SpOn-Bericht über Wahlblogs: Die Reaktionen
by Steffen Büffel. Average Reading Time: about a minute.
Im Nachklapp zu dem SpOn-Bericht über Wahlblogs haben ein paar gut bekannte Blogger Großes zu sagen. Ich finde die Beiträge und vor allem die Diskussionen sehr spannend. Denn: Das was da passiert ist die reale und authentische Umsetzung dessen, was Don Alfonso in seinem Posting so leidenschaftlich als Kultur bezeichnet:Bloggen, Diskurse anstiften, Debattieren, sich gegenseitig Lesen und Verlinken ist gelebte (Blog- & Netz-) Kultur.
Das haben die Patalong’s dieser Welt leider (oder zum Glück???) noch nicht verstanden. Bezeichnend sind zum einen das folgende Zitat aus dem Beitrag
“Denn eine kostenlose Software allein macht noch keinen Egon Erwin Kisch, und nicht jeder, der tippen kann, kann auch schreiben – oder hat wirklich etwas mitzuteilen. Dass etwas Blog ist, heißt nicht automatisch, dass es auch gut ist – auch wenn Wahl davor steht. Wie in der großen Medienwelt schreibt sich ein gutes Blog nicht von allein: Es bedeutet eine Menge Fleiß und Arbeit, und das auch noch “ehrenamtlich” neben anderen Tätigkeiten.”
… und zum anderen die Tatsache, dass es Spiegel Online selbst nicht gebacken bekommt mit seinem Bundesblog [via IT&W].
Zu den Reaktionen und Diskussionen geht’s hier, hier und hier entlang. Auch Marcel Bartels und s(M)ein Parteibuch setzt sich ausführlich in einem Beitrag mit dem Patalong’schen Sermon auseinander.
