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EduCamp 2008: Die Zukunft des Lernens

von Steffen Büffel. durchschnittliche Verweildauer: about a minute.

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Über den Einsatz von Social Software, also Weblogs, Podcasts, Wikis & Co., im Bildungskontext von Schulen, Hochschulen und Unternehmen wird derzeit viel diskutiert. In einer Zeit steigender Informationsmengen erscheint es notwendig, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen, um up-to-date zu bleiben und zusätzliche Wissensquellen zu erschließen, die bei der Bewältigung von gestellten Aufgaben hilfreich sein können. Von „Edubloggern“, „Podcastern“ und „Wikianern“ ist da die Rede, die besagte Web 2.0-Anwendungen nutzen, damit zu aktiven Content-Produzenten avancieren und sich in Communities vernetzen.

Um diese und weitere aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich umfassend zu diskutieren, wird vom 18. bis 20. April 2008 das erste deutsche EduCamp zum Thema „Lehren und Lernen 2.0″ als ein kommunikatives Zusammentreffen von E-Learning-Experten und Lehrenden im Schul- und Hochschulbereich, Vertretern von Unternehmen und Agenturen sowie interessierten Studierenden stattfinden. Als zentral gelegener Veranstaltungsort im „grünen Herzen Deutschlands“ dient der neue Humboldtbau der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen, der über modern ausgestattete Seminarräume, einen Audimax und ein großes Foyer verfügt. (evtl. Ilmenau-Begründung: persönliche Atmosphäre, günstige Übernachtungsmöglichkeiten, ausgeprägte Studentenkultur).

Themenschwerpunkte des EduCamps sind bisher „Corporate E-Learning 2.0″ und „E-Learning 2.0 in der Hochschullehre“. Weitere Themen könnten z.B. „E-Portfolios“ oder „Digitale Spiele und Virtuelle Welten“ im Bildungseinsatz sein. Basierend auf dem Konzept eines BarCamps ist jeder Teilnehmer aufgefordert, ein eigenes Thema mitzubringen, über das er gerne referieren bzw. diskutieren möchte. Franz Patzig, einer der Hauptorganisatoren bisheriger BarCamps in Deutschland, beschreibt dies als „Mitmach“-Konferenz, bei der sich der Tagesplan erst vor Ort durch kurze Vorstellung des eigenen Themas und anschließende Belegung der vordefinierten Zeitfenster ergibt. Ein kollaboratives „Geben“ und „Nehmen“ entsteht. Angedacht sind dabei sowohl Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden als auch andere Methoden des wissenschaftlichen Austausches, die von den Teilnehmern gerne als Ideen eingebracht werden können.

Auf dem EduCamp-Wiki können schon jetzt Themen- und Methodenvorschläge eingetragen und diskutiert werden: http://educamp2008.mixxt.de

Und jetzt alles nochmal von mir im Video-Interview mit Ulrike Reinhard:


Link: sevenload.com