Darf’s ein bisschen Better Beta sein?
by Steffen Büffel. Average Reading Time: about a minute.
Heutzutage ist ja alles ein bisschen Bluna Beta. Auch wenn ich den ursprünglichen Grundgedanken der “perpetual beta”, an der zur Weiterentwicklung und Verbesserung kontinuierlich-kollaborativ und dezentral-vernetzt gearbeitet wird, durchaus reizvoll finde, sind die hier und da aufspriessenden “ich-mach-mal-pseudo-mässig-auf- cool-webzweinull-und-hoffe-auf-die-grosse-kohle-Dienste” eine sehr lästige und nervtötende Erscheinung der jüngeren und jüngsten Webvergangenheit und -gegenwart. Mir scheint, dass die Etikette perpetual beta für das Gros der Anbieter nichts anderes ist als das, was damals – als die Teile wirklich in waren – die Buffalo-Plateau-Schuhe für Leute waren, die etwas un-selfconsicous about their height waren. Aber: Für perpetual beta gilt das gleiche wie für das klobige Fußbekleidungsstück: Nach dem Trend wird’s für die meisten peinlich!
Warum ich das alles schreibe? Eigentlich wollte ich die Leser meines Weblogs nur darauf hinweisen, dass ich meine Kategorien eingedampft und umbenannt habe. Ich möchte umstellen auf Tags für die Einzelbeiträge und globale Großgruppen bei den Kategorien. Insofern ist mein Weblog gerade total beta und damit sowas von trendy, dass ich mir die Umbauarbeiten vor Live-Publikum glaube leisten zu können… ;-)
Eine kleine Beta-Schau gibt es übrigens hier. Das Museum of Modern Betas ist hier zu finden.
