Lifestream

Videotipp: A Swarm of Nano Quadrotors

Ein Schwarm von Nano Quadrotors kann ziemlich viele coole Dinge. In Formationen fliegen zum Beispiel. Wie präzise und schick das aussehen kann. Seht Ihr hier.

17 Hours, 24 Minutes ago

social media will kill the revolution

Ein kleiner Denkanstoß zum Wochenende. Wahrscheinlich haben ja weder diejneigen recht, die glauben, dass es ohne Social Media keinen arabischen Fürhling gegeben hätte noch diejenigen, die das Gegenteil behaupten. Die Blogger und Aktivisten in den Maghreb-Staaten jedenfalls wissen um die Möglichkeiten seit Youtuben, Facebook, Twitter und Blogs – ganz zu schweigen von der niedergeknüppelten iranischen Revolution. Aber wissen wir im ruhigen Europa und den USA um die Möglichkeiten direkter Handlungen trotz, wegen bzw. nach Occupy? Courtesy by Propaganda Times

18 Hours, 31 Minutes ago

Die 5. Woche im Web

Diese Woche war voller konstruktiver Beiträge zur breiten gesellschaftlichen Diskussion des Internet als öffentlichem Raum. Daher hat die CDU einen anerkannten Experten zum Thema gefunden, der die tiefen Gräben zwischen den 50 Millionen Netznutzern und dem Rest der Deutschen zuschüttet. So haben dann Frank Rieger und Lawrence Lessig auf diese goldene Brücke ihre Plüschtiere gelegt und den Flauschstorm genauso behutsam beantwortet. Außerdem ist plötzlich aufgefallen, dass nicht nur die USA PIPA und SOPA hat sondern wir sogar mit ACTA in der EU ein veritables Geschwisterchen geboren haben, dass den Einen oder die Andere auf die Palme bringen könnte – zumindest wenn man in Polen lebt. Am 11. Februar wird es dann also auch in der BRD losgehen und in vielen Städten werden Hunderte Demonstranten das weitgehend abgenickte Abkommen mit Protest beantworten. Wie wir alle wissen, wird ab nächsten Dienstag das eBook die Weltherrschaft übernehmen. Zu diesem Zweck hat Amazon eigens ein sogenanntes Social Zepter auf den Markt gebracht, mit dem wir die Kultur regieren können. Böse meinende Zungen nennen es auch eReader oder gar Tablet, in Anlehnung an die alten Schultafeln aus den Erzählungen der Steinzeit-Schüler…

8,4% der befragten Deutschen haben angegeben, dass sie sich von den demografischen Statistiken über Google+ insegsamt oder in Teilen betrogen fühlen. Ungefähr 3.897.562 Nutzer Sozialer Netzwerke haben ein Video mit vielen kleinen Quadrokoptern verteilt, sodass ich nun neben der Anomalie gegenüber animierten GIFs nun auch eine Anomalie gegenüber Quadrokoptern entwickelt habe, dergestalt, dass ich bei ihrem Anblick instantan in eine Schockstarre verfalle, die über Minuten anhalten kann und mit heftigem Gewölle im Rachenraum endet. Was letzte Woche im Eifer des Geschlechts unterging: Das Thema Open Data lebt, dazu war am 20. Januar in Köln ein netter Event: der Open Data Hack Day. Peter K. aus M hat mitgeteilt, er werde zunächst 80% aller Facebook-Aktien übernehmen, da er seit zwei Monaten sein Taschengeld gespart hat. Sein weiteren Pläne mit dem Unternehmen wird er bekannt geben, wenn die Aktien Penny-Stock-Status erreicht haben werden, also Ende 2017.

19 Hours, 13 Minutes ago

Jugendliche wollen Musik

Katrin Viertel von medienlotse.com beantwortet Fragen rund ums Thema Erziehung und digitale Medien. Heute geht es ums Musikhören und -beschaffen.

Wenn es um Filme und Musik aus dem Netz geht, sind mir meine Kinder (14 und 16 Jahre) weit voraus. Sie wissen, was es wo zu streamen, runterzuladen und zu tauschen gibt. Was davon legal oder illegal ist, interessiert sie nicht. Ich gestehe, dass es mich zwar interessiert, dass ich aber schlicht nicht mehr Bescheid weiß. Immerhin frage ich mich noch, ob sich die Kinder strafbar machen. Muss, kann, sollte ich verhindern, dass sie sich ihre Lieblingsstücke aus dem Internet holen?

Antwort: Nein, verhindern können Sie das nicht und – je nach Quelle – müssen Sie das auch nicht. Tatsächlich sind die Debatten ums Downloaden und Streamen recht komplex und langwierig. Auch die Begriffe „Urheberrecht“ und „geistiges Eigentum“ werden diskutiert, wobei die generelle Gültigkeit des letztgenannten– soweit folgen halbwegs interessierte Eltern oft noch dem aktuellen Geschehen – inzwischen stark angezweifelt wird. Aber was bedeutet das konkret für den Umgang mit Musik und Filmen zu Hause? Ich empfehle, dass Sie mit den Kindern immer wieder darüber sprechen, was es für Künstler bedeutet, wenn sie mit ihrer Arbeit, ihren Werken nichts verdienen. Überlegen Sie, welche Geschäftsmodelle möglich wären, damit Künstler von ihrer Arbeit leben können. Bis es andere Lösungen gibt, sollten auch Ihre Kinder die zahlreichen kostenlosen und legalen Angebote nutzen (eine aktuelle Liste von Webseiten, Gebühren und Leistungen findet sich hier). Mittlerweile gibt es so viele Angebote im Netz, dass diese „Beschränkung“ sicher nicht das Ende des Musikhörens und Filmeguckens bedeuten würde. Vielleicht könnten Sie auch gemeinsam ein Konto mit Flatrate einrichten? Das gibt es für weniger als 5 Euro im Monat. Reden Sie auch darüber, dass viele dieser Beschaffungsdienste Abzocke-Angebote sind, dass Abmahnungen der Nutzung folgen können. Schärfen Sie den Kindern ein, diese Schreiben nicht zu ignorieren und holen Sie sich gegebenenfalls Unterstützung bei Ihrer Verbraucherzentrale. Je nach Alter der Kinder, der Menge der illegal beschafften Inhalte und der Frequenz der Downloads haften die Kinder unter Umständen selbst. Die Eltern als Inhaber des Anschlusses sind sowieso mit dran. Zum einen sollten Sie also die Konsequenzen der illegalen Nutzung aufzeigen und immer wieder über das Thema reden, auch wenn Sie selbst kein Urheberrechts-Spezialist sind. Vielleicht wird es Jugendliche nicht davon abhalten, weiter zu streamen und runterzuladen. Dennoch verstehe ich es als Aufgabe der Eltern, mindestens ein gewisses Unrechtsbewusstsein herzustellen und an die Selbstverantwortung zu appellieren. Zum anderen: Geben Sie ein gutes Beispiel und nutzen Sie selbst nie CDs, DVDs, Programme und Dateien aus zweifelhaften Quellen.

19 Hours, 43 Minutes ago

Lesetipps für den 3. Februar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

CSS The CSS3 Test: Wieviel CSS3 kann Dein Browser? Teste es hier und jetzt…

WORDPRESS Wie die WordPress Admin Bar als Datenkrake missbrauchbar ist: Über die mit WordPress 3.3 eingeführte erweiterte Admin Bar kann eine in den USA angesiedelte Firma E-Mail-Adressen von Nutzern der selbstgehosteten WordPress-Variante mit den Adressen der von ihnen bearbeiteten Blogs zusammenführen.

YOUTUBE How YouTube is Part of a Global Economic Transformation: The Internet may have grown up first in the United States, but it's a global phenomenon now. The same can be said for the fast-growing body of educational content on the web. YouTube announced a new batch of partners that were added to its Education Channel today and noted that nearly 80% of the viewership of educational content on the site came from outside the United States.

STUDIE & SOCIAL DINSGBUMS Zwei Studien und ein Ergebnis: Wie groß sind Einfluss und Vertrauenswürdig von Social Media 2012 nicht? : Im Vergleich zu Presse, Unternehmens- und anderen Medien wird den “Social Media” als Informationsquelle immer noch am wenigsten Vertrauen entgegengebracht. Waren es im letzten Jahr nur 8% Prozent, die Inhalten im Social Web Vertrauen geschenkt haben, so sind es 2012 schon 14%. Also eine Steigerung von 75% Prozent.

FACEBOOK & IPO As Facebook files IPO mobile presence leaves questions unanswered: For the last couple of years, I’ve been writing about the huge challenge Facebook faces when it comes to asserting its social networking dominance as consumers move from the desktop to mobile devices. The numbers within the Facebook filing for its IPO were certainly impressive. Nothing really unexpected within the tech community, but the traditional media will of course lap it up with stories of billionaires and world domination.

APPLE Sozialtheoristen » “supposed to be fair”: 13 Mrd. Quartalsgewinn (Apple) macht, bei geschätzten 100.000 Foxconn-Mitarbeitern (Apple-Anteil), ein Jahresgewinn pro Person von etwa einer halben Million Dollar. Könnte man 10% davon als Lohn für Arbeit an die Menschen weitergeben? Nein, das macht man nicht.

SAMSUNG & TABLET Samsung gibt Vorgeschmack auf Tablet mit „Retina“-Display und 2GHz-Exynos-Prozessor » t3n News: Samsung demonstrierte im Zuge einer Präsentation des neuen mobilen Exynos 5250-Prozessors, wie die Antwort auf Apples iPad 3 aussehen könnte.

STUDIE & WEBNUTZUNG W&V;: Studie: Erwachsene sorgloser als Kinder im Umgang mit Netz: Nur 44 Prozent der User denken darüber nach, welche langfristigen Auswirkungen ihre Online-Aktivitäten auf ihre Reputation haben könnten. Erschreckenderweise zeigte eine aktuelle Microsoft-Studie, dass dabei die Zahl der unbesorgten Erwachsenen genauso hoch ist wie bei den Acht- bis 17-Jährigen. Befragt wurden Konsumenten in Deutschland, den USA, Kanada, Spanien und Irland.

FACEBOOK & IPO Facebook’s Biggest Risks Explained: In its S-1 filing, Facebook outlined a litany of risks for the company going forward. Monetizing the mobile user base in a system dominated by its competitors will be a major challenge going forward. Diversifying its portfolio away from its reliance on advertising will be a big task, one that Google has never quite figured out. We take a deep dive into Facebook's risk factors below.

ACTA #ACTA: Proteste in Deutschland werden größer: Zur Koordinierung und Kommunikation des Anti-ACTA-Protesttag am 11.2.2012 gibt es jetzt ein Wiki und einen Twitter-Account. Dort finden sich auch eine lange Liste mit Demonstrationen und Aktionen in ganz Deutschland

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19 Hours, 58 Minutes ago

Videotipp: The Dog Strikes Back: 2012 Volkswagen Game Day Commercial

Hier haben wir gleich zwei Höhepunkte im neuen Volkswagen Viral-Spot. Es geht um einen dicken Hund, der alles daran setzt wieder schlank zu werden und um einen alten Bekannten, mit dem, soweit bekannt, nicht gut Kirschenessen ist. Aber ich will nicht zu viel verraten.

February 2 2012, 12:00pm

Viral-Charts im Januar 2012

Welche viralen Spots haben euch wohl diesen Monat in den Klick-Wahn verfallen lassen? Nun ja, da wäre zum einen ein Rudel imperialistischer Hunde, die nicht nur mit lustigen Kostümen auf sich aufmerksam machen und zum anderen ein adrenalinsüchtiges Ferkel, das im wahrsten Sinne des Wortes Schwein hat. Die Viral-Charts diesen Monat sind wieder prall gefüllt mit erheiternden Clips jeder Sorte. Auch ein Flashmob der etwas anderen Art, im Flugzeug der Airline “Finnair” hat sich eingeschlichen. Starten wir den Tag mit einem Lächeln!

  1. The Bark Side: 2012 Volkswagen Game Day Commercial Teaser

Diese Volkswagen-Star-Wars-Schiene, die der Konzern nun bereits seit fast einem Jahr fährt, reißt nicht ab. Die Kampagne, die mit dem “Little Darth Vader” begann, ist einfach eine eierlegende Viral-Wollmilchsau geworden und besitzt das Zeug zur legendärsten Werbekonzeption überhaupt. Mit „The Bark Side“ versuchen die Werber ihren Erfolg fortzuführen. Für den Monat Januar jedenfalls hat es gereicht. Platz Eins der Viral-Charts ist dieser Clip geworden. Gratulation! 615,436 shares für die Nummer Eins.

Mehr nach dem Klick.

  1. Megaupload Mega Song HD

Das muss man sich mal vorstellen! Da haben die Künstler aus der Musik- und Fernsehwelt über Jahre Seite an Seite mit Ihren Labels und Produktionsfirmen gegen das Filesharing gekämpft. Mit Tränen darauf hingewiesen, wie sehr es Ihnen doch im Geldbeutel weh tut, dieses böse, böse Filesharing und nun dies… ein Promovideo für Megaupload in dem Stars wie Jamie Fox, Kanye West oder Will.i.am lauthals verkünden: „Wir lieben Megaupload!“ Da hat Kimble sicherlich tief in die Tasche gegriffen! Der Clip jedenfalls, ist auf Platz Zwei im Januar gelandet und hat den Mythos um Kim Dotcom ein Stück weiter gefestigt. Immerhin. 514,334 shares für die Nummer Zwei.

  1. Motorcycle vs. Car Drift Battle 2

Wer es schnell mag, der wird dieses Video lieben. Nick „Apex“ Brocha ist zurück und er bringt seinen Teamkollegen Ernie Vigil mit. Was die beiden Raketen leisten, wenn sie sich auf eine Kräftemessen in Form eines „Motorcycle vs. Car Drift Battles“ einlassen, widerspricht jeglicher Vorstellung von Physik. Fliehkräfte werden einfach ausgeschaltet und Reibung existiert gar nicht. Ein Platz auf dem Siegerpodest ist Ihnen sicher. Auch wenn es „nur“ Platz Drei ist. 336,624 shares für die Nummer Drei.

  1. The Joy of Books

Schlaflose Bücher, die am Abend ein Eigenleben führen und einen eigenen kleinen Lesezirkel zelebrieren. Könnt Ihr euch das vorstellen? Nach dem coolen Stop-Motion-Video vom Buchhändler Sean Ohlenkamp aus Toronto vielleicht. Lustige Idee die beim umräumen der Bücherregale entstanden sein soll. Für so viel Kreativität gibt es einen Platz im Ranking 244,160 shares für die Nummer Vier.

  1. Official 2012 Honda CR-V Game Day Commercial – “Matthew’s Day Off” Extended Version

Zur Feier des neuen Honda CR-V 2012 macht der scheinbar etwas in die Jahre gekommene Matthew Broderick blau und erlebt einen Tag voller Wunder. Festgehalten in diesem Spot ließ sich die Neugierde der Zuschauer nicht bremsen. Was ein Star wohl in seiner „Freizeit“ macht? Bis dato haben sich 5,253,972 User dieser Neugierde ergeben und die Spot auf Platz Fünf manövriert. 196,348 shares für die Nummer Fünf.

  1. Si Lemhaf – Kharrej Legrinta Elli Fik (Official Clip by Coca-Cola)

Dieses Musikvideo ist die offizielle Hymne der tunesischen Nationalmannschaft und darf gerne als Aufforderung an den Kampfgeist der Tunesier herangezogen werden. Nachdem das Volk nun eine harte Zeit durchlebt hat, darf es auch mal wieder feiern. Das geht am besten beim bevorstehenden Africa Cup. Der Clip wurde von Coca-Cola gesponsort und wird derzeit oft genug geteilt, um es auf Platz Sechs der Viral-Charts zu schaffen. 175,542 shares für die Nummer Sechs.

  1. Game Of Thrones Season 2: “Shadow” Tease

Jetzt kommt was für Fantasy-Fans. Der Trailer zur 2. Staffel der HBO-Produktion „Games of Thrones“ teasert die im April stattfindende Premiere an. Die Serie basiert auf die Romanvorlage von George R.R. Martin. Jedes Buch wird in das Format einer Staffel abgefilmt. Ob die Produktion auch auf dem deutschen Markt ausgestrahlt wird, scheint noch nicht ganz klar zu sein. So müssen die Herr der Ringe- und Harry Potter-Fans noch ein wenig bangen. Der Trailer jedenfalls bekleidet zurzeit Platz Sieben der Viral-Charts. 117,263 shares für die Nummer Sieben.

  1. Surprise Dance on Finnair Flight to celebrate India’s Republic Day

Takeoff to Bollywood! Hier überrascht eine Tanzcrew die Passagiere an Bord eines Finnair-Fluges nach Delhi. Grund ist der Tag der Republik, den Indien am 26. Januar feiert. Nichts für meine Ohren. Aber das tut auch nichts zur Sache, denn scheinbar gefällt diese Aktion anderen doch sehr. 117,099 shares für die Nummer Acht.

  1. Coming Soon

Tja. Was soll ich dazu sagen. Der Clip geht keine 10 Sekunden und ist der Anheizer für die obige Honda-CR-V-Game-Day-Werbung, die auf Platz Fünf zu sehen ist. Soviel zum Thema Neugierde. Bis jetzt haben sich diesen Spot genau 4,817,684 Zuschauer angeschaut. Applause! 90,176 shares für die Nummer Neun.

  1. Maxwell the Pig Returns! Zip-line Piggy – New GEICO Commercial

Geico ist ein Versicherer, der öfter mal mit Viral-Videos auf sich aufmerksam macht und seine Pappenheimer darauf hin weist, dass auch Adrenalin-Süchtige hier versichert werden. In diesem Sinne: Weeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee! Platz 10 für den Spot rundum die neue Geico-App! 87,214 shares für die Nummer Zehn.

Quelle: Mashable Global Ads Charts

February 2 2012, 9:45am

Lesetipps für den 2. Februar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

HEVELING & LAWRENCE LESSIG Der Vietnam-Krieg des Internets: Mit seinen Thesen zum Web 2.0 hat Ansgar Heveling für Aufregung gesorgt. In einem Gegenentwurf setzt sich der Urheberrechts-Vordenker Lawrence Lessig mit einem zentralen Thema der Debatte auseinander – Copyright im Web.

GOOGLE+ HANGOUT How to use Google+ Hangouts for Business: There is nothing more personal than having a face-to-face conversation. Exchanging e-mails is impersonal, speaking on the phone is a step up, but having a face-to-face conversation allows you to see people’s reactions and non-verbal communication.

XBOX Vol. 3Neue Xbox: Marktstart für 2013 immer wahrscheinlicher: Die neue Xbox, der Nachfolger von Microsofts aktueller Heimkonsole , könnte nach neuesten Gerüchten im Herbst 2013 auf den Markt gebracht werden.

AMAZON KINDLE NUR FÜR EINSPRACHIGE Adieu, Kindle: Wie es Peter Glaser so schön formulierte: Dr. Kindle auf der Flucht: "Wenn ich in einer Welt, die durch Amazon mit eBooks versorgt würde, all meine Interessengebiete abdecken wollte, müsste ich mir ein halbes Dutzend Kindles unter konspirativen Adressen in allen betreffenden Läden registrieren und müsste statt Büchern meine internationale Kindle-Sammlung auf Reisen mitschleppen".

LINUX & GNOME GNOME Shell Extensions: Endlich: Ein Extension Repository für GNOME 3. Wer braucht schon OSX oder Windows 7 bzw. 8, wenn es LINUX in solcher Qualität und mit so einem Service gibt – nur Masochisten und unverbesserliche Gewohnheitstiere…

GEMA & CC GEMA bleibt beim Nein zu Creative-Commons-Lizenzen: Die GEMA ist weiterhin der Ansicht, dass sich ihr Verwertungsmodell und das alternative Lizenzierungssystem Creative Commons (CC) nicht unter einen Hut bringen lassen

WISSENSCHAFT & WISSEN Verbot und Erfahrung – Argumentation und Scholastik #systemtheorie #peterfuchs « Differentia: So kommt es in der Wissenschaft dann nicht mehr auf Wissen oder Nichtwissen an, denn beides ist das Produkt von sozialer Wissensproduktion, die nicht allein in der Wissenschaft statt finden kann, sondern darauf, in der Wissenschaft zitiert und wahrgenommen zu werden, was sich in Zitationsnachweisen niederschlägt, welche ihrerseits zur Kenntnis gebracht werden müssen, was so einfach nicht mehr ist. Gelingt dies im unwahrscheinlichen Fall dennoch, so ist Wissenschaft das, was zitiert und bürokratisch abgestempelt, nicht was gelesen, studiert, durchgearbeitet, verstanden wurde, sondern nur noch das, was diese Bedingungen der Steigerung von Unwahrscheinlichkeit überwindet

CAUSA HEVELING Antwort auf Ansgar Heveling: Ein Aufruf zu Integration und Vernunft: … bin ich der Überzeugung, dass es weder eine Netzgemeinde, noch eine digitale Gesellschaft gibt. Es gibt Menschen, deren Leben sich stärker digital abspielt, die kommunikativer sind. Genau so, wie es Menschen gibt, die mehr in die Kneipe gehen, zum Sport und ständig mit dem Sportwagen fahren

URHEBERRECHT Der „dritte Korb“ darf kein Maulkorb für Urheber werden…: Vor 30 Jahren befassten sich allenfalls Spezialisten mit dem deutschen Urheberrecht. Heute muss sich jeder normale Bürger damit herumschlagen. Vor 30 Jahren waren immaterielle Güter ein Sonderthema für philosophische Besinnungsaufsätze, heute setzt die Kulturindustrie mit digitalen Dateien mehr um als die Automobil-Industrie.

KINDLE FÜR STUDENTEN Gastbeitrag: Erfahrungsbericht Amazon Kindle: Hier also der dritte Nutzerbericht über den eBook-Reader aus dem Hause Amazon.

SAMSUNG & ARBEITSBEDINGUNGEN Schwere Vorwürfe wegen Arbeitsbedingungen bei Samsung: Der südkoreanische Konzern Samsung sieht sich weiterhin Vorwürfen ausgesetzt, Schuld am Krebstod von Dutzenden seiner Mitarbeiter zu tragen.

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February 2 2012, 9:15am

Videotipp: Sesame Street & OK Go – Three Primary Colors

So liebe Leser, an der Stelle möchten wir mal ein wenig Nachhilfe geben und allen noch mal die drei Grundfarben erklären. Das ist albern findet Ihr? Finden wir nicht, zumindest nicht wenn sie auf solche lustige Art und Weise von der Band “OK Go” geleistet wird.

February 1 2012, 12:00pm

How the Quantified Self might change our lives – a 2020 scenario

We’ve recently been doing a number of interviews on the Quantified Self, the trend of capturing behavioral and body data for analysis and sharing. One of the questions that keeps popping up in these interviews and everyday conversations alike is: Where will this lead down the road? In other words, how will our life change if we continue on this path? It’s a loaded question of course, and has many aspects – of societal change, the perception of the self, business models, privacy, ownership and control, just to name a few. So I’m going to engage in a little speculation and write a scenario of an everyday scene. Please think of it as playful exploration, a thought experiment rather than full-blown forecasting scenarios or predictions.

1 Ramp up your Med Credits

It’s 2020. Patrick wakes in his sleep pod that’s just large enough for him to stretch out. As every morning, the first thing he does is active his in-pod computer. “Show me my vital signs and prepare an appropriate breakfast.” While he climbs out of the sleep pod and walks over to the shared kitchen area, the internet fridge pours a bowl of porridge-like nutritional mash. “Darn,” Patrick thinks, “the flavor cartridge has to be replaced, the taste is all off.” The moment he puts down his bowl, his connected smartphone uses the in-house speaker system to remind him that he has a 30 minute workout coming up: He’s running low on Med Credits, and if he doesn’t fullfil his weekly fitness duties, he’ll lose his health insurance for the month. Swearing, he heads over to the in-house gym. After all, there’s no way around it. You can’t cheat the body sensors… Not really, tough, right? Not really, no. However, reading the media reports and talking to the critics of self-tracking, one could get the impression that something like this is the worst case scenario they have in mind. We hope and believe that a scenario like the following is much more likely than that extreme case.

2 A visit to the doc in 2020

Here’s the scene: It’s 2020. Eight years from now, the thing called “Quantified Self” has become integrated in our daily lives. Nobody really mentions it anymore, it’s just become normal. Mara is on her way to the doc for a quick checkup. Last night she had been out with her friends when she felt a little dizzy. Through the heartbeat sensor in her necklace, her phone had picked up the change of her pulse and reacted immediately: It asked her a couple of questions to make sure she was ok and no external help was needed, and asked if she’d like to see the doc just to make sure she’s ok. “Better safe than sorry,” she thought, and punched the OK button. Matching her calendar with her doc’s, the Medical App coordinated and confirmed an appointment for the next morning. Sitting on the subway, Mara listens to an audiobook while preparing for the doc. The doc’s software, as usual, is preparing a small dossier for him so he’s up to speed on her health. She confirms his requests to pull together some data from her body sensors to check for any major changes over the last few months as well as her nutritional and food logs. Through her app, the doc’s software also asks if she had been exposed to a lot of stress. She can’t help thinking of the red warning light on her banking app – it had been a pretty expensive month, and her salary was still overdue. “Medium stress,” she tells the doc’s software, and prepares to leave the subway. “Anything else we should know?” asks the software while Mara walks towards the doc’s building. She considers for a moment, then remembers that her DNA analysis had shown a slightly above-average predisposition to high blood pressure. She was very conscious of that kind of data and wouldn’t give it to her health insurance – she had heard rumors they might decide to put some exceptions on her health coverage and wouldn’t want to take that risk. “It might be relevant for the doc, though,” she thinks as she sends that part of her DNA analysis over to the doc. Entering the doc’s practice, the friendly young woman at the reception asks her to take a seat in the waiting room for a few minutes. When her name is called and she enters the office, the doc is already familiarizing himself with the data she had sent earlier. “Nothing major in here, but it seems that last night you had a bit of a fast heartbeat. Let’s see if it’s anything serious.” He runs his tests, and adds the results to her dossier to be synced back to her. It turns out not to be too bad. “The data shows that you’ve slept somewhat irregularly for the last few days, though. Maybe try to skip the espresso after 9pm for the next week and see how that goes.” 10 minutes later, Mara is leaving the practice. On her way out, the receptionist says goodbye, remarking: “I’ll sync some background information about improving sleep and about blood pressure with your phone. There was just a study that shows a connection to eating greens.” Laughing, she adds: “Well, not a whole lot of news there, right?” Plugging in her earphones, Mara heads back to work. Nothing to worry about. It’s good to know for sure. So, what now? As scenarios goes, this one isn’t terribly exciting. No blood, no action, right? That’s for good reasons. One, we think about technology and its implications for society – not medical issues. So rather than making up something spectacular and quite possibly wrong, I went for a false alert here. Forgive me for this not-so-cunning literary device. Two, it’s that element of the mundane, the fact that the whole thing is really quite unspectacular, that is the point here. Today, the notion of consciously tracking our behavior seems odd, almost freakish. It seems something for nerds, or those with the medical need to track. But fairly soon, as networked sensors become ubiquitous and data plans on smartphones become really, really cheap, this is going to change. We’ll look back at today and wonder how people didn’t freak out over not knowing if something was wrong, and over not having an early detection system in place for emergencies. All this is, of course, just a matter of getting used to new circumstances. It’s in the very nature of change. In a recent interview, we were asked why dig into emerging topics. It’s quite simple, really. We’d like to help shape emerging trends for the better. To make sure that user rights are respected in whatever is built by the folks we work with, we want to be on top of stuff. Because oftentimes, even the big decisions are made in a moment during a conversation, sometimes without that much deliberation. We expect of ourselves to be able to make a good call in that moment. To make most of the near future, in whichever role we can. By the way, we’re not the only ones engaging in speculation about the future of the Quantified Self. For a slightly different take – that’s also better written – we recommend Cory Doctorow’s short story ‘The Things that Make Me Weak and Strange Get Engineered Away’ from his collection With A Little Help.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf thirdwaveberlin.com

February 1 2012, 10:00am

Eine Streitfrage: wem gehören eigentlich die Follower?

Image by ssalonso (some rights reserved) Das Thema Social Media ist für Unternehmen in der Medienbranche nicht mehr wegzudenken. Um deren Accounts auf Facebook, Twitter und Co. im Web zu betreuen, stellen viele Firmen extra sogenannte Social-Media-Manager ein. Diese Personen kommunizieren aber oftmals nicht bloß im Namen des Unternehmens, sondern geben dem Unternehmen mit ihrer persönlichen Handschrift auch ein Gesicht. Ihr Gesicht. Insofern kann man sich streiten, wer für die Follower verantwortlich ist und wer im Falle einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf die gewonnenen Leser hat. Die Beantwortung dieser arbeitsrechtlichen Frage ist bislang nicht geklärt, weil sie in der Vergangenheit auch einfach nicht zur Debatte stand. Inzwischen hat sich da aber so einiges geändert und so manche Partei trifft sich derzeit vor dem Richter wieder.

Der Fall Phonedog gegen Noah Kravitz (USA)… In den USA haben wir derzeit einen dieser Rechtsstreite, der sich genau damit beschäftigt und der womöglich eine Signalwirkung haben könnte. Das Internetportal phonedog.com, auf dem Mobiltelefone und Smartphones von Besitzern bewertet und besprochen werden können, verklagt nämlich seinen ehemaligen Social-Media-Manager Noah Kravitz auf 340.000 Dollar Schadensersatz, weil dieser 17.000 Twitter-Follower auf seinen privaten Account übertragen haben soll. Um genau zu sein, hat er seinen Twitter-Account http://www.twitter.com/phonedog_Noah in http://www.twitter.com/noahkravitz umbenannt. Das habe der Arbeitgeber ihm zugestanden nach dem Ausscheiden sagt Kravitz, doch dieser möchte davon heute nichts mehr wissen. Die andere Seite, die die Rechtsabteilung von Phonedog bekleidet, gibt natürlich an einiges investiert zu haben, um sich im Social Web gut zu platzieren und um die Zahl der Fans und Follower zu steigern. Man kann auf diese Kunden, wie Phonedog sie beschreibt, nicht einfach verzichten. Außerdem begründet die Unternehmensleitung ihr Recht darin, dass die Schaffung einer entsprechenden Markenwahrnehmung im Netz durch einer erheblichen Eigenleistung entstünden sei und dass ferner die Liste der Follower eine Art Betriebsgeheimnis ist. Für das Verraten des Betriebsgeheimnisses soll Noah Kravitz nun zahlen. Und zwar genau 2,50 Dollar pro User. So die Sachlage. Der Rechtsstreit ist perfekt und die Anwälte freuen sich inzwischen: “Wir haben nur auf so einen Prozess gewartet”, gesteht der Anwalt Henry J. Cittone, “das wird einen Präzedenzfall schaffen“. Ob der Fall zum Maßstab werden kann, wird aber so einfach nicht zu klären sein. Denn das größte Problem ist, auch über diesen Fall hinaus, dass es kein eindeutig greifbares Gesetz für diese Fälle gibt, Unternehmen meist keine Richtlinien im Vorfeld aufgestellt haben und der Tatbestand des Eigentums in den seltensten Fällen klar festgestellt werden kann. Der Fall BBC gegen Laura Kuennsberg (GBR)…

Vor etwa einem halben Jahr hat sich ein anderer Fall in England abgespielt, der ähnlich ablief. Die BBC-Journalistin Laura Kuennsberg hat bei Ihrem Arbeitgeberwechsel zum Konkurrenten ITV (Independent Television) ebenfalls Ihren Twitter-Account einfach mitgenommen. Durch die Umbennung Ihres Accounts @BBCLauraK zu @ITVLauraK hat die BBC so mal eben 59.000 Follower an die Konkurrenz verloren. Die Frage, wen die Menschen abonniert haben, die politische Chefkorrespondentin, die auch für Ihre Breaking News bekannt war oder das Broadcasting-Netzwerk BBC, stand hier im Raum und wurde schlussendlich zu Gunsten von Laura Kuennsberg entschieden. Mit einer der Hauptargumente dafür war auch, dass Twitter eigentlich keine Unternehmenskonten erlaubt. Heute hat der Account ganze 72.000 Follower und die kann sich zumindest momentan ITV aufs Konto schreiben. Einschätzung nach deutschem Recht… Wie solch eine Sache nach deutschem Recht, für einen Fall wie den beiden obigen ablaufen könnte, hat nun Dr. Carsten Ulbricht mal auf dem Blog http://www.rechtzweinull.de eingeschätzt. Er glaubt zwar, dass solch eine Schadensersatzklage in Deutschland eher abwegig erscheint, ABER.. man wird ja mal träumen dürfen. Und so hat er folgende Parameter aufgestellt, die herangezogen werden können, wenn man klären möchte, wer denn hier tatsächlich als Eigentümer festgestellt werden kann:

Wer hat den Account angemeldet? Wie ist die Ausgestaltung (auch Nutzungsbedingungen) des jeweiligen Sozialen Netzwerkes? Wer bezahlt etwaige Kosten des Accounts Wie ist der Accountname (z.B. Firmenname enthalten)? Auf welche Email-Anschrift wurde der Account angemeldet? Wird der Account schwerpunktmäßig privat oder geschäftlich genutzt?

Wer Social-Media-Manager ist, wird nun feststellen, dass man hier quasi Bingo spielen könnte, denn in nicht wenigen Fällen, ist weder alles eindeutig dem Unternehmen, noch eindeutig dem Mitarbeiter zuzuordnen. Von daher behält der Rechtsanwalt recht, wenn er sagt: “… man wird hier die jeweilige Gestaltung und Historie des Accounts betrachten und bewerten müssen”. Ein wenig anders schätzt er das Ganze allerdings bei rein geschäftlichen Accounts ein, die als offizieller Unternehmenskanal im Auftrag des Arbeitgebers geführt werden. Also quasi, die typischen Unternehmensseiten auf Facebook, Twitter und Co. Auch wenn ein Social-Media-Manager diese angelegt hat und eventuell sogar alleine im Besitz der Passwörter etc. ist, so hätte die Person, hier schlechte Aussichten auf eine Übernahme der Fans und Follower. Die Sache ist komplex. Von daher könnt Ihr hier mal den gesamten Blogpost lesen, inklusive einer Bewertung des oben genannten Falles „Phonedog vs. Kravitz“. Es ist interessant, was Dr. Ulbricht dort zu sagen hat. Mit internen Richtlinien ist man gut beraten… Wer nun auf Nummer sicher gehen will – und damit meine ich nicht nur den Unternehmer – der sollte bereits bei der Vertragsschließung für Klarheit sorgen und in Form einer Nebenabrede im Vertrag oder in einer internen Social-Media-Richtlinie, die Verhältnisse klären. Das raten zumindest Experten. Eine Schadensersatzklage bei eventuellem Wechsel, möchte sicherlich keiner freiwillig ausgesetzt sein. Vor allem nicht, wenn sich ein Wert von 2,50 Dollar (z.Zt. ca 1,90 Euro) pro Follower durchsetzt. Wenn Unternehmen es zulassen, dass Ihre Korrespondenten, Social-Media-Manager und Journalisten die Firmenbezeichnung im Profilnamen nutzen, dann ist das sicher nur zum Vorteil für das Unternehmen, da die Professionalität und die Bekanntheit motivierter Mitarbeiter auch auf das Unternehmen abfärben wird. Gleiches gilt natürlich umgekehrt. So wird eine Person die für einen bekannten und angesehenen Arbeitgeber arbeitet, ebenfalls von diesen profitieren. Von daher empfiehlt es sich sicherlich nicht, diese Querverweise zu unterbinden. Übrigens… während die New York Times und der Guardian sehr lose Social-Media-Richtlinien haben, was zum Beispiel das Posten von Breaking News angeht, hält Reuters es sehr strikt und fordert vertraglich von seinen Mitarbeitern, dass diese sich, was Twittermeldungen angeht, zurück halten müssen bis die Nachricht von Reuters freigegeben wurde. Das kann man vielleicht als Beispiel einer strengen Social-Media-Richtlinie sehen. Wie steht Ihr zu dem Thema? Sollte man seine Social-Media-Kontakte mitführen dürfen, auch wenn der Firmenname im Account steht? Oder seht Ihr das eher unternehmerfreundlich und würdet behaupten, dass ein solcher Account dem Arbeitgeber und somit eventuell dem Nachfolger übergeben werden muss? Wir sind gespannt auf eure Meinung!

February 1 2012, 9:45am

Lesetipps für den 1. Februar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

FINANZKRISE "Islands Häresie stellt einen Test der ökonomischen Doktrin da": So geht es auch liebe EU: "Island erholt sich von der Krise – auch weil es sich weigerte, die Bankenschulden zu sozialisieren, und mehr Demokratie zugelassen hat. Nun stellt sich der IWF hinter Island"

HACKER Hacken – ist es gut, böse zu sein?: Einerseits übertreffen sich Hackergruppen mit fragwürdigen Mutproben. Auf der anderen Seite decken sie technische Fehler auf, die Ausgangspunkte großartiger Entwicklungen sein können.

RANT & GOOGLE live.hackr : Googleheimer – Ein Rant: Der erste Megatrend 2012 ist eindeutig das Dissen von Google. (Aber dieser ist wirklich gut!)

ELEKTROMOBILITÄT Elektromobilität: Klimaschutz nur mit zusätzlichen erneuerbaren Energien: Die Klimabilanz von Elektrofahrzeugen ist nur dann ausgewogen, so die Untersuchungen des Öko-Instituts, wenn zusätzliche Kapazitäten erneuerbarer Energien in den Strommarkt gebracht werden. Nur dann kann ihr Betrieb emissionsfrei erfolgen

BEWERTUNGEN & RECHT Alles Fake in Social Media ? – Rechtslage negative und rufschädigende Einträge – Bewertungen Bewertungsportal UWG Rufschädigung: Immer wieder stellt sich daher die Frage nach rechtlichen Möglichkeiten gegen rufschädigende bzw. gefälschte Bewertungen vorzugehen. Auch wenn Anbieter von Waren und Dienstleistungen – gerade in Zeiten von Social Media – sich auch negative Kommentare und Kritik gefallen lassen müssen, gilt die Meinungsfreiheit auch im Internet natürlich nicht uneingeschränkt.

AMAZON WAmazon punktet mit Tablet-PC Kindle Fire: Wenn der Internet-Händler am heutigen Abend die Zahlen für das vierte Quartal 2011 vorlegt, dürfte er vor allem jenseits des Stammgeschäfts überraschen: Experten erwarten einen Boom im Tablet-Geschäft.

PRIVACY Wie bleibe ich Herr meiner Daten bei Facebook, Google & Co?: Gerade hat EU-Kommissarin Viviane Reding in Brüssel ihre Pläne in Sachen digitaler Daten vorgestellt. Sie fordert u.a. ein “Recht auf Vergessen” und den problemlosen “Umzug” mit den eigenen Daten von einem Internetunternehmen zum anderen. Im Internet wird dieses Thema schon länger unter dem Schlagwort “Data Portability” diskutiert.

CSS & WEBDESIGN Bear CSS – Helping you build a solid stylesheet foundation based on your markup: Helping you build a solid stylesheet foundation based on your markup

HEISE & MUSIKINDUSTRIE Musikindustrie scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Heise-Urteil: Der BGH hatte im Oktober 2010 entschieden, dass heise online im Rahmen der Berichterstattung einen Link zur Homepage eines Software-Herstellers setzen darf, der ein Programm zur Umgehung des DVD-Kopierschutzes anbietet. Konkret ging es um die Firma Slysoft und deren Produkt AnyDVD.

DARPA & CROWDSOURCING & IMMATERIALRECHTE Jugend forscht für DARPA: US-Militärforschungsbehörde sucht Zusammenarbeit mit Schülern. Für die Jugendlichen gibt es Preisgelder, aber keine Ansprüche auf ihr "geistiges Eigentum"…

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February 1 2012, 9:15am

Lebenstipp: Was ist ACTA?

Dieser kleine Film erklärt, warum und wieso ACTA eine Bedrohung der digitalen Welt ist, die wir in vielen Teilen als lebenswert bezeichnen. Es gibt natürlich weiterhin die Möglichkeit, sich hier gegen ACTA auszusprechen. Aktuell haben das 1,2 Millionen Leute schon getan. Es wird also Zeit, dass Du Dich auch anschließt… Man muss einschränkend sagen, dass es in ACTA keine schwarzen Listen für Websites gibt und dass das konstante Überwachen nach urheberrechtlich bedenklichem Material seitens der ISP (Dienste-Provider) nicht Teil von ACTA ist. Mehr dazu hier. Trotzdem ist das Video sehenswert…

January 31 2012, 12:12pm

Videotipp: Audi 2012 Game Day Commercial – Vampire Party

Es gilt als unwahrscheinlich, dass ein Vampir bei einem Autounfall ums Leben kommen kann. Insofern kann man, wenn man dann einen Verlgeich zum Homo Sapiens anstellen möchte, von einer Ungerechtigkeit sprechen. Doch Audi leistet Abhilfe und versucht die Balance herzustellen, mit einer Technologie, die für uns wiederrum keine Gefahren birgt. Doch seht selbst!

January 31 2012, 12:00pm

Gayromeo – ein Hidden Champion im deutschen Internet

Bei einem Hidden Champion steht die öffentliche Aufmerksamkeit in keinem Verhältnis zum Ausmaß der tatsächlichen Erfolgsgeschichte. Ein solcher unterschätzter Gigant ist das ursprünglich deutsche Gayromeo. Es steht auch international gut da, und ist weit über die Grenzen seiner Zielgruppe hinaus bekannt.

Quelle: „Ein Gayromeo für Heteros?“ (Ausschnitt)

In seiner Zielgruppe hat das Portal eine beispiellose Marktdurchdringung. Und Karteileichen sind eher die Ausnahme, das „schwule Einwohnermeldeamt“ wird von den meisten Mitgliedern rege genutzt. Laut einer Marktforschungsstudie aus dem Jahr 2010 liegt die durchschnittliche monatliche Nutzungsdauer bei zwölf Stunden pro Monat – und damit mehr als doppelt so hoch als bei Facebook oder StudiVZ.

Was ist Gayromeo? Gayromeo ist eine Mischform, die verschiedene Nutzungsmotive vereint. Technisch ist es eine Singlebörse: Nutzer legen ein Profil an, laden Bilder hoch, verfassen einen Profiltext und beschreiben sich über verschiedene Kategorien: Alter, Wohnort, Vorlieben im Bett und Interessen. Nach eben diesen Kategorien kann man dann über eine Filter-Funktion so detailliert suchen, das das ganze teilweise dem Stöbern in einem Einkaufskatalog ähnelt.

Daneben erfüllt Gayromeo die Funktion eines sozialen Netzwerkes, in dem man Gruppen eröffnen, alte Bekannte wiederfinden und Freunde verlinken kann. Aus diesem Grund löschen die wenigsten ihr Profil, auch dann nicht, wenn sie vergeben sind. Eher wechseln sie ihren „Status“ von Single auf „Ich habe einen Partner“ und verlinken offiziell ihren Freund. Das wäre bei klassischen Dating-Portalen undenkbar.

Und natürlich geht es bei Gayromeo um Sex. Die detaillierte Suchfunktion erleichtert eine zielgenaue Ansprache. Wie leicht das geht, ist legendär. Spötter vergleichen es mit der Bestellung einer Pizza, die nur 20 Minuten später zu Hause ankommt. Viele Hetero-Männer und -Frauen beneiden Schwule um die unkomplizierten Anbahnungs-Möglichkeiten – wohl wissend dass ein solcher Ablauf zwischen Männern und Frauen undenkbar wäre.

Hintergrund Gayromeo wurde 2002 in Berlin gegründet und vier Jahre lang dort betrieben. 2006 ging die Mutterfirma Planetromeo B.V. nach Amsterdam ins Exil, auf der Flucht vor deutschen Gesetzen für Internet-Anbieter. Die deutschen Jugendschutz-Regeln hätten verlangt, dass sich Nutzer über das aufwändige Post-Ident identifizieren müssten, da auf der Plattform auch nicht-jugendfreie Bilder hochgeladen werden.

In Deutschland sind 370 Tausend Nutzer registriert. Der Dienst ist in 19 Sprachversionen verfügbar und hat in mehr als einem Dutzend Ländern zumindest fünfstellige Nutzerzahlen. Der Schwerpunkt liegt ganz klar in Europa. Durch die Integration der Plattform Guys4men kamen aber auch Nutzer außerhalb Europas hinzu, vor allem auf den Philippinen und in Indien.

Geschäftsmodell: Thank-You-Economy und Crowdsoucing Gayromeo ist ein seltenes Kunststück gelungen: es gibt fast keinen Grund, sich einen Bezahl-Account zuzulegen, und trotzdem hat sich das Portal lange Zeit fast ausschließlich über niedrige, monatliche Premium-Beiträge finanzieren können. So gut wie alle wichtigen Funktionen sind kostenlos: man kann Bilder sehen, Nachrichten schreiben und lesen. Auch die klassischen Premium-Funktionen fallen überwiegend in den Gratis-Bereich: sehen, wer auf dem eigenen Profil war, digitale Geschenke in Form von „Fußtapsen“ versenden und mehrere Bilder hochladen. Das Hauptmotiv, Geld zu zahlen, ist die Verbundenheit mit der Plattform … weil Nutzer es schön finden, dass Gayromeo unabhängig von Konzernen, kostenlos nutzbar und überhaupt so nett ist. Gayromeo ist eines der wenigen Beispiele, bei denen die 2009 ausgerufene „Thank-You-Economy“ tatsächlich funktioniert.

Um das Erfolgsgeheimnis zu verstehen, reicht es aber nicht zu fragen, wie Geld eingenommen wird. Vor allem auch auf der Kostenseite profitiert Gayromeo von seinen dankbaren Nutzern. Der Support und das Freischalten von Bildern wird von freiwilligen Nutzer-Administratoren übernommen. Das sind Aufgaben, die normalerweise einen großen Stab an bezahlten Mitarbeitern erfordern. Dass Diese Form des „Crowdsourcings“ funktioniert ansonsten nur bei Wikipedia.

Markt Gayromeo bewegt sich auf einem der am stärksten umkämpften Märkte überhaupt: in der Branche der Online-Partnersuche werden Millionen für Fernseh-Werbung und Google-Anzeigen ausgegeben . Den im Mainstream-Segment tobenden Kämpfen um Marktanteile begegnet Gayromeo aber mit erstaunlicher Gelassenheit, es gibt quasi keine Marketing-Ausgaben: die Betreiber schalten keine Werbung und zahlen keine Affiliate-Provisionen für Vergleichsseiten, die auf dem Dating-Markt die Nutzer-Ströme steuern. Trotzdem hat sich Gayromeo seit Jahren gegen Wettbewerber behaupten können, die sich für die zahlungskräftige Zielgruppe schwuler Männer interessieren. Da sind zum einen die finanzstarken Ableger der großen Mainstream-Dating-Portale: Gay-Parship und GayDarling haben viel Markt-Kompetenz, hohe Werbe-Budgets und durchaus Zulauf. Und dann gibt es immer wieder Versuche „von unten“, im Moment präsentiert sich das Portal Nearox über ganzseitige Zeitschriften-Anzeigen als neues „Gay Social Network“.

Dass ein US-Wettbewerber in Deutschland wildern kann, ist teilweise selbst verschuldet. Gayromeo hat lange Zeit technologische Entwicklungen verschlafen, vor allem im mobilen Bereich. Die Orts-basierte Dating-App fürs Handy Grindr konnte deswegen virale Erfolge feiern und wird mittlerweile auch in Deutschland teilweise parallel genutzt.

Ausblick Das Geschäftsmodell von Gayromeo lässt es nicht zu, die eigene Position mit hohen Werbeausgaben zu verteidigen, und technologische Versäumnisse lassen sich nicht immer wettmachen. Doch bis hat sich sich Gayromeo in Deutschland immer gegen Wettbewerber durchsetzen können. Die Verbindung aus Sozialem Netzwerk und Dating-Portal ist sehr erfolgreich, und die hohe Nutzer-Zufriedenheit tut ihr übriges. Die Geschichte des Netzes zeigt aber, dass auch zementiert wirkende Verhältnisse nicht auf Dauer bestehen müssen.

Statt eines Abstiegs ist auch ein anderes Szenario denkbar und nicht unwahrscheinlich: eine zunehmende globale Verbreitung. Die momentan vollzogene, eher unauffällige Umbenennung in „Planetromeo“ würde dazu passen. Wenn nur die Produktlogik zählen würde, wäre Gayromeo schon lange weltweiter Marktführer. Die großen angelsächsischen Wettbewerber schränken ihre kostenlosen Nutzer viel stärker ein. Das Gayromeo-Modell müsste deswegen auch dort schnell Sympathisanten finden. Der Netzeffekt, von dem Gayromeo in Deutschland profitiert, behindert aber gleichzeitig diese Entwicklung. In Deutschland wie überall gilt ein eisernes Gesetz: Nutzer von sozialen Netzwerken gehen dorthin, wo die meisten anderen Nutzer sind, allen Preismodellen und Produktmerkmalen zum Trotz.

January 31 2012, 10:10am

Quantified Self Data and Privacy

Image by Anthony Volodkin, some rights reserved Quantifying ourselves means tracking the most sensitive kind of data: Our behavior and our location. The conversations we have on a day-to-day basis about body tracking and the Quantified Self clearly show that most people are acutely aware of just how sensitive this type of data is. In fact, privacy implications tend to be one of the first issues to come up. And this most certainly isn’t just an exaggerated reaction, but rather the sensible thing to think about. But let’s take it step by step.

Our most sensitive data In theory, tracking and “optimizing” ourselves lead to better life decisions – in other words, to be more ourselves. However, disclosing exact data about our bodies and our whereabouts makes us vulnerable. The potential for abuse is immense. Now there are several aspects to look at:

What kind of data do we capture? This is largely determined by the types of services and devices is user. Where is the data captured? In most cases these days our data sets are stored in the cloud, not locally. This makes it easier to handle and backup, but also more hackable and commercially exploitable. In most cases, the cloud is the right place to put this data, but I’d imagine there’s a business case to be made to allow users to store data locally. Some people might even pay a premium. How do we share our data? The spectrum ranges from publishing our data sets in full, publicly and non-anonymously (this is roughly where Foursquare is), to highly anonymous aggregated data (medical data). More on that later.

And of course: Who is interested in our data? Who wants our data? There are quite a few players out there for whom our data is highly valuable – often in a straight-forward financial way. Marketing departments are obvious in this context, as behavioral data creates opportunity to target potential customers, and build relationships. This could be used in “white hat” marketing, ie. in non-critical ways that actually creates value for consumers. It could also be done “black hat”, ie. in abusive ways. Think data mining gone awry. Researcher of all flavors are interested in the kind of data sets created through self-tracking. Governments might be tempted by location and mobility data, and try to match social graphs, location overlaps, group behaviors. Image by Kevin Dooley, licensed under Creative Commons Attribution. Insurance companies might see behavioral data as gold mines. Depending on your country’s legal and social security framework, health insurances might charge customers differently depending on their fitness regime, or smoking behavior, or regularity of their heartbeats, or the number of drinks per week, or even the numbers of bars visited. Maybe the types of meals eaten and calories consumed, or body weight. In this particular context the possibilities for use and abuse are endless. Which brings us to… Trust Where we deal with sensitive data, trust is key. We, the consumers & users of web services, have collectively suffered privacy missteps by internet companies and over-zealous startups over and over again. (I’m looking at you, Facebook!) While many of us have gotten used to sharing some aspects of our social graphs online, behavior data might be a different beast altogether. This isn’t just a matter of degree, either. Here we have such clear abuse scenarios that insisting on control over our data simply becomes commons sense. As researcher Danah Body states (highlights are mine): “People should – and do – care deeply about privacy. But privacy is not simply the control of information. Rather, privacy is the ability to assert control over a social situation. This requires that people have agency in their environment and that they are able to understand any given social situation so as to adjust how they present themselves and determine what information they share. […Privacy is] protected when people are able to fully understand the social environment in which they are operating and have the protections necessary to maintain agency.” Take Facebook for example. Recently, the company introduced what they call “frictionless sharing“. What that means is that all kinds of apps and services share your activity on Facebook – which song you’re listening to, which articles you’re reading, what you comment on etc. While the announcements drew quite a bit of criticism, we can only assume that the increased sharing activity will serve the company’s goals well: It will create more engagement data, at the cost of privacy and control. In other words, at the cost of agency. What this means for companies operating in this field is this: It must be absolutely clear that they never, ever share your behavioral data with anyone without your clear consent. More bluntly: If you don’t actively share your data with anyone outside the company, they must not do it. Here I’d even go so far as to suggest thinking about worst-case scenarios: Maybe it even makes sense for some companies not to even store your data but instead save it on the client side, so that they could not even be subpoenaed into giving up user data. Do I even have to mention that a strict and very easy to understand privacy policy is a must? So, now that we have reduced the potential for abuse a bit, the next question is… Who owns our body data? Now here’s a question that’s both very simple and incredibly complex. As a guideline, the ideal we should always strive for is: We do! Nobody but ourselves. However, it’s of course a bit more tricky. The service provider will need some of the data for their business case. Expect not to get anything for free. As the old internet proverb goes, you either pay or you’re being sold. So we have data ownership and usage rights on one hand, and then we have data portability. Let’s say we upload our running data into Runkeeper, track our meals with The Eatery, our sleep patterns with the FitBit or the Jawbone Up, and our social life through Foursquare. That’s already quite an array of services for even a basic tracking setup. If history has taught us anything, then it is that web services don’t live forever. So we need to be able to get our data back when we need it. Better still, we should be able to move our data sets from one service to another, combine and mash them up, and allow different services to access our data in ways we can easily control. Easy is key here as we move towards mainstream adaption. Image by Peter Bihr A simple data dump won’t necessarily do – the data has to be structured, maybe even standardized. Only then can we use it in new, interesting ways. Sharing ourselves A hypothesis: Collecting behavior data is good. Sharing behavior data is better. Bigger data sets allow us to derive more meaning, potentially even to create more data from what we have. The kind of data we talk about becomes immensely interesting once we start thinking in terms of scalability. Think two people comparing their fitness data is cool? A billion people comparing fitness data is cool! To protect the individual, aggregated and anonymized data is the way to go here. Aggregated data sets still allow us interesting correlations while providing some level of protection. Although even aggregated data sets can be tricky: A study found that 87 percent of the people in the United States were uniquely identifiable with just three pieces of information: gender, date of birth and area code. Sharing isn’t a simple process, either. As Christopher Poole pointed out in fantastic talk, most current models of online sharing assume that you have one identity and that users just need to be able to determine which bits of information to share. In reality, though, it’s much more complex. Our identity online should be like in the physical world – multi-faceted, context-dependent. It is not, in Christopher’s words, who we share to, but who we share as. This is hard to put in code, but it’s important that we think about, and hard. Context is key in sharing. I might no be willing to publicly share my brain activity, heart beat and genetical information. However, I might be very willing to share parts of either of these with my doctor while in treatment – as long as I can be sure that the doc won’t pass it on to the insurance so they charge me extra for higher-than-average genetical chance of some kinds of cancer or Alzheimer’s. Today, most doctors or even larger clinics aren’t even able to make use of the type of genetical snapshot commercial services like 23andme, although this might change over time. A duty to share In a radio interview recently we discussed privacy implications of the Quantified Self in general, and of DNA analysis in particular. What is safe to share, what is reasonable to share? I’d like to flip the question around: What is ok not to share? Maybe we even have a duty to share? Think of the medical research that could be done, and the treatments that could be found, if more of our behavioral data was openly available. If even just one major disease could be treated more effectively by discoveries made through body tracking and our shared data, would that not be worth it? It’s a question we can’t answer, but I urge you to think about it. Maybe it’ll make you want to track and share some more. Until then we encourage you all – both users and producers of Quantified Self services – to pay privacy implications the attention they deserve. So that at some point we can stop worrying and start building stuff that helps us be more ourselves.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf thirdwaveberlin.com

January 31 2012, 9:45am

Lesetipps für den 31. Januar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

STUDIE Study: Only 1% of Facebook ‘Fans’ Engage With Brands | Digital – Advertising Age: For a few years now, brands have been touting frothy Facebook "like" numbers as evidence of their social-media acumen. But how many of those fans are actually bothering to take part in conversation with brands? Not too many, as it turns out.

KUNST? How To Draw a Horse: So lernt man malen. Heute: ein Pferd. DATENSCHUTZ BEI LINKEDIN? Datenschutzerklärung | LinkedIn: LinkedIn hat am Stillen seine Datenschutzerklärung geändert und erlaubt sich jetzt Fotos und Namen in eingeblendeter Werbung zu verwenden… TWITTER & ZENSUR Twitter’s Censorship Policy: Three Unanswered Questions: In June of 2009, leading up to the 20th anniversary of the Tiananmen Square uprising, the Chinese government blocked access by its citizens to Twitter, Flickr and a number of other US-based websites. Social media being already widespread throughout the country, perhaps the Chinese government feared the possibility of events like unfolded elsewhere 18 months later, in what became known as the Arab Spring. TWITTER & MURDOCH Twitter Gives Glimpse Into Rupert Murdoch’s Mind – NYTimes.com: David Carr: As American business has become more and more media savvy, its leaders have appeared in media less and less. Business reporters have to work their way past background conversations with underlings, written statements that state nothing, and that increasingly hardy perennial: the “no comment.” The modern chief executive lives behind a wall of communications operatives, many of whom ladle out slop meant to obscure rather than reveal. SOCIAL MEDIA & MARKEN Marketers Value Social Media for Both Branding and Customer Acquisition – eMarketer: As marketers include social media as part of their overall strategy, 97% agree that it provides benefits and value to their business. MUSIKBRANCHE STIRBT LANGSAM ABER OHNE STIL Warum Lana del Reys Debüt eine Totgeburt ist: Ein Abgesang auf «Born to Die» | Tageswoche: Absolute Lesepflicht: «Die Majorität, das ist niemand», wusste der poststrukturalistische Philosoph Gilles Deleuze bereits vor dreissig Jahren. Heute erst recht nicht: Denn niemand, vor allem nicht die postmodernen Medienkonsumenten, ist zu blöd, um zu merken, was hier für ein falsches Spiel gespielt wird. Dass nämlich aus dem propperen Mädel, das mit dem Glamour alter Diven und dem urchig Nostalgie-schwangeren Sixtiessound kokettierte, das einen an «Twin Peaks» und eine Nancy Sinatra-Inkarnation erinnerte, ein schönheitsoperierter Klon geworden ist. Und noch fataler: Dass die Musik dieser vor kurzem noch begeisternden Dame nun wie eine schlechte Kopie vom Trip-Hop-Sound der 90er klingt. CHROME-SCHWESTER Der CoolNovo Browser auf Googles Chrome Basis: Der CoolNovo Browser von Maple Studio vormals Chrome Plus, verfügt über alle Funktionen von Google Chrome. Zusätzlich bietet der CoolNovo Browser Funktionen wie Mausgesten, Super Drag, IE Tabs und viele mehr. Die IE-Tabs, werden automatisch genutzt, wenn eine Website speziell auf die Nutzung im Internet Explorer abgestimmt wurde. CoolNovo macht es möglich, diese Seiten ohne Probleme zu betrachten. E-MAIL E-Mails sollen sicherer werden: Allianz gegen Phishing: Hoffen wir, dass es die E-Mail noch gibt, wenn die loslegen: "Die Web-Giganten schließen sich zusammen, um unsere E-Mails sicher zu machen. Eine Allianz von Google, Facebook, Yahoo, PayPal und anderen Webgrößen hat sich aufgemacht, um Phising-Betrügern das Leben schwerer zu machen. Dazu hat man DMARC gegründet." APPLE Mr. Daisey and the Apple Factory | This American Life: Mike Daisey was a self-described "worshipper in the cult of Mac." Then he saw some photos from a new iPhone, taken by workers at the factory where it was made. Mike wondered: Who makes all my crap? He traveled to China to find out.

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January 31 2012, 9:15am

Videotipp: Kohlendioxid statt Öl

Wenn das Erdöl knapp wird, kann man stattdessen auch Kohlendioxid verwenden, wenn man es eben kann. Wie das geht, wird in dem Film gezeigt.

January 30 2012, 12:00pm

The Quantified Self in heatlh an lifestyle

Image by Marc Smith (some rights reserved) If there’s one area where we can really see tracking taking off, it’s medical and lifestyle. We deliberately combine both as the boundaries are increasingly blurry: Whereas medical emcompasses all things health-related, by lifestyle we mean to include the kind of active lifestyle that the fitness & sports industries portrait. There’s hardly a week where no new service or app is launched, or a new self-tracking hardware shipped. That’s not surprising in itself. After all, in the medical sphere tracking body data has always been a tool of the trade. Tell a diabetic about your fascination with body tracking and they’ll give you an odd look, after all they’ve been doing it for years. What is fascinating, though, is how QS applications have been moving towards the mainstream. Step by step, these services have become easier to use, slicker, better designed. In other words, they’ve started to make it fun to track your body.

Feedback loops, self optimization and peer pressure The basic idea of the Quantified Self in health and fitness is obvious: Only if you know how you’ve been doing, you can really improve yourself. In other words, you need to look at data over time to see your progress. So if you keep a regular record of how fast and how long you run, you will eventually get to a point where you see the curve going up or down – in other words, where you become fitter or lazy, you see regularities and irregularities, and potentially you see patterns. For example, you might discover that you perform much better in the morning than in the evening, and could plan your workouts accordingly. We know that feedback loops work: This principle has similarly been used in most nutritional treatments for a long time, from the blood sugar testers diabetics use to the point system of the Weight Watchers. Tracking yourself is only part of the deal. It becomes much more magic once you share your data, either with your trusted peers or with the world. This opens up a whole treasure trove of new possibilities: Aggregated, anonymous data might be used for research, or to show fancy statistics like average fitness per city. More targeted, private sharing with your friends can provide encouragement to stick to your ambitious routine even when it’s cold and rainy outside. Never underestimate the power of peer pressure! The autonomous patient There is a mega trend at work here that makes all of this particularly relevant to the medical sector: Patients are becoming more autonomous, driven by three factors. One, thanks to Google patients have more access to medical information than ever before. Two, spending cuts on government programs for social and health care increase the pressure for their citizens to take better care of their own health. Three, we now have the technology to do this. Sensors are becoming so cheap and ubiquitous that it’s simple and cheap to track your fitness, making it more attractive for those who are motivated to improve themselves. Today, we have more control over our body’s fitness than ever before, and now we have the data to prove it. The Quantified Self is a manifestation of the empowered user/citizen/patient. And let’s not forget: From an economic standpoint, the global health and fitness market is gigantic. Numbers differ vastly depending on which aspect you look at, but in many countries we’re talking billions, and the boundaries between medical and fitness/lifestyle are blurry. Calories, scales and workouts The pure size of the market surely is one of the reasons why so many different players are gathering here, from sportswear producers (Nike+) to medical suppliers and gadget producers (Jawbone) to telcos (T Mobile, AT&T) and web startups (Massive Health, Runkeeper). The mere range of devices and services already out there is mind boggling. From scales to food tracking apps to all kinds of fitness & workout trackers to sleep trackers and combinations of any of these, there’s hardly any activity that’s untrackable. And not all these services are geeky and require carrying around odd hardware. For Nintendo’s popular video game console, the Wii, you can get the Wii Fit game that wraps your home workout into a game. The Jawbone Up comes in the shape of a quite neat wrist band. However, not all body trackers are created equal. There are tremendous differences, and let the rapidly growing number of tools not deceive you. This is an emerging field, and it’ll keep exploding for awhile before consolidation kicks in and we’ll truly be able separate the wheat from the chaff. How are the apps different Some of the axes of differentiation are becoming clear:

Stand-alone apps vs integrated systems consisting of hardware and networked software Explicit vs implicit trackers: Do you have to input data by hand or is it collected automatically? More open vs more closed systems: Can you move your data in and out of the service, or hook it up to other services? Runkeeper: One service to keems them all It’s too early to tell, but if we should wager on one killer service that will come out on top of the market, it would be Runkeeper. What started as a relatively simple Android app to track your running and share it online has since grown into a massive platform that aggregates all kinds of data, and provides an API for third party developers to build apps on top of that platform. Image by Peter Bihr (some rights reserved) Runkeeper confidently calls this powerful database their Health Graph, and currently it allows access to a wide range of data points like sleep, strength training, diabetes, nutrition, overall health and activities. The up-and-coming There are a few other hot candidates for the upcoming months. Massive Health is the brainchild of interaction designer and former Creative Lead for Firefox Aza Raskin. With a designer as co-founder it’s no wonder that the company brings a design twist to health. Their first of a series of apps is The Eatery, a nutrition analysis tool: snap photo of meal, learn about health implications. It’s far from perfect, but if it keeps evolving it will provide an easy, fun way of learning more about the way you eat, and of making better-informed nutritional choices – a feedback loop. With their new Up, Jawbone (otherwise better known for bluetooth headsets) explores new territory. Their stylish wristband is equipped with motion sensors that track movement and sleep. The wristband also serves as an activity reminder that vibrates if you sit still for too long in front of your computer. The data is analyzed online, and the app shares feedback of all sorts through an app on your iPhone. Additionally, the app also allows you to snap photos of your meals, and the Up will run image analysis to give you better information about your meals. Add some social gaming group dynamics, and you have what promises to be a pretty well-rounded offer – and potentially a way out of the dilemma of having to carry around a whole set of smaller gadgets to capture different kinds of data. What’s next? For a while, we’re going to keep seeing the medical and fitness sector advancing the Quantified Self. They’re the obvious candidates to be trailblazers and innovators: They have the financial backing of a big, only partially tapped market. They offer strong incentives, namely self-improvement, health and fitness. And they come equipped with the right skills, sensors, and experience in tracking body data. Eventually, self-tracking will become ever easier and thereby more mainstream. Nike+, Runkeeper and the Up give us a glimpse of the things to come. Until then we can only encourage you to experiment. Get a scale, an app, or some sensors and start tracking away. It’s good fun and you’ll learn something about yourself.

January 30 2012, 10:44am

Was macht eigentlich…? – Resident Evil

Jeden Monat gibt es in der „Was macht eigentlich…?“-Reihe ein neues Goldstück der Videospielgeschichte. Was mit dem ersten bekannten Computerspiel „OXO“, heute vielleicht besser bekannt als „Vier gewinnt“, begann, wurde zu hochauflösenden und realistischen Spielewelten. – Dass Genforschung auch richtig nach hinten los gehen kann muss nicht erst bewiesen werden, denn Videospiele zeigten uns bereits das verheerende Ausmaß – „Resident Evil“.

Bio ist nicht unbedingt gesund Merkwürdige Dinge ereignen sich im naheliegenden Wäldchen von Racoon City in dem es vermehrt zu Angriffen auf Menschen und schaurigen Leichenfunden kommt. Was dahinter steckt soll die neu ins Leben gerufene Einheit S.T.A.R.S, ein Elite-Kommando der Polizei, herausfinden und wird prompt in das Waldstück eingeflogen. Nachdem jedoch der erste Helikopter verschollen ist, macht sich der Rest des Teams zur Rettung auf. Der Special Tactics And Rescue Service wird herzlichst von eigenartigen Wesen im Wald empfangen und kann sich nur mit Mühe im naheliegenden Spencer Anwesen, ein gigantisches Herrenhaus, Zuflucht verschaffen. In dieser Villa wohnt jedoch kein netter alter Mann, sondern eine gigantische Gruppe aus Wissenschaftlern des Pharmakonzerns „Umbrella Corporation“ die sich mit Biowaffenforschung beschäftigen. Herausgekommen ist ein neuartiges Virus zur Erschaffung des ultimativen Soldaten der auch noch nach dem Tod treu seinen Dienst erfüllt – der Zombie. Angstschweiß Capcom beförderte 1996 ein vollkommen neuartiges Genre in die Regale der Videospielhändler, was der Auftakt einer ganzen Ära werden sollte – Survival Horror. Es war der Anstoß einer der erfolgreichsten Spiele-Reihen auf der PlayStation, der sich in zahlreichen „Trittbrettfahrern“ über die Konsolen verbreitete, doch bleiben wir beim Urvater dieses beeindruckenden Genres – „Resident Evil“. Doch überleben um jeden Preis war nicht das Einzige was „Resident Evil“ zu einem Meilenstein in der Videospielgeschichte machte, sondern die Mischung aus Horror und der Einsatz des gesunden Menschenverstands. So wurde der Fortschritt im Spiel maßgeblich durch das Lösen von Rätseln bestimmt. Das die Konzentration dabei manchmal auf der Strecke blieb verdankt man den feststehenden Kameraperspektiven, welche die Einsicht eines Winkels erschwerten und nur die Furcht vor neuen widerlichen Biowaffen in Form von Zombies, Krähen, Hunden usw. schürte. Gruselfaktor mit absolutem Suchtpotential und daher ist das Intro des Spiels nochmals herzlichst zu empfehlen. Viel Spaß beim Überleben.

January 30 2012, 9:30am

Lesetipps für den 30. Januar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

TWITTER & ZENSUR Ihr Tweet ist in diesem Land leider nicht verfügbar: Twitter hat gerade einen Blogartikel veröffentlich, der da heißt: “Tweets still must flow”. Hinter diesem euphemistischen Titel verbirgt sich nichts anderes als eine länderspezifische Zensurinfrastruktur.

LITHIUM-IONEN AKKUS PFLEGEN How Often Should I Charge My Gadget’s Battery to Prolong Its Lifespan?: There is a lot of confusion surrounding this issue, mostly because lithium-ion batteries are different from older, nickel-based batteries (which suffered from a nasty memory effect not present in lithium-ion batteries). You're right, though—charging them incorrectly can decrease their lifespan.

GOOGLE & PRIVACY Google Public Policy Blog: Setting the record straight about our privacy policy changes: A lot has been said about our new privacy policy. Some have praised us for making our privacy policy easier to understand. Others have asked questions, including members of Congress, and that’s understandable too. We look forward to answering those questions

SOFTWARE FÜR DEN MEDIENWANDELSourcefabric: Freie Software für Newsrooms und (Web-) Radios | heise open: Die tschechische Non-Profit-Organisation Sourcefabric arbeitet seit 1999 daran, Print-, Online- und Radio-Redaktionen mit Software und Know-how auszustatten, um unabhängigen Journalismus in der ganzen Welt voranzubringen. Dazu stellt die Organisation, die sich über die private Spenden finanziert, Open-Source-Software her: das für Online-Publikationen optimierte Content Management System Newscoop sowie Airtime, eine Software zum Management von (Web-) Radios über das Internet.

EU & DATENSCHUTZ Stellungnahme der DGRI zur EU-Datenschutzverordnung: Die Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) hat eine kritische und beachtenswerte Stellungnahme zum Entwurf der geplanten EU-Datenschutzverordnung verfasst.

ACTA EU unterzeichnet Piraterieabkommen ACTA: Auch die EU hat sich jetzt einem umstrittenen internationalen Pakt gegen Produktpiraterie angeschlossen. Das Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen (ACTA, Anti-Counterfeiting Trade Agreement) wurde am Donnerstag in Tokio von Vertretern der EU und von 22 der 27 Mitgliedsstaaten unterzeichnet, wie das japanische Außenministerium mitteilte.

APPLE & CHINA NYT: Apple’s iPad and the Human Costs for Workers in China: In the last decade, Apple has become one of the mightiest, richest and most successful companies in the world, in part by mastering global manufacturing. Apple and its high-technology peers — as well as dozens of other American industries — have achieved a pace of innovation nearly unmatched in modern history.

SOPA/PIPA & DMA Der Online-Protest gegen neue Copyrightgesetze: Vergangene Woche protestierten zahlreiche Internet-Dienste gegen zwei Gesetzentwürfe der US-amerikanischen Regierung. Sie waren erfolgreich – auch deshalb, weil sich gezeigt hat, dass die bestehenden Gesetze gegen Verletzungen des Copyright völlig ausreichen.

DATENSCHUTZ & URHEBERERECHT kLAWtext: Was Urheberrecht und Datenschutz gemein haben: fehlende Akzeptanz: e mehr ich mich mit den Themen Urheberrecht und Datenschutz in ihrer derzeitigen Ausprägung beschäftige, desto mehr komme ich zum Schluss, dass zwar für Juristen diese rechtlichen Regelungen nachvollziehbar, in großen Teilen sogar sinnvoll sind. Dass aber auf der anderen Seite ich das dem Bürger auf der Straße nicht mehr vermitteln kann – einfach weil der rechtliche Rahmen nicht mehr auf das passt, was da tatsächlich (vor allen Dingen im Internet) passiert.

SOZIALE NETZWERKE Facebook in den Genen: Der Mensch hat anscheinend schon in der Frühzeit Netzwerke gebildet, deren Eigenschaften denen heutiger sozialer Netze erstaunlich glichen.

CASE STUDY Google+ vs Facebook engagement: It’s January 2012. Facebook will have 1 Billion users in just a few months. Google just zoomed by 90 Million of it’s own. Bloggers and writers are opining about Timeline, how to use G+ Hangouts, and trying to sort out what works and what doesn’t for social business.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

January 30 2012, 9:15am

Videotipp: Shit Silicon Valley Says

Das sind die ultimativen Sätze bei jedem Gespräch in und um die westliche Bay Area (Silicon Valley):

January 27 2012, 12:00pm

Die 4. Woche im Web

Kaum ist SOPA/PIPA auf Eis gelegt, um später, wenn alle etwas Anderes fokussieren, wieder aus dem Hut gezaubert zu werden, da kommt die nächste Hiobsbotschaft aus den Staaten: Google zentralisiert alle seine Nutzerdaten. Zumindest hatte man bis dato den Anschein, als wären die Informationen über die Nutzer noch nicht zusammen geführt. Künftig wird jeder Dienst aus Mountain View an das Google Konto fest verdrahtet. Wer glaubt, dass es vorher keine aggregierten Übersichten gab, der wird sich wundern. Denn mithilfe von Cookies und anderen lustigen Trackingvarianten waren und sind die Webservices schon lange in der Lage, Daten zusammenzuführen. Aber im Zeitalter der Personalisierung aller Dienste wird es nun neben den Datenclustern in denen wir als Werbeziele unser digitales Leben verbringen, auch ein nicht-anonymisiertes Leben geben. Der Avatar kriegt Beine, mit denen er aber nicht laufen kann…

Denn wer nun an die EU als Rettungsanker denkt, der anders als die piespigen Stimmen Datenschützer, den multinationalen Konzernen Einhalt gebietet, der denke an ACTA, die europäische Version von SOPA/PIPA. Und seit Mittwoch muss man nun auch die Hoffnung begraben, dass die europäische Datenschutzverordnung wirklich sinnvolle Pflöcke in den Boden des digitalen Sumpfes rammt. Viviane Reding hatt sich offenbar der einen oder anderen Lobby gebeugt. Es ist ja kein Geheimnis, dass die vierte Macht im Staat, die Lobby, ausgerechnet in Brüssel einen extremen Einfluß auf die Politik hat. Und so ist der im Vorfeld geleakte Entwurf der Verordnung im Sinne einiger Firmen stromlinienförmiger geworden. In der Ende letzten Jahres “zufällig” öffentlich gewordenen Version hieß es in Sachen Informationshoheit der Bürger über Inhalte aus Sozailen Netzwerken noch, die Unternehmen müssten auf Wunsch der Nutzer sicherstellen, dass alle (sic!) Links auf die zu löschenden Inhalte entfernt werden und auch jede Kopie in jedem öffentlich zugänglichen Kommunikationsdienst. Im offiziellen Entwurf steht nun nur noch, ein Unternehmen sollte “alle vernünftigen Maßnahmen ergreifen”, um Dritte, die diese Daten verarbeiten, von der Löschabsicht des Nutzer zu informieren. War der erste Entwurf kaum praktikabel in seinem Umfang, merkte man dem zweiten Entwurf eine extreme Dienstbarkeit gegenüber den Anbietern an – aus nassforschen Forderungen wurden Hinweise zur freundlichen Beachtung . Das Recht auf Vergessen alias der Internet-Radiergummi wäre eine nette Sache, aber jeder halbwegs begabte PC-Frickler könnte den Politikern erklären, das im Zeitalter des Web solche einfachen Lösungen einfach nicht durchführbar sind. Die drastischen Bußgelder können kaum verhängt werden, weil Firmen ja nun einfach vernünftige Maßnahmen der Informationspflicht Dritter nachweisen müssen. Eine E-Mail genügt also. Und dann war da noch die Sache mit Kim Schmitz und seinen Diensten Megaupload und Megavideo. Letzteres war ja eindeutig eine öffentliche Plattform, die zum Verstoß gegen die Verwerter und Verleiher von Filmrechten einlud. Man kann sicher geteilter Meinung sein über den wahren Schaden, der angerichtet wurde. Aber der Hinweis, dass in einem derart niedrigschwelligen Angebot auch ein große Chance der großen Studios und Musikverlage liegen könnte, ist nicht von der Hand zu weisen. Zumal Apple sie aktuell alle am Nasenring durch die Manege führt mit iTunes. Dass die CDU die Causa Megaupload zum Anlass nimmt, um ihr Bedauern darüber Ausdruck zu verleihen, dass noch nicht über SOPA und PIPA abgestimmt wurde, erklärt einiges und lässt tief blicken. Das übliche sicherheitspolitische Gefasel der CDU greift an dieser Stelle nämlich nicht. SOPA und PIPA sowie die europäische Schwester ACTA kann die Union gar nicht aussschlachten für ihr ewiges Monothema bei den Wahlen der letzten 30 Jahre: Sicherheit. Die beiden CDU-Politiker Krings und Heveling als Autoren der CDU-Stellungnahme sind der Meinung, dass es bei den amerikanischen Gesetzen um den Schutz der Kreativen geht. Wahrscheinlich haben sie den 1998 in Kraft getretenen Digital Millenium Act nie gelesen. Denn SOPA und PIPA bringen den Kreativen zusätzlich zum DMA keinen erkennbaren Vorteil… Und dann war da noch McDonalds mit seinen #McDStories. Auf Twitter sollte eine Art StoryTelling mit diesem Hashtag gebrandet werden. Die ganze Sache wurde von Hunderten unzufriedenen Kunden gekapert. Statt lustiger und schöner Geschichten rund um die Produkte und Rohstoffe der Fastfoodkette, kam es zu einem Dislike-Storm. Kampagnen auf der Basis von Social Media sollten Bewegungen und Trends aufgreifen und nicht versuchen welche zu setzen. Es sei denn man kann das auch und kümmert sich um Dinge und Events, die die Konsumenten lieben – und das sind in nur in seltenen Fällen die Produkte…

January 27 2012, 9:45am

Tweetscapes – von hörbaren Tweets und pulsierende Daten

Wenn Twitter etwas ist, dann voll von Meinungen und Informationen. Diese Informationen zu bündeln ist die große Kunst, der sich viele Kritiker zu gerne entziehen würden. Und in der Tat umfasst der Microblog in etwa 225 Millionen Nutzer, die zusammen bis zu 150 Millionen Tweets am Tag verschicken. Eine ganze Menge. Durch Hashtags kann man diese Tweets bestimmten Themen zuordnen, was schon mal sehr funktionell und hilfreich ist. Doch die Entwicklung geht weiter und ein Kunstprojekt namens “Tweetscapes” zeigt wie man mit Klängen und Visualisierungen noch mehr Licht in das dunkle Wirrwarr bringen kann.

Daten machen Töne… Die beiden Klangstudenten Anselm Venezian Nehls und Carl Schilde haben das Projekt zusammen mit Deutschlandradio Kultur und dem Citec Institut der Uni Bielefeld auf die Beine gestellt. Das Schlüsselwort des Projektes lautet: “Sonification”. Der Begriff ist vielmehr eigentlich mit Erfolgsgeschichten wie der, des Geigerzähler oder der Einparkhilfe verbunden und bedeutet vereinfacht nichts anderes als die auditive Darstellung von Daten. Umso mehr Radioaktivität von einem Geigerzähler gemessen wird, umso akribischer gibt er ein Surren aus. Umso näher ein Auto einem Hindernis kommt, desto schneller piept die Einparkhilfe. Die Daten werden algorithmisch ausgelesen, verarbeitet und getreu dem Motto “Aktion gleich Reaktion” in Töne umgewandelt. Genauso funktioniert auch Tweetscapes. Der Algorithmus hinter dem Programm misst die Anzahl von Hashtags (Themen), die auf Twitter geteilt werden und gibt sie nach Ihrer Häufigkeit mit einer entsprechenden Lautstärke und mit einem eigenen Ton wieder aus. Die Trending Topics bilden dabei ein grundlegendes Ostinato, das von den weniger relevanten Hashtags begleitet wird. Das Ganze wird dann zusätzlich visuell untermalt und in das Korsett einer Landkarte verpackt. So wird auch visuell deutlich gemacht wo der Hashtag zum Beispiel gerade ausgelöst wurde. Interaktives Clubbing durch Tweets… Heraus kommen Klänge, die in sich zwar keine Melodie ergeben, aber das Schauspiel dennoch zum Musik-Erlebnis machen können. Überzeugen konnten sich davon letzte Woche vor allem Fans der elektronischen Musik im Berliner Szeneclub Berghain. Während Nehls an den Reglern stand und den Club mit Musik befeuerte, haben sich auch seine Tweetscape-Klänge in die Show mit eingeschlichen. Eine Mischung aus Bass-Drops, die sich durch Hashtags ergaben und Echos, die durch Retweets erzeugt wurden haben sich mit einem vielstimmigen Flüstern kombiniert, dass durch persönliche Nachrichten ausgelöst wurde. Dabei ging er mehr auf seine Crowd ein als Ihr sicherlich vermutet. “Für diesen Abend haben wir ausnahmsweise zwei Sounds reserviert”, sagte der Musiker und Student der UdK Berlin. “Immer wenn dieses tiefe Umpf kommt, dann twittert einer über Tweetscapes oder über das Berghain”. Weiterhin sagte Nehl: “Wir wissen vorher nicht was reinkommt. Ich muss mich in irgendeiner Weise dazu verhalten und steuern, mal gucken, was passiert!”. Ziemlich abenteuerlich möchte man meinen und zumal auch schwierig. Der DJ ging nicht nur auf die feiernde Meute in der Realwelt ein, sondern auch auf die Daten, die im die digitale Welt zugespielt hat. Ist das Zukunftsmusik? Breites Aufgabenspektrum… Dass man mit Sonifikation allerdings noch deutlich mehr anfangen kann, macht Thomas Herrmann vom Citec Institut deutlich. Hermann ist an dem Projekt beteiligt und verfolgt mit Hilfe von Tweetscape eine ganze Forschung zum Thema Sonifikation. Die Einsatzfähigkeit geht viel weiter als wir vermuten. Im Interview mit DRadio Breitband macht der Forscher deutlich, dass diese Technologie Blinden helfen könnte bei der Wahrnehmung von Information oder dass Aktienkurse sowie Wetterdaten mit den Klängen kompatible gemacht werden können. Er könne sich sogar Anwendungsfelder in der Geophysik, der neurologischen Forschung oder der Astronomie vorstellen. Man darf gespannt sein!

January 27 2012, 9:30am

Lesetipps für den 27. Januar

Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.

WORDPRESS WordPress Tutorial – einen Slider bereitstellen: In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie man den WordPress-Blog mit einem Slider ausstatten kann, der dann für die Anzeige ausgewählter Beiträge oder für die Anzeige von Bildern genutzt werden kann. Der Beitrag entstand im Rahmen der Aktion “Frag dich schlau”. VIDEOÜBERWACHUNG & RECHT Grundsatzurteil aus Leipzig: Die Videoüberwachung vor dem Aus?: Auf der Reeperbahn gibt es schon keine Kameras mehr, seit eine Anwohnerin gegen die Videoüberwachung klagte. Nun aber entscheiden die Leipziger Richter. Ihr Urteil kann das Ende für die umstrittene Überwachung öffentlicher Plätze bedeuten, Christoph Schnabel erklärt, wieso das Urteil bundesweit Geltung haben und am Schluss wohl doch Karlsruhe entscheiden wird. PR-ETAT & SOCIAL MEDIA Umfrage für 2012 Social-Media-Etats werden aufgestockt: PRREPORT.de: Deutschlands Unternehmen wollen mehr in Social Media investieren: Jede zweite Kommunikationsabteilung, die das Web 2.0 schon jetzt nutzt, will 2012 noch mehr Budget in soziale Netzwerke stecken. Das ergab eine Umfrage der dpa-Tochter News Aktuell und der Beratungsgesellschaft Faktenkontor. eCOMMERCE Zuerst kommt Amazon – und dann kommt lange nichts: Das EHI Retail Institute und Statista haben sich in einer Studie die E-Commerce-Märkte unserer Nachbarn im Süden unter die Lupe genommen- und durften feststellen, dass sich Österreich und Schweiz in ihren Strukturen erheblich voneinander unterscheiden. CARTA IS BACK Carta geht wieder an den Start: Welcome back CARTA: Das Autorenportal Carta soll fortbestehen. Das wird nicht einfach. Aber wir wollen es versuchen.

INFLUENCER Who Are The Top 50 Social Media Power Influencers? – Forbes: Here are fifty social media writers who have very substantial online followings. WIE GEHT DAS INTERNET? Neue Broschüre: Wie das Internet funktioniert: Es ist ein altbekanntes Klischee: Die Netz- und Technikkompetenz unter PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen gilt in der Regel als nicht besonders hoch. Anstatt weiter darüber Witze zu machen oder zu meckern, wollen wir das ändern. In Zusammenarbeit mit European Digital Rights haben wir die 24 Seiten lange Broschüre “Wie das Internet funktioniert – Eine Anleitung für EntscheidungsträgerInnen und Interessierte” (PDF) geschrieben. FACEBOOK & TIMELINE Digitale Lebenslinie: Facebook peitscht die Timeline durch: Denn am 24.1. hat Facebook – etwas versteckt als Update in einem älteren Blogbeitrag – angekündigt, in den nächsten Wochen alle Benutzer mit der Timeline beglücken zu wollen. Ob diese das wünschen oder ablehnen, ist Facebook wie schon bei der Verwendung von Namen in Anzeigen erst einmal egal. MEGAUPLOAD & CDU Megaupload: CDU/CSU verteidigt Notwendigkeit von SOPA: In einer Stellungnahme begrüßt die Bundestagsfraktion der CDU/CSU die Bemühungen der USA, mit den Gesetzesvorschlägen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) gegen Urheberrechtsverstöße vorzugehen.

Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.

January 27 2012, 9:15am

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