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Vortrag auf der EUROBLOG 2006

by Steffen Büffel. Average Reading Time: about a minute.

Vom 16. bis 18. März findet in Stuttgart ein internationales Forschungs-Symposium zum Thema Public Relations und Social Software statt. Meine Papereinreichung wurde erfreulicher Weise akzeptiert, so dass ich mich auf eine spannende Tagung mit interessanten Gesprächen freue. Hier der bisherige Arbeitstitel meines Vortrags:

Weblog Strategies of German Print Media Corporations. The Weblog Project of Regional Newspaper “Trierischer Volksfreund”. A case study.

Wie man es aus dem Titel schon herauslesen kann, habe ich vor einen Überblick über die bloggenden Zeitungsverlage in Klein Bloggersdorf zu geben, um dann am Beispiel das hier mehrfach besprochenen Weblog-Projekts des Trierischen Volksfreunds eine Möglichkeit zu illustrieren, wie ein Medienhaus Weblogs als Public Relations-, Marketing- und journalistisches Instrument einsetzen kann.

Da PR, Marketing und Journalismus immer auch in einem Spannungsfeld zueinander stehen, gilt es dieses zu problematisieren und sowohl wissenschaftlich fundierte wie auch in der Praxis bereits erfolgreich erprobte Lösungswege zu skizzieren. Allerdings macht dies nur Sinn, wenn man sich der spezifischen Kommunikationsmodalitäten der Netzwerkkommunikation und des dynamischen Rollenwechsels bewusst ist, der zwischen Kommunikator und Rezipient im Web möglich ist .

Mit der Öffnung des Rückkanals, zum Beispiel in Form einer Kommentarfunktion bei Onlineartikeln der Redaktion, einem offenen Leserblog oder gar das Anbieten von indiviuellen Leserblogs – quasi jegliche Form von user-generated Content – entstehen neue aktive Teilgruppen in der bisher passiven Zielgruppe. Dies hat Konsequenzen für klassische PR- und Marketingstrategien und auch für das klassische journalistische Arbeiten. Hierzu hatte ich die Tage ein erstes sehr interessantes Gespräch mit Gero von Randow von Zeit.de. Er hat mir einiges zur Rolle von Social Software und vor allem der Weblogs im Webangebot der Zeit erläutert. Ich bin gespannt, welche Einschätzungen in den weiteren Zeitungshäusern vertreten wird.