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Konzeption

Oder würden Sie ein Hochhaus ohne Bauplan bauen??? Eben!

Sie haben eine Vision? Dann müssen Sie nicht zum Arzt gehen (laut Altkanzler Helmut Schmidt), sondern zum Konzepter. Als Konzepter erarbeite ich mit Ihnen die Ideen, die hinter Ihrer Vision stecken, die anschließend in die Praxis umgesetzt wird. In meiner mehrjährigen Erfahrung und Begleitung von zahlreichen Kundenprojekten haben sich drei Phasen der Konzeption bewährt. Diese beschreibe ich weiter unten.

Grundsätzlich verstehe ich Konzeption als kommunikativen Prozess, bei dem ich durch gezieltes Fragen Ihre Vorstellungen und Ideen für mich greifbar mache sozusagen in Ihre Welt eintauche, um mit diesem Blick gepaart mit meiner fachlichen Erfahrung und Übersicht die für Sie passende Konzeption zu erarbeiten. Der Konzeptionsprozess umfasst bei media ocean die folgenden drei Phasen:

Phase I: Ideenpapier

In einem Ideenpapier sammeln wir gemeinsam Ihre eigenen Vorstellungen, Visionen und Ideen. Ich ergänze diese durch weitere Impulse und zeige auch auf, wie andere vergleichbare Ideen angepackt und praktisch umgesetzt haben. Funktion des Ideenpapiers ist neben dem Sammeln und Dokumentieren bestehender Ansätze auch das Gegenüberstellen und Abwägen unterschiedlicher Denkrichtungen. So ist einer meiner Kunden einmal an mich herangetreten mit der Vision, das Erzählen von Nachrichten in TV und Online komplett neu zu denken. Online First, Real-Time und Always Live-Berichterstattung waren en vogue und hätten auch zu diesem Kunden gepasst. Doch zentral war am Ende die Idee von Slow Media, ohne auf die Schnelligkeit der anderen Ansätze komplett zu verzichten. Das Alleinstellungsmerkmal, das zudem auch noch perfekt zur Marke des Kunden passte war gefunden und konnte in den nächsten Konzeptphasen konkretisiert und ausgearbeitet werden. In Social Media Projekten wiederum, stecken die Funktionsumfänge der Plattformen (z.B. Facebook) klare kreative Grenzen, so dass hier das Ideenpapier stärker daraufhin fokussiert, welche Inhalte und welche Geschichte genau dieser Kunden im Social Web erzählen sollte.

Phase II: Grobkonzept

Ähnlich wie ein Architekt erste grobe Skizzen des Traumhauses anfertigt, wird bei meinen Digitalprojekten in einer zweiten Phase ein grobes Konzeptpapier erstellt. Darin werden die umzusetzenden Ideen aus Phase I konkretisiert, Umsetzungsschritte gesammelt und in ersten Screenshots und Scribbles visuell greifbar gemacht, wie die Website, die Zusammenarbeit im neuen Newsroom, das Social Media-Profil oder das Crossmedia-Format später aussehen kann. Funktion des Grobkonzeptes ist es, dass Sie frühzeitig im Entstehungsprozess eine konkrete Vorstellung dafür bekommen, was am Ende herauskommt, wo die Chancen lauern und wo Fallstricke zu bedenken und rechtzeitig auszuräumen sind. Denn es geht hierbei nicht nur um Optik-, Design-, Struktur-, Personal- oder Content-Fragen, sondern darum, wie das Gesamtprojekt interne Prozesse, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten berührt. In einem Kundenprojekt war es das Ziel, ein Social Media Konzept für eine große Medienmarke auszuarbeiten und hierbei vor allem die Verzahnung der geplanten Profile bei Facebook, Google+, YouTube und Twitter mit der eigenen Website zu konzipieren. Neben den rein gestalterischen Aufgaben und Möglichkeiten der technischen Verknüpfung galt es auch externe Dienstleister zu koordinieren und für den späteren Betrieb einen Redaktionsplan und redaktionelle Formate zu entwickeln. All das wurde im Rahmen des Grobkonzeptes mit herausgearbeitet. Getreu dem Motto „Erfolg ist planbar“ ist es enorm wichtig, all diese vermeintlichen Nebenschauplätze von Anfang an mit zu berücksichtigen. Zumal so auch ein erster grober Entwurf für einen Projektplan entsteht.

Phase III: Feinkonzept

Das Feinkonzept ist als Phase III quasi die Reinzeichnung all dessen, was in den Schritten zuvor erarbeitet wurde. Strukturelle, optische und gestalterische Elemente werden so visuell umgesetzt, wie sie auch später live im Web zu sehen sind. Neue Arbeitsprozesse bei der Umstrukturierung von Redaktionen werden in Skizzen und Diagrammen verständlich dargestellt. Das Ergebnis des Feinkonzepts dient in vielen meiner Kundenprojekten auch als Vorlage für interne Präsentationen für der Geschäftsführung und/ oder Budgetverantwortlichen. In einem Kundenprojekt wurden Auszüge aus dem Feinkonzept, etwas zur Gestaltung der Google+ Seite und zur Integration von Social Media Schnittstellen in den bestehenden Webauftritt der Geschäftsführung präsentiert, die so auf einen Blick erfassen konnte, was es in der Praxis unter anderem heißt, nun auch mit Social Web Diensten aktiv zu werden. Die Erfahrung zeigt mir, dass gut ausgearbeitete Konzeptpapiere effektive Entscheidungshilfen darstellen.

Ablauf  Konzeptionsprozess:

  1. Ideen-Workshop
  2. Erstellung Ideenpapier
  3. Feedback zum Ideenpapier und Überarbeitung
  4. Verabschiedung Ideenpapier, Festlegung der nächsten Schritte im Grobkonzept
  5. Erstellung Grobkonzept
  6. Feedback zum Grobkonzept und Überarbeitung
  7. Verabschiedung Grobkonzept, Festlegung der nächsten Schritte im Feinkonzept
  8. Erstellung Feinkonzept
  9. Feedback zum Grobkonzept und Überarbeitung
  10. Verabschiedung Feinkonzept, Vorbereitung der praktischen Umsetzung