Ich bin zwar kein uneingeschränkter Befürworter von Google Street View (auch kein absoluter Gegner, sondern eher noch im Meinungsbildungsprozess befindlich), aber dieser ziemlich prozessorintensive HTML5-Film ist dermaßen inspirierend, dass ich Streetview doch ein wenig dankbar bin, dass es uns das Bildmaterial dafür geliefert hat. #WHOWEFFEKT #ganzgrosseskino
Lifestream
Der GoogleStreetView-Film
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/cvcYNbu-duY/
6 Hours, 49 Minutes ago
Video: “Talking Carl” Wettstreit
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/cyJ97CiiLao/
7 Hours, 35 Minutes ago
Keine Brücken aber Minenfelder für Erneuerbare
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/yyme-qb8g0k/
Die Energieszenarien der Gutachter beinhalten bereits in den nächsten Jahren starke Einbrüche bei Wind- und Solarausbau. Sowohl der Neubau von Photovoltaikanlagen als auch die Installation von Windparks sollen drastisch abnehmen. Wie sehen das alles die Grünen? Hans-Josef Fell, Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, erkennt in den Energieszenarien der drei Gutachter Bundesregierung nichts Gutes: Im Vergleich zu heute solle der jährliche Ausbau der Photovoltaik auf etwa ein Viertel gekürzt werden, bei Wind-Onshore soll auf rund ein Drittel. Nach 2020 solle der Ausbau der Photovoltaik und Windkraftanlagen mehr oder weniger zum Erliegen kommen. Dies liegt seiner Ansicht nach diametral im Gegensatz zu einem anderen Papier. Erst vor wenigen Wochen hatte die Bundesregierung unter der CDU/FDP-Koalition einen Aktionsplan für Erneuerbare Energien nach Brüssel verschickt. Darin war ein Ziel von 51 Gigawatt für Photovoltaik (Sonnenenergie) bis 2020 angegeben, was bereits eine Kürzung des derzeitigen Ausbaus beinhaltet hatte. In den jetzt von EWI, Prognos und GWS vorgelegten Szenarien wird nur noch von einem Ausbau auf 33 GW ausgegangen. Damit hätte Deutschland bereits Ende dieses Jahres rund die Hälfte installiert. Bis 2020 würden dann jährlich nur noch 1,6 GW zugebaut werden – weniger als die Hälfte des bisherigen Regierungsziels. Aus Sicht von Fell wäre dies das Ende der deutschen Solarwirtschaft, sollten sich diese Zahlen in der bevorstehenden EEG-Novelle widerspiegeln. Die Pläne der Bundesregierung beinhalten keine Brücken sondern Minenfelder für Erneuerbare Energien Noch drastischer sieht es beim Wind aus: Denn dann müsste der Wind-Onshore-Ausbau sogar auf 0,6 GW jährlich zurück gefahren werden. Zum Vergleich: Letztes Jahr wurden knapp zwei GW Windenergieanlagen zugebaut. Es ist daher kein Wunder, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor deutlich niedriger ausfallen wird, als dies vor kurzem noch nach Brüssel vermeldet wurde. Biomasseanlagen sollten nach 2020 gar nicht mehr gebaut werden, deutet Fell die drei Gutachter. Dies wäre auch das Ende der deutschen Biogaswirtschaft. Einen Ausbaustopp sehen die Studien auch für die Wasserkraft vor. Es ist auch kein Ausbau bei der geothermischen Stromerzeugung vorgesehen. Fell sieht auch einen grund für die vernichtenden Einschätzungen der Gutachter: Das konzernnahe Bundeswirtschaftsministerium hatte sich mit Erfolg dafür eingesetzt , dass konzernnahe Forschungsinstitute beauftragt werden. Mittlerweile hat sich sogar heraus gestellt, dass das EWI eine Art Subunternehmen von E.ON und RWE ist. Auerßdem war offensichtlich, dass die Bundeskanzlerin das Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung totgeschwiegen hat. Anlass für tiefes Misstrauen bot auch das Verhalten der Bundesregierung gegenüber den Parlamentariern: Alle Fragen nach den Rahmenbedingungen, die den Instituten mit auf den Weg gegeben wurden, wurden abschlägig beschieden. Das Schweigen schien strategischer Natur sein, denn selbst als der Zwischenbericht regierungsintern schon auf dem Tisch lag, wurden noch Fragen der Opposition damit beantwortet, dass noch gar nicht klar sei, was die Rahmenbedingungen für die Berechnungen seien. Das verfassungsrechtlich manifeste Befragungsrecht der Volksvertreter wurde aus Sicht von Hans-Josef Fell auf diese Weise ad absurdum geführt. Die Bundesregierung forciert Laufzeitverlängerungen der AKW zugunsten der Atomkonzerne. Es haben sich damit genau die Befürchtungen bestätigt, die schon früh im Raum standen: Die Laufzeitverlängerungspläne schaden massiv dem Ausbau erneuerbarer Energien. Laut den Grünen nimmt die Bundesregierung dabei auch in Kauf, dass statt der erhofften 500.000 Arbeitsplätze für Erneuerbare Energien bis 2020 eine Halbierung gegenüber heute stattfindet.
9 Hours, 33 Minutes ago
Lesetipps für den 2. September
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/1esBeXHVNbE/
Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
PHOTO Plixi – Photo Sharing for Twitter and Facebook: ANDROID & TABLET Archos launches £99 Android tablet, plus four others: The Android tablet revolution has most definitely started, with Archos the latest to show its hand by launching no less than five new devices, with one under £100. All of them will run Android 2.2 Froyo and have 3D graphics acceleration. The most noteworthy of the five is the Archos 28, which is priced at only £99 for a 4GB version and £109 for an 8GB one. It has a 2.8-inch touch screen, which does suggest that it is more wafer than tablet. It also has a 320 x 240 pixel display, multimedia support, and an 800MHz Cortex A8 processor. ANDROID & TABLET Archos zeigt fünf günstige Android-Tablets | heise mobil: Archos zeigt auf der IFA fünf unterschiedlich große Mobilgeräte à la iPad amp; iPod – vom MP3-Player mit 2,8-Zoll-Display bis zum 10,1 Zoll großen Tablet. SÜDAFRIKA NACH DER WM The Economist: South Africa’s strikes: After the party…: THE warm, fuzzy feeling of national pride and unity engendered by South Africa’s hosting of the football World Cup did not last long. As a strike by more than 1m public-sector workers enters its second week, hospitals, schools and other services across the country remain closed. SOCIAL MEDIA BERATER In der Verlängerung: Stellen Sie Social Media Berater ein!: Wolfgang Lünenbürger hat im Rahmen der #sms10 zehn plausible Kündigungsgründe für jeden Social Media Berater entworfen. Kann man machen, wenn man es sich leicht macht. Finde ich. Schwieriger ist es jedoch, die richtigen zu finden, zwischen all den Quacksalbern und Erfolgsversprechern. TWITTER & SITE STREAMS Twitter launches Site Streams to eliminate rate limits for tweets about you: Ob und wann einer in Deutschland was Cooles mit Site Streams anfangen wird? Etwa eine Art Hyperpersonalized Social Media News Aggregator Site? quot;Twitter has just announced a new beta service called Site Streams that sounds like it will blow our minds.quot; WIKIPEDIA Jeff Jarvis: Wiki life: “Everyone brings their crumbs of knowledge to the task and if they don’t, we’re the lesser for it.”
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.
10 Hours, 20 Minutes ago
Bioprotest in Brasilien –> Unterschriften erwünscht
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/1zn739-xQ0Q/
Freunde haben vor ein paar Jahren in dem kleinen Dorf Capanema bei Biobauern gearbeitet, die jetzt massiv in Schwierigkeien gekommen sind: In ihrer Bio-Sojaernte wurden Rückstände des Insektizids Endosulfan entdeckt, das aus den umliegenden nicht-biologisch anbauenden Gebieten herüber kam. In Deutschland und rund 60 weiteren Ländern ist das Insektizid längst verboten. Die Bewohner von Capanema sind in ihrer Existenz bedroht und fordern den Schutz ihrer Bio-Soja Produktion sowie das landesweite Verbot des Pestizids. Eine Unterschriftenaktion soll die Forderung stützen. Bitte hier entlang zu Chega.org
September 1 2010, 6:35pm
Video: Noch besser als die Raumpatrouille Orion
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/fKe8G_WhGKA/
September 1 2010, 12:00pm
Konferenz: all2gethernow 2010
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/uDzsKiejClw/
Als 2009 die popkomm abgesagt wurde, war die Musikbranche etwas stickum. Man munkelte es könne an den bösen p2p-Tauschbörsen im Netz liegen, oder an der schlechten Stimmung wegen der Krise. Die Gerüchte und Mutmaßungen schossen ins Kraut. Die all2gethernow etablierte sich in Berlin aus dem Stand in dieser Nische als Zwitter zwischen Konferenz und barcamp. Heute macht man aus der Not eine Tugend. Offiziell klingt das nun so: Genreübergreifend und auf Augenhöhe sollen möglichst umfassende Perspektiven in die Gespräche über neue Strategien und Geschäftsmodelle der Musikwirtschaft und angrenzender Kultur- und Kreativzweige mit einbezogen werden. Geschäftsführer großer Unterhaltungskonzerne treffen auf Klein- und Mittelständler, Vertreter von traditionellen Verwertungsgesellschaften auf digitale Freigeister, Performer und Produzenten treffen auf interessierte Konsumenten. Der partizipatorische Prinzip des Konferenzformates liefert den Teilnehmern wertvolle neue Inspiration und lädt explizit dazu ein, voneinander zu lernen. Das Programm Anfang bis Mitte nächster Woche gliedert sich in drei Abschnitte:
06.-07.09.2010: #a2n_camp, Kulturbrauerei Hier steht der praxisorientierte, partizipative Dialog über die Zukunft der Musikbranche zwischen allen Beteiligten im Fokus. Es tauschen sich Internationale Player aus: Major CEOs, Indie-Vertreter, Musiker, Manager, Promoter, Hollywood-Sounddesigner, Internet-Unternehmer, Journalisten, GEMA und Creative Commons. 140 Speaker, ca. 80 Sessions Ticktets: 30,00 Euro, http://a-2-n.de/ticket oder an der Tageskasse 08.-09.09.2010: #a2n_congress, Flughafen Tempelhof Aufgebaut als kuratiertes Kongress-Programm steht die Vermittlung von aktuellen Erkenntnissen im Mittelpunkt: Internationale Top Speaker geben Einblicke in Gegenwart und Zukunftsperspektiven der Branche. 90 Speaker, 26 Sessions Zugang nur mit 4-Tage Kombi-Ticket der Berlin Music Week: 236,00 Euro, http://berlin-music-week.de/tickets 10.-11.09.2010: #a2n_forum, Flughafen Tempelhof Die Ergebnisse von #a2n_camp und #a2n_congress werden von sogenannten „Rapporteuren“ zusammengefasst und als Interviewfragen aufbereitet. In öffentlichen Gesprächen mit verschiedenen Künstlern des BERLIN FESTIVAL werden die spannendsten Themen der BERLIN MUSIC WEEK CONFERENCE aus der Sicht der Performer noch einmal durchleuchtet. Zugang mit 4 Tage Kombi-Ticket und Tickets des Berlin Festivals, http://berlin-music-week.de/tickets
September 1 2010, 11:14am
Quo Vadis Google?
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/1i2xwRYA66Q/
Google kauft sich Bandbreiten bei Verizon. Mobile Bandbreiten. Was kann das bedeuten? Wer auf seinen Augen und Ohren sitzt, kann nicht die Zeichen der Zeit erkennen. Milliarden zukünftige Webnutzer werden nie einen PC oder ein Laptop benutzen. Außerhalb von Europa und den USA ist das Handy Portmonnaie, Buch, Fernseher und Nabel zur Umwelt. Es werden also über kurz oder lang fast ALL die Webinhalte mobil verschickt, die ein kaufinteressiertes Publikum erreichen wollen und sollen. Wer verkaufen will, wer Werbung machen will, wer umherschweifende Kunden einfangen und binden will, der muss diese Plattform für sich erobern. Klar, dass Google deshalb auch Entwickler für das mobile Gaming einkauft, wie jüngst Social Deck oder Firmen wie Anstro, die mobile soziale Netzwerke entwickeln oder gar Jambol, die ein mobiles Bezahlsystem in petto haben oder eben den Entwicklungschef mobile payment von paypal. Denn es ist vollständig egal, ob das Ding iPad, Wave, Humuqu oder Schikketakka heißen wird, mit dem die Leute zwischen 16 und 66 ständig im Netz ihre Freunde, Kollegen, Nachrichten, Feten, Einkäufe oder Datings koordinieren. Es ist einfach bequem, das Netz dabei zu haben. Jetzt müssten nur noch die Carrier mitspielen, und das unseelige DSL einfach fallen lassen und gleich und vollständig ein 4G oder 5G Netz flächendeckend anbieten, das ungefähr die 5fache Bandbreite von UMTS hat, das reicht vielleicht für grundlegende Anwendungen – wenn es dann auch bis zum platten Land reichen würde. Und wenn Streaming etwas schneller geht wegen der bis dahin ermordeten Netzneutralität, die es ja im mobilen Web eh nie gab, dann werden die Leute sogar verschmerzen, dass ihre E-Mail eine Minute länger dauert als früher. facebook mag sich bald ein dickes Stück vom Google-Kuchen abschneiden, ob sie schnell genug die Basis ins mobile Web finden werden, hängt davon ab, wo sie jetzt ihr neues Geld investieren. Google scheint da etwas profunder zu agieren. Die Tatsache, dass Google mit Voice und nun VoIP in googlemail sowie den Resten von Wave ebendort ein heißes Enterprise 2.0 und eine potentielle UCC-Plattform in Händen hält, macht die Sache noch mobiler als je. Wer wettet mit mir, dass im Jahr 2012 Android erstmals mehr Entwickler und Nutzer hat als das iOs von Apple? Ich setze eine Flasche Perrier Jouet! Ein Dom Perignon ist mir noch zu unsicher… Ich fände ja ein freies und netzneutrales mobiles Web mit DSL 32.000 Geschwindigkeit noch besser. Aber das wird dann der Anbieter weltweit und kostenlos umsetzen, der 2020 alle Googles und Apples einfach aufkauft als Reste der verfallenden Webarchäologie des frühen 21. Jahrhunderts. Bildnachweis: Lars Plougman
September 1 2010, 10:08am
Lesetipps für den 1. September
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/Gt_WgZtiKVk/
Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
DESIGN Is "Design Thinking" Helpful For Business Or It is Exporting The Dogmas Of Design To Business Strategy? – innovation playground Idris Mootee: Is quot;design thinkingquot; a hype? This deserves a broad and deep debate. I have no intention to bring this to a quick conclusion within a few hundred words. But it is worth discussing and hopefully inspires more meaningful dialogues. CREATIVE COMMONS netzpolitik.org: Comic erklärt Creative Commons: Ein schönes Comic über Creative Commons hat der brasilianische Künstler @nerdson erstellt. iPAD & MEDIEN Launch of iPad Media Strategy framework: Ross Dawson hat mal wieder zugeschlagen: To provide a framework for discussion at the workshop (and also as part of our ongoing research into effective approaches to the iPad for media and news organizations) I created a visual framework of key strategic issues. GOOGLE NEWS Under New Agreement, Google News Can Continue To Use Associated Press Content : The Two-Way : NPR: Google News und Associated Press tun es nochmal… MARKETING The Wilderness Downtown: genauso geht Werbung online, wenn man es kann. Ganz genau SO! Aber wer macht da für wen Werbung? SKYPE & RECORDING 15 Apps for Recording Skype Conversations: 111 Tools für WINdosen und 4 für den MAC zum aufnehmen von skype-Gsprächen oder skyperencen… OPEN KNOWLEDGE Open Journalism on the Open Web: TIPP DES TAGES – Mein ganz neuer großer Liebling, die Peer 2 Peer University macht jetzt Open Journalismus statt in Online-Journalismus. Ganz großes Tennis, das ich nachahmenswert finde und hiermit offiziell intravenös in die exhumierten Journalismusschulen indizieren würde, wenn ich den Glauben daran hätte, dass man in Schulen Journalismus lernen kann. FESTIVAL DER FASSADEN popkontext | Media Facades Festival vom 27. August bis 2. Oktober: Fassaden-Festival. Kinder, was es alles gibt. Da kommen wir vom Lande nicht in 100 Jahren Jahren drauf. MOBILE NYT: Location Sites Experiment to Attract Mainstream Users: @lemmk: 99 out of 100 people near you are not fans of location-based services. The others are Mayor of Twitter
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.
September 1 2010, 9:15am
BBC: Deine Heimat & die Katastrophe
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/2JZw74FM-YQ/
Welche Fläche Deiner Heimstatt wäre betroffen, wenn eine bestimmte Katastrophe bei Dir zuhause stattgefunden hätte? Die BBC hat sich mal wieder selbst übertroffen und eine sehenswerte Website gelaunched, die zum Nachdenken anregt.
August 31 2010, 3:19pm
Expedition Titanic
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/2_fZRLw1mAY/
“expeditiontitanic.com” ist eine wunderbare Website, die mit dem Originalbildmaterial der Titanic-Expedition eine virtuelle Erforschung des Wracks auf dem Meeresgrund in 3.820 Meter Tiefe erlaubt. Begib Dich in den Rausch der Tiefe!
August 31 2010, 12:16pm
Video: Kätzchen auf Entenjagd
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/gW3A7dpqND4/
August 31 2010, 12:00pm
P2P University: All you can learn
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/WmGpeFUoodg/
Wer weiß noch, dass es lange vor social media und web 2.0 Wissensmanagement gab, das exakt das Vollbild der ganzen Definitionen der beiden vorgenannten Begriffe erfüllte. Denn im Intranet von Chevron hatten sich die Mitarbeiter in den Neunzigern eine Kommunkationsplattform erstellt, die sie zur Kommunikation über Zeitzonen und Ländergrenzen hinweg benutzen, u.a auch als Schwarzes Brett für Verkäufe, Suche nach Babysittern oder Anschluß nach einer Versetzung in ein neues Land oder eine neue Stadt. Das Ganze war – Achtung Social Media Berater hergehört – von den Mitarbeitern selbst gestrickt und funktionierte praktisch ohne Wissen und Auftrag der Geschäftsleitung länderübergreifend mit den Mitteln des neuen Mediums Datennetz – in diesem Fall Intranet. Etwas Ähnliches, Revolutionäres findet aktuell in einem tollen Pilotprojekt wieder statt die Peer 2 Peer University. An der Irvine University, die zur University of California gehört und mit Mitteln der Hewlett und Shuttleworth Foundation beginnt dort das, was seit Jahren keiner mehr zu glauben gewagt hat. Selbstgesteuertes Vermitteln von Wissen parallel bzw. anstatt von akademischen Lehrveranstaltungen – offen für alle. Ich bin seit 10 Jahren in dem Bereich Wissensmanagement und eLearning unterwegs und kann nun behaupten, das erste Mal zu sehen, dass sich jemand aufmacht, ein wirklich tragendes und nachhaltiges Konzept auf die Beine zu stellen. Denn alle Seiten bestimmen gemeinsam durch ihre Kooperation, welche Inhalte wie gelehrt und gelernt werden sollen. Das ist insgesamt das erste Mal, dass ich sehe, dass im universitären Umfeld ein tragendes Vorgehensmodell des konstruktivistischen Lernmodells umgesetzt wird.
Hier sind die bisherigen Kurse zu sehen. Und dies hier wird wohl der am meisten überlaufene Kurs sein: Open Journalism on the Open Web Course Details Hacks/Hackers, Mozilla, the Medill School of Journalism, The Media Consortium, and others are teaming up to develop a solid six-week online curriculum that will benefit both “hacks” and hackers. Each week the course will focus on a different topic, and each week the participants will be joined by a different subject-matter expert from the field of news innovation. The weekly course readings, online participation, and a seminar are expected to require roughly 4-6 hours.
August 31 2010, 11:22am
Don’t underestimate the Power of the Dark Side
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/Au7VUKpy7Bk/
August 31 2010, 10:00am
Lesetipps für den 31. August
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/y6oXc6Zt03c/
Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
APPS & FREIBEUTEREI Mac indie dev asks The Pirate Bay to keep a torrent of his software: As a software developer myself, I know how hard it is to see your product being ripped off. We have recently reported on how even $2 iPhone games (like Stardunk) or iPad games (like Aqua Globs HD) are not immune despite their low cost and closed platforms. Their developers have reported piracy rates as high as 38% and 50%, respectively. MEDIEN & INFLITRATION Ein Abgrund an Journalismus-Verrat at JakBlog: Oh, ein Lichblick in der Sarrazin-Diskussion, dass ich das in meinem fortgeschrittenen Alter noch lesen darf. FOTO Sony NEX-5 und NEX-3: Paukenschlag im Systemkamera-Business: Gestern so ein SONY-Ding in der Hand gehabt, jetzt wird der Raum zwischen Bridgekameras und digitalen Spiegelreflexen immer dünner. Schicke Dinger, wenn die noch einen normalen externen Mikroeingang, am besten mit XLR und Phantomspeisung bekommen, dann wird mein Portemonnaie schneller dünn als Angelina Jolie nach ihrem 9. Kind DATENINFLATION Marketing: How ‘Chief Listeners’ Track Brand Mentions: The role of a quot;chief listenerquot; evokes images of fuzzy sweaters, chamomile tea and sitting around with a patient ear. Instead, try sifting through unstructured data and building complex queries. (via @uknaus) NETZNEUTRALITÄT Internet – Neutrale Datenübermittlung im Internet ePetitionen des deutschen Bundestages – Statistiken: Die ePetition zur Diskussion um Netzneutralität aka Googleamp;Verizon against all this tiny earthlings creeping around… WERBUNG WV: Ergo nimmt Stellung zu Plagiatsvorwürfen:”Seit Tagen wird im Netz über den aktuellen Werbefilm des Versicherers Ergo diskutiert. Zuvor war bei Youtube unter dem Titel “Ist das noch Zufall?” ein Video aufgetaucht, das den TV-Spot mit Szenen aus dem Film quot;High Fidelityquot; vergleicht. Der Zusammenschnitt weist auf deutliche Ähnlichkeiten zwischen der Werbung und dem Film hin, für den Nick Hornby die literarische Vorlage lieferte…” MOBILE Infografik: The State of the Location Based Services: So sieht es aus im Staate LBS… also bei gowallas und Foursquares unter der Haube. MOBILE IN/OUT OF CHINA Vodafone will sich von China Mobile-Anteil trennen: Ausländer kriegen kein Bein in die Tür: Der britische Telekommunikationsnetzbetreiber Vodafone Group plc. scheint vor einen Rückzug in China zu stehen. Seltsam, wo doch Telefonnetze für staatliche Stellen so unnütz sind wie Fernsehsender oder Datennetze… WEBANALYSE Webanlayse: Die Google Analytics Alternative Piwik 1.0 ist fast fertig: Die neue Version von Piwik ist auf der Zielgeraden. Wer es noch nicht kennt, das setzen wir hier statt Google Analytics ein und finden es jut, wa! FREE SOFTWARE MOVEMENT ZUM LESEN Die Anarchie der Hacker: Ein 89seitiges PDF von C. Imhorst über Richard Stallman und die Freie-Software-Bewegung…Was für die kalten Stunden nach dem 29.August. 2010 DAS MANIFEST 2.0 HEISST RICHTLINIE DRPR: Richtlinien für online-PR (pdf): Ich sach nur “Absendertransparenz”…
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.
August 31 2010, 9:15am
Video: Kitten plays Duck Hunt
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/dgZQT4AcEMU/
August 30 2010, 11:14pm
Spanischpod
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/pxzleyWF8XU/
“Spanischpod” ist der Sprachkurshappen für unterwegs. Und das Beste ist: Hier schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Du frischst Dein Englisch auf und lernst als Zugabe jeden Tag ein wenig Spanisch. Hablas inglese? Do you speak spanish? Na claro!
August 30 2010, 2:40pm
Build a Jam
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/AcbLFjfYWKQ/
FOR MUSICIANS! Du suchst nach Menschen mit denen Du gemeinsam jammen kannst? “Build a Jam” hilft Dir weltweit auf der Suche nach Mitmusikern, mit denen Du sofort online losjammen kannst. Music is all around us. Listen & participate!
August 30 2010, 11:18am
Die ganze Aufregung
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/P_QDaxivlhs/
Man kann ja nun lange diskutieren, ob ein Gutachten, das einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Betrieb der AKWs und dem Strompreis herstellt, angesichts der realen Entwicklung der letzten Jahre überhaupt als seriös gelten kann. Aber vielelicht muss denen einfach mal die Preisbildung an der Leipziger EEX-Börse (Europäische Energiebörse) erklären? Denn in der Rückschau ist weder der Strompreis gestiegen, wenn eine hohe Anzahl der AKWs vom Netz war, noch fiel er, wenn sie wieder am Netz waren. Aber lassen wir uns doch lieber auf das eigentliche Problem ein. Nein, nicht die Tatsache, dass der Steuerzahler bisher 160 Milliarden in die noch nicht final abgeschlossene Ver- und Entsorgung gebuttert hat. Ich meine den Ernstfall: Ich bin dann für eine Verlängerung, wenn die Betreiber eine Liste mit 15.000 Freiwilligen (Liquidatoren) vorlegen, die monatelang einen Sarkophag bauen. Zusätzlich muss dann natürlich auch noch geklärt sein, wie das technisch abläuft, weil bei der Strahlung natürlich alle modernen chipgesteuerten Technologien nach kurzer Zeit ausfallen. Achja, und sie sollten Rückstellungen bilden, um dann die überlebenden umliegenden Einwohner im Umkreis von 70 km zu entschädigen, dass sie 5000 Jahre lang nicht mehr in der Umgebung leben können, für ihre Häuser etc. Also: Wenn die Betreiber eine Summe von 3 Billionen Euro real bei der EU hinterlegen plus die Liste der Freiwilligen (die alle 10 Jahre aktualisiert werden muss), steht aus meiner Sicht der Verlängerung der Laufzeiten nichts im Wege. Von den Zinsen des Betrages können wir dann auch ganz locker die Endlagerfrage lösen. Die 3 Billionen nehmen die 4 Stromkonzerne übrigens in circa 3,5 Jahren Laufzeitverlängerung ein, wenn sie also 10 Jahre länger liefen, könnten sich die Politiker und die Firmen die restlichen 6,5 Jahre Einnahmen hübsch aufteilen… P.S.: Ich empfehle einfach mal die Pläne der Betreiber anzusehen, die für einen Ernstfall eintreten. Wer sich das ansieht, der bekommt einen Eindruck davon, in welcher Weise dort vorgesorgt und geplant wird. Dann ist das Flickschustern mit neuen Werkstoffen und Methoden an alten AKWs, bei denen man eh nicht an alle Stellen drankommt, schon fast seriös.
August 30 2010, 10:40am
Preferred Blogs: deus ex machina
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/4siXsDcB5Os/
ἀπὸ μηχανῆς Θεός – apò mēchanḗs theós – heißt der Urspruch, um der Historie die Ehre zu gereichen. Denn da kommt tatsächlich eine Gottheit mithilfe einer Maschine auf die Bühne. Zumindest möchte man mit solch antikem Tand die Fassade des Humanismus exhumieren. Und so bemüht man sich ganz bildungsbürgerlich das Netz und seine Pestbeulen, Eiterpickel und wohlgeratenen Rundungen und Kurven larmoyant zu kommentieren – und das unter dem Dach der FAZ. Dass ich das noch erleben darf. Jetzt, wo das Bildungsbürgertum sozusagen zum neuen Proletariat verkommen ist – im Zeitalter der Vernutzung, die man früher gemeinhin noch als Pragmatismus brandmarken wollte. Aber seit Hilmar Koppers Bürovorsteher Nummer Eins Helmut Schröder die Kreditversicherungen ermöglicht und gewerbesteuerbefreit hatte und noch viele andere herrliche Wohltaten über die privaten Banken ausschüttete, damit sie in ihrem Wahn die öffentlichen Banken aber mal so richtig über den Tisch ziehen konnten, da wurde es im Frankfurter Pförtnerdienst des Marktliberalismus verdächtig laut. Nun, seit die FAZ bemerken konnte, dass sie sich zu Claqueuren der ewig selben Handvoll Familien mit Einfluß gemacht hatte, entdeckt sie, dass man doch nur mit mehr als 2000 Lesern überleben kann. Und so geriert man sich nun zum postmodernen Erasmus von Frankfurt und spricht täglich das bürgerlich-humanistische Credo. Tja, und einige Geisteswissenschaftler dürfen nun sogar bloggen. Mal sehen, ob die es ohne Antiquitäten und Wochenendtrips nach Meran schaffen, im Haifischbecken der allseits nachlassenden Aufmerksamkeit für das Web zu überleben. Einfach mal hinsurfen und rumlesen. Langatmig, oft mit Halbwissen protzend und immer einen halben Schritt zu hastig, aber gerade deshalb lesenswert. deus ex machina.
August 30 2010, 10:05am
Lesetipps für den 30. August
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/9Mva9p5myXA/
Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
PUSH THE BUTTONS Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab: So wird Deutschland dumm.: Thilo “BushaltestellenExperte” Sarrazin hat mal wieder ein monokausales Druckwerk für geistig verarmte Stammtischler entbunden und die FAZ spuckt ein bißchen Galle, weil sie sich mental verschaukelt fühlt… Nasowas, da erfüllt einer immer dieselben Klischees und die Medien lassen sich bereitwillig auf ihre Knöpfe drücken. Push the buttons and… push the buttons. ARBEIT 0.2 Forscher untersuchen Auswirkungen eintöniger Arbeit: Fließbandarbeiter altern schneller: Wer viele Jahre stumpfe, eintönige Arbeit am Fließband verrichtet, der altert im Kopf schneller als Kollegen mit abwechslungsreichen Tätigkeiten. Das hat eine Forschergruppe um Prof. Michael Falkenstein vom Institut für Arbeitsphysiologie (IfADo) der Technischen Universität Dortmund jetzt herausgefunden. SENIOREN MANAGEMENT Seth’s Blog: Senior management: A forty-year old internet executive who has been running his company for decades misses one new trend after another, because he#039;s still living in 1998. One thing that happens to management when they get senior is that they get stuck. (As we saw with the new professor, senior isn#039;t about old, it#039;s about how long you#039;ve been there). SOCIAL MEDIA Studie: Kunden mit Social Media Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden: Wie im echten Leben: Purer Aktionismus statt Diskussion auf Augenhöhe: Drei Viertel der deutschen Web 2.0-Nutzer sind über die Aktivitäten von Unternehmen bei Facebook, Twitter und Co. enttäuscht. 83 Prozent empfinden die Unternehmensaktivitäten sogar als Werbung. Der Grund: Die Unternehmen gehen im sozialen Web zu wenig auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ein. SPOT.US & JOURNALISMUS Spot.Us-Gründer David Cohn: „Journalisten sind wie Schiffbrüchige im Meer“ – Spot.Us-Gründer Cohn – FOCUS Online: Im Interview spricht spot.us Gründer D. Cohn über neue Wege für den Journalismus, spendenfinanzierte Recherche, mitarbeitende Leser und – natürlich – Apples iPad. FACEBOOK ÜBERHOLT GOOGLE Facebook to overtake Google in the next 18 months: Google has been around for a little over a decade now, and facebook a little over 6 years (tx jackowayed). Both of these companies have steady growth and seem to find a permanent spot in the lives of the people using them. I think it#039;s fair to say that plenty of people can#039;t imagine going through their (work) day without using a google product, either search, gmail, maps, news or youtube. Facebook has become the most successful social networking site ever. YOUTUBE & MP3 Dirpy – YouTube to Mp3 Converter and YouTube Video Downloader: M;Ach Dir eine mp3 aus nem youtube Video ohne Programm, ohne App, einfach mit eiern Website – ja, so schön ist und war das Web in der Prä-App-Ära INNOVATION McKinsey Quarterly: Innovation and commercialization, 2010: Global Survey -: After coping with the global economic crisis, companies are beginning to aim for growth again. But their approach to managing innovation and the challenges they face haven’t changed. The survey results suggest a few ways to improve.
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.
August 30 2010, 9:15am
High Energy Shit – Die Antwoord klettern aus dem Netz
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/F1vNJY5yGiY/
Sie klingen wie eine Autoscooterfahrt auf Speed und zelebrieren in ihrer Musik “the next level shit“: seit Beginn des Jahres irritieren ´Die Antwoord´ das internationale Pop-Publikum und scharren gleichzeitig eine wachsende Jägermeister-begeisterte Fangemeinde um sich. Dabei weiß bis heute immer noch niemand so richtig, was das Trio aus Kapstadt wirklich im Schilde führt: ist ihr hochproduzierter Ghettotechrave ernst gemeint oder reine Show? Wer zieht die Fäden im Hintergrund? Und leben Sänger Ninja und seine Freundin Yo-Landi mit der gemeinsamen Tochter womöglich gar nicht in den Townships von Kapstadt, wie sie uns weismachen wollen?
“the next level shit“
Wie Phoenix aus der Asche tauchten Vanilla-Ice-Mähne Ninja, “fresh futuristik rich bitch“ Yo-Landi Vi$$er und der entrückte Beatmaster DJ Hi-Tek Anfang 2010 zum ersten Mal im Internet auf. Mit einem Debutalbum zum kostenlosen Download, das sich im weitesten Sinne als Antwort auf Eurodance und Kwaito versteht, demonstrierten ´Die Antwoord´ selbstbewusst, wie white-trash aus Südafrika klingen soll: pumpende Basslinien, trillernde Synthesizer und ein hochgepitchter weiblicher Gesang über aggressivem Rap von Ninja, gesungen auf Afrikaans und Englisch. Die Band selber bezeichnet ihre Musik als Zef, was im Englischen mit “redneck“ und im Deutschen schlicht mit „Prolet“ übersetzt werden kann. “Everybody has like an inner zef,“ erklärt Ninja in einem Interview auf Youtube, “and we found the fucking ´Antwoord´ according to my inner zef. It´s not something you can really explain, it´s something that you kinda experience! It´s like in a video game when you reach the next level: basically zef is the next level shit!“ Mit pointierter Ungenauigkeit lassen ´Die Antwoord´ Ninja´s innerem Proll seinen freien Lauf und orientieren sich dabei an allem, was einen südafrikanischen white trash boy in seiner Identität geprägt haben mag: “Check it, a ready present South African culture, in this place you hear a lot of different things, blacks, whites, coloreds, english, records, coza, zulu, vudokka, I’m rom. All these different things, all these different people, packed into one bus.“ Oder, wie Ninja dann weiter in “Enter the Ninja“ singt: „My style is UFO, totally unknown!“
MaxNormal
Dabei ist Ninja gar nicht so ein Unbekannter, wie er glauben machen will. Hinter dem aggressiv-angestrengten Proletengesicht verbirgt sich Watkin Tudor Jones, ein bekannter Künstler aus der südafrikanischen Musikszene, der schon seit längerem vergnügt zwischen verschiedenen musikalischen Alter Egos hin- und herspringt. 2002 gründete er als Max Normal das hörenswerte multimediale HipHop-Projekt ´MaxNormal.tv´, in der er in selbstproduzierten Videos nicht nur Beats, sondern auch niedliche Stofftiere selber zusammenbastelte und mit Karaoke-Texten den Zuschauer zum Mitsingen animierte. Schon damals mit an seiner Seite: die blutjunge Sängerin Yolandi Visser unter dem Pseudonym “Anica The Snuffling“…
MaxNormal.tv, ´Dassie´
Nach einem abruptem Ende von MaxNormal.tv 2003 erfand er zusammen mit Yolandi und seinem langjährigen DJ-Partner Simon “Sibot” Ringrose die elektronisch-versponnene HipHop-Band ´The Constructus Corporation´. Ihr einzig veröffentlichtes Album The Ziggurat stellt ein Konzept-Album dar, welches in ein 88 Seiten umfassendes, pinkfarbenes Buch eingebunden ist. „Waddy“ Jones, als welcher er hier auftritt, erzählt in dem Buch die abenteuerliche Geschichte von zwei Kindern in einer futuristischen Shoppingmall namens The Ziggurat und komponierte mit gleich mehreren musikalischen Alter Egos die Musik als Soundtrack dazu. The Constructus Corpration, ´Wakey Wakey´
Und nun also Ninja: ein südafrikanischer white trash Proll, der seine Vorliebe für Goldkettchen, Beats&Bitches sowie 90er SynthiePop stolz zur Schau trägt und trotzdem von allem immer nur die Hälfte abbekommt. Wieviel Satire und wieviel Ernst dahinter stecken, wissen Ninja, Yo-Landi und DJ Hi-Tek geschickt zu verbergen: erschreckend echt pflegt und verteidigt Ninja sein Bühnenego, Augenzeugen berichten von aggressiven Reaktionen, wenn man ihn auf einem `Die Antwoord´-Konzert mit Max anspricht. Und so beschleicht einen hin und wieder die Frage, ob die Band tatsächlich nur die reine Lust an der Satire pflegt oder Watkin Tudor Jones in den letzten Jahren einfach durchgeknallt ist. Egal – wer Lust an der absurd-schrägen Exzentrik im Bimmelhouse-Gewand von ´Die Antwoord´ hat, der hole sich das Album: seit kurzem gibt’s die erste EP “5“ in den Läden zu kaufen, im Herbst folgt ganz offiziell ihr erstes Album “$O$“. Und behalte dann beim Hören folgende Erklärung von Ninja im Kopf: “My main inspiration is the taxis. The whole album is based on the sound it’s gonna make when it’s pumping through a taxi — It’s that high energy shit you can’t compare!“
August 27 2010, 11:04am
Kampf vs. Vergewaltigung ist Kampf vs. Betroffene
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/T3CSPvpv9B4/
Am Donnerstag letzter Woche beschäftigte sich das TV-Magazin “Monitor” mit dem Thema Vergewaltigung. Anlass gab die Äußerung des Staatsanwaltes Hansjürgen Karge bei Anne Will, der selbst seiner eigenen Tochter davon abraten würde, im Fall einer Vergewaltigung Anzeige zu erstatten (wir berichteten). “Monitor” ging der Frage nach, was es Opfern in Deutschland erschwere, eine Tat vor Gericht zu bringen beziehungsweise Anzeige zu erstatten. Die Fakten, die das Magazin vorbringt, sind nicht neu und dennoch ernüchternd. Auf etwa 100.000 Deutsche gäbe es nur neun Anzeigen wegen Vergewaltigung. Die nicht gemeldeten Vorfälle dürften allerdings um ein Vielfaches höher liegen, legt man lediglich die Statistiken zu Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen zu Grunde…
Die Gründe für das Opfer, sich gegen eine Anzeige zu entscheiden, sind vielfältig: Da etwa 85 bis 90 Prozent aller Täter_innen aus dem persönlichen Umfeld des Opfers stammen, ist das Schamgefühl, der soziale Druck und die Angst vor Einschüchterung durch den/die Täter_in besonders hoch. Hinzu kommt, dass die Vorgehensweise der Polizei und ermittelnden Behörden eine zusätzliche Hemmschwelle bieten: Im Regelfall wird ein Vergewaltigungsopfer nur dann professionell untersucht, wenn es Anzeige erstattet. Aber genau davor scheuen viele Opfer erst einmal zurück. Für sie beginnt deshalb ein Vernehmungsmarathon, bei Polizei, Gericht und Gutachtern. Wieder und wieder müssen sie die Tat schildern und durchleben. Weil es bei Beziehungstaten meist keine objektiven Beweise gibt, zählt die Glaubwürdigkeit des Opfers. Gutachter wie Thomas Weber sind verpflichtet, dem mutmaßlichen Opfer zu unterstellen, dass es nicht die Wahrheit sagt. Perfide, denn ein Gutachter gesteht im Monitorbeitrag, dass diese Vorgehensweise die Opfer nachhaltig psychosozial schädigen kann. Etwa 80 Prozent aller Vergewaltigungsopfer benötigen zum Teil jahrelange psychologische Betreuung. Entscheidet sich das Opfer dennoch, direkt nach der Tat Anzeige zu erstatten, kann es in einigen Fällen sogar passieren, dass die Polizei keine Gerichtsmedizin hinzuzieht, um das Opfer zu untersuchen und Beweise zu sichern, berichtet “Monitor”. Stattdessen wird das Opfer zur hausärztlichen Untersuchung geschickt. Die Folge: mangelnde Beweise und damit ein fehlende Glaubwürdigkeit vor Gericht – sollte der Fall überhaupt dort landen. 80 Prozent der Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung werden wieder eingestellt. Einen Lichtblick gibt eines der wenigen Modellprojekte in Mainz. Dort können sich Opfer anonym untersuchen lassen, ohne Anzeige zu erstatten. Die Beweismittel werden zehn Jahre eingelagert, so lange hat das Opfer Zeit sich zu überlegen weitere rechtliche Schritte einzuleiten. Finanziert wird das Projekt vom Innenministerium Rheinland-Pfalz. Nationale, flächendeckende Strukturen gibt es allerdings nicht. Keines der Bundesministerien fühlt sich in dieser Sache zuständig. Anders in England: Dort sind die anonymen Opferzentren seit Jahren selbstverständliche Anlaufstelle für Betroffene, die Regierung will die Zentren um 50 Prozent ausbauen, denn die Zahl der Anzeigen habe sich mit den Opferzentren erhöht. Sie liegt dreimal höher als in Deutschland. Crosspost von maedchenmannschaft.net von Nadine
August 27 2010, 10:05am
The Dark Side: must left you keep
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/9iboUKpypWY/
August 27 2010, 9:55am
Lesetipps für den 27. August
http://feedproxy.google.com/~r/blogpiloten/~3/bPyCayJ6P1s/
Erlesene Links zu einigen Perlen im Web: Blogposts, Artikel und Nachrichten, die uns wichtig erscheinen. Ergänzungen erwünscht.
FOTO Canon: EOS 60D und neue EF-Objektive : Noch fast 4 Wochen bis zur photokina-Messe: Neben Nikon und Sony enthüllt nun auch Canon das Geheimnis um seine neue Mittelklasse-Spiegelreflex. Die Nachfolgerin der 50D heißt – Trommelwirbel – EOS 60D. Sie übernimmt viele Features der semiprofessionellen 7D. Der Hersteller sieht sie zwischen 7D und der EOS 550D. ERNEUERBARE ENERGIEN Biogas: Geschäft zieht im zweiten Quartal 2010 deutlich an: Der größte deutsche Anlagenbauer im einzigen wirklichen Segment für eine Brückentechnologie in ein neues Energiezeitalter sieht Licht am Horizont – Biogas Rulez! WAS ESSE ICH? What The Fuck Should I Make For Dinner?: Kleiner Tip für Ratlose zum Mittag… ENTERPRISE 2.0 Oscar Berg: The business case for social intranets: As I argued in my previous post quot;Why traditional intranets fail knowledge workersquot; (originally named “Serving the long tail of information needs”) there’s a long tail of information needs to be served within knowledge intensive enterprises, and which can’t be served with the use of traditional intranets. JOURNALISMUS Hyperlocals – Die Zukunft des Journalismus?: Durch das Web ist der Mensch in der Lage, in der heutigen Zeit das weltweite Geschehen nach Belieben zu beobachten und zu verfolgen. Tausende Newsseiten informieren zeitnah über besondere, für uns wichtig erscheinende Ereignisse. Doch was passiert wohl gerade in meiner Nachbarschaft? Genau diese Fragen wollen Hyperlocals beantworten. WERBUNG FTD: Macht mal Werbepause!: Versicherungen, was ist nur schiefgelaufen zwischen uns? Habe ich irgendwas getan, dass ihr mich so penetrant mit euren Werbefilmchen traktiert… TOOLS PamFax.com: Faxe versenden und empfangen über SKYPE ENTERPRISE 2.0 The Corporate Hierarchy Dies, Again: Ronald Coase described his 1937 paper on the firm as “much cited, but little used.” He was referring to the academic literature, but these days it seems to apply to the popular press as well. Almost every week brings a new article on the death of the corporate hierarchy: you know, firms only exist to deal with transaction costs, and the Internet has reduced them to almost zero, so who needs firms? This argument shows up again and again. But it’s wrong. (Dank an Martin Koser)
Nutze Netzpiloten 1-Klick: Mit nur einem Klick werden dir bequem alle 40 Sekunden die hier besprochenen Seiten “vorgeblättert” START.
August 27 2010, 9:15am




