was man braucht, um den Film weiterleben zu lassen, zugänglich machen, so dass andere etwas damit machen können. Mit dem Film, dem Soundtrack. Ich habe auch die Terminologie der Open Source übernommen: ein Beta-Release eines Films wird noch nicht als fertig deklariert, soll aber schon Feedback hereinholen. Und Distribution nenne ich es, wenn ein Film mit den Quellen veröffentlicht wird, z.B. gibt es eine Distribution für VJs, die völlig andere Bedürfnisse haben als Filmhochschulstudenten.

BP: Eure Filme stehen unter einer sehr freien Lizenz: Viele Kreative schließen kommerzielle Nutzung aus, ihr aber wollt nur Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Wie kam es zu dieser Entscheidung? SK: Angefangen haben wir mit “Route 66″ auch mit der üblichen Lizenz, die kommerzielle Nutzung ausschließt. Das ist das normale Denken, das man früher hatte: Man möchte nicht, dass jemand anderes mit seiner Arbeit Geld verdient. Aber dann habe ich mich theoretisch immer mehr damit beschäftigt und einige Paper geschrieben. Mir ist aufgefallen: Je nachdem, welches Geschäftsmodell man mit dem Film schaffen möchte, macht es sogar ökonomisch Sinn, kommerzielle Verwendung zuzulassen. Diese Lizenz ist ziemlich selten, weil die meisten sich nicht genug damit auseinandersetzen: Du musst auch Profis erlauben, einen Mehrwert mit deinem Film zu schaffen. Der Profi muss dann jedoch auch sein Werk kommerziell verwerten können, sonst kann er seine Zeit nicht investieren. Aber wenn der Profi damit Geld verdient, verdienen wir damit nicht weniger Geld. Wenn zum Beispiel ein Spanier aus dem Film eine spanische Version macht, erlaubt das unsere Lizenz – wenn er unter der freien Lizenz belassen wird. Dann können wir unsere Version erweitern mit einer spanischen Tonspur und haben auch einen Mehrwert.

BP: Das heißt, ihr finanziert die Produktionen aus dem, was daraus entsteht – DVDs und Aufführungen? SK: Bei “Route 66″ hatten wir ungefähr ein Drittel Spenden. Das wird jetzt aber abnehmen, weil das damals der erste deutsche Open-Source-Film war. DVD-Verkäufe waren auch ein Drittel, obwohl es auch einen Download gab. Und dann noch Aufträge, die wir wegen des Films bekommen haben. Gerade habe ich ein weiteres Road-Movie publiziert, “Der Geist der Biker”, diesmal zuerst als DVD. Der Download ist derzeit noch nicht zu haben, ich suche dafür noch einen Sponsor.

BP: Wie ist die Arbeit in eurem Netlabel? SK: Also, Fulltime arbeite nur ich an den Filmen, die anderen Jungs haben eigene Unternehmen. Sie arbeiten mit, um das machen zu können, worauf sie in kreativer Hinsicht Lust haben.

BP: Euer nächster Film, an dem ihr gerade arbeitet, ist “Die letzte Droge”. SK: Ja, das ist ein Cyber-Punk-Science-Fiction. Es geht um eine künstliche Intelligenz, die nach einem digitalen Bewusstsein sucht, nach einer Art Seele. Ein junger Forscher macht ein Experiment, um mit seiner Seele der KI zu helfen, ihr digitales Bewusstsein zu finden.

BP: Was würdest du jungen Filmemachern empfehlen, wenn sie sich für Open-Source-Filme interessieren? Was wäre ein erster Schritt? SK: Das hängt von der Persönlichkeit ab. Mir hat es gut getan, ziemlich naiv ranzugehen und den Film einfach zu machen. Einfach die Kamera in die Hand nehmen und die Leidenschaft nutzen, die man für sein Projekt hat. Wir hatten das Glück, dass wir ein großes Feedback bekommen haben, weil “Route 66″ der erste deutsche Open-Source-Film war. Wenn ich ihn mir heute noch anschaue, hat er immer noch diesen Amateur-Charme. Ich glaube, wenn man diese Leidenschaft in den Film packen kann, dann findet man im Netz Leute, die ihn mögen. Gerade bei einem freien Release. Deshalb: auf jeden Fall unter einer Creative-Common-Lizenz frei releasen! Es macht keinen Sinn, den Film wegzusperren oder zu versuchen, ihn zu verkaufen und in einigen Kinos zu zeigen. Das klingt zwar gut, aber es bringt einen nicht weiter. Was einen weiterbringt, sind die Kontakte, die durch einen unkontrollierten Release entstehen. Also: einfach ins Netz stellen, PR machen, dafür sorgen, dass ihn viele Leute sehen, und dann passiert es, wenn der Film seinen Charme hat. Dabei hilft es, wenn es eine Community für das Thema gibt, die man im Netz findet.

BP: Wo geht für dich die Reise hin? SK: Das ist bei mir wie bei vielen Netz-Unternehmen: Ich probiere viele Ideen aus, und von zehn funktioniert eine, die ich weiter verfolge. Sich eine Roadmap zu stecken, das hat bei einer Geschäftsidee im Netz wenig Sinn. Bildnachweis: Marie Galinsky (CC BY-SA)

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Wed, 10 Mar 2010 10:15:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1912/open-source-film-den-film-weiterleben-lassen
iPhone-Tutorial 4: Video filmen und versenden http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1911/iphone-tutorial-4-video-filmen-und-versenden

Folge beschäftigt sich mit dem iPhone als Videokamera und zeigt, wie man die Filme versendet.

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Wed, 10 Mar 2010 10:00:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1911/iphone-tutorial-4-video-filmen-und-versenden
Lesetipps für den 10. März http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1910/lesetipps-fur-den-10-marz

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Truly Open Data: Nat Torkington über den Zusammenhang zwischen Open Data und Open Source… (via @kooptech) The Next Big Thing – The Wall Street Journal Online: Die 50 vielversprechendsten Firmen auf dem Weg das nächste Google, BASF, Wal-Mart zu werden… All Your Apps Are Belong to Apple: The iPhone Developer Program License Agreement | Electronic Frontier Foundation: The entire family of devices built on the iPhone OS (iPhone, iPod Touch, iPad) have been designed to run only software that is approved by Apple—a major shift from the norms of the personal computer market. Software developers who want Apple#039;s approval must first agree to the iPhone Developer Program License Agreement. Pay it forward? Cooperative behaviour spreads through a group, but so does cheating : Not Exactly Rocket Science: Ever wonder if acts of kindness or malice really do ripple outwards? If you give up a seat on a train to a stranger, do they go onto quot;pay it forwardquot; to others? Likewise, if you steal someone#039;s seat, does the bad mood you engender topple over to other people like a set of malicious dominoes? We#039;d all probably assume that the answers to both questions were yes, but James Fowler and Nicholas Christakis think they have found experimental evidence for the contagious nature of cooperation and cheating. Change Management Blog: Virtual Collaboration in Organizations: A Change Issue: If you want to build a wiki, don’t drum up people by sending them emails and adding them as users. Rather make them long for access to the important information your wiki contains. (Juliane Neumann, Radical Inclusion)

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Wed, 10 Mar 2010 09:15:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1910/lesetipps-fur-den-10-marz
Baecker: Die Philosophie des Geldes http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1909/baecker-die-philosophie-des-geldes

Dr. Dirk Baecker im Gespräch mit Alexander Kluge über Simmels Philosophie des Geldes.

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Wed, 10 Mar 2010 09:00:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1909/baecker-die-philosophie-des-geldes
SXSW: Geolocation hebt ab http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1908/sxsw-geolocation-hebt-ab

Ab Freitag wird die SXSW (sprich southbysouthwest) in Texas ganz im Zeichen der geolocation services stehen wie gowalla und foursquare. Das sind soziale Netzwerke, die auf der Basis der aktuellen Standorte der Nutzer besondere Zugehörigkeiten zu Restaurants, Kneipen oder anderen registrierten Orten erkennen und mit badges und Titeln belohnen. Man kann auf diese Weise schnell erkennen, wer auch gerade in der Nähe ist und wo man sich schnell treffen kann. Natürlich entstehen auf dieser Basis auch Bewegungsprofile, wie die Pessimisten behaupten. Aber es entstehen auch Daten darüber, welche Locations besonders bevorzugt werden. Da die API von foursquare offen ist, war es nur ein Frage der Zeit, bis auf dieser Basis und Google Maps spannende Mashups entstehen, die die Kommentare von foursquare-Nutzern zu bestimmten Orten öffentlich machen. Auf der SXSW-Konferenz in Austin Texas werden viele neue geolocation services erwartet. Sysosmos ist mit FourWhere der erste größere, der sich ins Licht traut. Natürlich werden zukünftig auch die geotagging Funktionen von twitter sowie Inhalte aus gowalla integriert. Ein Anfang ist gemacht. Genau an dieser Stelle wird sicher auch der Siegeszug von Augmented Reality beginnen. Wenn er beginnt…

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Tue, 09 Mar 2010 10:02:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1908/sxsw-geolocation-hebt-ab
Lawrence Lessig auf der webciety? http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1907/lawrence-lessig-auf-der-webciety

Letzten Samstag hatte mich das deutschlandradio Kultur zur webciety auf der CeBIT interviewt. Ich hatte 6 Minuten Zeit, zu erklären, was mir alles nicht an dieser Konferenz gefällt und was man anders machen könnte. Es gibt viele Gründe für fehlende Relevanz. Der geneigte Leser könnte es auf die Organisatoren schieben, die eigene Kongresse zu vielen wichtigen Themen organisieren und sicher keinen Kannibalismus des eigenen Geschäfts betreiben. Man könnte es auch auf die mangelnde Unterstützung schieben, die die Messeleitung dem darkroom der CeBIT angedeihen lässt. Warum die dort während der CeBIT noch immer keine barcamps einladen oder selbst organisieren, weiß wohl nur bärtige Herr über uns. Aber eines ist der Hauptgrund, warum die Leute nicht in Scharen strömen und begeistert lauschen: Die Sprecher und Panelists erklären ihre Ansichten nicht in Form einer nachvollziehbaren Story. Diese Krankheit schiebt sich durch SEHR viele Konferenzen und Tagungen in Deutschland. Wie es anders geht, zeigte Lawrence Lessig vor ein paar Tagen anläßlich der TEDxNYED zum Thema Free Culture Movement und die Erz-Konservativen, die sich bei uns die Bürgerlichen nennen. Denn von dieser stigmatisierten Bevölkerungsgruppen könnte die Remix-Bewegung eine Menge lernen. Zweifel? Gucken und Hören! So klappt’s auch mit den Zuschauern…

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Tue, 09 Mar 2010 09:45:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1907/lawrence-lessig-auf-der-webciety
Lesetipps für den 9. März http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1906/lesetipps-fur-den-9-marz

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

Social Media: Warum wir Liebe schenken aber nicht kaufen dürfen: Bianca Gade beschreibt sehr anschaulich, warum Firmen im Social Media mit großer Zurückhaltung und viel Einfühlungsvermögen deutlich mehr gewinnen können als mit einer Kampagne. Leider läßt sich das nicht direkt in eine Balanced Scorecard oder eine Excel-Tabelle eintragen. Möglicherweise ist das der Grund, warum das beste Social Media Marketing – welches oft im Sein-Lassen besteht – so selten Anwendung findet… Social Media at Daimler: Corporate Blog Twitter: Uwe Knaus hat eine Präsentation online gestellt zum Thema Corporate Social Media bei Daimler (Corporate Blog & twitter) Activity Streams / History: Die Geschichte der Activity Streams in einzelnen Texten – in einem Wiki zusammengetragen The Social Media Cheat Sheet: Social Media Landscape, wie thenextweb sie sieht mit der Einschätzung wie sinnvoll die einzelnen Dienste für das Marketing, SEO und Kommunikation sind… The Atlantic: Governing in the Age of Fox News: The polarization of the American media has deep historical roots—the republic came into being amidst a vigorous partisan press. But the splintering of public attention and the intensification of ideological journalism—in particular, the rise of Fox News—have created unique challenges for President Obama. Is it possible to have partisan media that retain professional standards of reporting? Enquête-Kommission per FriendFeed: Gesammelte Internetveröffentlichungen der Mitglieder der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des Deutschen Bundestags. Mehr dazu hier (via @kooptech) Umfassender Bericht zum recruiting convent 2010 (Employer Branding) Apple entfernt App zur Messung von Handystrahlen aus Store Liste aller Social Media Features Deutscher Zeitungen und Zeitschriften

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Tue, 09 Mar 2010 09:15:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1906/lesetipps-fur-den-9-marz
Karrierebibel.de mit viraler Video-Werbung http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1904/karrierebibelde-mit-viraler-video-werbung

Jochen Mai von der Karrierebibel macht aufwendige Werbung für sein neues Buch:

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Mon, 08 Mar 2010 15:22:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1904/karrierebibelde-mit-viraler-video-werbung
Social CRM: The New Rules of Relationship Management http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1905/social-crm-the-new-rules-of-relationship-management

Social CRM: The New Rules of Relationship Management View more documents from Jeremiah Owyang.

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Mon, 08 Mar 2010 15:13:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1905/social-crm-the-new-rules-of-relationship-management
iPad-Werbung http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1903/ipad-werbung

Zu bester Sendezeit (während der Oscarverleihung) sind die ersten Werbefilmchen für das Apple iPad ausgestrahlt worden. In den USA startet der Verkauf am 3. April.

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Mon, 08 Mar 2010 13:54:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1903/ipad-werbung
PaperC: Fachbuch-Mashup zum Drucken http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1902/paperc-fachbuch-mashup-zum-drucken

Mass Customization ist das Individualisieren von Turnschuhen oder T-Shirts mit eigenen Sprüchen oder Logos. Nett, und für spreadshirt und deren Vorbilder und Nachahmer ein ganz gutes Geschäft – vor allem für das Merchandising. Eine Stufe weiter geht das Remixen vorhandener Komponenten zu neuen Produkten. Schon mal was von User Selected Content gehört? Die Jungs von paperC haben das verfeinert und mithilfe einer großen Digitaldruckmaschine können Rechercheure nun aus Teilen verschiedenster Bücher inklusive eigener Kommentare eigene Bücher drucken lassen. Man macht also ein mashup seiner Recherchearbeit und nimmt die wochenlangen Sitzungen aus einer Unibibliothek, die paperC schon an den heimischen Rechner verlegt hatte, einfach als physikalische Dokumentation in gebundener Form mit. Aus der Pressemitteilung: “Das mit der Unterstützung von HP-Indigo realisierte Print-On-Demand-Portal ist ein spannendes Beispiel für den „User Selected Content“, bei dem die Leser selbst entscheiden, was für sie relevant ist. Das Interessante an der Kooperation von PaperC und HP ist, dass sich Nutzer verlags- und publikationsübergreifend eigene Fachbücher zusammenstellen und gleich in gebundener Form drucken lassen können.” Was die Verlage dazu sagen? Offenbar haben die paperC-Leute gut verhandelt, als sie ihre Universal-Bbliothek aufgebaut haben.

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Mon, 08 Mar 2010 11:44:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1902/paperc-fachbuch-mashup-zum-drucken
LXD: League of Extraordinary Dancers (TED-Video) http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1901/lxd-league-of-extraordinary-dancers-ted-video

Ein Film-Regisseur, der talentierte Streetdancer via Internet zu einer Tanztruppe koordiniert?

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Mon, 08 Mar 2010 11:32:00 +0100 http://www.media-ocean.de/lifestream/items/view/1901/lxd-league-of-extraordinary-dancers-ted-video